Posts Tagged ‘Milka’

Observator

Oktober 7, 2012

Neulich hatte ich den Einfall, dass ich vielleicht etwas hier verändern sollte. Und zwar die Titelgebung, die oft mit dem Beitrag nichts zu tun hat. Mache ich dann wohl auch künftig so. Der heutige Titel bezieht sich auf das gleichnamige aktuelle Album von The Raveonettes, welches mir so gut gefällt, dass ich es wohl ausgewählten Bekannten andrehen werde. (Es ist ja nur 31 Minuten lang.)

Es folgt mein Wochenrückblick:

Am Montag bin ich nach der Arbeit noch kurz bei den netten Leuten vom FSR Informatik hängen geblieben, die ihre neuen „Schäfchen“ bewirteten. War ein netter Abend. Bin dann auf dem Heimweg noch kurz bei Lidl eingekehrt – denn nach meinem Urlaub brauchte mein Kühlschrank dringend Nachschub.

Am Dienstag fiel mir ein, dass Mittwoch Feiertag ist – somit konnte ich den Abend extensivieren. Zunächst schaute ich ein paar Serien, bevor mein Plan durch G. und C. geändert wurde. Wir hatten einen spaßigen Filmabend mit „Galaxy Quest“, einem schwarzen Kater in Spiellaune und den Milka-Teilchen mit Vanille-Pudding-Füllung.

Der Mittwoch wurde zum Ausschlafen genutzt. Dann war ich bei S. eingeladen, wo wir lecker aßen und dann ein Kartenspiel (Titel vergessen. Irgendwas mit 1 bis 11 bis 21 in 4 Farben) austesteten sowie Trivial Pursuit spielten. Im Anschluss ging es dann ins Kino mit G., F. und Y. (+?). Wir sahen „Wie beim ersten Mal“, den neuen Film mit Merryl Streep. Es geht um ein älteres Ehepaar, welches seine Beziehung aufpeppen möchte – eine gelungene romantische Komödie, die natürlich weniger durch die Handlung als vielmehr  durch die Besetzung punkten kann.

Den Donnerstag ließ ich abends beim CouchSurfing-Treffen im Barfuß ausklingen. Die haben echt eine tolle Karte – und ganz ehrlich: man geht da nicht wegen dem Essen hin. ^^

Am Freitag war das Wetter furchtbar und ich wollte fürs WE nach Rügen fahren, was mir mit einer Gleisstörung hinter Ribnitz „verschönt“ wurde. Statt 2 Stunden dauerte die Fahrt 3,5 Stunden.

Am Samstag gab es einen (mittlerweile eher seltenen) Kücheneinsatz. Ich kochte improvisiert indisch. Warum improvisiert? Nun, das Putenfleisch wurde durch Hähnchen ersetzt. Und da kein Curry im Haus war, griffen wir zu Kurkuma. Dazu je 200 g gestückelte Ananas und Aprikosen, 1 Banane, 250 ml fettarme Milch mit einem EL Mehl. Anbraten + Köcheln + Salz/Pfeffer. Fertig. Als Beilage Reis. Lecker lecker! ^^
Später probierte ich dann die neue BBQ-Variante von NicNacs. Ui, die waren auch toll. Und natürlich gab ich mir die runderneuerte „Wetten Dass“-Ausgabe, die nicht so prall war. Lustiger waren eher der Spiegel-Online-Liveticker und die Twitter-Kommentare. Manche Meinungen waren ziemlich dreist. Mir fehlten bei der Sendung meist Sympathie-Werte durch Gäste oder Moderatoren. Danach schaute ich dann „Gran Torino“ – wow, wie konnte ich den Film so lange hier liegen lassen. Selbst Nicht-Fans von Clint Eastwood sollten ihre Freude daran finden – an so einem mitreißenden sozialen Drama.

Und heute? Ja, da habe ich eigentlich nicht so viel gemacht. Eigentlich wollte ich ein wenig lesen, aber irgendwie kam ich nicht dazu. Stattdessen sortierte ich Hunderte von Urlaubsfotos (aus Dublin). Und ich sah zum Abend ein wenig (wohl dosiertes) Unterschichtenfernsehen. Ich mag diesen Begriff irgendwie, auch wenn er arrogant klingen mag.
Eins der Themen war das „tapfere“ Körperempfinden von Sängerinnen wie Christina Aguilera und Lady Gaga, welche beide in letzter Zeit nicht mit ihren Kurven geizen. Hab ich dazu eine Meinung? Klar. Ich finde, dass letztendlich alle Fans wohl damit glücklich sind, wenn ihre Idole gesund leben. Und so wie eine Mager-Kur nicht unbedingt zu empfehlen ist, gibt es auch (gesundheitliche) Limits für „Rundungen“. Der Einsatz für „vernünftigere“ Schönheitsideale ist also lobenswert, solange er nicht als Ausrede mißbraucht wird.

Es verbleibt als aufmerksamer Zeitzeuge
F.

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One dream

August 8, 2010

Na also sowas. Da bringt die gute Sarah McLachlan im vergangenen Jahr mal ein neues Lied raus und tut es dann nicht auf ihr aktuelles Album von diesem Jahr. Das ist mir eben in Hinblick auf den heutigen Titel aufgefallen.

Und damit willkommen zu einer neuen Ausgabe meines (Wochen-)Blogs. Die Stadt war in diesen Tagen im Ausnahmezustand, der da den Namen HanseSail hat. Und weil das kaum an einem spurlos vorbeigehen kann, ist das auch gleich mein erstes Thema.
Wo bitte war der Stand mit den Backbananen? Ich habe den nämlich nicht finden können, was mir irgendwie immer noch traurig macht. Na ja, in ein paar Monaten ist ja wieder Weihnachtsmarkt, wo man den finden könnte.
Ansonsten habe ich mal Krepp (Crêpe) mit Marzipankern probiert – eine Enttäuschung. Dann lieber doch mir Kinderriegeln/Kinderschokoladen-Füllung.
Apropos Schokolade: Milka war sowohl auf der HanseSail vertreten (aus meiner Sicht ein Novum) als auch im lokalen Supermarkt im Angebot. Letzteres ließ mich meinen Vorsatz, so schnell kein Naschwerk mehr zu kaufen, kippen. Wobei Ersteres auch etwas Schuld daran haben könnte.
Ja, so schlecht kann es der Wirtschaft nicht gehen. Denn trotz einiger Schauer zog die HanseSail wieder viele Leute an. Es gab auch einiges an Kultur zu entdecken. Unter anterem sei da die musikalische Unterhaltung erwähnt. Wer hätte gedacht, auf eine amerikanische Gothic-Techno-Band zu treffen, die sich nebst LED-Kleidung noch mit auffälligen Tänzerinnen zur Geltung brachte? Irgendwie komisch. Nicht ganz so komisch fand ich die überteuerte Cola an dem Abend. Na wenigstens wurde ich zum Abschluss in einer lokalen Kneipe mit Club-Mate entschädigt, trotz Stereo-Luftverpestung von zwei „Dampfmaschinen“. Und es gab eine Spinning-Einlage mit Poi (es gibt echt kein Plural von dem Wort?), was interessant aussah.

Aber auch schon der Wochenausklang war interessant, denn ich sah den ersten Star Trek Fan, der nicht nur unbeeindruckt vom letzten Star Trek Film war – er hat den nicht einmal gesehen. Tja, das lässt irgendwie schon Verachtung in mir aufkeimen.
Erfreulicherweise ist mir von dem Abend jedoch eher die exotische Kostprobe eines Salats mit Minze und bulgarischem Gries (wenn ich mich nicht irre). Der Name ist mir entfallen. (Edit: es ist Bulgur)

Man kann sich ja nicht alles merken, dachten vielleicht auch die Erfinder von FourSquare, dem Sozialen Netzwerk für Geo-Daten-Freunde. Nutzer können da unterwegs in Orten einchecken, was dann auf ihrem Profil vermerkt wird. Sollte der Ort noch nicht in der Datenbank enthalten sein, kann man den natürlich hinzufügen. Und wer ganz oft vermerkt, an einem Ort zu sein, wird zum „Mayor“ des Ortes (also im Netzwerk). Hin und wieder gönne ich mir auch diesen Spaß (seit mein Mobiltelefon GPS unterstützt). Und in der vergangenen Woche gab es neben zahlreichen Gelegenheiten zum „Einchecken“ sogar Freundesanfragen, was mir eine Erwähnung wert ist.

Und wenn ich schon bei Netzwerken angekommen bin, kann ich auch noch anmerken, dass ich in den letzten Tagen mein zweites YouTube-Video hochgeladen habe, welches zugleich mein erster Versuch mit Editier-Software darstellt. Ich bin mit dem Ergebnis eigentlich sehr zufrieden (also das Editieren, weniger mit der Bild/Ton-Qualität). Den Link gibt es aber nur auf Anfrage. 😉

Es verbleibt mit mehr als einem Traum
F.