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Logbuch : ein weiterer Aktivurlaub

Juli 30, 2016

Logbuch

18.07.16 : So oft hatte ich einen Weckruf-Einsatz am Montag nicht. Daher erstaunte mich, wie viele Sportnachrichten sich da recherchieren lassen. Leider hatte T. weder H. noch H. Bescheid gegeben, dass ich moderieren wollte. Daher waren wir wohl etwas überbesetzt. Und dann erschien auch noch ein Studiogast. der gar nicht auf dem Plan stand – wie sich herausstellte, war er eine Woche zu früh am Start. Danach holte ich zu Hause Schlaf nach, und hatte auch noch Haushaltsdinge zu erledigen. Am Abend ging ich zum Opennet-Treffen, welches nicht lange ging.

19.07.16 : Der Dienstag in Kurzform. Sport. Termin (erster Anlauf). Suche nach meinem Reisepass. Termin (zweiter Anlauf). Nickerchen. Besuch des Ideenhafen-Treffens im Projekt:Raum. Besuch bei G.. Auf dem Weg zum ST-Club. Lange Schlange. Besuch beim KTV-REWE und dann ein Abend auf dem Kanonsberg mit Freunden.

20.07.16 : Die erste Aufgabe des Tages war mein Koffer, den ich frühzeitig für die Reise vorbereiten wollte. Am Vormittag hatte ich noch ein Treffen wegen der “Science @ Sail” und war danach noch ein Weilchen bei LOHRO. Am Abend hatte ich einen Sendung zusammen mit M., die ein wenig spontan wurde, aber aus meiner Sicht dennoch viele Themen abdecken konnte. Das Treffen der Musikredaktion verlief entspannt. Im Anschluss eilte ich in die Innenstadt zur Vorpremiere des neuen “Star Trek”-Films. “Star Trek Beyond” ist wirklich besser als befürchtet. Es gibt viele Charaktermomente, schöne Effekte, viel Action und macht dabei stets Laune. Das ist keine Leichtigkeit heutzutage. (8/10)
Danach musste ich leider noch mal kurz zu LOHRO, um ein paar Dinge zu erledigen.

21.07.16 : Ich stand früh auf, erledigte die letzten Vorbereitungen und machte mich auf den Weg zum Bahnhof. Dort gönnte ich mir ein Käse-Flûte, welches schon wieder teurer geworden ist. Auf dem Hamburg Airport angekommen vernahm ich erhöhte Nervosität wegen dem bevorstehenden Flug. Ja, mir wurde richtig mulmig. Dabei verlief alles vorbildlich und im Zeitplan. Auf dem Weg hörte ich übrigens das neue Album von Bear’s Den, welches ich jedem ans Herz legen möchte, der den Song “Auld Wives” gut findet. “Red Earth & Pouring Rain” ist ein perfektes Reise-Album. In London angekommen bemerkte ich gleich die sommerliche Temperatur und erwarb Wasser. Eine kurze Erholungsphase im Hotel später war ich bereits unterwegs durch den schönen Hyde Park. Dort kann man die Seele baumeln lassen. Man sieht Menschen sporteln sowie auf der Wiese liegen oder auf einer Bank beim Lesen. Lustigerweise dauerte es keine 30 Minuten, bis ich mich irgendwie leicht verlaufen hatte. Das Verlorengehen gelingt mir dort sehr schnell. Am Abend war ich in der Gegend um den Leicester Square unterwegs, aber weniger wegen Theater oder Musical. Mein erster Abend sollte ein Kinobesuch werden – und zwar im ODEON, dem Kino, wo gern mal internationale Premieren stattfinden. Dort lief im großen Saal der neue Ghostbusters-Streifen. Der ist okay, aber kein Muss für Filmfreunde. (6/10)
Auf dem Rückweg ging ich abermals ein paar Mal im Nachtleben der Stadt verloren, bis ich die nächstbeste Underground-Haltestelle fand.

22.07.16 : England-Urlaub, Tag 1. Ich machte mich zeitig in Richtung Tower auf. Dies war bislang eins der wenigen Denkmäler, welches ich noch nicht erkundet hatte. Die “Yeoman Warder Tour” war sehr unterhaltsam. selbst in einer Gruppe von über 100 Touris aus aller Welt. Danach schaute ich mir die Kronjuwelen an und darf zugeben, dass die mich am meisten beeindruckten. Allein die dicken Stahltüren in die Räumlichkeiten vermittelten mir, dass es sich hierbei um große Kostbarkeiten ging. Und tatsächlich sieht man solchen Prunk nicht alle Tage. Dagen war der Rest schon fast trist. Der White Tower mit der Waffensammlung hatte höchstens vom Gebäude eher beeindruckende Aspekte. (Die Waffen und Rüstungen ließen mich eher kalt.) Und auch der Weg um den ersten Festungsring war eher seicht als eindrucksvoll. Pünktlich um 1 traf ich R. am Souvenir-Shop. Wir gingen in eine Wagamama-Filiale. (Ebenfalls ein Punkt auf meiner “noch nicht erlebt”-Liste). Das japanische Essen war okay, wurde dank Chili-Öl wesentlich besser. Danach half R. mir beim Finden des “Gherkin”. Ich meine, die Gebäudespitze sieht man von vielen Ecken, aber ich wollte einmal direkt vor dem Gebäude stehen. Dies gelang mir nun – in dem stark verwinkelten Business-District. Gleich in der Nähe war eine Filiale der “Hummingbird Bakery”, auf die ich dank eines Instagrams von Darren Hayes aufmerksam wurde. Ich konnte nicht anders und erwarb ein Stück “Regenbogentorte”, welche kaum bunter hätte sein können. (Stichwort Zuckerschock.) Dann gingen wir Richtung Forbidden Planet, wo ich erst das viele neue und teils topp-aktuelle Merchandise bestaunte und dann fast noch bei den Comic-Sonderangeboten schwach wurde. Wir gingen wegen einsetzendem Regen noch kurz in eine nahegelegene “Spoons-Kneipe” und verabschiedeten uns dann. Ich besorgte noch eine Kleinigkeit für G. bei Fortnum & Mason, wo ich ein Zwiebel-Karamell-Chutney kostete. Dann gings kurz zum Frischmachen ins Hotel und von dort wieder in Richtung Convert Garden – erst zu M&S für ein kleines Abendessen und dann ins Royal Opera House… für die Pet Shop Boys. Ein sehr eindrucksvoller Ort und eine sehr eindrucksvolle Show. Überwiegend toll. Sitzplätze im Parkettbereich wurden zu Stehplätzen während der gesamten Show. Der Auftakt war genial. Nur ein paar Songs von der Setlist fand ich unglücklich gewählt. (“Winner” war nun echt kein Hit.) Danach aß ich einen Burger bei Jamie’s Diner und bummelte kurz durch den Soho-Teil der Stadt.

23.07.16 : Ein großes WTF entfuhr mir zu Tagesbeginn, weil… der Feueralarm losging. Ich dachte zunächst an einen schlechten Scherz und vernahm auch wenig “Panik” in der Nähe. Dennoch beeilte ich mich und ging rasch nach draußen. Dort war absolute Ruhe und kaum ein Mensch. Ich wendete mich an die Rezeption und erfuhr von der “Überempfindlichkeit” der Geräte und dass wohl ein benachbartes Zimmer sehr lange heiß geduscht haben mag. Wow…. meine Ruhe war dahin, ich fühlte mich 10 Jahre gealtert und durchaus angefressen. Als ich meinen Tagesausflug nach Oxford startete, war ich sehr traurig über die verlorene Stunde Schlaf. Auf der Hinfahrt waren kaum noch Sitzplätze frei. In Oxford war das Wetter ebenfalls sommerlich und die Innenstadt gefüllt. Scheinbar war irgendwo ein Abschluss zu feiern, denn ein paar junge Leute hatten diese typischen “Absolventen-Klamotten” an. Ich bummelte zunächst im Primark, dann in dem urigen Kaufhaus mit der guten Spielwaren-Abteilung. Dann ging ich zu Atomic Pizza, wobei mir der Weg (wie schon früher) ungemein lang vorkam. Ich aß eine “Luke Cage”-Pizza und konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen, dazu Root Beer als auch Cream Soda zu trinken. Auf dem Rückweg schrieb ich noch ein paar Postkarten. Auf der Rückfahrt nach Paddington hatte ich meinen reservierten Sitzplatz in der “Quiet Zone” – also am ruhigen Ende des Zuges. (Dort fährt ja noch Vieles mit Diesel.) Ein kurzer Zwischenstopp im Hotel und schon war ich wieder unterwegs in Richtung Innenstadt. Ich machte im Green Park halt, bummelte zum Buckingham Palace und war wirklich etwas nervös bei all den tief fliegenden Flugzeugen – daran könnte ich mich nur langsam gewöhnen. Das Wetter war wunderbar sonnig und so glänzten die vielen Goldverzierungen auch beinahe magisch. (Stichwort Fotos.) Am Abend zog es mich abermals in ein Kino am Leicester Square – dieses Mal fettes IMAX zu „Star Trek Beyond“. Irgendwie kam mir diese Version geschnitten vor.

24.07.16 : Beim Aufstehen schon irgendwie knülle zu sein, ist ein ungewohntes Gefühl für mich. Allerdings war es irgendwie verständlich bei all den Unternehmungen der Vortage. Nichtsdestotrotz wollte ich noch mal in die Innenstadt. Bei Waterloo Station angekommen war ich geradezu schockiert über die Großbaustelle, die sogar die kleine Fußgängerbücke über die Straße beeinflusste. Bei “Pret” gönnte ich mir ein heißes Brötchen mit Ei und Schinken sowie ein Stück (meines Lieblings-)Bananenkuchen, was ich mit der Aussicht auf Big Ben verspachtelte. Dann ging ich über die Brücke Richtung Westminster Station, welche natürlich nur so gespickt war von Touristen wie mich. Dann fuhr ich noch kurz zur London Bridge, um mir den Eingangsbereich des nun fertig gestellten Shards anzuschauen. Und dann wurde es auch Zeit für den “Checkout”. Eine Zugfahrt später fand ich mich in Southampton wieder, wo das Wetter frischer und trister war. Natürlich verlief ich mich gleich in den ersten Minuten, weil ich Norden mit Süden verwechselte. Das Hotel fand ich dann schließlich und musste mich erst mal ein paar Minuten ausruhen. Das Wetter war sehr grau und die unmittelbare Umgebung sah nicht sonderlich einladend aus. Ich rappelte mich auch  für eine erste Tour Richtung Zentrum. Dabei stellte ich fest, dass ich noch gut eine halbe Stunde Zeit hatte, bevor die meisten Läden dicht machten. Ich gönnte mir Käse-Sandwiches von Tesco und erkundete kurz die Hafenregion. Auf dem Rückweg kam ich an einem sehr tristen Rummel vorbei und dann fing es auch noch an zu regnen. Ich ging noch mal ins Hotel undruhte mich wieder aus. Schließlich wurde es Zeit für das Konzert, weswegen ich überhaupt dort war. Erst kurz davor bemerkte ich, dass sich gleich vier Bands die Bühne an dem Abend teilen würden. The Joiners ist ein ziemlich kleiner aber charismatischer Laden. Ich fühlte mich dort jedenfalls wohl. Die Bands waren gut gelaunt. Darunter auch Normandie, die Band, weswegen ich all den Weg auf mich nahm. Auf ihren Auftritt freute ich mich am meisten. Und es war schön – selbst die kleinen Patzer trübten meinen Eindruck nicht. Ich redete kurz mit dem Sänger und ließ mir ein Poster signieren. Zurück im Hotel fühlte ich mich glücklich und unglaublich müde.

25.07.16 : Ich wollte eigentlich eine Stunde eher aufstehen. Aber Erschöpfung derartiger Güte kann schon hinderlich sein. Ich rappelte mich auf und unternahm noch einen Kurzausflug in die Innenstadt von Southampton. Die Parks wirkten bei leichtem Sonnenschein schon ungemein einladener. Ein paar Kiddies betätigten sich dort sportlich. Mir gelang es noch, in Kürze eine Postkarte aufzusetzen und einen Abstecher in den dortigen “Forbidden Planet”-Laden zu unternehmen. Dann wurde ich es schon etwas hektischer mit dem Weg zum Hauptbahnhof. Eine nette Dame hatte den Sitz neben mir reserviert und wir redeten kurz über die Unterschiede zwischen England und Deutschland. Das Umsteigen in Reading setzte mich vor ungeahnte Schwierigkeiten, da es mehrere Züge gab, die zur gleichen Zeit das gleiche Ziel ansteuerten. Auf dem Flughafen gönnte ich mir ein “rustikales” (also nicht labriges) Sandwich mit Avocado und Schafskäse sowie ein Stückchen Karottenkuchen. Ich stellte sehr enttäuscht fest, dass es keinen HMV mehr dort gab. Hätte doch gern noch in eine DVD oder CD investiert. Dann verspätete sich auch noch der Flug in die Heimat. (Grund war ein Tankmanöver.) In Hamburg bekam ich zugleich mit, dass es ordentlich sommerlich ist. Auf dem Hauptbahnhof musste ich zunächst in eine Flasche Wasser investieren. Und ich erwarb ein (preisintensives) Moleskin-Sketchbook für ein Projekt, welches ich die Tage beginnen wollte. Der IC nach Rostock war fast pünktlich. Das Abteil, in dem ich mich niederließ, kam mir sehr heiß vor. Die Schaffnerin ermutigte uns dann zum Waggon-Wechsel, da hier die Klimaanlage nicht funktionierte. Danach war die Fahrt auch gleich viel angenehmer. Ich beendete meine Lektüre an “Pubertiere” – ein Buch, welches ich wirklich nicht weiterempfehlen kann. (Zu viel Larifari.) In Rostock angekommen, war ich einem Regenabend entgangen, spürte allerdings noch die hohe Luftfeuchtigkeit. Zu Hause wollte ich eigentlich nur noch ins Bett fallen. Korrespondenz hielt mich allerdings noch eine Weile wach. Unter anderem bastelte ich für C. gleich zwei Grafiken.

26.07.16 : Ein denkwürdiger Tag. NIcht nur, weil ich so gern länger geschlafen hätte. Auch nicht, weil ich doch tatsächlich in eine Tageskarte investierte, um letztlich nur eine Strecke damit zurückzulegen. Ein Termin am Vormittag war der Auslöser. Danach gönnte ich mir etwas Schlaf, danach etwas Asiatisches zum Abendessen. Ich ging zu LOHRO und später zu G. und noch später ins ST, wo ich noch ein paar bekannte Gesichter traf.

27.07.16 : Wie gut, dass ich Zeit hatte, um in den Tag zu kommen. So allmählich bekam ich auch wieder Hunger und konnte bei LOHRO am Abend sogar doppelt schlemmen. S. hatte ein feines Quiz vorbereitet und unser Team (Blond) konnte sogar gewinnen. Später trafen wir uns noch im Freigarten.

28.07.16 : Ich konnte irgendwie nicht lange im Bett bleiben, wuselte dann etwas im Internet. Tagsüber ließ ich mir Zeit und sortierte viele Dateien. Am Abend begab ich mich zum Sendehaus, um die Heimspiel-Sendung mit Marten Pankow vorzubereiten. Im Anschluss daran habe ich mir ein paar Stunden Bemusterung gegönnt, wobei mir der Lärm vom Stadthafen auffiel. Dort waren die deutschen Feuerwehrmeisterschaften gerade frisch eröffnet – und dies leider mit einer Reihe furchtbarer Cover-Versionen bekannter Lieder am späten Abend. Von Nebenan hörte ich dann noch einige elektronische Klänge von S. und ihrem DJ-Gast. Danach plauderten wir noch eine Weile und ich stellte fest, dass starker Regen eingesetzt hatte. Das Radar zeigte ein mobiles Wolkenband. Nach einiger Zeit beschloss ich, den Rückweg anzutreten, und über die Hälfte des Weges blieb es trocken. Dann allerdings kehrte wieder der Starkregen zurück und ich war in weniger als 10 Minuten komplett durchnässt.

29.07.16 : Freitag: Spät aufgestanden. Festgestellt, dass ich Opfer eines “Frapes” wurde, weil ich ein seltenes Mal das Ausloggen vergessen hatte. Auf zum Lokalradio, wo das Abschiedsessen von S. und T. schon fast fertig war. Geschlemmt. Geplant. Gesendet. Am Abend ging in die Innenstadt, holte mir eine Kinokarte und neue Bleistifte. Wieder bei LOHRO war ich kreativ. Außerdem schaute ich etwas “Infotainment”. Zum späteren Abend stellte ich überrascht fest, dass doch noch ein paar andere Menschen die Sondervorstellung des neuen Batman-Animationsfilms “The Killing Joke” (nach der Graphic Novel von Alan Moore und Brian Bolland) schauen wollten. Der Film war kurzweilig und neben dem Prolog mit Batgirl sehr nah an der Vorlage. Als Einem, der die Handlung kannte, hatte ich ein leicht melancholisches Gefühl. Der Film wird als “ab 16 Jahren” vermarktet, was allerdings eher durch die Inhalte als durch die Darstellungen begründet sein dürfte. Etwas negativ fiel mir manchmal die Animation auf. (7/10)

Es verbleibt in einer denkwürdigen Woche
F.

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Logbuch : huch, Pfingsten ist auch schon längst vorbei

Juni 2, 2015

Dass diese Aufarbeitung ein wenig überfällig war, verschweige ich gar nicht erst…

13.05.15 : Long time no see könnte man meinen, da ich nun seit Wochen nicht mehr bei einem Treffen der Musikredaktion dabei war. Und zur Erheiterung konnte ich sogar mit ein paar Songs für die Rotation punkten. Auf dem Weg zum Hackspace traf ich F. wieder, welche nach langer Zeit und Reisetätigkeiten wieder in der Stadt war. Die Weggeh-Pläne seitens G. wurden in Richtung Farellis abgeändert, wo ich mich auch noch zu später Stunde einfand, was vielleicht nicht die beste Idee des Abends (oder der Nacht) war.

14.05.15 : (Extremes) Ausschlafen am Feiertag: check. Viele Mails und Nachrichten aufarbeiten nach dem Aufstehen: check. Und schließlich mein “Highlight” des Tages: die Steuererklärung. Das sowie Wäsche hat mir dann auch gereicht.

15.05.15 : Es ist Internationaler Familien-Tag und wie starte ich den? Mit einer Frühschicht im Radio. Nachdem ich meine letzte Sendung komplett gegengehört habe, war ich erpicht, mich zu verbessern. Keine Ahnung, ob sich das bemerkbar machte. Spaß hatte ich trotzdem. Einen Arbeitstag später eilte ich abermals ein paar Kilometer durch die Stadt, weil eigentlich ein Theaterbesuch auf dem Plan stand. Dieser fiel allerdings kurzfristig aus (inklusive Nachholtermin). G. und ich erkundeten ersatzweise den Edeka-Markt auf der Holzhalbinsel, trafen auf K. und probierten komische Brause, während das Umfeld einen leichten Ghetto-Flair versprühte. Später sagte ich noch bei S. hallo und durfte leckere Burger probieren. Und noch später ging ich mit einer Gruppe Rollenspieler zur Spätvorstellung des Klassikers “Blade Runner” (im “Final Cut” & O-Ton) ins LiWu. Trotz meiner Müdigkeit ließ sich das Erlebnis noch mühelos mitnehmen. (Stichwort Überlänge)

16.05.15 : Ach, endlich wieder ausschlafen. Dann zu einem erhellenden Treffen der Technik-Gruppe, bei dem ich auf einem neuen V-Server nginx installierte (etc.). Von da aus ging in die Innenstadt, um mit V. und K. abermals “The Avengers: Age Of Ultron” zu schauen. Schöner Popcorn-Film, auch bei der zweiten Sichtung. (Ironischerweise die zweite Spätvorstellung an aufeinanderfolgenden Tagen.)

17.05.15 : Ausschlafen! Erster Stopp: LOHRO, wo sich die Leute schon auf den Nachmittag vorbereiteten. Denn es war der Tag des Rostocker Citylaufs. C. drückte mir die Kamera in die Hand und so wurde ordentlich fotografiert. Selbst ein Regenschauer störte nicht groß. Nach einiger Nachbereitung war ich dann wieder müde vom Tag und wollte es mir mit dem nächsten Wochenstart nicht verscherzen.

18.05.15 : Von den in der Nacht zum Montag stattfindenden 2015 Billboard Awards sollte ich an dem Tag nicht viel mitbekommen. Denn es gab zu tun, Sport und einen weiteren Abstecher in den Zwischenbau, um DIAS mal live zu erleben. Dabei waren die nicht mal der Main Act – das waren “Yes, we brace”. Auch nicht schlecht. Und als Vor-Vor-Band Jesters – ebenfalls sehenswert. 3 Bands an einem Abend. Im Anschluss war ich mit A. noch im REWE shoppen und gönnte mir leckeren Multisaft für den Heimweg. Zu Hause angekommen, plottete ich noch kurz meinen Musikjournal-Eintrag, um dem “Music Monday” noch gerecht zu werden.

19.05.15 : Es gibt so Tage, da kann man sich das Wetter nicht aussuchen. Warum ausgerechnet zum Zeitpunkt meines Fußwegs von der Arbeit Richtung Freigarten ein Wolkenbruch stattfinden musste, ordne ich dem Zufall zu. Ich war jedenfalls nass und daher ein wenig kurz angebunden. Die Laune besserte sich dann bei einem Abendessen bei El Waleed. Danach traf ich bei LOHRO noch auf A.. Wir erzählten und gingen dann zu P. und von dort aus mit J. durch die KTV für einen “Sonderauftrag”.

20.05.15 : Auf Arbeit gab es Besuch aus Berlin und anlässlich dessen einen Termin für den Feierabend. Allerdings nicht, bevor ich beim Treffen der Musikredaktion vorbeigeschaut hatte. Es sollte noch ins (nun neu betriebene) Irish Pub gehen, wo man Guinness nicht mehr auf dem Menu findet. Hm, na ja, irisch wirkt es trotzdem noch auf mich.

21.05.15 : Dieser Tag war insofern außergewöhnlich, da ich mir mal zur Abwechslung wieder eine Nachmittagssendung geben wollte. Dass Studiogäste aus dem projekt:raum im Plan standen, erhöhte den Spaßfaktor. Im Anschluss gab ich mir Sport und einen Einkauf, bevor ich wieder in den Redaktionsräumen verweilte, um meinen Podcast um eine Folge zu erweitern.

Stadthafen_Mai201522.05.15 : Das schönste an diesem Freitag war wohl der Ausflug zum Hafen am Abend – trotz meiner Schwierigkeit, den richtigen Treffpunkt ausfindig zu machen. Mit J. und S. ging es dann noch zum Späti für Dosennahrung (Ravioli).

23.05.15 : Huch, verschlafen. Dann eben einen Zug später in die Heimat. So mein Start ins Wochenende. Und was für eine Fahrt es war. Ich hatte den Eindruck, dass ich doppelt so viele Gedanken als gewöhnlich hatte. (Transzendenz maybe?) Wahrscheinlich tut die Musik auf den Ohren den Rest. (Ich wechselte während der Reise von Balladen auf schnellere Titel.) In der Heimat verbrachte ich am Nachmittag ein paar Stunden am Audioschneiden und hatte sonst eher viel Ruhe für den Tagesrest.

24.05.15 : Pfingstsonntag sollte mich nicht ausschlafen lassen. Denn ein “Roadtrip” war vorgesehen. Es ging auf die Insel Ummanz bzw. die Bauernhöfe in der Nähe. Ich ließ es mir nicht nehmen und probierte Spargel ala Bauer Lange. Mit ganz viel Land und frischer Luft. Nach so einem Ausflug gönnte ich mir Schlaf und einen weiteren ruhigen Abend mit Berieselung in Form einer DVD.

25.05.15 : Der extra Feiertag zum Start in die Woche tat mir außerordentlich gut. Die freie Fläche im Kalender sollte auch überwiegend frei bleiben. Am Abend ging ich zum Vereinsgrillen der Opennet Initiative und probierte unterschiedliches Grillgut. Die von mir mitgebrachten Marshmallows kamen scheinbar auch gut an. So war L. eine ganze Weile damit beschäftigt. C. überredete mich noch zu einer kreativen Zuarbeit für ihr Cryptoraum-Projekt. Und so verlagerten wir die Runde noch in einen anderen Stadtteil. Leider verlor ich dabei ein wenig das Gefühl für die Zeit.

26.05.15 : Entsprechend unschön empfand ich den Start in die Arbeitswoche. Allerdings fand ich im Tagesverlauf noch die Motivation für eine Spätschicht und bin nach Sport und Abendessen zum zweiten Mal an diesem Tag ins Büro gegangen.

27.05.15 : An dem Tag fand seit Langem wieder ein LOHRO-Stammtisch statt. Leider zeichnete sich im Verlauf des Tages ab, dass ich und andere es nicht dahin schaffen würden. Und so blieb es beim Üblichen – Treffen der Musikredaktion und Besuch im Hackspace.

28.05.15 : Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. So ergab sich dann für diesen Abend ein Wiedersehen mit K. und S., welche im Besorgungsstress fürs Wochenende waren. Selten erschien mir ein Besuch im REWE so chaotisch. Danach aßen wir bei El Waleed und wuselten durch die KTV.

29.05.15 : Der Freitag wurde zum zweigeteilten Arbeitstag, da ich gern den Beatbetrieb (am frühen Nachmittag) moderieren wollte. Gesagt getan. Hat Spaß gemacht. Am späten Abend aß ich eine Kleinigkeit, wollte mal die Kunstnacht mitnehmen und traf G. auf dem Hinweg in die Altstadt. Dort hat sich doch Einiges verändert. (Gefühlt war ich da fast 2 Jahre nicht mehr.)
Spätvorstellung “Mad Max: Fury Road”: check. Der Film wurde ja von vielen Seiten gelobt. Sonst hätte ich mir das Spektakel (im unnötigen 3D) wohl nicht gegeben. Und was soll ich berichten. Der Film ist aus meiner Sicht maximal okay. Grund dafür ist die sehr spärliche Handlung, die durch bunte Bilder, rasante Verfolgungsjagden, krass geschminkte Menschen und ein paar Effekte nicht wett gemacht werdn kann. (7/10)

30.05.15 : Ich stand gegen 9 Uhr auf, ging einkaufen und gönnte mir ein leckeres Frühstück. Nach dem Abwasch war ich auf dem Weg in die KTV, wo ich ein wenig beim LOHRO-Stand-Aufbau behilflich war. Für viel Betreuung hatte ich die Zeit nicht. Denn gegen Mittag trafen wir uns am Eingang zum Brauereihoffest, welches mir jedes Jahr unattraktiver vorkommt – jedenfalls, wenn man es mit früheren Jahren vergleicht. Wir schauten uns das kleine Museum an und flohen vor dem “heiteren” Bühnenprogramm. Nächster Halt Margaretenplatz. Ebenfalls eher überschaubar. Dann doch lieber einen Snack bei El Waleed. Von da aus wollten wir eigentlich das “Offene Regenbogenhaus” erkunden, welches allerdings geschlossen war. Also machten wir am Brink Halt, wo eine Schülerband ihren Soundcheck hatte. Die Gruppe wurde größer und wir machten uns auf in den Freigarten, wo es unter anderem Kuchen gab. Danach lauschten wir den Chorproben in der Heiligen-Geist-Kirche, waren nochmals kurz auf dem Margaretenplatz und gönnten uns teilweise noch Eis von der Eisscholle, bevor sich die Gruppe auflöste. Für mich ging es am Abend noch zum Sport. Dann erreichte mich die Anfrage nach Übernahme der Charts-Sendung am Sonntag. Und am Abend wurde dann bei S. ordentlich geschlemmt, was den unschönen Spielverlauf des DFB-Pokalfinales erträglicher machte. Ach, das Kniffelspielen war auch spaßig.

31.05.15 : Komisch. Eigentlich konnte ich ausschlafen und war doch eher nicht willig, am Vormittag aufzustehen. Egal, eine Sendung sollte gefahren werden. Ich konnte noch A. als Co-Moderatorin gewinnen – und so gingen mal eben über 3 Stunden Freizeit drauf (inklusive Vor- und Nachbereitung). Weitere Vorbereitungstätigkeiten für eine andere Sendung beschäftigten mich bis in den Abend. G. erinnerte mich an das Vorhaben, mal wieder extrem scharf zu essen. (Nach dem Motto geteiltes Leid…) Auf ging es also zu Coney’s am Dobi, der immer noch den Hot Dog “FSK-18” im Angebot hat. Und hui, war das wieder eine Herausforderung. (“Kontrollierte Vergiftung” meinte R. im Nachhinein.) Die Nachwirkungen begleiteten mich den Abend dann noch im Hackspace, wo ich eher weniger produktiv sein wollte und auch nichts gegen einen früheren Aufbruch hatte. Zu Hause nur noch das Bett.

01.06.15 : Frisch auf in eine neue Woche und das mit Überstunden. Mit Freude nahm ich nebenbei zur Kenntnis, dass M. gerade in der Stadt ist. Wir verabredeten uns für den kommenden Tag. Am Abend reichte meine Aufmerksamkeit nur noch für eine Folge “Last Week Tonight”. (Denn Müdigkeit kennt manchmal keine Grenzen.)

Es verbleibt gut in den Juni gekommen
F.

Logbuch : zur Abwechslung mehr Live-Musik

Mai 13, 2015

05.05.15 : Gab es nach einem Kneipenabend zum Star Wars Day einen “Return Of The 5th”-Moment am Tag danach? Nö. Alles okay, sogar mit früheren Aufstehen hat es geklappt. Das Training wurde etwas anstrengender als erwartet, ließ mich aber dennoch im Zeitplan bleiben, da ich noch einem Treffen beiwohnen wollte. Nebenbei ließ I. verlauten, dass noch warmes Essen in der Küche wäre, wovon ich schließlich auch kosten wollte. Im Anschluss an das Treffen ging ich kurz einkaufen und saß dann bis in die Nacht an Schnitt- und Recherche-Aufgaben in den Redaktionsräumen.

06.05.15 : Der erste Mittwoch im Monat ist standardmäßig Stammtischtag des Hackspace Rostock. Und nach den kalten Monaten sollte dieser wieder in der “Gelben Katze” stattfinden. Das Wetter passte, ich war pünktlich, wir saßen draußen und hatten sogar neue Besucher, die teilweise durch die Sticker auf den Verein aufmerksam wurden. Im Hackspace selbst wurde noch ein wenig für die kommenden Tage geplant.

07.05.15 : Der Donnerstag in drei Worten: Sport, Arbeit, LOHRO. Dahin verschlug es mich zum Abend, wo ich noch an der Sendevorbereitung bastelte. Nebenbei wurde ich von F. animiert, Z. zu kontaktieren, mit der ich noch ein wenig chatten konnte.

08.05.15 : Freitag Freutag. Zum Feierabend machte ich mich auf den Weg zu C., wo ein weiterer Doctor Who Abend mit heiteren Menschen stattfand. Wir schauten zwei Episoden aus der Tennant-Ära, die mir sehr gefielen. Anschließend wurde noch geplauscht. Und ich stellte erfreut fest, dass mein Grenadine fleißig genutzt wurde. Nur die fortgeschrittene Uhrzeit ließ mich an einem angenehmen Morgen danach zweifeln. Stichwort Pläne.

09.05.15 : Mein Samstag in einem Wort: Hackspace. Was mir zu Hause nicht so recht gelingt, wurde in Teamarbeit für die Vereinsräume mit Leichtigkeit umgesetzt – eine Aufräumaktion für den ganzen Tag. Kurz unterbrochen wurde die Session durch ein Treffen der Kulturredaktion am Nachmittag. Wir einigten uns unter anderem auf die Moderationsform. Zum Tagesabschluss hatten wir zusammen mit Leuten aus dem projekt:raum eine entspannte Grillrunde und viel elektronische Musik danach. (Kann ja keiner ahnen, dass G. massig Mixe auf seinem Rechner hat.)

camou10.05.15 : Meine Tagesplanung ließ sich mit ausgiebigem Ausschlafen nicht vereinbaren, weswegen ich schon am grauen Morgen auf dem Weg zum Sport war, bevor es dann für ein üppiges Brunch Richtung Peter-Weiss-Haus aufging. Ich traf mich mit K., S. und J. – und zusammen probierten wir viele vegane Köstlichkeiten. Gleich im Anschluss kamen wir in den Genuss von Live-Musik. Das Duo camou hat mich mit ihrer versierten Live-Technik beeindruckt. Mit S. schaute ich bei VEIS vorbei, wo ich die Sondersorte Weiße Schokolade / Matcha probierte. (Ausdrückliche Empfehlung!) Bei heiterem, jedoch frischem Wetter ging ich kurz zu LOHRO, um ein paar letzte Dinge für Montag zu erledigen und war dann wieder unterwegs Richtung Kino. Mit G. sah ich den Dokumentarfilm “10 Milliarden – Wie werden wir satt?” an, der sehr informativ wirkte, ohne zu langweilen. Die Grundaussagen waren allerdings alles andere als erfreulich, gehen wir wirtschafts-gesteuert doch eher schlimmen Zeiten entgegen. (Wie wurde es in einem Udo-Jürgens-Lied formuliert – “Tanz auf dem Vulkan”.) Im Hackspace bereitete ich mir das Abendessen zu und blieb durch Unterhaltungen animiert etwas länger dort, als ich wollte.

11.05.15 : Aus der Abteilung “schlechte Ideen” kommt mir zu diesem Tag “Übermüdet in die Woche starten” in den Sinn. Und so war es auch die Parole für den halben Tag. Hätte ich vielleicht besser wissen sollen. Vor allem bei einem so vollen Programm. erst leicht frustrierendes Malochen, dann eine Kultur-Sendung und danach ein Rock-Konzert. Bei Letzterem (dem Vorspiel-Abend im Zwischenbau) war meine Anwesenheit in der Schwebe, aber die Sendung hat mich dann doch wieder munter werden lassen. Umso mehr freute ich mich, neben der Band Die Affenjets endlich GermsX live erleben zu können. (Endlich, weil ich das schon länger vorhatte und es mir mehrfach nicht geglückt ist.) Der Auftritt ließ in Sachen druckvoller Rhythmik und Lautstärke keine Wünsche offen. Theoretisch hätte ich zu dem Zeitpunkt die Rückkehr meiner Müdigkeit erwartet. Die blieb aber (komischerweise) aus und so führte mich der Abend noch mit J. in den REWE und zu Leuten, die ich lange nicht gesehen hatte.

12.05.15 : Wenn es verschiedene Effektivitätsformen von Schlaf gibt, hatte ich in dieser Nacht eine gehobene Version. Denn das Aufstehen fühlte sich wesentlich besser an, als noch am Tag zuvor, wenn auch ich Bedenken zur relativen Kürze der Nacht hatte. Der Tag verlief überwiegend routiniert. Am Abend schaute ich kurz bei LOHRO vorbei, wo es noch Essensreste gab, ging einkaufen, schaffte Ordnung im Keller und ließ den Tag in Ruhe mit “Last Week” und “SNL” ausklingen. (Bei Letzterem gibt es demnächst das Staffelfinale, gefolgt von der Sommerpause.)

Es verbleibt am Planen
F.