Posts Tagged ‘Persepolis’

Logbuch : Ausverkauf und Ausgleich

November 2, 2014

Hui, sind das wieder Tage, die mir der Monatswechsel so bereitet…

28.10.14 : Der Dienstag forderte mich erst geistig, dann körperlich – und zum Tagesabschluss ließ ich es mir gut gehen. Infotainment-Inhalte, Musik und ein paar mehr Kapitel von „Persepolis“.

29.10.14 : Ein weiteres Mal hatte ich ein paar Vorhaben für den Mittwoch, die mir seit dem Aufstehen eine straffe Planung vorgaben. Die Runde in der Musikredaktion war überaus heiter und konnte sogar mit zusätzlichen Gästen aufwarten. Anschließend schaute ich noch kurz im Hackspace vorbei und bekam unerwartet eine kleine Auswertung zur Pilotsendung von vor einer Woche. Außerdem reservierte ich mit Freude Kinotickets für „Interstellar“. Stichwort Vorfreude.

30.10.14 : Es war der Donnerstag vor einem Feiertagswochenende. Und so plante ich meinen Einkauf extra vor der Arbeitszeit ein, in der Hoffnung, der Supermarkt würde da noch etwas leerer (als am Abend) sein. Pustekuchen. Die Idee hatten wohl noch andere. Am Nachmittag ereilten mich dann die Nachrichten von Freunden, die ich beim Konzert dann wohl nicht antreffen sollte, da es hoffnungslos ausverkauft war. Schön für die Veranstalter, unschön für die Kurzentschlossenen. Ich hatte insofern Glück, da ich am Abend meinen Gewinn vom Campus Open Air Quiz einlösen konnte – einen Gästelistenplatz.
AMK_liveDas Konzert von AnnenMayKantereit (mit Von Wegen Lisbeth als Vorgruppe) im PWH hätte aus meiner Sicht kaum besser sein können. Ich sah junge ambitionierte Musiker auf der Bühne, die sichtlich Spaß am Auftritt hatten. Das gab mir sogar etwas Hoffnung, dass es in der Szene nicht immer nur um Kommerz gehen muss. Auch traf ich Freunde von LOHRO und Hackspace, mit denen die Nacht lang werden konnte.

31.10.14 : Feiertag. Ausschlafen. Verwirrung wegen ein paar komischen Momenten vom Vortag. Chat-Nachrichten. Die Entscheidung, den Tag (endlich) für ein privates Projekt zu nutzen, was schon lange aufgeschoben wurde. Den Abend mit Musik ausklingen lassen. Zum Feiern hatte ich nicht wirklich die Laune.

01.11.14 : Ich begann das (reguläre) Wochenende mit etwas Eile, da ich rechtzeitig beim Nachrichten-Workshop eintreffen wollte, und davor noch ein Einkauf plus Frühstück für die notwendige Gelassenheit sorgen sollte. Wie beinahe geahnt ging der Workshop auch etwas länger. Ich freute mich sehr darüber, überraschend an ein leckeres Abendessen zu geraten. (Dank an K.) Für den Abend sollte es etwas besondere Kino-Kost geben. Das LiWu zeigte in wenigen Spätvorstellungen den Film „Under The Skin“ mit Scarlett Johansson (im O-Ton). Oha, ich hätte nicht gedacht, dass dieser ungewöhnliche SciFi-Film so anstrengend sein würde. Ähnlich dachte auch die Runde, mit der ich den Film sah. Im Nachhinein finde ich den Film ziemlich „David Bowie“, wenn es das als Adjektiv geben würde. (5/10)
Im Anschluss verweilte ich noch ein wenig in den LOHRO-Räumen, sondierte dabei mit G. „komische“ Musik. Auf dem Heimweg trafen wir dann am Dobi noch auf J. und P., welche noch ins PWH wollten, während wir eher im Pleitegeier noch einen Zwischenstopp einlegten.

02.11.14 : Heute wollte ich eigentlich an meinem Projekt weiterarbeiten, landete dann irgendwie als Drittmoderator in der Charts-Sendung, und war auch im Anschluss irgendwie mit anderen Dingen beschäftigt – z.B. Pudding und einer neuen Folge SNL. Ach ja, und Hündin Tilly verlangte auch etwas Aufmerksamkeit. 🙂

Es verbleibt als Letzter, der hier das Licht ausmacht (und morgen wohl als Erster wieder anmacht)
F.

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Logbuch : Terminkollision

Oktober 27, 2014

Nachtrag zum 19.10.14 : Es waren eher verwaltungstechnische Dinge, an denen ich mich beteiligen konnte. Aber das kann schon mal passieren, denn die Wichtigkeit guter Absprache ist bei Technikbelangen auch nicht zu unterschätzen. Und andererseits hatte ich auch nicht viel Zeit, da ich früh ins Bett gehen wollte.

20.10.14 : Grund dafür war die Abmache, dass ich wieder eine Frühschicht im Radio übernehme, um die wenigen Mitmacher vom Tag zu entlasten. Und so fing diese Woche für mich also gegen 4 Uhr morgens an. Auch mal interessant. 😛
Wie ich es da abends noch ausgehalten habe und zu Lesestoff greifen konnte, bleibt mir ein Rätsel. Und damit nicht genug: ich hatte seit Längerem wieder (analoges) Papier in den Händen. Ich fing endlich mit „Persepolis“ an, was ja auch als Animationsfilm umgesetzt wurde. Der Beginn ist schon mal faszinierend. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

21.10.14 : Der Dienstag war wieder trostlos routiniert. Es gibt da wirklich nichts Besonderes zu berichten. Außer vielleicht, dass der nächste Dienstag gleichermaßen ausfallen könnte. Wobei ich das eher traurig als besonders finde.

22.10.14 : Und da ist er wieder – der wohl ereignisreichste Tag in der Woche. Ich kann sagen, dass ich seit dem Aufstehen ein relativ straffes Programm auf dem Plan hatte, welches wenig bis keine spontanen Änderungen erlaubt. Beim Verlassen des Hauses hatte ich bereits mein Abendessen dabei und konnte auch nicht genau sagen, wann ich wieder zurück sein würde… mit der Aussicht auf „nach Mitternacht“.
Für den Abend (nach dem Treffen der Musikredaktion) hatte ich einen VoKü-Ausflug, eine Verkabelungssession, ein Kinoabend und ein Fußball-TV-Abend zur Auswahl: ich entschied mich für Letzteres und war froh, dass ich den Folgetermin zeitlich etwas nach hinten verschieben konnte, damit ich noch was von der zweiten Halbzeit hatte. Danach war ich nämlich wieder beim Radio im Auftrag einer Pilotsendung, die auch sehr reibungslos ablief. Nach so einem Tag war ich allerdings mehr als bettreif.

23.10.14 : Donnerstag spielte meine Laune im Tagesverlauf irgendwie nicht mit und ich fand mich gegen Abend sehr angespannt bis deprimiert vor. Das Wetter passte dazu. Als ich nach einer kurzen Einkaufstour (anstelle eines PWH-Besuches) zu Hause ankam, war mir sehr nach melancholischer Musik – und diese finde ich mit Leichtigkeit in meinen Playlisten.

Rostock_okt1424.10.14 : Die Arbeitswoche endete wie sie begann – mit einer Frühsendung, zu der ich mich einigermaßen gut vorbereitet fühlte. Auch auf Arbeit sah es nach einem ruhigen Wochenausklang aus. Ich nutzte die relativ beständige Wetterlage für einen ausgiebigen Spaziergang durch die Stadt (jenseits der Bummelmeilen) und am Stadthafen, was mir zwar ein wenig innere Ruhe gab, aber mich doch abermals zu nachdenklich für einen Freitagabend werden ließ. Dem begegnete ich zu Hause einigermaßen erfolgreich mit Musik der erheiternden Art und plante ein wenig für das Wochenende.

25.10.14 : Endlich fuhr die Bahn wieder so, wie ich es wollte, und dem Besuch in der Heimat stand nichts im Weg. Am Vorplatz des Binzer Hauptbahnhofs wird seit so vielen Monaten gebaut, aber ich hatte den Eindruck, dass die Arbeiten vielleicht schon in den nächsten Wochen beendet sein könnten. Das Wetter war schon fast frühwinterlich. Wie gut, dass ich eine Mütze dabei hatte.
Für das Abendessen entschied ich mich um – statt Hähnchen-Curry sollte es Chili geben. Und dieses Gericht kann ich wohl bald mit geschlossenen Augen zubereiten. (Mit anderen Worten: es fiel mir leicht.) Ausnahmsweise gab es dazu Reis als Beilage.
Das Abendprogramm ließ ich mir durch dumme Unterhaltungssendungen im Fernsehen nicht kaputtmachen. Dafür hatte ich den Film „The Guard“ auf DVD dabei. (Danke A.) Und oh, wie gut der doch ist. Ein paar Details (ua. das Ende) hatte ich so gar nicht mehr in Erinnerung.

26.10.14 : Zeitumstellung? Welche Zeitumstellung? Also für mich begann der Tag wie üblich am späten Morgen, was wohl sonst eine Stunde später gewesen wäre. Den Tag über bestimmten überwiegend Infotainment-Inhalte meine Freizeit. Die letzte Folge von „Real Time“ war wieder überraschend kontrovers. Ich erlaube mir zu den vielen brisanten Themen in der Weltgeschichte schon gar keine Meinung mehr. Und ja, das merke ich auch bezüglich dieser Plattform. Mehr als ein „könnte sich ändern“ fällt mir dazu gerade auch nicht ein.
Wieder in der Stadt angekommen, konsumierte ich im Hackspace nebst Internet-Inhalten noch erstmals „Kvass“, was mit „so erfrischend wie Brot“ angepriesen wird. Wer Club-Mate schon gewöhnungsbedürftig findet, sollte diese Limo mal probieren. Mir wurde gesagt, dass es auch große Flaschen davon in dem einen Laden am Doberaner Platz gibt, was dann wohl besser schmeckt. (Sollte ich es wagen?)

27.10.14 : Anders als in den letzten Wochen ließ ich mir beim heutigen Wochenstart alle Zeit der Welt. Warum? Weil ichs kann. Und ich versuche, nicht zu sehr in Routine zu verfallen. Also war ich auch nicht bei der Montagsrunde wie sonst. Ich glaube, die Schule hat hier wieder angefangen. Ebenfalls ungewöhnlich für einen Montag war der Kurzausflug am frühen Nachmittag, den ich als organisatorisch wertvoll einstufe. (Konkreteres dazu vielleicht nächsten Monat.)
Und sonst? Ich probierte wieder ein neues Getränk am Abend, und dieses würde ich ohne Weiteres als Reinfall bezeichnen, werde hier aber auf eine Nennung verzichten. Derweil fiel eine Unternehmung fürs Wochenende ins Wasser. Ob ich es auf Ersatz anlege, weiß ich noch nicht.

Ausblick: morgen ließe sich meine Routine zwar durch ein Couchsurfing-Event aufbrechen, aber zeitlich wird mir das etwas zu knapp. Dann vielleicht doch lieber Trott am Abend. 😛 (Für ereignisreiche Aussichten habe ich ja noch Mittwoch und Donnerstag – nicht zuletzt durch einen Konzertbesuch.)