Posts Tagged ‘Sinnkrise’

Only the horses

Mai 6, 2012

Der Titel stammt von der aktuellen Single der Scissor Sisters, die kurz davor sind, ein neues Album zu veröffentlichen und mit dem Song bereits einen Schritt näher am Mainstream sind. Das Video dazu ist auch ziemlich gelungen.

Und sonst? Tja, die Woche begann für mich in Wien bei sommerlichem Wetter, ging weiter mit einer ziemlich langen Rückreise (Stichwort Schienenersatzverkehr) und endete bei eher herbstlicher Frische am Wochenende in meiner Heimat. Dort habe ich seit langer Zeit endlich wieder ein paar Comics gelesen und etwas PS3 gespielt. Nur irgendwie ist mein Schlaf-Haushalt seit dem Urlaub noch nicht ganz wieder hier angekommen. Ich vermute, das liegt daran, dass es so früh schon hell ist. (Und dabei befürworte ich die Abschaffung der Sommerzeit.) Ach ja, im Kino war ich (natürlich) auch wieder – Stichwort Avengers. (Und ja, den Film könnte ich sogar ein drittes Mal sehen. Aber mich würde da auch der O-Ton reizen.)

Kurz zu den anderen Medien: Unter den von mir gelesenen Comics befanden sich Serien wie „Ultimate Spider-Man“ (ich weiß, dass es eigentlich „Ultimate Comics All-New Spider-Man“ heißen müsste… aber pfft) und „Catwoman“. Damit kann ich von einer ausgeglichenen Balance zwischen Marvel- und DC-Titeln reden. Im Übrigen sind beide Serien sehr lesbar und gut gezeichnet. Das freut mich besonders für Letztere, da es weibliche Hauptfiguren meist schwerer haben. Dazu gibt es ganze Vereine, die das Thema auswalzen (Stichworte wie Klischees und T&A-Faktor).
Gespielt habe ich nun den Anfang von „The Darkness“ (einer Comic-Adaption von Top Cow) – und zwar in der ungeschnittenen Fassung, was aber bisher nicht groß auffallen sollte, da ich es nicht mal über das Tutorial hinaus geschafft habe. Ego-Shootern mit Joypad ist echt nicht leicht. Vielleicht muss ich nur die Empfindlichkeit des Controllers hochdrehen. Na ja, Ende des Monats sollte sich wieder eine Gelegenheit ergeben. 😛

Ein anderes Medium, von dem ich am WE nicht verschont blieb, ist das Fernsehen, welches mich wirklich beeindruckt – dadurch, dass es tatsächlich noch schlechter geht. Damit meine ich die Unerträglichkeit von Sendungen wie diverse Casting-Formate, die wohl gerade Hochkonjunktur haben.

Ebenfalls beliebt scheint die neue Folge 23 von Alternativlos zu sein, einem von mir geschätzten Podcast. Diese konnte ich mir den ganzen Nachmittag nicht konsumieren. Aber nun hole ich das nach und mache gleichzeitig etwas Werbung dafür. Ich kann es kaum fassen, wie informativ diese Aufnahmen sind.
Und irgendwie hätte ich Lust, wieder etwas darüber zu schreiben. Aber das ist mir beim letzten Versuch nicht so wirklich geglückt. Daher rate ich den Interessierten einfach dazu, die Zeit zu investieren und sich auf die Informationsflut einzulassen. (Vielleicht gibt es auch bald wieder eine Transkription der Audioinhalte.)

In den letzten Tagen ereilte mich auch wieder eine kleine Sinnkrise. Das sind so Momente, in denen das Hinterfragen kein Ende nehmen mag. Warum das alles? Wo soll das noch enden? Immer nur Gier und Machtkämpfe und Manipulation. Dazu der ewige Meinungsaustausch zu brisanten Themen. Na ja, das kann schon mal überwältigend werden.

Ach ja, ich habe mir übrigens eine GQ besorgt und angefangen darin zu lesen. Meine Güte, ist da viel Werbung drin. Ich habe mir die Ausgabe nur geholt, weil es als Bonus das neue WIRED-Heft gibt. Kann es kaum erwarten, damit zu beginnen (nach der GQ), weil die Themen mir das letzte Mal Hoffnung gemacht haben, dass es doch so etwas wie gute Aussichten für die Zukunft gibt.

Noch kurz was zur Gegenwart: gerade bin ich in einer sozialen Playlist auf Spotify vernetzt – über die Zusatz-App Soundrop. Da können beteiligte Nutzer Titel hinzufügen und andere Vorschläge per Klick nach oben in der Spielfolge schieben. Nur leider kann der Spaß als Gratis-Nutzer schnell ein Ende haben, weil man das Streaming nur begrenzt erhält.

Einschub aus der „Probiert“-Abteilung: Backbananen aus dem TK-Fach (inklusive Honig-Sauce). Na ja, die Zubereitung im Ofen ist zwar so leicht wie bei Pizza, nur irgendwie ist der Teig nicht so passend. Der war irgendwie neutral (als ob man den auch für Chicken-Nuggets nehmen könnte). Insofern dann doch lieber „the real deal“ aufm Markt genießen oder eigens eine Friteuse einsauen. ^^

Es verbleibt ohne Pferde
F.

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I can only imagine

September 11, 2011

Keine Ahnung, was da schiefgelaufen sein mag, aber dieser Tage bin ich doch ziemlich begeisterter Hörer von David Guetta. Nicht, dass daran etwas schlecht ist. Der gefeierte DJ und Produzent hat kürzlich eine neue Sammlung von Partysongs auf die Welt losgelassen. Und die Liste an Gäste, die mal kurz für ihre lyrischen und stimmlichen Qualitäten herhalten durften, ist fast schon wie das Line-Up zu einer Award-Veranstaltung zu betrachten. Der Titel „featuret“ beispielsweise Chris Brown (ja, den gibt es noch) und Lil‘ Wayne (ja, der ist wieder aus dem Knast rausgekommen). Die Kombination mag komisch erscheinen, klingt aber ganz nett.

Wo ich schon mit Ahnungslosigkeit beginne, kann ich gleich überleiten zum Motto der nun bald vergangenen Woche – nämlich Sinnkrise. Diese tut vielleicht so manchem gar nicht schlecht. Ich hätte jedoch auch gut darauf verzichten können, gerade wenn es um unbekannte Situationen geht.
Unbekannt war mir bislang auch Dresden. Das hat sich nun teilweise geändert. Das, was ich von der Stadt gesehen habe, fand ich wirklich überzeugend. Für einen Ausflug reicht es allemal.

Was mir allerdings auch zunächst reicht, ist das Reisen an sich – davon hatte ich in den vergangenen Tagen genug. Ich bin sogar so überheblich, dass ich behaupten möchte, dass jeder, der so eine Woche hinter sich hat, es sich zweimal überlegt, ob er „berühmt“ sein möchte. Das war eben ein Seitenhieb auf die Jugend, die sich allzu gern den Casting-Erfolgs-Träumen hingeben mag (also nur den Anteil).

„Sind wir hier bei RTL2“ dachte ich mir neulich in der Bahn, als ein angetrunkener Fahrgast eine Flasche Bier aus der Hand verlor und diese sich während der Fahrt allmählich auf dem Boden im Abteil ausbreitete. Das ist nur eine Feststellung und soll nicht als Wertung betrachtet werden.

Ebenfalls vorsichtig mit einer Wertung sollte man wohl bei dem Ereignis sein, dass sich heute zum zehnten Mal jährt. Damals war ich noch leicht enttäuscht, dass das reguläre TV-Programm ausgesetzt wurde, um über einen „Unfall“ in Übersee zu berichten. Anschließend befürchtete ich drastische Änderungen in der Pop-Kultur, welche dann teilweise auch eintraten. Später wurde man nahezu erschlagen von Hintergrundberichten sowie Aufarbeitungen (Reportagen, Verfilmungen etc.). Und heute? Tja, aktuell scheint die Politik größere Probleme als Terrorismus zu haben. Und abermals gibt es Stimmen, die meinen, es sei alles selbst verursacht.

Huch, danach zu irgendwas überzuleiten, ist schon eine Kunst. Egal… was ich noch loswerden wollte: kürzlich konnte ich das „neue“ Facebook-Feature mit der Video-Telefonie testen. Und das ging erstaunlich gut. Ach ja, wie sieht es derweil beim Konkurrenten Google+ aus? Nun, wo sich die „alles neu“-Stimmung legt, ist es auch meiner Sicht nach wie vor so, dass die meisten „Neuigkeiten“ im Gesichtsbuch landen. Macht aber nichts, da die Nutzung ja kein exklusives Oder sein muss. 😉

Es verbleibt mit viel Vorstellungskraft
F.