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Logbuch : Berlin-Sause

September 18, 2015

Logbuch

Ach menno, hat sich schon wieder ein halber Monat angesammelt…

31.08.15 : Wochenstart der üblichen Art – mit Überstunden und Sport. Danach nur noch zurücklehnen und entspannen.

vokü_sep1501.09.15 : Oh, ein Urlaubstag. Warum nicht dennoch zeitig aufstehen und ehrenamtlich aktiv sein? Ja, warum eigentlich nicht? Neugier vielleicht?. Mit dem Monatswechsel erfolgte für LOHRO gewissermaßen ein mittelgroßer Personalwechsel. Und neue Menschen erfordern ein wenig Anleitung. Und so war das Motto des Tages “Workshops” und so. Am Abend wollte sich eigentlich eine Runde zum Kinobesuch einfinden. Aber die Pläne änderten sich. Ich traf mich mit I. zu einer VoKü, wo wir allerdings erst gar nicht hinkamen, weil K. und S. noch nicht unterwegs waren. Insofern ging es erst nach einem Besuch bei S. los. Und oh, was war das Essen lecker. Stichwort Bananen-Chutney. Dazu gab es südlich angehauchte Live-Musik. Auf dem Rückweg fiel mir ein, dass ich noch ein wenig Schnittarbeit erledigen wollte. Und so landete ich wieder bei LOHRO und erst etwas später zu Hause.

02.09.15 : Ich habe den überraschenden Bonus an nicht verplanter Zeit am Vormittag sogleich genutzt – zum extensiven Ausschlafen. Am frühen Nachmittag fand ich mich abermals in den Redaktionsräumen ein, um die Vorbereitungen für die Kultur-Sendung abzuschließen. Zudem war ich bei einem Musik-Workshop unterstützend tätig, nahm am Treffen der Musikredaktion teil und war danach noch am Plaudern. Überraschend wurden wir von einer Anwohnerin unterbrochen, der die Gesprächslautstärke auf offener Straße wohl zu groß war. (So etwas habe ich lange nicht mehr erlebt.) Ich schaute noch beim Hackspace vorbei und kam laut V. genau richtig. Grund war ein wenig Vektorgrafik-Gestaltung, zu der ich Erfahrungswerte beisteuern konnte.

03.09.15 : Am Donnerstag stand ich gewissermaßen unter Strom, da ich ganz schön viel erledigen wollte. Nach Sport und Arbeit war es bis in den Abend nicht klar, ob ich eine oder zwei Sendungen im Alleingang fahren würde. Auflösung: es wurden 2 am Stück. So eine Kultur-Sendung alleinig zu wuppen, müsste ich so schnell nicht wieder haben. Da steckt (je nach Anspruch) schon einiger Aufwand drin. Im Anschluss interviewte ich den Singer/Songwriter Rurouni Flojo, der auch live musizierte und mich mit Technikwissen überraschte. Ich ging kurz einkaufen und saß eine Weile bei S., die wiederum an ihrem “letzten” Beitrag saß. Ansonsten war es noch an der Zeit, K. zu verabschieden, die einen Tag später schon auf dem Weg nach Berlin sein würde. Und ich sah die Ein-Mann-”Nachtfalter”-Redaktion bei der Sendungsvorbereitung.

topo-vis04.09.15 : Am Freitag fing der Tag für mich wieder unangenehm früh an. Nur so konnte ich mir Zeit für den Nachmittag freischaufeln, um wieder etwas Tagesprogramm bei LOHRO moderativ zu füllen – erstmalig ohne Nachrichten zur vollen Stunde. Dafür hatte ich einen netten Studiogast vom Volkstheater. Im Anschluss an die Sendung ging ich zur Eröffnung des Warnow Valley, traf auf dem Weg sogar noch P.. Dort angekommen nahm ich an dem Vortrag zur Nachhaltigkeit teil und gesellte mich dann zu den Hackspace-Kollegen, die verschiedene Installationen aufbauten. Was man mit Kamera-Peripherie-Geräten kommerzieller Computer-Spiel-Konsolen alles anstellen kann. Unter anderem einen Sandkasten zum interaktiven Topographie-Erlebnis machen. Sehr eindrucksvoll. Ich schaute mich auch in den anderen Gebäuden um und entdeckte allerhand kreative Werkstätten. Nebenbei wurde ich von S. zum Kochabend eingeladen. Es war ein schöner Abend, wenn auch etwas traurig, da es solche Zusammenkünfte in diesem Kreis vorerst nicht mehr geben wird.

05.19.15 : Keine Zeit fürs Ausschlafen. Die Zugfahrt in die Heimat rufte. Nach einem üppigen Frühstück war mir nach Unterhaltung in audiovisueller Form. Ich nahm endlich wieder den Kurs des “Nachguckens” von TV-Serien auf. Bestimmt 2 Jahre lang warteten noch Folgen der ersten Staffel “Arrow”. Nach dem Auftakt zu einem kleinen Arrow-Marathon, gingen wir Richtung Hauptstraße und schauten uns das diesjährige Duckstein-Festival an. Natürlich war der Schafskäse im Fladenbrot wieder etwas teurer geworden. Den Abend ließ ich mit TV-Berieselung ausklingen.

06.09.15 : Ausschlafen ging so. Ich hatte einen wirren Traum mit einem Vergnügungspark und schienengebundenen Elektro-Carts. Spätestens die frische Luft beim Brötchenholen ließ mich wach werden. Nach dem Frühstück setzte ich meinen Arrow-Marathon fort und schaffte gut 7 Folgen (auf doppelter Geschwindigkeit). Außerdem schaute ich die ersten Folgen “Documentary Now” mit Bill Hader und Fred Armisen, eine Art Parodie auf Dokumentarfilme. Erst bei Folge 3 konnte ich richtig lachen, weil auf herrliche Weise die VICE-Berichterstattung auf die Schippe genommen wurde. (Sehr zu empfehlen.) Zum frühen Abendessen gab es Geflügel mit Reis und Tomatensalat. Danach fuhr ich zurück in die Stadt und schaute auf dem Weg noch weitere Folgen Arrow. Der Abend bestand dann nur noch aus Sport und Musik.

07.09.15 : Der übliche Montag – siehe 31.08.15. Einziger Unterschied: ich gönnte mir einen Film am Abend – und zwar eine Dokumentation über einen Superman-Film, der letztendlich nie fertiggestellt wurde.

08.09.15 : Eigentlich wollte ich mir für den Dienstagabend nichts vornehmen – und landete dann doch beim öffentlichen Teil eines Vorstandstreffens und plauderte danach über LOHRO-Sachverhalte. Damit nicht genug, kam ich darauf im Senselab/Opennet-Raum mit den Planungen zu einer Veranstaltung zum dreißigjährigen Jübiläum der Free Software Foundation in Berührung (#FSF30). Resultat: ich hatte mindestens zwei Kanboard-Tickets an mich zugewiesen und mindestens einen neuen Termin für die nächsten Tage. Auf dem Heimweg traf ich I. sowie Ch. und wurde auf ein Getränk bei V. eingeladen, wo wir über die Schulzeit redeten.

09.09.15 : Beim Treffen der Musikredaktion schnappte ich ein paar tolle Songs auf, die ich bestimmt irgendwann anmoderieren werde. Ich blieb allerdings nicht bis zum Ende, weil ich I. im JAZ antreffen würde. Erstmals sah ich mich dort in den Räumlichkeiten um (Stichwort Töpfereo- und Fahrrad-Werkstatt usw.). Wir trafen noch andere bekannte Gesichter, die wegen der VoKü dort waren. Leider war ich für den kompletten Nachtisch zu spät. Wir gingen danach wieder in die KTV und plauderten vorm REWE. Nebenbei hatte ich eine schriftliche Konversation mit H., der dann ebenfalls dort auftauchte. Nächster Stopp Hackspace, wo H. unbedingt nicht-newtonsche Flüssigkeit herstellen wollte. Ein faszinierendes Zeug, welches H. und I. zum Experimentieren animierte. (Stichwort Mate-Beigabe) Irgendwie vergaß ich die Zeit, plauderte noch mit H., während sich die Leute nacheinander verabschiedeten, und hatte schließlich den Raumschlüssel an der Backe.
Randbemerkung: Klar war ich mir bewusst, dass da ein großer Konzern wieder neue Produkte vorstellte – aber an dem Abend konnte ich gut auf derartige Neuigkeiten verzichten.

10.09.15 : Zeit vergessen darf auch gern mal mit Verschlafen bestraft werden. Kein Problem für meine Art des Zeitmanagements. Es war ja auch nur eine Stunde. Aufgrund der nicht gerade besten Laune, war mein Engagement für die Homerun-Sendung am Nachmittag etwas gedrosselt. Dies änderte sich jedoch im Verlauf der drei Stunden. Ein willkommener Nebeneffekt. Einen Studiogast zum Thema “Faire Woche” hatte ich auch. Im LiWu redete ich noch kurz mit M. über die Planung für den nächsten Monat und war noch kurz einkaufen. Der Abend zu Hause bestand aus lecker Abendessen, dazu eine (übelst) profane Folge “Hollywood Game Night” und Haushalt. Auf “Arrow” hatte ich Irgendwie keine Lust.

11.09.15 : Eher trist erschien mir der Freitag, bis ich am Abend spontan (und fast haargenau zum Feierabend) von A. kontaktiert wurde. Wir verabredeten uns zum Abendessen. Als ich wieder zu Hause war, las ich ein paar Ausgaben “Daredevil”. Kontext: Die aktuelle Serie wurde vor Kurzem beendet. Ich war sehr überrascht, wie viel ich davon noch nicht gelesen hatte.

Berlin_sep15pearl12.09.15 : Zeitiges Aufstehen, einkaufen, Sachen packen. Dann ging es für mich dank kollegialer Mitfahrgelegenheit nach Berlin. Dort feierte mein Arbeitgeber ein Sommerfest. Passenderweise war das Wetter äußerst spätsommerlich. Den Auftakt machte eine Comedy-Tour durch den Stadteil Berlin-Moabit, den ich als gelungen bezeichnen würde. Dann gab es eine kurze Präsentation, gefolgt von einem pompösen Abendessen inklusive Dachterrasse und einem Besuch im Nachtclub “The Pearl”. Letzterer sorgte für krasse Impressionen der Feierkultur. Via Taxi landeten wir wieder im Hotel.

13.09.15 : Was hatte ich mich im Vorfeld auf das Frühstücksbuffet gefreut. Und dann war ich so müde und noch gesättigt vom Vortag, dass es nur für ein Käsebrötchen mit ein wenig Tee reichte. Die Rückfahrt nach Rostock ging erfreulich schnell. So konnte ich mir noch etwas Schlaf gönnen, bevor ich mich mit C. im PWH traf, um an einem Flyer zu basten. Als ich in der Frieda 23 mein Abendessen zubereiten wollte, traf ich auf A., die ebenfalls in der Küche tätig war. Leider hatte ich nicht so viel Zeit, weil ich den Hackspace öffnen wollte. Dort wartete auch schon M. – überpünktlich. Auf die Uhr achtete ich an dem Abend auch, weil ich (zur Abwechslung vor Mitternacht) zeitiger zu Hause sein wollte.

14.09.15 : Der übliche Montag – siehe 31.08.15. Kurze Anmerkung: endlich wieder Neues von John Oliver.

15.09.15 : Der Arbeitstag wurde von einem Planungstreffen zu #FSF30 im VEIS unterbrochen. (Ratet mal, wer ohne Fahrrad und dennoch als Erster dort eintraf?) Als ich abends zu Hause ankam, war mir nur noch nach frühzeitigem Schlummern.

16.09.15 : Dieser Mittwoch war in vielerlei Hinsicht eine Ausnahme. Frühes Aufstehen, damit der Arbeitstag früh enden konnte. Zum Mittag Obst. Dann etwas Sport. Danach eine Radiosendung (abermals mit Studiogast vom Volkstheater), gefolgt von einem entspannten Musikredaktionstreffen, welches aufgrund minimaler Beteiligung schnell vorbei war. Schließlich noch der Abstecher zum Hackspace, wo debattiert und geplant wurde.

17.09.15 : Der ursprünglich für diesen Donnerstag geplante Kinobesuch wurde am Vorabend abgesagt. Es sah zunächst nach einem ruhigen Abend nach der getanen Arbeit aus, bis… mich via K. die Anfrage nach einer Vertretung für die Heimspiel-Sendung erreichte. So ein Zufall. Dann eben doch ein weiterer Abend in der Frieda 23, erst für das Interview mit der Rockband Gustav Ray und dann fürs Abendessen.

Es verbleibt mit der Aussicht auf weitere Studiogäste
F.

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Logbuch : wenig Sommer, viel Fest

Juni 29, 2014

Nachtrag zum 22.06.14 : Nebst verwaltungstechnischen Fragestellungen haben wir in der Technikgruppe durch kleinere Konfigurationsschritte einen aus meiner Sicht erfreulichen Sprung in Richtung Transparenz erzielen können. Stichwort Wiki. Das Migrieren der Daten war auch erstaunlich einfach.

23.06.14 : Auf einer Skala von 1 bis schwierig, würde ich den letzten Wochenstart als „geht so“ einstufen. Einen Arbeitstag später freute ich mich aufs Abendessen und die Tatsache, ein zweites Mal „X-Men: Days Of Future Past“ schauen zu können. Da ich die Handlung bereits kannte, konnte ich mehr auf die Details meiner persönlichen Highlights achten.

24.06.14 : Im Nachhinein betrachtet, ist das einzig Erwähnenswerte zum vergangenen Dienstag, dass ich am Abend viel Musik gehört und einen Radio-Beitrags-Text verfasst habe. Bei der Recherche half mir der betreffende Künstler sogar via Twitter-Replies. 🙂

25.06.14 : Der Mittwoch war wieder einer dieser Tage, bei dem ich nicht genau wusste, wann ich wieder nach Hause kommen würde. Nach dem Treffen der Musikredaktion gab G. eine Runde im Pleitegeier aus. Anschließend gelang es mir trotz Ablenkung sogar, noch ein paar Thor-Comics zu lesen. Jedoch empfand ich die Geschichte eher als langweilig.

26.06.14 : Auch am Donnerstag folgte ich einer Einladung. Denn M. und ihre WG wollten zum WM-Spiel (mit Schland-Beteiligung) den Grill auf ihrem Hinterhof anwerfen. Das Wetter war auch anfangs sehr prima. Erst gegen Ende der zweiten Halbzeit setzte sich etwas Regen durch. Der Spaziergang vom Petridamm über den Stadthafen und die Wallanlagen in die KTV war dann aber wieder herrlich erfrischend und mit Sonnenschein ausgestattet.
Die Abendlektüre des Tages: Batman, dessen Hauptserie kurz vor dem Abschluss einer weiteren Maxi-Storyline steht.

27.06.14 : Meine Teilnahme am Treffen der LOHRO-Webgruppe war scheinbar eine gute Idee, denn so erfuhr ich Dinge, die mich trotz Relevanz sonst vielleicht nicht erreicht hätten. Und die Kommunikation ließ sich auch steigern. Stichwort Mailingliste. Am Abend zog es mich dann in die Südstadt zum Sommerfest der IEF, wo ich viele bekannte Gesichter wiedersah. Die Live-Musik war auch erfreulich gut. Im Gegensatz zum Heimweg. Denn es wurde kalt und finster.

28.06.14 : Was mich zum Start ins Wochenende früher als gewünscht aufstehen ließ, war die Erinnerung, dass ich S. für einen Gastauftritt in der Sendung „Pottkieker“ zugesagt hatte. Weil ich nicht genau wusste, inwiefern Vorbereitung erforderlich sein würde, traf ich vor der vereinbarten Zeit bei LOHRO ein. Überraschung: es war keine Vorbereitung fürs Interview notwendig. Die Wartezeit vertrieb ich mir mit dem Archivieren von Mittschnitten, während um mich herum viel Gewusel im Kontext des interkulturellen Workshops stattfand. Und so lernte ich den Sendebetrieb von der anderen Seite des Mischpults kennen. Und wie ich es geahnt habe, bin ich lieber „Fahrer“ im Studio.
Anschließend ging ich mit P. spät frühstücken und einkaufen. Den Nachmittag erhellte ich mir mit Infotainment in Form von „Real Time“. Das Unwetter mit Hagel und Gedöns nahm ich nur peripher wahr. Ich las noch ein paar Loki-Comics.
Abends fand dann das große Sit-In bei G. statt, wo unter anderem der Playlist-Shuffle für Spaß sorgte. Den hatten die Katzen scheinbar weniger, weil sie wohl große Besuchsrunden noch nicht gewöhnt sind. Aber die Spiellaune kam dann doch irgendwie durch. Lustiges Detail am Rande: so schlimm waren die Rausschmeißer-Songs gar nicht.

29.06.14 : Heute konnte ich den Tag ganz ruhig beginnen. Als entfernter Helfer tat ich meinen Beitrag zur Unterstützung der Charts-Sendung bequem von zu Hause aus. Auch ein paar Aufräum-Arbeiten wollten erledigt werden – wie auch diese kleine Aufarbeitung der letzten Woche.

Ausblick: eine Reihe „ungewöhnlicher“ Termine fordern in der kommenden Woche mein Zeitmanagement-Talent heraus. Wie es ausgeht, steht hier dann wahrscheinlich demnächst.

Es verbleibt mit Appetit auf Karamel
F.

Logbuch : ungeahnte Textsicherheit

Juni 30, 2013

Es kommt mir fast lächerlich vor, wie lange ich über eine passende Überschrift nachgedacht habe. Aber es sagt mir auch, dass ich gewisse Ansprüche an so einem Blogeintrag habe – manchmal. 😀 Mit der letzten Juniwoche 2013 geht ein „Geburtstagsmonat“ zu Ende, der noch für eine Reihe geselliger Anlässe sorgte.

Gleich der Montag wurde mit einem sonnigen Frühstück im Freien zelebriert, was eher außergewöhnlich einzustufen ist – und das nicht nur wegen dem durchwachsenen Wetter dieser Tage. Wieder in Rostock angekommen nahm ich mir für die Werktage vor, jeweils eine Stunde lang die Codecademy im Internet aufzusuchen, um ein paar Grundlagen aufzufrischen bzw. Neues zu lernen, was mir auch gelungen ist.

Am Dienstag überarbeitete ich noch ein paar Unterlagen und bereitete mich für ein ungewohnt straffes Abendprogramm vor. Denn nach dem Training wollte ich sowohl zu einem weiteren LOHRO-Treffen gehen als auch G.’s Einladung zu einer „kleine Runde“ folgen. Resultat: check, check, check.

Am Tag darauf erhielt ich eine (überraschend umfassende) Einweisung in das Erweitern der Musikdatenbank, wozu nicht nur Tag-Angaben zählen, sondern auch das Setzen von Sprungmarken (Stichwort Intro oder Fade-Out). Und abends überraschte ich F. mit Pudding, bevor wir zum Erasmus-Stammtisch gingen, wo ich wiederum überrascht wurde… mit Schokolade in der Geschmacksrichtung „Käse- und Zwiebel-Chips“. Kein Scherz! (siehe Bild)
Aus welchem Land könnte ein derart exotischer Snack stammen? Irland natürlich. (An dieser Stelle noch mal ein Dank an E. für diese Kostprobe.)

Der Donnerstag war in dieser Woche mein Kinotag. Ich gönnte mir „World War Z“, einen Action-Horror-Mix mit Brad Pitt. Während des Vorprogramms schaffte ich tatsächlich, die aktuellen Ausgaben von „Daredevil“ (DD) und „FF“ zu lesen – was ich entweder sehr schnell tat oder dank eines sehr langen Vorprogramms. (Vielleicht auch beides.) Zu „WWZ“: Ich finde den Film trotz Übertreibungen und Klischees erfrischend gut, was man nach Plakat und Trailer vielleicht so nicht erwartet hätte. Aber eine extra Rezension war mit diese Buchverfilmung dann doch nicht wert – und sei es nur wegen der 3D-Abzocke. (7/10)
Danach gönnte ich mir einen Döner, was ich hier vermerke, weil das nicht oft vorkommt. Warum nicht? Na ja, so bleibt diese Mahlzeit etwas Besonderes.
Auch der Couchsurfing-Stammtisch hatte einen unerwarteten Sonderfaktor – wird es wohl eins der letzten Treffen mit L. gewesen sein.

Fürs Mittagessen am Freitag fuhren F. und ich zur Südstadt-Mensa. Auf dem Rückweg sahen wir mindestens zwei Sommerfeste, welche bei dem Wetter leider etwas deplatziert wirkten. Am Abend holte ich für ein Sit-in Vanilleeis als Mitbringsel und lernte ein paar tolle Gesellschaftsspiele kennen. Da war es auch gar nicht schlimm, dass wir dann doch nicht mehr weggingen wie eigentlich verabredet.

Samstag fand die lang angekündigte Feier von G. statt, worfür ich noch letzte Einkäufe machte. Im Gegensatz zu anderen Gästen fand ich die Musikauswahl überwiegend toll (mit einigen Ausrutschern). Und ich wurde auf meine Textsicherheit angesprochen, was ich mit der Dauerbeschallung in Jugendjahren begründen würde. Stichworte des Abends waren unter Anderem: Wanne, 4 Kilo Erdbeeren, Tiramisu, Pizzasnack, Chili-Chips, Crushed Ice.

Und heute wurde ich zum Essen/Kochen eingeladen. Die Besonderheit dabei war, dass S. das Rezept in einem Roman fand. Im Anschluss versuchte ich, K. bei ihrem PC-Problem zu helfen, welches eher ein Account-Problem zu sein scheint. Zudem sahen wir ein paar Trailer zu kommenden Filmen und erfreuten uns an alten Liedern der Bee Gees. Das wiederum brachte uns über Wikipedia zu Popmusik aus den 90ern und damit wieder zu ungeahnter Textsicherheit meinerseits. Upps. 😀

Es verbleibt zuversichtlich
F.

Chasing the sun

Juli 8, 2012

Der Titel ist ein Song der Gruppe The Wanted und wurde PR-wirksam in den aktuellen (4.) „Ice Age“-Film eingebaut. Sogar das Musikvideo wartet mit vielen Szenen aus dem Film auf. Der Song selbst ist nur bedingt ohrwurm-tauglich – vom Inhalt ganz zu schweigen („I am never down„).

Mal sehen, was ich von der letzten (etwas anstrengenden) Woche noch aufarbeiten kann.

Da am Dienstag eigentlich nicht viel passiert, kann ich gleich mit Mittwoch einsteigen. An diesem Tag war ich wieder im Kino. Dass es zu einem 3D-Film eine 2D-Alternativ-Vorstellung gab, musste belohnt werden. Und so konnten M. und ich ohne Brille verfolgen, mit welchen Kreaturen die Patchwork-Familie um ein Faultier, ein Mammut und einen Säbelzahntiger auf ihrem neusten Abenteuer zusammenstößt. Zwar fehlte uns dadurch der Simpsons-Vorfilm, aber das trübte die Stimmung bei der Gag-Rate nicht.
Fazit: ein harmloser Spaß für alle Altersgruppen. (wie es sich für einen „Ice Age“-Film gehört)

Den Donnerstag ließ ich nach ein paar Überstunden auf dem Sommerfest der Theologen ausklingen. Dort gab es neben Speis und Trank ein sehr abwechslungsreiches Musikprogramm. (Der Ausrutscher mit „Jingle Bells“ sei verziehn.) Auch das Wetter hat mitgespielt.

Gleiches kann man auch vom Sommerfest meiner (ehemaligen) Fakultät am Freitag sagen, wenn auch zum Aufbau ordentlich Niederschlag umherzog. Die Stunden vergingen wie im Fluge und danach ging es auch noch in den ST-Club. Einen fließenderen Übergang ins Wochenende habe ich so wohl noch nicht gehabt. (Mal sehen, ob ich meinen Regenschirm, den ich leider vergaß, wiederbekommen werde.)

Das Wochenende verlief überwiegend entspannt. Zum Frühstück am Samstag gönnte ich mir Philadelphia-Eis (Untertitel: Cheese Cake) und das war wirklich lecker. Nun fehlen mir noch die Sorten Daim und Toblerole – dann habe ich die Palette komplett (gekostet). Und wo ich schon bei Köstlichkeiten bin: das Buffet zum Abend (G. lud ein) war einmalig –  so, wie (hoffentlich auch) das Unterhaltungsprogramm.
Dazu eine kleine Vorgeschichte: im Jahre 2007 hatte ich zusammen mit einem guten Freund einen Filmabend, der sich thematisch um Musik drehte, welche ich sehr gern mag. Es gab 2 DVDs, die aus meinem Bekanntenkreis wohl kaum jemand freiwillig sehen würde wollen – und schon gar nicht als Double-Feature an einem Abend. Wie dem auch sei – damals klappte das (als eine Art Schuldentilgung). Und danach war ich (nach den 4 Stunden) sehr übersättigt. Ja, ich als Fan. Wie das auf meinem Mitgucker (ein Nicht-Fan) gewirkt haben muss, kann ich nicht mal erahnen.
Hm, das mag sich seit gestern geändert haben. Denn da wurde eine Bollywood-Video-Playlist aufgefahren, die der Mehrheit der Anwesenden so sicherlich noch nicht begegnet ist. Hier meine Eindrücke als Zwischenbilanz:
> nach 1 Stunde: ach, ist ja ganz nett. Mal was anderes.
> nach 2 Stunden: ja, so sind die Tanzeinlagen halt. Mal mit Lächeln, mal mit Tränen. Schade, dass die Frauen oft so piepsig singen.
> nach 3 Stunden: hui, da ähnelt sich aber schon Einiges. Und das Geschmachte fängt an, zu nerven – verbotener Lippenkontakt wirkt irgendwie lächerlich.
> nach 4 Stunden: boah, der Farben-Overkill setzt ein. Geht das nicht auch dezent? (Zur Not: Monitor auf Schwarz-Weiß einstellen) Und wenn man schon dabei ist, ohne Ton ginge doch auch, oder?
> nach 5 Stunden: ich will nach Hause. Das Gejaule grenzt an Folter. Die Frauen sind alle hässlich. Und diese SRK-Hackfresse kann ich auch nicht mehr sehen.

Theoretisch hätten noch weitere 5 Stunden folgen können. Aber diese hätte ich dann nicht mehr erlebt. Zu groß war die Abneigung gegen diesen Kulturkreis geworden. (Und aktuell habe ich auch kein Interesse, dieses „Spiel“ mit anderen Genres zu spielen – z.B. Deutsch-Rock, Gangster-Rap, Country etc.)

Lese-Ecke: ich habe heute wieder ein paar Ausgaben Batgirl gelesen und das Gefühl, mit der Serie nicht voranzukommen. Vielleicht fehlt auch nur die Abwechslung.

TV-Abteilung: in dieser Woche habe ich wieder angefangen, „Doctor Who“ zu schauen – und zwar angefangen mit Doktor Nummer 9 (also Staffel 1 seit der Neuauflage von 2005). Die ersten 3 Episoden sind schon ziemlich deutlich, was Themen angeht, die es auch in Folgestaffeln gab. (Ursprünglich war ja der 11. Doktor mein Einstieg.) Der Companion Rose wirkt jedenfalls sympathischer als Amy Pond.

Und zu guter Letzt noch eine Filmkritik: „Iron Sky“ wurde lange im Vorfeld angekündigt, lief irgendwann im Kino und fand nicht gerade viel Beachtung. Dementsprechend dauerte es auch, bis ich mich dazu durchrang, das Spektakel zu gucken. Grund war ein Gespräch, bei dem ein paar lustige Szenen gespoilert wurden und dann doch Neugier schufen.
Fazit: der Film ist handwerklich gar nicht übel und hat ein konsequentes Ende. Jedoch ist der Rest (Handlung, Darsteller, Referenzen) eher belanglos – bis auf wenige Ausnahmen, was jedoch nicht lohnt, so viel Zeit dafür zu investieren. Es sei denn, man hat nichts Besseres zu tun oder die Möglichkeit, den Film auf 1,5-facher Geschwindigkeit zu sehen. 😉

Es verbleibt auf der Jagd nach der Sommersonne
F.