Posts Tagged ‘PWH’

Logbuch : Filme und Playlists

Januar 22, 2018

Die vergangenen Tage lassen in meinem Kopf abermals ein großes „Läuft“ einblenden, wenn ich daran denke, wie ich meine Zeit verbringe. Zur Erinnerung: in diesem Blog konzentriere ich mich in erster Linie auf die Freizeit. Das heißt nicht, dass die Erwerbstätigkeit nur wenig ereignisreich abläuft. Nur hält sich da mein Mitteilungsbedürfnis in Grenzen.

14.01.18 : Das Ausschlafen lasse ich mir an einem Sonntag meistens nicht nehmen. So auch an diesem Tag. Das Brötchenholen verzögerte sich beim Bäcker um 3 Minuten, weil ich auf die ofenfrische Neuware warten wollte. (Stichwort Jackpot) Tagsüber war das Wetter wieder mies. Wir schauten einen Film. (Monsieur Pierre geht online) Ein üppiges Abendmahl und eine (halbwache) Zugfahrt später fand ich mich im Stadtleben wieder. Da im Hackspace keiner mehr war, wie ich über soziale Kanäle vernahm, lohnte sich ein Losgehen auch nicht mehr.

15.01.18 : Zum Start in die Arbeitswoche war mir sehr nach sportlichem Ausgleich am Abend. Komisches passierte mir danach. Mein Telefon erinnerte mich an einen Kinotermin, den ich eigentlich erst zwei Stunden später wahrnehmen wollte. Mit anderen Worten: ich hatte die Zeit vergessen. Eile lohnte sich aus meiner Sicht nicht, also gönnte ich mir eben einen Film im Bett. Und was für Einer das war. “Die Taschendiebin” hatte ich relativ schnell abgetan, als der im Kino lief – wirkte einfach uninteressant bzw. zu viel Anderes um die Ohren. Dann hatten gleich zwei Redaktionskollegen eben jenen Film auf ihrer Bestenlisten zum Jahresende. Da wurde ich neugierig. K. war so freundlich und leihte mir seine DVD. Das Drama besteht aus drei Teilen. Der erste Teil beginnt ziemlich unspektakulär und kommt mit einem unerwarteten Ende. Teil 2 zeigt die Handlung aus anderer Perspektive und eröffnet damit eine neue interessante Erzählebene. Und Teil 3 ist dann nur krasses Zusammenführen. Ich muss gestehen, dass dieser Film wirklich besonders daherkommt – im Aufbau, im Schauspiel und was bizarre Szenen angeht. (8/10)

16.01.18 : Für den Abend stand die Planung schon seit Wochen fest. Ich wollte die Gelegenheit nutzen, “Once Upon A Time In The West” (“Spiel mir das Lied vom Tod”) in der Originalversion in Kino zu schauen. Und ja, die LiWu-Schatzkiste war wieder eine einmalige Erfahrung, denn der Klassiker forderte mich etwas heraus. Wie schon Bekannte dazu anmerkten, hat der Western seine Längen. Ich kann nicht sagen, ob es meine Sehgewohnheiten sind oder mangelndes Verständnis. Auch die Handlung ist eher okay als grandios. Ich hake das jedenfalls als gesehen ab. (6/10)
Wie gut, dass REWE noch auf hatte, so ließ sich noch ein später Einkauf realisieren. Irgendwie hatte ich einen Heißhunger auf Sandwiches. Gedacht, konsumiert und dann noch ein wenig im Netz nach Ablenkung gestöbert.

17.01.18 : Routine am Mittwoch? Jein, zwar ging ich zum Treffen der Musikredaktion, wo mein Vorschlag zum Titel der Woche wurde (yay), aber ich wollte auch zum Hackspace, um einen HDMI-Adapter zu testen. Dort versackte ich dann mit H. und M. – wir plauderten und schauten Musikvideos.

18.01.18 : Mein Donnerstag war ziemlich durchgeplant. Arbeit, Sport und Hackspace. Die erste sogenannte “Sonderöffnung” zog – wie ich es schon befürchtet hatte – nur ein Minimum an Menschen an. Aber das ließ uns nicht den Unterhaltungswert nehmen. Manche Initiativen müssen auch erst mal anlaufen. Wir schauten “Valerian”, den ich nach mehrfacher Sichtung immer mehr als Kultfilm mit Augenschmaus-Faktor betrachte. Beim Aufräumen hörte ich noch etwas Musik und war erfreut, die Lautstärke aufdrehen zu können.

19.01.18 : Freitag Freutag. Ich springe mal gleich zum Abend. Aus der spontanen Idee, wieder mit P. eine Sendung zu gestalten, wurde eine gut gefüllte Playlist. Zusätzlich organisierte A. noch den Studiobesuch von Lappalie. Das Gewusel erforderte Koordination. Auf dem Weg zum Dobi traf ich J. und L., was ich lieber vermieden hätte. Einen Besuch im Fernkost-Laden und bei Penny später saß ich wieder im Redaktionsraum und fiel nur so über mein Essen her. Mit den Anwesenden wurde geplaudert, bis diese Richtung PWH aufbrauchen. Ich bastelte derweil an der Playlist für die nächste Sendung und verfiel in eine Art Popmusik-Rausch. Aktuelle Ohrwürmer: „My My My!“ von Troye Sivan, “For You” von Liam+Rita sowie “End Game” von T-Swizzle. 😛
Als die Menschen vom Konzert wieder einkehrten wurden abermals viele Songs abgespielt. Wir beschlossen sogar noch einen Besuch im Geier. Dort traf ich F. sowie C.. Wir blieben dort, bis die Stühle hochgestellt wurden.

20.01.18 : Mein Wochenende begann spät, womit ich absolut kein Problem hatte. Ich reizte die Zeit im Bett so lange aus, bis ich schon fast wieder in Eile war. Denn es musste ja noch die Sendung abschließend vorbereitet werden. Auf dem Weg zum erledigte ich noch einen Kurzeinkauf. H. und M. war schon dort. Wir hatten zwei Stunden vergnügte Sendung, reparierten nebenbei (mit Unterstützung von P.) das Studiofenster und bekamen Besuch von Hans von 8KIDS. Nach der Sendung blieb nicht viel Zeit fürs Abendessen, weil wir noch ins PWH zum Konzert gingen. Leider verpassten wir die Vorband (Betamensch). Als zur Techno-Party umgebaut wurde, ließen wir uns im Marat nieder – bis dort Schluss gemacht wurde. Bei LOHRO schauten wir noch Comedy-Videos, während nebenan Sternradio lief.

Es verbleibt mit viel Musik im Kopf
F.

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Logbuch : Ausverkauf und Ausgleich

November 2, 2014

Hui, sind das wieder Tage, die mir der Monatswechsel so bereitet…

28.10.14 : Der Dienstag forderte mich erst geistig, dann körperlich – und zum Tagesabschluss ließ ich es mir gut gehen. Infotainment-Inhalte, Musik und ein paar mehr Kapitel von „Persepolis“.

29.10.14 : Ein weiteres Mal hatte ich ein paar Vorhaben für den Mittwoch, die mir seit dem Aufstehen eine straffe Planung vorgaben. Die Runde in der Musikredaktion war überaus heiter und konnte sogar mit zusätzlichen Gästen aufwarten. Anschließend schaute ich noch kurz im Hackspace vorbei und bekam unerwartet eine kleine Auswertung zur Pilotsendung von vor einer Woche. Außerdem reservierte ich mit Freude Kinotickets für „Interstellar“. Stichwort Vorfreude.

30.10.14 : Es war der Donnerstag vor einem Feiertagswochenende. Und so plante ich meinen Einkauf extra vor der Arbeitszeit ein, in der Hoffnung, der Supermarkt würde da noch etwas leerer (als am Abend) sein. Pustekuchen. Die Idee hatten wohl noch andere. Am Nachmittag ereilten mich dann die Nachrichten von Freunden, die ich beim Konzert dann wohl nicht antreffen sollte, da es hoffnungslos ausverkauft war. Schön für die Veranstalter, unschön für die Kurzentschlossenen. Ich hatte insofern Glück, da ich am Abend meinen Gewinn vom Campus Open Air Quiz einlösen konnte – einen Gästelistenplatz.
AMK_liveDas Konzert von AnnenMayKantereit (mit Von Wegen Lisbeth als Vorgruppe) im PWH hätte aus meiner Sicht kaum besser sein können. Ich sah junge ambitionierte Musiker auf der Bühne, die sichtlich Spaß am Auftritt hatten. Das gab mir sogar etwas Hoffnung, dass es in der Szene nicht immer nur um Kommerz gehen muss. Auch traf ich Freunde von LOHRO und Hackspace, mit denen die Nacht lang werden konnte.

31.10.14 : Feiertag. Ausschlafen. Verwirrung wegen ein paar komischen Momenten vom Vortag. Chat-Nachrichten. Die Entscheidung, den Tag (endlich) für ein privates Projekt zu nutzen, was schon lange aufgeschoben wurde. Den Abend mit Musik ausklingen lassen. Zum Feiern hatte ich nicht wirklich die Laune.

01.11.14 : Ich begann das (reguläre) Wochenende mit etwas Eile, da ich rechtzeitig beim Nachrichten-Workshop eintreffen wollte, und davor noch ein Einkauf plus Frühstück für die notwendige Gelassenheit sorgen sollte. Wie beinahe geahnt ging der Workshop auch etwas länger. Ich freute mich sehr darüber, überraschend an ein leckeres Abendessen zu geraten. (Dank an K.) Für den Abend sollte es etwas besondere Kino-Kost geben. Das LiWu zeigte in wenigen Spätvorstellungen den Film „Under The Skin“ mit Scarlett Johansson (im O-Ton). Oha, ich hätte nicht gedacht, dass dieser ungewöhnliche SciFi-Film so anstrengend sein würde. Ähnlich dachte auch die Runde, mit der ich den Film sah. Im Nachhinein finde ich den Film ziemlich „David Bowie“, wenn es das als Adjektiv geben würde. (5/10)
Im Anschluss verweilte ich noch ein wenig in den LOHRO-Räumen, sondierte dabei mit G. „komische“ Musik. Auf dem Heimweg trafen wir dann am Dobi noch auf J. und P., welche noch ins PWH wollten, während wir eher im Pleitegeier noch einen Zwischenstopp einlegten.

02.11.14 : Heute wollte ich eigentlich an meinem Projekt weiterarbeiten, landete dann irgendwie als Drittmoderator in der Charts-Sendung, und war auch im Anschluss irgendwie mit anderen Dingen beschäftigt – z.B. Pudding und einer neuen Folge SNL. Ach ja, und Hündin Tilly verlangte auch etwas Aufmerksamkeit. 🙂

Es verbleibt als Letzter, der hier das Licht ausmacht (und morgen wohl als Erster wieder anmacht)
F.

Logbuch : V-Day mit Bad Taste

Februar 16, 2014

13.02.14 : Am Donnerstag ging ich abends ins Peter-Weiss-Haus, um einen Vortag über Gender-Aspekte im Disney-Film Tarzan (und auch in Disney-Filmen allgemein) zu hören. Die Erkenntnisse waren unterhaltsam aufbereitet, überzeugten mich jedoch nicht so ganz, was die Brisanz angeht. Ich denke, in Zusammenhang mit medialer Kompetenz sind Disney-Filme nicht das Schlimmste.
Ach ja, einem Flyer entnahm ich die alternative Bedeutung für den Valentinstag, wie sie hier in der Szene scheinbar gefeiert wurde: Vagina Day. Dazu passt ein Film wie „Feuchtgebiete“ bestimmt, der Teil des Programms war.
Unschöne Randnotiz: Auf dem Heimweg rutschte ich nach den ersten Schritten auf einer nassen Treppe aus. Autsch.

14.02.14 : Kurz vor Wochenendbeginn war ich etwas frustriert, da ich ein Problemchen nicht so schnell lösen konnte, was also auf nächste Woche vertagt wird. Und dann setzte ein wenig Hetzerei ein, weil ich noch ins ferne Lütten Klein fuhr. Grund: Kino. Was sonst? Auf dem Plan stand das Remake von „RoboCop“.
Den Vergleich mit dem Original kann ich (noch) nicht anstellen, aber an und für sich ist der effektreiche und abgemilderte Neuaufguss guter SciFi-Durchschnitt. Profitieren tut der Unterhaltungswert vornehmlich durch Nebendarsteller wie Gary Oldman und Michael Keaton, während der Titelheld schon als Mensch etwas hölzern wirkt. Zum Prädikat „gut“ fehlt leider ein ordentliches Ende. So ist der Film nur okay. (6/10)
Damit war der Abend jedoch noch nicht vorbei, weil ich G. besuchte und wir uns zum ST aufmachten, wo es Bad Taste in Hülle und Fülle gab. Sogar mein Musikwunsch wurde gespielt – „Maximum Overdrive“ von 2 Unlimited. 😛

15.02.14 : Sehr müde fing ich mein Wochenende damit an, zum Bahnhof zu pilgern – und nahm eine Straßenbahn-Verbindung, die nur in der Theorie einen möglichen Anschluss am Doberaner Platz garantiert, obwohl es auf der Webseite als Verbindung angegeben ist. Fakt ist, die Anschlussbahn war nicht zu kriegen und ich durfte den Rest des Weges gehen.
In der Heimat erwartete mich lecker Frühstück. Am Nachmittag besuchten wir S. in Garz und Abends versuchten wir uns erstmals an einer Möhren-Orangen-Suppe. Fürs Abendprogramm wählte ich „Wüstenblume“, die Verfilmung einer außergewöhnlichen Lebensgeschichte. Dazu noch gut umgesetzt. (8/10)

16.02.14 : Heute konnte ich es kaum erwarten, die erste Sendung eines neuen LOHRO-Formats zu hören, bei deren Entwicklung ich beteiligt war. Die Hörer-Charts spiegeln aus meiner Sicht das Klangbild des Senders sehr gut wieder. Ich bin gespannt, wie es mit den Abstimmungen weitergehen wird, nun da die erste Top Ten bekanntgegeben wurde.
Schon während der Sendung setzte ich mich an die Nachbereitung (für die Webseite) und konnte nicht ahnen, welch ein Gewusel noch entstehen sollte, was mit mangelnder Kommunikation zusammengefasst werden kann.
Danach las ich Comics wie Black Widow, Nightwing und Nova.
Erheiternde Randnotiz: Auf dem Heimweg sah ich jemanden in der Bahn, der ein Buch mit dem Titel „Theater Sport“ las. Was es alles gibt, hm?

Vorschau: nächste Woche könnte der Mittwoch etwas zeitmanagement-mäßig intensiv werden, einer Vorpremiere sei dank. Und dann ist es sehr gut möglich, dass ich mir am Wochenende etwas Punk-Musik näherbringen lasse. 😉

Es verbleibt mit Restsuppe
F.