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Logbuch: Schlaf ist wichtiger als ein Blog

April 10, 2017

Upps, da war also wieder dieser Konflikt mit Zeit und Prioritäten etc. aktiv. Bei der bisherigen Schreibrate erwarten euch also noch gut 7 Einträge in diesem Jahr. 😛

Ne, aber ehrlich… es hat sich kaum in meinen Alltag integrieren lassen, hier einen abgerundeten Beitrag zu leisten. (Glaubt mir, hmkay?)

24.01.17 : Ein wenig Antriebslosigkeit begleitete mich in den Tag. Das zwar milde (dennoch aber kalte) Wetter trug auch nicht gerade zur Stimmungshebung bei. Ich verließ mein Heim und hatte sogleich X verschiedene Termine im Kopf. So ein Tag mit Fahrplan also.

25.01.17 :  Der übliche Mittwoch mit Arbeitstag und LOHRO-Ausklang im Kreise der Musirkedaktion.

26.01.17 : Im Rahmen der Kinoredaktion erhielten wir erstmals ein Rezensionsexemplas aus der Heimkino-Abteilung. An dem Tag vereinbarten wir die abendliche Sichtung von “Imperium”, einem packenden Sozialdrama mit Daniel Radcliffe und Toni Collette. Nur zum Ende hin schwächelte die Handlung ein wenig. (7/10)

27.01.17 : Ein ziemlich langer Freitag sollte diese Arbeitswoche für mich beenden. Meinen Standard-Termin für die einstündige Musikradiosendung hielt ich ein, verbrachte danach noch etwas Zeit im Sendehaus, ging einkaufen und nahm später eine Bahn nach Lütten Klein. Grund: der finale Resident-Evil-Film. An dieser Stelle könnte ich fast von Tradition sprechen, aber ich verfolgte die Filme erst ab Teil 4 im Kino. Und nun kann ich auch sagen, dass nur eben jener vierte Aufguss viel Spaß gemacht hat. Alle anderen Teile waren eher okay. Und bei “The Final Chapter” wünschte ich mir, dass der Titel die Parole für die Zukunft ist. Aber Erfahrung zeigte mir mehrfach, dass ein Franchise fast immer wieder reanimiert wird. Und sei es aufgrund eines Jubiläums. Der Film war jedenfalls unter aller Zombiekanone – hohl und schlecht. (5/10)

28.01.17 : Am Samstag vernahm ich eher weniger Tageslicht und schlief bis zum Gehtnichtmehr. Am Abend trafen wir uns bei LOHRO, aßen ne Kleinigkeit und bereiteten uns mental auf das Konzert von Waving The Guns vor. Die Schlange vor dem MAU Club wollte gar nicht enden und so verpassten wir einen Teil von Pöbel MCs Auftritt. Der Laden war voll, die Stimmung ausgelassen. Nach dem Konzert ging ein Teil unserer Gruppe noch in den Bunker, wo T. im oberen Floor viel Hardrock-Zeugs auflegte. C. sorgte derweil dafür, dass ich fast stets ein Getränk in der Hand hatte.

29.01.17 : Wenn ich für Sonntag so gut wie nichts geplant habe, schlafe ich aus und schaue manchmal bei LOHRO vorbei. Tja, das war so ein Sonntag. Wobei ich auch noch ordentlich Vorbereitung in die nächste Kinosendung stecken musste.

30.01.17 : Und wieder ein Wochenstart, den ich gern später begonnen hätte. Im Laufe des Tages machte ich Pläne – ua. dass es kein langer Tag werden sollte. Nach dem Bürotag ging es zum Training. Danach mummelte ich mich zu Hause ein, schaute einen Film und widmete mich weiteren Comics von M. – unter anderem “Savage Dragon” und “Judge Dredd”. Ersteres ließ mich an die 90er Jahre denken. Bei Zweiterem freute ich mich, problemlos die Parts des großartigen Zeichners Brian Bolland ohne Credits zu erkennen. Nach der Lektüre ging ich zu Bett und genoss eine “sleepy time”-Playlist mit vielen mir gut bekannten Songs.

31.01.17 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Fördervereinstreffen und ganz viel Bemusterung. (Darunter Mails von März 2016)

01.02.17 : Ein Mittwoch der Kategorie “Routine”: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

02.02.17 : Volles Programm an diesem Donnerstag: Arbeit, Kinosendung, Besuch von Freunden, Kinobesuch (“Groundhog Day” am Murmeltiertag) und danach noch eine ganze Weile mit M. geplaudert. So vergeht schon mal ein Tag.

03.02.17 : Aber das ist noch nichts im Vergleich zum Verlauf an diesem Freitag. Es begann wie so oft mit Arbeit und Sendung und danach mit Sichtung der Pilotfolge von “Powerless”. Danach sollte eigentlich ein Besuch im Geier anstehen, was sich dann aber nicht ergab. Stattdessen traf wir andernorts aufeinander und verbrachten viel Zeit. (Eigentlich schon komische Umstände, um neue Bekanntschaften zu schließen.)

04.02.17 : Ein erster Blick auf die Uhr bestätigte meine Befürchtung, dass sich sämtliche Vorhaben für den Tag um mindestens 2 Stunden verschieben würden. Dies trug in der Heimat nicht unbedingt der allgemeinen Erheiterung bei. Ich konnte abends noch einer Nachbarin bei der Rechnerbereinigung helfen und ließ mich vom TV berieseln.

05.02.17 : Ich begann diesen Sonntag für meine Verhältnisse eher früh und holte Brötchen. Nach dem Frühstück schaute ich “SNL” und konkretisierte meine Pläne für den Abend. Auf dem Weg in die Stadt las ich den “Midnighter”-Megaband endlich zu Ende und schaffte es, danach noch ein wenig zu dösen. Nach mehreren Absagen beschloss ich, eben allein zu “Die feine Gesellschaft” ins Kino zu gehen. 
Der Film ist schon außergewöhnlich. Der Humor erreichte mich allerdings nur bedingt.

06.02.17 : Auf einer Skala von 1 bis 10, was die Annehmlichkeit des Wochenstarts angeht, würde ich eine 4 (für “eher unschön”) angeben. Dafür war der Arbeitstag ziemlich angenehm. Die sportliche Betätigung am Abend brachte mich abermals ordentlich an die Grenzen. Ich gönnte mir zum Abendessen eine große Milchspeise. Und schließlich ließ ich meine Leselaune walten. Ergebnis: 20 Ausgaben Stormwatch (das New-52-Volume).

07.02.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Redaktionsausschuss, Bemusterung.

08.02.17 : Welch ein Schicksal: Ich erwartete zu den Standard-Terminen (Arbeit, Musikredaktion) noch einen entspannten Fußballabend bei S. mit Favoritenteambeteiligung. Und dann wurde ein Nervenkrimi daraus – mit Verlängerung! (Oh, wie ich das hasse.) Und damit nicht genug. Elfmeter gab es auch noch. Mit Entspannung hatte das leider nichts zu tun.

09.02.17 : Am Donnerstag habe ich mir mal wieder etwas gönnen wollen. Ohne Umweg ging es für mich nach der Arbeit abermals Richtung Kino – für einen Film, an dem ich zunächst eher wenig Interesse fand. “The LEGO Batman Movie” kommt zwar nicht an den überragend gelungenen “LEGO Movie” heran, bietet dem Comic-Nerd bzw. Batman-Fan dennoch sehr viel Unterhaltungswert – trotz sehr trivialer Handlung. (8/10)

10.02.17 : Oh, wie schön, die Woche mit einer abendlichen Vollversammlung ausklingen zu lassen. Na ja, aber als Vorstandsmitglied sollte man das eher nicht auslassen – so unpassend der Termin auch erscheinen mag. Ach, ich war dann auch nur froh, als ein neuer Vorstand gewählt wurde und wir zum schmackhaften Teil des Treffens übergehen konnten. Nach den Stunden wollte ich auch nur noch ins Bett.

11.02.17 : Zum Ausschlafen eignete sich der Samstag eher weniger, denn ich leitete einen Kurs an. Danach verweilte ich noch bei LOHRO, traf M., der ein X-Wing-Modell erwarb, Abends ging ich einkaufen, aß eine Kleinigkeit und besuchte G., wo wir uns auf eine 80er-Jahre-Party vorbereiteten. Ich traf im Laufe der Nacht viele bekannte Gesichter.

12.02.17 : Irgendwann so gegen Mittag machte ich mir Gedanken über den Tagesverlauf. Die Neugier ließ mich dann doch wieder für einen Kinobesuch nach Lütten Klein tingeln. Hatte ich doch neulich ein Interview mit Asa Butterfield gesehen und war an seinem aktuellen Film “Den Sternen so nah” (“The Space Between Us”) interessiert – wohlwissend, dass mich mehr Drama als Science Fiction erwarten würde. Erleichtert kann ich im Nachhinein vermerken, dass meine Erwartungen erfüllt wurden. Der Film bot mir in diesem Moment genau die Dosis Kitsch, die ich haben wollte. (8/10) Am Abend beschäftigte mich noch dieses Ding namens Haushalt.

13.02.17 : Da habe ich mal einen ausgeglichenen Wochenstart und verspiele mir gleich am Montagabend wieder etwas dieser Augeglichenheit. Einerseits wollte ich die Chance nutzen, “The Salesman” zu schauen. (Warum auch nicht gleich auf Persisch?) Und obwohl ich die Qualitäten des Dramas erkannte, war mir das Ende zu unangenehm, als dass ich diesem Film das Prädikat “außergewöhnlich gut” geben würde wollen. (7/10) Und damit nicht genug, wollte ich mich noch umfassend über die Grammys informieren, was schließlich so gegen Mitternacht (trotz doppelter Geschwindigkeit) etwas Zeit beanspruchte.

14.02.17 : Hmpf, schon wieder dieser kommerzialisierte “Freudentag”, der irgendwie immer auf meinem Schirm landet. Egal, genutzt habe ich den Abend, um noch einmal einen meiner absoluten Lieblingsfilme auf großer Leinwand zu erleben – dieses Mal auf Deutsch. “Und täglich grüßt das Murmeltier…” kann ich bestimmt fast auswendig. Im Anschluss daran gewann ich sogar noch eine Wette. (Kenne die Öffnungszeiten.)

15.02.17 : Und wieder ein Routine-Mittwoch: also Arbeit und Musikredaktion, wobei ich an dem Abend auch im Namen des Redaktionsausschusses aktiv war.

16.02.17 : WTF!? Mit Stromausfall wach werden? Und als ich noch mit Taschenlampe bewaffnet meine Sachen zusammensammelte und mich auf den Weg zur Arbeit begab, wusste ich noch gar nicht, dass sich nur eine Haustür neben mir ein wahres Drama ereignete. Denn es brannte wohl. Eine Stunde später vernahm ich die Nachricht durch G. und lokale News-Portale. Ansonsten: Zum Geburtstag von Warren Ellis habe ich… nichts Spezifisches angestellt oder gar gelesen. Ich war ja schon froh, dass sich endlich ein Treffen der Kinoredaktion einrichten ließ. Danach war ich noch beim Sport und genoss einen herrlich ruhigen Abend (inklusive Musikrecherche).

17.02.17 : Endlich wieder „Late Night“ zum Wochenende – doppelter Spaß im Radio, denn ich hatte am Abend noch den Beatbetrieb. Danach hing ich mit E. und J. ab, bis dann auch schon mein Co-Host S. kam. Wie gesagt: spaßig.

18.02.17 : Oh, was wurde dies ein schöner Samstag. Nicht nur schauten wir in vergnügter Runde „Trainspotting“ (1) – mit 1A Abendessen – , sondern fuhren im Anschluss nach Lütten Klein, um „T2: Trainspotting“ zu sichten. Beide Filme ergänzen sich schön, sind jedoch auch unterschiedlich angelegt, was aus meiner Sicht wünschenswert ist. Der Unterhaltungswert war dennoch gegeben. Wir erwogen, noch in den Zwischenbau zu gehen, was sich allerdings bei M. erledigte, weil irgendwie die Energie fehlte.

19.02.17 : Lange geschlafen, ein paar TV-Inhalte konsumiert und den Abend über bei LOHRO gewuselt – das war mein Sonntag.

20.02.17 : Der Wochenstart in Kürze: Arbeit, Sport und LOHRO (mit Immergut-Anteil).

21.02.17 : Für den Dienstag hatte ich den tollkühnen Plan, mal wieder in den ST-Club zu gehen. Wie schön, dass auch G. und N. mit am Start waren. Vorbildlich schlief ich am Vorabend noch eine Weile. Der Weggeh-Abend (zu M.’s Geburtstag) war sehr schön.

22.02.17 : Und wieder ein Routine-Mittwoch mit Arbeit und Musikredaktion, wobei ich dazwischen noch eine Stunde „Beatbetrieb“ eingeplant hatte.

23.02.17 : Ein aberwitziger Abend sollte es werden, denn mit G. schaute ich die Fifty-Fortsetzung im Kino. Was ein schlechter Film. Nicht mal Kim Basinger konnte da irgendetwas retten. Die Dialoge hätten aus Liebesliedern zusammengeschustert werden können. Ganz übler Schund. (2/10)

24.02.17 : Auch für den Einstieg ins Wochenende hatte ich schon eine ungefähre Ahnung. Eine weitere Iteration der LOHRO Küchenkonzerte stand auf dem Plan. Bekannte Gesichter, unbekannte Gesichter. Der Andrang war erstaunlich groß. Im Anschluss gab es noch eine kurze Auswertung im Geier.

25.02.17 : Yay, der Wecker tat seinen Dienst. Allerdings war der Weg in die Heimat eher weniger angenehm, weil ich sehr müde war. Ein oppulentes Frühstück später fühlte ich mich mehr wach. Ein Tag zum Entspannen sollte es werden.

26.02.17 : Ich wollte so gern mehr Schlaf tanken am Sonntag, aber die Zeit in der Heimat ist quasi kostbar und sollte daher genutzt werden. Tagsüber gab es Besuch. Ich war viel mit Dateiaufbereitung beschäftigt. Auf der Fahrt in die Stadt konnte ich 1A wegdösen. Nach einem kurzen Abstecher zu Hause war ich schon wieder unterwegs. Ziel: Kino. Grund: Elle.
Was für ein krasser Film. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so einen Psycho-Thriller im Kino erlebt hatte. Die Hauptdarstellerin Isabelle Huppert trägt dieses Drama mühelos und brilliert. Dennoch wurde es mir zum Ende hin dann doch etwas viel, was WTF-Moment angeht. (7/10)

27.02.17 : Es war ein äußerst unangenehmer Wochenstart. Grund dafür war ein tagelang verschlepptes Schlafdefizit, welches ich gleich am späten Nachmittag abarbeiten wollte. Dementsprechend schuf ich Freifläche auf meinem Tagesplan. Gerade noch so habe ich die Oscars (in doppelter Geschwindigkeit) aufarbeiten können. Die Gala war schon mal schlechter, auch wenn ich manche Entscheidungen nicht verstehen konnte.

28.02.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Einkauf, Sendungsvorbereitung bis in die Nacht.

01.03.17 : Und auch am Mittwoch beschäftigte mich abends die Sendungsvorbereitung, so dass ich nur so halb bei der Musikredaktionssitzung mitmachen konnte. Das kann schon mal vorkommen, wenn am Folgetag…

02.03.17 : … eine Kinosendung gefahren werden wollte. Dank ausreichend Inhalte wurden die zwei Stunden gut genutzt. Ich lernte danach W. kennen, welche sich für die Redaktionsarbeit interessierte. Viel Zeit hatte ich nicht, denn an dem Abend fand noch das Konzert von „Lulu & Die Einhornfarm“ im Peter-Weiss-Haus statt. Als wir dort ankamen, überraschten mich die Jungs von Aekjubohra doch sehr. Eine so gute Live-Darbietung habe ich nicht erwartet. Der Hauptakt war allerdings auch erste Sahne. Wunderbares Punk-Rock-Konzert. Wir werteten dies danach noch im Geier aus.

03.03.17 : Der Freitag in Kurzform: Arbeit, Sendung, Freizeit mit Menschen.

04.03.17 : Ein wenig eilig hatte ich es bereits am Morgen, denn bei G.’s Firma gab es einen Tag der offenen Tür. Sehr interessante Kulisse. (Auch der Heißgetränkeautomat hatte seine Stärken.) Danach bastelte ich an einem Vortrag für den… Comic-Stammtisch am Nachmittag. Es ging wieder um Neues aus der Comic-Welt und um mein Thema – den Autor Brian K. Vaughan. Nebenbei vernahm ich die Kunde, dass ich mich überraschend doch noch ums Abendessen kümmern sollte. Und so ging ich noch einkaufen und aß in Ruhe, bevor ich mich abermals aufrappelte, um in der Altstadt C.’s und A.’s gemeinsame Feier zu besuchen. Ich freute mich über L.’s Anwesenheit und wir hatten viele Themen, zu denen wir uns austauschen konnten. Ansonsten war zumindest mir die Musik etwas zu anstrengend. Auf dem Heimweg erfreute ich mich an meiner eigenen Musikauswahl. (Wie würde ich nur ohne mobiles Abspielgerät auskommen?)

05.03.17 : Ausschlafen, hm? Ja, warum nicht. Ist ja nicht so, dass ich was verpassen würde. Am Nachmittag holte ich mir in der Innenstadt meine Kinokarte für den Abend. Da ein Konzert (mangels Nachfrage) gecancelt wurde, hatte ich ja wieder Zeit. Und wenn “Logan” schon im O-Ton gezeigt wird. Ein guter Film, dessen Schwächen ich verschmerzbar fand. (7/10)

06.03.17 : Und wieder ein Wochenstart mit vollem Terminkalender. Es ist schon krass, morgens dass Zuhause zu verlassen und mehr oder weniger die komplette Zeit bis zum Bett verplant zu wissen. Ich kann mich immer noch darüber wundern… und auch darüber, dass es keine Seltenheit in meinem Alltag ist. (Als Nächstes empfehlen mir Freunde noch Zeitmanagement-Ratgeber.) Also, was gab es? Arbeit, Sport, LOHRO-Freizeit.

07.03.17 : Und drei mal dürft ihr raten, welche drei Bestandteile meinen Dienstag ausgemacht haben? Abwechslung? Not this time, bitches. 😛 (Ich hatte aber auch nicht erwartet, dass sich eine Vorstellungsrunde so hinziehen kann. Aber hey, es gab 1A Birnenkuchen.)

08.03.17 : Irgendwie mag ich meine Mittwoch-Tage hier gar nicht mehr aufbereiten… denn sie ähneln sich doch stark. Ausnahmsweise berichte ich mal über die Wahlergebnisse: “Give Me A Reason” von Ibibio Sound Machine sollte zum Titel der kommenden Woche. Und auch ich war dafür. 🙂

09.03.17 : Nach Arbeit und sportlicher Betätigung nahm ich mir Zeit für kulturelles Neuland. Josef Hader mag andernorts eine Hausmarke sein. Ich kannte von dem nichts. Sein Film “Wilde Maus” bestach durch skurrile Szenen und Gespräche, auch ein kleiner Plottwist war drin. Nur das Ende gefiel mir nicht so. (7/10)

10.03.17 : Ein besonderer Freitag war es, denn ich hatte mich gleich für zwei Radiosendungen vorbereitet. Dazwischen lagen circa 5 Stunden, in denen ich mit E., J. (1), J. (2). und L ein üppiges Dinner zubereitete. Die „Spätsendung“ war überaus vielseitig gehalten, was Inhalte und Musikauswahl angeht. Ich nehme an, dass die Beteiligten zufrieden waren.

11.03.17 : Der Samstag in der Heimat wurde durch Mittagsschlaf aufgewertet. Diesen empfand ich auch als sehr nötig. Ansonsten ist so ein Samstag eher zu belanglos für eine Zusammenfassung hier. Wahrscheinlich gab es abends wieder TV-Berieselung zum Lahmlegen aufgewühlter Gedanken.

12.03.17 : Sonntagsfrühstück! (Verdient auch mal ein Ausrufezeichen.) Einfach mal schlaftrunken mit frischen Brötchen entlang der heimischen Strandpromenade nach Hause wandern, wohl wissend, dass der Tisch mit allerlei Köstlichkeiten gedeckt sein würde. Das, meine Lesers, nenne ich ein Stück Weltfrieden. Am Nachmittag fuhr ich etwas eher in die Stadt, da ich einen Kinotermin mit G. und N. vereinbarte. Und das ausgerechnet für “Kong: Skull Island” (im O-Ton). Ja, Tom Hiddleston spielt mit. Aber danach hören die Pro-Argumente auch schon fast auf. Wieder einmal wurde viel Potential zu Gunsten von dumpfer Action und belangloser Effekthascherei verschwendet. Aber hey, zum Schöntrinken reicht der Schmu vielleicht noch… und es soll ja Fortsetzungen geben. (4/10) [Punkte gibt es noch für die schönen Landschaften.]

13.03.17 : Und? Wieder etwas übermüdet zum Wochenstart? An diesem Tag schon. Weswegen ich zum Abend so ziemlich alle Freizeitmöglichkeiten in den Wind jagte und mich der Schlummerland-Auszeit widmete. (Ansonsten wäre dies bestimmt wieder eine tolle Gelegenheit gewesen, hier einen Beitrag zu verfassen.)

14.03.17 : Der Dienstag in Kürze: Arbeit, Sport, Redaktionsausschusstreffen, Vereinsvorstandstreffen und anderer LOHRO-Bla. (Dies war übrigens nicht nur Pi Day 2017, sondern auch mein drittes OnAir-Jubiläum als Sendungsfahrer.)

15.03.17 : Das Jubiläum (siehe 14.03.) feierte ich quasi an dem Abend nach und gönnte mir eine schnieke Musikauswahl Marke F. 🙂 Und weil Mittwoch, konnte ich danach gleich zur Musikredaktion einen Raum nebenan gehen. (Oh, diese Routine.)

16.03.17 : So, nun aber mal was anderes. Nach umfachreicher Terminverhandlungen im Freundeskreis sollte dieser Abend für eine Runde Schwarzlicht-Minigolf im HCC genutzt werden. Zunächst war ich sehr skeptisch, aber im Laufe des Abends kam doch Spaß auf. Und ich war nicht mal der Schlechteste. (Bonus!) Und auch meine Abendessenwahl mündete mir. (Bonus!)

17.03.17 : Ein Freitag wie immer? Ja, fast. Zum Abendessen besuchten wir das Café Lom. Danach ging es in den Geier. Und von dort aus zum LiWu, wo „Der Pate“ gezeigt wurde. Endlich kann ich diesen Klassiker von der Watchlist streichen. Zwar an ein paar Stellen ganz schön lang, war der Film ein großartiges Drama mit Spannungsmomenten. (8/10)

18.03.17 : Da war er nun: der große „Wanda-Tag“. Ich war zunächst etwas in Eile mit meinen Erledigungen, bevor ich bei LOHRO eintraf, um Ansa Sauermann zu interviewen. Es war ein entspanntes Gespräch. Wir kochten eine Nudel-Bolo-Kombo zum Abendessen und bereiteten uns auf das Konzert vor. Die Randbedingungen im Moya waren traumhaft. Ganz fix ging der Einlass und die Garderobe. Wir fanden sogar ein angenehmes Fleckchen am vorderen Ende des Saals. Das Konzert lässt sich einwandfrei als legendär bezeichnen. Die Band war in Spiellaune, der Sound war fett, die Menge voller Begeisterung. Dies werteten wir noch im Geier aus. Von da aus schaute ich dann noch bei der Planbar vorbei. (Stichwort Karaoke.)

19.03.17 : Endlich ausschlafen. Und dann Pläne für den Tagesverlauf schmieden. Mit G. ging ich erstmals zum neuen Törtchenlokal Waldenberger, wo ich mir ein (mächtiges) Schoko-Marzipan-Törtchen (mit massig Buttercreme) gönnte. (Es ist tatsächlich so sättigend, wie es klingt.) In fiesem Regenwetter machten wir uns dann auf den Weg in die Innenstadt, um “Die Schöne und das Biest” zu schauen. Oha, was ein Farben-Singsang-Fest. (Schon fast so mächtig wie eine Sahnetorte.) Im Endeffekt fand ich den Film okay, aber wünschte mir insgeheim dann doch mehr. Zum Abendessen gönnte ich mir die jüngste Ausgabe von HBO’s “Real Time”, die ich selten so langweilig fand. Und schließlich traf ich mich mit C. beim nächsten Kino, um “Moonlight” in der OmU-Fassung zu schauen. Ein wirklich sehr gelungenes Drama, welches wir danach noch eine Weile auswerteten. (8/10)

20.03.17 : Nach dem Start in die Arbeitswoche war es der Sport, der mich (und meine Lunge) ganz schön an die Grenze brachte. Dazu genehmigte ich mir noch eine Ruhephase, bevor ich mit Abendessen Richtung Immergut-Treffen aufbrach. (Ein weiterer Abend bei LOHRO also.)

21.03.17 : Das Highlight des Tages war vorprogrammiert und mindestens zwei Wochen davor angekündigt worden. Die LOHRO-Redaktionsversammlung bot so Einiges an Themen zum Austausch. Zuvor traf ich noch meinen Redaktionskollegen M. zur Vorbesprechung der nächsten Kinosendung. Die Versammlung selbst verlief erfreulich effektiv und zeitsparend. Auch die Besucherzahl übertraf meine Erwartungen. Alles toll.

22.03.17 : Ein Routine-Mittwoch: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

23.03.17 : Mein Donnerstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Wiedersehen mit J., veganes Abendessen, spontaner Konzertbesuch zu Audio88 & Yassin, Nachbereitung bei A. und S..

24.03.17 : Müde ging es in den Freitag. Zum Abend ging ich wieder mit viel neuer Musik on air. Den restlichen Abend verbrachte ich quasi mit kleineren Zwischenstopps bei LOHRO.

25.03.17 : Samstag stand ich gegen Mittag auf und traf mich mit J. (1) zum späten Frühstück bei VEIS. J. (2) freute sich auch über unseren Besuch. Dann erhielt ich endlich Auskunft, wie es nun mit dem Treffpunkt zum Nachmittagstermin aussehen würde. Innerhalb von 30 Minuten war ich am Fischereihafen erwartet. Welch Herausforderung. Bei Marienehe traf ich K. und wir konnten zügig mit B. in die Provinz um Ludwigslust düsen. Dass auch dieses Düsen noch über 90 Minuten beanspruchen würde, hatte ich nicht erwartet. Auch der Hochzeitshof entwickelte sich zu einer größeren Herausforderung, als es mir vielleicht lieb gewesen wäre. Was tut man nicht alles für Freunde. Wir blieben wörtlich bis zum Schluss. Wieder in Rostock angekommen war ich froh, noch Zeit für einen Einkauf zu haben. Ein üppiges Abendmahl gönnte ich mir in heimischer Stille und vermied jegliche Kommunikation zwecks Vorfeier-Freude. Gegen Mitternacht machte ich mich auf den Weg zum Zwischenbau, wo ich sogleich S. und B. vor der Tür traf. Schließlich kamen noch weitere bekannte Gesichter dazu und es wurde ein schöner bass-geladener Abend.

26.03.17 : Erst zwei Stunden länger unterwegs sein und dann noch eine Stunde Sommerzeit einbüßen. Juhu, was für grandiose Rahmenbedingungen, sich mit K. beim PWH zwecks Open-Fair-Brunch zu treffen. Groß Hunger hatte ich nicht. Der Andrang war wie eh und je. Wieder zu Hause hörte ich wieder ein paar Stunden am Kissen und bekam entsprechend wenig vom schönen Wetter ab. Am Abend packte ich meinen Koffer und überlegte mir, wie ich zu Abendessen komme. Bei LOHRO traf ich M. und A., mit denen ich Richtung Peter-Weiss-Haus aufbrach. Die Vorband „I Salute“ machten auf jeden Fall wach, heizten jedoch nicht so ganz meine Stimmung an. Dafür waren die Leoniden in der Form ihres Lebens. Super Konzert. Welches wir in munterer Runde noch im Café Marat… war schon dicht… also im Geier auswerten wollten.

27.03.17 : Warum nur? Warum lasse ich es an meinem letzten Tag vorm Urlaub darauf ankommen, wieder übermüdet zu sein. Die Kurzantwort ließe sich wohl als Mischung aus Gelegenheit und Trotz bezeichnen. Na ja, den Arbeitstag überstand ich dann auch besser als befürchtet. Zu Hause holte ich nur noch meinen Koffer ab und war auf dem Weg nach Hamburg. Von der Fahrt bekam ich herzlich wenig mit, weil mich der Schlafmangel im Griff hatte. In Hamburg investierte ich noch schnell in Franzbrötchen, Wasser und Käse-Flûte – bevor ich Richtung Airbnb-Schlafstätte auf dem Weg war. Dort überzeugte ich wohl in erster Linie durch Zurückhaltung und versuchte, schnellstmöglich ins Schlummerland zu kommen. (Einiges an Nervosität inklusive.)

28.03.17 : Der Hinreise-Tag: Was habe ich mir nur dabei gedacht, als ich mich für diese Verbindung entschieden hatte? Aufstehen vor 5 – allein daran erschließt sich für mich der Sinn des Urlaubs nicht. Ja, okay, ich war dann halt sehr früh am Flughafen – in angenehm kurzer Fußweg-Reichweite. Und? Es war ungefähr gleich gefüllt, wie zu anderen Tageszeiten. Ganz toll. Jede Menge Business-Wichtigtuer. Ein vorzeitiges Lebensende würde ich mit einer Gruppe Schaumschlägern teilen. Irgendwie schon fast beruhigend. Mehr noch zu meiner Ruhe trug der Schlafmangel bei, der mich im Flugzeugsitz im Minutentakt wegtreten ließ. Ein kurzes WTF-Erlebnis betraf die Erkenntnis, dass die „Saftschubsen“ nur noch ausgewählten Sitzplätzen ihre Mini-Snacks sowie Getränke servierten. (Stichwort Smart-Tarif.) Ich prophezeie, dass man demnächst ohne Aufpreis nur noch auf Holzstühlen sitzen darf. Schade, dass es nur so ein kurzer Flug bis nach Düsseldorf ist. Dort angekommen hatte ich die Aussicht auf gut drei Stunden Aufenthalt, in denen ich mit mehreren Posen auf einer Sitzbank versuchte, noch etwas Schlaf zu tanken. Dann ging es mit minimaler Verspätung weiter in den nächsten (versorgungsfreien) Flug nach Glasgow. Dort angekommen gönnte ich mir ein Meal Deal bei WHS – im Geiste mit einem imaginären Stinkefinger an meine Fluggesellschaft. Dann nahm ich den Express-Bus ins Stadtzentrum und nahm den ungünstigeren Stopp, der zwar zentraler war, jedoch für den Weg zu meinem Hotel weiter entfernt. Das Gute an einer Hotelkette ist, dass sie gewisse Standards halten. Und so hatte ich bei Jury’s Inn keine Sorge, dass das Zimmer irgendwie schlechter als woanders sein könnte. Zum Problem wurde abermals meine Müdigkeit. Wie gern wäre ich ins große Bett gefallen und hätte mich ordentlich ausgeruht. Aber nein, auf in die Stadt. Erste Shopping-Erlebnisse führten mich zu… einem „Forbidden Planet“-Laden! Yes, so was gab es auch hier. Und damit nicht genug – traf ich doch auf meine Shopping-Nemesis mit dem Namen Primark. Nein, da konnte ich nicht vorbei gehen. Gefühlt eine Stunde später kam ich mit Tüte raus. Ein Hungergefühl meldete sich und ich beschloss, mich bei M&S einzudecken. Zurück im Hotel nahm ich ein Bad, aß mein Essen und erwog abermals, etwas Schlaf zu tanken. Gelang mir irgendwie nicht. Stattdessen plante ich schon meinen nächsten Tag. Am Abend ging ich ins Kino und sah den neuen „Power Rangers“-Film. Na ja, die Zielgruppe dürfte man damit einigermaßen abholen… und ich erkenne auch die Mühe, den Idiotie-Faktor herunter zu fahren. Allerdings wurden nun andere (modernere) Klischees bedient. Und letztendlich waren es die unnötigen dramatischen Momente, die mir etwas den Spaß nahmen. (6/10)

29.03.17 : Der Konzert-Tag: Welch Dilemma, in der seltenen Situation zu sein, ein Doppelbett für sich zu haben und dann doch nicht so wirklich ausschlafen zu können. Auch die Zeit in Schottland ist eben kostbar. Da ich erwog, mich auf das Jodel-Treffen einzulassen, blieben mir nach kleiner Stärkung in Form eines selbst verbrochenen Kakao-Kaffee-Aufgusses nur wenige Stunden Vormittag. Ich nutzte diese maximal effektiv für den Erwerb von Postkarten und die Stadtrundfahrt vom George Square aus. Bereits nach den ersten 20 von 80 Minuten war ich so vollgepumpt mit Informationen, dass sich für mich die Frage nach dem Sinn so einer Tour nicht mehr stellte. Schöne Orte im Schnellverfahren quasi. Ich hätte auch an verschiedenen Punkten aussteigen können. Aber dann hätte ich ja nicht das Erlebnis gehabt, mit einer wildfremden Person zum Mittagessen verabredet zu sein. Es handelte sich um einen schwedischen Austausch-Studenten, der seinen Master in Engineering in einem der Collages von Glasgow machte. Wir sprachen über Flughäfen und Filme. Danach machte ich mich auf die Suche nach dem Post Office. Mission Briefmarken konnte innerhalb weniger Minuten erledigt werden. Nächster Spontantermin: Kino. Dieses Mal gab ich mir den Thriller „Life“. Wie gut, dass ich meine Snacks relativ schnell verputzt hatte, denn ab der Hälfte des Films verging mir der Appetit. 😛 Ein moderner Thriller als Mischung aus „Alien“ und „Gravity“, der diesen Filmen hinsichtlich Unterhaltungswert kaum nachsteht. (7/10)
Danach war das Wetter mies und ich auf dem Weg zur Necropolis, die schon einigen Eindruck macht… aber dieser viele Verkehr rund um die Gegend nervte. Auf dem Heimweg gönnte ich mir einen Abendessen-Einkauf bei Co-Op, die ein schönes Sortiment haben. Nach der Stärkung wurde es auch schon Zeit für das Haupt-Event der Reise: das Bear’s-Den-Konzert in der o2 Academy. Interessantes Konzept, bereits kurz nach Eintrittsbeginn die Erste von zwei Support-Bands spielen zu lassen. Anstehen war angesagt. Von Bamfy habe ich so bestimmt 3 Songs verpasst. Was ich allerdings hörte, machte mir nicht nur Spaß, sondern gab mir auch Zuversicht in das Venue. Dann kurzer Umbau und Seramic waren am Zug. Ach du je, wer hat die denn in dieses Lineup buchsiert. Der Sound war so anstrengend, dass ich mir ab Lied 3 schon mal Taschentücher ins Ohr stopfte. Als sie zum einen Song meinten, das wäre ihre aktuelle Single, dauerte es keine 20 Sekunden, bis ich den Kopf schüttelte und den Song für „unrettbar“ betrachtete. Nur beim letzten Song hatte ich das Gefühl, das würde nun stimmig werden… bis mir der Chorus einen Strich durch die Rechnung machte. Egal… das Venue füllte sich weiterhin. Und dann war es gegen 9 auch endlich so weit. Wie schon beim einen Konzert-Facebook-Stream vollführten Bear’s Den ihren Einmarsch begleitet von der Terminator-2-Musik… bis dann „Red Earth And Pouring Rain“ erklingt. Das Konzert war einfach nur traumhaft und fast jeder Song sorgte für frenetischen Applaus, was der Band wohl auch sehr gefiel. Zum Abrundung des Abends investierte ich noch in Merch und ging glückselig in prasselndem Regen zurück zum Hotel.

30.03.17 : Der Heimreise-Tag: Zunächst begab ich mich noch auf eine kleine Mission in die Innenstadt – dieses Mal mit der (putzigen) Subway. Die wirkte so klein, als wäre sie Teil eines Spielplatzes. Ansonsten wären Stationsansagen, die man auch verstehen könnte, echt ein Plus in der mittlerweile 120-jährigen Geschichte. Laut Tour-Guide besitzt Glasgow eines der ältesten U-Bahn-Netze… ähm, ich meine Ringe. (Es ist ein Schienenring.)
Ich hatte zunächst ein wenig Sorge, dass ich mit der Tour zum Flughafen verkalkulieren könnte, aber es dauerte gerade mal 30 Minuten vom Stadtzentrum bis durch die Sicherheitsschleuse. Darauf gönnte ich mir noch ausgiebiges Souvenir-Shopping… und Sandwiches – wohlwissend, dass mir mein „Basic-Tarif“ sonst eher einen „drögen“ Flug bescheren würde. Auch in Düsseldorf erlag ich einem Stand, der mit rheinischer Backkultur warb. Käsebretzel waren alle, also dann einen mit Körnern. In Hamburg angekommen, empfand ich eine laute Gruppe Briten in der S-Bahn schlimmer als das fast sommerliche Wetter. Am Bahnhof gönnte ich mir gekühlte Getränke und zwei Franzbrötchen. Nur noch drei Stunden bis zum heimischen Bett. Stundenlanges Reisen schlaucht doch etwas. Wie schön, dass ich mich wieder mit einer kurzen Nacht konfrontiert sah. (Ironie.)

31.03.17 : Na ja, ein Workshop sollte es sein, der mich tagsüber nach Evershagen führte… an den dortigen Schulcampus. Oje, was habe ich Schulgelände vermisst… nicht. Gut, dass die Veranstaltung in einem abgelegenen Seminarraum stattfand… mit ausreichend Abstand zu Kindern. 😛 Die Inhalte waren für mich eher semi-interessant. Das Zusammentreffen mit anderen Bildungsträgern dagegen schon sehr exotisch. Am Nachmittag stand ich wieder bei LOHRO auf der Matte. Grund dieses Mal: ein Interview, welches doch schon fast Podcast-Länge erreichte. (Der arme Mensch, der das schneiden würde müssen.) Am Abend machte ich noch einen kleinen Umweg über die Innenstadt zum… na klar… Kinoticket-abholen. Dann noch ein kurzer Einkauf, Sport, Abendessen und derweil ein Termin im Geier, bei dem auch S. vorbeischaute, den ich ewig nicht gesehen hatte. Damit wollte ich den Abend jedoch nicht enden lassen und verkrümelte mich in Richtung Kino für “The odfather: Part II”, der seinem Vorgänger eigentlich in Nichts nachsteht, außer vielleicht noch mehr Inhalt parat zu haben. So ist das eben, wenn man ein Prequel und Sequel zugleich dreht. (8/10)

01.04.17 : Lange kein Wochenendausflug gen Heimat gehabt… oder anders: ich brauchte wieder Abstand von Städten. Für den Abend hatte ich dieses Mal mit Filmen vorgesorgt. Und ich probierte mich mal wieder im Chili-Kochen aus… erstmals mit mehr als einer Löffelspitze Hot Chili Powder, was aber erst beim dritten Bissen auffiel. 😛

02.04.17 : Besonderes am Sonntag? Ich sortierte Dateien, schlummerte auf der Zugfahrt in die Stadt, konnte noch einen sportlichen Zwischenstopp einlegen… und landete abends im Kino zu “Ghost In The Shell” (im O-Ton). Optisch hat dieser Film aus meiner Sicht alles richtig gemacht, nur war mir die Handlung manchmal zu sentimental und im finalen Abgang dann fast zu banal. Ach, schade eigentlich. (7/10)

03.04.17 : Wie auferstanden fühlte ich mich für diesen Wochenstart. Und zu hören, dass man entspannter wirkt, hat auch so seine motivierende Wirkung. Der Alltag sollte mich wieder haben. Und die nächste Trainingseinheit stand auch schon auf dem Plan. Ich nutze den Elan für eine Überstunde, ruhte mich zu Hause noch kurz aus, sportelte und war dann abends noch am Trailer-Schneiden bei LOHRO. Der Austausch mit C. hatte zur Folge, dass ich doch länger dort blieb, als es meinem frisch erweckten Antrieb gut tat.

04.04.17 : Die Folge: Müdigkeit, die ich mit Tee bekämpfte. Am Abend nahm ich noch einen Kinotermin war. “Die andere Seite der Hoffnung” von Aki Kaurismäki bot mir ein gehaltvolleres Drama, als ich es nach dem Trailer vermutete. Die sachliche und zuweilen fast emotionsfreie Verwebung der Handlung wirkte beeindruckend, wie auch die Szenerie in Finnland. (8/10) Danach traf ich M. bei LOHRO, der wie ich an einem Beitrag saß. Ich schnitt davor noch ein 36-Minuten-Interview zurecht. (Es mag wenig klingen, ist es aber nicht.) Zur Abwechslung blieb ich mal nicht länger als gewollt und hatte sogar eine hoffnungsvoll lange Schlafensphase vor mir, als ich wieder zu Hause eintraf.

05.04.17 : Ein kleiner Planungs-Overkill ergab sich an diesem Mittwochabend. Es überkreuzten sich quasi Treffen der Musikredaktion mit WarnowValley-Planungsgruppe. Und dann war da noch der musikalische Beitrag, den ich zum Folgetag fertig haben wollte. (Klingt fast so, als ob auch meine Freizeit eine Form von Arbeit ist.) Na ja, alles halb so wild, wenn es denn wenigstens ein wenig Spaß macht oder die Leute drum herum cool sind.

06.04.17 : Und wieder ein Tag mit Kinosendung. Diese bereitete ich fast wie im Flug vor. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Luft nach oben gibt es fast immer. Mit weiser Vorahnung ließ ich diesen Donnerstag früh enden.

07.04.17 : Denn der Freitag kann wohl wieder als außergewöhnlich markiert werden. Zunächst hielt mich die Arbeit auf, dass ich schon befürchtete, zu spät zum Sendungsstart beim Radio zu sein. Dann hauten ich, A. und B. eine schöne Spezialsendung zu HGich.T raus, die auch ordentlich Resonanz bekam. Schließlich fand ich noch leckeres Abendessen in der Küche und freute mich auf einen Konzertabend in doppelter Hinsicht. Die LOHRO-Räume waren für das Küchenkonzert maximal gut gefüllt. Leider verzögerte sich der Ablauf etwas, wodurch ich dann doch nicht mehr zum Konzert ins PWH kam, jedoch rechtzeitig zum Rave im Anschluss. Wobei… wir waren ja wegen einem Interview im Backstage-Bereich. Ich habe keine Ahnung, was aus den Aufnahmen zusammengebastelt werden kann. Ich bin nur froh, dass ich das nicht machen muss. Ach ja, und dann ging es in kleinerer Runde bei LOHRO weiter. Und in noch kleinerer Runde im Geier.

08.04.17 : In weiser Voraussicht stellte ich mir einen Wecker, der auch 2 Minuten nach meinem Aufstehen klingelte. Warum nicht ausschlafen? Na ja, ein Kurs kam dazwischen. (Und ich als Anleiter sollte da wohl eher nicht zu spät auftauchen.) 4 Stunden und einen Studiokurs später machte sich meine Müdgkeit bemerkbar. Ich tat noch leichte Verwaltungsdinge und ließ mich auf dem Heimweg auch von P. nicht groß ablenken, der am liebsten noch Technik geräumt hätte. Es war Zeit, dass ich mir selbst etwas gönnte. Und so besuchte ich endlich Fernkost-Pacek, den neuen Sweet-Shop in der KTV. Wow, das Sortiment gefiel. Ich machte gleich noch ein paar Vorschläge zur Erweiterung des Angebots und investierte in Schoki. Einen Wochenendeinkauf später schlemmte ich zu Berieselung in Form von “The Big Bang Theory” und beschloss, den Tag als erledigt zu betrachten.

09.04.17 : Diese doch weise Unternehmung verschaffte mir den besten Schlaf seit Tagen. Ein Sonntag mit Tatendrang samt ausgiebigem Frühstück mit “SNL” ließ mich Sortierungen und abermals Radio-Dinge tun. Für den Abend gönnte ich mir den nächsten O-Ton-Kinobesuch mit M. und war doch ein wenig traurig, dass das Wochenende wieder zu schnell vorbei war.

Es verbleibt mit der Aussicht auf außergewöhnliche Ostern
F.

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52 Songs 2015 #46

November 22, 2015

52songs2015

Selten fiel es mir so schwer, noch in letzter Minute etwas für dieses Musik-Projekt zusammenzustellen. Den Grund kann ich auch gleich als Thema formulieren: Party. Das hängt damit zusammen, dass ich in die Planung einer Veranstaltung einbezogen war, zu der ich auch ein wenig auflegen konnte. Demnach war ich auch mit der Komposition einer Playlist beschäftigt, um möglichst treffende Party-Kracher dabei zu haben.

Ich bin wahrlich kein großer Hip-Hop-Fan, aber party-technisch haut ein Song wie „212“ (featuring Lazy Jay) von Azealia Banks, welches man auf ihrem lang erwarteten Album „Broke With Expensive Taste“ von 2014 findet, schon ordentlich rein. Das konnte ich erst vor zwei Tagen erleben. Jedoch ist der Bekanntheitsgrad schon eher speziell, da es sich dabei nicht um einen Charts-Kracher handelt. Ich selbst habe das Werk erstmals auf einem Deichkind-Konzert im Vorprogramm erlebt und war von den treibenden Beats beeindruckt. Wenn man das Lied mit den derben Lyrics kennt, kann man auf jeden Fall gut dazu abfeiern.

Es verbleibt gelegentlich als Partygänger
F.

Logbuch : der Rest von 2014

Januar 1, 2015

Auf in ein neues Jahr, an dessen Schreibweise ich mich bestimmt noch ein wenig gewöhnen muss. Aber zunächst die Antwort auf die Frage, wie ich die letzten Tage des nun vergangenen Jahres 2014 verbracht habe.

28.12.14 : Der Sonntag hätte wohl kaum ruhiger verlaufen können. Ich bereite mich für eine Sondersendung vor (bastelte an einem Intro), sah noch ein paar Folgen der „Late Late Show“ und war über den Film „Die Hüter des Lichts“ entsetzt, den ich zum Abend sehen wollte und es nur bedingt aushielt. Welch ein Schmu.

29.12.14 : Die Woche begann mit einem opulenten Frühstück und der Rückkehr in die Stadt, wo mich eine ordentliche Schneedecke erwartete. Entsprechend entschläunigen musste ich meine Gangart, um nicht hinzufallen. Zu Hause angekommen, schockierte mich die Tatsache, dass ich meinen Kalender lange nicht aktualisiert hatte. So vergaß ich beinahe die korrekte Startzeit der Sondersendung. Nebenbei wurden ein paar Details für die Abendgestaltung via Chat abgesprochen.
Der Abend wurde dann schließlich noch zu einem Highlight des Jahres. Zusammen mit G. und U. als Online-Supporter wurde meine Sondersendung „Live mit F“ sehr viel spaßiger. Die Tweets flogen nur so in die Welt. Auch wenn im Live-Betrieb wie für mich gewohnt ein paar Details verändert wurden, konnte ich im Großen und ganzen meinen musikalischen Jahresrückblick wie geplant umsetzen. Im Anschluss wurden noch ein paar Musikwünsche bedient und wir trafen noch auf ein paar Opennet-Menschen, die sichtlich mehr Spaß am Schnee hatten als ich. Auf dem Heimweg gingen wir über den Dobi, der ungewohnt still war und machten bei U. noch einen Zwischenstopp für Stullen. 😀

30.12.14 : Als ich am Vormittag auf dem Weg ins Büro war, fiel mir ein, dass für den Tag ein Treffen der Technikgruppe in den LOHRO-Räumen auf dem Plan stand. (War allerdings noch nicht in meinem Kalender.) So wurde es nur ein Zwischenstopp auf Arbeit. (Immerhin bestand auch in der Woche keine Anwesenheitspflicht.) Bei LOHRO widmete ich mich zunächst der Fertigstellung des Vlog-Projektes – quasi noch rechtzeitig zum Jahresende.
Technisch ging es dann um Dinge wie Update-Vorgehensweise und erste Schritte für die Änderungen am Mailserver – konkret mit der Hilfe des Debian-Paketes imapcopy. Am frühen Abend brach ich auf, weil ich noch einen Sport-Termin hatte, einkaufen gehen wollte und es dann rechtzeitig zu G. schaffen wollte, wo ein Filmabend stattfand. Wir schauten „Brautalarm“ und „Kein Pardon“.

Pfannkuchen201431.12.14 : Langes Ausschlafen erlaubte ich mir zu Silvester nicht. Stattdessen machte ich noch ein paar Besorgungen und schlief dann am Nachmittag noch ein paar Stunden. Unter anderem hielt ich an meiner persönlichen Tradition fest, möglichst viele Sorten an Pfannkuchen zu probieren, die eine Bäckerkette hier jedes Jahr im Angebot hat. Spätestens danach war mein Zuckerhaushalt mehr als gesättigt.
Ich bereitete noch etwas Fingerfood für die Feier bei M. vor und war dann schon unterwegs durch die Innenstadt. Erfreulicherweise gab es nur wenige Verrückte auf den Straßen, die verantwortungslos mit Knallern umgingen. Die Party im Freundeskreis war wunderbar entspannt und wurde mit sehr leckerem Essen, Konfettikanonen in verschiedenen Größen sowie einer sehr feinen Playlist abgerundet. Wir spielten eine Runde „Wer bin ich?“ und waren rechtzeitig zu Mitternacht fertig. Ich war so mutig und ging dann auch für eine Weile nach draußen. Einen Aufgang weiter zündete ein Gastwirt eine „Böllerbox“ nach der anderen ab. Und M. hatte XXL-Wunderkerzen dabei. Es war schön. 🙂 (Gegen 6 Uhr war ich wieder zu Hause.)

Es verbleibt im Jahr 2015 angekommen
F.

Logbuch : Zeitgefühl ade

Oktober 19, 2014

Ich mag mich wiederholen, aber was für eine verrückte Zeit. (Und wie es aussieht, hatte ich bereits beim letzten Eintrag eine gewisse Vorahnung.) Die Fragestellung, ob sich Extreme noch übertreffen lassen, möchte ich da schon gar nicht mehr zulassen. Grund dafür war der vergangene Freitag… und somit Teil dieses Wochenrückblicks.

13.10.14 : Wenn jeder Wochenstart so entspannt sein würde wie dieser. Genüssliches Ausschlafen, eine Montagsrunde dort und keine Notstände auf Arbeit. Abschließend ein kurzer Einkaufsbummel, lecker Abendessen (mit Infotainment-Berieselung), Musik-Bloggerei im Schnellverfahren und erfreulich zeitige Ankunft im Schlummerland.

14.10.14 : Ich hätte am Montag tatsächlich fast vergessen, dass ich wieder eine „Frühschicht“ im Lokalradio auf dem Plan hatte. Das Aufstehen gelang mühelos, auch wenn ich nicht von Routine reden würde. Ebenfalls Mühe bereitete mir das Training am Abend, da mein Rücken leichtes Mimimi hatte, was für Übungen der Maximalkraft eine suboptimale Ausgangslage darstellt. Danach fiel ich nur so über mein Abendessen her und konnte mich sogar noch aufrappeln, um an der Veranstaltung über alternative Kommunikationsstrukturen teilzunehmen. Ich testete erstmals meinen neuen Thermobecher von M. – und ja, er tat was er verspricht. Der Tee bliebt heiß. Ebenfalls an dem Abend hatte mir ein Brauereiprodukt aus U.’s Herkunftort selten so gut geschmeckt. Ach, und wir lernten T. kennen, welcher wohl Gefallen an der hiesigen Vereinslandschaft fand.

15.10.14 : Der Tagesstart verzögerte sich um ein paar Minuten, was eigentlich kein großes Manko ist, mir dennoch etwas auf die Nerven schlug. Planmäßig ging es mehr oder weniger bis in den Abend weiter, bis das Protokoll der öffentlichen Musikredaktionssitzung abgeschlossen wurde und die Runde den Tag weniger informell ausklingen ließ. Zwar hatte ich ordentlich Material vorbereitet, welches sich aber bestimmt auch zu anderen Zeitpunkten vorstellen lässt.

16.10.14 : Am Donnerstag war ein Kinobesuch geplant, und dieser sollte dank dieser Planung auch einermaßen erträglich enden. Sonst hätte mir wohl das Vergnügen an der Neuverfilmung der „Teenage Mutant Ninja Turtles“ schnell verloren gehen können. Denn der Film war mir zu hohl, und das obwohl ich keine hohen Erwartungen hatte. Effekte allein machen keinen Film. Zumal hier wieder unnötig 3D eingbaut wurde. Wenn wenigstens der Humor gezündet hätte, aber so blieb mir gar nichts anderes übrig, als die dumpfe Charakterisierung zu verteufeln. Randbemerkung: im Jahr 2014 gehört der Satz „Die Stadt wird uns gehören.“ nicht mehr zu den akzeptablen Phrasen der „Bösewichte“. (4/10)
Ob dieser Reboot wie scheinbar „angedroht“ mit einer Fortsetzung versehen wird, kann mir zu diesem Zeitpunkt egal sein.

17.10.14 : frieda_party_okt14Ein Kinoabend gefolgt von einer „Frühschicht“ – funktioniert das? Na ja, es geht. Auch der spontane Sondereinsatz zur Unterstützung war nicht so wild, obwohl es meine Tagesplanung etwas durcheinander brachte. Und am Abend hätte ich mir auch wirklich gern noch kurz eine Extraportion Schlaf gegönnt. Aber nein, ich machte mich stattdessen auf den Weg zum LOHRO-Event mit dem schwierigen Motto „Nick Cave Party“. Nebenbei initiierte ich den Download des neuen OS X-Betriebssystems.
Deko-mäßig wurde ordentlich aufgefahren. Der Geruch frisch gestrichener Türrahmen machte mir nur anfangs Probleme. Die Musik war… interessant, vergraulte sogar den einen oder anderen tanzwütigen Gast. Dafür wurde viel erzählt. Und die Stunden vergingen. Irgendwann wurde abgebaut, ganze Sofas mussten „verstaut“ werden. Und dann waren wir in der KTV unterwegs. Abschiede mit mehr oder weniger Worten fanden statt. Bei S. gabs noch ein Käsebrot. Und bei der Ankunft zu Hause bilanzierte ich, dass mein Tag 26+ Stunden umfasste.

18.10.14 : Wirklich lange hielt ich es im Bett nicht aus. Das mag damit zusammengehangen haben, dass ich meine Tasche  vermisste und noch Brötchen vom Bäcker haben wollte, bevor diese da wieder ausverkauft sind. Ich war froh, dass S. schnell auf meine Nachricht reagierte und ich mit Tasche die erste kleine Einkaufstour unternehmen konnte. Die ursprüngliche Idee, an dem Tag in die Heimat zu fahren, hatte mir die Bahn ja bereits am Vortag vermasselt. (Und das pünktlich zum Start meiner neuen BahnCard.) Ich kehrte mit Brötchen zurück und ließ die zu Gunsten einer Schlafeinheit noch ein paar Stunden liegen. Bei seichten Klängen von Minnie Driver wuselten mir viele Gedanken und Traumszenarien durch den Kopf. Am späten Nachmittag holte ich mein Frühstück nach, sah „Real Time with Bill Maher“ und ging dann zum Radio, um ein paar Songs zu pflegen. Auf dem Doberaner Platz traf ich dann M., der wieder in der Stadt ist. Wir gingen kurz einkaufen und saßen dann in den Redaktionsräumen und redeten über Kanada, die Welt und das TV-Programm. Am Abend bekam ich Lust auf Film-Unterhaltung und sah doch tatsächlich einen weiteren Uwe-Boll-Film. Wirklich unterhaltsam fand ich „Postal“ aber trotz aller gesellschaftskritischer Untertöne nicht. Wenigstens verkürzte mir die erhöhte Abspielgeschwindigkeit das Warten auf den Abschluss dieses absurden Werkes.

19.10.14 : Mit Schadensbegrenzung fing mein Sonntag an. Denn ein Fertiggericht fand seinen Weg aus der Verpackung geringfügig in meine Tasche, wobei der Geruch noch der unangehmste Effekt ist. Lecker war das Essen dann doch noch. Der Nachmittag sah wieder ein Treffen der Technikgruppe vor. Wunderbares Herbstwetter verschönerte mir den Weg dahin.

Es verbleibt bemüht produktiv
F.

Logbuch : eine ausgebuchte Woche

März 9, 2014

Und schon im Titel versteckt sich der Grund, warum ich nicht eher zu diesem Eintrag kam. Daher wieder ein waschechter Wochenrückblick:

03.03.14 : So leicht fiel mir der News-Verzicht am Montag nicht. Ich wollte mir ja nicht vorsagen lassen, wer bei den Oscars 2014 abräumte. Und so hielt ich durch bis zum Abend, wo ich bei G. die komplette Show sah. Ich freue mich für „Gravity“, denn dies war aus meiner Sicht definitiv ein Highlight des Kinojahres 2013.

04.03.14 : Am Dienstag passierte eigentlich nicht viel Außergewöhnliches. Nur der Besuch im ST-Club fällt da als Ausnahme auf – gerade innerhalb der Woche. Aber es dauerte ja nicht lange. Dort traf ich E. wieder, die sich scheinbar wunderte, dass ich noch in Rostock bin.

05.03.14 : M wie Mittwoch, M wie Musikredaktion. Ein paar meiner Vorschläge haben es in die Rotation geschafft. N. wollte gern ein Lied von Sarah Brightman reinwählen lassen – aber so gut kenne ich meine Mitstreiter schon, dass ich wusste, wie das ausgehen würde. Und zu später Stunde war ich sogar noch ganz kurz beim Couchsurfing-Meetup, was sich da schon im Auflösen befand.

06.03.14 : Die überaschende Genesung meines einen Rechners war wohl nur ein „Walking Ghost“-Syndrom, denn das System wurde wieder auffallend lahm. Nur hatte ich kaum Zeit, mich darum zu kümmern, weil ich mehr oder weniger verplant war. Der Tagesverlauf ließ mich von der einen IT-Beschäftigung zur nächsten IT-Beschäftigung wechseln. In der Freizeit-Technik-Runde ging es unter anderem um Git und Gitolite. Danach erwartete mich G., mit der ich ins Barfuss und danach ins LiWu ging. Der dieswöchige Kinoabend wurde  Wes Anderson’s jüngstem Werk „The Grand Budapest Hotel“ gewidmet.
Der Film ist ganz schön dialoglastig und überraschend surrealpolitisch. Wieder spielen die üblichen Verdächtigen mit und wieder ist die handwerkliche Ausfertigung (Effekte, Farbgebung, Kameraeinstellung etc.) liebenswert eigen. (8/10)

07.03.14 : Zwei erfreuliche Meldungen erreichten mich am Freitag. Einerseits von K., der mit seinen angereisten Freunden ins Meatropolis wollte, und andererseits von S., die zum Spieleabend einlud. Vorher war ich noch kurz im Sendehaus, wo ich A. ein paar kulturelle Empfehlungen gab – in Form von Musik/Video-Tipps. Dann ging es zum Burger-Essen. Zur Freude aller entschied sich K. dann doch, die Herausforderung anzunehmen und in 2 Stunden einen XXL-Burger zu essen. Endlich konnte ich mir von der Mahlzeit ein Bild machen. Ich würde sagen, der Inhalt entspricht in etwa 5 oder 6 Dönern. So, und nun überlegt mal, wie man das in zwei Stunden schaffen soll.
Ich bin mir sicher, dass ich diese Herausforderung vorerst nicht eingehen werde. Schon allein, weil der Genuss auf der Strecke bleiben könnte.
Ach ja, beim Spieleabend kamen wir irgendwie nicht mehr zu den Spielen. Dafür hörte ich im Hintergrund das aktuelle Album der Backstreet Boys. Und um ehrlich zu sein, reicht mir das auch – also, dass es nur im Hintergrund war und ich mich nicht vollends darauf einlassen konnte. Denn so überzeugend fand ich die Eindrücke nicht.

08.03.14 : Das Wochenende begann für mich damit, dass ich mein Mobiltelefon abholte, welches ich am Vorabend vergass. Und wie sollte es anders sein, waren sogar Nachrichten drauf, die ich noch nicht sah. Einen Einkauf und ein leckeres Frühstück später nahm ich mir die Zeit, Daten zu sichern und mehrere Dateisystem-Checks zu machen. Und ja, das dauerte wieder Stunden. Dabei war das Wetter so schön. Am Nachmittag schaute ich kurz beim Sendehaus vorbei und ging dann mit S. kurz in die Stadt. Danach schauten wir „Last Vegas“.
Mein Abendessen war wieder ein Burger, ich guckte ein paar Folgen der „Late Late Show“ und machte mich dann fertig für die LOHRO-Party im Peter-Weiss-Haus. Da landete ich nach einem weiteren Besuch im Sendehaus, wo Secret Sugar für die „Nighttraxx“-Semdung auflegten. K. und Freunde waren auch da und wir feierten in seinen Geburtstag rein. Im PWH ging es mit dem Feiern weiter, bis die Lichter angingen. Draußen wurde es auch schon wieder hell. Keine guten Anzeichen für einen Sende-Termin zur Mittagszeit.

09.03.14 : Und so kam es schließlich auch, dass ich verschlafen hatte. Wie gut, dass ich problemlos vertreten werden konnte, da C. eh dabei sein würde. Als ich bei LOHRO eintraf, konnte ich mich auch gleich der Charts-Aufbereitung widmen – Protokoll, Grafik, Webseite, Wiki. Da war ich K. dankbar, dass er mir den Pudding abnahm, den ich da noch kochen wollte. Ich hatte ein paar Sorten mitgebracht. Er entschied sich für Schoko- und Bananenpudding. Zum Verzehr setzten wir uns in den Hinterhof und ich merke, wie frühlingshaft das Wetter schon ist.
Später ging es in einer weiteren Techniker-Runde um die Einrichtung von Munin, LDAP und Samba (nicht der Tanz). Und ja, ich war immer noch leicht vermüdet. Nebenbei wurde mein Ego aufgewertet, weil ich jünger eingeschätzt wurde als ich bin.

Ausblick: nächste Woche werden Donnerstag und Freitag für mich etwas aufwendiger – einerseits wegen Terminen und andererseits aufgrund meiner ersten Einzelmoderation im Radio. 😛

Es verbleibt müde
F.

Whiskey, Whiskey, Whiskey

Mai 27, 2012

Der heutige Titel bezieht sich auf ein Highlight vom aktuellen John Mayer Album „Born And Raised“. Der Song besticht durch eine unglaubliche Gelassenheit und raffinierte Instrumentalisierung, die etwas an Country-Musik erinnert. Und der nachdenkliche Text (neodeutsch die Lyrics) gefällt mir auch.
Ich kann es kaum erwarten, die neuen Lieder besser kennen zu lernen. Ich mag seine Musik sehr und würde diesen Künstler gern live sehen. Sieht aber gerade nicht so gut aus, da er sich zunächst um seine Gesundheit kümmern muss.

Ach, was waren das wieder für lustige Tage, die da hinter mir liegen. Völlig unerwartet (weil relativ kurzfristig vereinbart) war ich am Donnerstag auf einem Stadt/Strand-Bummel durch Warnemünde, der natürlich mit einem Zimtzipfel belohnt werden musste. (Obwohl das Softeis nun scheinbar Zimtspitze heißt. Egal, ich nenne es „Zimtzipfel“ und es schmeckt spitze.) Trotz der frischen Brise am Wasser hielt ich es gut kurzärmlich aus. Danach ging es dann kurz in die Innenstadt zum Dinnieren (Subway) und dann erstmals zum Pub Quiz in den Bunker. Huch, was ist der Laden voll gewesen – mindestens genauso voll wie die Cocktail-Karte. 😛
Freitag hatte ich dann wieder einen bewegenden Arbeitstag – bewegend, weil ich für ein Meeting den Stadtteil wechseln musste. Ach, und es war Towel Day, welchen ich dieses Jahr richtig zelebriert habe – mit echtem Vintage-Style-Kult-Batman-Handtuch. Der Abend war ebenfalls wunderbar – in „G.-Sellschaft“ die Billboard Music Awards gucken und über die Live/Playback-Auftritte lästern und danach noch die letzte SNL-Folge mit Kristen Wiig in der Stammbesetzung gucken. Abschließend noch ein paar Trash-Videos gucken und damit einstimmen aufs Wochenende, welches für mich rekordverdächtig spät begann. Immerhin habe ich noch das letzte Zwilling-Brötchen beim Lila Bäcker ergattern können. Tagesstart gerettet. (Na ja, das ist relativ zu betrachten, wenn das „Spätstück“ gegen 2 am Nachmittag stattfindet. Aber wer will denn hier wertend sein?)
Den Nachmittag verschönerte ich mir mit zwei Folgen „Real Time with Bill Maher“. Oftmals frage ich mich, warum es nicht mehr öffentlich bekannte Amerikaner wie Bill Maher gibt. Ja, wahrscheinlich gibt es die auch, aber in den Medien sind die dann wohl nicht so sehr vertreten.
Der Abend stand dann ganz im Zeichen der „mehr oder weniger“ schlechten Musik – zunächst der Eurovision Song Contest, den man am besten in heiterer Runde genießt (mein Favorit – Nr. 25 – hat übrigens nicht gewonnen, war mir aber auch egal), und danach eine Trash-Musik-Party im Meli Club, die man auch am besten mit gutem Schuhwerk und in Begleitung besucht. Es war wieder herrlich schräg und die DJane hat viele unserer Liedwünsche gespielt. Yay!
Dann heute das unangenehme Erwachen. Ich will gar nicht wissen, wie wenig Schlaf ich hatte. Umso unschöner ist es, mit dieser Müdigkeit eine mehrstündige Zugfahrt inklusive brüllender Kinder zu unternehmen. :-/ Ja, ich war dann mal wach – oder vielleicht auch nicht. Aber zur Aufheiterung hatte ich heute ein Spiel namens „Child of Eden“ angetestet, welches ziemlich krass ist – krass aufgrund Einzigartigkeit. Mit Move-Controller ausgestattet steigert sich das Spielvergnügen sogar.

Schließlich noch eine Empfehlung für Fans von Kartoffelsalat: heute gab es einen Testversuch mit einem österreichisch angehauchten Rezept, bei dem zu den Kartoffeln nebst Lauchzwiebeln noch Brühe, Apfelessig und Kürbiskernöl vermischt wird. Klingt komisch, schmeckt im ersten Moment auch so – weil ungewohnt. Aber ist wirklich eine sehr leckere Abwechslung vom Standard.

Es verbleibt ohne Whiskey
F.