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Logbuch : unerwartete Reaktion

August 24, 2015

Unerwartet schnell saß ich ich wieder an einem Logbuch-Eintrag… und das wird nun mit einem unerwarteten Beitragsbild versehen.

Logbuch

20.08.15 : Der Donnerstag bestand eigentlich nur aus drei Teilen: Sport, Arbeit und Fußball-Schlemmerei-Abend mit Freunden. Dafür ließ ich eine ehrenamtliche Bürokratie-Geschichte gern liegen. Es gab Spaghetti und Kuchen. Das Fußballspiel kostete zuweilen einige Nerven, hatte letztendlich doch einen Ausgang, mit dem ich zufrieden den Tag beenden konnte.

21.08.15 : Und wieder eine Frühsendung – diese genehmigte ich mir. Hatte auch allerhand recherchiert. Nach der Arbeit ging ich einkaufen und gönnte mir frisches Brot vom Bäcker, was dieser Tage nicht oft vorkommt. Nach dem Abendessen ließ ich mich auf etwas Schlaf ein. Am späteren Abend war ich zunächst unschlüssig, ob ich mich noch mal in die Außenwelt aufmache. Ich tat es dann doch und folgte einer Einladung, einen waschechten Klassikerfilm (aus den 40er Jahren) im LiWu zu schauen. (O-Ton)
“The Third Man” beeindruckte mich durch die Mischung von Krimi und Drama – und begeisterte gar durch die Inszenierung in einem Wien, wie es fast undenkbar erscheint. Stichwort Ruinen überall. Dazu eine überzeugende Besetzung mit Mehrsprachigkeits-Charme und Filmmusik, die ebenfalls als außergewöhnlich durchgehen sollte. Für Filmfreunde definitiv eine Sichtung wert. (9/10)
Im Anschluss war ich noch anwesend, als C. und M. ihre Podcast-Folge zu eben jenem Film aufnahmen. (Wiederaufführung #66) Ich vermute, dabei wird nicht so viel Audioschnitt betrieben wie bei meinen laienhaften THX-Episoden. 😛

22.08.15 : Auf in die Heimat war mein Motto für das Wochenende. Auf der Zugfahrt fing ich mit einem Buch an, welches mir S. geliehen hatte und welches mich aufgrund der Schreibweise und der Inhalte schon etwas forderte. (Mehr dazu wohl in einem späteren Eintrag.) Dazu hörte ich ein wenig von meiner (neu eingerichteten) Melancholie-Playlist und landete auch sogleich einen Volltreffer, der mich den Rest den Tages begleiten sollte. Tagsüber nahm ich mir Zeit für etwas Internetrecherche. Am Abend kochte ich Risotto, welches mir aufgrund suboptimaler Brühen-Dosierung ein wenig misslungen ist. Und das Abendprogramm war feinster Trash, der allerdings nach ein paar Stunden schon die Tendenz zum Nerven hatte.

23.08.15 : Für einen Sonntag war ich ungewöhnlich zeitig auf den Beinen und kümmerte mich um etwas Internet-Korrespondenz. Nebenbei bemerkte ich, dass Fettes Brot auf einen meiner Tweets reagiert hatten. Das fand ich insofern krass, da ich nicht damit rechne, dass die Kommunikationsrichtung auch mal einen Wechsel vollziehen kann. (Ich meine, wie oft schrieb ich über Dinge oder Künstler, die keinerlei Reaktion hervorrufen.) Ich holte Brötchen, durfte dafür richtig lange anstehen, begutachtete das Wetter, welches schon fast einen Tick zu windig für den Strand war. Wir gingen nach dem Essen dann für zwei Stunden an den Hundestrand. Es war eine Freude, aktive Hunde in „Plansch-Laune“ zu erleben. Wenn auch das schnell mit nassen Klamotten für die Besitzer enden kann. Dagegen ist der “Buddel-Drang” eher harmlos. Zu Hause probierte ich eine Pizza Carbonara, welche ihrem Namen nach mit Speck, Ei und Käse belegt war. Fand ich nicht so überragend. Auf dem Weg zurück in die Stadt las ich weiter am Buch. Ich musste mich ein wenig beeilen, um wegen der reservierten Karten rechtzeitig am Kino zu sein. Es gab den aktuellen “Fantastic Four” – im O-Ton.
Zu dem Thema werde ich wohl eine Podcast-Folge aufnehmen, damit ich das 7/10 begründen kann. Richtig gelesen – ich gebe dem Film 7/10. 😛

Es verbleibt mit dem nächsten Kinobesuch auf dem Plan
F.

THX : musikalischer Austausch

Juni 29, 2015

THX_podcast_logoIn Folge 5 dieser zweiten Staffel kommt nun (endlich) die Fortsetzung zur Idee aus einer früheren Folge – nämlich die Erweiterung des musikalischen Horizonts durch eine kurze (Mixtape-)Playlist. J. und ich versuchten unser Bestes und das Ergebnis gibt es nun zum Nachhören – hier und dort.

Außerdem redeten wir ein wenig über das Kinogänger-Dasein. Inwiefern es da mehr Gemeinsamkeiten gibt, wird hier nicht verraten.

Es verbleibt nach viel Schnittarbeit
F.

PS: Themenvorschläge werden nach wie vor gern angenommen. 🙂

52 Songs 2015 #19

Mai 17, 2015

52songs2015

In dieser Woche gab mir A. das Thema Natur, welches mir insofern gelegen kommt, da ich mir gern schöne Naturfotos anschaue und mir diese Eindrücke zuweilen auch beim verträumten Musikhören in den Kopf kommen. Nicht zuletzt hilft es auch, gelegentlich allein auf einer Zugreise mit Musik via Kopfhörern am Fenster zu sitzen. Stichwort Transzendenz.
Demnach könnte ich wohl gleich eine ganze kleine Playlist zu dem Thema erstellen.

Meine Wahl fiel schnell auf einen Lieblingssong von Sophie B. Hawkins. Ich kann mir kaum eine natur-verbundenere Künstlerin (aus meiner Musiksammlung) vorstellen. Dies entnehme ich sowohl ihrer Musik, als auch ihren Videos und Aussagen aus ihren Interviews. Eigentlich hatte die Künstlerin nur mal eine kurze Hoch-Phase in den 1990ern, aber mir ist sie spätestens bei ersten Ausflügen in der Stadtbibliothek wieder in Erinnerung gekommen. Und so tastete ich mich auch an ihre späteren Werke heran. Als sie den Song “The Land, The Sea, And The Sky” herausbrachte, war ich in hin und weg vor Verzückung. Für mich hat das Stück eine zeitlose Qualität. Zu finden ist der Song auf ihrem 2012er Album “The Crossing”. Die Video-Version ist leider nicht so episch wie auf dem Album. (Insofern vielleicht mal Spotify oder so bemühen.) Aber mit dem leicht billigen oder gar wirren Look habe ich überhaupt kein Problem. Im Gegenteil: ich finde es sympathisch – hinsichtlich der vielen Hochglanz-Produktionen.

Ach, was solls… hier eine Playlist

  • Sophie B. Hawkins – The Land, The Sea, And The Sky
  • Pink Floyd – High Hopes
  • Anggun – “Snow On The Sahara
  • Jónsi – Tornado
  • Emma Hewitt – Colours
  • Alanis Morissette – Giggling Again For No Reason
  • The Corrs – Silver Strand
  • Roxette – I Was So Lucky

Es verbleibt melancholisch
F.

Logbuch : mehr Buch geht nicht

Januar 12, 2014

3 (als Wort: drei) Bücher habe ich in 4 Tagen gelesen. Das ist für mich ein Novum, jedenfalls wenn man Graphic Novels / Comics ausschließt. Eins davon war sogar ein Fachbuch. Hier die Einzelheiten der letzten Woche:

06.01.14 : An und für sich ein totaler Standard-Montag, nur dass ich abends anfing, ein Buch zum zweiten Mal zu lesen, welches ich K. empfehlen wollte. Mir ging es in erster Linie um das Abpassen der Buchstelle, ab wann man im Lesefluss sein kann. Nur hat mich die Geschichte wieder so mitgerissen, dass ich nicht aufhören konnte. Folglich wurde die Nacht kurz.

07.01.14 : Den Tagesplan musste ich etwas abändern. Abends entschied ich mich dann wieder fürs Lesen. „Der Medicus“ wurde weiterverfolgt.

08.01.14 : Mittwoch war wieder Musikredaktions-Tag. Ein paar meiner Neuvorstellungen machten es in die Automation – darunter „Dirty Gold“ von Angel Haze. Im Anschluss hatte ich die Wahl zwischen einem Konzert im MAU, dem ersten Couchsurfing-Treffen des Jahres (im nahegelegenen Barfuss) oder einer Gesprächsrunde im Sendehaus. Letzteres fand ich am angenehmsten. K. gab mir eine „Der Fremde“ von Camus, welches ich noch am Abend zu Hause begann zu lesen.

09.01.14 : Ich habe meinen Sportplan seit dieser Woche etwas verändert und bemerkte dies auch gleich am Donnerstag. Mal sehen, wie lange die Eingewöhnungsphase dauert. In der Mittagspause war ich im Cafe Lom, wo wohl auch der Sänger von „Feine Sahne Fischfilet“ war, was mir aber erst im Nachhinein gesagt wurde, so dass ich nicht weiß, wer das nun war. Egal. Das Essen war lecker. Der Arbeitstag wurde dann noch etwas länger – einem abendlichen Meeting sei Dank. Aber ich habe mich dann doch noch Aufrappeln können und bin zum Peter-Weiss-Haus gegangen, wo es mit „Man for a day“ einen Dokumentarfilm über die Gender-Aktivisting Diane Torr (nebst Volxküche) gab. Mir hat der Film gefallen, auch wenn ich etwas traurig finde, dass unsere Gesellschaft so sehr auf Aktivisten angewiesen zu sein scheint, weil sonst wohl die Selbstreflexionsmöglichkeiten aussterben würden. Oh, und noch eine Seltenheit: ich wurde wegen aufgrund meiner Couchsurfing-Beteiligung erkannt.
Na, und was durfte nicht fehlen? Klar, die Lese-Session vorm Schlafengehen. „Der Fremde“ hinterließ bei mir gemischte Gefühle. Und der Schlaf bescherte mir abstruse Träume.

10.01.14 : Ein Sondertreffen bei LOHRO kam meinem Arbeitstag etwas in die Quere, ließ sich aber meinerseits einrichten. Die Fragestellungen um die künftige IT-Ausstattung fand ich auch sehr interessant. Abends war ich dann noch schnell einkaufen, hatte irgendwie nichts geplant und entschied mich spontan für einen Kinobesuch.
Von „Enough Said“ habe ich mir nicht viel erwartet, wollte aber gern das Angebot wahrnehmen, den Film im Original zu sehen – wenn das LiWu schon mal solche Möglichkeiten anbietet. Und wie gut, dass ich das tat, denn der Film gefiel mir sehr. So bodenständig habe ich eine amerikanische Beziehungskomödie lange nicht mehr gesehen. Und Julia Louis-Dreyfus danach nicht als gute Schauspielerin zu betrachten, erscheint mir schwierig. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und bedauere den Verlust von James Gandolfini, der hier ein letztes Mal schauspielern durfte. (9/10)

11.01.14 : Ein Wochenende in Rostock beginnt für mich typischerweise mit einem Einkauf. Und diese Woche war keine Ausnahme. Ein Frühstück später sah ich ein paar Unterhaltungssendungen – unter anderem „Modern Family“ – und schlief dann nachmittags bei einem Podcast ein. Zum Dinner gönnte ich mir frisch gekochte rote Grütze. Und danach bastelte ich an meiner Party-Playlist, bevor ich noch etwas Frischluft schnappte. Stichwort Spaziergang.

12.01.14 : Zum Wachwerden sah ich eine Folge der „Late Late Show“. Im Anschluss ging ich in die Frieda-23, wo LOHRO demnächst einziehen wird. Grund: Malerarbeiten. Dank den Helfern war es eine Anstrengung mit Unterhaltungswert. Und die Pizza-Pause hat auch ordentlich motiviert.
Nachher würde ich mich zum Abendessen wieder dem Trivial-Fernsehen widmen. Und später vielleicht ein paar Comics oder ein Film.

Es verbleibt entspannt
F.

Logbuch : vertraute Klänge

Juni 9, 2013

Mir fällt gerade ein, dass ich eine ganze Weile nicht mehr meine „Dankliste“ bearbeitet habe. Und das sogar gewissermaßen mit Bezug zum Titel. Aber genug der geheimnisvollen Anspielungen und zum „Update“. (Gibt es eigentlich neben „Aktualisierung“ eine treffende Übersetzung für den Begriff in diesem Kontext?)

Den Donnerstag begann ich doch tatsächlich mit Pudding-Kochen. Es war eine Auftragsarbeit für L., die sich für die Geschmacksrichtung Banane ausgesprochen hatte. Den eigentlichen Anlass dieser „Zuarbeit“ konnte ich terminlich leider nicht wahrnehmen. Dafür war ich so nett und „lieferte“ die Ware bis nach Lichtenhagen. (Seitdem ist mein Schüsselbestand auf einem Tiefstand.) Zum Abend lernte ich zunächst eine neue Trainingsform kennen (Stichwort Antagonistenübung), bevor ich erneut eine „Special Guest Appearance“ bei den „Bildungslücken“ im Bunker-Quiz hatte. (Wäre die erste Fragerunde nicht so desaströs ausgefallen, hätten wir einen vorderen Platz erreichen können. Aber mir geht es dabei weniger um Platzierungen als vielmehr um Spaß.)

Am Freitag erwartete ich Besuch. Also waren Vorbereitungen nötig. Danach gab es eine Stärkung bei Subway und zum Nachmittag einen Kinobesuch. „After Earth“ hat ja nun nicht sonderlich viel Hype entwickeln können, auch wenn der Trailer ein paar starke Bilder präsentierte. Und ja, damit wäre ich auch schon bei einem der wenigen Pluspunkte des SciFi-Abenteuers. Optisch sieht das gut aus. Nur leider wurde die Geschichte meiner Meinung nach (wie so oft) nicht gleichermaßen ausgereift wie die Kulissen. Auf die Gestaltung der Charaktere bzw. Zukunftswelt möchte ich gar nicht erst eingehen.

Komme ich lieber an dieser Stelle zur Quintessenz des Werks: Gefahr ist real. Angst ist eine Entscheidung. Hm, so so. Wikipedia beschreibt Angst als ein Gefühl (oder Basisemotion). Demnach lässt sich darüber abstimmen, inwiefern man Gefühle zulässt. Oder nimmt Angst da eine Sonderstellung ein? Ich bin skeptisch, ob es die Lebenserwartung erhöht, wenn man sich dieses Grundgefühl abtrainieren würde (sofern möglich).
Übrigens sind andere Basisemotionen Freude, Liebe und Hass – falls sich jemand in diesem Kontext ein ähnliches SciFi-Szenario ausdenken möchte.

Also, wirklich furchtbar ist „After Earth“ nicht, aber von Unterhaltungswert kann auch nicht die Rede sein, da bereits die ersten Szenen, in denen die Hauptfiguren miteinander reden, wenig Verständnis vermitteln. Soll heißen: mir doch egal, wer da überlebt, wenn die sich so verhalten. (5/10)

Na wie gut, dass der Freitag mit einem sehr unterhaltsamen Spieleabend inklusive Schlemmer-Dinner bei S. ausklingen konnte. Ich steuerte abermals das Album „Gilgamesh“ von Gypsy & The Cat als Hintergrundbeschallung bei, da ich es für sehr geeignet halte. (Stichwort Easy-Listening)

Oh, der Samstag begann mit einem frühen Frühstück. Danach stellte ich eine Playlist für den Abend zusammen. Die Rostocker Brauerei lud zum Hoffest ein, was sich die Bier-Fans nicht entgehen lassen. Dementsprechend war der Andrang sehr hoch – und die Chance auf einen Sitzplatz eher gering. Unsere Gruppe bewegte sich gen Mittag zum Margaretenplatz, wo ebenfalls Bambule geboten wurde – darunter eine „komische“ Modenschau. (Ging es da um Kleidung oder Frisuren?) Wir spielten Karten – ich gewann ein Mal. Nach nicht mal zwei Stunden spürte ich alarmierende Wärmeregionen auf meiner Haut. Ja, die Sonne hat mich unvorbereitet erwischt. Beim Zwischenstopp zu Hause musste ich erst mal nach der „SOS-Lotion“ suchen, fand sie aber auch schnell.
Nachdem ich für die Abendveranstaltung ein paar „erhellende Utensilien“ bei F. und C. vorbeigebracht habe, ging es wieder zum KTVlenzen auf dem Margaretenplatz, den ich noch nie so voll erlebt habe. Äußerst ungeeignet für einen Treffpunkt. Trotzdem hielt ich Ausschau nach L. unc C., die sich das Spektakel auch antun wollten. Stattdessen traf ich auf meinen Namensvetter, den ich lange nicht mehr gesehen habe. Ich gestehe, dass mir die Musik (zumindest der Teil, den ich gehört habe) nicht so zusagte. Da fiel es mir gleich leichter, den Shuffle einzulegen und meiner Playlist die Feuertaufe zu geben. L. erkannte sogar das eine Lied wieder, was mich wahnsinnig gefreut hat. So eine Feier wird es wohl nicht wieder geben. Umso schöner, dabei gewesen zu sein.

Da nehme ich den heutigen müden Tagesbeginn gern in Kauf. Der Brunch mit der Familie fiel sogar besser aus als gedacht und wurde auch maximal ausgekostet. Der Nachmittag war sehr ruhig und verging wie im Flug. Am Abend machte ich noch kurz beim Geier Halt und erhielt von C. ein Überraschungsgeschenk (das Zweite des Tages), was mich etwas aufwühlte. Ich bin das Beschenktwerden nicht mehr gewöhnt.

Wenn ich an die kommende Woche denke, sehe ich einen relativ unklaren Verlauf. Jedoch unterscheidet sich das nicht so sehr von vergangenen Wochen und bietet vielleicht auch Vorteile. Das wird sich spätestens bei der nächsten „Aktualisierung“ zeigen.

Es verbleibt mit einem flauen Gefühl im Magen
F.

Logbuch : Wohnzimmerkonzert, Skat & Crumble

November 25, 2012

Da fasst der Titel mal eben so meine Restwoche zusammen. Hier die ausführlichere Form:

Leute, so ein Wohnzimmerkomzert braucht tolerante Nachbarn. Aber es ist es wert. Jedenfalls, wenn man so freundliche und gute Musiker wie „Starlight Through The Rain“ und „Blomstre“ einlädt. Die beiden „Barden“ kamen den ganzen Weg aus Bern (Schweiz) angereist, um in A.’s großem Wohnzimmer abwechselnd ihre Kunst darzubieten – Akustik-Gitarren-Independent-Musik. (Das Event am Mittwoch war Teil einer Deutschland-Tour.) Vor und nach der Session gab es noch ein unterhaltsames Meet’n’Greet mit CouchSurfern und anderen Gästen.

Der Donnerstag verlief ziemlich außergewöhnlich. Statt im Büro war ich tagsüber auf einem Workshop in der HMT und anschließend noch bei der Ringvorlesung (zum Thema Wissensarmut). Und dann wollte ich noch kurz beim Skatturnier der Informatiker vorbeischauen. Und irgendwie blieb es nicht nur beim Schauen. Ich habe selten so viel Skat an einem Abend gespielt – und erreichte eine Platzierung im hinteren Mittelfeld. (Kann damit gut leben.) Und weil alle Beteiligten so froh über den Ausgang waren, gab es Erwägungen, noch ins LT zu gehen. (Ja, außergewöhnlicher Tag eben.) Wegen der Schlange vor dem Club, änderte sich das Ziel zum ST-Club. (Mitten in der Woche außergewöhnlich.)

Welch Ironie, dass der Freitag nicht außergewöhnlich begann. Aufstehen ist dieser Tage bei mir immer gleich-schwer. Nach der Arbeit fuhr auf dem Heimweg noch schnell beim Kino vorbei (wo ich den letzten Twilight-Film sah) und war einkaufen. Das Abendprogramm waren die 40. American Music Awards, wo viele namhafte Musiker auftraten, aber nur wenig sehenswert war. (Von den „Stammkunden-Gewinnern“ ganz zu schweigen.)

Am Samstag hatte ich die Aufgabe, Äpfel und Mürbeteig zu verarbeiten. Der Teig aus der Packung war gar nicht schlecht. Das Ergebnis sei im Foto dargestellt. Entspricht dem erstbesten Ergebnis der Suche nach Apple-Crumble auf chefkoch.de – wobei ich ein wenig modifizierte: Habe die Äpfel noch kurz in Rum und Zimt eingelegt – fürs Aroma.
Zum Abend war ich bei einer heiteren Geburtstagsrunde.

Einschub aus der Probier-Ecke: Müller-Milch mit Lebkuchen-Geschmack. Na ja, schmeckt wie es klingt – irgendwie nicht stimmig. Dagegen ist der Spekulatius-Joghurt (, den es hoffentlich auch in diesem Winter wieder gibt, ) ne Wucht.

Sonntag: heute habe ich ausgeschlafen, Comics gelesen (Morning Glories), Reste gegessen, an einer Playlist gewerkelt und viel Milch getrunken. (Die musste weg.)

Es verbleibt um eine Back-Erfahrung reicher
F.