Posts Tagged ‘Moon Knight’

Logbuch : Workshops mit Ach und Krach

April 4, 2015

Oje, was ist schon wieder Zeit vergangen…

22.03.15 : Kühl und sonnig war das Wetter, als ich mich zum Brötchenholen aufmachte, was in der Heimat gern mit einem kleinen Umweg über die Strandpromenade aufgewertet wird. Tagsüber versuchte ich, weitestgehend nicht an irgendwelche stressigen Dinge zu denken. Das Negativ-Highlight des Tages war definitiv eine Heimfahrt mit doppelter Zeitdauer. Stichwort Schienenersatzverkehr. Auf der ersten Teilstrecke erfreute ich mich an Live-Versionen von Tina Turner. In Stralsund belohnte ich mich mit einem Comic-Paperback, ein sehr sehr seltenes Ereignis mittlerweile. Und auf der zweiten Teilstrecke las ich die deutsche Version des Warren-Ellis-Runs des jüngsten Volumes von Moon Knight, der sich dank kreativer Autoren mittlerweile zu einem meiner Lieblingscharaktere aus dem Marvel-Universum gemausert hat. In Rostock beendete ich die Woche mit einem Besuch im Hackspace.

23.03.15 : Der erste Urlaubstag des Jahres und ich stehe früh auf. Der Besuch beim Arzt ähnelte erneut einem Boxenstopp. Nur leider scheine ich bei den Kilometer-Wegen durch die Stadt ein Handtuch verloren zu haben – oder etwa nicht? Ich kann das aktuell nicht so genau sicherstellen. Nach etwas Zusatzsport genehmigte ich mir herrlich viel Schlaf. Danach ging ich eine Weile in die Frieda 23 und war dann auch schon wieder zu Hause für ein wenig Infotainment und Bloggerei.

24.03.15 : Urlaubstag 2 begann mit… Schlaf. Dann ein wenig Zeitvertreib beim Radio. Der reguläre Sport-Termin. Und am Abend beschäftigten mich ein paar Recherche und Grafik-Dinge. Ein Resultat war unter anderem das neue Logo des Kulturkonzentrats.

25.03.15 : Urlaubstag 3: Vegane Kost sollte den Start in den Tag erleichtern. Mein erster Besuch bei VEIS, dem Veganen Eisladen in der KTV, kann durchaus als Erfolg gewertet werden. Dazu waren die Sorten zu lecker. Im Anschluss besuchte ich mit J. einen Fahrrad-Laden und war ob der Preise ein wenig gehemmt, was so eine Neuanschaffung angeht.
Zwar habe ich zum diesjährigen Tolkien Day erneut nicht wirklich etwas zur Kenntnis genommen, dafür jedoch den diesjährigen Waffle Day gut geplant. Dank J. hatte ich gleich zwei vegane Rezepte zur Hand und dank G. ein Waffeleisen. Das Öl ersetzte ich durch (teures Bio-)Kokosfett. Dadurch wurden die Waffeln schön knusprig. Aber einen Nachmittag lang Waffeln-Backen reichte mir dann auch.
Zum Abend gab es wieder ein heiteres Treffen der Musikredaktion mit anschließendem Auswerten des Deutschland-Spiels und einen Besuch im Hackspace, der leider weniger produktiv verlief als erhofft.

26.03.15 : Am Donnerstag genehmigte ich mir eine Radio-Schicht… am Nachmittag. Mit entsprechend viel Zeit zur Vorbereitung, was hilfreich ist, wenn man Studiogäste erwartet. Zum Abend bereitete ich einen Filmabend vor. Und später ging es noch zum Cafe Marat.

27.03.15 : Zum Urlaubsende bot es sich für mich an, wieder im LOHRO-Tagesprogramm aktiv zu sein. Dieses Mal endlich wieder im Beatbetrieb, einer Sendung über Musik. Passend zum Sendetermin war mein Plan, einen Quartalsrückblick zu machen, was mir sehr viel Spaß bereitete. Es gab sogar ein-zwei positive Rückmeldungen von Bekannten darauf. Für den Abend stand ein Hackspace-Workshop auf dem Plan, bei dem es um verschlüsselte Kommunikation ging. Aus meiner Sicht wurde dieser sehr gut angenommen. Danach kochte ich mit J. Nudeln (mit feuriger Sauce) und auf dem Heimweg machten wir noch einen Zwischenstopp im Pleitegeier.

28.03.15 : Für den Samstag war ebenfalls ein etwas volleres Programm auf dem Plan. Zunächst erledigte ich ein paar Besorgungen, bevor ich mich mit K. und J. zum Stadtbummel auf dem Dobi traf. Ein paar Stunden und Kilometer später saßen wir bei VEIS, wo ich erstmals ein Veier-Brötchen probierte. Dann fuhr ich mit K. nach Schutow, wo sie ein Fahrrad fand, und ich eher nach Haushaltsdingen auf der Suche war. Als ich wieder zu Hause ankam, nutzte ich die Gelegenheit für… Schlaf. Am Abend war ich mit K. zum Dinner im Vegangster verabredet, bevor ich dann noch die Einladung zum Spieleabend bei S. war. Dort herrschte viel Heiterkeit, trotz des frust-nahen Spiels “Raus mit dir!”. Ach, und es gab lecker Pflaumenkuchen.

29.03.15 : Für jemanden, der dazu neigt, so Einiges zu planen, kam mir die Zeitumstellung selten so ungünstig in die Quere wie an diesem Tag. Ziemlich müde erschien ich bei LOHRO, wo ich zum einen B.’s ersten Moderations-Takes lauschte und dann mit einem Beitrag beschäftigt war. Am Nachmittag gab es ein Treffen der Technikgruppe, welches etwas unschön endete. Und später war ich noch im Hackspace.

30.03.15 : Den Wochenstart hatte ich mir aufgeweckter vorgestellt. So schleifte ich mich eher in den Montag. Erst die Montagsrunde beim Radio, dann ein etwas ungewohnt ruhiger Arbeitstag und schließlich etwas Sport. Zum Abend dann Infotainment und ein Musikblog-Eintrag.

31.03.15 : Irgendwie fühlte ich mich am Dienstagmorgen immer noch nicht ganz in der Woche angekommen. Der Arbeitstag verging schneller und anders als erwartet. Und nach dem Sport war ich wieder in eine Art Workshop eingebunden. Dieser war sehr zeit-intensiv, bevor es dann unerwartet für die Restrunde noch ins Crocodil ging.

01.04.15 : Ein wenig aufgeregt sollte der Monatswechsel für mich eine Änderung im Arbeitsalltag einläuten. Und noch bevor ich den Arbeitsrechner aufsetzen konnte, war ich in einem Workshop zu künftigen Themenfeldern. Am Abend wuselte ich zum Monatstreffen des Hackspace und half J. beim Rechner-Konfigurieren.

02.04.15 : An diesem Tag wurde ich an die Kniffligkeiten mit Linux erinnert, denn ein ungeschickter Mausklick ließ mich lange tüfteln, bis ich den Ausgangszustand wiederhergestellt hatte. Stichwort Unity. Am Abend fuhr ich als Ersatzmensch die Kultursendung, ging mit J. und K. erneut beim Vegangster dinnieren, stöberte mit K. und S. über den Nachtflohmarkt im PWH und probierte extrem leckeren Fruchtsaft bei K.

dj_set03.04.15 : Wirkliches Ausschlafen wollte ich mir nicht erlauben. Und so begann der Feiertag für mich mit Sport. Tagsüber bestand mein Tagesinhalt überwiegend aus einem Workshop um das DJ-Set. Dank der fachkundigen und freundlichen Anleitung vom Einen von Stereoscope lernte ich faszinierende Details um Hardware und Soft Skills. Für den Abend hatte ich noch ein paar Folgen “Modern Family” und Reste zu verwerten.

Es verbleibt irgendwie pausenlos
F.

Logbuch : über Filme reden

März 30, 2014

Es gibt Tage, da schmunzle ich darüber, wie routiniert ich manche Abläufe integriert habe. So also wieder ein Blogpost am Sonntagabend, in dem ich mich über die endende Woche auslassen kann.

24.03.14 : Ach, dieser Wochenstart war wieder etwas suboptimal, weil mir das Wochenende wieder zu kurz vorkam. Jedoch ist der verstärkte ehrenamtliche Einsatz vorübergehend, weswegen ich in den kommenden Wochen mehr Entspannung erwarte. Nach der Arbeit habe ich mir eine Kinokarte für den zweiten „Captain America“-Film (mit dem irrwitzigen Untertitel „The Return Of The First Avenger“… als ob er je weg war) für Freitag geholt. Und den Abend verschönerte ich mir mit Musik.

25.03.14 : Zum Dienstag kann ich wieder vermerken, dass sich dieser Wochentag bei mir ungemein gleicht, wenn ich an vergangene Wochen denke. Und ich war überdurchschnittlich früh im Bett.

26.03.14 : Das Treffen der Musikredaktion konnte ich in dieser Woche nicht sonderlich genießen, da ich noch etwas abarbeiten wollte. Und passend zur suboptimalen Laune hatte A. den Film noch nicht gesehen, den ich ihm ausgeliehen hatte. Daher hatte ich das Mikro zum Podcast-Aufzeichnen umsonst dabei. Insofern nicht der schönste Tagesabschluss.

27.03.14 : Am Donnerstag musste ich ordentlich hetzen, denn vor einem Termin in einem anderen Stadtteil musste ich davor noch überraschend einen Schlüssel im Sendehaus abholen, was eher in der entgegengesetzten Richtung liegt. Zeitlich passte das aber noch. Und das abendliche IT-Treffen hat mir dann dank R. auch noch fast ein paar Nerven geraubt. Tagesverlauf: angespannt sozusagen.

28.03.14 : Freitag packte mich wieder die Lese-Laune, was mich die „Moon Knight“-Serie von Bendis/Maleev zu Ende lesen ließ. Im Gesamtbild ist die Serie wirklich gut. Ich setzte mich danach gleich an die ganz neue Reihe um Marvel’s „Batman-Verschnitt“, die nun von Warren Ellis geschrieben wird. Und meine Güte, die Serie macht einen totalen Richtungswechsel, der mich schon nach einer Ausgabe durchaus begeistern kann. Nach dem Abendessen ging ich dann mit G. ins Kino.
Der neue „Captain America“-Film ist wirklich klasse, weil er sich auf politischen Kontext einlässt, was ich so nicht erwartet hätte. Natürlich gibt es auch viele Effekte, noch mehr Waffen, „idealisiert schöne“ Menschen und ein paar absurde Handlungselemente – aber es ist ja auch eine Comic-Verfilmung. Dennoch kann man sich davon unterhalten lassen. (8/10)

frida29.03.14 : Irgendwie gelingt mir das lange Ausschlafen zur Zeit nicht so gut. Warum sonst sollte ich ein Wochenende noch vor 9 Uhr beginnen? 😉 Na ja, einen Einkauf und ein bissel Papierarbeit später sah es mit der Entspannung schon besser aus. Ich erledigte meine Fütterer-Vertretung (siehe Beweis-Foto), und ging noch kurz in die Stadt. Am Nachmittag wollte ich das neue Album von Christina Perri hören, wobei ich allerdings einschlief. Zum Abend schaute ich einen weiteren Film, den mir A. ausgeliehen hatte – und zwar „Die Kunst des negativen Denkens“. Das Beste, was ich darüber sagen kann, ist, dass der Film ziemlich kurz ist. Tja, vielleicht werte ich das noch ein ander Mal aus.
Am Abend lud K. zum Geburtstags-Get-Together ein, wo in heiterer Runde wieder viel ausgetauscht werden konnte, was denn alles so passiert ist etc.. Der Kuchen, den D. mitbrachte, war so lecker, dass es mir eine Erwähnung wert ist. Das Rezept sollte ich wohl auch mal antesten. Überhaupt war viel Leckeres in Griffreichweite. 😛

30.03.14 : Eine Stunde weniger! Und irgendwie störte es mich nicht, was vielleicht durchs Nickerchen vom Vortag begünstigt wurde. Ach, und ich war so satt, dass ich ohne Frühstück die Charts-Sendung „fahren“ konnte.  Dabei fiel mir auf, wie hilfreich so eine Doppelmoderation hilfreich sein kann, um Nervosität abzubauen. Im Anschluss standen K., A. und ich in der Küche – auf dem Herd eine Pfanne Paelle und ein Topf Pudding. Na, woran werde ich wohl getüftelt haben? Nach dem Essen ergriff ich die Chance, den Podcast für diesen Monat aufzunehmen. Thematisch ging es um den Film „Pusher„. (Das Ergebnis könnte hier demnächst verlinkt werden.) Und über Filme reden macht wirklich Spaß, wenn die Gesprächsrunde viele Meinungsbilder zu bieten hat. Apropos Runde: Eigentlich wollte ich noch bei der Couchsurfing-Grillrunde am Stadthafen vorbeischauen. Aber dann wurde es schon Zeit für ein weiteres IT-Treffen, bei dem wir uns mit FAI beschäftigten, ein Tool zum automatischen Installieren von Linux-Rechnern.
Zu Hause angekommen schnitt ich die Aufnahme und setzte endlich mein Vorhaben der Unterstützung fürs Startnext-Crowdfunding-Projekt von LOHRO um. Wer auch mitmachen möchte, und sich vielleicht für ein Dankeschön entscheiden mag, kann dies noch ein paar Tage lang tun.

Es verbleibt mit Hoffnung auf mehr Entspannung in der kommenden Woche
F.

Logbuch : zwischen Musikern

März 23, 2014

Und wieder beschleicht mich das Gefühl, dass die Woche im Schnellverfahren abgehandelt wurde. Keine Ahnung, warum. Dabei werden die Tage doch länger.
Anmerkung: oje, eine Zeitumstellung müsste auch bald kommen.

17.03.14 : Die Woche begann mit einem ungewöhnlich angespannten Arbeitstag. Im Anschluss daran war mir sehr nach Essen und Schlaf. Ich habe noch etwas erheiternde TV-Inhalte gesehen und ein paar Comics gelesen.
Und dies war dann also mein St. Patrick’s Day 2014.

18.03.14 : Für den Dienstag kann ich wirklich nicht viel Bedeutendes angeben. Es ist fast so, als ob es ein verlorener Tag gewesen wäre. Aber andererseits hatte ich abends auch keine Lust zu nichts. So ist das manchmal.

19.03.14 : Mittwoch war der Tag mit dem Fußball-Abend. Zuvor noch eine heiteres Treffen der Musikredaktion, welches wohl selten so gut besucht sein wird. Ich kam gar nicht dazu, irgendetwas vorzustellen. Aber das macht nichts. Dafür besuchte ich S. und K., sah mir ein spannendes Fußballspiel an und hatte somit einen schönen Abend.

20.03.14 : Das IT-Treffen am Donnerstag war semi-produktiv, weil es wohl Probleme mit einem Switch gab, was wiederum den eigentlich Inhalt des Treffens etwas verschob. Ausnahmsweise ging ich zum Pub-Quiz ins Irish Pub, wo der Spaß vom Bunker per Stream abgegriffen wird. Unser Team hatte ab Runde 3 sogar noch Aufhol-Feeling, aber es reichte letztendlich nicht mehr, um unter die Topp Drei zu kommen. Egal, ich gehe bei sowas eh gelassen ran, freute mich dennoch, wenn ich eine Antwort wusste. (Und ich konnte gewissermaßen den St. Paddy’s Day nachfeiern.)

21.03.14 : Eigentlich sollte es am Abend eine Grillrunde im Sendehaus geben – und zwar zu Ehren von R.. Der wiederum war allerdings krank und so wurde es eine… andere Runde. Zusammen mit K. bastelte ich an einem ungewöhnlichen Salat, der zunächst improvisiert erschien, aber dennoch sehr lecker war. Im Seminarraum drehten wir dann Musik auf, und ich hörte erstmals etwas von Richtungen wie „Breaks“ und „Dark Trance“. Und schließlich verlagerte sich das Geschehen noch woanders hin, wo abermals viel über Musik geredet wurde.
Erst heute wurde mir klar, dass ich da mehr oder weniger fast nur unter Musikern war.

22.03.14 : Den Start ins Wochenende habe ich sehr nachdenklich empfunden. Sogar der Einkauf wirkte auf mich melancholisch. Erst nach dem späten Frühstück ging es stimmungstechnische etwas bergauf. Ich hörte viele Lieder, die mir im Laufe der Jahre irgendwie wichtig wurden. Und ich lass ein paar Comics, bevor ich mir noch eine Extraportion Schlaf gönte. Fürs Abendprogramm ließ ich  mich auf den Film „Pusher“ ein, den mir A. empfohlen hatte. Nur wirkte der auf mich nicht so bahnbrechend, wie der das wohl einst war. Grund könnte sein, dass ich „Drive“ und „Only God Forgives“ vom selben Regisseur bereits kenne – und somit ein Gespür dafür habe, dass seine Filme wohl oft die dunklen Ecken der Gesellschaft abbilden und dabei Brutalität explizit darstellen. Eigentlich wollte ich danach früh schlafen gehen, was mir aber irgendwie nicht gelang. Und nein, nicht wegen dem Film. Ich dachte eher an die Zukunft.

23.03.14 : Heute machte ich mich am späten Morgen mit Nahrung auf zum Sendehaus, welches ich erstmals aufschließen konnte. Erste Amtshandlung war das Anheizen des Ofens für meine Aufbackbrötchen. Dann begann ich in Ruhe mit den Vorbereitungen für die Sendung. Als Chr. eintraf , konnte er gleich mithelfen und wir fuhren den Betrieb nach Plan – fast fehlerfrei. Als ich mit der Nachbereitung fertig war, widmete ich mich wieder ein paar Comics.
Um genauer zu sein, lese ich zur Zeit die 2011er Serie von „Moon Knight“ – vom Kreativteam Bendis und Maleev, die eigentlich immer sehr gute Arbeit abliefern. Grund dazu ist, dass vor ein paar Wochen eine neue „Moon Knight“-Serie ihr Debut feierte und ich vorm Genuss der 2014er Reihe (von Warren Ellis) sozusagen noch schnell die Vorgänger-Serie mitnehmen will.
Ach ja, Moon Knight ist übrigens eine Art Batman-Abklatsch im Marvel-Universum, was allerdings nicht heißt, dass man den bald irgendwo im Kino oder TV sehen wird. Dazu ist er wohl einen Tick zu speziell.
M. schaute noch im Sendehaus vorbei und wir verbrauchten sozusagen noch ein paar Essensreste. Auch unser tierischer Gast (Tilli) profitierte davon. Die kleine Hündin ist echt ne Marke.
Und ich hörte erstmals von Mädesüß, woraus M. Sirup hergestellt hatte. Ein interessanter Geschmack, der an Waldhonig erinnert.
Beim IT-Treffen ging es heute heiterer zu und ich fühlte mich produktiver. Wir stellten fest, dass die Einrichtung von „burp“ tatsächlich im Handumdrehen geht. Wenn doch nur die Dokumentation verständlicher wäre. 😉

Es vebleibt mit neuen Erkenntnissen
F.

Natalie’s rap

Mai 8, 2011

Der heutige Titel stammt von der amerikanischen Spaß-Kombo „The Lonely Island“, die mit ordentlich Prominenz auffahren konnten, als ihr Debüt-Album „Incredibad“ an den Start ging. So sollte es keinen wundern, dass mal eben Natalie Portman eine 1A Parodie von sich selbst zum besten gibt – inklusive Aggression und Flüchen. Ist das Lied also nur wegen dem Gegenwartsbezug und der Selbstironie gut? Ich glaube schon. Ansonsten ist es aber auch recht kurz, was bestimmt hilft, wenn man es von der Schauspielerin getrennt betrachtet. Also, wer besagtes Stück noch nicht kennt, sollte mal eine Recherche auf der „Du-Tube“ durchführen.

Muttertag ist heute und mein geplantes Geschenk nicht da. Egal, es ist auf Postwegen und Vorfreude ist doch auch nicht schlecht. Weniger Freude erwartet mich ab morgen, wenn es wieder ins Büro geht. Der Grund lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Deadlines. In dem Zusammenhang war ich auch in den vergangenen Tagen beschäftigt, so dass es nicht mal für einen kleinen Eintrag zwischendurch gereicht hat. Überhaupt könnte ich an dieser Stelle schon wieder das bekannte Lied vom Zeitmangel singen.

Gerade letzter Dienstag hatte es da ganz schön in sich. Denn ich war von morgens bis abends sehr am Wuseln, damit ich all meine Vorhaben einhalten konnte. Aber auch der vergangene Montag wurde zu einem kleinen Härtetest, da das alljährliche Campuserwachen nicht gerade mit hohen Temperaturen punkten konnte. OK, es war trocken, aber wenn ich selbst mit 3 Schichten plus Winterjacke anfange zu frieren, dann werden doch Erinnerungen an den Herbst wach. Tja, und die Live-Musik hatte ich auch schon mal besser in Erinnerung, wobei gerade die letzte Band (irgendwas mit Laser) so gar nicht mein Fall war. Aber vielleicht lag es an den Randbedingungen, der Kälte, dem kleinen Getränkeangebot (nur Mische oder Bier) oder meiner Abseits-Position zur Bühne. Wie dem auch sei – zum Aufwärmen (oder Versacken) ging es im Anschluss dann noch in einer lokale Kneipe, die ich seit Monaten nicht mehr von innen gesehen habe. Als ich an der Theke stand, war ich kurz gewillt, einen exotischen Tee zu ordern, entschied mich dann aber schnell für ein Flaschengetränk um, damit ich massenkompatibel bleiben konnte. Na ja, wenigstens halbwegs. Denn viele trinken Club-Mate da nicht. Und wenn jemand meint, dass so ein Koffein-Schub am späten Abend dem raschen Einschlafen entgegenwirken könnte, entgegne ich „Nicht unbedingt“. Bzw. ich erlebe von dieser Art Getränke kaum noch eine Wirkung.

Am Mittwoch war nach den zwei kurzen Nächten die Macht leider nicht so ganz mit mir (May the 4th), was mich sogar dazu gebracht hat, einen Energy Drink einzunehmen. Und wen wunderts – das Zeug ließ mich auch nicht munterer werden. Da half nur eins. Den Kultfilm-Abend im LiWu canceln und die „Schlaf-Notbremse“ ziehen. Soll heißen: kein Kubrick-Exkurs (werde mir so einen Film schon noch irgendwann mal geben) und stattdessen Bettruhe noch vor 22 Uhr.
Der Tag darauf war auch gleich etwas angenehmer und wurde spontan sogar noch mit einem Kinobesuch abgerundet. Der Münzwurf entschied, dass ich „Paul“ noch einmal sehen konnte – und das in einem herrlich leeren Kino. Keine Laberbacken weit und breit – und ja, von denen hatte ich bei den letzten Kinobesuchen genug. Ach ja, und der Film war auch beim zweiten Schauen sehr unterhaltsam.

Freitag war ich aus meiner Sicht nochmal ordentlich produktiv und konnte am Abend nicht schnell genug im Bett sein. (Ja, Schlaf wird hier noch zum Top-Thema.) Das Wochenende startete dementsprechend relativ spät, aber dafür äußerst entspannt. Es gab sogar frisch geöffnetes Nudossi (nur dann ist das Zeug perfekt) und einen frischen Spaziergang durch mein Heimat-Kaff. Frisch deshalb, weil trotz Sonne ein Schal nötig war – kühler Seewind machts möglich.
Schließlich wurde der heutige Tag mit Torte und Milch-Shake gefeiert, wobei ich an Letzterem zu viel Zitronensaft hatte und ich Ersteres die nächsten Tage nicht haben muss.

Aus der Lese-Ecke:
Ich habe mir passend zur Kino-Saison eine ältere Thor-Geschichte von Warren Ellis vorgenommen, die „World Engine“ heißt und in den Heften 491 bis 494 der Thor-Serie abgehandelt wurde. Als Zeichner war Mike Deodato jr. im Einsatz, der weibliche Charaktere schon damals typisch übertrieben inszenierte. Der Plot ist für meinen Geschmack (und für die Qualität eines Warren Ellis) arg nichtssagend und beinahe trashig, was aber vielleicht auch mit den 90er Jahren zusammenhängen mag. Ich war jedenfalls enttäuscht.
Ebenfalls nicht so ganz überzeugen konnte mich der Auftakt der neuen „Moon Knight“-Serie von Traum-Kreativteam Bendis und Maleev, wobei letzterer einen neuen Koloristen hat. Der gefühlt siebte Neustart der Reihe um eine Art mystisch-angehauchten Batman-Abklatsch von Marvel hat eine nette Prämisse, kommt aber noch nicht wirklich in Fahrt, was sich aber noch ändern kann. Ich bleibe am Ball bzw. habe gerade Lust, die Vorgeschichten aufzuarbeiten.

Es verbleibt mit viel Sprechgesang in der Playlist
F.