Posts Tagged ‘Nicki Minaj’

Logbuch : Langeweile sieht anders aus

Januar 20, 2015

Es ist wieder einer dieser Einträge, bei der mir eine Überschrift nicht so leicht einfallen wollte…

14.01.15 : Immer diese anstrengenden Mittwochs. Vielleicht sollte ich da an meiner Planung arbeiten. Es gab wieder einiges zu bereden, weswegen ich erneut auf eine Mittagspause verzichtete. Dafür sollte am Abend beim Treffen der Musikredaktion umso mehr geschlemmt werden. Entsprechend träge wurde ich mit fortlaufender Zeit und war dann schon ein wenig erleichtert, dass es nicht ein übertrieben langer Abend wurde. Zumal ich neue Aufgaben übernahm…

15.01.15 : Nämlich die Organisation einer Abendsendung, mit der ich sonst eigentlich weniger am Hut habe. Für das “Heimspiel” war die Band Children angemeldet und ich sprang als Moderator ein. Vorteilhaft empfand ich, dass ich die Musikrichtung gut leiden konnte. Aber warum nur eine einzige Baustelle am Abend haben? 😉 Nebenbei half ich beim Organisieren eines Couchsurfing-Events, für das E. ein wenig Filmmaterial aufnehmen konnte. Und nicht zuletzt (eher vor alledem) hatte ich noch mein erstes Telefon-Interview, zu welchem mir noch ein wenig Abstand fehlt, um das reflektieren zu können. Und als wäre all dies nicht genug, hatte ich noch ein Auge auf die Uhr…

16.01.15 : … denn die erste Radio-Moderations-Frühschicht des Jahres wollte ich auch einigermaßen ausgeschlafen durchziehen. Dies gelang nicht so ganz, wobei es auch schon mal schlimmer war. Richtig anstrengend wird es für mich gewöhnlich am Nachmittag, gerade wenn ein gewisses Mindestmaß an Konzentration gehalten werden sollte. Mit der Aussicht auf eine Spätvorstellung am Abend gab es für mich nur einen akzeptablen Weg – und zwar nach der Arbeit ohne Umwege ins Bett. Nach ein paar Stunden holte ich noch mein Abendessen nach und war auf dem Weg zum LiWu, wo unter dem Motto “Schatzkiste” ein Klassiker gezeigt wurde – mit Einleitung und sogar im O-Ton. “Zurück in die Zukunft” hatte ich zuvor weder im Kino noch im Original sehen können. Und erfreulich, dass sich sogar Freunde (aus drei unterschiedlichen Kreisen) mit eingefunden haben. Besser hätte der Kinoabend kaum laufen können.

luggaga17.01.15 : Ausschlafen am Samstag? Pustekuchen. Grund war eine Anfrage von M., der für “ein paar” Koffer helfende Hände haben wollte. Dazu verschlug es mich in eine Ecke der Stadt, die ich so noch nicht kannte. Die Müdigkeit verging dank frischer Luft und kiloschweren Taschen, die mir vorerst keine Lust aufs Reisen machen werden. (Stichwort raue Hände.) Wie M. das Gepäck einer Schulklasse allein zum Zug bekommen hätte, ist mir ein Rätsel. Und wie das Umsteigen verlief, werde ich vielleicht irgendwann herausbekommen. (Jedenfalls wurde daraus ein Abschied der etwas anders anstrengenden Art.)
Auf dem Heimweg erledigte ich noch den Wochenend-Einkauf und war trotz frischer Brötchen so knülle, dass ich mir eine Extraportion Schlaf gönnte. Vom Tageslicht hatte ich also wenig. Am Abend ging es ins Rostocker Umland, um P.’s neues Heim zu bestaunen bzw. schniekes Essen aufgetafelt zu bekommen. Ein schöner gemütlicher Abend, Bodenheizung inklusive.

18.01.15 : Mein Sonntag in einem Wort: LOHRO. Zunächst war ich mit dem Schnitt des Interviews beschäftigt. Mit einer leckeren Mittagspause (Marke Restefix) wurde der Tag etwas aufgelockert. Am Abend traf sich wieder Technikgruppe ein und wir hatten viele Kleinigkeiten mit dem Mailserver zu erledigen, damit der Tagesbetrieb ohne Umstände gut in die nächste Woche starten konnte. Ich arbeitete dabei erstmals mit Shinken, ein effektives Tool zum Monitoring, und versuchte mich wieder im effektiven Bedienen von vi. Die Tüfteleien zogen sich leider bis nach Mitternacht hin.

19.01.15 : Ergo war ein Wochenstart zur (doch relativ moderat angenehmen) Zeit der Montagsrunde eher unschön. Und ich nahm mir nach dem Alltag eigentlich nur vor, so früh wie möglich wieder schlafen zu gehen. Zum Abendessen gönnte ich mir die jüngste Folge “Real Time” und den Kurzfilm “The Pinkprint Movie” von Nicki Minaj, der mir doch beinahe einen neuen Ohrwurm verpasst. Und dann war ich auch schon zeitig im Schlummerland…

Es verbleibt vor einem vielleicht anstrengenden Wochenende
F.

Ansichtssache: 2014 MTV Europe Music Awards

November 11, 2014

Vorgestern feierte das Spektakel um junge Musikkultur in Glasgow seine 20. Aufführung und ich habe mir die Zeit genommen, das Hauptereignis davon zu verfolgen. Mittlerweile gehört ja zum Event neben dem „Roten Teppich“ noch eine Schalte nach Amiland, wo abermals ein paar „gefeierte“ Interpreten die Zuschauer einstimmen sollen. Und ja, bei Gelegenheit würde ich mir das vielleicht auch antun, nur war ich vom 2013-Zusammenschnitt schon nicht sonderlich angetan. Insofern… die Hauptveranstaltung:

Als Gastgeberin ließ sich Nicki Minaj verpflichten, was aus meiner Sicht eine gute Wahl ist, da sie durchaus zu Selbstironie fähig ist und hervorragend in diesen Zirkus passt. Bzw. besser als Selena Gomez oder Heidi Klum auf jeden Fall.
Dass die (Pop-)Rapperin ihre Kollegen Iggy Azalea, Drake, Eminem und Kanye West in der Kategorie „Best Hip Hop“ schlug, ist auch kein Problem für mich. Es zeigt nur, wie verwischt die Kategorien eigentlich sind.

Apropos Kategorien – kommen wir mal zu den Klassikern:

  • Best Video ging an das überladene „Dark Horse“ von Katy Perry (featuring Juicy J). Purer Pop also. Habe ich keine Beanstandung. Obwohl mir bei der Auswahl die eher bizarre Verfilmung von Sia’s „Chandelier“ besser gefallen hätte.
  • Best Song wurde „Problem“ von Ariana Grande (featuring Iggy Azalea). Hm, okay, bei der Zielgruppe und angesichts der Eingängigkeit verständlich, trotz diesem Antiklimax von Chorus. Stichwort Geflüster. Konkurrent „Happy“ war dagegen wohl schon zu ausgedudelt.
  • Best Female darf sich aus EMA-Sicht 2014 nun Ariana Grande nennen. Hm, „wenigstens nicht Rihanna“ war mein erster Gedanke. Und „wenigstens nicht Taylor Swift“ war mein Zweiter. Aber das kommt dann bestimmt nächstes Jahr, wenn ihr neues Album „1989“ allseits gehört und promotet wurde.
  • Best Male bot unter den Nominierten 4 respektable Interpreten und einen „Ausreißer“ – und ausgerechnet dieser gewann. Welch arme verirrte Seelen fanden denn, dass Justin Bieber in den vergangen 12 Monaten irgendwas geleistet hat? (Ich meine, die komische Single-Sammlung „Journals“ sorgte doch mehr für Gähnen als für Hits.) Oder hat er vielleicht eine Abo-Karte auf diesen Preis, den er unfassbare 5 Mal in Folge gewinnen konnte? Also spätestens ab da ist mir das Preisgewitter ein Rätsel, wenn nicht sogar egal.

Aber einen muss ich noch draufsetzen…

  • Best World Stage Performance ist für eine Kategorie ja schon etwas kryptisch. Ich würde da an ein weltweit erfolgreiches Live-Musikprojekt denken – also Einzelperson oder Gruppe. Die Musikart ist da eher zweitrangig. Vielmehr soll wohl das Live-Erlebnis im Focus sein. Okay, ein Blick auf die Nominiertenliste zeigt ein entsprechend breites Spektrum. Aber dann der Totalausfall: das Voting gewonnen hat Enrique Iglesias. Ja, ausgerechnet der Enrique, dessen „Rhythm Divine“-Gesang-Mitschnitt für reichlich Spott im Netz sorgte. Ja, der Enrique, dessen letztes Album eher weniger Beachtung fand bzw. auch gern zerissen wurde (u.a. von mir). Und ja, es ist der Enrique, der sich mittlerweile gern eine Tonne an Produzenten und Feature-Gästen ranbestellt, um irgendwie etwas Relevanz zu ergattern. (Wenn ich richtig zynisch bin, würde ich meinen, dass es wohl noch mal ein letztes Hallo von ihm sein soll, bevor ihn MTV nicht mehr einlädt, weil er in einem halben Jahr 40 wird.)

Für eine europäische Preisverleihung gingen viele „Auszeichnungen“ an Übersee, wobei das eigentlich kein Novum ist. Neu ist dagegen, dass MTV auch dem asiatischen Markt in den Arsch kriechen möchte. Oder wie sonst soll ich die Farce verstehen, wenn bei einer zusammengewürfelten Kategorie namens „Best Worldwide Act“ eine Künstlerin gewinnt, von der die Zielgruppe eigentlich absolut nichts kennt? Bibi Zhou aus China ist immerhin berühmt für… äh, ja, was?… ihren Akzent?
Übrigens ist das seit Bestehen dieser Kategorie überwiegend der Fall, dass irgendwelche asiatischen „No-Names“ (oder „schwer-auszusprechen-Names“) mal kurz auf der MTV-Bühne winken dürfen und dann meistens nicht mal ihr Können mit einem Auftritt unter Beweis stellen.

Ach ja, die Auftritte – im Schnellverfahren:

  • Ariana Grande – „Problem“ / „Break Free“ : für ihre Sparte gut
  • Kiesza – „Hideaway“ : och, das kannte ich schon aus anderen Shows. Hätte sie nicht die neue Single wählen können? Na ja, aber dafür gut.
  • Royal Blood – „Figure It Out“ : jawohl, endlich ein richtiges Highlight.
  • Charlie XCX – „Boom Clap“ / „Break The Rules“ : dem dämlichen Namen macht dieses dünne Stimmchen alle Ehre, aber die Songs sollte sie wohl besser anderen schreiben. „I Love It“… nicht!
  • U2 – „Every Breaking Wave“ : welch Ironie, dass eine der größten Rockbands einen der kleinsten Auftritte hinlegt. Hier hätten sie doch ruhig noch mal ihre Apple-Show abliefern können.
  • Nicki Minaj – „Super Bass“ / „Bed Of Lies“ / „Anaconda“ : großes (Trash-)Kino. Und ja, die Garderobe hielt.
  • Ed Sheeran – „Thinking Out Loud“ : wenn der Minaj-Auftritt ein Blockbuster ist, bietet der Sheeran Arthaus als Kontrast – sehr schön.
  • Enrique Iglesias – „Freak“ / „Bailando“ : ich hoffe, er war nicht nüchtern für diesen Quark.
  • Alicia Keys – „We Are Here“ : schlicht und großartig.
  • Slash, Myles Kennedy, The Conspirators and Simon Neil – „Crazy Train“ : ja, ja, irgendwas mit Ozzy Osbourne war ja auch noch. Viel Pyro macht aber noch kein ordentliches Finale. Ich vermute, das waren Aushilfskünstler, weil die großen Namen für so ein Tribut keine Zeit oder Lust hatten.

Fazit: ach, es ging. Im Vergleich zu 2013 wurde jedoch aus meiner Sicht weniger Show geboten. Nächstes Jahr soll der Zirkus dann nach Mailand ziehen. Ich bin gespannt.

Es verbleibt als nicht mehr so großer EMA-Fan
F.

Logbuch : Achterbahn

April 21, 2013

Es gibt Logbuch-Einträge, für die mir ein Titel nicht sofort einfallen will. Anders sieht es bei den letzten 7 Tagen aus. Mal sehen, wie ich das beschreibe…

Der Montag belohnte die Gegend mit ersten richtigen Frühlingsimpressionen (ja, Wetter schon wieder) und ich war noch ganz entspannt in der Heimat. Darum konnte ich gleich zwei Freunden nicht zusagen, den Tag zu nutzen. Irgendwie schade.

Wie ich im Vorfeld bereits erahnte, brauchte ich fürs frühe Aufstehen am Dienstag keinen Wecker, war dann gewissermaßen terminlich gebunden, ließ das Mittag ausfallen und kam erst am Nachmittag zur Ruhe. Und diese wollte ich dann erhalten, weswegen ich nicht zum Stammtisch gegangen bin. Stattdessen versuchte ich, „Drive“ weiterzulesen und bummelte am Hafen entlang. Aber auch die frisch zusammengestellte Playlist hat der Stimmungs-Talfahrt nicht entgegengewirkt.

Am Mittwoch brauchte ich den ganzen Tag, um mich einigermaßen aufzurappeln. Und so einen furchtbaren Tagesstart hatte ich sehr lange nicht mehr. (Stichwort Zukunftsängste) Ich kann von Glück reden, dass mir die abendliche Vorpremiere von „Das hält kein Jahr…!“ (zusammen mit S. und S.) dermaßen gut getan hat, dass ich endlich wieder lachen konnte. Der Film ist auch sehr zu empfehlen. (8/10)

Auch am Donnerstag kehrte die Gelassenheit stückweise zurück – sehr zu meiner Freude. Ich ließ mich erneut zu einer Teilnahme am Pub Quiz (im Bunker) überreden – Ergebnis: dritter Platz. Und damit noch nicht genug Tollkühnheit meinerseits. Ich probierte ein Mixgetränk mit Tabasco, was definitiv eine Erfahrung für meinen Hals war. Der Schärfegrad ist eher was für Fortgeschrittene.

Eine dreiteilige Einkaufstour stand für mich am Freitag auf dem Plan – Innenstadt, Neptun Center und Supermarkt um die Ecke. Und abends fuhr ich mit G. (als „early bird“) zu L., die mit E. wochenlang dieses Datum fixierte, um deren Geburtstage zu feiern. Der Abend war sehr lustig – und wurde spätestens mit Beschallung durch Nicki Minaj legendär.

Da ich am Vortag vorausschauend einkaufen war, konnte ich das Wochenende entspannt verspätet beginnen. Ein wenig Lesestoff und Unterhaltungssendungen sowie eine Extraportion Schlaf später war der Tag auch fast schon wieder um. Nebenbei lernte ich neue Lieder von Michael Bublé kennen und gab mir danach Musik von will.i.am, was ich sehr anstrengend fand. Die Frage der Abendgestaltung war nach U.’s Einladung zum Sit-in geklärt. Und im Anschluss daran sah ich noch einen Film mit Barbra Streisand. Derweil trudelte mein Steuerbescheid an dem Tag ein. (Natürlich wieder eine Nachzahlung.)

Heute fand ich sogleich nach dem Aufwachen eine iMessage auf meinem iPod (Stichwort Vernetzung), die mich über Pläne zum Mittagessen einweihte. Und so testete ich zusammen mit C., G. und U. ein griechisches Restaurant mit dem aussagekräftigen Namen „Der Grieche“. Hm, Gyros mit Reisnudeln. Lecker lecker. Und wo wir schon unterwegs waren (im Sonnenschein), konnte die Schlemmerei noch mit einem Besuch bei der Eisscholle veredelt werden. (Mein erster Besuch seit der Winterpause.) Ich entschied mich für Fruchteis, wurde nicht enttäuscht und war danach pappensatt. Zum Nachmittag war mir nach Musik von Taylor Swift. Ich mag ja die Lieder „Sparks Fly“ und „Enchanted“ – und ich mich versehe, ist das ganze Album durch.
Abends regte ich mich noch ein wenig über Trash-TV auf. Ein Bericht über die Frisur eines Fußballtrainers? Oh bitte. Und dann besuchte ich noch S., bei der ich das Ende eines (Mädchen-)Teenie-Films sah, der so idealisiert wirkte, dass ich nun Mitleid habe – und zwar mit den Vätern, die das ertragen müssen.

Zur Lese-Ecke: ich habe mich nun durchgerungen und Mark Millar’s „Secret Service“ durchgelesen. So schön es vielleicht für Werbezwecke sein mag, den Watchmen-Zeichner dafür gewinnen zu können, so enttäuschend empfand ich die Optik. Und auch die Geschichte lässt aus meiner Sicht zu wünschen übrig, was ich wieder vordergründig an den flachen Charakteren ausmache. Die Synopse wirkt vielversprechend, während die Comics dann schwächeln. Hoffentlich wird das bei der Verfilmung nachgebessert.

In der kommenden Woche finden Veranstaltungen im Rahmen der Kulturwoche statt – darunter die „Lange Nacht der Wissenschaften“. Dazu noch die üblichen Termine wie Stammtisch, Training oder Kinobesuch. Ja, sollte nicht langweilig werden.

Es verbleibt entspannt
F.

Indirekte Fragen

August 23, 2012

Dies ist ein Sonderbeitrag zu den Such-Anfragen, die laut WP-Dashboard auf mein Blog leiten. Ich könnte es auch als Fanpost (F-Post?) interpretieren. 😛

  • Den Punkt der (Un)Beliebtheit von Rapper Lil‘ Wayne hatte ich bereits angesprochen. Ob er nun unbeliebt ist oder nicht, kann dem hiesigen Hörer doch relativ egal sein, oder? Ich meine, ist die Musik besser, wenn ein Künstler in seinen Kreisen gern gesehen ist? Und gerade im Hip-Hop-Bereich sind Fronten deutlicher als woanders. Das mag manchmal auch nur der PR dienlich etwas übertrieben dargestellt werden. Wer weiß das schon so genau?
  • Wenn ich etwas lese wie „Grammy from Continental Drift in Ice Age“, verwirrt mich das ein wenig. Denn mit dem Musikpreis hat der vierte Ice Age Film eigentlich nicht zu tun. Daher vermute ich stark, dass die eine Figur (Granny) gemeint ist.
  • „Pound the Alarm“ ist ein Song von Nicki Minaj und heißt so viel wie „Alarm schlagen“ – und das im Party-Sinne. Das Verb „pound“ kann auch mit „hämmern“ übersetzt werden. Aber dazu gibt es ja Übersetzungs-Webseiten.
  • Was die fiktive Welt des Ultimate-Marvel-Universums angeht, starb deren Peter Parker tatsächlich. Insofern kann man da vom Tod des ersten Spider-Mans reden. Denn mittlerweile gibt es ja einen Neuen.

So, das war es dann auch schon.

Es verbleibt mit ein paar Antworten
F.

Pound the alarm

August 5, 2012

Ich werde mich nicht dafür entschuldigen, dass ich Titel wie diesen von Nicki Minaj toll finde, auch wenn es wie ein kommerzielles Aufeinandertreffen von Eurodance und Hip-Hop wirken mag. Dazu erschien übrigens kürzlich das Musik-Video, welches ich jedoch nicht besonders finde. Geschmackssache eben. Bedauerlicherweise ist die Musik scheinbar zu uncool für die Szene bzw. den Anteil, den ich davon mitbekomme.

Und damit zum Wochenrückblick:

Montag standen bei mir Serien wie „The Newsroom“ und „Political Animals“ auf dem Plan. So übersättigt ich manchmal von amerikanischen Medien auch sein kann, gefallen mir diese Produktionen immer noch sehr. Und es tut auch gut, zu wissen, dass zumindest eine Reihe mit einem Ende versehen werden wird.

Am Dienstag war ich ganz schön erschöpft zum Abend hin, bin dann aber noch kurz in die Stadt gegangen und war dann gegen 9 noch einkaufen. Schön, dass manche Läden lange auf sind.

Mittwoch war Kino-Abend. „The Dark Knight Rises“ sollte es ein weiteres Mal sein. Und welch Ironie. Ein weiteres Mal saß ich neben nervigen Leuten, die es teilweise nicht schaffen, die Klappe zu halten, wenn der Film läuft. Na ja, zum Ausgleich hatte G. Erfrischungsgetränke dabei.

Den Donnerstag ließ ich in geselliger Runde im Café M ausklingen. Das Wetter war auch so gut, dass wir draußen sitzen konnten.

Am Freitag las ich über eine Serie namens „Veep“, die Interesse bei mir weckte. Und da Staffel 1 davon nur 8 Folgen hat, ließ ich mir die Gelegenheit nicht nehmen und sah die noch am Abend. Ja, die Serie ist gut, aber nicht so überragend, wie sie angepriesen wurde.

Der Samstag begann überraschend spät. Überraschend deswegen, weil ich Freitag nicht lange aufgeblieben bin. Ausschlafen macht vielleicht einfach zu viel Spaß. Nach einem leckeren Frühstück wollte ich eigentlich mit der zweiten Staffel von „Life on Mars“ beginnen, wurde aber von meinem Rechner ausgebremst, der die DVD nicht erkennen wollte. Aber das ließ mich nicht aus der Ruhe bringen. So wurde eben der Zweitrechner reaktiviert und schon ging es. Nach zwei Episoden hatte ich auch schon genug und widmete mich kurzen Online-Spielen. Das eine davon hat mich auch unglaublich viel Zeit gekostet, weil es (zu viel) Spaß gemacht hat. Ohne Schleichwerbung machen zu wollen, ordnet man da in einer Minute bunte Edelsteine. (Insider werden sofort wissen, was gemeint ist.)
Zum Abend wurde dann das ST aufgesucht. Da war für einen Samstag überraschend wenig los. Vielleicht lag es am Motto (Indienation Classics), welches mich auch nicht so ganz erheitern konnte. Grund? Ich kannte kaum ein Lied, was gespielt wurde. Ausgleich? Jo, lecker Steak.

Und heute? Ja, da habe ich wieder mit diesem Minuten-Spiel Stunden verstreichen lassen. Unfassbar eigentlich. Aber dann widmete ich mich noch meiner Lektüre… und habe sie erfolgreich beenden können!
„Zeitgeist“ ist wirklich ein komischer Roman – und das nicht im lustigen Sinne. Die Handlung wurde nie spannend. Und einen roten Faden fand ich darin auch nicht wirklich. Am Ende war ich doch ziemlich enttäuscht, weil sich nicht wie erhofft ein Gesamtbild ausmachen ließ.
Wie dem auch sei: habe dann gleich mit dem nächsten Buch angefangen. Vielleicht hat einer von eucht davon gehört. Es heißt „50 Shades of Grey“ oder zu deutsch „Shades of Grey“. Was seitens der Autorin als Twilight-Fan-Fiction begann wurde nicht nur zum Hype, sondern hat mittlerweile schon 2 Folgebände. Da so etwas an mir nicht vorbeigeht, war das Interesse natürlich geweckt. Bis jetzt liest es sich ganz flüssig. Aber viel ist noch nicht passiert.
Dann habe ich noch ein paar Comics gelesen. „Earth 2“ heißt der Ausweg für Leute, die mit dem neugestarteten DC-Universum nichts anfangen können. Hierbei geht es zwar auch um ein neues Universum, aber eines, bei dem man nicht rätseln muss, welche früheren Geschichten noch gültig sind. Sprich: also ein echtes neues Universum. Die ersten 3 Hefte sind sehr lesbar – sowohl handlungs- als auch artwork-seitig.
Mein Abendprogramm war nebst ein wenig Trash-TV noch „Alien“ (der Film von 1979). Und ich kann sagen, dass ich den doch mal gesehen hatte. War mir da im Vorfeld nicht sicher. Das ist sozusagen meine Vorbereitung auf den nächsten Kinoabend, wenn endlich „Prometheus“ rauskommt. Und meine Güte. Ich kann verstehen, warum „Alien“ als Klassiker angesehen wird. Der Film hat wirklich etwas Zeitloses. Und manche Kulissen verweisen tatsächlich auf „Prometheus“ (also das, was in Trailer zu sehen ist). Ich bin gespannt.

Natürlich gab es in den vergangenen Tagen wieder Meldungen, die mich mehr oder weniger nicht erfreuen konnten, aber das erspare ich mir für diesen Eintrag. Fakt ist, dass es gelegentlich so erscheint, als dass diese Welt nicht mehr zu retten ist. Aber was bringt Schwarzmalerei?
Um dem gewissermaßen entgegenzuwirken, habe ich zum Monatswechsel mit einer Liste begonnen, in der ich jeden Tag Dinge vermerken möchte, für die ich dankbar bin. Ich glaube, ich habe das Konzept von Alex Day aufgeschnappt. Vielleicht bringt es was.

Es verbleibt mit Wecker statt Alarm
F.

52 songs #39

März 26, 2012

Gerade mal aus dem „Kurzurlaub“ zurück und schon gibt es ein neues Thema zum Blogger-Projekt „52 Songs“ der Gedankendeponie, dass es in sich hat. Ihr werdet es nicht glauben, aber an diesem Music Monday geht es um die Toilette.

Hm, um ehrlich zu sein, dachte ich schon, nach dem Fahrstuhl gehts nicht mehr schlimmer. Tja, falsch gedacht. (Oder vielleicht sogar herausgefordert.)
Egal. Versuche ich eben, auch aus diesem Thema was zu machen, was nicht zum Himmel stinkt.

Meine ersten Gedanken gingen in Richtungen wie „Drop In The Ocean“ von Michelle Branch oder „Let Me On Out“ von The Raveonettes. Aber ich verwarf diese Optionen, weil mir die Musik einfach zu gut für einen Scheißhaus-Aufenthalt ist.

Also weiter in der „Schiete“ namens Mediathek gekramt. Und da fand ich dann einen Titel, der vielleicht musikalisch nicht ganz aber textlich zum „Poopen“ ist. Die Interpretin sieht sieht zwar nicht wie hingeschissen aus, aber schwankt in der Qualität ihrer Lieder auch in den derartigen Bereich.

Setzt euch also lieber und lasst euch inspirieren von „Did It On’em“ von Nicki Minaj (richtig, diesmal ohne featuring-Bla) :


[oha, sogar mit Text – wie praktisch, keine Garantie auf Langlebigkeit des verlinkten Inhalts]

Da ich zum Lied selbst kein eindeutiges Single-Cover-Artwork fand, verweise ich hier einfach auf das Album-Bild zu „Pink Friday“. Sieht irgendwie „kacke“ aus, oder? Und das trotz Photoshop. Aber so übertrieben sind halt auch manche Lieder darauf produziert worden.
Nächste Woche erscheint übrigens der heiß erwartete Nachfolger – ebenfalls mit Cover-Bildern (weil: 2 Versionen) zum Hingucken (oder Weghauen).

Es verbleibt mit und ohne Stuhl
F.