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Logbuch : Erkältung, nein, danke

November 12, 2015

Huch, da hat sich abermals ein wenig angestaut…

Logbuch

20.10.15 : Nach der Arbeit ging ich in die Frieda 23, kümmerte mich ums Abendessen und beredete mit C. ein paar Umgestaltungsideen für die LOHRO-Webseite. Nach dem Vorstandstreffen gesellte sich noch A. dazu und wir gingen in den Geier, wo ich überraschenderweise T. traf, der von seinen Einsätzen beim “Katastrophenschutz” plauderte.

21.10.15 : Dieser Tag stand im Zeichen der Subkultur in Form eines Kultfilms, welcher diesen Tag vor 30 Jahren als Zukunft definierte. Nach sportlicher und geistiger Erschöpfung wuselte ich abermals in die Frieda 23 und schaute mit K. und C. besagte Filmreihe. Die Teile wurden durch besondere Kurzfilme in den Pausen aufgewertet. Und mir fiel auf, wie langatmig der finale “Back To Future”-Film ist, gerade in Bezug auf die fortgeschrittene Tageszeit. Ich war nach diesem Marathon auch sehr froh, dass keiner der Filme Überlänge hatte.

22.10.15 : Wie der Zufall es so wollte, hatte ich ausgerechnet am Folgetag einer Filmnacht einen frühzeitigen Zahnarzt-Termin hatte. Dieser verlief angenehm kurz, ließ mich allerdings auch etwas müde den Tag beginnen. Am Abend war ich gar nicht erst zu Hause und bin gleich nach Lütten Klein gefahren. Erster Stopp WarnowPark, um lecker asiatische Reispfanne zu essen. (Mit scharfer Sauce.) Und auch einen Abstecher im Marktkauf genehmigte ich mir, bevor ich D. am Kino traf. Wir schauten den Konzert-/Dokumentarfilm “Jumpers For Goalposts” von und mit Ed Sheeran. Die Vorstellung wurde durch eine Live-Schalte nach London eröffnet, wo es neben der Weltpremierenfeier auch ein kurzes Acoustic-Konzert besagten Künstlers gab. Es wirkte schon ziemlich exklusiv. Und der Film selbst ist auch sehenswert, selbst wenn man mit der Musik vielleicht nicht so viel anfangen kann. (7/10)

23.10.15 : An diesem Tag genehmigte ich mir wieder die Moderation der Beatbetrieb-Sendung und war ein weiteres Mal überrascht, wie viel Spaß mir die Vorbereitung macht. Ebenfalls an diesem Tag veröffentlichte Adele ihr neues Lied (mitsamt Video) und sorgte im Internet für ein großes Echo auf ihr “Hello”. Am Abend war ich dann ein wenig in Eile, um noch zum vereinbarten Zeitpunkt am Petrikeller anzukommen, wo wir in großer Runde ein mittelalterliches Festessen sowie die Live-Musik genossen. Drei Stunden später waren wir alle sehr satt und bereit fürs Wochenende.

breakfast24.10.15 : Dieses begann für mich relativ früh und verplant. Der Grund dafür war ein Workshop, den ich mit R. gestaltete. Bevor der startete, frühstückte ich entspannt in der großen Küche mit der großen Stimme von Adele via Anlage. Aus unseren 7 ursprünglich angemeldeten Teilnehmern wurden letztendlich 4, die wir gut auf die Sondersendung vorbereiten wollten. Am Abend war ich noch beim Sport sowie Einkaufen und legte mich für einige Stunden hin. Gegen Mitternacht begann ich dann mein Nachtleben in Form des Besuchs des Stadtpalastes, wo I. und J. (und noch einige andere bekannte Gesichter) das Jubiläums der “Gold Lions”-Veranstaltungsreihe feierten. Ich hatte ganz vergessen, dass der Abend Live-Musik beinhaltete, und nahm zu meiner Ankunft nur noch die letzten beiden Songs von U3000 mit. Umso mehr erfreute ich mich an den DJ-Sets, die für meine Hörgewohnheiten nur vereinzelt bekannte Melodien am Start hatten. Nebenbei achtete ich auf die Uhrzeit und kalkulierte die Stundenanzahl bis zum zweiten Workshop-Tag. Als ich mit I. und F. heimwärts ging, war diese Zahl unschön klein.

25.10.15 : Gleich nach dem Aufstehen genehmigte ich mir die Guarana-Cola, die ich mir für Anlässe wie diesen im Kühlschrank aufgehoben hatte. Kurz geduscht und schon wieder in der Außenwelt unterwegs. Der zweite Workshop-Tag verging als Anleiter flugs und die Sondersendung würde ich als gelungen bezeichnen. Am Nachmittag saß ich mit A. an Ideen für einen Veranstaltungsflyer. Dies ging bis in die Abendstunden, so dass ich mir auch gleich das vorgesehene Abendessen bei LOHRO zubereiten konnte. Auf dem Heimweg schaute ich kurz beim Hackspace vorbei und vernahm eher unschöne Neuigkeiten von V..

26.10.15 : Der Start in die Woche verlief routiniert – fast schon so belanglos, dass ich mir beinahe wie eine Drohne vorkam. Ich schrieb am Abend an meinem Musikjournal… und fertig.

27.10.15 : Auch für diesen Tag kann ich gleich zum Abend (nach der Routine) springen: Da für die erste “Stereo Roÿal”-Veranstaltung noch einiges zu planen war, traf ich mich mich C. und A. bei LOHRO und half beim Erstellen von Grafiken.

28.10.15 : Irgendwie verschob sich an diesem Mittwoch alles zeitlich etwas nach hinten. J. war zu Besuch beim Musikredaktionstreffen. Zum LOHRO-Stammtisch sind wir dann nicht mehr gegangen. Stattdessen hatten wir einen Einblick in den Musikgeschmack von S. und Oreo-Kekse.

zm_live29.10.15 : Der große Konzert-Tag war da. Nach der Arbeit traf ich mich mit J., wir gingen einkaufen und kochten in der LOHRO-Küche Abendessen eine 1A Nudelpfanne. A. kam dazu, wie aßen und gingen ins Peter-Weiss-Haus, wo Zugezogen Maskulin eine tolle Show lieferten. Im Anschluss nahmen wir noch die Möglichkeit wahr, Merchandise zu erwerben, besuchten einen Supermarkt und redeten über dies und das.

30.10.15 : Da ich mich nach der getanen Arbeitswoche nach meinem Bett sehnte, schob ich noch ein wenig Schlaf nach, bevor ich mich mit H. am Dobi traf. Wir gingen in den Geier, trafen dort K., H. und P. und bekamen sogar noch etwas von einem Fußballspiel mit. Der nächste Stopp war die WG von J., wo wir scheinbar gerade richtig kamen für ein Trinkspiel. Und schließlich machten wir uns zum PWH auf, wo es nebst Indie-Musik ein Wiedersehen mit anderen bekannten Gesichtern gab.

31.10.15 : Sehr müde begann ich das Wochenende. Und die Erkenntnis, dass sich der Bahn-Fahrplan aufgrund Schienersatzverkehr geändert hatte, wirkte auch nicht ermunternd auf mich. So kam ich erst zwei Stunden später als geplant in der Heimat an. Zum Abendessen gab es Gyros. Zum Nachtisch einen Animationsfilm mit Retro-Charme.

01.11.15 : Es deutete sich über den Tag verteilt an, dass ich mich erkältet hatte. Am Nachmittag wollte ich deswegen extra Tee. Zum Abendessen gab es Grützwurst. Ich fuhr in die Stadt zurück, gönnte mir etwas Sport und ging zum LiWu, wo ich mit K. die Neuverfilmung von “MacBeth” mit Michael Fassbender im OmU sah. Die Brutalität des Films fand ich grenzwertig. Da ich die Vorlage nicht so gut kenne, weiß ich auch nicht, wie getreu die Verfilmung einzustufen ist. Die bildgewaltigen Naturkulissen sowie die schauspielerischen Leistungen entschädigten für die eher schwere Kost ungemein. (6/10)

02.11.15 : Meine Güte, war ich gesundheitlich angeschlagen. Schon am Nachmittag konnte ich das Tagesende kaum erwarten. Jedoch galt es für mich, noch ein wenig Zeit in die Sendungsvorbereitung zu stecken – und das mit jeder Menge Wasser/Tee und einem Eimer Joghurt.

03.11.15 : Auch am Dienstag war ich eigentlich nicht so heiter wegen “Verschleimungen”, freute mich dennoch auf eine neue Ausgabe der Kinokonzentrat-Sendung. Die Vorbereitung half ungemein. Im Anschluss sprach ich noch mit H. eine Weile und erfreute mich zu Hause an scharf-würziger Kürbissuppe aus der Heimat.

04.11.15 : Abendbeschäftigung mit Meetings – so könnte ich diesen Tag zusammenfassen. Eine Übereinkunft in Sachen Webdinge war bei LOHRO schon fast überfällig und nun auf dem Plan. Danach wurde wieder über Musik abgestimmt, erstmals mit S. im Team. Und schließlich sagte ich noch im Hackspace hallo, wollte eigentlich ein wenig protokollieren, half dann aber M. bei der Vorbereitung einer Tombola. Ich stellte fest, dass mir das Programmieren mit Python ein wenig fehlt.

05.11.15 : Ich kam erst etwas verspätet dazu, das Büro zu verlassen, ging einkaufen und war zunächst eine Weile bei LOHRO. Die Planung für einen gemeinsamen Filmabend fiel nach mehreren Absagen ins Wasser. So sah ich “V wie Vendetta” eben allein. Ein sehr guter Film, der auch in den Jahren nichts von seiner Brisanz und Spannung verloren hat. Am späteren Abend ging ich zum ST-Club, wo meine ehemalige Fakultät eine IEF-Ersti-Feier ausrichtete. Das Namensschild-Spiel fand ich sehr genial und war auch erfreut, quasi “gefunden” worden zu sein. Die Musikmischung war okay, wobei ich an dem Abend irgendwie keine Lust auf “Bad Taste” hatte. Ich testete zum zweiten Mal eine Minz-Mate und war über den Geschmack positiv überrascht.

06.11.15 : Der Freitag war absolut unspektakulär. Arbeit, Sport und Ruhe am Abend.

mandelveis07.11.15 : Ich war überrascht, dass ich doch so lange schlafen konnte, und nahm mir mit Absicht vor, für den Vormittag keine Eile aufkommen zu lassen. In Ruhe unternahm ich meinen Einkauf und genoss ein paar Unterhaltungssendungen zum Frühstück. Am frühen Nachmittag ging zum projekt:raum, half beim Subbotnik-Einsatz und freute mich über das leckere Mittagessen. Ich ging zur Frieda 23, wo ein Kinder-Unterhaltungsprogramm im Rahmen der „Schon fairabredet“-Veranstaltung im Foyer stattfand, bewunderte B.’s T-Shirt-Druck sowie die faszinierende Upcycling-Ecke und tat noch ein paar Internet-Dinge. Dann traf ich mich mit K. in der Innenstadt und bestaunte ein wenig von der 14. Rostocker Lichtwoche. Bis zur großen Abendshow wollte ich nicht bleiben, weil ich mir noch Mandeleis reserviert hatte und das gern an diesem Abend vom VEIS abholen wollte. Danach ging ich wieder zum projekt:raum, wo gerade abgeschlossen wurde, obwohl im Hackspace noch Licht an war. Ich klärte den Fall auf und plauderte eine Weile mit M. über Taylor Swift bzw. deren Musik. P. brachte den Schlüssel vorbei, M. überraschte uns mit der Nachricht über einen Opennet-Ausfall und später kam P. erneut vorbei zum Beheben. Dazu musste er zweimal bei stärker werdendem Regen aufs Dach. Danach schien die Lage beruhigt, H. kam dazu und P. beschloss, mit M. die Sternradio-Sendung zu bestreiten. Wir gingen zu LOHRO und erfreuten uns an der Musik. Von der Sendung selbst nahm ich eher weniger Notiz.

08.11.15 : Der Termin zum Brunch kam genau richtig – am späten Vormittag. Schon bei der Ankunft am PWH wurde angemerkt, dass ich wohl eine Stärkung vertragen könnte. Einen kleinen Schock gab uns eine Menschenmenge im Flur. Glücklicherweise war die wegen einer Tanztheater-Vorstellung dort. Im Cafe Marat hatten wir weniger Platzmangel und ein volles Buffet zum Erkunden. Gut eine Stunde später war das kulinarische Spektakel auch schon ziemlich vorbei und viele Menschen gesättigt. Mein nächster Stopp war LOHRO. Überraschenderweise traf ich nur K. vor und erfuhr, dass A. eine Stunde später mit der Sendung starten wollte wohl zu Beginn nicht vor Ort sein kann. So kam ich zu einem spontanen Moderationseinsatz bei den LOHRO Charts. Später wurde uns Kuchen von den Tanztee-Kollegen angeboten. (T. ist ein Spezialist in Sachen Apfelkuchen.) Am Nachmittag verschlug es mich erneut ins Cafe Marat. Grund war der erste Comic-Treff von Sequential Art, bei dem sogar ein Quiz stattfand und ich mich an einem Gemeinschaft-Comic beteiligen konnte. Leider konnte ich nicht bis zum Schluss bleiben, weil ich einerseits A. beim Trailer-Basteln helfen wollte und andererseits noch für die Öffnung des Hackspace zuständig war. Ich freute mich über die Ankunft von M., S. und P., denen ich den Schlüssel überlassen konnte. Denn auch da hatte ich einen weiteren Termin.
Und zwar den Kinobesuch für den neuen 007-Film “Spectre”. In Kurzfassung: der Film war sehr Bond-typisch, konnte handwerklich punkten, hatte dennoch arge Handlungsschwächen, konnte mich letztendlich ein wenig mehr überzeugen als “Skyfall”. (8/10)

09.11.15 : Neue Woche, neues Glück. Für den Auftakt der Arbeitswoche erhielten wir Besuch aus Berlin, was entsprechend für Meetings und Mini-Workshops sorgte. Am Abend bestand die team-bildende Maßnahme aus einem Besuch des Sportzentrums am Schwanenteich und einem späten Abendessen in den Fritz-Reuter-Stuben. Ein später Ausflug zum Pleitegeier war auch noch drin.

10.11.15 : Den Tagesstart würde ich eher als kräfteraubend bezeichnen. Typische Momente, in denen ich für einen Bürojob dankbar bin. Am Abend war ich zunächst unschlüssig, entschied mich dann doch für die Teilnahme bei der Redaktionskonferenz, welche trotz abschweifender Rede-Anteile relativ zeitig zu Ende ging. Das traf sich mit meinen Plänen fürs Zeitmanagement sehr gut.

11.11.15 : Das frühmorgendliche Aufstehen war einigermaßen erträglich. Vielleicht auch, weil ich dem Weckerklingeln zuvorkam. Die 4 Stunden freiwilliger Zeitvertreib bei LOHRO (im Weckruf-Kontext) vergingen sehr schnell. Ich wunderte mich über einen Musikwunsch, weil ich noch am Vorabend mit A. darüber sprach, mal wieder HGichT im Frühprogramm zu spielen. (Gedankenübertragung?) Etwas Sport und einen Arbeitstag später fand ich mich wieder beim Radio ein, um ein wenig Musik zu bemustern. Um die 30 Titel sind es geworden, davon einige, die ich so schnell nicht mehr hören müsste. Mit A. und S. plauderte ich noch eine Weile und ging auf dem Heimweg beim Hackspace vorbei, wo bereits Aufbruchstimmung herrschte, was ich zu der fortgeschrittenen Tageszeit keineswegs bedauerte.

Stichwort Zeit: da mir diese Logbuch-Einträge aktuell zu groß vorkommen, werde ich versuchen, dem in den nächsten Tagen aktiv entgegen zu wirken.

Es verbleibt hoffnungsvoll
F.

Logbuch : viel Fleisch

Mai 5, 2013

Kaum bin ich am späten Sonntagabend zu Hause angekommen, stresse ich den Rechner mit einer Menge an Konvertierungen, um M. die morgige Heimfahrt zu verschönern. Aber wie konnte es dazu kommen?

Nun, diese Woche begann sehr entspannt in der Heimat, wo ich noch ein ordentliches Frühstück mitnahm, bevor ich wieder in die Stadt zurückkehrte, um dort in Windeseile einen Einkauf zu erledigen. Denn C. wollte sich frühzeitig treffen, um dann zum Campus-Erwachen (ein studentisches Open-Air-Festival in der KTV) aufzubrechen. Dort hatten wir mit L. und ihren Mädels viel Spaß, wenn auch es sehr kühl wurde. Die Bands fand ich leider nicht sonderlich erwähnenswert.

Am Dienstag konnte ich meine Programmierkenntnisse unter Beweis stellen, was mehr oder weniger „durchwachsen“ endete. Zum Abend musste der Besuch im Bunker leider durch einen Besuch im Pleitegeier ersetzt werden, um das Fußballspiel mitverfolgen zu können. Der Laden war brechend voll – wie auch einige Gäste, die komische Parolen blökten. Egal… das Spiel war spannend bis zum Schluss. Danach besuchte ich noch M., wo wir ein wenig über die Welt sinnierten.
Ach ja, dafür ließ ich an diesem Abend die Vorpremiere zu „Iron Man 3“ sausen.

Denn den Film schaute ich dann am Feiertag (Mittwoch) zusammen mit S., K. und M.. Davor waren wir noch bummeln und machten einen Halt bei der Eisscholle, die anscheinend zunehmend vom freundlichen Wetter profitiert. „Iron Man 3“ fand ich sehr unterhaltsam, besser als den zweiten Teil und stimmig in Bezug auf die anderen Marvel-Filme. (8/10)

Donnerstag  lernte ich in einem Workshop Grundlagen zur Selbstständigkeit, die mich eher davor abschrecken, das in meiner aktuellen Situation in Erwägung zu ziehen. Der ganze Steuer-Hickhack mit USt und so bedarf ordentlich Feingefühl. Danach traf ich auf L. in der Stadt und wir gingen zum Couchsurfing-Stammtisch ins „Old Western“. Endlich weiß ich nun, wie das Steakhaus von innen aussieht. Ich gönnte mir den Starterteller mit drei unterschiedlichen Fleischsorten und war danach auch sehr satt.

Am Freitag hatte ich eigentlich so gut wie gar nichts geplant, schaute die erste Hälfte der dritten Staffel „Game of Thrones“ und wurde abends von K. auf den Film „Die Jagd“ aufmerksam gemacht, den wir dann im LiWu schauten. Leider war die Thematik dann doch sehr viel ernster als ich mir das gedacht hatte. Auch wenn der Film gut gemacht ist (7/10), musste ich das erst mal verarbeiten danach. Und so schaute ich passenderweise die ersten Folge der neuen TV-Serie „Hannibal“. Passend, weil dort auch Mads Mikkelsen mitspielt. Nach zwei Episoden finde ich die Serie sehr übertrieben, werde aber noch am Ball bleiben.

Das Wochenende begann ich wieder mit politischen Themen, die mir durch Sendungen wie „Real Time with Bill Maher“ und „Vice“ vorgesetzt werden. Anschließend war ich einkaufen. Dann meldete sich M., der in die Sonne wollte. Und so besuchte ich erstmals den Freigarten, wo ich mir eine Club-Mate gönnte. Danach wuselten wir durch die KTV und fanden heraus, dass der Öko-Flohmarkt eher für Kindersachen war. Zurück am Doberaner Platz nahm ich meinen Mut zusammen und probierte den Hotdog namens FSK-18 (bei Coney’s), der mich wirklich an meine Grenze brachte, was das Ertragen von Schärfe angeht.
Dann pilgerte ich zur HMT, wo A. ihr Diplomvorspiel auf einem Instrument darbietete, welches mir gerade nicht einfällt. Danach lud sie zum Reinfeiern in ihren Geburtstag ein, was dank der vielen bekannten Gesichter auch Spaß machte.

screen-captureAm Sonntag war ich noch gar nicht lange auf und bekam via Facebook sogleich Vorschläge für die Tagesgestaltung. Zunächst besuchte ich S. und half beim Kochen einer Gemüse-Reis-Pfanne. Dann holte ich M. ab, mit dem ich dann zunächst zum IGA-Park fuhr, wo wir uns das japanische Frühlingsfest anschauten. Am auffälligsten fand ich die Cosplay-Fraktion – Teenager im Aufzug von Manga-Figuren bzw. Pokémon. Danach fuhren wir nach Warnemünde und wurden vom Anblick der „Queen Elizabeth“ beeindruckt – und von der Menge an Menschen, die zu diesem Anlass dort wuselten. Weil das doch ziemlich anstrengend war, ging es für uns dann ein weiteres Mal in den Freigarten zum Entspannen. Und schließlich versammelten wir uns abends im Petrikeller für ein Festessen mit viel Fleisch.

Ach ja, an all den Tagen habe ich bestimmt auch so manches Comic gelesen. Aber davon war scheinbar nichts nachhaltig genug, dass ich das hier erwähnen möchte.

Es verbleibt zunächst noch kein Vegetarier
F.

PS: die schärfste Sauce heißt „The Source“ und wartet mit 7,1 Millionen Schärfe-Einheiten auf.

Taken by the sea

September 16, 2012

Und damit endet die Titel-Serie, in der ich jeweils den ersten Songnamen eines Darren-Hayes-Albums genutzt habe. In seinem aktuellen Langspieler nähert sich der Künstler wieder dem Mainstream. Ich würde es „Indie Pop“ nennen, wenn das nicht ein Widerspruch ist. Einerseits sind die Lieder sehr eingängig und dennoch nicht gleich zwanghaft zeitgemäß.

Was meine Zeit angeht, habe ich es wieder ein paar Tage ohne Eintrag ausgehalten. Insofern folgt hier wieder kurz ein Rückblick:

Am Montag habe ich meine kulinarischen Fähigkeiten erweitert und unter G.’s Anleitung an einer Tomatenbutter mitgearbeitet, die für Mittwoch vorgesehen war. Das ging schneller als gedacht. So konnte ich darauf noch einen Bourne-Film sehen, der mir gut gefallen hat. Insgesamt kann ich damit sagen, dass die Trilogie um Matt Damon sehenswert ist.

Der Dienstag hielt ein ganz besonders Dinner bereit, denn es ging (für mich erstmals) in den Petrikeller, ein mittelalterliches Restaurant in der Altstadt. Und was soll ich sagen? Satt wird man ohne Ende. Das Ambiente stimmt und die Bedienung war sehr freundlich. Es gab sogar kleine Spielchen zum Abschluss. Ich denke mal, der Runde wird es auch gefallen haben – war es doch ein außergewöhnliches CouchSurfing-Treffen unserer lokalen Stammgruppe. Im Anschluss habe ich noch Y. besucht und meinen Senf zu Einrichtungsfragen loswerden dürfen. (Hoffentlich war es nicht zu verwirrend. Zur Not schiebe ich es auf „Dr. Pepper“.)

Und nach der Völlerei war der sehr frühe Mittwochmorgen für mich alles andere als traumhaft, da ich eigentlich gern weitergeschlafen hätte. Aber an diesem Tag ging es auf einen Betriebsausflug der besonderen Art. Es gab drei Führungen, die zwar in der Qualität schwankten, aber dennoch informativ waren. Wer hätte gedacht, dass man Bernsteine verbrennen kann. (Obwohl eigentlich logisch, es ist ja nur Harz.) Ach, und wir hatten Picknicks – Frühstück und Kuchen – wo ich unter anderem die Tomatenbutter beisteuern konnte.
Zum Abend hin war ich zwar müde, ließ es mir jedoch nicht nehmen und verbrachte zum Anlass von U.’s Rückkehr aus (dem gefährlichen) Amiland einen geselligen Abend im „Pirat“.

Der Donnerstag wurde zum Kinoabend: Und damit fix zur Kritik von „Das Bourne-Vermächtnis“. Enttäuschend. Teilweise langweilig und inhaltsarm. Nette Cast, aber wenig Charaktermomente. Hätte ich es gekonnt, hätte ich den Film in 1,5-facher Geschwindigkeit gesehen. Normalerweise würde ich nun schreiben „nur was für Fans“. Aber selbst die könnten wie ich sehr wohl enttäuscht werden.

Freitag war für mich ein außergewöhnlicher (22-Stunden-)Tag, denn nicht nur war ich auf einer Diplomverteidigung der Chemiker, sondern danach (einen Pizza-Abend später) noch im ST-Club, zur beliebten Bad-Taste-Party. Diese war besser als die letzte, aber hatte schon andere Hoch-Zeiten erlebt. (Eigentlich schlimm, wenn man anfängt, von „früher“ zu reden.)

Der Samstag begann (passend zur Woche) mit Müdigkeit, da ich meine Reisepläne nicht ändern wollte und eine kurze Nacht in Kauf nahm. Dafür war der Zug nicht überfüllt und pünktlich. Nach einem sehr späten Frühstück hatte ich ein paar Comics auf meiner Agenda, die sich prioritätstechnisch nach vorne gedrängt hatten, weil dazu im Internet Spoiler lauerten, die ich mir nicht geben wollte. Also habe ich mal eben die Reihe „Avengers vs. X-Men“ nachgelesen bin zum aktuellen (vorletzten) Heft, in dem ein bekannter Marvel-Charakter (scheinbar) das Zeitliche segnet (wobei man hier wohl besser von Wechsel der Existenzebene reden sollte – Rückkehr-Wahrscheinlichkeit hoch). Ansonsten sind die Hefte schön anzusehen, aber furchtbar in Bezug auf den Lesespaß. Selten fühlte ich mich als Comic-Fan so betrogen – so sehr lebt die Serie vom Hype.
Der Abend wurde dann mit Trash-TV erster Güte (Stichwort Castingshow) veredelt. Waren die beiden quotenmäßig mal Gegenspieler, so dürfte das Gespann um Bohlen und Gottschalk nun mit vereinten Kräften für Traumquoten sorgen. Ach ja, eigentlich soll dabei noch ein „Supertalent“ gefunden werden. Aber das ist ja nur zweitrangig. (Hat mal jemand gezählt, wie viele Kandidaten der tausenden Bewerber am Ende in der Sendung vor der Jury standen? Das sagt dann wohl einiges.)

Und heute? Da habe ich gelesen und mein erstes Rührei zum Abendessen zubereitet. Es ist etwas ungewohnt mit dem Rühren, damit die Pampe nicht anbrennt, aber letztendlich doch sehr einfach.

Eigentlich wollte ich noch ein paar andere Themen ansprechen, aber das ist dann was für künftige Einträge.

Es verbleibt gern an der Küste
F.