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Logbuch : einen 24-Stunden-Tag später

Mai 4, 2014

Hui, was sind das für komische Zeiten. Das Wetter hatte mal kurz den Herbst-Gang eingelegt. Ich befürchte schon, dass die nächste Erkältungswelle ins Haus steht. Und politisch sind die Nachrichten dieser Tage nur schwer erträglich. Aber politisch wurde ich hier ja eh schon eine Weile nicht mehr. Dabei würde es sich doch scheinbar so gut anbieten – mit einer kommenden Wahl etc. Egal. Ich beschränke mich auf mein Logbuch…

30.04.14 : Der Mittwoch verlief ungewöhnlich ruhig. Und auch das Treffen der Musikredaktion war ungewöhnlich beteiligungsarm. Mir machte es insofern nicht viel aus, da ich erneut eine Reihe neuer Titel für die Rotation beisteuern konnte. Und das sollte ich später in der Woche auch gebrauchen können. Nach dem Treffen chattete ich kurz mit G., weil ich noch Kleinigkeiten einkaufen wollte. Leider wollten dies kurz vor dem Feiertag noch jede Menge anderer Leute, weswegen es im REWE sehr voll war. Egal… einen kurzen Zwischenstopp zu Hause später besuchte ich G., wo ich Katzen bespaßen konnte.
Wir gingen noch ins ST, wo die Mathematiker-Feier mit einer (aus meiner Sicht) sehr guten Musikmischung aufwarten konnte. Das merkte ich spätestens bei P!nk’s „Raise Your Glass“, was ich ja fast ultimativ zum Feiern finde.

01.05.14 : Am Mai-Feiertag konnte ich ausschlafen, also nutzte ich die Gelegenheit auch. Zwar war ich mir bewusst, dass es eine Reihe von Aufrufen und Aktionen in der Umgebung gab. Jedoch war ich ein wenig groggy und noch viel mehr müde, um mein Engagement zu wecken. Außerdem nahm mir die Info, dass das Demokratie-Fest mit der Live-Musik sehr kurzfristig abgesagt wurde, noch zusätzlich den Wind aus den Segeln.
Stattdessen war ich viel am Vorbereiten…

02.05.14 : … denn am Freitag hatte ich ein weiteres Mal die Ehre, eine zweistündige Sendung allein zu fahren. Die Technik des neuen Studios war zwar noch etwas ungewohnt, und auch die Ablenkungen durch den Trubel nebenan wirkte etwas störend, aber mit dem Gesamtbild war ich sehr zufrieden. Ich konnte nämlich sehr viele neue Lieder spielen.
Zum Abend war ich auch wieder bei LOHRO, dann jedoch ein letztes Mal im alten Sendehaus am Margaretenplatz, wo die große Winke-Winke-Abschiedssause stattfand. Zunächst gab es eine gemütliche Grillrunde, auch wenn das Wetter etwas kühl wurde. Auch die „kräftige“ Live-Musik sorgte für ordentlich Stimmung. Und der Abend sollte weitergehen. Mit K. und Co. zog ich erstmals ins JAZ, wo das Motto „Waterkant Souvenirs“ basslastige elektronische Musik versprach… und halten konnte. Als ich in der Frühe nach Hause kam, stellte ich fest, dass ziemlich genau 24 Stunden seit dem Aufstehen vergangen sind. Irgendwie krass.

03.05.14 : Irgendwie traurig war ich, als ich knappe 4,5 Stunden später schon wieder wach sein musste, um einen Schlüssel abzuholen. Und auch die Tatsache, dass ich nicht so gut mit der Vorbereitung für die Charts-Sendung vorankam, frustrierten mich etwas. Aber ich hatte auch noch nichts gegessen. Das könnte ein weiterer Grund gewesen sein. Ein nachmittagliches Frühstück später ging es meiner Laune schon besser. Ich war sogar so spontan und ging zu einer Couchsurfing-Runde in den Freigarten. Zum Abend lernte ich zwei nette internationale Hobby-Radfahrer kennen, die von Berlin aus in Richtung Kopenhagen einen Stopp in Rostock einlegten.
Aber da ich schon einen langen Tag (plus wenig Schlaf) hinter mir hatte, verabschiedete ich mich zeitig und ging nach Hause, wo ich noch was aß und eine Unterhaltungssendung sah, bevor ich selig ins Bett fiel.

04.05.14 :  Kaum war ich eine halbe Stunde eher aufgestanden, als ich eigentlich wollte, riss mich ein Anruf aus der Ruhe. Denn A. berichtete von einem Sende-Ausfall, der mich schnellstmöglich mobilisieren sollte. So kam ich also ein Weilchen später etwas mürrisch gelaunt zur Frieda-23, wo mich P. schon erwartete. Wir konnten den Ausfall rasch beheben. Dann traf auch schon mein Co-Moderator K. ein, mit dem ich die Sendung vorbereitete.  Das Fahren verlief entspannt. Die Nachbereitung auch. Das anschließende Treffen der Technik-Gruppe war dann schon etwas anstrengender aufgrund eines kleinen Meinungsaustausches, was generelle Ansichten zum Audio-Verarbeiten auf Linux-Systemen angeht. Ansonsten läuft es bis jetzt ganz gut.
Ja, ich bin noch nicht zu Hause. Ein fast schon typischer Sonntag für mich.

Es verbleibt in Gesellschaft von „Techies“
F.

Ansichtssache: P!nk und ein paar Comics

Oktober 14, 2012

Was ich in der vergangenen Woche noch schaffte und hier vergaß zu erwähnen, betrifft das neue Album von P!nk. Erstmals kann ich nun das Gesamtwerk um „The Truth About Love“ einschätzen. Und ja, das betrifft auch Bonus Tracks.

Zwar freut es mich, dass die Künstlerin nicht vollends auf den „Katy-Perry-Zug“ aufgesprungen ist, wie es sich andeutete durch die Singles „Raise Your Glass“ und „Fuckin’ Perfect“. Dies lag vornehmlich an der Wahl der Produzenten.
Und trotzdem nahm mich das erste Testhören nicht sonderlich mit. Das mag meiner Unaufmerksamkeit geschuldet sein. Viele Texte habe ich unzureichend beachtet. Aber allein der Klangteppich war überwiegend farblos. Mit Ausnahmen natürlich. Na, mal sehen, was Single-Auskopplungen, Musikvideos und Live-Auftritte noch bewirken können. Die aktuelle Single „Try“ beispielsweise wird durch die visuelle Umsetzung um Einiges aufgewertet.

Nun zur Lese-Ecke: nein, das Buch „The Perks Of Being A Wallflower“ habe ich immer noch nicht begonnen. Wie auch – bei all der Freizeitgestaltung der letzten Tage?

Dafür brachte eine kleine Aufräumaktion Comics zum Vorschein, die ich teilweise fast vergessen hatte:

Die Erstausgabe von „Haunt“ gehört dazu. Die Serie ist eine Gemeinschaftsarbeit von Spawn-Schöpfer Todd McFarlane und Image-Comics-Superschreiber Robert Kirkman (von ihm stammt unter anderem „The Walking Dead“). Zusammen mit den Künstlern Ryan Ottley und (meinem Favorit) Greg Capullo schufen sie eine Figur, die optisch an eine Mischung aus Venom (ein Spider-Man-Gegner) und Spawn erinnert, aber durchaus eine komplexe Entstehungsgeschichte vorweisen kann. Nach einem Heft kann ich zwar nicht sagen, wie gut die Serie ist, aber tendentiell ist Potential für Unterhaltung vorhanden.

Unterhaltung habe ich auch von der Nullnummer von „Voodoo“ (ein DC-Comic) erwartet, aber leider war der Begriff „Nullnummer“ auch Programm. Da half auch Zeichner Sami Basri nicht viel, der nach wie vor gute Arbeit abliefert. Die Geschichte war teilweise so dumpf, als wäre das vom Autor (Name unwichtig) hobby-technisch nebenbei verzapft worden. Kein Wunder also, dass die Serie eingestellt wird. Das bedauere ich dennoch, da der Anfang so vielversprechend war.

Zum Abschluss aber noch eine erfreuliche Entdeckung. Als vor vielen Jahren mal eine Miniserie im Batman-Umfeld mit dem Titel „Arkham Asylum: Living Hell“ erschien, war ich nicht so interessiert. Das lag daran, dass ich als unerfahrener Comic-Leser oftmals auf ansprechendes Artwork achtete. Zudem kannte ich da den Autor noch nicht. Heute verbindet man mit Dan Slott eher Spider-Man-Comics, welche er schon seit Jahren schreibt. Insofern handelt es sich hier um ein Frühwerk.
Wie dem auch sei… ich habe bisher nur Teil 1 (von 6) gelesen und bin sehr erfreut, wie bizarr der Auftakt ist. Schwarzer Humor mit ein paar überraschenden Wendungen vom Feinsten. Das werde ich hoffentlich bald weiterlesen.

Es verbleibt viel Lese-Stoff
F.

Stupid girls

Juli 11, 2012

Schon gehört, dass P!nk kurz vor einer neuen PR-Initiative steht, um ihr neues Schaffen als Sängerin zu präsentieren? Als Einstimmung kann man (im Ausland) schon das Lyric-Video zur neuen Single (auf YouTube) sehen. Na ja, bald wird dann das echte Video folgen – und dann bestimmt auch Live-Auftritte in Shows weltweit. Das wird später vielleicht noch behandelt. Derweil krame ich noch mal kurz in der Vergangenheit und habe mich für diesen Titel entschieden, welcher auf mein Thema referenziert.

Und dieses Mal steht wieder eine Filmkritik an. „Fast Verheiratet“ heißt die Komödie mit Jason Segel und Emily Blunt, die gerade bei uns hierzulande anläuft. Und ja, ich finde, man kann hier problemlos vom Filmtitel auf die Hauptdarsteller verweisen, denn diese machen den Film besonders bzw. lassen den Zuschauer über ein paar Schwächen im Drehbuch hinwegsehen. Und warum? Weil die beiden ihr Geld wert sind und als Paar überzeugen.

Auch möchte ich hier anmerken, dass es einerseits erfrischend ist, dass die Beziehung mit Karriere-Ambitionen der Partner relativ bodenständig umgeht. Sie als Akademikerin und er als engagierter Koch – klingt nicht nach viel Freizeit, oder? Aber das hörte ich neulich auch von anderen Quellen, dass beispielsweise Urlaub generell im amerikanischen Alltagsleben des Mittelstandes so gut wie nicht vorkommt. Im Gegenteil darf man dort von Glück reden, wenn ein Job ausreicht.

Ach ja, noch zum Film: auch die Nebencharaktere mit ihren Macken lockerten den Film auf, wenn die Handlung mal zu sehr ins Drama abrutscht. Und ja, das ist neuerdings wohl so bei amerikanischen Komödien – war ja bei „Brautalarm“ auch nicht anders. Gleiches gilt auch für die Humor-Ebene bzw. manche Gags, die auf Bettszenen oder Kraftausdrücke basieren. Ich finde, dass der spaßbremsende Anteil sich hier glücklicherweise in Grenzen hält. Und das Ende war wirklich niedlich.

Fazit: „Fast Verheiratet“ ist eine gute (wenn auch etwas lange) „Dramödie“ mit einer tollen Cast und vielen lustigen Momenten. Je nach Interessenfeld und Altersgruppe kann man damit einen vergnüglichen Filmabend haben.

Es verbleibt respektvoll gegenüber allen Bildungsschichten
F.