Posts Tagged ‘SNL’

Logbuch : zur Abwechslung mehr Live-Musik

Mai 13, 2015

05.05.15 : Gab es nach einem Kneipenabend zum Star Wars Day einen “Return Of The 5th”-Moment am Tag danach? Nö. Alles okay, sogar mit früheren Aufstehen hat es geklappt. Das Training wurde etwas anstrengender als erwartet, ließ mich aber dennoch im Zeitplan bleiben, da ich noch einem Treffen beiwohnen wollte. Nebenbei ließ I. verlauten, dass noch warmes Essen in der Küche wäre, wovon ich schließlich auch kosten wollte. Im Anschluss an das Treffen ging ich kurz einkaufen und saß dann bis in die Nacht an Schnitt- und Recherche-Aufgaben in den Redaktionsräumen.

06.05.15 : Der erste Mittwoch im Monat ist standardmäßig Stammtischtag des Hackspace Rostock. Und nach den kalten Monaten sollte dieser wieder in der “Gelben Katze” stattfinden. Das Wetter passte, ich war pünktlich, wir saßen draußen und hatten sogar neue Besucher, die teilweise durch die Sticker auf den Verein aufmerksam wurden. Im Hackspace selbst wurde noch ein wenig für die kommenden Tage geplant.

07.05.15 : Der Donnerstag in drei Worten: Sport, Arbeit, LOHRO. Dahin verschlug es mich zum Abend, wo ich noch an der Sendevorbereitung bastelte. Nebenbei wurde ich von F. animiert, Z. zu kontaktieren, mit der ich noch ein wenig chatten konnte.

08.05.15 : Freitag Freutag. Zum Feierabend machte ich mich auf den Weg zu C., wo ein weiterer Doctor Who Abend mit heiteren Menschen stattfand. Wir schauten zwei Episoden aus der Tennant-Ära, die mir sehr gefielen. Anschließend wurde noch geplauscht. Und ich stellte erfreut fest, dass mein Grenadine fleißig genutzt wurde. Nur die fortgeschrittene Uhrzeit ließ mich an einem angenehmen Morgen danach zweifeln. Stichwort Pläne.

09.05.15 : Mein Samstag in einem Wort: Hackspace. Was mir zu Hause nicht so recht gelingt, wurde in Teamarbeit für die Vereinsräume mit Leichtigkeit umgesetzt – eine Aufräumaktion für den ganzen Tag. Kurz unterbrochen wurde die Session durch ein Treffen der Kulturredaktion am Nachmittag. Wir einigten uns unter anderem auf die Moderationsform. Zum Tagesabschluss hatten wir zusammen mit Leuten aus dem projekt:raum eine entspannte Grillrunde und viel elektronische Musik danach. (Kann ja keiner ahnen, dass G. massig Mixe auf seinem Rechner hat.)

camou10.05.15 : Meine Tagesplanung ließ sich mit ausgiebigem Ausschlafen nicht vereinbaren, weswegen ich schon am grauen Morgen auf dem Weg zum Sport war, bevor es dann für ein üppiges Brunch Richtung Peter-Weiss-Haus aufging. Ich traf mich mit K., S. und J. – und zusammen probierten wir viele vegane Köstlichkeiten. Gleich im Anschluss kamen wir in den Genuss von Live-Musik. Das Duo camou hat mich mit ihrer versierten Live-Technik beeindruckt. Mit S. schaute ich bei VEIS vorbei, wo ich die Sondersorte Weiße Schokolade / Matcha probierte. (Ausdrückliche Empfehlung!) Bei heiterem, jedoch frischem Wetter ging ich kurz zu LOHRO, um ein paar letzte Dinge für Montag zu erledigen und war dann wieder unterwegs Richtung Kino. Mit G. sah ich den Dokumentarfilm “10 Milliarden – Wie werden wir satt?” an, der sehr informativ wirkte, ohne zu langweilen. Die Grundaussagen waren allerdings alles andere als erfreulich, gehen wir wirtschafts-gesteuert doch eher schlimmen Zeiten entgegen. (Wie wurde es in einem Udo-Jürgens-Lied formuliert – “Tanz auf dem Vulkan”.) Im Hackspace bereitete ich mir das Abendessen zu und blieb durch Unterhaltungen animiert etwas länger dort, als ich wollte.

11.05.15 : Aus der Abteilung “schlechte Ideen” kommt mir zu diesem Tag “Übermüdet in die Woche starten” in den Sinn. Und so war es auch die Parole für den halben Tag. Hätte ich vielleicht besser wissen sollen. Vor allem bei einem so vollen Programm. erst leicht frustrierendes Malochen, dann eine Kultur-Sendung und danach ein Rock-Konzert. Bei Letzterem (dem Vorspiel-Abend im Zwischenbau) war meine Anwesenheit in der Schwebe, aber die Sendung hat mich dann doch wieder munter werden lassen. Umso mehr freute ich mich, neben der Band Die Affenjets endlich GermsX live erleben zu können. (Endlich, weil ich das schon länger vorhatte und es mir mehrfach nicht geglückt ist.) Der Auftritt ließ in Sachen druckvoller Rhythmik und Lautstärke keine Wünsche offen. Theoretisch hätte ich zu dem Zeitpunkt die Rückkehr meiner Müdigkeit erwartet. Die blieb aber (komischerweise) aus und so führte mich der Abend noch mit J. in den REWE und zu Leuten, die ich lange nicht gesehen hatte.

12.05.15 : Wenn es verschiedene Effektivitätsformen von Schlaf gibt, hatte ich in dieser Nacht eine gehobene Version. Denn das Aufstehen fühlte sich wesentlich besser an, als noch am Tag zuvor, wenn auch ich Bedenken zur relativen Kürze der Nacht hatte. Der Tag verlief überwiegend routiniert. Am Abend schaute ich kurz bei LOHRO vorbei, wo es noch Essensreste gab, ging einkaufen, schaffte Ordnung im Keller und ließ den Tag in Ruhe mit “Last Week” und “SNL” ausklingen. (Bei Letzterem gibt es demnächst das Staffelfinale, gefolgt von der Sommerpause.)

Es verbleibt am Planen
F.

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Logbuch : eine Tonne Glee

April 6, 2014

Es ist wieder einer dieser Einträge, bei dem ich tatsächlich eine Weile nach einem passenden Titel suchen musste. Warum die Suche nun so endete, erfährt der geneigte Leser in den folgenden Absätzen meines Wochenrückblicks…

31.01.14 : Die Woche begann mit einer ordentlichen Überstunden-Aktion auf Arbeit. Wie gut, dass ich abends nichts vorhatte – außer halt dem üblichen Zeugs (Stichwort Musik-Journal).

01.04.14 : Der Dienstag startete emotional. Warum? Na ja, ich gab mir gleich nach dem Aufstehen die letzten Folgen „How I Met Your Mother“. Das Ende der Serie scheint ja überwiegend negativ aufgenommen worden zu sein. Ich war einfach nur mitgenommen und irgendwie froh, dass die Serie überhaupt ein Ende fand – zumal dieses offensichtlich seit Jahren so geplant war. Da kann man vielleicht eher über den Verlauf der 9. Staffel frustriert sein – aus meiner Sicht. Egal.
Abends hörte ich noch ein paar neue Alben, denn…

02.04.14 : …selbstverständlich stand wieder ein Treffen der LOHRO-Musikredaktion auf meinem Plan, für welches ich vorbereitet sein wollte. Im Sendehaus angekommen, erwischte ich M. und K. in einem guten Moment und beteiligte mich an der Koch-Aktion für Tomatensuppe (teilweise mit doppelt extra Käse). Nach der Abstimmung zum Titel der Woche, wählten wir viele elektronische Titel rein, und dann noch etwas von der Bemusterung… und ich kam gar nicht mehr zum Zug. Macht nix – ist meine Auswahl dann halt später dran. Die Nachbereitung war ziemlich unterhaltsam – schon fast zu unterhaltsam, da ich noch Anrufe tätigte, die vielleicht gar nicht nötig gewesen wären. 😉

03.04.14 : Einer ausgedehnten Mittagspause sei dank, dass ich das Gewusel am Abend mit weniger Hunger überstand. Denn ein weiteres IT-Treffen führte uns erstmals in die noch unfertigen Flure und Räume der Frieda23, wo LOHRO dieser Tage seine Posten verlagern wird. Thematisch ging es um die Konfiguration von Ansible bzw. Details der späteren (entfernten) Client-Einrichtung umd -Wartung.
Später hetzte ich nach Lütten Klein, weil ich unbedingt den Film „Snowpiercer“ sehen wollte. Darüber las ich bereits ein paar Hintergrund-Infos online, die mich sehr neugierig werden ließen. Bedauerlicherweise fand ich das Werk nicht so überragend, weil der Beginn (als Mischung von Arthaus und SciFi) doch sehr anstrengend auf mich wirkte. Man sollte also schon Geduld mitbringen, bevor man zum Ende vielleicht (je nach Erwartung) mit einer Reihe von Auflösungen „belohnt“ wird. (8/10)

04.04.14 : Am Freitag war ich am Überlegen, ob ich etwas Nachtleben gebrauchen könnte. Jedoch endete der Tag für mich eher zu Hause, wo ich viele TV-Serien-Folgen nachholte. Und ja, das führt mich zum Titel des Eintrags, denn ein paar Folgen „Glee“ am Stück sind keine Leichtigkeit. Das liegt mitunter daran, dass die Serie seit dem Nebenschauplatz NYC einfach total nachgelassen hat und sich teilweise selbst wiederholt. Ich glich den Übermass an Kitsch dann mit „Modern Family“ aus, einer Serie die in der 5. Staffel immer noch Spaß macht.

05.04.14 : Auf in die Heimat machte ich mich fürs Wochenende. Dort hatte ich viel Ruhe sowie Laune am Lesen solch toller Comics wie den aktuellen Serien von „Black Widow“, „Moon Knight“ und „Hawkeye“. Nachdenklicher wurde ich bei der Informationsflut durch Nachrichten und Infotainment-Inhalte wie „Real Time“ und „VICE“. Denn es wurde wieder deutlich, wie furchtbar es teilweise in der Welt zugeht. Aktueller „Jammer-Höhepunkt“ sollte wohl eine Zusammenkunft von Regierung und Wissenschaft in den USA sein, bei der ernsthaft am Klimawandel gezweifelt wurde. Und das von Leuten, die viel in Bewegung setzen könnten bzw. es besser wissen sollten. Ich vermute, dass unser Rentensystem in 40 Jahren das kleinste Problem sein wird.
Ebenfalls zu denken gab mir die Sichtung einer Folge „The Price Is Right“. Warum gucke ich so etwas? Craig Ferguson tauschte für einen Tag mit dem Moderator. Darum. Nur konnte ich nicht ahnen, was für eine Reizüberflutung mich neben dem vielen Product Placement erwarten würde. Und das Publikum wirkte noch mehr „auf Drogen“ als die Kulissen-Designer. Ich hatte den Eindruck, ich sehe da gerade eine Parodie. Die Tatsache, dass so eine Sendung mit solchen Kandidaten zum amerikanischen Alltag gehört, hat mehr Schock- als Unterhaltungs-Charakter.
Von Unterhaltung kann man bei „Wetten Dass“ ja auch nicht mehr reden. Dass ich die letzten Sendungen gar verpasst hatte, kümmerte mich nicht weiter. Gestern tat ich mir das „Spektakel“ dann doch wieder an. Ergebnis: erneut hätte ich lieber viele der Gäste als Moderator gesehen – bis auf VF. Und die Mitteilung am Ende, dass die Show zum Jahresende eingestampft wird, berührte mich nicht sonderlich. Eher befürchte ich nun, dass die kommenden Show-Konzepte noch stumpfer werden könnten.

06.04.14 : Heute war ich erstmals in Karls Erlebnisdorf – dem Rügener Ableger des kaffeekannen@karls„Freizeit/Konsum-Tempels“ in Rövershagen. Wirklich schnieke gemacht, der Laden. Aber halt auch preisintensiv. Am Mittag hörte ich die LOHRO Charts, bei denen ich mithelfe (wenn auch heute nicht am Mikrofon). Danach schaute ich eine neue Folge SNL, die Anna Kendrick in Höchstform zeigte. Dann half ich bei einer Übersetzung, was mich mehr Zeit kostete als ich dachte. Hat aber trotzdem Spaß gemacht. Und am Abend musste ich ohne meine Dosis Trash-TV in Form von „Exklusiv Weekend“ auskommen. Na ja, dann höre ich eben irgendwann später wieder was von abgewrackten Ex-Sportlern, ihren Frauen-Geschichten oder anderen „Fremdschäm-Promis“, die einen Deal mit RTL haben.

Es verbleibt gelassen
F.

Logbuch : die doppelte Ladung Gulasch

Dezember 15, 2013

Manchmal wiederhole ich mich gern: was für eine Woche! Kleine Erfolge, lecker Essen, neue Leute kennengelernt, frühes Weihnachtsgeschenk bekommen, Hiobsbotschaft vernommen und Grund zum Feiern gehabt.

Der Montag verlief ziemlich genau wie in den Wochen davor. Am Dienstag war ich mit P. abends im Cafe Central essen und erfuhr dabei Neuigkeiten von meinem ehemaligen Arbeitsplatz. Leider kamen wir nicht mehr dazu, über „Saga“ zu reden.

Für die Musikredaktionssitzung am Mittwoch hatte ich ein gutes Händchen, da ein paar von mir vorgestellte Songs für gut befunden wurden – unter anderem mein aktueller Ohrwurm „Say Something“ von A Great Big World. Danach lud ich M. und K. zum Couchsurfing-Meetup ein, welches in dem kleinen Weihnachtszelt am Brink stattfand. Meine Güte, war das voll da.

Donnerstag war wieder mein Kinotag und ich sah mir in vergnügter Runde den zweiten „Hobbit“-Film an. „Smaugs Einöde“ war erneut feinster Augenschmaus. Ich denke, selbst Fantasy-Muffel könnten an der opulenten Optik Gefallen finden. Auch die Handlung war sowohl stimmig als auch spannend – gerade an den Stellen, wo vom Buch abgewichen wurde. Nur leider traf auch meine befürchtete Annahme über diesen zweiten Teil der Gesamtgeschichte ein, nämlich die leichte Unzufriedenheit am Ende. (8/10)

Und wo ich schon bei Unzufriedenheit bin: der Start ins Wochenende war am vergangenen Freitag sehr traurig, da zukunftsbezogene Fragezeichen auftauchten, die hoffentlich bald wieder verschwinden. Denn so aufgewühlt wie ich war, konnte ich nicht mal die Fertigstellung meines ersten Radiobeitrags für LOHRO genießen, was ich am Abend umsetzte. (Sendetermin soll der 20.12.13 sein.)
Nach dem Abendessen sah ich mir zum Tagesabschluss „The Man Who Fell To Earth“ an, einen Film aus den 70er Jahren mit David Bowie. Und meine Güte, war auch das aufwühlend – in erster Linie die Handlung. (6/10)

Binz_dez13Die Zugfahrt in die Heimat wurde wegen Ausfallerscheinungen meines Anschlusszuges um eine Dreivierteilstunde verlängert, die Stimmung beim Brunch war durch meine „Fragezeichen“ getrübt und ich war am Überlegen, ob ich mich am Abend nicht lieber zurückziehen sollte, anstatt zu einer Festivität mitzukommen.
Am Nachmittag bummelten wir auf den kleinen Weihnachtsmarkt in Binz, der nur wenige Tage auf hat. Dort sah ich erstmals Rentiere, die man sogar anfassen konnte. Später entschied ich mich dann doch für die Feierlichkeiten und hatte einen schönen Abend mit tollen Leuten, gutem Essen und schlechter Musik. Es gab unter anderem Gulasch. (Wer braucht da schon „Wetten Dass“?)

Heute begann der Tag wieder mit Trübsal wegen der „Fragezeichen“, was ich teilweise mit Comics und einer neuen Folge SNL bekämpfen konnte. Ich las zum Beispiel ein paar Kapitel „Infinity“, dem jüngsten Marvel-Comics-Event. Leider ist es für Leser wie mich, die kosmische Verwicklungen im Marvel-Universum nicht sonderlich mögen, nicht gerade die beste Lektüre. Zu viele Aliens, Raumschiffe bei all den bekannten Charakteren und zu wenig Fokus auf den Kern der Handlung. Na ja, zum Ende dieses Epos werde ich mich ein andermal durchlesen. Schließlich half mir das Abendessen zur Launenbesserung. Es gab Gulasch. Und so sehr ich das Gericht eigentlich mag, müsste ich das so bald nicht noch einmal haben.

Es verbleibt sehr satt
F.

PS: Der Ausblick für die kommende Woche verspricht mindestens eine Weihnachtsfeier und einen Kinoabend, auf den ich mich irgendwie freue…

Logbuch : Feiern, Tage, Feiertage

Mai 12, 2013

Und da sitze ich hier am Muttertag 2013 und lasse meine Gedanken schweifen – für einen weiteren Logbuch-Eintrag. Sternzeit? Ach, keine Ahnung. Ist auch nicht so relevant.

Zum Wochenauftakt verfasste ich ein paar neue Bewerbungen und gönnte mir einen Kinobesuch zum Nachmittag. Ich mag Steven Soderbergh’s Filmschaffen (u.a. „Ocean’s Eleven“, „Contagion“ und „Haywire“). Somit kann ich einen Film wie „Side Effects“ nur schwer auslassen, auch wenn die Thematik um Psychopharmaka nicht unbedingt mein Ding ist. Umso erschreckender fand ich dann auch ein paar Szenen, die im Gegensatz zu Horrorfilmen ganz schön real wirkten. Die Besetzung stimmte auch. (8/10)
Auf dem Heimweg schaute ich noch kurz beim neuen Edeka-Markt in der Innenstadt nach, ob Rhabarberschorle vorrätig war, so wie S. es neulich meinte. Ergebnis: nö, gähnende Leere in dieser Ecke des Kühlschrankes. Na gut, entschied ich mich für eine Cola ohne Label. (Nicht mal ein Barcode befindet sich auf der Flasche. Sehr alternativ also. Das erfreut dann auch die Kassiererin.) Einschätzung? Ja, schmeckt wie Cola – mit echtem Zucker. Das ist auch so ziemlich das einzige Merkmal, was ich am Cola-Geschmack ausmachen kann. Ansonsten kommen mir alle Marken überwiegend gleich vor.

Der Dienstag gab mir erneut das Gefühl von Kontinuität, was so viel heißt wie: Volontärarbeit, Mensabesuch, Training. Nach dem Abendessen setzte ich ein Vorhaben um, welches schon eine Weile auf meiner Agenda stand. Ich sah mir erstmals ein Rugby-Spiel an – Chiefs gegen Sharks (von Ende April) – und dokumentierte via Twitter meiner Eindrücke. (Vielleicht bereite ich das auch noch auf.)

Mittwoch war es endlich so weit – die Preview zu „Star Trek Into Darkness“ sollte den Abend verschönern. Das war leider auch notwendig, da ich kurz davor eine unschöne Nachricht erhielt. (Eingeweihte wissen mehr.) Der Film macht vieles richtig und hat mir sehr gefallen. (9/10)

Zum diesjährigen Herrentag hatte ich nicht wirklich viel geplant, nur ein paar Optionen im Hinterkopf. U.’s Vorschlag zum Frühschoppen war willkommen und so verweilten wir ein paar Stunden im ST-Club und sinnierten über „Star Trek“ und andere Themen. Dann folgte ich der Gemeinschaft zu T.’s Garten, wo M. (seit Wochen nicht gesehen) mir Mitbringsel ihres letzten Urlaubs schenkte. (Hat mich sehr gefreut.) Am Nachmittag zu Hause (und vor jeglichem Regen) angekommen, war ich unschlüssig, ob ich mir eine Extraportion Schlaf gönnen sollte, entschied mich dann aber für einen Film. Dieser sollte eigentlich so etwas wie eine All-Star-Komödie sein, konnte bei mir aber überhaupt nicht punkten. Daher hier nicht nennenswert.
Zum Abend plante F. einen Spontan-Stammtisch, den ich (ohne Pläne) wahrnahm – sowie dann noch E. und K. einlud. Der Doberaner Platz war zu dem Zeitpunkt Schauplatz komischer Passanten. Verständlich zum Feiertag.

Am Freitag ließ ich der Spontanität freien Lauf. Vor dem Treffen mit C. wollte ich eigentlich noch Kinokarten besorgen, aber scheiterte ein weiteres Mal an den Öffnungszeiten, die ich online nicht fand. (Sonst wäre mir das nicht passiert.) Zum „Trost“ schaute ich dann wieder beim Edeka-Markt vorbei und fand endlich die Rhabarberschorle, die ich sogleich verzehrte, bevor ich an der Haltestelle auf S. traf, der sich dem Mensabesuch anschloss. (Ich hatte Leber, eine Nudelrolle und Möhren-Ingwer-Suppe.) Im Anschluss bummelten wir in die Stadt, wo ich von S. ein neues Spiel aus der Kategorie „Leute gucken“ lernte, welches zu dreist ist, um es hier zu erklären.
Auf dem Heimweg holte ich schließlich die Karten und war noch kurz einkaufen. Stichwort Spontanität: mir war nach einer Herausforderung. Also räumte ich auf. Und der beste Antrieb dafür ist Besuch. Beschlossen und umgesetzt. Ebenso wie der vorgeschlagene Besuch auf der Bad-Taste-Party, welcher (aufgrund Herdentrieb) sehr kurz ausfiel – zu Gunsten des Kellers, wo es gar nicht mal so voll war. Insgesamt ein außergewöhnlicher Abend. (Passend zur Woche.)

Das Wochenende nach einem Bad-Taste-Abend fing (wie im April) mit einem Chat mit B. an, was ich einerseits lustig finde und wofür ich andererseits dankbar bin. Dabei stand ich für einen Samstag erstaunlich früh auf. Nicht mal auf der Bahnfahrt in die Heimat wollte sich die Müdigkeit durchsetzen.
Am Nachmittag nahm ich mit „Alternativlos“, „Real Time with Bill Maher“ und „Vice“ politische Themen in der Großpackung auf, was entsprechend Abstand erforderte. Leider ging jegliches Niveau beim Abendprogramm verloren, welches sich aus DSDS und ein paar Zapp-Pausen zu Carmen Nebel zusammensetzte. Spätestens 2 Stunden später konnte ich den Protest meiner Hirnzellen kaum noch ignorieren. Wie man den Unterhaltungswert des zehnten Casting-Finales künftig unterbieten wird, mag ich mir nicht mal im Traum vorstellen.

Heute hielt ein neuer Bäcker Einzug in unsere heimatliche „Frühstückswelt“. Die croissant-ähnlichen „Butterlinge“ sind schon jetzt meisterlich. Mit der aktuellsten SNL-Folge kam ich auch endlich zu dem Unterhaltungswert, den ich am Vorabend so vermisst hatte. Von Kristen Wiig halte ich immer noch sehr viel. Am Nachmittag schaute ich mir die Verfilmung von „The Great Gatsby“ aus den 70ern und mit Robert Redford an. Die Szenerie ist selbst aus heutiger Sicht opulent und der Film sehr nah am Buch. Da freue ich mich, demnächst einen Vergleich mit dem neuen Kinofilm dazu machen zu können. Es war sozusagen eine prima Einstimmung – als auch ein weiteres gutes Beispiel für mich hinsichtlich älterer Filme, die nicht meine erste Wahl wären.

Es verbleibt in Vorfreude aufs Abendessen
F.

Nachtrag: Am Tag der „Star Trek Into Darkness“-Vorpremiere habe ich noch etwas nachgeholt – nämlich endlich den Klassiker „2001 : Odyssee im Weltraum“ gesehen. Dieser sollte zu Recht Pflichtprogramm für SciFi-Fans sein, weil hier nicht nur erstaunlich eindrucksvolle Bilder geschaffen wurden, sondern auch Handlungselemente umgesetzt werden, auf die tonnenweise referenziert wird bzw. die darauf in anderen Werken gefunden werden können.
Und dann sah ich (am Donnerstag) noch erstmals eine (ältere) Folge der letzten Staffel „Survivor“ und weiß nun wieder, warum Amiland als Weltmeister in Sachen Reality-TV gesehen werden kann. Nur mit der Echtheit des Dramas fällt es mir schwer, da viel Vertrauen entgegenzubringen.

Logbuch : unter Leuten im April

April 7, 2013

Nein, ich bin nicht verschütt gegangen und habe den Monatswechsel sehr gut überstanden. Sogar schlechte Aprilscherze blieben mir erspart. Ja, wenn der April schon mal mit einem Feiertag beginnt, machen mir Schneereste auch nicht viel aus – zumal es im Gegenzug dafür überwiegend trocken blieb. (Krass, keine 3 Sätze und ich bin schon beim Wetter.) Es folgen erneut Absätze aus meinem Leben.

Am ersten regulären Wochentag besuchte ich M., wo wir uns auf den gegenwärtigen Stand brachten (nur ganz wenig Gossip) und ich mich über Comics auslassen konnte. Zudem kreierten wir eine Art Auflauf, den wir bei einer Doppelfolge „Family Guy“ (Stichwort Episode 4) aßen. Nach meinem Besuch ging ich dann zur Spätvorstellung von „Spring Breakers“ in innerstädtische Kino. Der Film war gut, aber aus meiner Sicht keinen separaten Blog-Eintrag würdig. (7/10)

Am Mittwoch fragte ich mich, was denn wohl aus dem Status meiner BahnCard Business wird, wenn ich keinen Zugang zum Firmenkundenportal der Bahn habe. Ein Abstecher beim Hauptbahnhof brachte mir leider nicht viel, da ich dort nur gesagt bekam, dass die normale Vergünstigung (ohne Firmen-Prozente) wohl auch über das Privatkundenportal drin sein dürfte. Sieht wohl so aus, als ob ich das in einem Praxistest demnächst selbst herausfinden muss. Da ich schon mal in der richtigen Ecke der Stadt war, wollte ich mir eigentlich noch einen Zahnarzttermin holen – aber da sprachen die Öffnungszeiten dagegen.
Wieder zu Hause angekommen las ich ein Buch zu Ende, welches ich nicht weiterempfehlen kann – „Struck by Lightning“ von Chris Colfer. Schlimmer als ein Highschool-Film bzw. nicht halb so mitreißend wie „The Perks Of Being A Wallflower“, welches von der Machart ähnlich ist.
Am Abend schaute ich beim Erasmus-Stammtisch im Café Lom vorbei, was sehr gut besucht war, und bin dann noch in den ST-Club gegangen, wo die Wunschkonzert-Party eben genau dies bot – einen Mix zwischen Heavy Metal bis Dubstep. Und die Wunschliste war scheinbar groß, da ich (zermürbende) 75 Minuten auf meinen Wunschtitel warten musste. Zum Lied meiner Wahl nur so viel: M. hätte sich gefreut.

Tags darauf begann ich (endlich) mit dem Frühjahrsputz – mit anderen Worten: stapelweise Papier sortieren. Kleines Papier, dickes Papier – kleiner Scherz. Von wichtigen Briefen bis zu alter Werbung, die weg kann. Ich bin sicher, icb habe an dem Tag auch noch gelesen. Stimmt, spätestens auf dem Weg zum Heumond (Stichwort Couchsurfing-Treffen) war ich mit „Drive“ beschäftigt (Stichwort Filmvorlage). Das Treffen verlief etwas anders als sonst, war dann aber doch wieder lustig. (Mag abgedroschen klingen, trifft aber dennoch zu.)

Für Freitag lud L. zu einem besonderen Dinner ein, welches unfassbar gut war. Auch der Kuchen von L. ist ein Lob wert. Viele Neuigkeiten machten die Runde, bevor sich die Runde dann zum ST-Club aufmachte. (Zweimal ST in einer Woche? Ja, ich bin noch nicht zu alt dafür.) Ich bin mir sicher, dass ich vorher noch nie „Scream & Shout“ in einem Club gehört hatte. (Ja ja, when you hear this in the club…) 😛

Nun zum Samstag, welcher seinesgleichen sucht. Keine halbe Stunde auf den Beinen erreichte mich seitens B. eine Anfrage wegen der Tagesgestaltung. (Dass die Sonne schien, war mir da noch gar nicht bewusst.) Nach kurzer Abstimmung mit S. war der Termin beschlossen und ich genehmigte mir zur Einstimmung eine aktuelle Folge Letterman. Zu Gast war Chelsey Handler, eine amerikanische Komödiantin, welche mich aufgrund ihres selbstbewussten Auftretens inklusive trockenem Humor beeindruckt. Das noch die Yeah Yeah Yeahs live spielten, rundete die Folge ab. Am Dobi erfuhren wir dann von S., dass dieses WE die letzte Möglichkeit war, den Ostermarkt nochmals zu besichtigen. Gut, ich war schon ein paar Mal da, aber das macht nichts. Das Liberty Delis hatte wieder ordentlich Kundschaft und ich gönnte mir ein paar „Sweets“. Absoluter Hochgenuss war Hershey’s in der Sorte „Cookies’n’Creme“. Süß und keksig – ähnelt der Oreo-Sorte von Milka.Im weiteren Verlauf waren wir in mehreren Geschäften, um für S. ein paar Anziehsachen zu suchen. Gefunden hatte dann aber B. letztendlich was. (Stichwort Ironie)
Einen Eisbecher bei S. später gingen wir in den Pleitegeier und spielten stundenlang Tridom. Also zumindest eine Partie habe ich auch gewonnen.

Geier am TagEs wurde draußen dunkel, die Runde löste sich auf, und ich ging dann noch fix einkaufen – so gegen 23 Uhr. Herrlich.

Heute konnte ich endlich wieder bei einer neuen SNL-Folge frühstücken. Melissa McCarthy bewies innerhalb weniger Sketch-Szenen ihr Talent, während die französische Band Phoenix Interesse für ihr neues Album weckte.
Mehr oder weniger wach war ich dann auch, als ich nebst weiterer Sortier-Einlagen zur Mammut-Aufgabe namens Steuerklärung kam. Ich investierte erstmals in Hilfs-Software (WISO Steuer 2013), konnte meine paar Zahlendaten da auch schnell eingeben, stellte dann jedoch fest, dass dieses Tool scheinbar nicht elektronisch mit Elster-Zertifikat Daten ans Amt übermittelt. Ein Wort: Frust. Also doch wieder zum Windows-System, die Elster-Formular-Software aktualisieren (inklusive System-Neustart), um dann dort wieder bei Null anzufangen. Dort verlief die Prozedur wie im vergangenen Jahr. (Hätte ich mir die Investition also sparen können. Obwohl.. wenn der WISO-Rechner stimmt, weiß ich jetzt schon, wie viel ich nachzahlen darf) Potzblitz!

Für die kommende Woche steht voraussichtlich Folgendes auf meinem Plan: ein Arztbesuch, eine Vorpremiere („Oblivion“) und vielleicht noch… Bad Taste. 😛

Es verbleibt dem Schnee nicht hinterhertrauernd
F.

Logbuch : Oscars und ein Tiefseetaucher

März 3, 2013

Nach ein paar gedankenbezogenen Einträgen gibt es hier (zu gewohnter Zeit) einen Wochenrückblick:

In der Nacht zum Montag habe ich noch fleißig gebloggt, mich dann aber nicht auf die Live-Berichterstattung zur diesjährigen Oscar-Verleihung eingelassen – trotz Urlaub. Nein, stattdessen bin ich am Montag-Vormittag in Krisenstimmung vor die Tür gegangen, weil ich nicht wollte, durch irgendeine Zeitungstitelseite oder Radioansage über Gewinner informiert zu werden. Und es hat geklappt. Am Nachmittag habe ich ohne Vorwissen die Oscars 2013 (bei zeitsparender 1,3-facher Geschwindigkeit) gesehen inklusive des heiteren Specials der Jimmy-Kimmel-Show. Ergebnis: ich fühlte mich unterhalten und war mit vielen Entscheidungen der Academy sehr glücklich. („Life Of Pi“ wurde zum Abräumer des Abends.)

Der Dienstag war wohl mein termin-reichster Tag der Woche – und alle konnte ich bewältigen. Der Tag ließ sich dann ganz entspannt beim Couchsurfing-Treffen im „Stadtkind“ ausklingen, wo wieder viele Gesprächsthemen behandelt wurden. Unter anderem erzählte J. vom „Median“, eines alternativen Szene-Lokals, das man erst mal finden muss. (Ob ich diesen Ort je von innen sehen werde?)

Am Mittwoch fiel mir wieder ein, dass ein besonderes Fußballspiel auf dem Plan stand – und dieses wurde sogar nicht den Pay-TV-Sendern überlassen. (Ja, so genau kenne die Aufteilung der Senderechte nicht.) Und da war ich so „frei“ und lud mich bei S. zum Schauen ein, die sich das Spektakel auch nicht entgehen lassen wollte. Ich glaube, dass sie trotz Angeschlagenheit und unschönem Spielendstand wie ich einen netten Abend hatte. (Falls nicht, möchte ich bitte informiert werden.)

Der Heimweg von der Arbeit fiel mir am Donnerstag (wie vermutet) nicht so leicht – und das lag nicht an der Masse meiner Taschen, die nebst Rechner die restlichen persönlichen Gegenstände des Raumes enthielten, den ich gern „Büro“ nannte. Weniger Zeug woanders führt zu mehr Zeug in den eigenen vier Wänden – und damit zu „Sortier-Bedarf“.

Das fiel mir nicht zuletzt Freitag auf, obwohl ich noch ein paar Vereinbarungen wahrnahm – und somit auch die Sonnenstrahlen draußen. Abends vereinbarten G., U. und ich eine Zusammenkunft im Geier, zu dem sich C. noch gesellte, die uns an ein paar Grundlagen des Projektmanagements erinnerte. U. hatte sichtlich Spaß daran, mich nach (für mich) schlimmeren Filmen als „Total Recall“ (von 2012) zu fragen. Für mich begann der Spaß dann erst, als wir im Farellis noch eine freie Sitznische fanden und ich die Gelegenheit nutzen konnte, um etwas zu kosten, von dem ich zuvor nur gehört habe. Die Bestellung aufnehmend fragte mich die nette Bedienung sogleich, ob ich denn gut gegessen hätte – so viel also zur Legende um besagte „Kostprobe“. (Fun Fact: hatte ich eigentlich nicht an dem Abend.)

screen-captureIm Nachhinein kann ich dieser „Challenge“ noch das „Schlummifix-Prädikat“ AAA verleihen, denn schlafmäßig verlief zum Samstag alles wunderbar. Noch kurz einen Einkauf an den Tagesbeginn gestellt, und ich konnte im Anschluss mit G. zu Y. gehen, wo uns „American Pancakes“ erwarten sollten. Die Zubereitung bzw. der Verzehr war reichlich improvisierter Natur (Stichwort Pfannenwender-Alternative), denn die Milch war „dünn“ und ein Sirup nicht mehr gut. Insofern würde ich der (importierten) Mischung durchaus noch eine Chance geben und gegebenenfalls erst dann beschließen, dass solche „Kuchen“ nichts für mich sind.
Am Nachmittag sah ich eine abermals sehr unterhaltsame Episode „Real Time with Bill Maher“ und zum Abend erfasste mich eine Lese-Laune wie schon lange nicht mehr. Und so las ich viele Comics – das Meiste „Batman“- oder „X-Men“-bezogen. Und dann beschloss ich, für einen Samstag relativ früh ins Bett zu gehen.
(Da fällt mir ein, dass ich neuerdings versuche, geschaute Episoden bei „trakt.tv“ zu bewerten. Das nur nebenbei.)

Heute begann ich den Tag mit „SNL“, einem kleinen Frühstück und einem Spaziergang in die Innenstadt, wo ich mit P. „Quartett“ im Kino gesehen habe. (Na? Hat jemand gemerkt, dass ich bis Sonntag sonst keinen Kinobesuch in dieser Woche gehabt hätte?) Der Film war sehr schön – und ein halber „Landschaftsporno“. Das Filmteam muss ja zu Drehzeiten echt super Wetter in Taplow, England, abgefasst haben, dass da so viel Idylle auf die Leinwand gezaubert werden konnte. (Ob das bei einem schottischen Setting ebenfalls möglich gewesen wäre?) Na, wie dem auch sei, der Film war schön, aus meiner Sicht auch kinowürdig, was mich froh macht, diesen Besuch noch nachzuholen.
Am Nachmittag war ich dann wieder an der frischen Luft (inklusive Sonne) und konnte mit G. beobachten, wie eine Horde Teenager irgendwelche flashmob-artigen Aktionen am Pornobrunnen und in der Breiten Straße unternahmen. Ach, und ich weiß nun, wo die amerikanische Burger-Bude ist, welche sogar (festhalten!) Root Beer und Cream Soda (der Marke A&W) im Angebot hat. Oh happy day! (Leider war da zu.) Und damit nicht genut: es sieht so aus, als ob die „Eisscholle“ in der KTV in etwa 2 Wochen wieder geöffnet ist.

Und wo ich schon bei der Zukunft bin: folgende Filme könnte ich mir demnächst anschauen: „Die fantastische Welt von Oz“, „Nachtzug nach Lissabon“, „Hitchcock“, „Immer Ärger mit 40“, „Sightseers“, „Jack and the Giants“ und „G.I. Joe: Die Abrechnung“.

Es verbleibt auf „Family Guy“-Entzug
F.

Logbuch : Filme statt Helloween

November 4, 2012

Hallo November. Du schon wieder. Na das kann ja was werden.

Ach, ausreichend Ablenkung wird wahrscheinlich schon dafür sein, dass ich mich ganz schnell im Dezember wiederfinde… oder so. Aber was ist in den ersten November-Tagen geschehen? Dazu nun mehr.

Den Montag kann ich gleich überspringen. Denn dieser war irgendwie bedeutungslos.

Am Dienstag standen mehrere Feiern zur Debatte – vor dem Feiertag eben. Spontan wurde stattdessen bei G. ein Filmabend eingerichtet. „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ sorgte für Geek-Freude. Anschließend gab es noch ein paar lustige SNL-Sketche. Da wundere ich mich, wie ich früher nur darauf verzichten konnte.

Ausschlafen am Mittwoch – das war ebenfalls eine Wonne. Ein außergewöhnliches Mittag fand ich dann im Café Central, welches ich lange nicht mehr besucht hatte. (Meine Wahl fiel auf Fisch.) Ich nutzte die Gelegenheit, eine andere Sorte Italian Soda zu kosten – Basilikum schmeckte erfreulich süß und erinnerte mich an Kräuter-Bionade. Am Nachmittag las ich ein altes Wildcats-Paperback, welches die ersten Ausgaben des zweiten Volumes enthielt. Auch wenn mir die Zeichnungen eines Travis Charest sehr gefallen (der sollte mehr zeichnen), so war die Geschichte eher durchwachsen.
Der Abend wurde dann wieder mit einem Michael-Cera-Film verschönert – dieses Mal „Juno“, eine wunderbare Dramödie.

Am Donnerstag erwartete mich zu Hause ein hektischer Putz-Einsatz, da ein Paket mit „süßem Inhalt“ den (internationalen) Transport nicht heil überstanden hatte. Ich schreibe dazu nur: es hätte schlimmer sein können.
Kurz unter die Dusche und schon war ich auf dem Weg zum CouchSurfing-Treffen bei C., der ordentliche Hintergrund-Beschallung aufgefahren hatte. Zum fortgeschrittenen Abend wurde meine Stimme schon leicht kratzig – sehr zur Freude anderer Gäste.

Und Freitag war es dann endlich an der Zeit, den neuen 007-Film „Skyfall“ zu schauen. In großer Runde trafen wir uns am Kino und verbrachten über 3 Stunden im Kinosaal, der sich leider immer noch aufheizt wie im Sommer. Der kurzen Auswertung danach zu urteilen, wurde der Film überwiegend positiv aufgenommen. Ich hatte jedenfalls viel Spaß.

Am Wochenende war ich wieder in Leselaune. Auf der Zugfahrt am Samstag las ich „Revelations“, ein Paperback, vom dem ich leider schon vergaß, dass ich es habe. Lange hatte ich mit dem Erwerb gezögert. Der Band war schon Jahre lang auf meinem Amazon-Wunschzettel. Irgendwann im Spätsommer schlug ich dann zu. Und das war eine gute Entscheidung, denn der Band ist sehr überzeugend. Sowohl Story als auch Optik haben mir gefallen. Bis zu den letzten Seiten wird ein Mysterium aufgebaut, was bei Comics (aus meiner Erfahrung) nicht oft gelingt.
(Interessierte im Bekanntenkreis können sich gern bei mir wegen Ausleihen melden.)
Irgendwie freute ich mich am Abend auf „Wetten Dass“, aber der (über-ambitionierte) Moderator hat mich gleich in den ersten Minuten daran erinnert, dass diese Sendung nicht mehr so spaßig wie einst ist – auch wenn die Gäste dieses Mal besser waren. Ich denke, das liegt am Eindruck, es handelt sich hier um Pflichtprogramm – nach dem Motto „irgendwer muss es ja machen“.

Heute habe ich eigentlich nicht viel getan, außer mich daran erinnert, was ich vielleicht demnächst lesen könnte. Dann frischte ich meine iOS-Apps auf (Updates) und plante ein paar Details für die kommenden Wochen.
Auf dem Heimweg sah ich wieder „Real Time with Bill Maher“, welches erneut ziemlich hitzige Diskussionen beinhaltete. Teilweise aufwühlend. Aber der Gastgeber sorgt für die passenden Pointen zum rechten Zeitpunkt, so dass ein Thema nicht zu schwermütig und das Gezanke nicht zu anstrengend wird.

Da fällt mir ein, dass ich die aktuelle Folge des Alternativlos-Podcast empfehlen kann, in dem es um das US-Wahlsystem und Betrugsversuche geht. Zwar ist ein wenig Abhärtung bezüglich schlechter Nachrichten für den Genuss hilfreich, aber so oder so sind die Inhalte auf ihre eigenwillige Art eine willkommene Abwechslung zu den traditionellen Massenmedien.

Es verbleibt mit Cadbury Scream Eggs auf der Probier-Liste
F.

Your body

September 23, 2012

Nicht mehr lange und das Comeback von Christina Aguilera (aka Xtina) wird mit einem Musikvideo zu diesem Titel abgerundet. Der Song hat schon mal Hit-Potential, da hier auf bewährte Mainstream-Produzenten gesetzt wird. (Ich könnte auch zynisch schreiben, sie hat nun den Britney-Modus eingeschaltet.)

Und damit zum Rückblick auf meine Restwoche:
Donnerstag unternahm ich das tollkühne Vorhaben, für ein Konzert abends nach Berlin zu fahren, um dann Freitag früh wieder in Rostock anzukommen. Ich hatte so kalkuliert, dass ich selbst mit einer Stunde Verspätung noch rechtzeitig an der O2-World sein würde. „Little did I know…“ Ja, die Bahn hat dann auch gleich nach dem ersten Halt eine 50-Minuten-Pause eingelegt. Welch Ironie. So habe ich nach ein wenig Gehetze von der Vorband (The Darkness) nur die Schluss-Akkorde mit bekommen. Ist nicht so schlimm, da ich die neuen Lieder eh nicht so berauschend finde. Etwa eine halbe Stunde später eröffnete dann auch Lady Gaga ihren „Born This Way Ball“, der über 2 Stunden so ziemlich jeden Hit und unzählige Kostüme präsentierte. Beeindruckend.

Freitag hielt dann Konzert Nummer 2 (der Woche) bereit: nach der Vorband Mega Mega zeigte die norwegische Gruppe Kakkmaddafakka, wie man trotz kleiner Bühne einen Auftritt von Weltklasse hinlegt. Diese Band hat es drauf.

Das Wochenende bot mir dann die willkommene Gelegenheit, länger auszuschlafen, nur um dann am Abend wieder Gas zu geben. Ein Besuch bei Y., dann ein Konzert (Bodo Wartke) und dann noch eine gesellige Feier bei U.. Und schon war die Nacht vorbei.
Dementsprechend spät begann ich heute mit ein paar Aufräumarbeiten, bevor es dann an die frische Luft ging. Und die Entscheidung, das Haus zu verlassen, wurde belohnt. In der Eisscholle gab es „Club Mate Eis“, welches ich schon seit Längerem probieren wollte. Es ist wirklich interessant – wie das Getränk. Aber damit nicht genug. Auch die Sorte „Sekt-Eis“ ist ein Erlebnis – wenn auch nicht für Kinder geeignet. 😉
Und schließlich wurde der Tag mit frischem Brot, ein wenig Trash-TV und einer neuen Folge SNL (Saturday Night Live) abgerundet.

Nun sollte ich möglichst bald wieder mein Bett aufsuchen, damit der Wochenstart nicht schwerer wird, als er sein müsste.

Es verbleibt mit Körper
F.