Posts Tagged ‘Rising Stars’

Logbuch : Restkekse

Januar 6, 2013

Seitdem ich darauf verzichte, Musik-Titel als Überschrift zu nutzen, fällt mir der Anfang eines Eintrags manchmal schwerer – allein wegen dem fehlenden Titel. Na ja, Sachen gibts. Es folgen ein paar spannende Absätze aus meinem ereignisreichen Leben.

Wo war ich denn stehen geblieben? Ach ja, der Jahreswechsel. Ich habe mir ja nur den „Pflichturlaub“ genehmigt, wodurch es für mich gleich nach Neujahr wieder zum Arbeitsplatz ging. Und diese ersten Arbeitstage waren sehr entspannt, weil ein Großteil noch im Urlaub war.

Am Donnerstag bin ich sogar unerwartet früh aufgestanden und habe das erst nach dem Kinobesuch (letzter Eintrag) gemerkt. Für Freitag hatte ich die Wahl zwischen Theaterbesuch und Heimfahrt (hinsichtlich Abendgestaltung). Habe mich für Letzteres entschieden und dabei Lieder von Kelly Clarkson gehört, die ja vor Kurzem ihre erste Greatest-Hits-Sammlung herausgebracht hat. Also, so „great“ finde ich ihre Hits eigentlich nicht. War halt die Neugier, das gesammelte Songmaterial am Stück zu hören. Nach 12 Liedern hatte ich aber bereits genug, wobei mir ihr aktuelles Werk „Catch My Breath“ noch am besten gefiel.

Am Wochenende tobte ich mich erneut in der Küche aus und habe eine außergewöhnliche Nudelsauce zubereitet. Statt Jagdwurst mit Bierschinken und statt Tomatenmark mit Chili-Sauce als Grundbasis. Und dann hatten wir noch Streukäse. Ich fand es gelungen.

Was habe ich tagsüber gemacht? Kommt eh keiner drauf. Ich habe eine komplette Staffel „Family Guy“ geguckt (Season 3). Ich weiß auch nicht, wie ich mal ohne diesen „Blödsinn“ leben konnte. Fühlte mich jedenfalls sehr unterhalten.
Ebenfalls abschließen konnte ich mit einem Film, den ich wohl im September begonnen hatte. Ja, wie bei Büchern kann ich auch bei Filmen pausieren. (Fragt nicht, wie lange ich für „The Help“ gebraucht hatte.) Und zwar weiß ich nun, wie „Submarine“ ausgeht. Und hui, das Drama erreicht ganz schöne Tiefen zum Showdown. Im Nachhinein kann ich nicht sagen, dass ich den Hype (wie er mir im Netz begegnete) nachvollziehen kann. Wahrscheinlich liegt das einerseits an der Zeitära, in der die Handlung spielt, und andererseits an der „Kultur“ bzw. dem Verhalten von Hauptfiguren. Na ja, aber technisch ist der Film schon sehr gut. Plus: schöner Soundtrack.

Ach ja, die Kekse. Da waren noch Reste von der Weihnachtszeit – und ich war fleißig, die zu beseitigen. Ebenso stolz bin ich auf meinen Räumeinsatz ins Sachen Dekoration. Normalerweise hasse ich solche Aufgaben ja, aber heute ging es. Auch wenn mich der Nadelbaum oft gestochen hat. Dafür durfte er dann vom Balkon aus das Fliegen lernen.

Und schließlich noch Meldungen aus der Lese-Ecke: bin immer noch mit „Rising Stars“ beschäftigt, was auch keine Kunst ist angesichts der vielen Kapitel. Dennoch lockten mich heute auf der Zugfahrt ein paar Marvel-Comics aus der Gegenwart.
Die neue „Iron Man“-Serie hatte im Paniniforum schon einen durchwachsenen Ruf erlangt. Und das kann ich nun verstehen. Denn auch wenn mit dem neuen Kreativteam frischer Wind (unter dem Label „Marvel Now“) Einzug hält, haut mich weder die Handlung noch die Optik um. Da fand ich den letzten Neustart vor ein paar Jahren besser (War wohl damals zum Start des ersten Kinofilms).
Ansonsten werde ich demnächst wegen meiner Neugier nicht darum kommen, wieder in „Spider-Man“-Comics reinzuschauen. Grund ist zum Einen das Lob zur aktuellen Jubiläumsnummer 700 und zum Anderen der bevorstehende… Neustart. (Ja, Comics mit einer „Nummer 1“ bzw. #1 regen halt den Verkauf an.) Und ich beschwere mich nicht (mehr), da es gelegentlich auch bei mir wirkt. (Immer diese Medien-Manipulation.)

Es verbleibt mit Zuversicht für die kommemde Woche
F.

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Logbuch : Jahresende 2012

Dezember 30, 2012

Ist tatsächlich eine ganze Woche wieder vergangen? Unfassbar. Und nur ein paar Stunden bis 2013. (Mal sehen, wann ich mich schreib-technisch an diese Jahreszahl gewöhnt habe.)
Ja, was passierte also in meiner letzten 2012er Woche?

xmas-tree_2012Natürlich Weihnachten. Und dieses Mal war es auch besonders. Grund dafür war eine erstklassige… Erkältung. Schön zur Urlaubszeit, damit ich auch was davon habe. Dabei ging es mir am Montag noch gut. Auch das gefühlt ewige Anstehen in der Kaufhalle (wegen ein paar letzter Nichtigkeiten) machte mir (dank iPod) nicht viel aus. Und abends fein Geschenke und lecker Essen – Kartoffelsalat mit Würstchen.

Die Weihnachtsfeiertage verliefen dann sehr bescheiden. Die Nächte, die ich in der Zeit hatte, würde ich nicht mal meinen Feinden wünschen. (Kaum Schlaf.) Drum bin ich nach dem Frühstück auch gleich wieder ins Bett gegangen, weil ich so müde war. Und auch danach hatte ich zu nichts wirklich Lust.

Am Donnerstag dann leichte Besserung, die ich gleich für einen Abstecher nach Rostock nutzte. Dort erreichte mich endlich das letzte Geschenk in Form einer „Neuzustellung“. Am Nachmittag sah ich „Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“ in 2D und war beeindruckt. Es ist zwar schon eine Weile her, seit ich das Buch gelesen hatte, aber dennoch bekam ich den Eindruck, dass sich Ang Lee sehr an die Vorlage hielt. Und damit nicht genug. Optisch ist dieses Werk ein Festmahl. Die Farben, die Bilder, der Szenenfluss – wunderbar. Ich bin mir sicher, dass ich da noch einen Besuch für die 3D-Version einplanen werde. So verblüffend fand ich die visuelle Umsetzung. (Und ja, die Handlung kam exakt so rüber, wie ich das noch vom Buch in Erinnerung habe.)
Zum späteren Abend nahm ich dann noch die Gelegenheit wahr, mit M. und Freunden das LT aufzusuchen. Grund war ein weiteres „Seifenblasenmanifest“ – mein Erstes. Und ja, das hat Spaß gemacht. Gerne wieder.

Am Freitag fuhr ich dann wieder in die Heimat, um noch ein paar Reste zu vertilgen und Entspannung zu finden. Ich schaffte es dann am Wochenende auch, erstmals die Extended Version der „Herr der Ringe“-Trilogie abzuschließen. Wirklich eine sehr gelungene Saga.
Und weiterhin las ich die verbleibenden Ausgaben der 2006er-DC-Comic-Serie „Blue Beetle“ (laut Wikipedia das Volume 8) und bin zumindest von der Optik sehr zufrieden. Die Geschichten waren teilweise nur mittelmäßig.
Damit nicht genug Lesestoff: „Astonishing X-Men: Xenogenesis“ habe ich heute gelesen – ist auch eine sehr kurze Geschichte. Im Vergleich zu den Bänden 5 und 6 wieder eine Steigerung, aber noch weit entfernt von der ehemaligen Whedon-Qualität. Nichtsdestotrotz werde ich die Serie bei Gelegenheit weiterverfolgen.
Aktuell habe ich nun mit „Rising Stars“ angefangen – einer nun schon über 10 Jahre alten Maxi-Serie von J. Michael Straczynski (dem Schöpfer von „Babylon 5“). Der Anfang macht bereits Laune.

Schließlich noch eine Empfehlung für ruhige Momente: in dieser Woche fand der Chaos Communication Congress (29C3) statt, von dem viele Beiträge bereits als Video bei YouTube zu finden sind. Dabei werden unter anderem sehr brisante politische Themen behandelt, von denen man unbedingt einmal was gehört haben sollte. (Stichwort Verfassungsschutz)

Es verbleibt immer noch am Genesen
F.