Posts Tagged ‘Murmeltiertag’

Logbuch : then put your little hand in mine…

Februar 5, 2018

21.01.18 : Sonntage inklusive Ausschlafen sind schöne Sonntage. Am Nachmittag schaute ich bei LOHRO vorbei und widmete mich etwas der Musik-Bemusterung. Gegen Abend war mein Ziel der Hackspace. Als sich dort unter anderem H. und M. einfanden, kamen eher bizarre Gesprächsthemen (inklusive verstörender Internetsuchen) auf. Wie gut, dass die Hälfte davon wieder in Vergessenheit geraten ist.

22.01.18 : Nach einem verlängerten Arbeitstag rappelte mich noch für etwas Sport auf, erledigte sogar noch einen Einkauf und eilte nach dem Abendessen gen Café Marat, wo das LOHRO-Team beim Kneipenquiz doch tatsächlich den zweiten Platz erreichen konnte. (Es half sehr viel, bei der Bilderrätsel-Runde mit Alben-Covern konfrontiert zu werden.)

23.01.18 : Das Großereignis des Tages war eine abendliche Redaktionsversammlung, die über aktuelle Geschehnisse im LOHRO-Kosmos informieren sollte. Dass es auch belegte Brötchen geben würde, hat mich sehr überrascht und hoch erfreut.

24.01.18 : Auch am Mittwoch konnte ich mich nicht über mangelnden Freizeit-Ausgleich beklagen. Wie fast jeden Mittwoch saß ich am Abend im Kreise der Musikredakteure sowie weiterer LOHRO-Mitmachender und hatte meinen Anteil an den Abstimmungen über die nächste Heavy Rotation. Danach ging ich mit C. und D. ins Kino zu “The Big Sick”. Der Film überraschte mich aufgrund respektvollem Umgang mit den Charakteren sowie der doch angenehmen Humor-Dichte. Dass amerikanischen romantische Komödien so ein Level erreichen können, kann ich mir nur mit der starken Beteiligung des Hauptdarstellers Kumail Nanjiani erklären. (8/10)

25.01.18 : Ich hätte wohl am Vorabend nicht so lange mit C. im nasskalten Wetter über Filme und Comics reden sollen, denn ich fühlte mich am morgen doch etwas unwohl. Und dabei konnte ich mal etwas später zur Arbeit, weil es einen Abendtermin gab. Auf dem Heimweg erledigte ich noch einen Einkauf und war verblüfft, wie anders der Aldi im Neptun Center seit der Umbauarbeiten nun aussieht. Nach ein wenig entspannter Auszeit mit Salat machte ich mich auf den Weg ins PWH, um Otterwechsel und Die Gruppe König live zu erleben. Erstere überraschten mich mit vorgelesener Lyrik und erwiesen sich leider nicht als die “Anheizer”, wie ich es erhofft hatte. Und der Haupt-Act wirkte nach zwei Liedern wie eine Enttäuschung, weil deren Kunst so unausgereift daherkam wie deren Logo und Name. Na ja, es ist nur meine bescheidene Meinung. Nebenbei traf ich auf viele bekannte Gesichter – darunter J., mit der ich gleich zum Radio gehen konnte, um eine weitere entspannte “LOHRO Late Night” zu fahren.

26.01.18 : Falls sich jemand wundert, wie ich spät abends moderieren kann und am nächsten Tag zur frühen Stunde wieder munter und mit froher Gesinnung der Erwerbstätigkeit ohne Spuren nachgehen kann… dem ist nicht so. Mit anderen Worten: Der Tagesverlauf war schon mit Anstrengung verbunden. Die Beatbetrieb-Sendung stellte ich routiniert mit einer Mischnung neuer Lieder zusammen. Zur Belohnung gönnte ich mir abends noch einen Besuch beim Fernkost-Laden. Dann verzögerte sich meine Planung mit Sport, Abendessen und Entspannung. Aber zur Rezensionssichtung von “Lucky Loser – Ein Sommer in der Bredouille” und ein wenig Daddelei mit PS4 kam ich dann doch noch. Ein paar Stunden später sah ich mich mit der Tatsache konfrontiert, das Wochenende irgendwie schon vor dem Ausschlafen begonnen zu haben.

27.01.18 : Als ich irgendwann am frühen Nachmittag meinen Tag begann, war mir eher nicht nach großer Erledigungstour. Ich riss mich zusammen und ging los. Erster Stopp: der (neue) TEDi-Laden in der Doberaner Straße, der leider nicht das hatte, wonach ich dort seit Wochen schon suchen wollte. Stopp 2 betraf die Innenstadt. Dort war es – wie zu erwarten – voller Leute. Eine größere Tour nach Toitenwinkel und Dierkow später, fand ich mich abermals in der Innenstadt wieder. Ziel: Adapter bei Saturn kaufen. Es scheiterte an meinen Ansprüchen. Dafür waren die Einkäufe bei DM und Netto erfolgreicher. Am Abend stimmte ich mich musikalisch auf das Konzert von Subbotnik im Stadtpalast ein. Mit jemanden wie C. hätte ich an dem Abend nicht gerechnet. Aber schön, doch noch ein paar bekannte Gestalten wieder zu treffen. Ich erwog, noch ins PWH zu gehen, entschied mich jedoch dagegen (und für mein Bett).

28.01.18 : Noch glücklich über meine weise Wahl vom Vorabend freute ich mich auf eine heiße Waffel bei VEIS – in diesem Fall mit Banana-Split-Eis getoppt. Von dort aus zog es mich zu LOHRO, wo das erste Treffen der TechnikGruppe in diesem Jahr stattfand. Durch L.’s Hilfe konnte ich mein VI-Wissen etwas auffrischen. Nebenbei scherzten wir mit der Literaturredaktion. Zum Abend fand ich mich wieder im Hackspace ein, um mit H. ein wenig zu plaudern. Viel Zeit hatte ich nicht, da ich noch zum LiWu wollte, wo die OmU-Vorstellung von “Three Billboards Outside Ebbing, Missouri” immens gut besucht war. Der Film ist ein Paradebeispiel für Drama mit sehr viel schwarzem Humor und überragend guter Besetzung. Nicht nur wegen Auszeichnungen oder Hype ein Film des Jahres.(9/10)

29.01.18 : Dieser Wochenstart verlief relativ harmlos – mit neuer Müsli-Sorte. Nach der Arbeit und etwas Sport verkroch ich mich zu Hause unter die Decke und schaute die Grammys. Tolle Show, aber die Preisvergaben erschienen mir teils fragwürdig. (In dem Fall dauernd Bruno Mars.)

30.01.18 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit (inklusive viel Stress), Sport (inklusive Zeitdruck), Vorstandstreffen (inklusive neuer Aufgaben), Sendungsvorbereitung (inklusive “Motivationsgetränk”) und die restlichen Folgen „The End Of The Fucking World“.

31.01.18 : Ein anstrengender Routine-Mittwoch mit Arbeit, Musikredaktion und einer späten warmen Mahlzeit (dank M.).

01.02.18 : Gleich zum Monatsbeginn stand eine weitere Kinokonzentrat-Sendung auf dem Plan, was mich nach einer 90-minütigen „Telko“ am Nachmittag etwas in Zeitdruck versetzt hat. Da sich J. angekündigt hatte, gestaltete sich das Unterfangen mit fünf Redakteuren im Studio als immens abwechslungsreich. Ich hoffe, die Beteiligten hatten ebenso viel Spaß wie ich. Nach zwei Jahren Aufbauarbeit sehe ich die Kinoredaktion bei LOHRO gut eingespielt. Zum Abend beschlossen J. und ich, den minimalen Aufwand mit TK-Pizza zu fahren, damit wir ausreichend schnell weggeh-bereit waren. In der Zwischenzeit trafen S. und D. ein und wir schauten die Pilotfolge von „The End Of The Fucking World“ – quasi zum Anteasern der wenigen Nichtkenner. Als wir zum Dobi eilten, sahen wir die Bahn schon abfahren und gingen zu Fuß via Bebel-Straße zum Steintor, trafen S. wieder und machten uns auf zum JAZ, wo Waving The Guns (zusammen mit Pöbel MC und der Hinterlandgang) ihr Zusatzkonzert zum Samstagstermin gaben, was übrigens beides ausverkauft war. Ein überaus intensives Konzert – allein schon wegen der Bassleistung der Technik.

02.02.18 : Der diesjährige Murmeltiertag stellte mich vor neue Herausforderungen. Zunächst mit doch krass kurzer Nacht einen halben Arbeitstag allein überstehen. Dann galt es, zwei Interviews vorzubereiten, sowie noch ein paar aktuelle Songs (inklusive dem obligatorischen Klassiker des Tages) für den Beatbetrieb rauszukramen. Eine kurze Schlafpause musste auch noch irgendwie eingeschoben werden. Und nebenbei sagte J. für den Abend ab. Schließlich wurde es Zeit für den Aufbruch am Nachmittag – erster Stopp: MAU-Club, wo ich nur wenige Minuten Zeit für Gloria hatte, da das Interview noch bis zur Sendung zu schneiden war. Dies gelang mir. Und kaum war ich beim Einpflegen der Dateien ins System erschien der Besuch – in Form von Milli Dance und Pöbel MC. (Welch Ironie, dass sich dieser “Jackpot” ohne mein Dazutun ergeben hatte.) Es gibt so Momente, die ich irgendwie gesondert abspeichern würde wollen. (Also abgesehen von einem Audio-Mitschnitt oder einem Foto.) Diese eine Beatbetrieb-Sendung zählt dazu. (Mal schauen, ob ich dazu je Feedback erhalten werde.) Wie soll man nach solch Ausnahmestimmung, die da in den Redaktionsräumen herrschte, wieder auf sein Alltags-Level runterkommen? Na ja, mit einer Portion Reis und der Aussicht auf die Jahresversammlung des Opennet-Vereins. Dank P. musste ich nicht in die Südstadt laufen. Und was hat sich die Campus-Gegend schon wieder verändert. Das Versammlung konnte mit nur geringer Verzögerung einigermaßen effektiv ablaufen. (Schätzt mal die Frauenquote.) Anders als in den Jahren davor konnte ich dieses Mal nicht bis zum Ende bleiben, da ich noch ein Vorhaben hatte, um meine Tradition aufrecht zu erhalten. Schön, dass sich mit H., D. und M. noch Mitmachende fanden. Wir schauten nämlich “Groundhog Day”. (Ich weiß nicht, wie oft ich den Film schon gesehen habe, aber nun ist es diese Zahl plus Eins.)

03.02.18 : Eine außergewöhnliche Premiere erlebte ich bei der Zugfahrt in die Heimat an diesem Samstag. Es ist mir in vielen Jahren Rostock-Rügen-Pendelei noch nie passiert, einen Anschlusszug verschlafen zu haben. Tja, an dem Tag hing ich nach der zweistündigen Zugfahrt noch eine ungeplante Busfahrt von Sassnitz über Prora ran. Was für ein krasser Ort ist Sassnitz eigentlich? Von vielen Stellen kann man die Ostsee sehen, wohl wissend dass dort “unten” kein Strand ist. Und doch macht mich die Gegend traurig, weil ich mich daran erinnern kann, dass es dort mal ein Gymnasium und ein Krankenhaus gab. Stichwort Abbau. (Ob der Tierpark auch wieder öffnen wird?) Im Tagesverlauf schaute ich Filme, kochte Essen und ließ mich vom TV-Programm berieseln, welches diese eine Dschungel-Sendung beinhaltete. Das sogenannte “Finale” empfand ich gefühlt nicht mal halb so unterhaltsam wie noch vor ein paar Jahren. (Yikes, es vergeht so viel Zeit.)

Es verbleibt aktuell in drei Vereinsvorständen
F.

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Logbuch : Planung für Termine

Februar 5, 2016

Logbuch

01.02.16 : Neuer Monat, neue Woche, neuer Tag. Und dieser bestand im Wesentlichen nur aus Arbeit für mich. Als ich am späten Abend zu Hause ankam, lauschte ich interessiert einer Abendsendung. Darin wurde unter anderem Satire und Kunstfreiheit behandelt. Außerdem setzten sich die Redakteure mit Kritik auseinander, was ich stellenweise nicht so wohl formuliert empfand. Nebenbei hatte ich eine Text-Konversation über die sogenannte “New Political Correctness” – ein Thema, das mich sehr zum Nachdenken anregt. Apropos Nachdenken: Ich beschloss, meine Dankliste zu „reaktivieren“ – zumindest für diesen Monat. Zur Erinnerung: ich versuche dabei, zu jedem Tagesende etwas festzuhalten, wofür ich dankbar bin. Und Highlight des Tages: mein Saga-Band traf ein.

02.02.16 : Murmeltiertag 2016. Und ja, den konnte ich endlich richtig auskosten. Zufälligerweise fiel der Termin mit der monatlichen Kino-Sendung zusammen und so hatte ich die Idee, den Eröffnungsdialog aus dem Film zu inszenieren – zwar um 18 Uhr, aber immer hin 6 pm. 🙂 Danach ging es bei einem Treffen um Planung für eine Kulturveranstaltung im Juni. Dies ließ mich etwas erstaunt feststellen, wie sehr sich so manche Termine schon in einem 5-Monate-Radius ansammeln. Und es sind keine entspannten Filmstarts. Wiederum daran anschließend war ich mit ein paar Web-Tätigkeiten beschäftigt und konnte endlich (traditionsgemäß) “Groundhog Day” schauen. Immer noch einer meiner absoluten Lieblingsfilme.

03.02.16 : Tagsüber wurde ich etwas aufgerüttelt durch unterschwellige Kritik an meinem ehrenamtlichen Wirken. Aber zum Abend hin beruhigte sich meine Stimmung in dieser Hinsicht. In einem weiteren Treffen wurden Web-Aktivitäten behandelt, wobei mehrfach “Aufgabenverteilung” betont wurde, was mich und P. wunderte, weil wir dieser Tage wenig Möglichkeiten sehen, bestimmte Aufgaben groß aufzuteilen. Hinzu kommt in meinem Fall die Erfahrung, dass ohne Engagement kaum Resultate zu erwarten sind. Weiter ging zum nächsten Treffen ins Café Marat. Dort erschwerte die Beschallung ein angenehmes Gesprächsklima. Und auch ein paar Updates zu Langzeitthemen trugen nicht unbedingt der Erheiterung bei. Später beteiligte ich mich im Hackspace an einer kleinen Brainstorming-Session im Kontext einer Anfrage an den Verein. Ich stellte ein Quiz für eine Freizeitveranstaltung fertig. Und ich erlebte, wie die LOHRO-Webseite generalüberholt wurde. Wir hörten nebenbei das neue Album “Bloom” von RÜFÜS.

Es verbleibt dankbar für die Nachschlagemöglichkeiten an so einem Blog
F.

Logbuch : Und täglich grüßt der Terminkalender

Februar 10, 2015

Wo soll ich bloß anfangen? Dem Ziel, mein Logbuch-Output durch kürze Zeitabstände zu erhöhen, bin ich aufgrund allgemeiner Auslastung bislang nicht zufriedenstellend näher gekommen. Aber hey, Prioritäten eben… Bzw. da hält mich zumindest das 52-Songs-Projekt hier weiterhin auf Trab, bei dem ich ebenfalls gedenke, einen Beitrag nicht erst am letzten Wochentag zu veröffentlichen. Ich kann nicht einschätzen, inwiefern beim Lesen der Eindruck rüberkommt, dass ich gewissermaßen beschäftigt bin… Es gibt auch Momente, in denen mir das Gewusel zu viel wird. (Warnsignale sozusagen.) Aufschieben tu ich Einiges bereits seit Wochen… da sind die 10 Tage hier schon fast zu belächeln. 😛

31.01.15 : Das Wochenende zum Monatswechsel fühlte sich leider nicht wie ein Wochenende an. Zunächst einmal konnte ich nicht ausschlafen, um noch ein paar Dinge zu erledigen, bevor ich mich zur Tagesaufgabe aufmachte: Workshop anleiten. Dazu gab es ein paar Tassen Tee, um erste Kränkel-Erscheinungen zu bekämpfen. Meinen zweiten Vortrag der Woche fand ich teilweise suboptimal, was die Ausrichtung an die Zielgruppe anging. Im Nachhinein war ich mir auch nicht sicher, wofür die Folien ursprünglich zusammengestellt wurden. Da war die Vorstellung des Sendestudios schon spaßiger für mich. Am späten Nachmittag erledigte ich noch einen Einkauf. Zu Hause angekommen, legte ich eine “sleepy time”-Playlist ein, stellte mir den Wecker und schaffte es tatsächlich beim selben Song einzuschlafen und aufzuwachen, so dass ich erst daran zweifelte, dass so etwas wie Schlaf überhaupt stattgefunden hat. Dann wurde es auch schon Zeit für die Abendgestaltung in Form einer Geburtstagsfeier bei K., wo unfassbar viel aufgefahren wurde – ua. Pommersche Götterspeise. 😛
Entgegen meiner Prognose hatte ich mehr Durchhaltekraft, weswegen ich auf dem Heimweg ziemlich traurig ob der (wiederholt) geringen Anzahl an Schlafstunden wurde.

01.02.15 : Keine Zeit zum Bedauern, denn der zweite Workshop-Tag wollte betreut werden. Es kam mir schon etwas wahnsinnig vor, dass ich nebenbei noch Moderations-Takes vor der Sondersendung der Teilnehmer mitmachen wollte/konnte, weil sich kein anderer dafür finden ließ. Bei der Auswertungsrunde wanderte mein Blick von Uhr zu Fenster, weil es noch Dinge zu berücksichtigen gab. Irgendwie gelang es mir, mich an meinen Zeitplan zu halten und so wurde ich mit “Pizzasuppe” zum Abendessen belohnt. (Ziemlich intensiv im Geschmack.)

02.02.15 : Mein Murmeltiertag 2015 bleibt hoffentlich einzigartig in dieser Form. Denn nicht nur begann ich die Woche unangenehm früh und mit einer Zugfahrt, sondern auch mit extra viel Tagesinhalt, der mich zwischen Büro und Seminarraum pendeln ließ. Erfreulicherweise ließ ich es mir am späten Abend nicht nehmen, an meiner Tradition festzuhalten und “Groundhog Day” zu schauen. Der Film ist nach wie vor ein absoluter Favorit von mir.

03.02.15 : Endlich, endlich, endlich. Eine Nacht, die sich regenerierend anfühlte. Ich plante den Tag etwas um, hatte mein Abendessen bereits beim Verlassen des Hauses dabei und ging nach der Arbeit zu einem Planungstreffen ins Cafe Marat. Dort war die kleine Runde ziemlich produktiv und man beschloss, noch im Warmbad vorbeizuschauen, wo wir sogar noch einen Tisch fanden. Der Abend endete heiter.

04.02.15 : Weniger Routine für einen Mittwoch. Der Arbeitstag wurde durch eine Trainingseinheit als außergewöhnliche Mittagspause unterbrochen. Und nach dem Treffen der Musikredaktion bereitete ich noch eine neue Rubrik für den Einsatz am Folgetag vor.

05.02.15 : Sportlich fing mein Donnerstag an und so verlief er auch bis zum Abend, da ich Termine miteinander vereinbaren wollte. Glücklicherweise gab es keine großen Verzögerungen am Nachmittag und so konnte ich abends im Studio erstmals “Das Kinogespräch” führen – wenn auch erst nach einer Verzögerung aufgrund “Lach-Flash-Attacke”. Da soll noch einer sagen, Kultur (oder eine Sendung über Kultur) wäre langweilig.

hack_211506.02.15 : Mit einer weiteren Frühschicht sollte meine Arbeitswoche enden. Den “Weckruf” würde ich als zufriedenstellend abtun. Weniger dagegen die Überstunde am Abend. Denn so blieb mir weniger Zeit für eine Extraportion Schlaf vor der Abendverstaltung im “projekt:raum” mit bekannten und unbekannten Gesichtern. Mein letzter Besuch im Hackspace lag bereits Wochen zurück (im letzten Jahr). Irgendwann war ich dann dort vorort und das auch eine ganze Weile…

07.02.15 : Überlange Tage haben die Tendenz, sich auf den Folgetag auszuwirken. Und so bekam ich vom Tageslicht am Samstag relativ wenig mit. Ein wenig angeschlagen schleifte ich mich noch zum Sport, der mir 50% mehr Zeit abverlangte als gewöhnlich. Dafür beeilte ich mich danach, um nicht zu spät beim Doctor-Who-Abend zu erscheinen – mit dem Ergebnis, dass ich dennoch der erste Gast war. Es wurde mächtig aufgetafelt, geschlemmt und schließlich auch DW-Folgen der letzten Staffel konsumiert. Im Anschluss ließ ich mich noch auf ein wenig Wiki-Arbeit ein, was dann schon wieder Zeit kostete…

08.02.15 : Zeit, die ich am Sonntag gern in Schlaf investiert hätte. Denn so erschien ich ein weiteres Mal müde in der Frieda 23, nur um festzustellen, dass schon jemand für Zutritt gesorgt hatte. Ich ließ es mir dann nicht nehmen, bei den LOHRO Charts mitzureden. (Wenn ich schon so zeitig da auftauche…). Am Nachmittag ließ ich mich auf das für mich relativ selten gewordene Erlebnis ein, Döner zu essen. K. spendierte noch etwas Kuchen und in der Küche gab es noch Pizza-Reste. (*schlemm*) Am Abend machte J. es etwas spannend, ob er denn noch im LiWu zur abermals ausverkauften Vorstellung von “Wir sind jung. Wir sind stark.” erscheinen würde.
Der Film ist handwerklich topp, inhaltsmäßig überaus relevant und erfreulich frei für Interpretationen. Nur zum Ende hin wirkten manche Details auf mich etwas unstimmig bzw. langatmig. (8/10)
Um einen Sonntag außer Haus abzurunden, nahm ich noch am Treffen der Technikgruppe teil, welches zuweilen überraschend hardware-lastig war, bevor wir uns organisatorischen Themen widmeten. Da ich wirklich nicht noch eine zu kurze Nacht haben wollte, blieb ich nicht bis zum Ende.

09.02.15 : Und so wirkte der Wochenstart gleich etwas angenehmer, wenn auch ich am Nachmittag entschlossen war, es mit der Abendgestaltung auf ein Minimum reduzieren zu wollen. Dies ließ mich auch auf die spontane Anfrage nach einem Kinobesuch zu einer “Sneak Preview (OV)” von S. mit einer Absage reagieren. Als ich nach einem Termin im Hansaviertel nach Hause kam, fand ich eine Einladung im meinem Briefkasten. Ach, es ist schon etwas Besonderes, wenn solche Dinge nicht nur mündlich oder via Internet stattfinden. Apropos… ein paar Stunden später hatte ich eine weitere Einladung im Mail-Postfach. (Ironie?) Ich freute mich sehr darüber, dass “Last Week Tonight with John Oliver” wieder angelaufen ist. Die Unterhaltung fürs Abendessen war gesichert. Beim Aufarbeiten der Grammy-Verleihung und dem anschließenden Schreiben für mein Musik-Journal fielen mir schon fast die Augen zu. Insofern ging ich meinem Entschluss nach…

Es verbleibt auf der Suche nach Lücken im Kalender
F.

Logbuch : Curry mal anders

Februar 2, 2014

Keine Sorge, ich habe immer noch vor, mehr als einmal pro Woche einen Eintrag zu verfassen. Vielleicht klappt es im Februar. So also wieder ein Wochenrückblick:

27.01.14 : Der Montag wurde erst zum „Meeting Monday“, bevor ich meinen „Music Monday“ zelebrieren konnte. Da kann schon mal die Erscheinung auftreten, einem könnte der Kopf rauchen bei so viel Besprechenswertem. Egal, dafür gab es kleine Fortschritte. Und schließlich die „Grammys“, die eigentlich ganz gut waren. Ich freue mich immer noch für Bruno Mars, dem ich eigentlich keine Chancen eingeräumt hatte. Und ich kenne nun die Musik von Sarah Jarosz sowie Kacey Musgraves – Musik, mit der ich mich dieser Tage vertraut mache.

28.01.14 : Zum letzten Dienstag gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Der Tag verlief wieder so wie gewohnt, dass ich mir fast Sorgen zur Berechenbarkeit machen könnte.

29.01.14 : Am Mittwoch war ich ziemlich sauer auf meinen iPod, der Lieder einfach mal gelöscht hat. Somit viel meine Beteiligung beim Musikredaktionstreffen relativ gering aus. Dafür war das Couchsurfing Meet-up (ja, das nennt man wohl nun so) im Anschluss besser, weil ich seit längerer Zeit wieder mit M. und Y. reden konnte. Da kam übrigens mein Englisch-Wortschatz an seine Grenzen. Aber wann redet man auch über Senf-Sorten?

30.01.14 : Nach einem überlagen Arbeitstag war mir nur nach Essen und Berieselung. In diesem Fall in der Form von vier Folgen „Hollywood Game Night“ mit Jane Lynch. Einer dieser Folgen verdanke ich die Erkenntnis, dass Cobie Smulders (von „How I Met Your Mother“) mit Taran Killam (von „Saturday Night Live“) liiert ist – seit 5 Jahren. Na wenn das kein Traumpaar ist.

31.01.14 : Freitag war mein Kinotag. Zusammen mit G. schaute ich eien Vorpremiere, die dann mit einer Fragerunde endete. Denn die eine Schauspielerin von „Meine Schwestern“ war anwesend.

Der Film ist ein sehr gutes Drama mit grandiosen Darstellerinnen und schönen Bildern. Einzig die musikalische Untermalung hätte da noch besser sein können. Ansonsten ein Topp-Film. (9/10)
Im Anschluss erwog ich noch auf dem Heimweg, den Abend im Bunker ausklingen zu lassen. Stichwort: Erasmus-Party. Habe mich dann aber für die Sonderfolge „SNL“ entschieden und im Anschluss ein paar Lieblingslieder gehört.

01.02.14 : Ich fuhr in die Heimat, hatte lecker Frühstück, wie ich es nur da haben kann, und entspannte mich mit trivialem TV-Programm. Die Goldene Kamera 2014 hat mich nicht so frustriert wie im vergangenen Jahr, war allerdings immer noch dröge. So dröge, dass mir die internationalen Gäste leidtaten.

02.02.14 : Mein Wochen-Highlight fand in der Küche statt, wo ich mich an einem neuen Gericht probierte, welches ich im Internet fand. Es ist Hähnchencurry mit so illustren Zutaten wie Ingwer, Cayennepfeffer und Koriander. Dazu eine gefühlte Tonne Sahne, Schmand und Kokosmilch. Und Zwiebeln anbraten… is a bitch! 😛
Für einen ersten Versuch in dieser Richtung kann ich mit dem Ergebnis sehr gut leben. Aber vielleicht sollte ich noch die Nacht abwarten, bevor ich ein finales Urteil fälle.
Ach ja, den Überschuss an Sahne hatte ich übrigens heute morgen – in Kombination mit Grünem Tee. Sieht etwas komisch aus, schmeckt auch so. Hat aber was. Chai Latte Zwei Punkt Null sozusagen.
Ebenfalls heute sah ich seit Langem wieder „Burn After Reading“, ein Film, der immer noch herrlich schräg ist und im aktuellen Kontext sogar etwas krass vorausschauend erscheint.

Ausblick: Nun werde ich noch meiner Tradition nachgehen und den Film „Groundhog Day“ am heutigen Murmeltiertag 2014 schauen. Für die kommende Woche steht ein aufregendes Wochenende auf dem Plan – mit Radio-Fahrschein-Kurs und Quizabend. Ach, und ich bin gespannt, wie sich Bruno Mars als Halbzeit-Akt beim Super Bowl machen wird – das Ergebnis erfahre ich dann morgen.

Es verbleibt mit „I Got You Babe“ in den Ohren
F.