Posts Tagged ‘MTV Europe Music Awards’

Logbuch : viel Grund zur Freude

November 11, 2012

Folgender Satz hat in meinem Fall „Wiederholungsgefahr“: Was für eine Woche.

Da war es am Montag noch ziemlich ruhig. U. erinnerte mich daran, dass es passend zum Datum eine passende Abendunterhaltung gäbe. Und ich meine damit nicht den Poetry Slam, der zwar auch stattfand, aber zu dem ich dann doch nicht gehen wollte. Allein die Tatsache, dass man da früh aufschlagen muss, um noch Plätze zu bekommen, gefällt mir da schon nicht. Dazu noch das Wetter. Also nahm ich mir den Abend nicht viel vor, außer „V wie Vendetta“ zu gucken. Dieser Film zählt zu meinen Favoriten, auch wenn er keine leichte Kost darstellt. Leider vergaß ich dann, mein Musik-Journal-Eintrag zu schreiben.

Dies wurde unter anderem am Dienstag nachgeholt, bevor ich meinen Abend einem Fußballspiel widmete, bei dem es leider keinen Gewinner gab. Na, jedenfalls mag ich „Unentschieden“ nicht so.

Mittwoch ließ ich mich auf einen Kinobesuch für den deutschen Film „Omamamia“ ein. Und das war eine gute Entscheidung, denn der Film ist gut.

Am Donnerstag fand wieder ein CouchSurfing-Treffen statt – dieses Mal bei M.. Und dort blieb ich wieder länger als gedacht.

Und Freitag hätte das Wochenende gar nicht besser beginnen können – als mit einer M.’s Geburtstagsfeier. Viele liebe Gesichter, leckeres Essen – Spaß auf allen Ebenen. Umso schöner, dass auch die Geschenke gut ankamen.

Samstag benötigte ich noch ein paar Dinge fürs Kostüm. Daher freute ich mich über G.’s Unterstützung (nach einem Frühstück bei Junge) – hatte keine Stunde gedauert, bis ich eine Hose fand. Übrigens: „Wolke 7“ ist ein toller Kakao der Saison. Am Nachmittag entschied ich mich für den zweiten Kinobesuch der Woche. S. und ich sahen „Argo“ und holten uns danach chinesisches Essen und schauten dann noch „Kill The Boss“, um Ausgleich zu finden (weil „Argo“ kein leichter Film ist).

Und heute stand ich für Sonntage ungewöhnlich früh auf, um mich auf die Faschingstour vorzubereiten. Haare zukleistern, Gesicht anmalen, Hipster-Klamotten überstreifen. Fertig. Erster Stopp ST-Club. Die Menge tobt, wobei Menge vielleicht für 10 Leute steht. Lecker Steak, weniger lecker Bier. Dann waren wir schon auf dem Weg zu Stopp 2: das „neue“ Moya. Nette Gegend, voller Leute, etwas stickig, 1A Dekoration und viele kreative Kostüm-Ideen (zum Thema „Tiefenrausch“, welches wir nicht berücksichtigten). Auch die Live-Band hatte ordentlich was auf dem Kasten (und auf der Bühne, als da das halbe Publikum hochklettern wollte). War aber ganz unterhaltsam. Wurde sogar um ein Foto gebeten. 😀
Heute nachmittag hatte ich dann auch Lust zu nichts – als Ausgleich. Und am Abend gab es eine Extra-Portion Trash-TV mit dem Namen „MTV Europe Music Awards 2012“. Was hat die Produzenten bloß geritten, die Moderation Heidi Klum zu überlassen? Na ja, zwei/drei Auftritte waren ganz nett. Die Preise gingen wieder an die Stamm-Abonenten. Und Werbung im Überfluss. Ich würde bei all dem Werbe-Hype aus Protest nicht die neue Turtels-Serie gucken wollen, wenn ich nicht schon derartige Schritte eingeleitet hätte.

Es verbleibt mit weniger Farbe in den Haaren
F.

PS: mein Blog hat in dieser Woche die 400er-Marke überschritten, was Einträge angeht.

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Shake it out

November 6, 2011

So, heute mal im Kurzverfahren ein weiterer Eintrag nach längerer Pause. Der Titel kommt von „Florence + The Machine“, die ordentlich Medienpräsenz haben dank des neuen Albums, welches auch erstaunlich gut ist. Viele Lieder haben etwas von einer Hymne.

Nicht ganz so episch gestalteten sich meine vergangenen Tage. Wäre es ein Werbespot, hätte ich schreiben können: „Gammel-Woche bei FM014“ 😛
Na ja, aber dafür habe die wenigen Termine (Arzt und Amt) wahrgenommen und – aufgepasst – ein Buch gelesen. Ja, so etwas schaffe ich meistens besser im Urlaub. Es war der Roman „Zwei an einem Tag“, den ich dann auch noch im Kino gesehen habe. Das Buch ist wirklich gut und gibt teilweise Gedanken wieder, wie ich sie auch schon hatte. So ist das halt bei Büchern über das Aufwachsen – in diesem Fall das spätere Fußfassen im Leben ab 20. Ich kann nicht einschätzen, ob das nun ein typisches Frauenbuch (und damit dann ein typischer Frauenfilm) ist. Und auch kann ich nicht sagen, wie der Film wirkt, wenn man das Buch nicht kennt. Wie schon bei „Harry Potter“ muss bei der filmischen Umsetzung viel gestrichen werden. Dennoch war das Resultat schon gewissermaßen das, was das Buch ausmacht. Ich brauche Lesemuffeln wohl gar nicht erst zum Buch raten. Aber wie gesagt: hat was. (Buch sehr gut, Film gut)

Und wo ich schon bei Verfilmungen bin: „Die Abenteuer von Tim und Struppi“ habe ich auch gesehen. Optisch ist der Film sehr gelungen (habe dankend auf 3D verzichtet), jedoch ist der Unterhaltungswert etwas schwer zu finden. Vieles kam mir zu kindisch vor, wobei ich nicht sagen kann, inwiefern das der Vorlage gerecht wird. Insofern: eher was für Fans.

Fan von Award-Shows bin ich ja ein wenig, aber aufgrund Ablenkung und Verspätung kam ich heute nicht so recht dazu, mir die MTV Europe Music Awards 2011 aus Belfast anzuschauen. Im Nachhinein kommt es mir vor, als ob die Show heute sogar ziemlich kurz war. Dazu sei angemerkt, dass trotz des Event-Charakters gerade im britischen TV-Raum die Sendung mit deren Version von „The X Factor“ konkurrieren musste. Vielleicht betont das den Sparflammen-Eindruck.
Jedenfalls werde ich mir eine Wiederholung der Show nochmal antun müssen, um das ordentlich auszuwerten.

Zur Auswertung der letzten „Wetten Dass…?“-Sendung kann ich nur sagen, dass ich die Sendung immer noch irgendwie mag. Nur langsam geht mir das Abschieds- und Nachfolger-Gerede auf die Nerven. Muss das jedes Mal thematisiert werden? Egal, einmal haben wir den Salat noch, danach heißt es Farbe bekennen, wie es denn nun weitergehen soll.

Ich gestehe, dass ich auch kurzzeitig in „Das Super-Talent“ reingeschaut habe – natürlich mit kritischem Blick. Denn das Format samt Aufbereitung (Schnitt, Ton-Effekte etc.) gefällt mir nicht. Zu viel Ironie und Inszenierung – erinnert mich an den einen News-Artikel, der diese Art der Unterhaltung analysiert hatte (Stichwort Fremdscham usw.). Das war lesenswert.

Schließlich noch etwas aus der Geek-Ecke: habe nun ein wenig Erfahrung mit der PS3 gesammelt und das eine Batman-Spiel („Arkham Asylum“) angespielt, welches einen schön mitnimmt – also in die Story und das Setting. Nur leider fällt mir die „Leicht“-Einstellung manchmal gar nicht so leicht. Bin einfach nicht Meister-Zocker.

So, und nun sehe ich gerade, dass nach endlosen Update-Balken mein iPod scheinbar wieder zur Benutzung zur Verfügung steht und mir damit endlich wieder das Bedienen von iTunes erlaubt. Ja, das musste hier nun erwähnt werden. Habe mich bisher ja nicht umsonst gesträubt, bei all den Gigabytes ein Update zu starten. Aber nach mehreren Fehler-Meldungen beim Synchronisieren sah ich mich genötigt, meine Meinung zu ändern.

Es verbleibt weiterhin im Urlaub
F.

The story of us

November 7, 2010

Der heutige Titel kommt von Taylor Swift, diese junge Ex-Country- oder doch schon Pop-Sängerin. Nachdem mich der Preisregen um ihr letztes Album nicht überzeugen konnte, bin ich überraschend angetan von ihren neuen Liedern. Daraus könnte noch eine richtig gute Musikerin werden.

Apropos Musik: diesen Eintrag schreibe ich unter besonderen Umständen – denn in wenigen Minuten starten die diesjährigen MTV Europe Music Awards. Das ist eins der wenigen Ereignisse, die ich noch gern live (bzw. in Echtzeit) verfolge, auch wenn das natürlich mit massig Werbung verbunden ist. Außerdem bin ich gespannt, ob ich auf bisher unbekannte Künstler aufmerksam werde.
Das erinnert mich an die Awards vom letzten oder vorletzten Jahr, wo ich zum ersten Mal von der Band „Deep Insight“ gehört habe. Mittlerweile habe ich sie in meiner Abo-Liste, was so viel heißt wie „ich verfolge Neuigkeiten von denen“.

Zur vergehenden Woche:
Jüngst hatte ich das Vergnügen, an einem rumspinnenden Windows-System zu arbeiten. Daraufhin sah ich mich natürlich gezwungen, sämtliche Hilfstools zu updaten bzw. zu nutzen: AntiVir, Ad-Aware, CCleaner.
Ergebnis: nichts. Na ja, der CCleaner konnte mal eben 680 MB Datenmühl entsorgen. Unfassbar, wo das alles herkommt.
Darüber hinaus dachte ich erneut an gute Sicherungsmethoden. Nachdem im Bekanntenumfeld sogar eine externe Festplatte höherer Gewalt zum Opfer fiel, erscheint die Option der Cloud als einzige Alternative. Dies allerdings wäre nur mit einer ordentlichen Internet-Anbindung brauchbar, wenn mal größere Dateien hochgeladen werden sollen.

Apropos Dateien – Dateisysteme. Ja, davon gibt es mehr als mir lieb ist. Vor Kurzem wurde ich wieder daran erinnert, dass man mit einer externen Festplatte ganz schön ins Grübeln geraten kann, wenn man sich nicht auf ein Betriebssystem festlegen mag. Konkret bedeutet dies, dass für MAC OS X, Linux und Windows unterschiedliche Dateisysteme vorteilhaft sind. Insofern kann ich schlecht eine fette Terabyte-Partition (das sind ganz viele GB) für unterschiedliche Rechner verwenden, wenn ich nicht auf FAT32 setzen möchte. Gerade frage ich mich, wie das wohl bei Netzwerklaufwerken gelöst wird. Na ja, auf Arbeit werde ich die Administratoren mal fragen.

Ach, und wo ich schon bei Arbeit bin – selbige geht mir auch so schnell nicht aus. Da kann ich schon von Ironie reden, wenn ich daran denke, dass ich vor einiger Zeit ein Motivationsproblem hatte und mir nun ein paar Fristen zu nah kommen. Könnte das in Stress ausarten? Möglich. Aber ich vertraue darauf, dass ich gegebenenfalls Ausgleichsmöglichkeiten finde.
Da fällt mir ein, dass ich nach Doit.im nun Redmine testen konnte, was ein weiteres Organisationsmanagement-System darstellt. Jedoch kann ein System nur so gut sein, wie man es anwendet. Das ist wie bei Twitter. Wenn man nicht so richtig weiß, wie oder wofür man es einsetzen kann, bringt es einem nicht viel.
Meine Haltung zu Twitter konnte durch ein Firefox-Plugin positiv wandeln. Aber was Planung angeht, bin ich aktuell noch zu sehr ein Papierfreund.

Es verbleibt stets an neuen Geschichten interessiert
F.

Talk you down

November 1, 2009

Und heute wird im Titel die sympathische Band The Script „gefeaturet“, weil ich neulich wieder auf deren wunderbares Debütalbum in meiner Sammlung aufmerksam wurde.

Tja, und damit gleich mal zum großen Wochenrüblick, der ja nach den vergangenen Tagen obligatorisch erscheint. Theoretisch ließe sich anhand der fehlenden Einträge vermuten, dass ich ziemlich beschäftigt war. Und dem würde ich auch zustimmen. An den meisten Tagen war ich erst sehr spät wieder zu Hause und manchmal nur noch auf dem Sprung ins Bett, bevor dann der nächste Tag begann. Das lag natürlich nicht nur an der Arbeit, sondern auch an der daran anknüpfenden Abendbeschäftigung. Nebst Diskussionen und Kartenspielen mehrten sich zudem Lichtspieltheaterbesuche. Man könnte fast kommentieren, dass nach der Durststecke ein wahres Extremum folgte.
Am Wochenende war ich dann ausgiebig in der Küche tätig (also abgesehen vom üblichen Abwasch). Nein, nicht wieder Pudding – zum Feiertag durfte es sogar Kuchen sein, wovon ein Teil auch schon glücklicherweise verputzt ist. Ach ja, das Putzen war auch ein Teil des Feiertages, welcher mir am Samstag eher ungelegen erschien, da ich deswegen am Vortag einkaufen gehen konnte.

Kleiner Einschub zum Helloween-Projekt (also Dinge, welche ich gern mal an Helloween tun würde): Eine Horrorgeschichte in Gemeinschaft zusammendichten und gegebenenfalls vertonen oder so in der Art. Das ist sozusagen ein Nachtrag zu den anderen Gedanken der letzten Einträge (weil verspätet).

Heute durfte nochmal die Entspannung zelebriert werden – mit einem sehr späten und ausgiebigen Frühstück (es gab sogar Kuchen ^^ ), ein paar werbefreien Serien-Folgen und endlich wieder ein paar Comics. Dazu fiel mir heute ein, dass ich vielleicht eine Zeitliste führen sollte, in der eine wünschenswerte Abfolge von Comics angegeben ist. Denn nicht selten wundere ich mich, welche Serie ich länger nicht mehr gelesen habe oder wo die Fortsetzung besonders spannend zu erwarten war. Vielleicht wäre das eine gute Orientierungshilfe.

Nach dem Gestern und dem Heute noch ein paar Zeilen zum Morgen: also, wenn ich in den Kalender schaue, fallen demnächst schon ein paar Termine ins Haus, wobei ich mich besonders auf den Donnerstag freue. Denn dann geht es wieder musikalisch rund – und zwar im Rahmen der MTV Europe Music Awards 2009. Ein Blick in den betreffenden Wiki-Artikel verspricht einen unterhaltsamen Abend.

Es verbleibt noch eine Weile am Schreiben
F.