Posts Tagged ‘Schlafmangel’

Logbuch : FOMO?

September 9, 2014

Auf auf in die Aufarbeitung…

28.08.14 : Endlich hatte die Wartezeit ein Ende. Vier Wochen nach US-Start, lief „Guardians Of The Galaxy“ in den hiesigen Kinos an. Um so schöner, diesen Anlass mit Freunden für einen Kinobesuch nutzen zu können. Zuvor konnte ich sogar noch Fast-Food-Gutscheine einlösen – kurz vorm Ablauf am Monatsende.
Ja, und der Film? Der ist sehr gut. Sehr unterhaltsam auf vielen Ebenen und irgendwie ein Marvel-Film, der sehr sehr einsteiger-freundlich ist. Schöne Effekte, viel Humor, eine seichte Geschichte um Freundschaft, inklusive Mixtape-Unterton – und dann noch SciFi. Für mich „win win“. (9/10)

29.08.14 : Mit nur einem halben Arbeitstag startete ich früh in den Freitag, weil ich schon am Nachmittag wieder eine Sendung Beatbetrieb fahren durfte. Im Unterschied zum Morgenprogramm kann ich in diesem Format viel über Musik reden – und ordentlich Vielfalt spielen – so unter anderem neue Lieder von Eminem oder Zoot Woman. Danach bot ich meine Hilfe der Planung der Abendgestaltung an. Grund waren wieder ein paar Abschiede. Und es wurde gegrillt und gescherzt. Der Abend wurde zur Nacht und mit ihr kam die Dunkelheit.

30.08.14 : In einer Hitliste der verrücktesten Arten, in 2014 ein Wochenende zu beginnen, sollte bei mir dieser Tag locker unter die Top 3 kommen. Selten war ich so froh, keine Termine zu haben. Und so nutzte ich die Zeit für Ruhe und Stärkung, damit ich Z. an ihrem vorerst letzten Abend in Rostock begleiten konnte. Wir starteten am Dobi, gingen zum Hafen, auf den Kanonsberg, wollten dann eigentlich in den Stadtpalast und endeten stattdessen im Zwischenbau. Motto des Abends: Deep House. Nicht mein liebstes Genre, aber ich kann damit leben. Wir trafen auf eine Gruppe um T., den ich lange nicht mehr gesehen hatte – und welcher doch tatsächlich mit zwei Namensvettern dabei hatte.
Ich glaube, es dürfte nicht verwundern, wenn ich nun vermerke, dass bei der Rückkehr (und Verabschiedung) bereits wieder Tageslicht herrschte. Und das bringt mich auch gleich zum…

31.08.14 : Sonntag. Und wieder ein Tag mit wenig verbindlichen Zusagen. (Ein Ausschlafen jenseits der Mittagszeit war schon eine Weile nicht mehr möglich, weil ich da einen Radio-Termin hatte.) Erst am Nachmittag versammelte sich wieder die Technikgruppe, um finale Dinge in Vorbereitung der Einarbeitungstage für neue Mitmachende bei LOHRO zu besprechen. (Und selbst, wenn das alles inhaltlich optimierungswürdig erscheinen sollte, bleibt immer noch der Fakt, dass wir via Wiki-Seite web-basierte Folien plotten können. Eine wunderbare Verzahnung von Technik.)

01.09.14 : Neuer Monat, neue Gesichter. Selten war eine Montagsrunde bei LOHRO so gut besucht. Eine Vorstellungsrunde später setzte allerdings der Alltag wieder ein. Wobei ich doch tatsächlich wieder den Versuch startete, diesen Monat noch anderweitig aufzubereiten. (Insider wissen mehr.)

02.09.14 : Da war es nun also – das Ereignis, an dem wir aus der Technikgruppe auf junge Menschen losgelassen wurden, um diese in einem (ersten) Workshop mit wesentlichen Dingen im neuen LOHRO-Betrieb bekannt zu machen. Dass ich nicht die ganze Veranstaltung über anwesend sein konnte, fand ich zwar suboptimal, aber letztendlich auch okay, weil mir so manch fehlende Vorbereitung unschön auffiel.
Im Tagesverlauf erreichten mich Nachrichten, dass ein weiterer Kinoabend zu „GotG“ mit A. und U. durchaus stattfinden sollte. Nur war der Kontext der Kartenreservierung für mich etwas zeitkritisch, da ich davor noch sportliche Aktivitäten auf dem Plan hatte. Mit anderen Worten: ein wenig hetzen musste ich schon. Dafür war auch das zweite Seh-Erlebnis sher unterhaltend.

03.09.14 : Am Mittwoch überschlugen sich die Termine ein wenig. Nach dem Alltag sollte es um Vereins-Software gehen, während nebenbei schon die Musikredaktion ihr Treffen abhielt. Und dann war da noch die außerplanmäßige Abendgestaltung von der Arbeit aus. Somit schaute ich öfter auf die Uhr und war dann auch wieder schneller unterwegs, als ich dachte. Im Freigarten wurden wir dann von T.’s Burger-Künsten erheitert. Und sogar „Doctor Who“ wurde thematisiert.
Leider wurde ersichtlich, dass ich meinen Besuch im Hackspace nicht mehr schaffen würde, was gerade im Kontext der Vorbereitung für eine Sondersendung etwas ungünstig war.

04.09.14 : Aufgeschoben ist allerdings nicht aufgehoben. Und so war ich am Donnerstag den ganzen Abend in den LOHRO-Räumlichkeiten. Zunächst für ein Aircheck-Treffen mit K., welches länger dauerte als erwartet. Und anschließend für den ersten großen runden Tisch zur Vorbereitung der Sondersendung. Stichwort Etherpads galore!
Ein frühes Schlafengehen blieb damit jedoch aus. Und auch ein Treffen mit Freunden im Pleitegeier vergass ich bei all dem Trubel. Ach, und ich wollte eigentlich noch zum Couchsurfing-Treffen im Peter-Weiss-Haus, was angesichts der Beschäftigungslage jedoch schon gar nicht drin war.

05.09.14 : Und mit wenig Zeit zum Schlafen nervt ein Weckerklingeln vor 5 Uhr gleich vielfach mehr. Ja, es war wieder Zeit für eine „Frühschicht“, die ich im Kontext des Airchecks anders angehen wollte. Musikalisch durfte ich da den Geburtstag von Freddie Mercury nicht auslassen, wo dieser doch schon in meinem Kalender vermerkt ist. (Feiertage mal anders sozusagen.) J. bat mich um die Einschätzung geläufiger Slang-Begrifflichkeiten der heutigen Jugend. Unter anderem FOMO, worunter ich mir nichts vorstellen konnte. Eigentlich schade – dabei sehe ich mich doch als ein Opfer der „Fear Of Missing Out“. Ergo kommt die Abkürzung nun in meinen Aktiv-Wortschatz.
Am Nachmittag wurde ich wieder etwas müde, ließ es mir jedoch nicht nehmen, G. zu einen abendlichen Besuch im Freigarten zuzusagen. (FOMO halt.) Wir redeten über Hausarbeit, Schulzeit und… Comics, was mich auch gleich veranlasste noch am späten Abend selbige zu lesen. (Thor & Loki)

06.09.14 : Ausgeschlafen und einigermaßen munter fing ich mein Wochenende entspannt mit einem Einkauf an. Die Bäckerbrötchen hätten kaum frischer sein können. Zur Erheiterung gönnte ich mir Folgen der „Late Late Show“, deren Spätsommerpause endlich vorbei ist. Am Nachmittag ging ich… wieder zum Radio, um mit der Vorbereitung zur Sondersendung weiter zu machen.  Gegen 18 Uhr wollte ich das Wetter dann noch nutzen und ging an den Stadthafen Richtung „Ponyhof“-Veranstaltungsort. Im Anschluss daran besorgte ich mir Abendessen, ging ein weiteres Mal einer neuen Trainingseinheit nach und war dann eigentlich auf gutem Wege ins Schlummerland. Dies sollte sich dann aber verzögern, weil B. gerade in der Stadt war und sich mit B. im Pleitegeier aufhielt. (FOMO.) Lange nicht gesehen, hatten wir uns Einiges zu erzählen. Dann traf ich zufällig auf S., D. und T. – und dann noch auf J. (plus Mitbewohnerin). Und später sogar noch auf V.. Ein Besuch im Studentenkeller war in Erwägung, was ich dann allerdings nicht mehr haben musste. (Doch keine FOMO?)

07.09.14 : An dieser Stelle kann ich mich zu meiner Entscheidung beglückwünschen, da ich den Sonntag nicht unbedingt zu spät hätte beginnen wollen. Grund: das Technik-Treffen, welches ausschließlich der Vorbereitung der Sondersendung gewidmet werden sollte. Und das wurde es auch. Und dies leider sehr lange. Als ich nach Mitternacht auf dem Heimweg war, erfasste mir eine gewisse Gleichgültigkeit – in Kombination mit der Frage „warum eigentlich?“.

08.09.14 : Tag der Sondersendung. Eine Stunde vor der Montagsrunde war ich weiter mit Vorbereitungen beschäftigt. Auf Arbeit ergab sich spontan eine Grillrunde. Am Nachmittag wurde ich zu einem „Abgrillen am Stadthafen“ eingeladen, welches ich natürlich absagen musste. Gegen 17 Uhr war an mindestens 3 Arbeitsplätzen ordentlich Gewusel. Wie ich dabei noch die Gelassenheit fand, im Vorfeld als Studiogast im Homerun (mit I.) aufzutauchen, ist mir irgendwie ein Rätsel. Die Sondersendung fuhr dann auch – mit zum Teil Last-Minute-Einpflegen von Inhalten und Musik. Und hätten wir die Möglichkeit des Überziehens gehabt (nur 6 Minuten), wäre es sogar ein schönerer Erfolg geworden.
Na ja, danach ließ dann jedenfalls die Anspannung nach. Ich ging erstmals zum Opennet-Treffen, bloggte dort nebenbei für mein Musik-Journal und ging dann vorzeitig nach Hause.

09.09.14 : Heute bin ich zeitig aufgestanden, weil ich noch einen Amtsgang vor Arbeitsbeginn abhaken wollte. Dies gelang mir, ebenso wie die Vorbereitung für einen Vortrag zu Twitter, welchen ich am Nachmittag (gewissermaßen im Vorbeiflug) hielt. Abends dann wieder Sport, lecker Abendessen nebst Infotainment („Last Week with John Oliver“), leichte Ablenkung durch das Apple-Event und das Vorhaben, hier die Aufbereitung abzuschließem.

Es verbleibt Dinge (und manchmal auch sich selbst) erledigend
F.

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Logbuch : einen 24-Stunden-Tag später

Mai 4, 2014

Hui, was sind das für komische Zeiten. Das Wetter hatte mal kurz den Herbst-Gang eingelegt. Ich befürchte schon, dass die nächste Erkältungswelle ins Haus steht. Und politisch sind die Nachrichten dieser Tage nur schwer erträglich. Aber politisch wurde ich hier ja eh schon eine Weile nicht mehr. Dabei würde es sich doch scheinbar so gut anbieten – mit einer kommenden Wahl etc. Egal. Ich beschränke mich auf mein Logbuch…

30.04.14 : Der Mittwoch verlief ungewöhnlich ruhig. Und auch das Treffen der Musikredaktion war ungewöhnlich beteiligungsarm. Mir machte es insofern nicht viel aus, da ich erneut eine Reihe neuer Titel für die Rotation beisteuern konnte. Und das sollte ich später in der Woche auch gebrauchen können. Nach dem Treffen chattete ich kurz mit G., weil ich noch Kleinigkeiten einkaufen wollte. Leider wollten dies kurz vor dem Feiertag noch jede Menge anderer Leute, weswegen es im REWE sehr voll war. Egal… einen kurzen Zwischenstopp zu Hause später besuchte ich G., wo ich Katzen bespaßen konnte.
Wir gingen noch ins ST, wo die Mathematiker-Feier mit einer (aus meiner Sicht) sehr guten Musikmischung aufwarten konnte. Das merkte ich spätestens bei P!nk’s „Raise Your Glass“, was ich ja fast ultimativ zum Feiern finde.

01.05.14 : Am Mai-Feiertag konnte ich ausschlafen, also nutzte ich die Gelegenheit auch. Zwar war ich mir bewusst, dass es eine Reihe von Aufrufen und Aktionen in der Umgebung gab. Jedoch war ich ein wenig groggy und noch viel mehr müde, um mein Engagement zu wecken. Außerdem nahm mir die Info, dass das Demokratie-Fest mit der Live-Musik sehr kurzfristig abgesagt wurde, noch zusätzlich den Wind aus den Segeln.
Stattdessen war ich viel am Vorbereiten…

02.05.14 : … denn am Freitag hatte ich ein weiteres Mal die Ehre, eine zweistündige Sendung allein zu fahren. Die Technik des neuen Studios war zwar noch etwas ungewohnt, und auch die Ablenkungen durch den Trubel nebenan wirkte etwas störend, aber mit dem Gesamtbild war ich sehr zufrieden. Ich konnte nämlich sehr viele neue Lieder spielen.
Zum Abend war ich auch wieder bei LOHRO, dann jedoch ein letztes Mal im alten Sendehaus am Margaretenplatz, wo die große Winke-Winke-Abschiedssause stattfand. Zunächst gab es eine gemütliche Grillrunde, auch wenn das Wetter etwas kühl wurde. Auch die „kräftige“ Live-Musik sorgte für ordentlich Stimmung. Und der Abend sollte weitergehen. Mit K. und Co. zog ich erstmals ins JAZ, wo das Motto „Waterkant Souvenirs“ basslastige elektronische Musik versprach… und halten konnte. Als ich in der Frühe nach Hause kam, stellte ich fest, dass ziemlich genau 24 Stunden seit dem Aufstehen vergangen sind. Irgendwie krass.

03.05.14 : Irgendwie traurig war ich, als ich knappe 4,5 Stunden später schon wieder wach sein musste, um einen Schlüssel abzuholen. Und auch die Tatsache, dass ich nicht so gut mit der Vorbereitung für die Charts-Sendung vorankam, frustrierten mich etwas. Aber ich hatte auch noch nichts gegessen. Das könnte ein weiterer Grund gewesen sein. Ein nachmittagliches Frühstück später ging es meiner Laune schon besser. Ich war sogar so spontan und ging zu einer Couchsurfing-Runde in den Freigarten. Zum Abend lernte ich zwei nette internationale Hobby-Radfahrer kennen, die von Berlin aus in Richtung Kopenhagen einen Stopp in Rostock einlegten.
Aber da ich schon einen langen Tag (plus wenig Schlaf) hinter mir hatte, verabschiedete ich mich zeitig und ging nach Hause, wo ich noch was aß und eine Unterhaltungssendung sah, bevor ich selig ins Bett fiel.

04.05.14 :  Kaum war ich eine halbe Stunde eher aufgestanden, als ich eigentlich wollte, riss mich ein Anruf aus der Ruhe. Denn A. berichtete von einem Sende-Ausfall, der mich schnellstmöglich mobilisieren sollte. So kam ich also ein Weilchen später etwas mürrisch gelaunt zur Frieda-23, wo mich P. schon erwartete. Wir konnten den Ausfall rasch beheben. Dann traf auch schon mein Co-Moderator K. ein, mit dem ich die Sendung vorbereitete.  Das Fahren verlief entspannt. Die Nachbereitung auch. Das anschließende Treffen der Technik-Gruppe war dann schon etwas anstrengender aufgrund eines kleinen Meinungsaustausches, was generelle Ansichten zum Audio-Verarbeiten auf Linux-Systemen angeht. Ansonsten läuft es bis jetzt ganz gut.
Ja, ich bin noch nicht zu Hause. Ein fast schon typischer Sonntag für mich.

Es verbleibt in Gesellschaft von „Techies“
F.

Logbuch : gebremste Blog-Phase

Oktober 13, 2013

Eine Erklärung für das schleppende Schreib-Verhalten auf dieser Seite kann ich eigentlich nur im Kontext des Zeitmanagements finden. Und kleinere Einträge für Zwischendurch erlaube ich mir meist nur mit Kinofilm-Bezug.

Nun denn, wieder auf ins Aufarbeitungs-Vergnügen – Oktober bisher sozusagen:

Der Autor ist nun wieder in der Bevölkerungsgruppe der Erwerbstätigen, was zu Monatsbeginn mit einer Unterschrift besiegelt wurde. Gratulanten gegenüber verhalte ich mich jedoch meist zurückhaltend, weil ich in dieser neuen Lebenssituation mental noch nicht “angekommen” bin.
Und dennoch könnte man fast behaupten, dass ich an dem Tag noch leicht zum Feiern aufgelegt war. Denn ich traf mich abends noch mit L. im ST, wo mir gesagt wurde, dass ich “nach den 90ern” aussehe. Tja, Treffer versenkt – dachte ich mir da.

Keine Sorge, am Werktag darauf war ich rechtzeitig wieder auf den Beinen, wenn auch einen Tick angeschlagen. Und damit nicht genug – verschob ich das Abendessen auf gegen 21 Uhr (also nach dem Musikredaktionstreffen), kurz vor dem Kinobesuch mit P.. Wir sahen “Prince Avalanche” (OmU-Version) im LiWu – ein eigenartiger Film mit viel charakter-bezogener Dramatik und der einen oder anderen schönen Landschaftsaufnahme. (8/10) Danach gönnten wir uns noch einen Besuch im Cafe Lom, wo wir darauf einigten, mal ein wenig lokalpolitisch angehauchte Luft zu schnuppern. Fortsetzung dazu folgt im November.

Wer glaubt, dass ich am Feiertag ausschlafen konnte, liegt leider falsch, da ich noch vorm Brunch im Plan B eine kleine Sport-Session einlegen wollte. Das Brunch war gewohnt lecker und zu meiner Freude erschienen fast alle Couchsurfer, die sich im Vorfeld angemeldet hatten. Auch zur ausgiebigen Pflege meines Fresskomas sollte ich mir an dem Tag nicht viel Zeit lassen, da ich noch ins Kino wollte. Meine Kritik zu “Gravity” verfasste ich dann sogar relativ zeitnah hier im Blog (siehe letzten Eintrag). Auf dem Heimweg stieg ich ein paar Haltestellen früher aus und ging noch am Schwanenteich spazieren, genoss die Sonne mit der frischen Herbstluft und ließ die Gedanken schweifen. Ich vermute im Nachhinein, dass mir so eine Form des “Runterkommens” gefehlt hatte. Und das frühe Schlafengehen war auch angenehm.

Am Freitag ging ich nach der Abend kurz nach Hause fürs Abendessen und war dann schon wieder unterwegs. Ziel war die “St. Petri”-Kirch (am Alten Markt), wo ein Spieleabend veranstaltet wurde, der unfassbar guten Anklang fand. Als ich ankam, waren gerade mal noch zwei Tische frei. Grund für meine Teilnahme war die Einladung von L., die tatsächlich so ihren vorerst letzten Abend in Rostock verbringen wollte. Zusammen mit 3 Leuten, deren Namen auf “onni” endet, spielten wir „Das verrückte Labyrinth“, “Scotland Yard”, “Dixit” und “Lügenbeutel”. Ersteres Spiel wollte ich immer mal spielen. Und nun, wo ich schon mehrere Male in London war, hatte ich sogar eine lebhafte Vorstellung vom Spielfeld – einer Veranschaulichung der Innenstadt. 🙂

Schokokuchen DeluxeDer Spieleabend wurde schon eher zur Spielenacht, was wiederum mit meiner Planung fürs Wochenende kollidierte. Diese sah nämlich eine Zugfahrt in die Heimat vor, welche ich nur schleppend bzw. müde genießen konnte. Ein reichhaltiges Frühstück später fühlte ich mich schon besser. Am Nachmittag tobte ich mich in der Küche aus und probierte erstmals das Rezept für den “Schokokuchen Deluxe” aus, welchen ich im Sommer mal bei S. kosten durfte. Das Schokolade-hacken nervte mich schon nach der ersten Tagel, beinahe vergaß ich die Milch für den Teig und der Boden war dann dann schon mehr als durch, als er aus dem Ofen kam. Aber ansonsten alles super. Und sättigen tut das Backwerk auch immer noch so, wie ich das in Erinnerung hatte. 😛
Abends durfte ich dann ein weiteres Mal miterleben, wie sehr sich “Wetten Dass…?” verändert hat. Ich sage dazu nur, dass ich den Spiegel-Online-Artikel am Tag darauf sehr gut nachvollziehen konnte.

Ach ja, ein weiteres Highlight des Wochenendes war das Bekanntmachen mit dem jüngsten technischen Upgrade fürs heimische Wohnzimmer – in Form eines Full-HD-Fernsehers, für den sogar meine PS3 reaktiviert wurde. Und ich will nicht verschweigen, dass ein Spiel wie “Arkham Asylum” auf 42 Zoll schon sehr schön aussieht.

Das alles hätte ich eigentlich vor einer Woche so publizieren können. Aber ich war dann doch wohl mehr am Kopfkissen interessiert.

Diese Woche fing mit einem weiteren Kinoabend an, wofür ich spontan den üblichen Ablauf abänderte. So gab es statt Brot eben Fast Food zum Dinner. Der Film “Rush” war auch nicht wirklich auf meiner Wunsch-Guck-Liste, aber nachdem ich zwei euphorische Kritiken dazu gelesen hatte, wurde ich doch neugierig. Und? Na ja, ich bin danach immer noch kein großer Fan des Motorsports und von dem österreichischen Ex-Weltmeister schon gar nicht. Aber Ron Howard hat schon gute Arbeit geleistet. (7/10)

Am Dienstag nutzte ich die neuerdings etwas selten anfallende Gelegenheit, einkaufen zu gehen. Irgendwie ist es mir fast unangenehm, etwas so Banales wie einen Einkauf zu planen. Aber andererseits könnte es sonst in unerfreulichen Gängen zum Kühlschrank enden. Nach dem Abendessen packte mich dann die Sortierlaune und so ordnete ich analoge und digitale Sachen.

Der Mittwoch verlief etwas anders, ich das dachte. Das LOHRO-Treffen war außergewöhnlich erheiternd, was mich wiederum etwas verspätet zum anschließenden Couchsurfing-Meeting im Pleitegeier eintreffen ließ, wo wir sogar in der besten Ecke saßen.

Natürlich hatte ich auf für den Donnerstag-Abend einen Plan. Dieser sah nach der Abend einen kurzen Abstecher zu Hause vor, wo ich mein Restbrot aufbrauchte. Außerdem traf das Geschenk für U., welches ich nicht vergessen wollte. So oft sieht man sich schließlich nicht mehr. Danach musste auch schon wieder hetzen, um rechtzeitig in der Innenstadt zu sein, wo wir uns am Kino trafen. 3 O2-Kino-Gutscheine und einen BK-Besuch später schauten wir “Sein letztes Rennen”, ein (für deutsche Film-Verhältnisse) sehr gutes Drama ums Älterwerden. (8/10) Aber damit nicht genug. Ich verabredete mich noch mit C. für einen weiteren Kinobesuch, denn er wollte gern SciFi gucken und ich gern noch mal “Elysium”, welches in der Spätvorstellung lief. Auch bei der zweiten Sichtung hatte ich Spaß.

Und hier mein Freitag in Stichworten: Aufstehen, Arbeit, Umziehen, Pizza-Feier (inklusive Karaoke), ST-Besuch (Bad Taste) Ich fand den Abend wunderbar, wurde sogar wieder für mein Outfit gelobt und war danach aber auch sehr erschöpft.

Dieses Wochenende verlief ziemlich ähnlich zum Letzten – nur mit mehr Schlafmangel und ohne Schokokuchen Deluxe. 😛 Dafür schloss ich an den Fernseher nun die Musikanlage an. Resultat: sehr gutes Bild + sehr guter Ton. Und dann testete ich noch die USB-Schnittstelle – mit der neuesten Folge “Saturday Night Live” (mit Bruce Willis und Katy Perry als Gäste). Keine Beanstandungen meinerseits.
Anders sieht das mit der neuen Madonna-DVD ihrer MDNA-Welttournee aus, die ich nach fast einem Monat nach Erscheinen endlich als gesehen abstempeln kann. Ich weiß nicht so recht – irgendwie waren die letzten Konzert-DVDs von ihr besser. Da bin ich froh, die Tour damals miterlebt zu haben. Wer weiß, wie mein Eindruck zu dieser düsteren “Flicker-Schnitt-Nachbearbeitungsorgie” sonst ausgefallen wäre.

Auf der Heimreise vorhin hörte ich den Anfang der neuen “Alternativlos”-Folge (30) und bin bereits nach den ersten Themen etwas erschüttert über die Inhalte bzw. die Einblicke in die Vergangenheit des Abhörens.
Und damit wäre ich in der Gegenwart – also dem Ende des Aufarbeitens.

Es verbleibt nun wieder mit Job
F.

Logbuch : Jahresende 2012

Dezember 30, 2012

Ist tatsächlich eine ganze Woche wieder vergangen? Unfassbar. Und nur ein paar Stunden bis 2013. (Mal sehen, wann ich mich schreib-technisch an diese Jahreszahl gewöhnt habe.)
Ja, was passierte also in meiner letzten 2012er Woche?

xmas-tree_2012Natürlich Weihnachten. Und dieses Mal war es auch besonders. Grund dafür war eine erstklassige… Erkältung. Schön zur Urlaubszeit, damit ich auch was davon habe. Dabei ging es mir am Montag noch gut. Auch das gefühlt ewige Anstehen in der Kaufhalle (wegen ein paar letzter Nichtigkeiten) machte mir (dank iPod) nicht viel aus. Und abends fein Geschenke und lecker Essen – Kartoffelsalat mit Würstchen.

Die Weihnachtsfeiertage verliefen dann sehr bescheiden. Die Nächte, die ich in der Zeit hatte, würde ich nicht mal meinen Feinden wünschen. (Kaum Schlaf.) Drum bin ich nach dem Frühstück auch gleich wieder ins Bett gegangen, weil ich so müde war. Und auch danach hatte ich zu nichts wirklich Lust.

Am Donnerstag dann leichte Besserung, die ich gleich für einen Abstecher nach Rostock nutzte. Dort erreichte mich endlich das letzte Geschenk in Form einer „Neuzustellung“. Am Nachmittag sah ich „Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“ in 2D und war beeindruckt. Es ist zwar schon eine Weile her, seit ich das Buch gelesen hatte, aber dennoch bekam ich den Eindruck, dass sich Ang Lee sehr an die Vorlage hielt. Und damit nicht genug. Optisch ist dieses Werk ein Festmahl. Die Farben, die Bilder, der Szenenfluss – wunderbar. Ich bin mir sicher, dass ich da noch einen Besuch für die 3D-Version einplanen werde. So verblüffend fand ich die visuelle Umsetzung. (Und ja, die Handlung kam exakt so rüber, wie ich das noch vom Buch in Erinnerung habe.)
Zum späteren Abend nahm ich dann noch die Gelegenheit wahr, mit M. und Freunden das LT aufzusuchen. Grund war ein weiteres „Seifenblasenmanifest“ – mein Erstes. Und ja, das hat Spaß gemacht. Gerne wieder.

Am Freitag fuhr ich dann wieder in die Heimat, um noch ein paar Reste zu vertilgen und Entspannung zu finden. Ich schaffte es dann am Wochenende auch, erstmals die Extended Version der „Herr der Ringe“-Trilogie abzuschließen. Wirklich eine sehr gelungene Saga.
Und weiterhin las ich die verbleibenden Ausgaben der 2006er-DC-Comic-Serie „Blue Beetle“ (laut Wikipedia das Volume 8) und bin zumindest von der Optik sehr zufrieden. Die Geschichten waren teilweise nur mittelmäßig.
Damit nicht genug Lesestoff: „Astonishing X-Men: Xenogenesis“ habe ich heute gelesen – ist auch eine sehr kurze Geschichte. Im Vergleich zu den Bänden 5 und 6 wieder eine Steigerung, aber noch weit entfernt von der ehemaligen Whedon-Qualität. Nichtsdestotrotz werde ich die Serie bei Gelegenheit weiterverfolgen.
Aktuell habe ich nun mit „Rising Stars“ angefangen – einer nun schon über 10 Jahre alten Maxi-Serie von J. Michael Straczynski (dem Schöpfer von „Babylon 5“). Der Anfang macht bereits Laune.

Schließlich noch eine Empfehlung für ruhige Momente: in dieser Woche fand der Chaos Communication Congress (29C3) statt, von dem viele Beiträge bereits als Video bei YouTube zu finden sind. Dabei werden unter anderem sehr brisante politische Themen behandelt, von denen man unbedingt einmal was gehört haben sollte. (Stichwort Verfassungsschutz)

Es verbleibt immer noch am Genesen
F.

Tracing

August 5, 2009

Tja, heute höre ich Lieder von John Mayer, die ich noch gar nicht kannte. Der Titel wurde nämlich als B-Side auf der Single zum sehr genialen Lied „Bigger Than My Body“ (vom Album „Heavier Things“) veröffentlicht. Das Lied ist sehr entspannend, hat einen ansprechenden Text und wäre eine schöne Ergänzung zum Album gewesen. Die Single habe ich letzte Woche günstig bei eBay erstanden und vor ein paar Tagen kam das Päckchen. Weiterhin ist auf der Scheibe noch ein weiteres Lied (namens „Kid-A“) und das Video enthalten – insofern eine doch recht lohnende Investition. Kann ja nicht jede Single voller Remixe sein, von denen man eh nur die Hälfte erträgt.

Die Woche lief noch recht entspannend an, obwohl ich allmählich Anzeichen vom Schlafmangel spüre. Obwohl ich relativ zeitig ins Bett gehe, starten die Tage immer noch unangenehm früh. Da wirkte sich ein Ausrutscher in Form einer Spätvorstellung schlimmer aus, als ich dachte.
Und ich brauche natürlich keinen Wecker, denn spätestens ab 7 Uhr werde ich gefühlt alle 5 Minuten wach. Könnte an innerer Unruhe liegen, aber so sicher bin ich mir da nicht.

Heute war ich seit Langem mal wieder im Aldi und wollte unter anderem die leckeren Aufback-Brötchen aus dem Kühlregal kaufen. Tja, entweder die sind nicht in allen Filialen erhältlich oder in betreffender ausverkauft gewesen oder gar komplett aus dem Sortiment. So oder so heißt es nun Alternativen suchen. worauf ich eigentlich keine Lust habe. Es ging diesbezüglich um eine Art Speiseplan für die kommenden Tage, bei dem mich die Frage beschäftigte, ob ich es am Wochenende noch zum Bäcker schaffe. Es besteht nämlich die Möglichkeit, das ich vor der Öffnungszeit dort vor verschlossener Tür stehen könnte. Wie vielleicht schon erwähnt: Diese Woche ist etwas arg verplant. Ach, bis zum betreffenden Tag vergehen noch ein paar Stunden, in denen mir vielleicht noch eine Idee einfällt.

Ansonsten habe ich den Eindruck, dass ich zunehmend besser mit der Hitze klarkomme, die alle Tage wieder in den Arbeitsräumen ein Zuhause findet. Vor einem Jahr hätte ich bestimmt mehr Zweifel wegen Ventilatoren gehabt, aber mittlerweile sehe ich die Geräte fast als ein Muss. Und sie sind hilfreich bei Heißgetränken (man spart sich das Pusten).

Bis zum nächsten Eintrag mag wieder etwas Zeit vergehen, was sich vielleicht auch als Kreativpause nutzen lässt. Sonst beginne ich wirklich noch, Kategorien wie „Wetter“ einzurichten, weil mir nichts Besseres einfällt.

So… und zum Abschluss eine Prämiere: Ich füge mal ein kurzes Video ein, welches vielleicht der allgemeinen Erheiterung beiträgt. Darin spielen John Mayer und Ellen DeGeneres ein Ratespiel um bekannte Musiker.

Es verbleibt mit den Gedanken beim „Tracing“
F.