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Logbuch : Schlüssel, Schlüssel, Schlüssel

Juni 1, 2014

Zur Erklärung des Titels: In dieser Woche gab es drei Begebenheiten, bei denen es um Zugangsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Kontext ging. Aber chronologisch…

26.06.14 : Der Wochenstart verlief erneut relativ gewöhnlich. Auch wenn die Tagesinhalte eines Montags bei mir wechseln mögen, ist die Ereignisabfolge ziemlich konstant und so unspektakulär, dass ich mir weitere Ausführungen hier spare. (Nächste Woche soll sich das mal wieder ändern.)

27.05.14 : Stichwort Routine? Beinahe. Wäre ich nicht abends noch bei kühlem Wetter durch die Stadt gegangen, um für Schlüssel-Absprache 1 der Woche kurz bei K. einzukehren. Dort stellte ich erneut fest, wie unterschiedlich Wahrnehmungen in Bezug auf soziale Netzwerke und Musik sein können.

28.05.14 : So gar nicht von Routine war der Mittwoch geprägt, da ich aufgrund Arbeiten im Wohnbereich mehr oder weniger den Tagesablauf umgeplant hatte. So kam es zu Schlüssel-Absprache 2 der Woche. Und dann gab es noch mehr (kalte) Frischluft, weil ich auf S. am Bahnhof fast eine Dreiviertelstunde warten durfte. Stichwort suboptimale Zeitabsprache. (Ich wusste gar nicht, wie viele Fernbusse da an so einem fortgeschrittenen Abend eintreffen.)  Zum Tagesabschluss landete ich dann doch wieder im Hackspace, wo es mehr oder weniger heiter bis nervig zuging.

29.05.14 : Der Feiertag kam wie gerufen. Endlich Zeit zum Aufräumen. Und dann war da noch die Steuererklärung, welche mich sowohl Stunden als auch Nerven kostete. Es fing damit an, dass ich ein Update der Elster-Software auf meinem Windows-System durchführte, wonach sich das Programm leider nicht mehr starten ließ. Dabei war das sonst immer eine der wenigen Gelegenheiten im Jahr, die mich dazu bewegten, Windows zu nutzen. Aber das kann ich mir wohl zukünftig sparen, denn man kann das nun per Webseite erledigen. Nur leider ist das Interface keineswegs als nutzerfreundlich zu bezeichnen. (Wie gesagt: Stunden und Nerven)
Am Abend wollte ich dann nur noch bei Musik entspannen.

30.05.14 : Dies verhalf mir zu hilfreichen Recherche-Ergebnissen, die ich am Freitag für einen weiteren Einsatz als Moderator des Beatbetriebs nutzen konnte. Und selten war ich entspannter bei einer Live-Sendung. Was so ein bissel Vorbereitung und Erfahrung ausmachen kann. Ebenfalls im Radio-Kontext fand Schlüssel-Absprache 3 statt.
Für einen Trash-Filmabend bei G. war ich nach Ende der Arbeitswoche noch kurz einkaufen. Wir sahen den unfassbar schlechten Film „Sharknado“ (in total ausreichendem 2D). In den Hauptrollen abgetakelte Darsteller von TV-Serien wie „Beverly Hills 90210“ und „Baywatch“. Das sagt wohl schon Einiges. Aber die Effekte können das unterbieten. (Eine Wertung bedarf es hier nun wirklich nicht.)
Und danach gaben wir uns tatsächlich noch „Ra-One“. (Ja, den trashigen Bollywood-Film, den ich schon einmal überstehen durfte.) Na ja, wenigstens waren viele Snacks da.

31.05.14 : Ein Wochenende in Rostock – wo werde ich wohl meistens anzutreffen sein? Bei LOHRO. So auch sogar diesen Samstag, da ich mich mit der neuen Version von WaveLab vertraut machen wollte und sich durch einen Fahrscheinkurs die Gelegenheit bot. Und ja, den monatlichen Podcast hatte ich auch nicht vergessen und zudem noch dort aufgenommen. Nur zum Schneiden der 18 Minuten fehlte mir dann die Zeit, da noch eine Abendveranstaltung auf meinem Plan war.
A. und zwei Freunde veranstalteten einen große Sause im oberen Floor des Bunkers. Ich kannte zwar nicht viele Leute, aber mit Begleitungen wie S. und A. wurde es dennoch ziemlich lustig… und die Zeit verging.

01.06.14 : Entsprechend übermüdet begann ich heute den Tag. Bei LOHRO gab es viel Gewusel. Irgendwie ging die Vorbereitung für die Sendung dennoch ziemlich fix. Und wieder hatte ich das Gefühl, dass ich im Studio zunehmends gelassener werde. Aufregung verbreiteten eher die Kursteilnehmer, was mich an meinen Fahrscheinkurs vom Februar erinnerte. In vier Monaten kann sich mehr verändern, als man es manchmal erwarten würde. Oder sollte ich wieder das zweifelhafte R-Wort nutzen? (Routine)
Nach der Sendungsnachbereitung gab es für mich nur ein Ziel. Das Sofa in der Musikredaktion. Andernfalls hätte ich dem Treffen der Technikgruppe wohl mit sehr viel Unbehagen beigewohnt. Themen unter anderem heute: rsnapshot und das Verbauen von Festplatten im Server.

Es verbleibt mit dem positiven Eindruck von Fortschritt
F.

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Trembling hands

Juni 10, 2012

Der Titel bezieht sich auf meinen aktuellen Ohrwurm durch die Band The Temper Trap. Bin eher per Zufall auf deren Musik aufmerksam geworden. Und ich kann behaupten, die bis vor einem Monat überhaupt nicht zu kennen. Aber das ist bei dem Input an Mainstream-Schmu auch nicht schwer. Egal. Leute, testet die Mucke mal an. Ist wirklich sehr hörbar.

Was ist also in den letzten Tagen so passiert? Am Mittwoch hatte ich die Gelegenheit, vom Arbeitsplatz aus zum Themenabend mit anschließender Grillrunde zu gelangen – war ja nur einen Flur entfernt.
Donnerstag war ich auf dem wohl kleinsten Couchsurfing-Meeting der hiesigen Community, welches mich in ein mexikanisches Restaurant (mit S.) in Rostocks Innenstadt führte und mich Zeuge einer „exotischen Tanzeinlage“ am Tisch gegenüber werden ließ. Wer kann denn ahnen, dass man die gemietete Gesellschaft kurviger und solariumsbrauner Art auch in einem Restaurant wahrnehmen kann? Ich war verleitet, die Karte nochmal zu studieren, ob das dort zum Service gehört – zumal der Betrieb für den Anlass Lieder der passenden Art (gewissermaßen anzüglich zum Ausziehen) während der Darbietung aufgelegt hat.
Und der Freitag verlief dann wieder ganz anders, als ich nicht nur (spontan) den EM-Auftakt in einer Kneipe in geselliger Runde (inklusive Special G.uest aus Kalifornien) mitverfolgen konnte, sondern danach noch Kostproben indischer Snack- und Filmkunst garniert bekam. Erfreut hat mich das „Happy Hour Angebot“ vor Spielbeginn. Danach gabs eine Runde „Chili-Kurze“ – holla! Und zum Nachspülen wollte ich eigentlich Wostok (Kräuterlimo) bestellen, erhielt dann aber ein Rostocker (Bier), welches ich dann sogar annahm und… auch trank. Keine Ahnung, warum mir das in dem Moment egal war. Kann am Chili gelegen haben. Dieses für meine Gewohnheiten sonderbare Verhalten wurde nicht mal gewürdigt. (Potzblitz! Und das, nachdem ich neulich sogar Kaffee getrunken hatte.) Ja, daher vermerke ich das hier besonders deutlich.
Was die indischen Snacks angeht, fallen mir die Namen natürlich ein… nicht. Das eine waren so Etwas wie größere Marzipankartoffeln in Rosenwasser-Sirup eingelegt (frisch aus der Dose) und das andere würzige Puffreis-große Knusper-Erbsen. Urteil: interessant.

Hat er auch wieder Filme gesehen? Hat er, hat er.
Mal eben in den Tagesverlauf reingedrückt habe ich „50/50“ (dank 1,4-facher Geschwindigkeit) – ein nachdenkliches Sozialdrama mit sehr guten Schauspielern und einer packenden Geschichte. Kann ich empfehlen. Ist aber keine leichte Kost.
Und dann wäre da noch „Ra.One“, die Bollywood-Version von „Matrix“, „Iron Man“, „Terminator“ und „TRON“ – ja, all das in einem (zu langen) Film mit Singsang, Tanz und Tränen. Habe ich schon erwähnt, dass ich vor dem Film in einer Kneipe war? Unter anderen Umständen wäre das bunte Spektakel wohl schwieriger zu ertragen gewesen. Kann ich diesen Film empfehlen? Um Himmels Willen nein. Dagegen ist Marvel’s Thor ein Shakespeare-Drama. Sogar DC’s Flopp „Green Lantern“ erscheint im Vergleich dazu gar nicht mal so schlecht, obwohl ers war. Mir wurde ja nahegelegt, nicht zu sehr auf die Handlung zu achten… aber das ist mit 2,5 Stunden Spielzeit nicht leicht. Und nein, nur wegen ein paar „besseren“ Effekten, netten Drehorten und westlich angehauchter Popmusik punktet der Schwachsinn mit der Grinsebacke Nummer 1 nicht. Ich meine, wie tief muss man die Erwartungen senken, wenn ich behaupte, dass das Beste an dem Action/Adventure-Film noch die Tanz-Einlagen sind?
Und um mal einen Vergleich zu den herkömmlichen Superhelden-Verfilmungen zu machen: bei Batman wird die ganze Stadt terrorisiert, bei Captain America wird ein Kontinent bedroht, bei X-Men steht die gesamte Menschheit vor der Versklavung und bei The Avengers gibt es eine Alien-Invasion. Was steht bei „Ra.One“ auf dem Spiel? Das Leben eines Rotzbengels, der dem Zuschauer nicht wirklich sympathisch erscheint. Aber stimmt ja, in Indien haben die so wenig Nachwuchs. Da kommt es schon mal auf die Göre von reichen Leuten an. Upps, Fehler meinerseits. Ich habe auf die Handlung geachtet und nicht auf die mühsam einstudierten Gesichtsausdrücke der Hauptdarsteller. Schade, dass ich „Snow White and the Huntsman“ nicht danach gesehen habe…

Was war denn am Wochenende? Ja, Fußball war. Habe das Spiel aber nur halb verfolgt. Heute dann ein wenig gedaddelt – „Child of Eden“ (neues Level freigespielt). Bei „Oblivion“ stellte ich fest, dass man nur einen Charakter fortsetzen kann, was mich natürlich den erarbeiteten Spielstand kostete, als ich einen Neuen angelegt habe. Und ich bin wieder mehrfach bei „Sonic“ gestorben. Echt deprimierend. Da geht sowas von der Spielspaß flöten.
Da fällt mir ein, dass nun Trailer zu neuen Spielen um „South Park“ und „Tomb Raider“ veröffentlicht wurden. Das sieht schon sehr gut aus – fürs kommende Jahr.

Lese-Ecke: auch da kann ich was berichten. Ich habe mich heute auf der Heimfahrt in Sachen „Batwing“ eingelesen. Das ist so eine Art Mischung aus Batman und Iron Man, spielt in Afrika und ist überwiegend einfach nur brutal. Also absolutes Mittelmaß. Da hilft auch kein Gastauftritt von Batman und Co.. Aber was soll den Schmu wieder rausreißen? Na klar, DC Comics setzt einfach einen guten Zeichner darauf an. Das ist das eigentliche Drama. Dass Talent für 0-8-15-Inhalte herhalten muss.

Zum Abschluss noch eine gute Nachricht: im roten Netto gibt es nächste Woche Oreo-Eis – das, was ich in Wien hatte. 🙂

Es verbleibt ohne zitternde Hände
F.