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Logbuch : keine Zeit für Nichts (November 2017)

Dezember 31, 2017

01.11.17 : Monatsauftakt mit Routine am Mittwoch: Arbeit und LOHRO. (In diesem Fall sogar noch inklusive Beatbetrieb-Sendung.)

02.11.17 : Die Kinosendung hatte abermals eine etwas leicht ungewohnte Besetzung, war aber nicht minder spaßig. (Man kann das ja nachhören, ne?)

03.11.17 : Nach der Arbeit und ein wenig sportlicher Betätigung schlug ich wieder beim Radio auf, wo die Vorbereitungen zum Küchenkonzert in vollem Gange waren. Es trafen auch einige alte Bekannte ein. Die Stimmung war entsprechend ausgelassen.

04.11.17 : Wenn mir die Stadt zu viel Trubel gibt, flüchte ich in mein “Kaff” auf die Insel. So geschehen an dem Samstag. Übermüdet? Check.

05.11.17 : Den OV-Kinotermin zu “Thor: Ragnarok” ließ ich mir mit G. nicht entgehen. Der Film ist aus meiner Sicht der beste Teil der (nun abgeschlossenen) Trilogie um den Donnergott im Marvel Cinematic Universe. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass es auch ohne den Hulk ein toller Film gewesen wäre. Einzig die Charakterisierung von Thor fand ich etwas suboptimal bzw. etwas zu unreflektiert. (8/10)

06.11.17 : Der Alltag hatte mich wieder. Damit nicht genug, startete ich ein persönliches Projekt: die vegane Woche. Nichts Fleisch und Null Milchwaren. Und gleich in der Mittagspause erlebte ich den ersten Reinfall: die Genießerscheiben empfand ich ungenießbar. Nach der Arbeit und etwas Sport war ich wieder auf dem Weg zum Radio, um das etwas überfüllte Musik-Postfach bemusterungs-technisch abzuarbeiten.

07.11.17 : Auch der Dienstag kann in diese drei Teile geteilt werden: Arbeit, Sport, LOHRO. (Letzteres im Kontext von Vorständen und Gremien.) Außerdem erweiterte ich meinen veganen Nahrungsvorrat um nen leckeren Brotaufstrich. Und am Abend hatte ich den genialen Einfall, das vegane Hack mit Humus und Hot Sauce aufzuwerten, auch wenn es optisch nicht so toll aussah. Fun Fact:  An dem Tag bestellte ich mein erstes Weihnachtsgeschenk.

08.11.17 : Routine am Mittwoch bedeutet für mich einen Abend beim Radio, optional mit Musiksendung, wie an dem Tag. Ua. spielte ich ein Lieblingslied von Elton John, welches auf seiner neuesten Compilation nicht zu finden ist: “Believe”. Des Weiteren stellte ich fest, dass der “Hunde-Netto” so gut wie nichts Veganes im Angebot hat. Schockiert und frustriert nahm ich noch einen Umweg zu Lidl, wo ich fündig wurde.

09.11.17 : An diesem Donnerstag war mir wieder sehr nach einer Extraportion Schlaf nach der Arbeit. Insofern nichts Besonderes, außer vielleicht, dass mein Abendessen 1 Kilo Sojade war. (Hashtag vegane Woche)

10.11.17 : Besonders wurde der Freitag dadurch, dass ich mich bei VEIS mit Süßwaren eindeckte und am Abend mit G. die Vergangenheit dadurch habe aufleben können, als dass wir in den Studentenkeller gingen, wo eigentlich eine Informatik-Party stattfand, was ich allerdings kaum bemerkbar fand. Egal, wir hatten unseren Spaß.

11.11.17 : Elfter Elfter – am Wochenende – und mir egal. Ich schlief lieber den halben Tag. Zum Abend gab ich mir die Gönnung durch einen deftigen Burger beim Vegangster. Dazu Kartoffeldippers mit Kürbis-Mayo. Voll nice. Wieder zu Hause beging ich etwas verspätet meine Tradition, “V for Vendetta” zu schauen. (Also 6 Tage zu spät.) Oh, was ist dieser Film gut. In der Zwischenzeit verabredeten wir uns dank C. zu einer Privatparty, trafen uns beim Geier und gingen dann in die WG von H., wo die Musik so laut war, dass wir sie schon auf der Straße hörten. (Es gibt also noch tolerante Nachbarn in der KTV.) War ein spaßiger Abend, inklusive Spotify-Playlist. Als sich die meisten noch zum Stadtpalast aufmachten, gingen wir stattdessen in den Geier. (War ruhiger und besser für Unterhaltungen geeignet.)

12.11.17 : Schön ausgeschlafen und dann so gegen Nachmittag bei LOHRO eingetroffen. Grund: Bemusterung. Nebenbei habe ich mir das wohl üppigste vegane Mahl meiner Geschichte zubereitet. Es war sogar lecker. Und zum Abend ins Kino: die Neuverfilmung von “Mord im Orient-Express” mit einer All-Star-Cast wirkte spätestens bei den Außenaufnahmen etwas steril. Und auch wenn die Auflösung des Falls, welche ich nicht kannte, etwas überraschte, wirkte das Ganze eher mittelmäßig auf mich. Insofern checke ich demnächst mal die hochgelobte Version aus den 70er Jahren. Sollte wohl besser sein, als der 2017er Aufguss. (6/10)

13.11.17 : Und wieder so ein typischer Start in die Woche… mit dem Unterschied, dass ich am Abend noch die Beatbetrieb-Sendung übernahm und als E-Fall-Technik-Support noch bei der DateNight-Sendung beiwohnte.

14.11.17 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Training, ausschweifendes Gespräch mit H. im Hackspace.

15.11.17 : Da war er also: mein 29. Geburtstag. Der Wievielte? Ist doch unwichtig. 😛 Als erstes eigenes Geschenk an mich, orderte ich ein Ticket fürs Marteria-OpenAir im September 2018. Gegen Mittag war ich Zutaten für einen Kuchen einkaufen. Eine Sport-Session später stand ich in der LOHRO-Küche und arbeitete mich ab. Ich hatte es mir leichter vorgestellt – vor allem das Anrühren des “Fake-Marzipans” wäre wohl mit Gerät einfacher geworden. Dafür ging der Guss aus der Mikrowelle leicht von der Hand und machte herrlich wenig Dreck. Die Redaktion fand den Kuchen wohl auch lecker. Und so saßen wir den Abend wieder in den LOHRO-Räumen.

16.11.17 : Donnerstag fand abends ein Gremiumstreffen statt, welches wir relativ zügig durchzogen, weil Einige (unter anderem ich) noch zum Konzert von Ansa Sauermann gehen wollten. Auch wenn wohl mehr Leute Platz gehabt hätten, war es ein wunderbares Event.

17.11.17 : Da habe ich mal einen freien Tag und finde mich frühstmöglich beim Radio wieder. Zusammen mit A. versuchte ich mich als Co-Moderator, was auch mal eine interessante Situation war. Tagsüber war ich mehrfach am Einkaufen, weil ich am Abend in kleiner Runde zum Essen einlud. Es gab Chili sin Carne, welches ich versehentlich ganz schön scharf angesetzt hatte. Egal, ich freute mich über alle Gäste und den schönen Abend.

18.11.17 : Erst mal Ausschlafen und dann ab in die Heimat, wo wir abends essen gingen. “Oma’s Küche” heißt der Laden und am Wochenende sollte man wohl besser reservieren. Wir fanden glücklicherweise noch einen Tisch. Später sah ich erstmals “Adam sucht Eva” im TV, was mich eher verstört einschlafen ließ. (Was für ein Schmu.)

19.11.17 : Einen entspannten Sonntag hatte ich. Wieder zurück in der Stadt stand ein Kinoabend auf dem Plan. Ich war sehr neugierig auf “Justice League” und auch einigermaßen vorgewarnt. Aber das Endprodukt empfand ich noch während des Schauens als verkorkst. Auch wenn im Filmteam vielleicht etwas Schönes erschaffen wollten, kam bei mir nur die kommerziellen Interessen an, mit diesem Schrott bestmöglich viel Gewinn zu machen. Nein, danke, DC, dann bleibe ich eben bei Marvel. (5/10)

20.11.17 : Dank freiem Tag war dieser Wochenstart sehr angenehm für mich. Ich war auf Einkaufstour in der Stadt, mit dem Ziel neuer Winterschuhe. Vier Geschäfte später hatte ich dann endlich ein passendes Paar gefunden. Am Abend ergab sich dann noch spontan die Gelegenheit, mit Freunden in die CineSneak-Vorstellung zu gehen. Also noch mal Kino. Und es gab… “Girls Trip”. Brr, wie “Sex and the City” ausm Ghetto, und in schlecht. (4/10)

21.11.17 : Der Arbeitsalltag hatte mich dann am Dienstag wieder und ich damit gleich wieder den Wunsch nach Schlaf am Abend. Aber nicht zu viel, denn ich wollte mich noch sportlich betätigen und auch noch ins LiWu-Kino zur Schatzkisten-Aufführung von “How To Kill A Mockingbird”. Wow, ist das ein gutes Drama – aus einer längst vergangenen Zeit. Und dennoch thematisch brisant wie eh und je. Ein echtes Meisterwerk. (9/10)

22.11.17 : Routine am Mittwoch? Jein, nebst Arbeit und LOHRO hatte ich noch etwas vor. Weil mir der Film am Montag noch so empfohlen wurde, wagte ich dann doch einen Kinobesuch zu “Fikkefuchs”. JA, DAS MACHT 4 KINOABENDE IN FOLGE. 😀
Der Film ist übrigens nichts für schwache Nerven, aber krass gut, weil unkonventionell und mit einem akzeptablen Ende versehen. (8/10)

23.11.17 : Nach der Arbeit holte ich abermals etwas Schlaf nach und fand mich am späten Abend bei LOHRO ein, um mit H. eine Spätsendung zu gestalten. Die Musikauswahl reichte von klassisch bis trashig. 🙂

24.11.17 : Mein Tagesplan für diesen Freitag hätte wirklich kaum voller sein können. Erst mal Arbeit, dann eine Beatbetrieb-Sendung, dann Teilnahme an E.’s Geburtstagsfeier (mit unerwarteten Gästen) und dann noch zu N.’s Geburtstagsfeier, wo ich zwar auch bis zum Schluss anwesend war, aber nicht die ganze Zeit wach. Tja…

25.11.17 : Wochenende: erst mal Ausschlafen. Dann ein Familien-Dinner im Block House. Endlich sah ich den Laden mal von innen. Ich will ja nicht nörgeln, aber ich hatte irgendwie mehr vom Essen erwarten. Also für die Preise empfand ich den Genussfaktor etwas mau. Nun denn, wir begaben uns ins Radisson für eine Verkostung – inklusive Ausblick auf Kröpeliner Tor. Und dann eilte ich gen Radio, um eine Sondersendung für die IndieNight mitzugestalten. Auch der Besuch von “Das Paradies” klappte. Wir gingen dann zu IndieNight und hatten fast schon mehr Spaß auf dem zweiten Floor, weil da irgendwie die abwechslungsreichere Tanzmucke geboten wurde.

26.11.17 : Ich stand dann mal so gegen 15 Uhr auf, um noch etwas Tageslicht zu haben. Irgendwann schaute ich noch bei LOHRO wegen einem Immergut-Planungstreffen vorbei und war am Abend im Hackspace.

27.11.17 : Mein Montag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Technik-Treffen bei LOHRO und Ausflug zum Geier (auf nur ein Getränk).

28.11.17 : Der Trubel der vergangenen Tage hallte mal wieder nach. Also habe ich mir einen entspannten Abend mit Lektüre verordnet. Ich fing an, das Skript von “Justice League: Mortal” zu lesen, dem Film, der erst kurz vor Produktionsstart gestrichen wurde. Man findet das Drehbuch übrigens mit Leichtigkeit im Internet.

29.11.17 : Nach der Arbeit half ich S. noch spontan mit Baby-Dingen, schaute nur kurz beim Redaktionstreffen vorbei und war dann bei der Vollversammlung des Hackspace zugegen – und dies teilweise genervt wegen der komplizierten Wahlvorgänge. Huch, ich kam in den Vorstand. Und L. und H. schauten auch noch vorbei, was den Unterhaltungswert immens anhob. Fun Fact: An dem Tag traf meine neue Winterjacke ein – in sichtbarem Neon-Gelb.

30.11.17 : Und schließlich noch einen Kinobesuch zum Monatsende. Ich musste zwar etwas hetzen, schaffte es dann doch noch zur Nachmittagsvorstellung von “Coco”, dem neuen Pixar-Film um das Totenfest in Mexiko. Sehr schön animiert und auch gut erzählt wurde das Familiendrama in exotischen Welten. Auch überraschend ernste Anteile waren vorhanden. Dennoch wird es nicht mein Lieblings-Pixar-Film werden. (7/10) (Über den Vorfilm mit den Frozen-Schwestern werde ich mal besser nichts schreiben.)

Es verbleibt ein wenig im Stress
F.

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Battle

April 22, 2011

„This is battle, and it’s your final last call“ – Ja, bei dem Lied von Colbie Caillat muss ich an Montag denken. Nicht weil ich „World Invasion: Battle Los Angeles“ sehen wollte – der Film soll so schlecht sein, dass nicht mal die Effekte entschädigen. Bzw. ja, wenn die Kritik-Front derart einhellig auf einen Film reagiert, ändere ich auch gern meine Planung, was Kinobesuche angeht.

Wie komme ich eigentlich so schnell schon auf Filme? Na ja, ich habe in dieser Woche schon zwei sehr gute Filme im Kino gesehen – das mag der Grund sein.
„Ohne Limit“ hält, was der Trailer verspricht – er ist interessant, regt zum Denken an und besticht durch eine unglaublich originelle Visualisierung in Form von Schnitten und Kamerafahrten. Dazu noch ein paar vernünftige Schauspieler und ein schwer zu erratenes Ende – fertig ist ein 1A Unterhaltungsfilm.
Und wenn ich schon bei Unterhaltung bin, dann muss ich noch über „Paul“ schreiben. Denn dieser Film ist wirklich eine Perle unter den (Geek-)Komödien. All die Seitenhiebe auf Franchises, Fanboy-Phantasien und Amerikanische Lebensweise machen den Film zu einem Spaß, der mit massig Flucherei gewürzt ist und daher vielleicht nicht für die jüngsten Zuschauer zu empfehlen.
Es ist schon irgendwie herrlich, wenn zwei unterschiedliche Filme wie diese bei IMDb die gleiche Wertung haben, wobei bei mir letzterer insgesamt besser abschnitt (aber vielleicht auch nur wegen der vielen Lacher).

Ja, aber nun wirklich zum Kampf der Woche: meine neuen Schuhe! Montag war es so weit – sie sollten mich den Tag über begleiten. Leider hatte ich schon nach den ersten 30 Minuten auf dem Weg zur Arbeit eine ungute Vorahnung, die sich im Laufe des Tages erst bestätigte und dann noch in Verzweiflung ausartete. Kurz: meine Füße sind immer noch wund!
Am gleichen Abend, kurz vor dem Kinobesuch, war ich noch in einem Schuhladen, um mir eine Alternative zu ergattern, was mir auch gelang. Nur war der Schaden bei Tagesende so groß, dass ich wie gesagt immer noch mit der Heilung zu tun habe.
Was ich noch viel schlimmer empfinde, ist die Frage, wie ich nun mit den „Problemtretern“ verfahre. Erst mal werden die in die lauf-stille Ecke verbannt, aber an und für sich würde ich ihnen noch eine Chance geben wollen. Na ja, mal sehen.

Ansonsten hat heute nun endlich das verlängerte Oster-Wochenende angefangen, was mich auch gleich dazu angeregt hat, den halben Tag über zu schlafen. Und da soll noch einer sagen, Feiertage bringen nichts – Moment, ich glaube, das Thema hatte ich schon mal.
Na ja, wie dem auch sei – einen Tag sollte man vielleicht besser immer nutzen, egal ob mit oder ohne feierlichen Kontext.

Es verbleibt vorzugsweise ohne was an den Füßen
F.

Punching in a dream

März 27, 2011

Es passiert mir nicht oft, dass ich ein Lied schon beim erstmaligen Hören besonders finde, aber der Titel hat es geschafft. Wenn man sich etwas mit der Musik von The Naked and Famous auseinandersetzt, erkennt man vielleicht die Untermalung der Viva-Werbung wieder. Ging mir jedenfalls so. Das entsprechende Lied „Young Blood“ habe ich sogar mal in einem Club gehört, konnte damit damals jedoch nicht viel anfangen. Wäre heute anders.

Ja, was mittlerweile ebenfalls anders ist, bezieht sich auf die Anzahl meiner Schuhe. Ich war wieder Konsument. (Klingt fast wie ein Geständnis.) Ich habe mich dieses Mal beraten lassen und es wirkte nicht mal verlogen. Ja, mit dem Internet-Zeitalter stieg die Zahl der „zweiten Meinungen“. Irgendwo wurde sogar überspitzt formuliert, dass sich verprellte Kunden heute ganz schnell mit einer schlechten Kritik über Produkte oder Dienstleistungen rächen können.

Themenwechsel: zur Zeit mag ich keine Nachrichten, was stark mit der Grundstimmung der Berichte zusammenhängt und ich vielleicht einer Art Übersättigung verdanke. Sei es nun Japan, Lybien, Brüssel oder ein süddeutsches Bundesland – irgendwas ist immer und oftmals kommt mit dem Sachverhalt Unverständnis – von unterschwelliger Resignation ganz zu schweigen. Ich frage mich, wie sich das mit dem Vertrauen in die Welt ein paar Generationen früher verhielt. Gut, teilweise erhielt ich Antwort darauf in Werken der 80er Jahre, als durch den Kalten Krieg Endzeitstimmung nicht weit weg war (Verweis auf „Watchmen“ und „The Dark Knight Returns“).

Endzeitstimmung gab es auch im Verlauf der „Ultimate Enemy“-Trilogie (Marvel Comics) von Brian Michael Bendis, welche nun vollständig vorliegt. Hier wurden erneut Schritte unternommen, um das UU (Marvels Alternativ-Kontinuität) weniger wie eine Kopie des regulären Marvel-Universums aussehen zu lassen. Dazu wurden nach den X-Men nun die Fantastic Four ordentlich „renoviert“.
Da fällt mir gerade ein, dass letzteres nun auch im normalen MU passiert – „FF“ heißt die neue Serie, welche die Fantastic Four ablöst, nachdem da ein „Verlust“ im Team zu beklagen war. Und so zynisch es klingen mag – ich frage mich schon, wann besagter Charakter wiederaufersteht, denn das tun die fast immer.
Eigentlich wollte ich am Wochenende noch ein Paperback von Mark Millar lesen, was ich jedoch nun als unwahrscheinlich einstufe.

Den Grund kann ich in 2 Worten zusammenfassen: „Doctor Who“. Ich habe mich mit der neuen Serie vertraut gemacht und verstehe nun, warum es sich dabei um SciFi handelt. Es ist eine faszinierend kreative Serie, bei der die Welt schon mal aus dem Schlafzimmer einer englischen Kleinstadt gerettet werden kann. Ebenfalls zu loben ist die Webseite dazu bei der BBC, die aus meiner Sicht extrem fan-freundlich gehalten ist.

Ach ja, noch ein paar Erkenntnisse aus der Film-Ecke: „Tucker & Dale vs. Evil“ kommt (endlich mal) mit frischem Humor daher, was in einer morbiden Horror-Komödie über Stereotypen und Klischees festgehalten wurde. Nur am Ende flaut der Plot etwas ab.
Und seit langer Zeit sah ich den „Tenicious D“-Film zum zweiten Mal und war einerseits gelangweilt von der endlosen Rock-Propaganda und andererseits doch überrascht, dass der Film nicht allzu langweilig war, wie ich das in Erinnerung hatte. Kritik gibt es dennoch: dafür, dass oft „schlimme“ Ausdrücke fielen, hätte der Film ruhig kinder-un-freundlicher sein können.

Es verbleibt mit angeschlagenen Träumen
F.

Teenage dream

Oktober 3, 2010

Die wandelnde „Obsttorte“ Katy Perry hat sich erst kürzlich im deutschen Fernsehen wieder von sich hören lassen. Zuerst bewies sie, dass ihre aktuelle Single (siehe Titel) nicht unbedingt live-gesangstauglich ist und anschließend konnte sie ein wenig die Diva raushängen lassen zwischen all den „komischen deutschen“ Darbietungen und „Prominenten“. Da fällt mir ein, dass ich das Video dazu noch sehen wollte (hat bisher nicht geklappt).

Und damit wieder frisch ins Geschehen der letzten Tage:
Planung war da ein wichtiger Aspekt, denn ein weiterer Kurzurlaub sollte unternommen werden. Und fast alles hat geklappt – einzig und allein die Suche nach „gescheiten“ Winterstiefeln fiel dann doch erfolglos aus, bzw. wird demnächst noch fortgesetzt. Zumindest kann ich nach gefühlten 20 Schuhabteiliunngen und -läden mit einiger Sicherheit sagen, dass ich da wohl einen Tick entwickelt habe. Denn nicht weniger als 4 neue Paare fanden dann doch ihren neuen Besitzer in mir (nur halt keine Stiefel). Hoppla.
Zurück zur Planung: ich wollte noch anmerken, dass ein entscheidender Faktor zur eigenen Zufriedenheit in „Pufferzonen“ liegt. Es mag ja schön sein, dank Gewohnheit einschätzen zu können, was man in 30 Minuten schafft. Dann jedoch aber 50 Minuten einzuplanen, könnte unnötigem Stress vorbeugen. So viel aus meiner Ratgeber-Ecke.

Nun zu den Medien: George Clooney’s neuer Film war wieder eine Überraschung. Unglaublich, was ein Schauspieler so alles auf sein Publikum loslassen kann, wenn er sich bei der Rollenwahl nicht auf einen Standard festlegt. Ich denke da an „Up in the Air“, „Männer, die auf Ziegen starren“ und nun eben „The American“ – allesamt durchaus kinowürdig und unterhaltsam.

Ebenfalls überrascht war ich darüber, dass Ken Follett wieder ein neues Buch am Start hat. Na gut, es ist auch schon wieder ein paar Monate (oder Jahre) her, seit sein letzter Historien-Epos (auf jeden Fall episch bezüglich dem Seitenumfang) verteilt wurde. Nun widmet er sich also dem letzten Jahrhundert in einer nahezu weltumfassenden Geschichte, die nach dem Rückseitentext zu urteilen arg mosaik-mäßig konstruiert sein könnte. Nichtsdestotrotz wurde Interesse bei mir generiert. Tja, so geht das, wenn man einmal gute Erfahrungen mit dem Schaffenswerk eines Schriftstellers hatte.

Apropos Jahrhundert: Einheit wird ja heute wieder groß geschrieben, auch wenn ein paar Querdenker dabei das Anhängsel „-Gegner“ verpasst bekamen – also diejenigen, die gegen die Deutsche Einheit sind. Ich kann deren Standpunkt nicht ganz nachvollziehen. So zeigt doch der Föderalismus in manchen Punkten, dass man eher mehr vereinheitlichen sollte (Stichwort: Bildungssystem oder Rauchverbot) – also da, wo die Bundesländer noch selbst bestimmen dürfen und das dann manchmal schlecht abgestimmt tun. Oder vielleicht soll es ja auch gerade so sein? Huch, Verschwörung auf so hohem bürokratischen Niveau? Nicht mal ein russischer Bestseller-Autor könnte daraus etwas Spannendes stricken (diese Anspielung werde ich wohl auf Nachfrage erklären müssen). 😉
Um dieses Thema vom Tisch zu schieben: Ich mag Star Trek. Das ist diese SciFi-Serie, wo man die Erde gern nur noch global betrachtet. Bin ich deshalb für Globalisierung? Öhm, das kommt auf die Definition an. Wohlstand dank Ausbeutung möchte ich mir jedenfalls nicht aufs T-Shirt pinseln, obwohl die Realität wohl anders aussieht. Sollen sich mal diese „Spalter“ darüber Gedanken machen.

Ich suche inzwischen vielleicht besser nach einem Test, der mir sagt, ob ich konservativ bin. Irgendwie setzt da meine Selbsteinschätzung aus, was wahrscheinlich wieder eine Frage der Definition ist.

Wem das alles zu hoch ist, kann sich mal ein Video von TheRHExperience anschauen. Ich habe bewusst den „Like“-Button im Netzwerk geklickt (eigentlich braucht man doch gar nicht mehr genauer auf besagte Webseite verweisen). Aus meiner Sicht haben da ein paar junge Leute den Sinn von Videoportalen für sich nutzbringend erschlossen. (nebenbei: schreibt YouTube echt rote Zahlen?)  Nutzbringend deswegen, weil mit einfachsten Mitteln und ohne Kommerz Heiterkeit vermittelt wird (also zumindest bei denjenigen, die drüber lachen können).

Zum Abschluss noch eine „Fail“-Meldung: eigentlich wollte ich meine Sonntagsblogs nun als Vorlage fürs englische Journal als Vorlage nutzen, was ich aber nicht geschafft habe. Vielleicht klappt es in der kommenden Woche.

Es verbleibt auf der Suche nach Stiefeln und vielleicht auch dem einen oder anderen verloren gegangenen Teenager-Traum
F.

Knockout

Mai 2, 2010

Ach, dieses Lied von Lil‘ Wayne ist ohrwurm-tauglicher als so mancher Pop-Song. Schön zu sehen, dass manche Musiker auch mal den Schritt wagen und sich an anderen Musikstilen versuchen. Nur der Text ist dann doch wieder arg aus der HipHop-Ecke, wenn es ums „Zwischenmenschliche“ geht.

Der April ist um. Die Seitenleiste wird wieder um eine Marke größer. Schon seltsam, wenn ein Monat vergeht, als sei er gar nicht richtig da gewesen. Das sollte vielleicht auf die Lebensintensität zurückgeführt werden. Also, wenn mir der April wie verschlafen erscheint, habe ich den Monat vielleicht nicht ausreichend ausgekostet.
Na ja, das soll sich mit dem Mai aber nicht wiederholen. Und dafür sorgen auch schon so manche Vorhaben, die teilweise mit argen Ausgaben verbunden sind. Aber manchmal muss das sein. Und es sind ja keine unüberlegten Angelegenheiten.

Ebenso unüberlegt ereilte mich in der vergangenen Woche nach einiger Zeit wieder folgende Erkenntnis des Bedarfs: „Ich brauche neue Schuhe.“ Was für andere vielleicht toll erscheinen mag, ist bei mir leider eher unbeliebt, weil die Suche nach gescheiten Schuhen einer Odysee gleicht, welche wiederum gern den Frust fördert.
So brauchte es am Freitag seine Zeit und mehrere Läden, bis ich einen Kauf überhaupt erwogen habe. Es kristallisierten sich zwei Favoriten unter den Paaren heraus, die auch von meiner favorisierten Marke stammen. Und nachdem ich mit dem Abwägen fertig war, wurden beide gekauft. Was solls. So dürfte sich wenigstens eins davon als die richtige Wahl erweisen. Es hätten sogar 3 Paar Schuhe werden können, aber das Bonuspaar war dann doch mit zu vielen Makeln behaftet, als das ich es mal eben dazu gepackt hätte.
Ach ja, ich sollte mal demnächst irgendwo nach Pflegemitteln Ausschau halten, welche ich nicht gleich dazu kaufen wollte. So oft benutzt man die meiner Meinung nach nicht.

Zurück zu den Vorhaben für Mai: Hefeteig. Ja, den wollte ich ursprünglich schon zubereitet haben. Nun wird das auf die nächsten Tage verlegt. Ich bin guter Dinge, denn das Rezept erscheint mir recht einfach. Nur hoffentlich gelingt auch der Rest damit. Ich plane nämlich keinen Zweitdurchlauf.
(wenns gelingt, reiche das Rezept hier nach)

Und schließlich kam mir heute noch in den Sinn, wie komisch es doch in unserer anonymisierten Welt ist, Menschen zu kennen, ohne sie zu kennen. Vielleicht versteht der Leser, was ich meine. Sei es nun an der Haltestelle, im Supermarkt oder in der Mittagspause – es gibt Leute, die kennt man nur vom Sehen. Je nach Auffälligkeit erfährt man noch das eine oder andere Detail, aber ansonsten sind es nur Fremde mit Wiedererkennungswert. Manchmal frage ich mich, wie Bekanntschaften entstehen, und dann denke ich an solche Seh-Bekanntschaften. Na ja, das wollte ich mal angesprochen haben.

Als Fazit ließe sich vielleicht der allgemeine Rat angeben, das Hier und Jetzt mehr zu schätzen und auch zu beachten. Das wäre auch eine gute Abwechslung von Tagträumen und so.

Es verbleibt ganz kurz vor dem Aufbruch zum heutigen Poetry Slam
F.