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Logbuch : und sonst so?

Oktober 20, 2015

Logbuch

29.09.15 : Mein Dienstag in Kurzform: Sport, Arbeit, Einkauf, Kochen, Radio-Arbeit. Aus Versehen wählte ich ein beinahe sündhaft teures Pesto, welches seinen Preis nicht wert war.

30.09.15 : Monatsende. Überraschend traf mein neues Telefon gut eine Woche früher ein. Und da ich eh noch ein Geschenk brauchte, nutzte ich einen Bestellvorgang für etwas Zubehör. Meine Kollegen wunderten sich, warum ich mit dem Auspacken der neuen Technik so geduldig bin. Ich ging nach der Arbeit nur kurz zum Musikredaktionstreffen, wo ich mir Käsebrötchen gönnte. Von da aus ging es bei relativ kaltem Wetter in den Freigarten, wo der Förderverein seinen monatlichen Stammtisch wohl letztmalig draußen in diesem Jahr stattfinden ließ. Zum Aufwärmen schaute ich auf dem Heimweg noch beim Hackspace vorbei.

01.10.15 : Da ich für den Donnerstagabend noch nichts vorhatte und die Kultursendung ausfiel, meldete ich mich relativ spontan bei einem Kneipenquiz des CryptoRaum-Teams an. Ebenso spontan versuchte ich, ein Team zusammenzustellen, um im Cafe Marat nicht als Einzelschicksal zu enden. Nach einer Reihe von zu erwartenen Absagen freute ich mich sehr, dann doch mit 4 Menschen als die “Masters of Mystery” antreten zu können, obwohl wir vom Moderator (A.) im Laufe des Abends als Nerds bezeichnet wurden. Egal, mal eben anmelden, ein Team zusammentrommeln und dann sogar Platz 2 zu belegen, war schon ein erhebendes Gefühl.

02.10.15 : Früh begann ich meinen Arbeitstag, früh konnte ich demnach ins Wochenende starten – und dies mit einer Radiosendung, die mich schon im Vorfeld in Aufregung versetzt hatte. Denn angemeldet waren zwei bekannte Hip-Hop-Künstler, die ich nicht als Studiogast erwartet hätte – und schon gar nicht im “Doppelpack”. Wie es sich herausstellte, hätte ich den Aufwand der Vorbereitung für ein Interview mit Karate Andi und MC Bomber gering halten können. Na ja, Hauptsache, die Hörer hatten Spaß. Auch V. war Studiogast und amüsierte mich durch seine Nervosität. Nach der Sendung erfreuten wir uns am Essen in der Küche und gingen dann mit J. und L. ausgiebig Sachen in den Hackspace transportieren…

fsf30hro03.10.15 : Grund dafür war eine Veranstaltung anlässlich des 30. Jubiläums der Free Software Foundation. Ich gestehe, dass ich am Vormittag dieses Samstags nicht viel Antrieb verspürte und mir somit viel Zeit gelassen hatte. Beim Aufbau konnte ich trotz Verspätung noch viel helfen. Das Wetter war bestens, die Laune der Anwesenden heiter und das Programm umfangreich genug. Nur, dass mir zweimal das für mich gedachte Grillgut “weggegesen” wurde, habe ich noch mit etwas Bedauern in Erinnerung. Gegen Mitternacht wurde es leerer und ich sehr müde.

04.10.15 : Ausschlafen. Etwas Sport. Ein Software-Update für einen Rechner. Kurzer Besuch bei LOHRO wegen Vorbereitungen für die Kinosendung. S. war in der Stadt und wir verabredeten uns zu einem Bummel über den “Naschkatzen”-Markt am Brink, der mir angebots-technisch allerdings überraschend deftig vorkam. (Eine Fischtheke?) Am Abend wurden beim Hackspace noch Fleischreste “vergrillt”. Die Beteiligten wurden entsprechend satt. Die Zeit verging.

05.10.15 : Ein typischer Montag. Viel Arbeit und der wohlverdiente Ausgleich beim ruhigen Medien- und Nahrungskonsum am Abend.

campustag201506.10.15 : Dieser Tag darf ruhig als Ausnahmetag bei mir verzeichnet werden, denn nicht nur war ich den kompletten Vormittag als LOHRO-Mitmacher auf dem Campustag vertreten, wo ich mich freute, auf bekannte Gesichter zu treffen, sondern auch eine Sendungspremiere gab es zu organisieren. Am Abend lief erstmals das Kinokonzentrat mit M. und mir. Ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden, denn es hat Spaß gemacht. Ich schaute noch kurz beim Vorstandstreffen vorbei, wollte dann allerdings noch zum Sport gehen.

pandemie07.10.15 : Der Tag begann zeitig und endete spät. Für das Treffen der Musikredaktion räumte ich mir nicht viel Zeit am Abend ein, denn ich ging zu C., die ihren Geburtstag mit einem Spieleabend feierte. Es gab zwei Runden “Pandemie”, die wir leider trotz unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade verloren. Spaß hatten wir dennoch.

08.10.15 : Ein Amtsgang ließ mich diesen Tag früher als gewünscht beginnen. Und wie die Ironie es mag, war ich nur wegen weniger Minuten Stunden unterwegs. Am Abend hatte ich mich bereit erklärt, C. und C. beim Produzieren einer Sondersendung über “Wahnsinn” zu helfen. Nebenbei konnte ich mir Abendessen machen. Das Unterfangen dauerte den ganzen Abend. Insofern war ich sehr froh, irgendwann um Mitternacht nach Hause gehen zu können.

byebyemusic09.10.15 : Der Freitag war irgendwie schön, etwas stressig und dann doch ganz anders als gedacht. Nach der Arbeit ging ich zum Abendessen nach Hause, hatte nicht viel Zeit, brachte S. ihr Buch zurück und ging dann zum LOHRO-Hauskonzert mit ByeBye. Dabei vergaß ich die Verabredung mit K. und K. wegen dem Kinokartenkauf. Hatte sich dann aber klären können. Wir hatten sehr viel Spaß beim Konzert. Und auch S. tauchte noch auf. Leider gingen wir dann doch nicht mehr ins ST und sind mit der Runde ins Cafe Marat gegangen, wo ich irgendwie als letzter Kunde endete.

fieteundschiete10.10.15 : Ich schlief aus. Ich konnte mir Zeit lassen und das wollte ich auch. Ich sortierte ein paar Dokumente. Ich schaute bei LOHRO vorbei, um zu gucken, ob die Sondersendung auch läuft. Dann ging ich einkaufen und kam mir an der Kasse etwas unbeholfen vor, weil ich mit weniger Einkauf gerechnet habe. Gutes Stichwort: kauf weniger ein. Am Abend besuchte ich K., wo wir B. und K. erwarteten – und dann zum (wohl allerletzten) Supershirt-Konzert ins PWH gingen. Die Vorband fand ich gerade mal 1,5 Lieder lang gut. Die Stimmung beim Konzert hätte wohl kaum besser sein können. Sogar Fiete & Schiete gaben sich die Ehre. Ich holte mir eins der Abschiedsposter/-briefe und ließ es signieren. (Minion-Style) Auf dem Konzert übrigens – wie könnte es anders sein – viele bekannte Gesichter.

hs_shirts11.10.15 : Der Tag kam mir fast wie ein laufende ToDo-Liste vor. Gleich nach dem Aufstehen begann ich mit den ersten Vorhaben. In diesem Fall Sport. Als ich gegen Mittag bei LOHRO eintraf, wurde ich gleich als Co-Moderator akquiriert. Danach konnte ich mich der Vorbereitung für eine weitere Sondersendugn widmen. Am Nachmittag ging ich zum Hackspace, wo ein Planungstreffen stattfand. Es war Grillgut im Kühlschrank. Dieses habe ich “verbraten”, was mir ein paar Aua’s wegen heißem Öl einbrachte. Außerdem widmeten wir uns abermals dem Schneidplotter und ich nutzte die Chance, um einen alten Logo-Entwurf auf einem T-Shirt zu „verewigen“. 🙂

12.10.15 : Und wieder ein Montag. (Kann ich gleich zum Abend springen.) An diesem hatte ich die Sondersendung mit Musikwünschen. Leider wollten zwei Lieder nicht so mitmachen, weswegen es für den Höreindruck eventuell chaotisch gewirkt haben mag. Ich daher etwas unzufrieden zum Sport und nach Hause.

kabaka13.10.15 : Nach der Arbeit ging ich (spät) vom Büro aus zum Zwischenbau, wo es ein Konzert-Highlight der Extraklasse zu erleben gab. Kabaka Pyramid (plus Band) brachten den Zwischenbau mit 1A Reggae-Musik in Tanzlaune.

14.10.15 : Der Mittwoch war wieder ganz im Zeichen von LOHRO geprägt. Nicht nur wegen dem Musikredaktionstreffen (kurze Anwesenheit), sondern vielmehr wegen der Vollversammlung der Redaktionen. Dabei wurde mir dank einiger Teilnehmer erneut bewusst, dass es auch anstrengend sein kann, etwaigem Diskussionsbedarf bzw. Befindlichkeiten aus dem Weg zu gehen. Aufmunternder war da eher die Beköstigung dank C. und das zeitige Ende, welches wir noch für einen Besuch im Pleitegeier nutzten.

15.10.15 : Ein Info-Abend bei LOHRO entfiel aufgrund Teilnehmer-Mangel. Ich half stattdessen der interkulturellen Redaktion ein wenig und ging dann in die Innenstadt, um im Kino Theater zu erleben. Es ging um die cineastische Inszenierung von Shakespeare’s “Hamlet” mit keinem Geringeren als Benedict Cumberbatch. Der Abend wurde untermalt mit einem feinen Vorprogramm und war wirklich eindrucksvoll. So macht ein Klassiker Spaß. (8/10) Ich wollte erst gar nicht glauben, dass dieses Ereignis wirklich live übertragen wurde. Erst durch Recherche im Anschluss bin ich nun eher anderer Ansicht. (Zweifel seien erlaubt.)

16.10.15 : Nicht ganz bedacht hatte ich die Spieldauer eines solchen Kino-Theaters. Was sich nicht so gut macht, wenn eine Frühsendung auf dem Plan steht. Na ja, passiert. Die Absagen für die Abendbeschäftigung fand ich da schon trauriger. So ging ich eben allein zu C.’s Krimi-Dinner und hatte ein krasses Händchen bei der Figurenwahl. Es hat Spaß gemacht und ging glücklicherweise nicht zu lange, da sich der Schlafmangel bemerkbar machte.

17.10.15 : Am späten Vormittag in der Heimat angekommen, gab es zunächst Frühstück und die Planung fürs Wochenende. Eigentlich wollte ich lesen. Stattdessen saß ich an Vektor-Grafiken und jeder Menge Updates. Zum Abend kochte ich Chili. Das TV-Programm war überwiegend nervig. Erst die eine LateNight-Sendung mit Lukas Graham und Karl Dall war interessant.

18.10.15 : Stichwort Spätsendung. Am Sonntag hätte ich sehr gern bis Mittag oder so geschlafen. Eigentlich schade, wenn ich schon mal in der Heimat bin. Und so verging ein weiterer herbstlicher Tag wie im Fluge, ich war wieder in der Stadt, beim Sport und zum Abend im Kino.
“The Martian” (ja, im O-Ton und ohne 3D) war seine Sichtung wert. Ein schönes SciFi-Drama, bei dem ich trotz manch bekannter Handlungspunkte mitging. Ja, Erinnerungen an “Gravity” und “Interstellar” wurden wach. Aber nicht zuletzt die großartige Besetzung haut noch Einiges raus. (8/10)

19.10.15 : Der Montag startete zeitlich etwas ungewohnt und endete mit einer spontanen Shopping-Tour in die Innenstadt, welche Zeit und Nerven kostete. Auf dem Heimweg ging ich zum Ausgleich noch in den Bio-Laden, wo sie Wostok in der Sorte “Aprikose-Mandel” haben. (Meine Limonaden-Entdeckung des Jahres.)

Es verbleibt vorerst geheilt vom Bedarf eines Shopping-Ausflugs
F.

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Logbuch : und wieder eine Klubnacht mehr

Januar 31, 2015

Als ich mit dem Schreiben für diesen Eintrag anfing, wäre es gut eine Woche Aufarbeitung gewesen. Aber dann wurde wieder Vieles zeitkritisch…

20.01.15 : Ich würde meinen, selten war ich so früh schon so munter. Könnte an der ambitioniert eingeplanten Extra-Zeit für meinen Schlaf liegen. Oder vielleicht hatte ich einfach wieder Lust, eine Sendung zu fahren. Und so tat ich das in der Frühe. Für den Abend erwartete ich einen semi-wichtigen Anruf, der mich auch erreicht hat. Danach noch ein wenig Sport, ein wenig mehr Abendessen und TV-Inhalt-Berieselung aus der “Konserve”.

21.01.15 : Auch dieser Mittwoch war wieder durchsetzt mit mehreren ehrenamtlichen Zusammenkünften wegen Veranstaltungen, Web-Dingen und Musikprogramm. Klingt anstrengend, geht aber, wenn man einigermaßen Freude dabei hat.

22.01.15 : Für den Donnerstag hatte ich ein weiteres Mal das Vergnügen, eine Abendsendung vorbereiten zu dürfen. Schlepp Geist war auf der Gästeliste für die Heimspiel-Reihe und ich nahm D. gern die Aufgabe der Moderation ab. Das lief auch alles wunderbar entspannt ab. Im Anschluss fühlte ich mich dann ein wenig ausgebrannt und war im Supermarkt total erstaunt, wie spät es schon war. Zu Hause gönnte ich mir noch ein heißes Abendessen von der TK-Abteilung. Und dazu triviale Berieselung in der Form von “Hollywood Game Night”.

23.01.15 : Es war eigentlich ganz okay, dass ich mich nicht um eine weitere Sendung für Freitag bemüht hatte, denn so war ein anderer Termin besser mit meiner Arbeitszeit zu vereinbaren. Am Abend schaute ich nochmals kurz bei LOHRO vorbei, um ein wenig Vorbereitungszeug für die Klubnacht abuzuliefern. Danach eilte ich nach Hause, um noch etwas zu essen, da ich danach schon wieder einen anderen Termin (mehr oder weniger spontan) wahrnehmen wollte – nämlich die Vollversammlung der Opennet Initiative, die in der Südstadt stattfand. Sogar in der Nähe eines einstigen Arbeitsplatzes von mir. Und wie ich es erwartet hatte, stand ich zunächst vor verschlossenen Türen, da der Uni-Bereich dort sehr zu Verschlossenheit am Abend neigt. Den Verlauf des Treffens empfand ich als etwas dröge. Und die Tatsache, dass ich dafür ein gemütliches Sit-In sausen ließ, machte es nicht besser. Es dauerte ein paar Buffet-Brötchen, bis ich trotzig den Entschluss fasste, dass mein Freitag so nicht enden sollte. Und so bin ich nach dem Treffen in den ST-Club gegangen, wo G. und N. schon in heiterer Feierabend-Laune waren. Ab da war der Tag gerettet. Sogar mein Musikwunsch wurde gespielt.

24.01.15 : War es eine gute Idee, vorm Tag der LOHRO-Klubnacht noch feiern zu gehen? Also bereuen tu ich es nicht. Nur wurde mein Plan für Samstag etwas gestaucht. Gegen Mittag war ich wieder einkaufsmäßig unterwegs und nicht mal großartig frustriert darüber, dass mein Stammbäcker keine dunklen Brötchen mehr hatte und mir meine “Ausweichobjekte” wirklich direkt vor meiner Nase ausverkauft wurden. Ich hatte eh noch eine weitere Einkaufstour vorgesehen und erledigte das dann später. Ebenfalls ziemlich viel später kam ich zu meinem Frühstück. Zum frühen Abend kehrte ich in der Frieda 23 ein, schaute mir den Stand der Dinge an und genehmigte mir noch eine Stärkung in Form von Pizza. Denn es sollte ja ein langer Abend werden. Im Stadtpalast angekommen arrangierten wir uns so gut es eben ohne Stand ging. Stichwort Backstage. Ich wurde noch kurz interviewt, Karate Andi schaute mit seiner Crew vorbei und dann begann auch schon der Einlass (inklusive Bändchen-Verteilen). Und so etwas hatte ich auch noch nicht erlebt. Ich habe keine Erfahrungswerte dahingehend, fand den Ansturm jedoch erstaunlich. An einem Punkt waren wir schneller als die Garderobe und mussten um Geduld bitten. Als Talking To Turtles auftraten, war der Saal voll, was man leider auch ein wenig an der Unruhe vernahm. Mir kam es stellenweise fast so vor, als ob die Band gegen das Publikum anspielen musste. MAMDEin wenig druckvoller waren die Klänge von “Me And My Drummer”, die viel neues Material präsentierten. Im Anschluss legten die DJs los. Wir tummelten uns noch ein wenig im Backstage-Bereich, wo ich ua. herausfand, dass TTT sehr nette Menschen sind und das Kokos-Sauce auch scharf sein kann. S. stieß zu unserer Runde und wir brachen dann irgendwann zum PWH auf, wo aus meiner Sicht schon nicht mehr viel los war. Ich denke, ab diesem Moment gab es nur noch einen Ort, der sich lohnen würde – also auf zum MAU, wo es House-Beats ohne Ende gab. Dort hielten wir es eine ganze Weile aus. Auf dem Heimweg hätte ich theoretisch schon wieder frische Brötchen holen können.

25.01.15 : Was wäre so eine Nacht hinnehmbar gewesen, wenn ich mich nicht für eine 12-Uhr-Sendung am Sonntag gemeldet hätte. Ich vermerke einfach mal, dass ich noch Spuren der Feierei auf Kopf bzw. im Gesicht hatte. Wenigstens konnte ich das “Leid” teilen. Ich vermute, auch A. war erleichtert, als wir die Sendung hinter uns hatten. Eigentlich wollte ich mich danach noch aufs Sofa legen, aber eine für Sonntag ungewöhnlich hohe Besucherdichte ließ das irgendwie nicht zu. Und dann wurde es auch schon Zeit, zu einer Geburtstags…feier aufzubrechen. (Na ja, mein Aussehen sah ja immerhin noch teilweise feierlich aus.) Mit Zwischenstopps bei J. und L. wurde mir sogar noch ein Fahrrad aufgeschwatzt. Ewig nicht mehr auf zwei Rädern unterwegs, war ich trotz der kalten Luft doch ein wenig euphorisiert, wie schnell sich die Fortbewegung damit bewältigen lässt. Als wir B. besuchten, fiel uns im Hausflur eine wunderbare Überraschung ins Gesicht – war quasi gar nicht zu übersehen. Ach, wie schön, wenn eigene kreative Kleinigkeiten “to the next level” gebracht werden. Der Abend war gemütlich, lecker, heiter… und lang.

26.01.15 : Ich vermute, dass ich am Montag wie ein klarer Fall von verschlepptem Schlafmangel aussah. Jedenfalls war dieser Wochenstart alles andere als angenehm und ich konnte den Abschluss mit Abendessen und Berieselung kaum erwarten. Eigentlich wollte ich noch einen Vortrag vorbereiten. Aber “Recovery” geht da zweifellos vor.

27.01.15 : Zum Abschluss eines sonst arg routine-mäßig verlaufenen Dienstags wäre noch ein Kinobesuch eine Option gewesen, wäre ich nach dem Sport nicht so erschöpft und der Vortrag nicht noch so unfertig gewesen.

28.01.15 : Lange nicht gesehen, dachte ich, als ich A. bei T. antraf. Da gab es einige spannende Updates aus meinem ehemaligen Arbeitsumfeld für mich. Am Abend gönnte ich mir eine ausgiebige Schlemmerei und war erfreut über J.s Mitbringsel und eine nahezu unschlagbare Einbring-Quote von 80%. (Es hätten durchaus 100 werden können.)

29.01.15 : Der Donnerstag war ziemlich unspektakulär. Ich verbrachte den Abend in den Redaktionsräumen, um einen Wochenend-Workshop vorzubereiten. Also ein zweiter Abend in der Woche, an dem ich an Folien saß. Lange sollte das auch nicht gehen…

30.01.15 : … denn ich verabreichte mir einen weiteren “Frühdienst”, zu dem ich ein paar Inhalte beisteuerte. Denn wenn es schon der Geburtstag von Phil Collins ist, sehe ich das fast als obligatorisch, dass ich auch entsprechende Musik spiele. Außerdem konnte ich drei Musikwünsche erfüllen. Einen Arbeitstag später fand ich mich wieder in den LOHRO-Räumlichkeiten, um noch ein paar Daten für den Workshop herauszukramen. Und dann entschied ich mich, der spontanen Einladung zum Spieleabend bei S. zu folgen. Dort sollte die Handlung “Lichtschwert schwingen” zum Running Gag werden. Und eine Partie “Mensch ärgere dich nicht” wird uns wohl auch eine Weile in Erinnerung bleiben.

Wie es in das Workshop-Wochenende  zum Monatswechsel gestartet bin, hebe ich mir für den nächsten Eintrag auf. Außerdem brauche ich noch ein Thema für den nächsten “52 Songs 2015”-Eintrag.
Es verbleibt ganz schön ausgelastet
F.

Logbuch : gebremste Blog-Phase

Oktober 13, 2013

Eine Erklärung für das schleppende Schreib-Verhalten auf dieser Seite kann ich eigentlich nur im Kontext des Zeitmanagements finden. Und kleinere Einträge für Zwischendurch erlaube ich mir meist nur mit Kinofilm-Bezug.

Nun denn, wieder auf ins Aufarbeitungs-Vergnügen – Oktober bisher sozusagen:

Der Autor ist nun wieder in der Bevölkerungsgruppe der Erwerbstätigen, was zu Monatsbeginn mit einer Unterschrift besiegelt wurde. Gratulanten gegenüber verhalte ich mich jedoch meist zurückhaltend, weil ich in dieser neuen Lebenssituation mental noch nicht “angekommen” bin.
Und dennoch könnte man fast behaupten, dass ich an dem Tag noch leicht zum Feiern aufgelegt war. Denn ich traf mich abends noch mit L. im ST, wo mir gesagt wurde, dass ich “nach den 90ern” aussehe. Tja, Treffer versenkt – dachte ich mir da.

Keine Sorge, am Werktag darauf war ich rechtzeitig wieder auf den Beinen, wenn auch einen Tick angeschlagen. Und damit nicht genug – verschob ich das Abendessen auf gegen 21 Uhr (also nach dem Musikredaktionstreffen), kurz vor dem Kinobesuch mit P.. Wir sahen “Prince Avalanche” (OmU-Version) im LiWu – ein eigenartiger Film mit viel charakter-bezogener Dramatik und der einen oder anderen schönen Landschaftsaufnahme. (8/10) Danach gönnten wir uns noch einen Besuch im Cafe Lom, wo wir darauf einigten, mal ein wenig lokalpolitisch angehauchte Luft zu schnuppern. Fortsetzung dazu folgt im November.

Wer glaubt, dass ich am Feiertag ausschlafen konnte, liegt leider falsch, da ich noch vorm Brunch im Plan B eine kleine Sport-Session einlegen wollte. Das Brunch war gewohnt lecker und zu meiner Freude erschienen fast alle Couchsurfer, die sich im Vorfeld angemeldet hatten. Auch zur ausgiebigen Pflege meines Fresskomas sollte ich mir an dem Tag nicht viel Zeit lassen, da ich noch ins Kino wollte. Meine Kritik zu “Gravity” verfasste ich dann sogar relativ zeitnah hier im Blog (siehe letzten Eintrag). Auf dem Heimweg stieg ich ein paar Haltestellen früher aus und ging noch am Schwanenteich spazieren, genoss die Sonne mit der frischen Herbstluft und ließ die Gedanken schweifen. Ich vermute im Nachhinein, dass mir so eine Form des “Runterkommens” gefehlt hatte. Und das frühe Schlafengehen war auch angenehm.

Am Freitag ging ich nach der Abend kurz nach Hause fürs Abendessen und war dann schon wieder unterwegs. Ziel war die “St. Petri”-Kirch (am Alten Markt), wo ein Spieleabend veranstaltet wurde, der unfassbar guten Anklang fand. Als ich ankam, waren gerade mal noch zwei Tische frei. Grund für meine Teilnahme war die Einladung von L., die tatsächlich so ihren vorerst letzten Abend in Rostock verbringen wollte. Zusammen mit 3 Leuten, deren Namen auf “onni” endet, spielten wir „Das verrückte Labyrinth“, “Scotland Yard”, “Dixit” und “Lügenbeutel”. Ersteres Spiel wollte ich immer mal spielen. Und nun, wo ich schon mehrere Male in London war, hatte ich sogar eine lebhafte Vorstellung vom Spielfeld – einer Veranschaulichung der Innenstadt. 🙂

Schokokuchen DeluxeDer Spieleabend wurde schon eher zur Spielenacht, was wiederum mit meiner Planung fürs Wochenende kollidierte. Diese sah nämlich eine Zugfahrt in die Heimat vor, welche ich nur schleppend bzw. müde genießen konnte. Ein reichhaltiges Frühstück später fühlte ich mich schon besser. Am Nachmittag tobte ich mich in der Küche aus und probierte erstmals das Rezept für den “Schokokuchen Deluxe” aus, welchen ich im Sommer mal bei S. kosten durfte. Das Schokolade-hacken nervte mich schon nach der ersten Tagel, beinahe vergaß ich die Milch für den Teig und der Boden war dann dann schon mehr als durch, als er aus dem Ofen kam. Aber ansonsten alles super. Und sättigen tut das Backwerk auch immer noch so, wie ich das in Erinnerung hatte. 😛
Abends durfte ich dann ein weiteres Mal miterleben, wie sehr sich “Wetten Dass…?” verändert hat. Ich sage dazu nur, dass ich den Spiegel-Online-Artikel am Tag darauf sehr gut nachvollziehen konnte.

Ach ja, ein weiteres Highlight des Wochenendes war das Bekanntmachen mit dem jüngsten technischen Upgrade fürs heimische Wohnzimmer – in Form eines Full-HD-Fernsehers, für den sogar meine PS3 reaktiviert wurde. Und ich will nicht verschweigen, dass ein Spiel wie “Arkham Asylum” auf 42 Zoll schon sehr schön aussieht.

Das alles hätte ich eigentlich vor einer Woche so publizieren können. Aber ich war dann doch wohl mehr am Kopfkissen interessiert.

Diese Woche fing mit einem weiteren Kinoabend an, wofür ich spontan den üblichen Ablauf abänderte. So gab es statt Brot eben Fast Food zum Dinner. Der Film “Rush” war auch nicht wirklich auf meiner Wunsch-Guck-Liste, aber nachdem ich zwei euphorische Kritiken dazu gelesen hatte, wurde ich doch neugierig. Und? Na ja, ich bin danach immer noch kein großer Fan des Motorsports und von dem österreichischen Ex-Weltmeister schon gar nicht. Aber Ron Howard hat schon gute Arbeit geleistet. (7/10)

Am Dienstag nutzte ich die neuerdings etwas selten anfallende Gelegenheit, einkaufen zu gehen. Irgendwie ist es mir fast unangenehm, etwas so Banales wie einen Einkauf zu planen. Aber andererseits könnte es sonst in unerfreulichen Gängen zum Kühlschrank enden. Nach dem Abendessen packte mich dann die Sortierlaune und so ordnete ich analoge und digitale Sachen.

Der Mittwoch verlief etwas anders, ich das dachte. Das LOHRO-Treffen war außergewöhnlich erheiternd, was mich wiederum etwas verspätet zum anschließenden Couchsurfing-Meeting im Pleitegeier eintreffen ließ, wo wir sogar in der besten Ecke saßen.

Natürlich hatte ich auf für den Donnerstag-Abend einen Plan. Dieser sah nach der Abend einen kurzen Abstecher zu Hause vor, wo ich mein Restbrot aufbrauchte. Außerdem traf das Geschenk für U., welches ich nicht vergessen wollte. So oft sieht man sich schließlich nicht mehr. Danach musste auch schon wieder hetzen, um rechtzeitig in der Innenstadt zu sein, wo wir uns am Kino trafen. 3 O2-Kino-Gutscheine und einen BK-Besuch später schauten wir “Sein letztes Rennen”, ein (für deutsche Film-Verhältnisse) sehr gutes Drama ums Älterwerden. (8/10) Aber damit nicht genug. Ich verabredete mich noch mit C. für einen weiteren Kinobesuch, denn er wollte gern SciFi gucken und ich gern noch mal “Elysium”, welches in der Spätvorstellung lief. Auch bei der zweiten Sichtung hatte ich Spaß.

Und hier mein Freitag in Stichworten: Aufstehen, Arbeit, Umziehen, Pizza-Feier (inklusive Karaoke), ST-Besuch (Bad Taste) Ich fand den Abend wunderbar, wurde sogar wieder für mein Outfit gelobt und war danach aber auch sehr erschöpft.

Dieses Wochenende verlief ziemlich ähnlich zum Letzten – nur mit mehr Schlafmangel und ohne Schokokuchen Deluxe. 😛 Dafür schloss ich an den Fernseher nun die Musikanlage an. Resultat: sehr gutes Bild + sehr guter Ton. Und dann testete ich noch die USB-Schnittstelle – mit der neuesten Folge “Saturday Night Live” (mit Bruce Willis und Katy Perry als Gäste). Keine Beanstandungen meinerseits.
Anders sieht das mit der neuen Madonna-DVD ihrer MDNA-Welttournee aus, die ich nach fast einem Monat nach Erscheinen endlich als gesehen abstempeln kann. Ich weiß nicht so recht – irgendwie waren die letzten Konzert-DVDs von ihr besser. Da bin ich froh, die Tour damals miterlebt zu haben. Wer weiß, wie mein Eindruck zu dieser düsteren “Flicker-Schnitt-Nachbearbeitungsorgie” sonst ausgefallen wäre.

Auf der Heimreise vorhin hörte ich den Anfang der neuen “Alternativlos”-Folge (30) und bin bereits nach den ersten Themen etwas erschüttert über die Inhalte bzw. die Einblicke in die Vergangenheit des Abhörens.
Und damit wäre ich in der Gegenwart – also dem Ende des Aufarbeitens.

Es verbleibt nun wieder mit Job
F.

Logbuch : ein Hauch von Sommer

Juni 5, 2013

Wenn ich an die Tage seit dem letzten Eintrag denke, habe ich den Eindruck, dass der Spaßfaktor in diesem Jahr nicht mehr besser werden könnte. Ja, das heißt sowohl, dass es mir gut geht, aber auch, dass ich nicht sorgenfrei lebe. Aber wer tut das schon?

Am Dienstag vor einer Woche wurde mir von amtlicher Seite geraten, wegen der Zukunftsplanung weiterhin am Ball zu bleiben. Sehr verständlich zwar, aber für mich dennoch etwas überflüssig, weil ich nicht untätig bin in dieser Hinsicht. Zum Abend war ich erneut in der glücklichen Lage, mit M. zu L. fahren zu können, wo viele bekannte und neue Gesichter das Couchsurfing-Event verschönerten. Außerdem erhielt ich ein paar Hinweise zu (überraschenden) Details des letzten Besuchs, die mir entfallen sind.

me_2013-05Der letzte Mittwoch wurde zum Tag der Woche. Nicht nur habe ich ein leicht vernachlässigtes Notebook von mir reaktiviert und mit Updates versorgt. Nein, ich wurde zu einem späten Mittagessen eingeladen. Nun kann ich sagen, warum M. neuerdings berechtigt „meisterlich“ kocht. (Stichwort Schweinebraten) Nebenbei schauten wir „The Cabin In The Woods“, dessen Handlungsverlauf ich seit der Kinosichtung noch relaitv gut nachvollziehen konnte. Nebenbei verabredete ich mit L., dass wir uns am Dobi treffen, damit C. weitere Punkte seiner Bucket List abarbeiten konnte. Einen mega-scharfen Hotdog später genehmigten wir uns auf der anderen Straßenseite Frozen Yogurt bzw. einen Frozen Yogurt Shake in meinem Fall. (Lecker lecker.) Wir beschlossen, den sonnigen Tag für einen Strandbesuch zu nutzen. Zuvor war ich mit M. noch kurz im KTC. Danach fuhren wir nach Eversagen, holten L., C. und E. ab und nahmen den „Schleichweg“ nach Warnemünde. (Stichwort Geschwindigkeitshügel) Am Strand angekommen machten wir es uns auf einer extravaganten Decke bequem, während C. und M. mal eben ins Meer liefen – einer davon sehr spontan. Wie gut für den durchgenässten Teil der Gruppe, dass noch die Sonne rauskam.
Ich steuerte noch etwas Musik durch meinen iPod bei und hatte das seltene Gefühl, einen perfekten Moment erleben zu dürfen. Für ein paar Minuten war alles im Hier und Jetzt, mit der Welt verbunden – Meeresrauschen inklusive.
Dementsprechend überraschte mich die Antwort auf die Frage, wie spät es denn sei. Glücklicherweise hat der REWE in Warnemünde bis 22 Uhr auf. So versorgten wir uns mit Abendessen und Zutaten für ein geplantes Frühstück am Folgetag. Wo? Na, bei L. natürlich.
Dort gab es noch ein paar köstliche Fruchtshakes (mit Erdbeeren), bevor M. und ich wieder in die KTV fuhren, wo er dann seinen Rechner „wiedererwecken“ konnte (dank neuem Ladekabel). Wir aßen noch was und schauten ein paar Folgen „The IT-Crowd“. Derweil erreichte uns die Nachricht, dass das Frühstück um eine Stunde vorverlegt werden musste, weil E. sonst nichts davon hätte.
Tja, und so kam ich gegen Mitternacht nach Hause und stand vor der Wahl, ob ich meinen Beitrag (Himbeerpudding) noch zu später Stunde anfertigen würde oder doch eher in der Frühe des nächsten Tages. Ich gestehe, dass mir die Entscheidung ziemlich leichtfiel.

p-eggsMit gut abgekühlten Schalen Pudding ging es am Donnerstag also erneut nach Evershagen – für ein australisch angehauchtes Frühstück der Extraklasse. Oh, wie war das reichhaltig. Erstmals aß ich pochierte Eier. Und dazu gab es eine unglaublich intensive Sauce Hollandaise. So intensiv (würzig), dass sie einem bei Erstkontakt fast den Atem nahm. Jeder wurde auch mehr als satt.
Für den Nachmittag verabredete ich mich mit S. zum Kinobesuch für „The Big Wedding“, einer ziemlich überdrehten romantischen Komödie, die nur wegen der Besetzung punkten kann. (6/10)
Beim anschließenden Einkauf fand ich endlich Pistazienpudding. Der wird bald getestet werden.

Am Freitag beschäftigte ich mich mit weiteren Anschreiben – den ganzen Nachmittag. Fürs Abendprogramm ging ich zu S., wo uns B. besuchte – für einen munteren Spieleabend. „Mensch ärgere dich nicht“ habe ich natürlich nicht gewonnen – und Sopio leider auch nicht. War trotzdem lustig,

Fürs Wochenende unternahm ich abermals einen Ausflug in die Heimat, wo ich wieder Zeit zum Lesen und viel Ruhe fand.

Am Montag erreichte mich eine merkwürdige Anfrage von C. wegen eines „Geheimprojektes“, bei dem ich meine Hilfe anbot. Einen spontane Tour in Industriegebiet später stand dann fest, dass die Umsetzung am Abend stattfinden sollte. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Und auch so lernte ich ein paar neue Eindrücke der KTV kennen. Derweil wartete M. mit Hiobsbotschaften zu seiner Gesundheit auf.

Diese bedeuteten unter anderem, dass wir gestern vorzeitig von ihm Abschied nehmen mussten. So saßen wir auf dem Margaretenplatz, scherzten, genoßen das Wetter und köstliches Eis von der Eisscholle. Im Anschluss fand ein weiterer Stammtisch im Pirat statt, von dem aus noch der ST-Club aufgesucht wurde. Ich denke, dass alle ihren Spaß hatten.

Heute knüpfte ich erste Kontakte mit den Leuten von LOHRO, dem Lokalradio von Rostock. Grund war meine Neugier hinsichtlich der Möglichkeit, sich mit der Musikredaktion austauschen zu können. Im Freigarten fand dann ein Meeting zur Konzeption eines Formats statt, bei dem ich unter anderem lernte, wie die Kategorien zur Musikeinteilung lauten. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird und inwiefern ich mit meinem Musikgeschmack anecke oder nicht. 😉

Es verbleibt mit dem nächsten Puddingauftrag
F.

Logbuch : im Lesefluss

Februar 10, 2013

So, ich versuche, den heutigen Eintrag etwas schneller anzufertigen. Daher mag der Zusammenhang etwas leiden – ganz nach dem Motto (und Hashtag) „Gedankengang“. Wenn ich mir die vergangene Woche im Kalender anschaue, bin ich eigentlich zufrieden. Vor allem darüber, dass ich aus meinem Tief zum Wochenstart kam.

Gleich am Montag war mein dieswöchiger Kinoabend – im fernen LK-Distrikt. „Zero Dark Thirty“ ist für mich definitiv nicht „der“ Film des Jahres, auch wenn das Werk insgesamt gut war. Manche Längen fand ich überflüssig, so überragend wirkte die Hauptdarstellerin auf mich nicht und der beinahe tagesaktuelle politische Kontext ließ mich am Unterhaltungswert zweifeln. Gerade das Ende stellt aus meiner Sicht einen Stilbruch dar und kann zu leicht als Futter für Kritik herhalten. Fazit: für Interessierte eine Sichtung wert. (7 von 10)

Am Dienstag organisierte L. ein außerplanmäßiges Treffen der Couchsurfing-Gruppe. Wir trafen uns im Geier und sind danach zu J. eingeladen worden. Der Abend war lang und lustig.

Die Auswirkungen auf den Mittwoch waren, dass ich abends nichts unternehmen wollte, obwohl ich erste freie Tage meines Resturlaubs vor mit hatte.

Donnerstag nutzte ich meine Freizeit für Schlaf und Ruhe. Am Abend fand das reguläre Couchsurfing-Treffen im Pirat statt, wo heiter diskutiert wurde.

Für den Freitag war die Bad-Taste-Party im ST-Club (seit Wochen) vorgemerkt. Zum Auftakt gab es (mehr oder weniger spontan) Sandwiches bei G. und Erdbeer-Zeugs bei M.. Im Club angekommen vernahmen wir schon die ersten „Klassiker“. Ich war wieder stilecht in Jogger unterwegs. So kalt war es auch nicht.

Am Samstag sah ich die neuste Folge „Real Time with Bill Maher“, las einen Artikel über die Machenschaften bei manipulierten Fußball-Spielen, war einkaufen und dann zum Spieleabend bei S.. Wir spielten (quälend lange) Runden Munchkin und so ein Jahreszahlen-Rate-Kartenspiel, bevor ich endlich mein zweites Deck Sopio-Karten einweihen konnte. (Ich habe das nun seit über einem Jahr nicht ausgepackt. Krass, wie die Zeit vergeht.)

Und heute habe ich nach Sichtung einer neuen SNL-Folge gelesen, wie man bei Vine nachgucken kann. (Ja, diesen „Dienst“ habe ich nun auch für mich entdeckt.) Die Comic-Adaption von Neil Gaiman’s „Niemalsland“ hat mich verständlicherweise sehr an das Buch erinnert. Ich war sogar über manche Plottwists erstaunt, die ich nicht mehr so in Erinnerung hatte. Auch wenn die Miniserie den Roman gut zusammenfasst, bin ich doch etwas skeptisch bezüglich der Sinnhaftigkeit der Umsetzung. Es war zwar nicht langweilig und teilweise sehr komplex für dieses Format, aber so richtig mitreißend fand ich den Erzählfluss auch nicht.
Warren Ellis‘ „Supergod“ habe ich leider noch nicht zu Ende gelesen. Es beginnt zumindest solide.
Übrigens hörte ich nebenbei Soundtracks von James Horner – „The Amazing Spider-Man“ und „Braveheart“. Am Abend ging es mit Literatur weiter, als wir uns bei G. einfanden, um etwas Besonderes anzufertigen, was hoffentlich für Freude sorgen wird. Die Beteiligten hatten zumindest ihren Spaß. Und es gab keine Verletzten – trotz den Stimmungsschwankungen eines Katers. 😉

Es verbleibt mit dem Gedanken, doch einen Podcast zu starten
F.

Logbuch : now dance to the beat of my playlist

Dezember 13, 2012

Dieser Eintrag könnte etwas ausarten, da erneut ordentlich Zeit vergangen ist, in der mich mein Leben nicht zum Schreiben hier hat kommen lassen. Prioritätet eben.

Und hieß es letztes Mal noch, dass Montage für routiniert sind, hat sich dies für die folgenden 2 Montage geändert. Das fing damals gleich am Folgetag an – und zwar damit, dass ich meinen Tagesrhythmus umgekrempelt habe. Andere würden es wohl Spätschicht nennen. Nach getanem Werk verbrachte ich noch ein paar Stunden beim Spieleabend von FaCE IT und dem FSR der Germanisten. Wie der Zufall es so wollte, hatte ich noch meine Sopio-Karten dabei. Das Spiel wurde gut angenommen.

Am Dienstag war ich einkaufen. Spannend, nicht? Woher ich das weiß? Buchführung – ein relativ betagter Begriff, aber deswegen nicht weniger zweckmäßig. Da ich an diesem Tag die zweite Benachrichtigung von UPS bezüglich der Nichtzustellung einer Lieferung hatte, …

… beschloss ich, am Mittwoch den dritten Besuch abzuwarten, was mich auch einige Nerven kostete. Davon ließ ich mir am Abend nichts anmerken, da K. im Rahmen eines CouchSurfing-Treffens ihren Geburtstag nachfeierte. Und weil die Stimmung in der Runde so gut war, schloss ich mich J. noch an, für einen Abstecher im Studentenkeller. StuK am Mittwoch – ich weiß nicht, wie lange es her ist. Sogar die Happy Hour war noch drin.

Der Tagesstart am Donnerstag gestaltete sich nicht so schwierig, wie man es annehmen könnte. Zum Abend gönnte ich mir einen spontanen Kinobesuch. „Anna Karenina“ wurde kürzlich wieder verfilmt und ist ein imposantes Fest für die Augen. Die Geschichte jedoch, die ich nicht kannte, erinnerte mich ziemlich stark an „Effi Briest“, weswegen ich den Film mit gemischten Gefühlen in Erinnerung habe. Daher meine Wertung – 6/10.

Am Freitag wurde es nach Feierabend stressig. Denn das Fusion Cooking, welches bei J. stattfand, begann eine Stunde eher als ich dachte. Nur bekam ich (im wahrsten Sinne des Wortes) so schnell nichts gebacken. Und für Hefeteig brauche ich auch etwas Zeit. Ich bereitete erstmals die Schinken-Käse-Stangen nach U. zu – und habe nun eine ungefähre Vorstellung davon, wieso er diese nicht mehr so oft macht. Mit dem Ergebnis konnte ich aber zufrieden sein. Und das Gebäck kam auch gut an. 🙂

Am Samstag hatte ich so gut ausgeschlafen wie schon lange nicht mehr. Und ich begann mit dem Lesen von Tolkien’s „Hobbit“, welches ich vor Filmstart wenigstens bis Kapitel 6 durch haben wollte. Am späten Nachmittag ging ich zu einer kleinen Weihnachtsfeier dorthin, wo sonst eher Training auf dem Plan stand. Ein Gast brachte kandierte Mandeln in Zartbitterschokolade mit – zu Plätzchen verarbeitet und sehr lecker… wie auch der Glühwein. Zwar war noch ein Treffen auf dem Weihnachtsmarkt geplant, aber dieses konnte ich aufgrund fortgeschrittener Zeit nicht mehr wahrnehmen. So besuchte ich S. kurz im Anschluss und ging von da aus zu M., um dann in einer anderen Runde später noch in DejaVue zu gehen. Dort war das Motto irgendwie nicht ganz so meins. Richtig enttäuscht war ich vom DJ des zweiten Floors. Aber insgesamt war es doch auch spaßig.

Für eine Heimreise stand ich am Sonntag ungewöhnlich früh auf, was mich Rostock auch mal wieder in Ruhe erleben ließ – gerade der Weihnachtsmarkt wirkte fast unheimlich. In der Heimat hatte ich ein ausgiebiges spätes Frühstück und dann einen gemütlichen Lese-Nachmittag (inklusive Plätzchen).

Der letzte Montag begann für mich (wieder) sehr früh und ließ mir auf dem Weg zur Arbeit ausreichend Zeit, um ein paar Lieder für Recherche-Zwecke zu hören. Das war nämlich Teil der Vorbereitung für…

Dienstag, der Tag, an dem ich DJ sein durfe  – bei der Erstsemesterfeier unserer Fakultät im LT-Club. (Vitamin B machts möglich.) Dank der umfangreichen Hardware-Einweisung von G. ging es dann auch mehr oder weniger reibungslos. Und nun bin ich diese Erfahrung reicher und weiß, dass es nicht so leicht ist als DJ. Jedem Gast kann man es nicht recht machen. Das war auch nicht meine Absicht. Ebenso sind fließende Übergänge nicht so wichtig für mich. Ich wollte lediglich Songs spielen, die mir gefallen – und das tat ich dann auch. Die Gast-DJs nach mir habe ich nicht beneidet.

Buch-Cover der ErstausgabeWomit ich dann auch schon beim gestrigen Mittwoch angelangt bin – dem 12.12.12. Für dieses besondere Datum reservierte ich mir eine Karte für die Vorpremiere von „Der Hobbit“ (Teil 1 von 3), dem neuen Fantasy-Epos von Peter Jackson. 3 Stunden 3D – mit unzähligen Effekten und wunderschönen Bildern. Ja, der Film ist ein Kino-Erlebnis. Man sollte nur wissen, worauf man sich einlässt – wäre sonst schade um die teuren Tickets. Mir hat es gefallen, auch wenn Nebenhandlungen eingebaut sind, die ich so in den ersten 6 Kapiteln der Buchvorlage nicht fand. Meine Wertung: 8 von 10.

Und heute? Heute habe ich es endlich geschafft, diesen Eintrag zu beenden… sowie abzuwaschen. Eigentlich wollte ich heute auf ein Konzert von Maximilian Hecker (im Stadtpalast) gehen – nur erfuhr ich gestern, dass dieses abgesagt wurde. Ich nehme an, dass zu wenig Interesse bestand. Immerhin kannte auch nur ich den Musiker in meinem Bekanntenkreis. Aber damit kann ich leben. So bleibt mir mehr Zeit zum Packen für das verlängerte Wochenende, welches mich wieder in die Ferne führt – so gut es bei dem Wetter denn möglich ist.

Es verbleibt mit 7 GB Backup-Tätigkeit im Hintergrund
F.

Untouchable

November 29, 2009

Der heutige Titel kommt nicht von Garbage, obwohl das die erste Band ist, dir mir dabei in den Sinn kommt. Nein, die Playlist ist gerade bei Taylor Swift, einer aufstrebenden jungen Künstlerin aus Amiland, die für einen massentauglichen Pop/Country-Mix steht und sogar auf dem aktuellen Album von John Mayer als „Gast“ vertreten ist.

Und damit gleich zum ersten Thema:
Also, als Fan bekomme ich die eine oder andere News-Meldung über/von John Mayer mit und so war es mir schon seit Monaten klar, dass jener Musiker an neuen Liedern für eine Langspielplatte arbeitet, welche seit etwa 10 Tagen erhältlich sein sollte. Leider bezog sich das nicht auf den deutschen Musikmarkt. Denn laut Amazon erscheint das Album „Battle Studies“ erst Mitte Januar. Jedoch hatte ich Glück und fand die Scheibe im Lübecker Presseshop unter den Import-Artikeln. 🙂
(abgesehen davon, dass man auch bei Amazon hätte ordern können, was ich aber ursprünglich nicht vorhatte)

Für das Wochenende war auch nicht viel geplant, was auch eine gute Entscheidung war. Denn selbiges begann mit einem ausgedehnten Freitag beim Spieleabend hiesiger Fachschaften. Es ergab sich sogar ein heiteres Namenraten, was ich am liebsten wöchentlich tun würde. Tja, und wie „ausgedehnt“ schon andeutet, wurde es spät bzw. früh. Macht ja nichts. Ich konnte ausschlafen und tat dies. Ein wenig Einkauf war dann noch notwendig, wobei ich wieder eine neue Saftkreation ansprechend fand, welche ich in der kommenden Woche testen werde.

Apropos Einkauf: Ich fand auch wieder die saisonale Puddingsorte Marzipan (fertig in kleinen Bechern, nicht zum Anrühren), die ich schon mal testen wollte und dann leider nicht mehr fand. Aber nun (an diesem Wochenende) konnte ich meine Chance nutzen… und wurde mittelleicht enttäuscht. Es schmeckt nüchterner als die Pistaziensorte des selben Anbieters/Herstellers. Na ja, die restlichen drei Becher werde ich schon noch verputzen können.

Ansonsten hab ich mich am Wochenende viel berieseln lassen (eine Sitcom-Folge nach der anderen und gelegentlich auch mal Nachrichten). Eigentlich wollte ich noch lesen, aber vielleicht mache ich das noch nachher.
Apropos Lesen: auf meiner Fahrt nach Lübeck hatte ich ausreichend Zeit, im aktuellen Wälzer voranzukommen und sogar einen Schwung Kapitel geschafft. Ich bin glücklich darüber, dass mich die Geschichte ganz schön mitnimmt, obwohl es natürlich ein paar Passagen gibt, die ich lieber überfliegen würde. Vielleicht (oder hoffentlich) habe ich das Buch bis Weihnachten durch.

Ach ja… erster Advent. Vielleicht sollte ich mir etwas dazu einfallen lassen. (Denkpause)
Hm, analog Helloweem versuche ich, ein paar favorisierte Elemente als Anregung zu verarbeiten, da ich voraussichtlich auch an den kommenden Sonntagen einen Eintrag verfassen werde (in der Woche ist es mitunter ganz schön schwierig). Insofern wäre die Gelegenheit gegeben.
Also heute: weihnachtliche… Deko-Tipps (ja, richtig gelesen). Immerhin ist der erste Advent doch ein guter Anlass, mal ans Schmücken zu denken, oder? Tja, übertreiben kann der geneigte Deko-Freund, wie er es sich vorstellt, aber ich bin für eine schöne Tischdenke, ein-zwei Kerzenhalter und/oder alternativ eine Figur (z.B. ein Schneemann oder ein Tier mit roter Weihnachtsmütze). Ansonsten finde ich LED-Lichter ansprechend. An dem einen Hotel aus der Heimat hängen die in weiß und blau wie ein Licht-Eis-Schleier an den Balkons. Aber es gibt bestimmt auch tolle Alternativen für den Innenraum. Und blinken müssen die auch nicht unbedingt.

Es verbleibt in der Würde unantastbar
F.

PS: der gefühlte vorweihnachtlicher Stimmungsindex liegt bei etwa 12 (von 100 Punkten).