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Logbuch : was ist eigentlich Deutsch-Pop?

April 11, 2016

Logbuch

01.04.16 : Nach einem überragenden Konzert und den fröhlichen Zusammenkünften mit Freunden und Musikern fiel mein erster Apriltag eher wie ein schlechter Scherz aus. Ich fühlte mich eher unwohl, wurde durch meinen Zeitplan enorm herausgefordert, hatte angeschlagen noch eine Sendung auf dem Plan und verlor am Abend auch noch einen treuen Begleiter. Meine Umhängetasche (in Arsenic Blue) ist kaputt gegangen. 5 Jahre fast täglich im Einsatz. Der Verlust schmerzt eigentlich immer noch. Dabei würde ein kleines Kunststoff-Ersatzteil des Herstellers alles wieder ins Lot rücken. Wenn ich doch nur die Zeit finden würde, dies in die Wege zu leiten. Eine Internet-Recherche brachte da nicht viel. Wie dem auch sei. Wesentlich mehr brachte eine große Kinorunde im LiWu zur Schatzkisten-Aufführung eines der besten Abenteuerfilme aller Zeiten. “Indiana Jones and the Last Crusade” sollte jeder mal gesehen haben. Dass wir die Möglichkeit hatten, dies sogar im O-Ton zu schauen, macht das Erlebnis noch schöner.

02.04.16 : Der Trubel der vergangenen zwei Abende forderte seinen Tribut: Schlaf. Null Reue habe dafür, einen doch sehr frühlingshaften Tag im Bett verbracht zu haben. Am Abend rappelte ich mich wegen des “Taschen-Unglücks” auf, stöberte in der Innenstadt in zwei Geschäften und erwarb einen Ersatz. Abends gönnte ich mir Essen und räumte ein wenig auf.

RedWhopper03.04.16 : Zum Tagesbeginn betätigte ich mich sportlich. Ich ging zu LOHRO, schaute nach neuer Korrespondenz und plauderte mit A. über künftige Ereignisse. Am Nachmittag wollte ich eigentlich ins Café Marat zum Comic-Treff. Da es allerdings geschlossen war, fand der rege Austausch draußen (im noch nicht eröffneten Freigarten) statt. Ein freundlicher Mensch aus dem Verlagswesen berichtete über seine Suche nach neuen Talenten und ich erfuhr von einer Manga-Convention. M. stieß überraschend dazu und begleitete mich am Abend in die Innenstadt, wo ich zunächst den “Angriest” Whopper probierte und dann die O-Ton-Vorstellung von “Batman v Superman: Dawn of Justice” wahrnahm. Leider hatte das Soundsystem des Kinosaals erhebliche Aussetzer, was mich darauf aufmerksam machte, wie wenig doch eigentlich die Titelhelden miteinander kommunizieren. (Und das bei so einer epischen Filmlänge.) Auf dem Weg nach Hause holte ich noch meinen Rechner und Comics in der Frieda 23 ab, die ich dort dankenswerterweise zwischenparken konnte.

04.04.16 : Neue Woche, neues Glück. Es ging mit einem langen Arbeitstag an, gefolgt von einem kurzem Besuch bei LOHRO und schließlich einem schönen Pub-Quiz-Abend im Marat. Nach vielen Absagen stand die Teilnahme nicht so ganz fest. Statt 4 Personen waren wir zwar nur zu dritt, konnten uns bei der Endpunktzahl dennoch gut im Mittelfeld einfinden. Danach redeten A. und ich mit C. über das Fan-Sein, was teilweise doch relativ anstrengend war.

05.04.16 : Mein Dienstag in Kurzform: Sport, Arbeit, Anstehen, Sondervorstellung im Kino, Sendungsvorbereitung in den Redaktionsräumen. Als Film gab es “Das Kaninchen bin ich” aus dem Jahre 1965. Was für ein Erlebnis. Einst jahrzehntelang verboten wurde dieses Werk mit einem überragenden Andrang vom lokalen Publikum begrüßt. Und ich kann nun verstehen, warum mir der Film sehr empfohlen wurde. Das Drama stammt aus einer Zeit, in der Kino noch nicht so angepasst war. Die damals genutzte künstlerische Freiheit sucht dieser Tage seinesgleichen.

06.04.16 : Dass der Mittwoch anstrengend werden würde, war mir von Anfang an klar. Nach der Arbeit erwarteten mich zwei Redaktionstreffen, die Teilnahme an einer Grillrunde im Hackspace und wichtige Vorbereitungen für die Kinosendung. Letztere erfolgten quasi hinter den Kulissen des Metropol-Kinos, wo gerade “Anomalisa” lief. Sowohl Projektor als auch Film trugen ordentlich zur Geräuschkulisse bei, bei der ich mehrere Audio-Inhalte geschnitten habe. Eine bislang einzigartige Erfahrung.

07.04.16 : Der Tag der Kinosendung… verlief eigentlich sehr nach Plan. Der vielen Vorbereitung und Zuarbeit sei dank. H. und ich kamen gut zurecht. Gleich nach der Sendung hetzte ich ins Peter-Weiss-Haus für einen Vortrag über Deutsch-Pop. Von diesem versprach ich mir wohl zu viel, da ich am Ende doch sehr enttäuscht war. Glücklicherweise ging es nicht nur mir so und ich konnte mit E. und R. im Marat dazu viel auswerten. Nebenbei verfolgte ich die Ereignisse um ein Fußballspiel und die Echoverleihung 2016.

08.04.16 : Am Freitag verwarf ich die Planung etwas. Nach der Arbeit ging ich abermals zum Lokalradio, um wieder eine Sendung zu fahren. Dabei verhalf ich scheinbar M. zu einem lustigen Schlagabtausch auf Facebook. Am Abend beschäftigten mich Sport und Sortiertätigkeiten. Auf das Konzert im Stadtpalast verzichtete ich. Wie schon fast zur Belohnung genehmigte ich mir eine frühe Schlafenszeit.

09.04.16 : So war das frühe Aufstehen einigermaßen erträglich. Ich fuhr in die Heimat. Dort freute ich mich auf Ruhe, ein wenig Bummelei und das Austoben in der Küche. Lange nicht mehr Risotto gekocht. Am Abend half ich H. beim Rechner-Einrichten und sah danach den Film “Er ist wieder da”. Im Nachhinein bin ich froh, dazu nicht ins Kino gegangen zu sein. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich von dem Ende halten soll.

10.04.16 : Apropos Ende. Das Filmende hatte ich mir am Sonntag nach dem Frühstück noch mal angeschaut, da ich es nicht so ganz verstehe. Ansonsten war ich wieder fleißig am Entrümpeln meines USB-Sticks. Selbst 64 GB sind wohl zu wenig für mich. Ich aß erstmals Pfefferheringe (nach traditioneller Art) und war doch sehr überrascht. Am Nachmittag fuhr ich wieder in die Stadt, um noch einigermaßen rechtzeitig beim Aufbau des Filmabends im Hackspace helfen zu können. G. brachte Kuchen mit. Wir schauten unterschiedliche Werke des “Queeren Films”, die doch überwiegend beeindrucken konnten. Als alles wieder aufgeräumt war, schaute ich mir noch die jüngste Folge SNL an und nutzte die Gelegenheit, laute Musik zu hören.

Es verbleibt noch mit ausreichend Freifläche in der aktuellen Wochenplanung
F.

Logbuch : unerwartete Reaktion

August 24, 2015

Unerwartet schnell saß ich ich wieder an einem Logbuch-Eintrag… und das wird nun mit einem unerwarteten Beitragsbild versehen.

Logbuch

20.08.15 : Der Donnerstag bestand eigentlich nur aus drei Teilen: Sport, Arbeit und Fußball-Schlemmerei-Abend mit Freunden. Dafür ließ ich eine ehrenamtliche Bürokratie-Geschichte gern liegen. Es gab Spaghetti und Kuchen. Das Fußballspiel kostete zuweilen einige Nerven, hatte letztendlich doch einen Ausgang, mit dem ich zufrieden den Tag beenden konnte.

21.08.15 : Und wieder eine Frühsendung – diese genehmigte ich mir. Hatte auch allerhand recherchiert. Nach der Arbeit ging ich einkaufen und gönnte mir frisches Brot vom Bäcker, was dieser Tage nicht oft vorkommt. Nach dem Abendessen ließ ich mich auf etwas Schlaf ein. Am späteren Abend war ich zunächst unschlüssig, ob ich mich noch mal in die Außenwelt aufmache. Ich tat es dann doch und folgte einer Einladung, einen waschechten Klassikerfilm (aus den 40er Jahren) im LiWu zu schauen. (O-Ton)
“The Third Man” beeindruckte mich durch die Mischung von Krimi und Drama – und begeisterte gar durch die Inszenierung in einem Wien, wie es fast undenkbar erscheint. Stichwort Ruinen überall. Dazu eine überzeugende Besetzung mit Mehrsprachigkeits-Charme und Filmmusik, die ebenfalls als außergewöhnlich durchgehen sollte. Für Filmfreunde definitiv eine Sichtung wert. (9/10)
Im Anschluss war ich noch anwesend, als C. und M. ihre Podcast-Folge zu eben jenem Film aufnahmen. (Wiederaufführung #66) Ich vermute, dabei wird nicht so viel Audioschnitt betrieben wie bei meinen laienhaften THX-Episoden. 😛

22.08.15 : Auf in die Heimat war mein Motto für das Wochenende. Auf der Zugfahrt fing ich mit einem Buch an, welches mir S. geliehen hatte und welches mich aufgrund der Schreibweise und der Inhalte schon etwas forderte. (Mehr dazu wohl in einem späteren Eintrag.) Dazu hörte ich ein wenig von meiner (neu eingerichteten) Melancholie-Playlist und landete auch sogleich einen Volltreffer, der mich den Rest den Tages begleiten sollte. Tagsüber nahm ich mir Zeit für etwas Internetrecherche. Am Abend kochte ich Risotto, welches mir aufgrund suboptimaler Brühen-Dosierung ein wenig misslungen ist. Und das Abendprogramm war feinster Trash, der allerdings nach ein paar Stunden schon die Tendenz zum Nerven hatte.

23.08.15 : Für einen Sonntag war ich ungewöhnlich zeitig auf den Beinen und kümmerte mich um etwas Internet-Korrespondenz. Nebenbei bemerkte ich, dass Fettes Brot auf einen meiner Tweets reagiert hatten. Das fand ich insofern krass, da ich nicht damit rechne, dass die Kommunikationsrichtung auch mal einen Wechsel vollziehen kann. (Ich meine, wie oft schrieb ich über Dinge oder Künstler, die keinerlei Reaktion hervorrufen.) Ich holte Brötchen, durfte dafür richtig lange anstehen, begutachtete das Wetter, welches schon fast einen Tick zu windig für den Strand war. Wir gingen nach dem Essen dann für zwei Stunden an den Hundestrand. Es war eine Freude, aktive Hunde in „Plansch-Laune“ zu erleben. Wenn auch das schnell mit nassen Klamotten für die Besitzer enden kann. Dagegen ist der “Buddel-Drang” eher harmlos. Zu Hause probierte ich eine Pizza Carbonara, welche ihrem Namen nach mit Speck, Ei und Käse belegt war. Fand ich nicht so überragend. Auf dem Weg zurück in die Stadt las ich weiter am Buch. Ich musste mich ein wenig beeilen, um wegen der reservierten Karten rechtzeitig am Kino zu sein. Es gab den aktuellen “Fantastic Four” – im O-Ton.
Zu dem Thema werde ich wohl eine Podcast-Folge aufnehmen, damit ich das 7/10 begründen kann. Richtig gelesen – ich gebe dem Film 7/10. 😛

Es verbleibt mit dem nächsten Kinobesuch auf dem Plan
F.

Logbuch : Erkenntnisse und Filme

März 21, 2015

Dass diese Tage mir ungewöhnliche Zeiten der Reminiszenz bieten würden, war mir klar, aber dass das Bloggen schon fast ein wenig schleift, erscheint mir andererseits überraschend. Nun denn…

12.03.15 : Der Tag in vier Worten: Sport, Haarfarbe, Arbeit, Redaktionskonferenz.

13.03.15 : Die Freude am frühen Aufstehen hielt sich in Grenzen, aber im Laufe der dreistündigen Radiosendung wurde ich munterer. Immerhin wollte ein freier Tag genutzt werden. Ein wenig redaktionelle Arbeit später war ich auf dem Weg nach Hamburg, wo mich K. vom Hauptbahnhof abholte. Zum Abend kochte/improvisierte ich bei ihr Risotto und erfreute mich/uns an neuen Folgen Big Bang Theory und Modern Family.

14.03.15 : Für dieses Wochenende wurde Einiges umgeplant. Zunächst nutzte ich die Gelegenheit für extensives Ausschlafen. Dann besuchte ich den erkrankten K. mit Franzbrötchen. Wir unterhielten uns eine Weile. Am Nachmittag schlenderte ich erstmals durchs Schanzenviertel, welches mich sehr an London erinnerte. Danach wuselte ich noch durch die Einkaufsgegend um den Hauptbahnhof, wo ich nicht wirklich in Konsum-Laune war… bis ich es mir anders überlegte und nach Schuhen Ausschau hielt. Mit drei Tüten kehrte ich am Abend zurück. Eine davon enthielt eine bunte Mischung Donuts. Zum Dinner gab es Nudeln. Ich ließ mich auf einen TV-Abend ein, der mir fast die Nerven raubte (schon wieder DSDS). Wir machten uns danach in Richtung St. Pauli auf den Weg, wo ich erstmals die Gegenden jenseits der befahrenen Straßen mit all ihren Besuchern erleben durfte. Und wieder fühlte ich mich an London erinnert. Im Sommersalon hatten wir Cocktails und im Mash-Up verweilten wir auf der Tanzfläche. K. plante den Ablauf so gut, dass wir zu ihrer präferierten Zeit wieder auf dem Heimweg waren.

15.03.15 : Nach einem kurzen Frühstück brachte mich K. zum Bahnhof, wo ich mir noch Franzbrötchen holte, bevor mich der Zug (relativ pünktlich) nach Hause brachte. Dort verweilte ich nur kurz und war dann schon wieder in den Redaktionsräumen des Lokalradios aktiv. Von da aus ging ich zum Hackspace, wo es keine zehn Minuten dauerte, bis G. als erster Gast eintraf. Der Abend war semi-produktiv und hätte durchaus früher enden dürfen…

16.03.15 : Warum ich mir nicht einfach ein paar Stunden mehr Schlaf gönnen wollte, bleibt mir im Nachhinein ein Rätsel. So sollte es dann doch eine weitere Woche werden, die ich mit der Montagsrunde bei LOHRO beginne. Eine willkommene Mittagspause verbrachte ich mit K. in der KTV-Kantine bei schönstem Sonnenschein. Inwiefern ich mich abends noch zu einem Kinobesuch entscheiden würde, blieb im Tagesverlauf ungewiss. Und die Ironie, dass der einzige Vorführtermin von “Leviathan”, der mir in den Kram passte, ausgerechnet der im russischen O-Ton mit Untertiteln sein sollte, lässt mich heute noch schmunzeln. Aber das Erlebnis war es wert. So ein Film gewinnt dadurch an Authenzität, wenn auch ich hoffe, dass nicht alle Dramen dort einen derart düsteren Verlauf nehmen. Ein sehenswerter Film ist es allemal – allein der Landschaften wegen. (8/10)

17.03.15 : Lange nicht mehr in einer Art Prüfungssituation gewesen, dachte ich mir am Vormittag, an welchem meine Erklärkünste auf die Probe gestellt wurden. Nach ein paar Auswertungsrunden und einem sehr merkwürdigen kurzen Arbeitstag verausgabte ich mich mit sportlichen Höchstleistungen. Erfreut schaffte ich es zum vereinbarten Treffpunkt, um mit G. und N. nach Lütten Klein zu fahren, wo wir “Kingsman: The Secret Service” im Kino sahen. Die Comic-Verfilmung gefiel mir besser als die Vorlage und war dennoch so dermaßen abgedreht, dass ich das Werk nicht uneingeschränkt empfehlen kann. (8/10)

18.03.15 : Der Mittwoch gab mir im Wesentlichen zu denken. Unter anderem sorgten Redaktionstreffen dafür. Im Ausgleich zum “gedanklichen Overhead” freute ich mich über die Einladung von S., mal wieder ein Champions-League-Spiel in Gesellschaft zu schauen, wenn auch es zum vorerst Letzten mit BVB-Beteiligung werden sollte.

19.03.15 : Es kommt nicht oft vor, dass der vierte Tag einer Woche für mich zum dritten Kinoabend wird. Aber in dieser Woche hat es sich irgendwie angeboten. In heiterer Runde schauten wir (abermals in Lütten Klein) den neuen Disney-Film “Cinderella”, der kitschiger kaum hätte sein können. Und all der Pomp erst. Animierten Tieren sei dank, fand sich bei all dem Idealisieren noch etwas Herz (im Kommerz). (7/10)
Der Tag war damit allerdings noch nicht vorbei, da ich noch J. besuchte und beim Hantieren mit Färbemitteln helfen konnte.

ktv_mrz1520.03.15 : Großes Hype-Thema war natürlich die Sonnenfinsternis, von der dich bis vor einer Woche noch gar nichts wusste. Das Schauspiel ließ sich ohne Hilfsmittel auch nur schlecht verfolgen, war aber dennoch irgendwie spannend. Eine lustige Reflexion verhalf mir zum Foto während der Hochphase (aus MV-Sicht). Der Arbeitstag wurde durch ein absolut außergewöhnliches Mittagessen unterbrochen. Zusammen mit S. und K. besuchte ich erstmals die Sushi Bar am Dobi, wo es allerlei Auswahl gibt. Wir kosteten uns unter anderem durch Spinat-Salat und Grüner-Tee-Eis. Und ich fühlte mich wirklich satt danach, was ich so nicht unbedingt erwartet hatte. Am Nachmittag wurde es etwas hektisch, da ich mir doch gern etwas mehr Vorbereitungszeit für die Nachmittagssendung gewünscht hätte. Na ja, dafür mangelte es mir nicht an Inhalten. S. und C. schauten auch noch kurz vor Schluss vorbei. Ein für den Abend geplantes Couchsurfing-Event wurde verlegt, weswegen ich mich dann doch für ein Abendessen zu Hause entschied. Nebenbei schaute ich noch ausgelassene Folgen Family Guy und Modern Family. Aber richtig begeistern taten mich die Comics, die ich mir vornahm – unter anderem die neuesten Ausgaben “Batman Eternal” und “Saga”. Und dann war da noch der günstige Anlass. Denn kürzlich fand “The Private Eye”, eine meiner Lieblingsserien der vergangenen Monate, ihren Abschluss. Was für eine verdrehte und geniale Serie. Ich denke, ich sollte den 10-Teiler ein weiteres Mal am Stück lesen. (Und überhaupt sollte ich wohl wieder mehr lesen… es hat sich so Vieles angestaut.)

21.03.15 : Ausschlafen? Fehlanzeige. Dafür war ich schon zeitig einkaufen, frühstücken und werkeln – und zwar an Trailer-Snippets für die nächste Monatsrubrik. Das Gewusel des offenen Tages bei LOHRO tangierte mich da nur wenig. Eine (etwas verlängerte) Fahrt in die Heimat später saß ich schon wieder an der Rubrik, fühlte mich dabei auch erfreulich produktiv. Ich schaute “Real Time” und las mich durch Fefes Blog… fühlte mich dann also noch informiert… und nun (nach einem backwaren-reichen Abendessen) etwas müde.

Es verbleibt mit guten Vorsätzen für die kommende Woche
F.

Logbuch : ein Drittel November in 2014

November 29, 2014

Wo ist nur wieder die Zeit geblieben? Oder aber: warum gelang mir dieser Eintrag nicht schon am vergangenen Wochenende? Mal überlegen…

20.11.14 : Der Donnerstag wurde wieder zum Kinotag. Anlass gab es in Form des jüngsten Teils der „Hungerspiele“. Und da ich die Karten bereits zwei Tage früher geholt hatte, war der Abend entsprechend entspannend. Nur war die Teilnahme von C. ungewiss, weswegen ich noch mehrere Kontakte anschrieb, inwiefern sich Ersatz finden lässt. Ein neuer typischer Donnerstag führt mich nach der Arbeit wieder in die Redaktionsräume von LOHRO, um Songs einzupflegen und bei der Gelegenheit zugleich auf den Sendeplan für den Freitag zu schauen. Und so tat ich dies auch, bevor ich mit G. und N. in die Stadt gang. Wir entschieden uns zur Einstimmung, noch ein kleines Mahl im „Schnelrestaurant zum roten B“ einzunehmen. (Ich hatte Gutscheine dabei.)
Zum Film „The Hunger Games: Mockingjay – Part 1“: Unsere Vorahnung (dank Kenntnis der Vorlage) wurde bestätigt – in doppelter Weise. Einerseits konnte aus dem schwächsten Teil der Trilogie kaum ein starker Film werden. Und dann entschieden sich die Macher tatsächlich noch für eine Teilung in zwei Filme. Das Resultat war ein langatmiger Beginn, wenig Spannung und ein Paradebeispiel an Antiklimax zum Filmende. Die darstellerische Leistung der Schauspieler war mir egal, obwohl ich mich durchaus als J-Law-Fan einstufen würde. Grund dafür war wohl auch die Tatsache, dass es so gar keinen Sympathieträger im Hunger-Games-Universum (mehr) gibt. Na ja, ein kleiner Lichtblick waren für mich noch nette Effekte. (6/10)
Gut, dass wir uns den Film durch ein kleines Regelwerk „aufwerten“ konnten. Gute Beispiele für viele „Aktionsmomente“ sind unter anderem, wenn das Wort „Spott-Tölpel“ gesagt wird, man das Logo sieht oder wenn „Kapitol“ gesagt wird.

21.11.14 : Frühschicht im Radio. Ich ehrte die Sängerin Björk, die an diesem Tag 49 wurde, mit ein paar meiner Lieblingslieder von ihr. Nachrichten-Frühschichtlerin H. kannte die Künstlerin gar nicht, was mich mittlerweile nicht mehr wundert. Stichwort Generationskonflikt. (Allerdings wohl auch Interessenkonflikt.) Ohne Musikfernsehen wäre ich in den 90ern wohl auch eher schlecht auf die fantastischen Musikvideos der Isländerin gestoßen. Und heute… gibt es ja das Internet. 😛
Nach der Sendung gab es eine kleine Hiobsbotschaft, dass der Beatbetrieb ausfallen könnte, wenn nicht in kurzer Zeit Ersatz gefunden wird. Ich opferte somit noch die Mittagspause und weiß nun, wie sich ein Tag mit 4 Stunden „on air“ anfühlt. Als Belohnung empfand ich die Möglichkeit, vielen „aktuellen Scheiß“ spielen zu können. (Stichwort David-Guetta-Release) Ach, und I. hatte sehr tolle vegane Gerichte in vier Töpfen anzubieten. Zu mindestens zweid davon hätte ich gern das Rezept. Und auch am Abend war ich wieder in der Frieda 23 zugegen, weil ich J. bei Rechner-Dingen helfen wollte. Erfreulicherweise war ich danach noch rechtzeitig auf dem Heimweg, um noch kurz einkaufen zu gehen. Eigentlich sah mein Plan eine Extraportion Schlaf vor und die holte mir noch – wenn auch nur eine Stunde, in der Hoffnung rechtzeitig zum fortgeschrittenen Abend wieder wach zu sein, um bei G. eine Episode „SchleFaZ“ zu schauen. Es gab „Sharknado 2“. Und ich kann mir gegenwärtig keinen Film vorstellen, auf den das Prädikat „schlechtester Film aller Zeiten“ besser zutreffen würde. Unfassbar trashig. Ironischerweise war ich mit meinem Schlafmangel am Ende noch der Munterste in unserer Runde. Als ich nach Hause ging, kam mir folgender Merksatz in den Sinn: Einen guten Freund erkennt man daran, dass er „Sharknado 2“ mit einem bis zum Ende gucken würde.

22.11.14 : Endlich ausschlafen. Und wegen Frühstück musste ich mir auch keine Gedanken machen, denn ein Aktionstag in der Frieda 23 versprach ein üppiges Brunch. Dennoch war ich ein wenig vom Andrang überrascht. In gemütlicher (Steh-)Runde probierten wir so ziemlich alles durch und ließen uns dann oben in den Redaktionsräumen nieder. Am Nachmittag bastelte ich an einer Auftragsgrafik für S. und fürs Abendessen teilte ich mir mit A. ein TK-Pizza-Doppelpack. Ich schaute noch kurz im Hackspace vorbei und war dann auf dem Weg ins Warmbad – beides etwas später als geplant. Von dort aus gingen wir noch am Stadthafen spazieren, wo das frische Wetter nicht gerade aufbauend wirkte.

23.11.14 : Highlights des Sonntages: ein spätes Kaffeekränzchen bei S., ein wenig Verwaltungstechnischen beim Treffen der Technikgruppe und Freizeitspaß im Hackspace.

24.11.14 : Den Wochenstart begann ich so spät wie möglich, wenn auch das für etwas Hektik am Morgen sorgte. Am Abend eilte ich wegen einer Besorgung noch kurz in die Innenstadt. Dort stellte ich hautnah fest, dass der Weihnachtsmarkt wieder mit altbekannten Attraktionen für Stimmung sorgte. Mir wurde das schnell zu viel. Zu Hause gönnte ich mir die „American Music Awards of 2014“ als Abendprogramm, wertete das noch kurz für mich aus und konnte die Rückkehr ins Bett kaum erwarten.

25.11.14 : Und wieder ein Früheinsatz – inklusive schlechtem Humor. Ein Arbeitstag mit Sonderpause wegen einem Planungstreffen. Training. Abendessen und der Versuch, noch etwas für die Abendgestaltung zu organisieren, was dann aber vertagt werden sollte. Sehr zur Freude meiner Müdigkeit. Sozusagen keine Lust auf gar nichts – außer Schlaf.

26.11.14 : Im Nachhinein würde ich mir fast dafür gratulieren, dass ich mir extra viel Zeit ließ. Denn das hatte ich schon lange nicht mehr geschafft. (Zu viel FOMO vielleicht?) Da hatte ich auch keine große Reue, den Tag mit leichter Verspätung zu beginnen. Die üblichen Termine konnte ich einhalten. Und am Abend machte ich seit einer gefühlten Ewigkeit wieder auf ins Konrad-Zuse-Haus, wo ich den Rest der IT-Career-Night mitnahm – sogar rechtzeitig zur Eröffnung des Buffets. Es war schön, auf ein paar bekannte Gesichter zu treffen und mal wieder ein paar Neuigkeiten auszutauschen.

27.11.14 : Hier ein paar Dinge, welche mir für den Donnerstag die Routine-Erscheinungen nahmen: ein unerwartetes Mittag auf Arbeit, die Verwertung von restlichem Zitronensaft als Teil eines eiligen Abendessens zu Hause und ein sehr politischer Filmabend im PWH. Anschließend hatten G. und ich eigentlich noch vor, irgendwo in der KTV einzukehren, woraus allerdings aufgrund Fülldichte nichts wurde. Was auch gar nicht die schlechteste Entwicklung war, …

28.11.14 : … wenn ein Früheinsatz auf dem Plan steht. Besondere Vorkommnisse? Negativ. Im Verlauf des Tages erreichten mich gleich (unabhängige) Anfragen wegen der Abendgestaltung. Aber die stand für mich schon seit Wochen fest. Nach der Arbeit machte ich wegen einem Geschenk erneut einen Umweg zu LOHRO. (Immerhin mal ein anderer Grund.) Und zu Hause tankte ich noch etwas Ruhe und suchte mir ein Kostüm zusammen, bevor ich mich auf die Suche nach P.’s Bleibe machte und zunächst auf A. traf. Zufälligerweise kam der entscheidende Hinweis von einem Mitbewohner, der gerade kurz draußen war. Zu erwähnenswerten Eindrücken des Abends zählen Dachfenster und die Fütterung von einem Echsen-Tier-Dings. Ach ja, und der Maskenball im Warmbad war auch gut besucht.

nov201429.11.14 : Dass ich nach so einer Partynacht rechtzeitig am Bahnhof war, erschien mir beinahe unheimlich. (Dass die Bahn im Zeitplan blieb, auch.) Auf der Fahrt erfreute mich Musik und die Natur, wobei der Schnappschuss am Rande entstand. Nach dem späten Frühstück holte ich noch ein wenig Schlaf nach, hatte auch keine großen Pläne. Stichwort Flexibilität. Als ich wieder aufwachte, erhielt ich gewissermaßen ein verspätetes Geburtstagsgeschenk. Denn zwei neue Madonna-Song, die vielleicht noch den Demo-Status hatten, sickerten ins Internet. Yay. 🙂
Zum Abendessen tobte ich mich in der Küche aus. Es sollte Risotto geben – und dies erstmals mit Brokkoli. Der Kochspaß begann mit einer fetten Panne: zu heißer Topf trifft auf Butter. Ganz schlechte Idee. Das fand auch der Rauchmelder im Flur. Beim zweiten Anlauf ging es dann besser. Und geschmeckt hat es auch. Das TV-Programm gab so gar nichts her. Aber ich hatte für den Unterhaltungswert eh bereits einen Film vorgesehen, den ich schon lange nicht mehr gesichtet hatte: „Der Sternwanderer“ (bzw. „Stardust“). Dieses Werk von Matthew Vaughn (nach der Vorlage von Neil Gaiman) ist für mich ein ultimativer Fantasy-Film. Da macht es mich beinahe etwas traurig, dass mir dieser Unterhaltungswert fast in Vergessenheit geriet.

Es verbleibt begeistert
F.

Logbuch: spätsommerliche Aufarbeitung

August 21, 2014

Ich gehe nicht davon aus, dass auf diesen Post gewartet wurde. Und wie dem auch sei… überfällig erscheint es mir dennoch 😀

30.07.14 : Sollte es eine Regelmäßigkeit werden, im Sommer Abschiedsveranstaltungen in meinem Kalender zu finden? Ich weiß es nicht. Aber an diesem Tag fand wieder so ein Event statt. Erst sah es so aus, dass wir wegen Regen umdisponieren mussten. Aber dann besserte sich das Wetter. Es war schön, ein paar Leute mal wieder zu sehen, und noch schöner, den Abend gesellig ausklingen zu lassen.

31.07.14 : Ein typischer Routine-Tag – inklusive Überstunden. Abends dann noch etwas Web-Recherche und frühes Schlafengehen…

01.08.14 : … denn eine weitere Frühschicht am Freitag sollte es sein. Ich finde es lustig, wie ich nach mehr und mehr Sendungen einen bestimmten Einsatz weniger gut einschätzen kann. Wobei nun mittlerweile auch viel Zeit vergangen ist.
Der Rest des Tages war für einen Freitag wohl auch eher ruhig.

02.08.14 : Im Nachhinein erscheint es mir etwas verrückt, freiwillig einen Samstag relativ zeitig zu beginnen, nur um dann gegen 10 Uhr bei einer eheramtlichen Angelegenheit behilflich sein zu können. Ohne einen gewissen Spaßfaktor würde das bestimmt auch nicht funktionieren. Ich nahm mir vor, ein paar Dinge zu dokumentieren. Dabei wurden Screenshots mit Skitch annotiert und dann in Wiki-Seiten eingebettet. Leider bin ich bei WaveLab 8 nicht so weit gekommen. Dort sind es bislang nur Notizen geworden, die ich während des Workshops verfasst hatte.
Am Abend traf ich mich mit Freunden am Kanonenhügel und später sollte es tatsächlich noch ein weiteres Mal in den Stadtpalast gehen. Die Musik war überraschend angenehm.

03.08.14 : Ausschlafen war nicht. Also wieder Richtung Radio. Die Sendungsvorbereitung wurde vom Fahrscheinkurs erfreulich wenig gestört. Der (leicht zeitkritische) Ablauf ging auch ganz locker von statten. Und nach einem Zwischenstopp zu Hause war ich abends wieder zur Stelle, um Technikgruppen-Angelegenheiten zu besprechen, zu planen und ein wenig näher zu beleuchten – bis in den späten Abend.

04.08.14 : Neuerdings beginnen meine Wochen mit Treffen der LOHRO-Mitmachenden, bei denen viel Organisatorisches auf den Tisch kommt. Danach geht es weiter zur Arbeit.
An diesem Abend sah ich mit A. erstmals einen französischen Film im O-Ton im LiWu. (Ein Hoch auf Untertitel.) Schade, dass ich bestimmte Zitatstellen für den Vokabel-Wortschatz schon wieder vergessen habe.

05.08.14 : Ein Routine-Tag. Am Abend sah ich einen Dokumentarfilm über die Erfahrungen eines Ex-Bankers. Natürlich waren viele Erkenntnisse davon nicht erbauend. Aber ich war zugleich froh, wenig Neid und eher Bedauern zu empfinden.

06.08.14 : Beinahe könnte ich hier wieder “Routine” vermerken, wäre da nicht die Tatsache, dass ich nach dem Treffen der Musikredaktion doch noch spontan ins Kino gegangen bin, um die letzte Möglichkeit zu nutzen, den Film “Maman und ich” zu gucken. Und ja, der Film ist eigentlich ganz unterhaltsam. Skurril zwar, aber witzig doch auch.

07.08.14 : Gut, an dieser Stelle muss ich sagen, dass ich diesen Tag eher suboptimal genutzt habe. Jedenfalls nach dem zu urteilen, was ich davon in Erinnerung habe. Es war bedauerlicherweise doch wieder Routine. Dabei hatte ich erst noch eingeplant, abends zur HanseSail zu gehen. Aber das Wetter ließ mich das überdenken.

08.08.14 : Und schließlich war wieder eine Frühschicht für Freitag angesagt. Und gleich nach dem Einsatz und der Arbeit war ich schon bei der Planung für den Abend. Mit G. war ich erst auf der HanseSail unterwegs, wo wir eine 1A-Breakdancer-Fahrt mitnahmen, und danach im ST, wo wieder “Bad Taste” angesagt war.

09.08.14 : Und wieder ein Samstag ohne Ausschlafen – und dafür wieder mit gutem Grund. G. und ich fuhren in den Gewerbepark Bentwisch, wo ich erstmals den großen Tierladen von innen sah, bevor wir ausgiebig im (wieder frisch umsortierten) Kaufland bummeln waren. Ich kostete erstmals Quarkis.
Am Nachmittag hielt mich nichts davon ab, ordentlich Schlaf nachzuholen. Als ich wieder wach war, gab es schon Pläne für den Abend. Ein weiterer HanseSail-Besuch sollte es sein – dieses Mal mit U.. Und auch Z. meldete sich, mit der ich mich später am Netto traf, wo wir noch auf jemanden warten konnten. Das Wiederfinden an der NDR-Bühne scheiterte dann schließlich an zu viel Publikum und zu wenig brauchbarem Handy-Netz. Mein Akku machte dann auch ganz fix schlapp. In der Nähe des MAU-Clubs sahen wir das Feuerwerk, welches von dort aus etwas klein wirkte. (Oder es war dieses Jahr auch wirklich klein.) Ich traf H., den ich schon lange Zeit nicht mehr gesehen hatte. Er dachte, ich sei noch an der Uni aktiv. Hui, wie die Zeit vergeht. Al. gesellte sich zu uns und wir erwogen tatsächlich, die Gutscheine fürs Bacio zu nutzen. Dann entschieden wir uns doch eher für den… Stadtpalast. Ist das zu fassen? Erst war ich da monatelang nicht mehr und dann wirklich drei Wochen in der Reihe jeweils samstags. Das Seifenblasenmanifest bot erneut eine Mischung aus (klischeehaft deutlichem) Indie und House.

10.08.14 : Die Zeit zu Hause könnte ich fast als Zwischenstopp angeben, da ich ja sonntags wieder eine Sendung auf dem Plan hatte. Das sind so Momente, in denen ich mich frage, wie andere Menschen mit diesem Pensum umgehen würden.
Nach der Sendung verbrannte ich mir die Finger an einem Topfdeckel, der auf einer heißen Herdplatte lag – und das wer weiß wie lange. Jedenfalls kochten wir dann Reisnudeln mit Gyros, Krautsalat, Tzatziki und noch mehr Reisnudeln, die mich für den Rest des Tages sättigten. Bei einer sportlichen Betätigung am Nachmittag fühlte ich mich auch entsprechend träge.
hauskonzert_aug14Und wo ich am Abend? Ja, die Frieda 23 lud zum Hauskonzert ein. Und der Künstler Rob Moir kam beim Publikum gut an. Der Raum war voll. Ich war erfreut, K. wiederzusehen. Mit A. hörte ich dann noch ein paar alte Hits aus den 90ern und dann war es auch wieder spät.

11.08.14 : Dieser Montag verlief… routiniert, was allerdings nach dem doch eher anstrengenden Wochenende ganz okay war.

12.08.14 : Am Dienstag belohnte ich mich mit einem eher spontanen Kinobesuch. Ich hatte viel Gutes über den neuen “Planet der Affen”-Film gelesen und wollte mir selbst ein Bild machen. Fazit: Ja, der Film ist besser als der Vorgänger, was auch nicht schwer ist. Und dazu bietet er Subtext zum Nachdenken – hinsichtlich unserer “Natur”. Dass wir selbst nach einer weltweiten Bevölkerungsdezimierung noch einen Krieg anfangen würden… wer weiß.

13.08.14 : Dies war der Tag, an dem ich nach einer Abstinenzphase wieder im Hackspace vorbeischaute.

14.08.14 : Ursprünglich hatte ich für den Abend einen weiteren Kinobesuch im Visier (“Lucy” von Luc Besson). Aber dann viel mir ein, dass S. wieder in der Region war und mich wegen einem Treffen anrief. Und so zogen wir abends durch die KTV, waren im Freigarten und im Cafe Central. Dabei brachten wir uns gegenseitig auf den aktuellen Stand, und wieder kann ich sagen, dass ich wenig neidisch war, obwohl ich aufgrund meiner suboptimalen Situation Grund genug haben könnte.
Ich war nur etwas traurig, als ich nach Hause kam, weil es schon so spät war und mir somit nicht viel Zeit blieb.

15.08.14 : Denn auch an diesem Freitag begann ich mit der Frühschicht im Radio. Danach pflegte ich ein paar Songs ein, musste nach Hause wegen der Prüfung der Rauchmelder und konnte dann mit dem Arbeitstag beginnen.
Als ich dann abends wieder zu Hause war, machte sich mein Schlafmangel bemerkbar und ich war hin und her gerissen, ob ich nicht ins Bett gehen sollte. Aber ich ging stattdessen noch in die Stadt, wo ich Z. bei den “Beginen” antreffen würde. Dort erzählten wir ein Weilchen und schlossen uns dann einer Gruppe Richtung Studentenkeller an. Dort fand uns schließlich noch M. und wir hatten einen spaßigen Abend. Zwischenzeitlich schaute ich noch auf die Uhr, bis es mir egal war, wie spät es werden sollte. Daheim war ich dann kurz vor einem Wolkenbruch und mit der Aussicht auf knappe 2 Stunden Schlaf, wenn ich mein Wochenende wie geplant beginnen sollte. (Was lege ich es auch auf einen 24-Stunden-Tag an.)

16.08.14 : Keine zwei Stunden später beschloss ich, den Start ins Wochenende um weitere zwei Stunden zu verschieben. Erst dann fühlte ich mich fit genug für den Weg zum Bahnhof und einer Zugfahrt in die Heimat. Und dort hatte ich einen entspannten Tag mit Lektüre. Ich las Kevin Smith’s Drehbuch zu einem Superman-Film, der nie gedreht wurde. Am Abend kochte ich Risotto – erstmals mit Safran, welcher meine Hände ordentlich färbte. Und das Abendprogramm war der Film “Die Eiskönigin”. Es wurde darauf noch kurzzeitig in dieses “Big Brother”-Programm reingezappt, bevor mich nichts mehr auf Beinen halten konnte.

17.08.14 : Endlich mal ausschlafen an einem Sonntag. Ich ließ mir sogar so viel Zeit mit dem Frühstück, dass ich den Anfang der “LOHRO Charts” verpasste. Am Ende musste ich auch gar nicht so viel Zuarbeit anfertigen, weil ein Titel zum wiederholten Male auf Platz 1 kam. (Also keine neue Grafik anfertigen.) Am Nachmittag las ich noch eine Weile. Dann zog es mich wieder in die Stadt, wo ich auch gleich wieder unterwegs war – Treffen der Technikgruppe und im Anschluss noch zum Hackspace.

18.08.14 : Neue Woche, und wieder Routine. Dieses Mal mit dem Vorhaben, so früh wie möglich ins Bett zu gehen.

19.08.14 : Ein wenig entsetzt war ich schon, als ich kurz nach 5 wieder wach wurde, obwohl ich nur ein paar Minuten nach dem Weckerklingeln liegen bleiben wollte. (Stichwort verschlafen) Und so blieb mir nichts anderes übrig, als zu hetzen. Das hatte ich davon, ein zusätzliche Radio-Frühschicht einzulegen. Irgendwie kam ich dann doch noch in den Tag und es verlief zunehmends mit Routine. Für den Abend hatte ich noch ein paar ältere Folgen der “Late Late Show” auf Halde.

20.08.14 : Gestern hatte ich ein relativ gutes Händchen, was die Musikauswahl anging, die ich beim Treffen der Musikredaktion vorstellte. Das sollte mir für kommende Sendung zu Gute kommen. Stichwort Playlist.
Im Hackspace widmete ich mich der Framework-Kombination impress.js + Hovercraft, was mich scheinbar unnötigerweise Nerven bei der Einrichtung kostete. Aber letztendlich ging es dann ja. Nur hatte ich nach den Stunden keine Lust mehr, inhaltliche Fragestellungen anzugehen.

21.08.14 : Heute in einem Wort: Routine. Ein gewöhnlicher Donnerstag also – mit dem Wunsch, früh schlafen zu gehen. 😉

Es verbleibt irgendwie nachdenklich
F.

PS: an das neue WordPress-Interface muss ich mich noch gewöhnen.

Logbuch : Pfingsten 2014

Juni 11, 2014

Ja, auch ein verlängertes Wochenende muss nicht bedeuten, dass mir das Zeitmanagement hinsichtlich Bloggerei besser gelingt. Aber dafür kamen mir die Feiertage doch irgendwie gelegen.

montagsbalkon_201402.06.14 : Highlight des Tages (am späten Abend) war zweifellos der (wohl letzte) Montagsbalkon in der KTV. Im Nachhinein finde ich es schade, dass ich die Gelegenheit nicht früher wahrgenommen habe. Aber so danke ich lieber P., der mich am Wochenende daran erinnert hat.

03.06.14 : Der Abend war für einen Dienstag erneut mit viel neuer Musik verbunden. Das diente einerseits der Vorbereitung für Mittwoch… als auch in diesem Fall für Donnerstag.

04.06.14 : An diesem Mittwoch hatte ich ordentlich Material zum Vorstellen in der Musikredaktion und ein Teil schaffte es auch in die Automation. Danach ging es kurz zum Einkauf und dann auf in den Vereinsraum namens Hackspace, wo ich erstmals ein furchtbar grelles Pony-Kampfspiel ausprobieren durfte.

05.06.14 : Ein zweites Mal „fuhr“ ich den Homerun – und wieder gab es eine Neuerung: Studiogäste. Natürlich war ich einigermaßen gut vorbereitet. Und die Leute von Wooden Peak sind auch sehr nett und unkompliziert. Im Anschluss an drei Stunden Sendung waren die LOHRO-Räumlichkeiten wie ausgestorben. Eine Weile später traf ich mich mit G., um den Tag mit einem prima Kinoabend ausklingen zu lassen.
„Maleficent“ besticht einerseits durch sehr schöne Optik und andererseits durch die Hauptdarstellerin. Da nahm ich einige Makel in der Handlung gar nicht mehr sonderlich wahr. Ein schöner Märchenfilm. (8/10)

06.06.14 : Einen Freitag, der mit einer Reise in die Heimat endet, hatte ich schon lange nicht mehr. Es bot sich an, weil viele Freunde ebenfalls nicht mehr in der Stadt waren. Unterwegs kam ich sogar wieder einmal zum Lesen, aber dieses Sachbuch über Medienmanipulation ist etwas dröge geschrieben. Keine Ahnung, wann ich das beende… oder ob.

07.06.14 : Highlight des Tages war eine Familienfeier, bei der ich am Elektrogrill agieren durfte. Oder mit anderen Worten: alle wurden satt. (Salat gab es auch.)

08.06.14 : Auswärts frühstücken ist auch eher eine Seltenheit geworden. Das Angebot bei „Omas Küche“ kann sich sehen lassen. Am besten war der frische O-Saft. Tagsüber las ich einen ganzen Schwung der neuen Comic-Serie „Batman Eternal“, welche an sich ganz okay geschrieben ist, aber auf mich nicht sonderlich originell wirkt.
Am Abend versuchte ich mich ein zweites Mal an Risotto. Die Brühe war etwas stark und der Käse leicht suboptimal, aber das Resultat schon sehr lecker. (Kein Foto.)
Der Film zum Abend war „Lachsfischen im Jemen“, leichte Unterhaltung mit guten Schauspielern.

09.06.14 : Es gab noch Rest-Cola, die ich „vernichten“ durfte. Außerdem Berieselung in Form unterhaltender TV-Sendungen. Und ein kleiner Spaziergang im Sonnenschein durfte auch nicht fehlen. Nur nach dem Abendessen war ich etwas übersättigt.

10.06.14 : Absolut nichts Besonderes kann ich für diesen Dienstag verzeichnen. Ich sah eine Folge der „Late Late Show“ mit Ricky Gervais als Gast, der sich darüber amüsierte, wie konzeptlos die Sendung erscheint. Und genau deshalb mag ich die Show, dachte ich.

11.06.14 : Heute verlief bisher vieles nach Plan. Es gab zwar schon entspanntere Treffen der Musikredaktion, aber das lässt sich ja nur schwierig vorhersagen. Beste Nachricht des Tages: M. wird demnächst seine erste Sendung „fahren“. Ja, irgendwie freut mich das.

Es verbleibt nach etwa 500 Wörtern
F.

PS: als Bonus noch eine Musikempfehlung. „Later… when the TV turns to static“ von Glasvegas klingt sehr schön. Anspieltipp: „Secret Truth“

Logbuch : wenn die Erkältung anklopft

März 17, 2014

Gestern hatte ich wirklich keine Lust mehr, irgendwas zu machen, als ich nach Hause kam. Insofern ist dies ein etwas verspäteter Wochenrückblick.

10.03.14 : Die vergangene Woche fing damit an, dass ich nicht nur immer noch etwas müde vom Wochenende war, sondern mich gesundheitlich angeschlagen fühlte. Letzteres entgegnete ich mit einer extra Kleidungsschicht, Schal und viel Tee. Als der Arbeitstag überstanden war, gab es für mich nur noch die Zielstellung: Abendessen und Bett. (mit etwas Gute-Laune-Late-Night-Entertainment)

11.03.14 : Ein leichter Aufwärtstrend war zu erkennen. Das Sonder-Treffen der Web-Redaktion war aus meiner Sicht jedoch nicht so erbaulich, da Verwaltungsabläufe nicht so erleichtert wurden, wie ich mir das gewünscht hätte. Egal, einen Arbeitstag (inklusive viel Tee) plus Sport-Einsatz später wollte ich eigentlich auch nur noch früh ins Bett.

12.03.14 : Mein Mittwoch ist ziemlich geeicht, was den Tagesverlauf angeht. Und so brauche ich hier nicht viel berichten. Außer vielleicht: Ich hatte Hühnersuppe zum Abend.

13.03.14 : Wie zu erwarten, hatte der Donnerstag einiges an Trubel für mich – Termine und ein langes IT-Treffen am Abend. Inhalt: LDAP und GOsa.

14.03.14 : Der Tag, an dem ich meine erste Radiosendung allein orchestrieren durfte. Es war ein Pi-Tag, und wie sich herausstellte auch der Geburtstag von M.. Die Vorbereitung dafür wurde bereits an den Tagen davor mehrfach verfeinert, wobei es nicht nur die Auswahl an Musik umfasst, sondern auch den einen oder anderen Sendeinhalt. Und im Nachhinein kann ich mir auf die Schulter klopfen, einen ordentlichen Sendeplan erstellt zu haben. Denn so eine Hilfestellung ist Gold wert, wenn im Live-Betrieb die Playlist verschwindet oder so. Mit dem Spektrum an älterer und ganz neuer Musik bin ich immer noch sehr zufrieden. Für Freunde habe ich bestimmt auch noch einen Link für den Mitschnitt frei. 😉
Nach zwei Stunden intensiver Anspannung war das Runterkommen gar nicht so leicht. Für den Abend gab es eigentlich keinen Plan und ich war letztendlich froh, im Sendehaus etwas Gesellschaft finden zu können.

15.03.14 : Was ist das für eine Woche, in der ich ausgerechnet an meinem geliebten Samstag frühstmöglich das Bett verlasse? Ich weiß auch nicht. Vielleicht lag es an der Aussicht auf 2 Stunden mehr Heimat und früheres Frühstück. Am Nachmittag widmete ich mich endlich wieder ein paar neuen Comics. Darunter viele neue Marvel-Serien, die sehr auf Charakterisierung setzen – beispielsweise Magneto und Loki. Zwei „Schurken“, die nun eine eigene Serie am Start haben, welche auf Eigenständigkeit Wert legt.
Mein Highlight des Tages war dann die Zubereitung von Risotto. Das Rezept von G. wurde den Gegebenheiten angepasst und das Ergebnis konnte sich für einen ersten Anlauf sehen lassen. Dazu hatten wir Hähnchen im Bratpapier. (Was es alles gibt.)
Einziger Minuspunkt geht ans Abendprogramm. Ich habe nur sporadisch zwischen ProSieben und RTL gewechselt – aber ob es nun „Joko gegen Klaas“ oder „DSDS“ ist, mein Verstand leidet.

16.03.14 : Am Vormittag schaute ich ein paar TV-Serien, bastelte an neuen Dateien für die LOHRO Charts und war dann auch wieder auf dem Weg zum nächsten IT-Treffen. Thematisch ging es um die Visualisierung des Gesamtsystems, weiteres Dokumentieren und die Frage nach der Backup-Strategie. Von den zur Auswahl stehenden Möglichkeiten blickten wir (oder vielmehr ich) zunächst auf das Tool „burp“. Und glaubt mir, da nach Tutorials zu suchen, leitet gern zu ungewünschten Inhalten. Wie ich eingangs schon anmerkte, ging das Treffen sehr lange, so dass ich danach nur noch ins Bett wollte. Aber nicht, bevor ich mich noch mit dem Konvertieren von E-Books beschäftigte.

Aussicht: in dieser Woche steht wohl ein Fußballabend auf dem Plan. Und auch die nächste Live-Sendung dürfte es wohl am Sonntag geben. Und ins Kino würde ich auch gern wieder gehen. 😉

Es verbleibt am Planen
F.