Posts Tagged ‘Sarah Brightman’

Logbuch : eine ausgebuchte Woche

März 9, 2014

Und schon im Titel versteckt sich der Grund, warum ich nicht eher zu diesem Eintrag kam. Daher wieder ein waschechter Wochenrückblick:

03.03.14 : So leicht fiel mir der News-Verzicht am Montag nicht. Ich wollte mir ja nicht vorsagen lassen, wer bei den Oscars 2014 abräumte. Und so hielt ich durch bis zum Abend, wo ich bei G. die komplette Show sah. Ich freue mich für „Gravity“, denn dies war aus meiner Sicht definitiv ein Highlight des Kinojahres 2013.

04.03.14 : Am Dienstag passierte eigentlich nicht viel Außergewöhnliches. Nur der Besuch im ST-Club fällt da als Ausnahme auf – gerade innerhalb der Woche. Aber es dauerte ja nicht lange. Dort traf ich E. wieder, die sich scheinbar wunderte, dass ich noch in Rostock bin.

05.03.14 : M wie Mittwoch, M wie Musikredaktion. Ein paar meiner Vorschläge haben es in die Rotation geschafft. N. wollte gern ein Lied von Sarah Brightman reinwählen lassen – aber so gut kenne ich meine Mitstreiter schon, dass ich wusste, wie das ausgehen würde. Und zu später Stunde war ich sogar noch ganz kurz beim Couchsurfing-Meetup, was sich da schon im Auflösen befand.

06.03.14 : Die überaschende Genesung meines einen Rechners war wohl nur ein „Walking Ghost“-Syndrom, denn das System wurde wieder auffallend lahm. Nur hatte ich kaum Zeit, mich darum zu kümmern, weil ich mehr oder weniger verplant war. Der Tagesverlauf ließ mich von der einen IT-Beschäftigung zur nächsten IT-Beschäftigung wechseln. In der Freizeit-Technik-Runde ging es unter anderem um Git und Gitolite. Danach erwartete mich G., mit der ich ins Barfuss und danach ins LiWu ging. Der dieswöchige Kinoabend wurde  Wes Anderson’s jüngstem Werk „The Grand Budapest Hotel“ gewidmet.
Der Film ist ganz schön dialoglastig und überraschend surrealpolitisch. Wieder spielen die üblichen Verdächtigen mit und wieder ist die handwerkliche Ausfertigung (Effekte, Farbgebung, Kameraeinstellung etc.) liebenswert eigen. (8/10)

07.03.14 : Zwei erfreuliche Meldungen erreichten mich am Freitag. Einerseits von K., der mit seinen angereisten Freunden ins Meatropolis wollte, und andererseits von S., die zum Spieleabend einlud. Vorher war ich noch kurz im Sendehaus, wo ich A. ein paar kulturelle Empfehlungen gab – in Form von Musik/Video-Tipps. Dann ging es zum Burger-Essen. Zur Freude aller entschied sich K. dann doch, die Herausforderung anzunehmen und in 2 Stunden einen XXL-Burger zu essen. Endlich konnte ich mir von der Mahlzeit ein Bild machen. Ich würde sagen, der Inhalt entspricht in etwa 5 oder 6 Dönern. So, und nun überlegt mal, wie man das in zwei Stunden schaffen soll.
Ich bin mir sicher, dass ich diese Herausforderung vorerst nicht eingehen werde. Schon allein, weil der Genuss auf der Strecke bleiben könnte.
Ach ja, beim Spieleabend kamen wir irgendwie nicht mehr zu den Spielen. Dafür hörte ich im Hintergrund das aktuelle Album der Backstreet Boys. Und um ehrlich zu sein, reicht mir das auch – also, dass es nur im Hintergrund war und ich mich nicht vollends darauf einlassen konnte. Denn so überzeugend fand ich die Eindrücke nicht.

08.03.14 : Das Wochenende begann für mich damit, dass ich mein Mobiltelefon abholte, welches ich am Vorabend vergass. Und wie sollte es anders sein, waren sogar Nachrichten drauf, die ich noch nicht sah. Einen Einkauf und ein leckeres Frühstück später nahm ich mir die Zeit, Daten zu sichern und mehrere Dateisystem-Checks zu machen. Und ja, das dauerte wieder Stunden. Dabei war das Wetter so schön. Am Nachmittag schaute ich kurz beim Sendehaus vorbei und ging dann mit S. kurz in die Stadt. Danach schauten wir „Last Vegas“.
Mein Abendessen war wieder ein Burger, ich guckte ein paar Folgen der „Late Late Show“ und machte mich dann fertig für die LOHRO-Party im Peter-Weiss-Haus. Da landete ich nach einem weiteren Besuch im Sendehaus, wo Secret Sugar für die „Nighttraxx“-Semdung auflegten. K. und Freunde waren auch da und wir feierten in seinen Geburtstag rein. Im PWH ging es mit dem Feiern weiter, bis die Lichter angingen. Draußen wurde es auch schon wieder hell. Keine guten Anzeichen für einen Sende-Termin zur Mittagszeit.

09.03.14 : Und so kam es schließlich auch, dass ich verschlafen hatte. Wie gut, dass ich problemlos vertreten werden konnte, da C. eh dabei sein würde. Als ich bei LOHRO eintraf, konnte ich mich auch gleich der Charts-Aufbereitung widmen – Protokoll, Grafik, Webseite, Wiki. Da war ich K. dankbar, dass er mir den Pudding abnahm, den ich da noch kochen wollte. Ich hatte ein paar Sorten mitgebracht. Er entschied sich für Schoko- und Bananenpudding. Zum Verzehr setzten wir uns in den Hinterhof und ich merke, wie frühlingshaft das Wetter schon ist.
Später ging es in einer weiteren Techniker-Runde um die Einrichtung von Munin, LDAP und Samba (nicht der Tanz). Und ja, ich war immer noch leicht vermüdet. Nebenbei wurde mein Ego aufgewertet, weil ich jünger eingeschätzt wurde als ich bin.

Ausblick: nächste Woche werden Donnerstag und Freitag für mich etwas aufwendiger – einerseits wegen Terminen und andererseits aufgrund meiner ersten Einzelmoderation im Radio. 😛

Es verbleibt müde
F.

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52 songs #25

Dezember 21, 2011

Und wo ich schon mal in Schreibelaune bin, kann ich gleich noch einen Punkt der Versäumnisliste abarbeiten. Das wäre dann ein weiterer Beitrag für das Blog-Projekt „52 Songs“ der Gedankendeponie. Das Thema der Woche kann eigentlich gar nichts anderes sein als: Weihnachten

Also hier ist wieder Vielfalt möglich, wenn auch nicht unbedingt nötig. Was höre ich so an Weihnachten? Richtig, Weihnachtslieder. Und welche Interpreten bevorzuge ich? Hm, der geneigte Stammleser wird bestimmt auf Popmusiker spekulieren und liegt damit auch gar nicht falsch.

Jedoch ist meine Wahl nur bedingt „pop-lastig“, während die Interpretin sich da auch nicht so ganz einordnen lässt. Das Lied kenne ich noch gar nicht so lange, ist mit Sicherheit irgendeine Cover-Version von anderen Größen und besticht meiner Meinung nach neben der schönen „satten“ Vertonung (also die Instrumente und so) mit einem Text, der relativ unreligiös erscheint. Ja, auch das kann ein Kriterium sein.

Ich stelle vor: „Arrival“ von Sarah Brightman :


[keine Garantie auf Langlebigkeit des verlinkten Inhalts]

Es verbleibt mit vorweihnachtlichen Grüßen
F.

Arrival

Dezember 26, 2010

Der heutige Titel ist (wie man fix vermuten könnte) in irgendeiner Hinsicht weihnachtlich angehaucht. Sarah Brightman hatte irgendwann mal ein Winter-Album veröffentlicht, von dessen Qualität ich mich in diesem Jahr besonders überzeugen konnte. Soll heißen: ich habe das Album mindestens so oft wie das tolle Weihnachtsalbum von Sarah McLachlan gehört, was schon als Anerkennung stehen kann.

Ja, wer hätte gedacht, dass ich mir sogar an einem Weihnachtsfeiertag die Zeit für einen Eintrag nicht nehmen lasse.
Rückblick? Na ja, eigentlich hatte ich die komplette Woche frei, war aber dennoch hin und wieder im Büro. Aber nicht wegen Arbeit im eigentlichen Sinne. Dort waren noch ein paar Weihnachtskalender. Ich habe mir in diesem Jahr den Spaß erlaubt und auf Video festgehalten, was ich auspacken durfte. Warum? Eine Standard-Antwort darauf wäre: „Weil ichs kann.“ Aber ich füge hinzu, dass ich etwas mehr Erfahrung mit der Schnittsoftware von Apple sammeln wollte. Und das habe ich definitiv getan.

Themenwechsel: Nachdem mir das extrem verkehrsunfreundliche Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und ich meine Last-Minute-Lesespaß-Bestellung bei Amazon nicht mehr rechtzeitig zu den Feiertagen ankommen konnte, nutzte ich die Gelegenheit, aufgestaute Comic-Geschichten zu lesen.
Zuerst ging es an die Fantastic Four, deren Hauptserie (mittlerweile) vor vielen Monaten von Mark Millar geschrieben wurde. Die Abenteuer waren sehr unterhaltsam und dazu überwiegend herrlich in Szene gesetzt von Bryan Hitch. Nur das Ende fand ich dann etwas ungelungen.
Danach ging es an Daredevil, eine Marvel-Figur, deren eigene Serie in den letzten Jahren so viele Sternstunden verbuchen konnte, dass es mir jedes Mal leidtut, wenn ein neues Kreativteam die Serie übernehmen „darf“. Nun ist es leider eingetreten, dass die Güte der Geschichten nachgelassen hat – das musste früher oder später passieren. Na ja, und aktuell befindet sich die Serie sogar im Reboot-Prozess. Soll heißen: durch das Event-Epos „Shadowland“ ist die Figur so verhunzt, dass die Serie nun ausgesetzt/umgestellt wird. Klingt komisch, ist aber so. Aktuell übernimmt Black Panther die Nachtschicht von Daredevil, der gerade in der Selbstfindungs/Aufarbeitungs-Phase ist, um es mal vereinfacht zu formulieren.

Und sonst? Ja, das Wetter. Heute muss es nochmal angesprochen werden, denn selten fühlte ich mich so abgeschnitten. Und dabei hatte ich sogar Glück, rechtzeitig in der Heimat eingetroffen zu sein. Nur einen Tag später hätte diese Heimreise sehr viel unbequemer ausfallen können.
Wie gut, dass ein paar Feiertage dazwischenkamen, oder? Ach, es könnte schlimmer sein. Die Geschäfte sind eh zu und für ausreichend Verpflegung ist auch gesorgt.
Und wie ist es mit der feiertagsbedingten „Völlerei“? Auch das war aus meiner Sicht schon mal schlimmer. Aber ich finde, dass vielleicht mal nach Alternativen gesucht werden sollte. Jedes Jahr Ente muss ja nicht sein. Und ich gestehe, dass mich der Fisch zu Heiligabend auch nicht begeistern konnte.

Ebenfalls auffällig finde ich das relativ interessante TV-Programm zu den Feiertagen. Einige Male wünschte ich mir fast, die Filme so sehen zu können, weil ich sie noch nicht kannte. Aber ich bin mittlerweile so entwöhnt, dass so etwas eine enorme Herausforderung darstellen würde. Und fürs Aufzeichnen hatte ich dann auch nicht ausreichend Interesse/Antrieb. Überhaupt bin ich dieser Tage nicht so recht in Film-guck-Stimmung.
Wie schon erwähnt, bin ich eher comic-orientiert. Heute habe ich ebenfalls noch ein paar Fantastic Four Abenteuer gelesen, die allerdings nicht mehr so „erfrischend“ wirkten wie die Millar-Hefte. Ich bin selbst erstaunt, dass ich so einseitig auf Marvel-Produkte setze. Immerhin wäre noch Batman im Angebot.

Ach ja, noch etwas: auch wenn ich diese Wochen immer noch als schlimmes Kinoloch empfinde, war ich vor dem Fest noch einmal im lokalen Lichtspieltheater. Es ging zu „The Tourist“, ein leichter Film mit relativ wenig Action-Szenen, dafür umso mehr Augenschmaus-Optik dank Edel-Kulissen, leichter Neo-Klassik-Score-Musik und A-Listen-Schauspielern wie Angelina Jolie und Johnny Depp. Einzig das Ende war dann doch etwas enttäuschend, ansonsten ganz gut.

Schon mal ein Kneipen-Quiz mitgemacht? Nein? Ich schon (in der vergangenen Woche). War lustig. Würde ich gern weitere Male mitmachen.

Und schließlich gab es auch wieder einen der seltenen Rockband-Parties in studentischem Ambiente. Auch dieses Mal war es wieder sehr spaßig.

Noch was zu Weihnachten? Es war ruhig, gab ordentlich Essen, ein paar Geschenke, noch mehr Comic-Lesespaß und massig Schnee. Mehr fällt mir dazu als Zusammenfassung nicht ein.

Es verbleibt in einer schneebedeckten Gegend
F.