Posts Tagged ‘MAU-Club’

Logbuch : worüber ich eigentlich die ganze Zeit schreiben wollte (Dezember 2017)

Dezember 31, 2017

01.12.17 : Fuuu, ist denn schon Dezember? Ja, und schönen Dank für einen so stressigen Freitag, dass ich zu meiner eigenen Radiosendung zu spät kam. Dankenswerterweise übernahm E. die erste Hälfte. Danach war ich noch Fernkost shoppen und normal einkaufen. Und schließlich fand ich mich wieder in einem Kino. Das LiWu zeigte “God’s Own Country” in der OmU-Fassung. Der Film nahm mich total mit – schroffe britische Landschaften, noch schroffere Charaktere und eine Handlung die wie eine Ranke dazwischen verläuft. Ich fühlte mich jedenfalls bestens unterhalten, trotz mancher verstörenden Szenen. Ein 1A Drama. (9/10)

02.12.17 : Der für diesen Tag angesetzte Workshop entfiel wegen Krankheit. Damit hatte ich Zeit, mich mit A. zusammenzusetzen und über Redaktionelles zu reden. Vom Radio aus ging ich zum Comic-Treff ins Marat. Es waren zwar nicht viele da, aber der Austausch war dennoch sehr schön. Dann musste ich wieder weiter. weil ich ein Interviewtermin mit Neufundland (aus Köln) hatte. Super freundliche Menschen. Ich versorgte mich noch mit 1A Abendessen (inklusive Premium-Sahne-Sauce) und war dann beim Konzert. Danach gingen wir noch kurz zu REWE und werteten Dinge bei LOHRO aus.

03.12.17 : Am Sonntag schlief ich aus und machte mich für die nächste Kurzreise fertig. Zunächst stand jedoch noch ein Redaktionstreffen bei LOHRO auf dem Plan. Die Leute waren entspannt und es dauerte auch nicht lange. Zum Abend zog es mich nach Hamburg. Dort spielten Normandie zusammen mit William Ryan Key ein Konzert im Headcrash (Nähe Reeperbahn). Den Support-Act habe ich noch während des Abends wieder vergessen. WRK war überraschend nice, dank der leicht elektronisch angehauchten Versionen bekannter Stücke. Wobei… was schreibe ich da? Ich habe das letzte Yellowcard-Album gerade einmal gehört. Insofern war für mich alles neu. Anders als bei Normandie, wo ich ausreichend Stoff zum Mitsingen hatte. Es war auch wieder sehr schön, sich mit den Musikern zu unterhalten. Um nicht wieder im Dunkeln den Weg zum Schlafplatz suchen zu müssen, hatte ich mir einen Wecker gestellt und mir entsprechende Nahverkehrs-Verbindungen notiert. So nahm ich dann die letzte S-Bahn Richtung Hauptbahnhof, wo mein Hotel in der Nähe war.

04.12.17 : Meine Nacht war so kurz wie ein “Herr der Ringe”-Film und vier Stunden später saß ich wieder am Arbeitsplatz mit schönen Erinnerungen ans Wochenende. Abends dann noch etwas Sport und die notwendige Extraportion Schlaf. Dann war ich zwecks Sendungsvorbereitung noch bei LOHRO und ging mit C.noch auf ein Getränk in den Geier, wo die Preistafel wohl zum Monatswechsel erneuert wurde.

05.12.17 : Auch der Dienstag verlangte Extra-Schlaf, den ich mir 16:30 Uhr holen konnte. Danach gab es noch etwas Sport, Redaktonsgedöns und den nächsten Kinobesuch. Ich schaute mir “120 BPM” im LiWu an, ein Drama, dessen Ende eigentlich niemanden kalt lassen sollte. Leider fand ich den Film teilweise etwas wirr, sehe allerdings die Relevanz der Thematik um AIDS-Prävention. (7/10)

06.12.17 :  Ich vermute, an diesem Punkt ist die zweite Schlafeinheit am Abend zu meiner Macke geworden. Na ja, es gelang mir jedenfalls noch vor dem Redaktionstreffen. Und gleich danach machten wir uns (in passenden Shirts) zum MAU-Club auf, wo Antilopen Gang ein sehr schönes Konzert gaben. Der Support von Goldroger war okay, wirkte allerdings nach der Hälfte etwas eintönig.

07.12.17 : Erster Donnerstag im Monat? Na? Jo, Kinosendung. Und danach? Ein Konzertbesuch. Wieder im MAU-Club. Gleiche Location, aber total verschiedenes Publikum. Über die Vorband von Johnossi schweige ich mal. Nur so viel. Nach 15 Minuten gaben sie es auf. Johnossi spielten wunderbar. Die (etwas anstrengende) Menge ging mit. Ich fand, es hatte sich gelohnt.

08.12.17 : Mein Freitag in Kürze: Arbeit, Musiksendung (mit vielen Party-Songs), Kinobesuch.
In der LiWu-Schatzkiste wurde “2001: Odyssee im Weltraum” gezeigt. Schöner Klassiker, in noch schöneren Bildern, so denn man es auf der Leinwand sehen kann.

09.12.17 : Am Samstag war ich zu C. und L.’s Geburtstagsbrunch im Café Marat eingeladen. Es waren sehr viele Menschen dort, die entsprechend ihren Anteil am Buffet hatten. Anfangs fühlte ich mich leicht deplatziert, was sich aber nach den ersten Gesprächen legte. Aus Versehen ging mein Mini-Megafon in der Tasche los, was minutenlang für Verwirrung sorgte. Am Nachmittag gestaltete ich passend zum Frieda23-Aktionstag (Motto “1001 Nacht”) eine Sondersendung mit vielen Musikwünschen und Überraschungsgast. Danach plauschte ich noch mit ein paar Mitmachenden, sah, wie das nächste Buffet aufgebaut wurde, und beeilte mich, damit ich es am Abend noch zum Zug in die Heimat schaffte.

10.12.17 : Der Sonntag in einem Wort: Chillen.

11.12.17 : Am Montag besuchten wir C. in Prora zum Geburtstag. Ich konnte leider nicht lange bleiben, weil ich wieder in die Stadt fahren musste. Dort gab ich mir erst sportliche Betätigung und dann einen Kinoabend in der Innenstadt. Ich war gespannt, welchen Film sie in der OV-Sneak zeigen würden, wo doch gerade eher weniger Neustarts außer Star Wars angesagt waren. Es wurde “It Comes At Night”, ein Gruselfilm, der schon mal ein paar Zuschauer verscheuchte. Aber ich stand den teils langatmigen Film durch. Auch, wenn schauspielerisch eher nichts zu bemängeln ist, fand ich mich wieder in der Situation, kaum Sympathiepunkte unter den Charakteren verteilen zu können. Daher meine Wertung. (6/10)

12.12.17 : Bevor es am Dienstag zur Arbeit ging, musste ich erst mal 50 Brötchen vom Bäcker abholen, welche ich ziemlich last-minute-mäßig am Sonntag telefonisch bestellt hatte. Hm, der Duft. Wir bastelten ein Frühstück für die Kollegen. Am Abend hatte ich noch Training und die ernüchternde Erkenntnis, dass das Gremientreffen scheinbar unangekündigt verschoben wurde. Na ja…

13.12.17 : Ein Routine-Mittwoch: Arbeit und LOHRO-Musikredaktion.

14.12.17 : Dieser Tag galt der Firma. Denn gleich nach dem Arbeitstag fand unser Weihnachtsessen im Sporthotel statt. Von dort aus zogen wir traditionsbewusst zum HCC, wo wir zwei Stunden lang bowlten. Abermals brauchte ich mir keine Chancen ausrechnen. Aber leer geht ja eh nie jemand heim.

15.12.17 : Oh, was ein Freitag. Nach der Arbeit erst mal wieder einen Beatbetrieb moderiert. Dann schaute ich wieder beim Fernkostladen vorbei. Zu Hause gönnte ich mir etwas Schlaf und war dann gegen Mitternacht bereit für die Sonic Superstore Party im Zwischenbau. Und nun die Härte: als ich ankam, liefen noch 2 Songs. Dann gingen die Lichter an. Aber der Abend sollte noch nicht enden. Wir einigten uns darauf, noch in den ST-Club zu gehen. Zunächst war es arg voll und ungemütlich. Als dann aber die 80er-Musik-Phase losging besserte sich unsere Stimmung. Es wurde ein schöner Tanzabend mit Shots. 😀

16.12.17 : An diesem Samstag stand ich irgendwann am Nachmittag auf, hatte noch Haushaltsdinge und ging dann zunächst zum Sequential Art Laden, wo eine KTV-Aktion im Verbund mit anderen Läden stattfand. Ich plauschte mit R. und K. und ging dann zum Geier, wo die LOHRO-Weihnachtsfeier stattfand. Der harte Kern blieb bis zum Schluss und schloss sich der Gruppe noch zu einem Besuch in der Planbar an, wo – oh Wunder – Karaoke gesungen wurde. Ich glaube, viele der Anwesenden fanden es amüsant. Wie gesagt… “ich glaube”… 😛

17.12.17 : Als ich mich dann wieder so gegen 16 Uhr im Reich der Lebenden befand, ging ich zu J. ins VEIS Café und aß meine erste vegane Waffel. (Zimt-Eis als Topping: yay, zu viel Schoko-Sauce: ney) Dann eilte ich zum Radio, weil ich noch – quasi in Windeseile – eine Sendung vorproduzieren wollte. Huch, war das stressig. Grund? Kino. Ich wollte ja auch noch zur OV-Version von “Star Wars: The Last Jedi”. Eine meiner Karten wurde ich im Freundeskreis nicht los. Daher war ich froh, dass H. mitkam.
Zum Film: Wow, so beeindruckt war ich noch nie von einem Star-Wars-Film im Kino. (9/10)
Danach pflegte ich die Sendung bei LOHRO noch ins System und besuchte H. im Hackspace, wo es einige Themen zu besprechen gab. (Ja, es wurde spät.)

18.12.17 : Mein Montag sah folglich so aus: Arbeit, Schlaf, Sport, Schlaf, Kneipenquiz mit LOHRO-Mitmachenden.

19.12.17 : Die Woche sollte noch verrückter werden. Denn am Dienstag unternahm ich abermals eine Kurzreise nach Hamburg. Grund: K. feierte den Release seiner neuen EP in der Astra-Stube. Die Vorgruppe Cavinu hatte krasse Sounds mit Geige und Konstantin Unwohl lieferte schöne Bässe. Es war eine krasse Szenerie. (Beides findet man bei Bandcamp.) Später im Hotel schaute ich mir dann noch etwas Comedy aufm iPad an. (Wanda Sykes und Craig Ferguson.)

20.12.17 : Routine am Mittwoch? Wohl kaum, wenn man in Hamburg aufwacht. Dann erst mal wieder nach Rostock fahren und noch einen halben Tag arbeiten, bevor es wieder zu LOHRO für das finale Musikredaktionstreffen 2017 ging. Und da auch ein finales Zusammenkommen im Hackspace vereinbart wurde, ging ich da auch noch hin und plauschte mit S..

21.12.17 : Mein Donnerstag in Kurzform: Arbeit, Weihnachtsrunde bei der Frieda23 und Kinoabend mit M.. Erneut “Star Wars: Die letzten Jedi” – halt nun auf Deutsch.

22.12.17 : Im Anschluss an den letzten Arbeitstag vor Weihnachten ließ ich es mir nicht nehmen, im Beatbetrieb viele Weihnachtslieder zu spielen. Danach noch etwas Sport und mit M. die Verabredung zu “Love Will Tear Us Apart” im Peter-Weiss-Haus. Im Marat traf ich noch F., der mir seltenes Feedback bezüglich meiner Mitmacherei bei LOHRO gab. Die Musikauswahl war okay, aber nicht so schön wie das Mal davor. Lange sollte der Abend nicht werden.

23.12.17 : Auch gut, so konnte ich sogar noch einen Zug eher in die Heimat nehmen. Dort angekommen war ich wieder ordentlich ausgelastet in der Küche, um einen Kuchen zu backen. Zum Abend gab es eine Süßkartoffel-Ednuss-Suppe, die ich mit Hot Sauce pimpte.

24.12.17 : Heiligabend in der Familie: Also viel zu essen und Geschenke. Dazu noch Loriot im TV. Nice.

25.12.17 : Tagsüber chillte ich, schaute ein paar Videos und ging am Nachmittag durch den Ort – sah die vielen Veränderungen und ließ die Seele baumeln. Zum Festtag wurde abends Ente aufgetischt. Danach ließen wir uns durch “Vom Winde verweht” berieseln. Ich fand den Film etwas wirr und lahm.

26.12.17 : Am zweiten Weihnachtsfeiertag war das Wetter richtig schön. Schon beim morgendlichen Brötchenholen fiel mir das auf. Entsprechend war ich am Nachmittag wieder auf einen Spaziergang aus. Dieses Mal entlang der Strandpromenade Richtung Prora. Zum Abend hatten wir im Bootshaus reserviert, wo ich einen 1A Fischteller hatte. Für die abendliche Berieselung sollte Til Schweigers “Honig im Kopf” sorgen. Ich begann bereits nach 20 Minuten zu leiden. Twitter sei dank fand ich ausreichend Ablenkung.

27.12.17 : Da ich diesen Tag noch frei hatte, konnte ich ausreichend lang im Bett bleiben. Dann war ich auch schon wieder mit mehreren Sendungsvorbereitungen beschäftigt. Kaum war ich wieder in Rostock, war mir sehr nach Sport. Gedacht, getan. Am Abend ging ich wegen einer weiteren Spätsendung zu LOHRO. C. kam auch bald dazu, war zunächst unsicher, wie das ablaufen sollte. Aber ein paar Mod-Takes später war die Laune gut.

28.12.17 : So ganz entspannt wie erhofft war die Arbeit zwischen den Jahren leider nicht, was ich bereits in den ersten Minuten am Arbeitsplatz feststellen durfte. Egal, hilft nicht. Zum Abend hatte ich wieder Ausgleich im Mitmachradio. Zusammen mit P. gestaltete ich eine Stunde mit verschiedenen Themen und kantiger Musik.

29.12.17 : Bin ich froh, dass ich mit der Vorbereitung zu meinem persönlichen Musik-Best-Of (inklusive On-Air-Jubiläum) sehr zeitig angefangen hatte. Denn der Arbeitstag war so stressig, dass ich das sonst kaum noch geschafft hätte. Die zweistündige Sondersendung hätte aus meiner Sicht einen Ticken besser durchdacht werden sollen. Was war ich wagemutig, da 22 Songs einbauen zu wollen. Na ja, aber immerhin blieb meine kleine Tradition erhalten. Danach gönnte ich mir ein wenig Schlaf und ging mit G. ins Kino zu “Dieses bescheuerte Herz”. Es war weniger das Herz, als viel mehr die Nebendarsteller, die mich hätten fluchen lassen können. Ich meine, dass die Handlung erzwungen wirkt, war schon durch Trailer ersichtlich. Na ja, eher dumpfe Massenware. (6/10)

30.12.17 : Mein finaler Samstag 2017: göttliches Ausschlafen, Sport, Einkaufsbummel (inklusive Waffel bei VEIS und Fernkost) und ein Abend voller Bloggerei.

31.12.17 : Mein finaler Sonntag 2017: gutes Ausschlafen, Pfannkuchenbestellung abholen und massig Bloggerei… bis jetzt… Fortsetzung folgt

Es verbleibt mit den besten Wünschen fürs neue Jahr
F.

Advertisements

Logbuch : keine Zeit für Nichts (August 2017)

Dezember 30, 2017

01.08.17 : Zum Monatsauftakt gab es wieder viel Gesprächsbedarf, den wir uns abends bei LOHRO im Rahmen von Vorstandstreffen gaben. Danach zogen wir noch ins Cro (eine Raucherkneipe) und “feierten” schließlich in C.’s Geburtstag rein.

02.08.17 : Der Mittwoch in Kurzform: Arbeit, Schlaf, Musikredaktion, Ausklang im Freigarten. (Ach, Sommerzeit.)

03.08.17 : Erster Donnerstag im Monat: da steht eine Kinosendung auf meinem Plan. Ich war happy, dass ich in J. einen Ersatz-Co-Moderator finden konnte. Nicht, dass ich nicht auch allein zwei Stunden über Filme labern könnte, aber ein gelegentliches “so so” vom Gegenüber empfinde ich angenehmer.

04.08.17 : Auch Freitag hatte ich wieder einen On-Air-Einsatz für den Beatbetrieb. Und weil es abends im Sender gern gemütlich wird, bin ich noch ein Weilchen geblieben.

05.08.17 : An diesem Samstag ging viel Zeit fürs Schlafen drauf. Abends erledigte ich noch ein paar redaktionelle Aufgaben und traf K. wieder, welche gerade in der Stadt war. Aber wie das manchmal so in meinem Leben ist, fallen Termine auf den gleichen Abend… und so fuhr ich im Dunkeln gen Warnemünde Strand, wo C. am Stand seinen Geburtstag feierte. Ich denke mal, er freute sich über mein Geschenk, denn es wurde sogleich genutzt. Derweil probierte ich erstmals eine erlesene Köstlichkeit. Und richtig surreal wurde es, als eine andere Menschengruppe am Stand ein Feuerwerk-Box zündete und der Boden alle paar Sekunden in einer anderen Farbe leuchtete. Trotz viel Wind war es ein schöner Abend, den ich aber nicht zu lang werden lassen wollte – daher nahm ich mit M. die letzte S-Bahn in die Stadt.

06.08.17 : Der Koffer war gepackt und am Vormittag ging mein Kurzurlaub so richtig los, mit einer Bahnfahrt nach Berlin, gefolgt von einer S-Bahn-Fahrt durch gefühlt zig Stadtteile zum Flughafen. Dort gönnte ich mir zur Stärkung ein kleines Brot mit eingebackenem Käse und Speck. (Teuer zwar, aber was solls… so oft bin ich nicht an dem Flughafen.) Das Wetter war gut, schon fast zu gut, um es gegen Schottland einzutauschen. Aber was schreibe ich da? Ich freute mich sehr darauf, Edinburgh kennenzulernen – und das gleich zur Fringe-Zeit. Sonntagabend ging es erst mal via Tram ins Zentrum und von da mit leichtem Umweg zum Hotel. (Stichwort: Straßensystem auf zwei Ebenen) Mein Zimmer war einzigartig groß und mit super Aussicht ausgestattet. Mich zog es dank Sonnenschein sogleich ins Getummel der Innenstadt. Und ich war erfreut, dass sich noch an dem Abend ein Treffen mit A. ergab, die auch in der Stadt war. Wir aßen Fish&Chips und zogen durch die Straßen, schon mal auf der Suche nach dem Austragungsort, wo die RH Experience ihre Imro-Shows abhielt. Hatten das auch relativ schnell gefunden. Danach gingen wir in eine sehr komische Club/Bar-Einrichtung, die irgendwie arg bunt erschien und redeten viel.

07.08.17 : Montagmorgen in Schottland und das Wetter war traumhaft. (Hallo?) Mein erstes Ziel des Tages war das Schloss, welches nicht umsonst die wohl größte Touri-Attraktion ist. Denn bereits vor Öffnung gab es eine Schlange. Nach kurzer Wartezeit näherte ich mich dann auch der “echten” Kasse. Das Gelände war geräumig und es gab sehr viel zu sehen. Alle paar Minuten wurden Touren angeboten und ich schloss mich einer an. Hin und wieder fiel ein wenig Nieselregen. Es ist halt Schottland. Danach begab ich mich in die Innenstadt und schaute schon in Souvenirläden nach Schottenröcken. Ich wollte nämlich nicht ohne zurückkehren, aber auch nicht das erstbeste Stück erwerben. Ergo dauerte die Suche, aber ich war erfolgreich. Nebenbei investierte ich in Tickets für die RH Experience. Mein nächstes Ausflugsziel war der Hügel gegenüber vom Hotel, der ganz schön steile Wege bereithielt, aber dafür astreine Aussichten. Ich bemerkte zwar erste Erschöpfungsanzeichen, wurde aber durch die exotische Umgebung euphorisiert und motiviert. Nächster Stopp: Shopping-Zone, wo ich natürlich nicht an der Primark-Filiale vorbeikam. (So ein Opfer.) Beinahe wäre ich auch noch in ein Museum gegangen, welches ich mit einer Gallerie verwechselte, aber die Zeit wurde knapp. Daher kurzer Halt im Hotel und wieder raus ins Getümmel. Ich suchte mir ein kleines Restaurant, wo ich erstmals Haggis aß. Hm, sehr viel leckerer als erwartet – für Fans von Grützwurst. Am Abend sah ich dann die RH Experience. 1A Unterhaltung. Und schön, mal wieder Hallo zu sagen, nachdem man sich Jahre lang nicht gesehen hatte. Danach ging ich zum Three Sisters, wo A. noch Schicht hatte. Ich sah mir eine Comedy-Veranstaltung an, bei der unter anderem ein amerikanischer Gag-Schreiber auftrat und herrlich amerikanisch wirkte. Später wurde ich an der Bar von einer Gruppe Briten angesprochen, während ich komische Biersorten probierte. Mit A. ging ich dann noch ein wenig durch die Stadt.

08.08.17 : Dienstagmorgen und wieder hatte ich traumhafte Wetterbedingungen. Diese verschönerten mir den Weg in die Berge ungemein. So etwas hatte ich noch nicht erlebt. So unglaublich steile (und damit gefährlich erscheinende) Wege und rote Böden. Der Weg zur Spitze war anstrengend, aber so lohnenswert. Da störten mich die Schulklassen und anderen Touristen nicht, denn man konnte sich sehr gut aus dem Weg gehen. Als ich wieder ins Hotel kam, musste ich erst mal duschen. Und das Aufrappeln zum nächsten Ausflug fiel mir schwer. Aber egal… zur Entspannung verordnete ich mir einen Kinobesuch. “Baby Driver” ist ein schöner Film. (8/10) Danach ging ich wieder zu einer Show der RH Experience, wo ich auch E. wiedersah. Ich wurde von A. abgeholt und wir gingen zu “Under The Stairs”, wo ich abermals Haggis aß, der da aber anders serviert wurde. Danach ließen wir uns noch in der Scotmans Lounge nieder und erlebten gutgelaunte Menschen. Es wurde spät und mein Abschied rückte näher.

09.08.17 : Mein Flug ging gegen 10 Uhr. Und das Wetter war wieder herrlich. In Berlin aber umso sommerlicher. Als ich 8 Stunden später wieder in Heimat ankam, fühlte ich mich merkwürdig weltfremd in der eigenen Heimat. Zu viele Eindrücke galt es noch zu verarbeiten. Aber egal, wir hatten ein Redaktionstreffen bei LOHRO und zogen danach noch in den Freigarten.

10.08.17 : Wenn ich Urlaub habe, kann es gut sein, dass ich mich der Herausforderung stelle, eine Frühsendung (wie den Weckruf) zu moderieren. Und dies tat ich an dem Donnerstag. Natürlich ließ die Müdigkeit nicht lange auf sich warten. Aber zunächst kümmerte ich mich um eine Theaterkarte für “Fiete und Schiete”. Und am Nachmittag ging ich mit Freunden über die HanseSail. Es war abermals ein entspanntes Bummeln, wie ich es mir nur an einem Donnerstag vorstellen kann, weil das Arreal an Folgetagen doch noch voller ist.

11.08.17 : Am Freitag gönnte ich mir zunächst sportliche Betätigung, um in den Tag zu kommen. Danach saß ich stundenlang an einer Playlist. Und dann wurde es schon Zeit, die nächste Radiosendung vorzubereiten – in diesem Fall der Beatbetrieb am Freitag. Nebenbei vereinbarte ich noch einen Interviewtermin mit einem aufstrebenden deutschen Popsänger. Es war lustig, mal das Backstage-Umfeld bei der NDR-Bühne kennenzulernen. Derweil saßen wir noch bei LOHRO in vergnügter Runde, da J.’s Bruder zu Besuch war. Am späten Abend gingen wir (in Nieselregen) zur MAU-Bühne, wo Milliarden auftraten. Die Tour durch den Stadthafen war sehr lustig, auch wenn ich mir sicher bin, dass sich nicht jeder der Beteiligten an alles erinnern wird.

12.08.17 : Ich fuhr wieder in die Heimat und brachte ein paar Souvenirs aus Schottland mit – zB. Haggis-Chips. Außerdem saß ich abermals Stunden an einer Playlist, die später noch relevant werden sollte. Abends ließ ich mich dafür vom TV berieseln.

13.08.17 : Auch am Sonntag hielt mich vormittags die Arbeit an einer Playlist beschäftigt. Zum Abend kehrte ich wieder in die Stadt zurück. Im Kino sah ich “Planet der Affen: Survival” als “War For The Planet Of The Apes”, also das dritte Kapitel der neuen Trilogie. Das Ende war überraschend konsequent. Und da ich nach kurzer Zeit gar nicht darüber nachdachte, wie sie die Charaktere animiert haben, muss ich gestehen, dass die Effekte-Abteilung einen guten Job gemacht hatte. Insofern aus meiner Sicht der beste Teil der Trilogie. (8/10)

14.08.17 : Der Arbeitsalltag erreichte mich an diesem Montag und leider war noch etwas Restmüdigkeit vorhanden, was ich abends sogleich ausgleichen konnte. Dann nutzte ich die letzte Gelegenheit, den Film “Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes” im Kino zu schauen. Und wow, war das eine gute Entscheidung. Noch nie habe ich einen so absurden Film aus Deutschland gesehen. Ich empfand die Handlung trotz bizarrer Figuren und Wendungen sehr gehaltvoll. (9/10) Danach ging ich noch kurz einkaufen.

15.08.17 : Mein Dienstag: Arbeit, Schlaf, Sport, Radioarbeit.

16.08.17 : Ein Routine-Mittwoch: Arbeit und LOHRO.

17.08.17 : Auch an diesem Sommertag ging ich abends in Kino. Dank J. und L. hatte ich sogar Begleitung. Wir schauten den “Bullyparade”-Film, der leider nicht so lustig war, wie ich erhofft hatte. Die Episoden wirkten gezwungen aneinandergereiht, mehrere Gags zündeten nicht. Ach, es ist eigentlich sehr schade um das Potenzial. (6/10)

18.08.17 : Am Freitag ging es abends abermals um Filme. (Ich bemerke ein Häufung.) Wir schauten “Plan B – Scheiß auf Plan A” (in der Spätvorstellung), der zwar anfangs amüsant erschien, mir letztendlich aber doch nicht so gut gefiel. (6/10)

19.08.17 : Dank ausschweifendem Freitagabend gefiel mir das frühe Aufstehen am Samstag so gar nicht. Aber egal, ich ging wieder auf Reisen – und das in ungewohnt viel Style. Dieses Mal war Potsdam das Ziel, wo ich sogar freundlichweise am Bahnhof abgeholt wurde. Die Sonne schien und wir erreichten die kleine Kirche in einem Ort, dessen Namen ich schon wieder vergessen hatte. M. und S. heirateten und dies in ausgelassener Gesellschaft. Es wurden viele Fotos gemacht. Am Nachmittag checkte ich im Hotel ein. Es gab lose Verabredungen für eine Tour zu dem einen See. Mir war das egal. Ich musste unbedingt etwas Schlaf nachholen. Zum Abend suchte ich mir den Weg zum Kletterwald, wo die Feier in einem übergroßen Zelt fortgesetzt wurde. Und nach dem Essen wurde es Zeit für meine Beteiligung als DJ. So wie es mir im Nachhinein zugetragen wurde, waren die Gäste mit der Beschallung zufrieden. (Ich fand mich auch gut.) Der Abend wurde lang und irgendwann landete ich auch wieder im Hotel.

20.08.17 : Ganze 25 Minuten wären es gewesen, die ich hätte früher wach werden müssen, um meine präferierte Heimreise-Verbindung nutzen zu können. Und nun das. Ich kam zwar relativ zeitig am Berliner Hauptbahnhof an, saß dann aber 70 Minuten fest. Leichte Kopfschmerzen inklusive. Als Erheiterung leistete ich mir eine 6er Box Donuts und eine Flasche Wasser. Beides würde die nächsten Minuten/Stunden nicht überstehen. Dann endlich in Rostock angekommen blieb mir keine Zeit für ein wenig Schlaf, weil ich ja schon fürs Kino verabredet war. “Der Dunkle Turm” (als “The Dark Tower” in der OV) unterhielt mich gut und hatte ein annehmbares Ende. Ich kannte allerdings auch die Hintergründe nicht sonderlich. (7/10)

21.08.17 : Es wurde wieder Zeit, einen Bufdi-Jahrgang bei LOHRO zu verabschieden. Und dies erfolgte natürlich abendfüllend in gemütlicher Runde.

22.08.17 : In weiser Voraussicht hatte ich diesen Tag freigenommen und konnte entsprechend ausschlafen. Am Nachmittag ging ich zum Sport und hatte einen weiteren On-Air-Einsatz im Tagesprogramm. Und am Abend schaute ich mir im Kino “Der Wind und der Wein” an. Ein schönes Drama, nicht mehr und nicht weniger. (7/10)

23.08.17 : Und wieder ein Nicht-Routine-Mittwoch mit Sport und Redaktionsgedöns.

24.08.17 : Am Donnerstag ergab sich die Gelegenheit, eine Heimspiel-Sendung in Vertretung moderieren zu dürfen. Dies übernahm ich sogleich und hatte ein entspanntes Gespräch mit Robertmusic. Danach verweilte ich noch in der Musikredaktion und ging Bemusterungsmails durch.

25.08.17 : Der Arbeitstag war stressig, umso angenehmer der Ausgleich mit einer weiteren Radiosendung und dem daran anschließenden Daddel-Abend. J. spielte sich durch “Batman: Arkham Knight” und ich schaute zu. 🙂

26.08.17 : Dieser Samstag war insofern spaßig, als dass ich SXTN live im MAU-Club erleben durfte. Vom ersten Lied an war die Stimmung toll.

27.08.17 : Ausnahmsweise hatte ich die Ehre, bei den LOHRO Charts wieder einen Moderationseinsatz zu haben. Und am Abend sah ich “Atomic Blonde” im Kino. Mir egal, wer darin die weibliche Version eines “John Wick” sieht. Ich finde den Fim nicht nur wegen der Darsteller, sondern auch vor allem wegen dem Look sehr gelungen. (9/10)

28.08.17 : An diesem Montag ergab sich (nach Arbeit, Radiosendung und Sport) die seltene Gelegenheit, meinen Kommilitonen S. wiederzusehen, der mit seiner Freundin in der Stadt war. Wir aßen gut im “Alex” und plauschten über allerlei. (Ich hatte nen super Sommersalat.)

29.08.17 : Der Dienstag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Treffen der LOHRO-WebGruppe und Kinobesuch bei “Die Erfindung der Wahrheit” (in der OmU-Version) – 1A Film (9/10)

30.08.17 : Ein Routine-Mittwoch, also Arbeit und LOHRO.

31.08.17 : Auch den Tag könnte ich mit den zwei Worten zusammenfassen. Aber war das Heimspiel mit Paulette als Gast schon ziemlich ulkig, weil wir teilweise herrlich aneinander vorbeiredeten. Keine Ahnung, wie verwirrt es für Hörende gewirkt haben mag.

Es verbleibt an einen der schönsten Monate des Jahres denkend
F.

Logbuch: Schlaf ist wichtiger als ein Blog

April 10, 2017

Upps, da war also wieder dieser Konflikt mit Zeit und Prioritäten etc. aktiv. Bei der bisherigen Schreibrate erwarten euch also noch gut 7 Einträge in diesem Jahr. 😛

Ne, aber ehrlich… es hat sich kaum in meinen Alltag integrieren lassen, hier einen abgerundeten Beitrag zu leisten. (Glaubt mir, hmkay?)

24.01.17 : Ein wenig Antriebslosigkeit begleitete mich in den Tag. Das zwar milde (dennoch aber kalte) Wetter trug auch nicht gerade zur Stimmungshebung bei. Ich verließ mein Heim und hatte sogleich X verschiedene Termine im Kopf. So ein Tag mit Fahrplan also.

25.01.17 :  Der übliche Mittwoch mit Arbeitstag und LOHRO-Ausklang im Kreise der Musirkedaktion.

26.01.17 : Im Rahmen der Kinoredaktion erhielten wir erstmals ein Rezensionsexemplas aus der Heimkino-Abteilung. An dem Tag vereinbarten wir die abendliche Sichtung von “Imperium”, einem packenden Sozialdrama mit Daniel Radcliffe und Toni Collette. Nur zum Ende hin schwächelte die Handlung ein wenig. (7/10)

27.01.17 : Ein ziemlich langer Freitag sollte diese Arbeitswoche für mich beenden. Meinen Standard-Termin für die einstündige Musikradiosendung hielt ich ein, verbrachte danach noch etwas Zeit im Sendehaus, ging einkaufen und nahm später eine Bahn nach Lütten Klein. Grund: der finale Resident-Evil-Film. An dieser Stelle könnte ich fast von Tradition sprechen, aber ich verfolgte die Filme erst ab Teil 4 im Kino. Und nun kann ich auch sagen, dass nur eben jener vierte Aufguss viel Spaß gemacht hat. Alle anderen Teile waren eher okay. Und bei “The Final Chapter” wünschte ich mir, dass der Titel die Parole für die Zukunft ist. Aber Erfahrung zeigte mir mehrfach, dass ein Franchise fast immer wieder reanimiert wird. Und sei es aufgrund eines Jubiläums. Der Film war jedenfalls unter aller Zombiekanone – hohl und schlecht. (5/10)

28.01.17 : Am Samstag vernahm ich eher weniger Tageslicht und schlief bis zum Gehtnichtmehr. Am Abend trafen wir uns bei LOHRO, aßen ne Kleinigkeit und bereiteten uns mental auf das Konzert von Waving The Guns vor. Die Schlange vor dem MAU Club wollte gar nicht enden und so verpassten wir einen Teil von Pöbel MCs Auftritt. Der Laden war voll, die Stimmung ausgelassen. Nach dem Konzert ging ein Teil unserer Gruppe noch in den Bunker, wo T. im oberen Floor viel Hardrock-Zeugs auflegte. C. sorgte derweil dafür, dass ich fast stets ein Getränk in der Hand hatte.

29.01.17 : Wenn ich für Sonntag so gut wie nichts geplant habe, schlafe ich aus und schaue manchmal bei LOHRO vorbei. Tja, das war so ein Sonntag. Wobei ich auch noch ordentlich Vorbereitung in die nächste Kinosendung stecken musste.

30.01.17 : Und wieder ein Wochenstart, den ich gern später begonnen hätte. Im Laufe des Tages machte ich Pläne – ua. dass es kein langer Tag werden sollte. Nach dem Bürotag ging es zum Training. Danach mummelte ich mich zu Hause ein, schaute einen Film und widmete mich weiteren Comics von M. – unter anderem “Savage Dragon” und “Judge Dredd”. Ersteres ließ mich an die 90er Jahre denken. Bei Zweiterem freute ich mich, problemlos die Parts des großartigen Zeichners Brian Bolland ohne Credits zu erkennen. Nach der Lektüre ging ich zu Bett und genoss eine “sleepy time”-Playlist mit vielen mir gut bekannten Songs.

31.01.17 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Fördervereinstreffen und ganz viel Bemusterung. (Darunter Mails von März 2016)

01.02.17 : Ein Mittwoch der Kategorie “Routine”: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

02.02.17 : Volles Programm an diesem Donnerstag: Arbeit, Kinosendung, Besuch von Freunden, Kinobesuch (“Groundhog Day” am Murmeltiertag) und danach noch eine ganze Weile mit M. geplaudert. So vergeht schon mal ein Tag.

03.02.17 : Aber das ist noch nichts im Vergleich zum Verlauf an diesem Freitag. Es begann wie so oft mit Arbeit und Sendung und danach mit Sichtung der Pilotfolge von “Powerless”. Danach sollte eigentlich ein Besuch im Geier anstehen, was sich dann aber nicht ergab. Stattdessen traf wir andernorts aufeinander und verbrachten viel Zeit. (Eigentlich schon komische Umstände, um neue Bekanntschaften zu schließen.)

04.02.17 : Ein erster Blick auf die Uhr bestätigte meine Befürchtung, dass sich sämtliche Vorhaben für den Tag um mindestens 2 Stunden verschieben würden. Dies trug in der Heimat nicht unbedingt der allgemeinen Erheiterung bei. Ich konnte abends noch einer Nachbarin bei der Rechnerbereinigung helfen und ließ mich vom TV berieseln.

05.02.17 : Ich begann diesen Sonntag für meine Verhältnisse eher früh und holte Brötchen. Nach dem Frühstück schaute ich “SNL” und konkretisierte meine Pläne für den Abend. Auf dem Weg in die Stadt las ich den “Midnighter”-Megaband endlich zu Ende und schaffte es, danach noch ein wenig zu dösen. Nach mehreren Absagen beschloss ich, eben allein zu “Die feine Gesellschaft” ins Kino zu gehen. 
Der Film ist schon außergewöhnlich. Der Humor erreichte mich allerdings nur bedingt.

06.02.17 : Auf einer Skala von 1 bis 10, was die Annehmlichkeit des Wochenstarts angeht, würde ich eine 4 (für “eher unschön”) angeben. Dafür war der Arbeitstag ziemlich angenehm. Die sportliche Betätigung am Abend brachte mich abermals ordentlich an die Grenzen. Ich gönnte mir zum Abendessen eine große Milchspeise. Und schließlich ließ ich meine Leselaune walten. Ergebnis: 20 Ausgaben Stormwatch (das New-52-Volume).

07.02.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Redaktionsausschuss, Bemusterung.

08.02.17 : Welch ein Schicksal: Ich erwartete zu den Standard-Terminen (Arbeit, Musikredaktion) noch einen entspannten Fußballabend bei S. mit Favoritenteambeteiligung. Und dann wurde ein Nervenkrimi daraus – mit Verlängerung! (Oh, wie ich das hasse.) Und damit nicht genug. Elfmeter gab es auch noch. Mit Entspannung hatte das leider nichts zu tun.

09.02.17 : Am Donnerstag habe ich mir mal wieder etwas gönnen wollen. Ohne Umweg ging es für mich nach der Arbeit abermals Richtung Kino – für einen Film, an dem ich zunächst eher wenig Interesse fand. “The LEGO Batman Movie” kommt zwar nicht an den überragend gelungenen “LEGO Movie” heran, bietet dem Comic-Nerd bzw. Batman-Fan dennoch sehr viel Unterhaltungswert – trotz sehr trivialer Handlung. (8/10)

10.02.17 : Oh, wie schön, die Woche mit einer abendlichen Vollversammlung ausklingen zu lassen. Na ja, aber als Vorstandsmitglied sollte man das eher nicht auslassen – so unpassend der Termin auch erscheinen mag. Ach, ich war dann auch nur froh, als ein neuer Vorstand gewählt wurde und wir zum schmackhaften Teil des Treffens übergehen konnten. Nach den Stunden wollte ich auch nur noch ins Bett.

11.02.17 : Zum Ausschlafen eignete sich der Samstag eher weniger, denn ich leitete einen Kurs an. Danach verweilte ich noch bei LOHRO, traf M., der ein X-Wing-Modell erwarb, Abends ging ich einkaufen, aß eine Kleinigkeit und besuchte G., wo wir uns auf eine 80er-Jahre-Party vorbereiteten. Ich traf im Laufe der Nacht viele bekannte Gesichter.

12.02.17 : Irgendwann so gegen Mittag machte ich mir Gedanken über den Tagesverlauf. Die Neugier ließ mich dann doch wieder für einen Kinobesuch nach Lütten Klein tingeln. Hatte ich doch neulich ein Interview mit Asa Butterfield gesehen und war an seinem aktuellen Film “Den Sternen so nah” (“The Space Between Us”) interessiert – wohlwissend, dass mich mehr Drama als Science Fiction erwarten würde. Erleichtert kann ich im Nachhinein vermerken, dass meine Erwartungen erfüllt wurden. Der Film bot mir in diesem Moment genau die Dosis Kitsch, die ich haben wollte. (8/10) Am Abend beschäftigte mich noch dieses Ding namens Haushalt.

13.02.17 : Da habe ich mal einen ausgeglichenen Wochenstart und verspiele mir gleich am Montagabend wieder etwas dieser Augeglichenheit. Einerseits wollte ich die Chance nutzen, “The Salesman” zu schauen. (Warum auch nicht gleich auf Persisch?) Und obwohl ich die Qualitäten des Dramas erkannte, war mir das Ende zu unangenehm, als dass ich diesem Film das Prädikat “außergewöhnlich gut” geben würde wollen. (7/10) Und damit nicht genug, wollte ich mich noch umfassend über die Grammys informieren, was schließlich so gegen Mitternacht (trotz doppelter Geschwindigkeit) etwas Zeit beanspruchte.

14.02.17 : Hmpf, schon wieder dieser kommerzialisierte “Freudentag”, der irgendwie immer auf meinem Schirm landet. Egal, genutzt habe ich den Abend, um noch einmal einen meiner absoluten Lieblingsfilme auf großer Leinwand zu erleben – dieses Mal auf Deutsch. “Und täglich grüßt das Murmeltier…” kann ich bestimmt fast auswendig. Im Anschluss daran gewann ich sogar noch eine Wette. (Kenne die Öffnungszeiten.)

15.02.17 : Und wieder ein Routine-Mittwoch: also Arbeit und Musikredaktion, wobei ich an dem Abend auch im Namen des Redaktionsausschusses aktiv war.

16.02.17 : WTF!? Mit Stromausfall wach werden? Und als ich noch mit Taschenlampe bewaffnet meine Sachen zusammensammelte und mich auf den Weg zur Arbeit begab, wusste ich noch gar nicht, dass sich nur eine Haustür neben mir ein wahres Drama ereignete. Denn es brannte wohl. Eine Stunde später vernahm ich die Nachricht durch G. und lokale News-Portale. Ansonsten: Zum Geburtstag von Warren Ellis habe ich… nichts Spezifisches angestellt oder gar gelesen. Ich war ja schon froh, dass sich endlich ein Treffen der Kinoredaktion einrichten ließ. Danach war ich noch beim Sport und genoss einen herrlich ruhigen Abend (inklusive Musikrecherche).

17.02.17 : Endlich wieder „Late Night“ zum Wochenende – doppelter Spaß im Radio, denn ich hatte am Abend noch den Beatbetrieb. Danach hing ich mit E. und J. ab, bis dann auch schon mein Co-Host S. kam. Wie gesagt: spaßig.

18.02.17 : Oh, was wurde dies ein schöner Samstag. Nicht nur schauten wir in vergnügter Runde „Trainspotting“ (1) – mit 1A Abendessen – , sondern fuhren im Anschluss nach Lütten Klein, um „T2: Trainspotting“ zu sichten. Beide Filme ergänzen sich schön, sind jedoch auch unterschiedlich angelegt, was aus meiner Sicht wünschenswert ist. Der Unterhaltungswert war dennoch gegeben. Wir erwogen, noch in den Zwischenbau zu gehen, was sich allerdings bei M. erledigte, weil irgendwie die Energie fehlte.

19.02.17 : Lange geschlafen, ein paar TV-Inhalte konsumiert und den Abend über bei LOHRO gewuselt – das war mein Sonntag.

20.02.17 : Der Wochenstart in Kürze: Arbeit, Sport und LOHRO (mit Immergut-Anteil).

21.02.17 : Für den Dienstag hatte ich den tollkühnen Plan, mal wieder in den ST-Club zu gehen. Wie schön, dass auch G. und N. mit am Start waren. Vorbildlich schlief ich am Vorabend noch eine Weile. Der Weggeh-Abend (zu M.’s Geburtstag) war sehr schön.

22.02.17 : Und wieder ein Routine-Mittwoch mit Arbeit und Musikredaktion, wobei ich dazwischen noch eine Stunde „Beatbetrieb“ eingeplant hatte.

23.02.17 : Ein aberwitziger Abend sollte es werden, denn mit G. schaute ich die Fifty-Fortsetzung im Kino. Was ein schlechter Film. Nicht mal Kim Basinger konnte da irgendetwas retten. Die Dialoge hätten aus Liebesliedern zusammengeschustert werden können. Ganz übler Schund. (2/10)

24.02.17 : Auch für den Einstieg ins Wochenende hatte ich schon eine ungefähre Ahnung. Eine weitere Iteration der LOHRO Küchenkonzerte stand auf dem Plan. Bekannte Gesichter, unbekannte Gesichter. Der Andrang war erstaunlich groß. Im Anschluss gab es noch eine kurze Auswertung im Geier.

25.02.17 : Yay, der Wecker tat seinen Dienst. Allerdings war der Weg in die Heimat eher weniger angenehm, weil ich sehr müde war. Ein oppulentes Frühstück später fühlte ich mich mehr wach. Ein Tag zum Entspannen sollte es werden.

26.02.17 : Ich wollte so gern mehr Schlaf tanken am Sonntag, aber die Zeit in der Heimat ist quasi kostbar und sollte daher genutzt werden. Tagsüber gab es Besuch. Ich war viel mit Dateiaufbereitung beschäftigt. Auf der Fahrt in die Stadt konnte ich 1A wegdösen. Nach einem kurzen Abstecher zu Hause war ich schon wieder unterwegs. Ziel: Kino. Grund: Elle.
Was für ein krasser Film. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so einen Psycho-Thriller im Kino erlebt hatte. Die Hauptdarstellerin Isabelle Huppert trägt dieses Drama mühelos und brilliert. Dennoch wurde es mir zum Ende hin dann doch etwas viel, was WTF-Moment angeht. (7/10)

27.02.17 : Es war ein äußerst unangenehmer Wochenstart. Grund dafür war ein tagelang verschlepptes Schlafdefizit, welches ich gleich am späten Nachmittag abarbeiten wollte. Dementsprechend schuf ich Freifläche auf meinem Tagesplan. Gerade noch so habe ich die Oscars (in doppelter Geschwindigkeit) aufarbeiten können. Die Gala war schon mal schlechter, auch wenn ich manche Entscheidungen nicht verstehen konnte.

28.02.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Einkauf, Sendungsvorbereitung bis in die Nacht.

01.03.17 : Und auch am Mittwoch beschäftigte mich abends die Sendungsvorbereitung, so dass ich nur so halb bei der Musikredaktionssitzung mitmachen konnte. Das kann schon mal vorkommen, wenn am Folgetag…

02.03.17 : … eine Kinosendung gefahren werden wollte. Dank ausreichend Inhalte wurden die zwei Stunden gut genutzt. Ich lernte danach W. kennen, welche sich für die Redaktionsarbeit interessierte. Viel Zeit hatte ich nicht, denn an dem Abend fand noch das Konzert von „Lulu & Die Einhornfarm“ im Peter-Weiss-Haus statt. Als wir dort ankamen, überraschten mich die Jungs von Aekjubohra doch sehr. Eine so gute Live-Darbietung habe ich nicht erwartet. Der Hauptakt war allerdings auch erste Sahne. Wunderbares Punk-Rock-Konzert. Wir werteten dies danach noch im Geier aus.

03.03.17 : Der Freitag in Kurzform: Arbeit, Sendung, Freizeit mit Menschen.

04.03.17 : Ein wenig eilig hatte ich es bereits am Morgen, denn bei G.’s Firma gab es einen Tag der offenen Tür. Sehr interessante Kulisse. (Auch der Heißgetränkeautomat hatte seine Stärken.) Danach bastelte ich an einem Vortrag für den… Comic-Stammtisch am Nachmittag. Es ging wieder um Neues aus der Comic-Welt und um mein Thema – den Autor Brian K. Vaughan. Nebenbei vernahm ich die Kunde, dass ich mich überraschend doch noch ums Abendessen kümmern sollte. Und so ging ich noch einkaufen und aß in Ruhe, bevor ich mich abermals aufrappelte, um in der Altstadt C.’s und A.’s gemeinsame Feier zu besuchen. Ich freute mich über L.’s Anwesenheit und wir hatten viele Themen, zu denen wir uns austauschen konnten. Ansonsten war zumindest mir die Musik etwas zu anstrengend. Auf dem Heimweg erfreute ich mich an meiner eigenen Musikauswahl. (Wie würde ich nur ohne mobiles Abspielgerät auskommen?)

05.03.17 : Ausschlafen, hm? Ja, warum nicht. Ist ja nicht so, dass ich was verpassen würde. Am Nachmittag holte ich mir in der Innenstadt meine Kinokarte für den Abend. Da ein Konzert (mangels Nachfrage) gecancelt wurde, hatte ich ja wieder Zeit. Und wenn “Logan” schon im O-Ton gezeigt wird. Ein guter Film, dessen Schwächen ich verschmerzbar fand. (7/10)

06.03.17 : Und wieder ein Wochenstart mit vollem Terminkalender. Es ist schon krass, morgens dass Zuhause zu verlassen und mehr oder weniger die komplette Zeit bis zum Bett verplant zu wissen. Ich kann mich immer noch darüber wundern… und auch darüber, dass es keine Seltenheit in meinem Alltag ist. (Als Nächstes empfehlen mir Freunde noch Zeitmanagement-Ratgeber.) Also, was gab es? Arbeit, Sport, LOHRO-Freizeit.

07.03.17 : Und drei mal dürft ihr raten, welche drei Bestandteile meinen Dienstag ausgemacht haben? Abwechslung? Not this time, bitches. 😛 (Ich hatte aber auch nicht erwartet, dass sich eine Vorstellungsrunde so hinziehen kann. Aber hey, es gab 1A Birnenkuchen.)

08.03.17 : Irgendwie mag ich meine Mittwoch-Tage hier gar nicht mehr aufbereiten… denn sie ähneln sich doch stark. Ausnahmsweise berichte ich mal über die Wahlergebnisse: “Give Me A Reason” von Ibibio Sound Machine sollte zum Titel der kommenden Woche. Und auch ich war dafür. 🙂

09.03.17 : Nach Arbeit und sportlicher Betätigung nahm ich mir Zeit für kulturelles Neuland. Josef Hader mag andernorts eine Hausmarke sein. Ich kannte von dem nichts. Sein Film “Wilde Maus” bestach durch skurrile Szenen und Gespräche, auch ein kleiner Plottwist war drin. Nur das Ende gefiel mir nicht so. (7/10)

10.03.17 : Ein besonderer Freitag war es, denn ich hatte mich gleich für zwei Radiosendungen vorbereitet. Dazwischen lagen circa 5 Stunden, in denen ich mit E., J. (1), J. (2). und L ein üppiges Dinner zubereitete. Die „Spätsendung“ war überaus vielseitig gehalten, was Inhalte und Musikauswahl angeht. Ich nehme an, dass die Beteiligten zufrieden waren.

11.03.17 : Der Samstag in der Heimat wurde durch Mittagsschlaf aufgewertet. Diesen empfand ich auch als sehr nötig. Ansonsten ist so ein Samstag eher zu belanglos für eine Zusammenfassung hier. Wahrscheinlich gab es abends wieder TV-Berieselung zum Lahmlegen aufgewühlter Gedanken.

12.03.17 : Sonntagsfrühstück! (Verdient auch mal ein Ausrufezeichen.) Einfach mal schlaftrunken mit frischen Brötchen entlang der heimischen Strandpromenade nach Hause wandern, wohl wissend, dass der Tisch mit allerlei Köstlichkeiten gedeckt sein würde. Das, meine Lesers, nenne ich ein Stück Weltfrieden. Am Nachmittag fuhr ich etwas eher in die Stadt, da ich einen Kinotermin mit G. und N. vereinbarte. Und das ausgerechnet für “Kong: Skull Island” (im O-Ton). Ja, Tom Hiddleston spielt mit. Aber danach hören die Pro-Argumente auch schon fast auf. Wieder einmal wurde viel Potential zu Gunsten von dumpfer Action und belangloser Effekthascherei verschwendet. Aber hey, zum Schöntrinken reicht der Schmu vielleicht noch… und es soll ja Fortsetzungen geben. (4/10) [Punkte gibt es noch für die schönen Landschaften.]

13.03.17 : Und? Wieder etwas übermüdet zum Wochenstart? An diesem Tag schon. Weswegen ich zum Abend so ziemlich alle Freizeitmöglichkeiten in den Wind jagte und mich der Schlummerland-Auszeit widmete. (Ansonsten wäre dies bestimmt wieder eine tolle Gelegenheit gewesen, hier einen Beitrag zu verfassen.)

14.03.17 : Der Dienstag in Kürze: Arbeit, Sport, Redaktionsausschusstreffen, Vereinsvorstandstreffen und anderer LOHRO-Bla. (Dies war übrigens nicht nur Pi Day 2017, sondern auch mein drittes OnAir-Jubiläum als Sendungsfahrer.)

15.03.17 : Das Jubiläum (siehe 14.03.) feierte ich quasi an dem Abend nach und gönnte mir eine schnieke Musikauswahl Marke F. 🙂 Und weil Mittwoch, konnte ich danach gleich zur Musikredaktion einen Raum nebenan gehen. (Oh, diese Routine.)

16.03.17 : So, nun aber mal was anderes. Nach umfachreicher Terminverhandlungen im Freundeskreis sollte dieser Abend für eine Runde Schwarzlicht-Minigolf im HCC genutzt werden. Zunächst war ich sehr skeptisch, aber im Laufe des Abends kam doch Spaß auf. Und ich war nicht mal der Schlechteste. (Bonus!) Und auch meine Abendessenwahl mündete mir. (Bonus!)

17.03.17 : Ein Freitag wie immer? Ja, fast. Zum Abendessen besuchten wir das Café Lom. Danach ging es in den Geier. Und von dort aus zum LiWu, wo „Der Pate“ gezeigt wurde. Endlich kann ich diesen Klassiker von der Watchlist streichen. Zwar an ein paar Stellen ganz schön lang, war der Film ein großartiges Drama mit Spannungsmomenten. (8/10)

18.03.17 : Da war er nun: der große „Wanda-Tag“. Ich war zunächst etwas in Eile mit meinen Erledigungen, bevor ich bei LOHRO eintraf, um Ansa Sauermann zu interviewen. Es war ein entspanntes Gespräch. Wir kochten eine Nudel-Bolo-Kombo zum Abendessen und bereiteten uns auf das Konzert vor. Die Randbedingungen im Moya waren traumhaft. Ganz fix ging der Einlass und die Garderobe. Wir fanden sogar ein angenehmes Fleckchen am vorderen Ende des Saals. Das Konzert lässt sich einwandfrei als legendär bezeichnen. Die Band war in Spiellaune, der Sound war fett, die Menge voller Begeisterung. Dies werteten wir noch im Geier aus. Von da aus schaute ich dann noch bei der Planbar vorbei. (Stichwort Karaoke.)

19.03.17 : Endlich ausschlafen. Und dann Pläne für den Tagesverlauf schmieden. Mit G. ging ich erstmals zum neuen Törtchenlokal Waldenberger, wo ich mir ein (mächtiges) Schoko-Marzipan-Törtchen (mit massig Buttercreme) gönnte. (Es ist tatsächlich so sättigend, wie es klingt.) In fiesem Regenwetter machten wir uns dann auf den Weg in die Innenstadt, um “Die Schöne und das Biest” zu schauen. Oha, was ein Farben-Singsang-Fest. (Schon fast so mächtig wie eine Sahnetorte.) Im Endeffekt fand ich den Film okay, aber wünschte mir insgeheim dann doch mehr. Zum Abendessen gönnte ich mir die jüngste Ausgabe von HBO’s “Real Time”, die ich selten so langweilig fand. Und schließlich traf ich mich mit C. beim nächsten Kino, um “Moonlight” in der OmU-Fassung zu schauen. Ein wirklich sehr gelungenes Drama, welches wir danach noch eine Weile auswerteten. (8/10)

20.03.17 : Nach dem Start in die Arbeitswoche war es der Sport, der mich (und meine Lunge) ganz schön an die Grenze brachte. Dazu genehmigte ich mir noch eine Ruhephase, bevor ich mit Abendessen Richtung Immergut-Treffen aufbrach. (Ein weiterer Abend bei LOHRO also.)

21.03.17 : Das Highlight des Tages war vorprogrammiert und mindestens zwei Wochen davor angekündigt worden. Die LOHRO-Redaktionsversammlung bot so Einiges an Themen zum Austausch. Zuvor traf ich noch meinen Redaktionskollegen M. zur Vorbesprechung der nächsten Kinosendung. Die Versammlung selbst verlief erfreulich effektiv und zeitsparend. Auch die Besucherzahl übertraf meine Erwartungen. Alles toll.

22.03.17 : Ein Routine-Mittwoch: Arbeit, Sport, Musikredaktion.

23.03.17 : Mein Donnerstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Wiedersehen mit J., veganes Abendessen, spontaner Konzertbesuch zu Audio88 & Yassin, Nachbereitung bei A. und S..

24.03.17 : Müde ging es in den Freitag. Zum Abend ging ich wieder mit viel neuer Musik on air. Den restlichen Abend verbrachte ich quasi mit kleineren Zwischenstopps bei LOHRO.

25.03.17 : Samstag stand ich gegen Mittag auf und traf mich mit J. (1) zum späten Frühstück bei VEIS. J. (2) freute sich auch über unseren Besuch. Dann erhielt ich endlich Auskunft, wie es nun mit dem Treffpunkt zum Nachmittagstermin aussehen würde. Innerhalb von 30 Minuten war ich am Fischereihafen erwartet. Welch Herausforderung. Bei Marienehe traf ich K. und wir konnten zügig mit B. in die Provinz um Ludwigslust düsen. Dass auch dieses Düsen noch über 90 Minuten beanspruchen würde, hatte ich nicht erwartet. Auch der Hochzeitshof entwickelte sich zu einer größeren Herausforderung, als es mir vielleicht lieb gewesen wäre. Was tut man nicht alles für Freunde. Wir blieben wörtlich bis zum Schluss. Wieder in Rostock angekommen war ich froh, noch Zeit für einen Einkauf zu haben. Ein üppiges Abendmahl gönnte ich mir in heimischer Stille und vermied jegliche Kommunikation zwecks Vorfeier-Freude. Gegen Mitternacht machte ich mich auf den Weg zum Zwischenbau, wo ich sogleich S. und B. vor der Tür traf. Schließlich kamen noch weitere bekannte Gesichter dazu und es wurde ein schöner bass-geladener Abend.

26.03.17 : Erst zwei Stunden länger unterwegs sein und dann noch eine Stunde Sommerzeit einbüßen. Juhu, was für grandiose Rahmenbedingungen, sich mit K. beim PWH zwecks Open-Fair-Brunch zu treffen. Groß Hunger hatte ich nicht. Der Andrang war wie eh und je. Wieder zu Hause hörte ich wieder ein paar Stunden am Kissen und bekam entsprechend wenig vom schönen Wetter ab. Am Abend packte ich meinen Koffer und überlegte mir, wie ich zu Abendessen komme. Bei LOHRO traf ich M. und A., mit denen ich Richtung Peter-Weiss-Haus aufbrach. Die Vorband „I Salute“ machten auf jeden Fall wach, heizten jedoch nicht so ganz meine Stimmung an. Dafür waren die Leoniden in der Form ihres Lebens. Super Konzert. Welches wir in munterer Runde noch im Café Marat… war schon dicht… also im Geier auswerten wollten.

27.03.17 : Warum nur? Warum lasse ich es an meinem letzten Tag vorm Urlaub darauf ankommen, wieder übermüdet zu sein. Die Kurzantwort ließe sich wohl als Mischung aus Gelegenheit und Trotz bezeichnen. Na ja, den Arbeitstag überstand ich dann auch besser als befürchtet. Zu Hause holte ich nur noch meinen Koffer ab und war auf dem Weg nach Hamburg. Von der Fahrt bekam ich herzlich wenig mit, weil mich der Schlafmangel im Griff hatte. In Hamburg investierte ich noch schnell in Franzbrötchen, Wasser und Käse-Flûte – bevor ich Richtung Airbnb-Schlafstätte auf dem Weg war. Dort überzeugte ich wohl in erster Linie durch Zurückhaltung und versuchte, schnellstmöglich ins Schlummerland zu kommen. (Einiges an Nervosität inklusive.)

28.03.17 : Der Hinreise-Tag: Was habe ich mir nur dabei gedacht, als ich mich für diese Verbindung entschieden hatte? Aufstehen vor 5 – allein daran erschließt sich für mich der Sinn des Urlaubs nicht. Ja, okay, ich war dann halt sehr früh am Flughafen – in angenehm kurzer Fußweg-Reichweite. Und? Es war ungefähr gleich gefüllt, wie zu anderen Tageszeiten. Ganz toll. Jede Menge Business-Wichtigtuer. Ein vorzeitiges Lebensende würde ich mit einer Gruppe Schaumschlägern teilen. Irgendwie schon fast beruhigend. Mehr noch zu meiner Ruhe trug der Schlafmangel bei, der mich im Flugzeugsitz im Minutentakt wegtreten ließ. Ein kurzes WTF-Erlebnis betraf die Erkenntnis, dass die „Saftschubsen“ nur noch ausgewählten Sitzplätzen ihre Mini-Snacks sowie Getränke servierten. (Stichwort Smart-Tarif.) Ich prophezeie, dass man demnächst ohne Aufpreis nur noch auf Holzstühlen sitzen darf. Schade, dass es nur so ein kurzer Flug bis nach Düsseldorf ist. Dort angekommen hatte ich die Aussicht auf gut drei Stunden Aufenthalt, in denen ich mit mehreren Posen auf einer Sitzbank versuchte, noch etwas Schlaf zu tanken. Dann ging es mit minimaler Verspätung weiter in den nächsten (versorgungsfreien) Flug nach Glasgow. Dort angekommen gönnte ich mir ein Meal Deal bei WHS – im Geiste mit einem imaginären Stinkefinger an meine Fluggesellschaft. Dann nahm ich den Express-Bus ins Stadtzentrum und nahm den ungünstigeren Stopp, der zwar zentraler war, jedoch für den Weg zu meinem Hotel weiter entfernt. Das Gute an einer Hotelkette ist, dass sie gewisse Standards halten. Und so hatte ich bei Jury’s Inn keine Sorge, dass das Zimmer irgendwie schlechter als woanders sein könnte. Zum Problem wurde abermals meine Müdigkeit. Wie gern wäre ich ins große Bett gefallen und hätte mich ordentlich ausgeruht. Aber nein, auf in die Stadt. Erste Shopping-Erlebnisse führten mich zu… einem „Forbidden Planet“-Laden! Yes, so was gab es auch hier. Und damit nicht genug – traf ich doch auf meine Shopping-Nemesis mit dem Namen Primark. Nein, da konnte ich nicht vorbei gehen. Gefühlt eine Stunde später kam ich mit Tüte raus. Ein Hungergefühl meldete sich und ich beschloss, mich bei M&S einzudecken. Zurück im Hotel nahm ich ein Bad, aß mein Essen und erwog abermals, etwas Schlaf zu tanken. Gelang mir irgendwie nicht. Stattdessen plante ich schon meinen nächsten Tag. Am Abend ging ich ins Kino und sah den neuen „Power Rangers“-Film. Na ja, die Zielgruppe dürfte man damit einigermaßen abholen… und ich erkenne auch die Mühe, den Idiotie-Faktor herunter zu fahren. Allerdings wurden nun andere (modernere) Klischees bedient. Und letztendlich waren es die unnötigen dramatischen Momente, die mir etwas den Spaß nahmen. (6/10)

29.03.17 : Der Konzert-Tag: Welch Dilemma, in der seltenen Situation zu sein, ein Doppelbett für sich zu haben und dann doch nicht so wirklich ausschlafen zu können. Auch die Zeit in Schottland ist eben kostbar. Da ich erwog, mich auf das Jodel-Treffen einzulassen, blieben mir nach kleiner Stärkung in Form eines selbst verbrochenen Kakao-Kaffee-Aufgusses nur wenige Stunden Vormittag. Ich nutzte diese maximal effektiv für den Erwerb von Postkarten und die Stadtrundfahrt vom George Square aus. Bereits nach den ersten 20 von 80 Minuten war ich so vollgepumpt mit Informationen, dass sich für mich die Frage nach dem Sinn so einer Tour nicht mehr stellte. Schöne Orte im Schnellverfahren quasi. Ich hätte auch an verschiedenen Punkten aussteigen können. Aber dann hätte ich ja nicht das Erlebnis gehabt, mit einer wildfremden Person zum Mittagessen verabredet zu sein. Es handelte sich um einen schwedischen Austausch-Studenten, der seinen Master in Engineering in einem der Collages von Glasgow machte. Wir sprachen über Flughäfen und Filme. Danach machte ich mich auf die Suche nach dem Post Office. Mission Briefmarken konnte innerhalb weniger Minuten erledigt werden. Nächster Spontantermin: Kino. Dieses Mal gab ich mir den Thriller „Life“. Wie gut, dass ich meine Snacks relativ schnell verputzt hatte, denn ab der Hälfte des Films verging mir der Appetit. 😛 Ein moderner Thriller als Mischung aus „Alien“ und „Gravity“, der diesen Filmen hinsichtlich Unterhaltungswert kaum nachsteht. (7/10)
Danach war das Wetter mies und ich auf dem Weg zur Necropolis, die schon einigen Eindruck macht… aber dieser viele Verkehr rund um die Gegend nervte. Auf dem Heimweg gönnte ich mir einen Abendessen-Einkauf bei Co-Op, die ein schönes Sortiment haben. Nach der Stärkung wurde es auch schon Zeit für das Haupt-Event der Reise: das Bear’s-Den-Konzert in der o2 Academy. Interessantes Konzept, bereits kurz nach Eintrittsbeginn die Erste von zwei Support-Bands spielen zu lassen. Anstehen war angesagt. Von Bamfy habe ich so bestimmt 3 Songs verpasst. Was ich allerdings hörte, machte mir nicht nur Spaß, sondern gab mir auch Zuversicht in das Venue. Dann kurzer Umbau und Seramic waren am Zug. Ach du je, wer hat die denn in dieses Lineup buchsiert. Der Sound war so anstrengend, dass ich mir ab Lied 3 schon mal Taschentücher ins Ohr stopfte. Als sie zum einen Song meinten, das wäre ihre aktuelle Single, dauerte es keine 20 Sekunden, bis ich den Kopf schüttelte und den Song für „unrettbar“ betrachtete. Nur beim letzten Song hatte ich das Gefühl, das würde nun stimmig werden… bis mir der Chorus einen Strich durch die Rechnung machte. Egal… das Venue füllte sich weiterhin. Und dann war es gegen 9 auch endlich so weit. Wie schon beim einen Konzert-Facebook-Stream vollführten Bear’s Den ihren Einmarsch begleitet von der Terminator-2-Musik… bis dann „Red Earth And Pouring Rain“ erklingt. Das Konzert war einfach nur traumhaft und fast jeder Song sorgte für frenetischen Applaus, was der Band wohl auch sehr gefiel. Zum Abrundung des Abends investierte ich noch in Merch und ging glückselig in prasselndem Regen zurück zum Hotel.

30.03.17 : Der Heimreise-Tag: Zunächst begab ich mich noch auf eine kleine Mission in die Innenstadt – dieses Mal mit der (putzigen) Subway. Die wirkte so klein, als wäre sie Teil eines Spielplatzes. Ansonsten wären Stationsansagen, die man auch verstehen könnte, echt ein Plus in der mittlerweile 120-jährigen Geschichte. Laut Tour-Guide besitzt Glasgow eines der ältesten U-Bahn-Netze… ähm, ich meine Ringe. (Es ist ein Schienenring.)
Ich hatte zunächst ein wenig Sorge, dass ich mit der Tour zum Flughafen verkalkulieren könnte, aber es dauerte gerade mal 30 Minuten vom Stadtzentrum bis durch die Sicherheitsschleuse. Darauf gönnte ich mir noch ausgiebiges Souvenir-Shopping… und Sandwiches – wohlwissend, dass mir mein „Basic-Tarif“ sonst eher einen „drögen“ Flug bescheren würde. Auch in Düsseldorf erlag ich einem Stand, der mit rheinischer Backkultur warb. Käsebretzel waren alle, also dann einen mit Körnern. In Hamburg angekommen, empfand ich eine laute Gruppe Briten in der S-Bahn schlimmer als das fast sommerliche Wetter. Am Bahnhof gönnte ich mir gekühlte Getränke und zwei Franzbrötchen. Nur noch drei Stunden bis zum heimischen Bett. Stundenlanges Reisen schlaucht doch etwas. Wie schön, dass ich mich wieder mit einer kurzen Nacht konfrontiert sah. (Ironie.)

31.03.17 : Na ja, ein Workshop sollte es sein, der mich tagsüber nach Evershagen führte… an den dortigen Schulcampus. Oje, was habe ich Schulgelände vermisst… nicht. Gut, dass die Veranstaltung in einem abgelegenen Seminarraum stattfand… mit ausreichend Abstand zu Kindern. 😛 Die Inhalte waren für mich eher semi-interessant. Das Zusammentreffen mit anderen Bildungsträgern dagegen schon sehr exotisch. Am Nachmittag stand ich wieder bei LOHRO auf der Matte. Grund dieses Mal: ein Interview, welches doch schon fast Podcast-Länge erreichte. (Der arme Mensch, der das schneiden würde müssen.) Am Abend machte ich noch einen kleinen Umweg über die Innenstadt zum… na klar… Kinoticket-abholen. Dann noch ein kurzer Einkauf, Sport, Abendessen und derweil ein Termin im Geier, bei dem auch S. vorbeischaute, den ich ewig nicht gesehen hatte. Damit wollte ich den Abend jedoch nicht enden lassen und verkrümelte mich in Richtung Kino für “The odfather: Part II”, der seinem Vorgänger eigentlich in Nichts nachsteht, außer vielleicht noch mehr Inhalt parat zu haben. So ist das eben, wenn man ein Prequel und Sequel zugleich dreht. (8/10)

01.04.17 : Lange kein Wochenendausflug gen Heimat gehabt… oder anders: ich brauchte wieder Abstand von Städten. Für den Abend hatte ich dieses Mal mit Filmen vorgesorgt. Und ich probierte mich mal wieder im Chili-Kochen aus… erstmals mit mehr als einer Löffelspitze Hot Chili Powder, was aber erst beim dritten Bissen auffiel. 😛

02.04.17 : Besonderes am Sonntag? Ich sortierte Dateien, schlummerte auf der Zugfahrt in die Stadt, konnte noch einen sportlichen Zwischenstopp einlegen… und landete abends im Kino zu “Ghost In The Shell” (im O-Ton). Optisch hat dieser Film aus meiner Sicht alles richtig gemacht, nur war mir die Handlung manchmal zu sentimental und im finalen Abgang dann fast zu banal. Ach, schade eigentlich. (7/10)

03.04.17 : Wie auferstanden fühlte ich mich für diesen Wochenstart. Und zu hören, dass man entspannter wirkt, hat auch so seine motivierende Wirkung. Der Alltag sollte mich wieder haben. Und die nächste Trainingseinheit stand auch schon auf dem Plan. Ich nutze den Elan für eine Überstunde, ruhte mich zu Hause noch kurz aus, sportelte und war dann abends noch am Trailer-Schneiden bei LOHRO. Der Austausch mit C. hatte zur Folge, dass ich doch länger dort blieb, als es meinem frisch erweckten Antrieb gut tat.

04.04.17 : Die Folge: Müdigkeit, die ich mit Tee bekämpfte. Am Abend nahm ich noch einen Kinotermin war. “Die andere Seite der Hoffnung” von Aki Kaurismäki bot mir ein gehaltvolleres Drama, als ich es nach dem Trailer vermutete. Die sachliche und zuweilen fast emotionsfreie Verwebung der Handlung wirkte beeindruckend, wie auch die Szenerie in Finnland. (8/10) Danach traf ich M. bei LOHRO, der wie ich an einem Beitrag saß. Ich schnitt davor noch ein 36-Minuten-Interview zurecht. (Es mag wenig klingen, ist es aber nicht.) Zur Abwechslung blieb ich mal nicht länger als gewollt und hatte sogar eine hoffnungsvoll lange Schlafensphase vor mir, als ich wieder zu Hause eintraf.

05.04.17 : Ein kleiner Planungs-Overkill ergab sich an diesem Mittwochabend. Es überkreuzten sich quasi Treffen der Musikredaktion mit WarnowValley-Planungsgruppe. Und dann war da noch der musikalische Beitrag, den ich zum Folgetag fertig haben wollte. (Klingt fast so, als ob auch meine Freizeit eine Form von Arbeit ist.) Na ja, alles halb so wild, wenn es denn wenigstens ein wenig Spaß macht oder die Leute drum herum cool sind.

06.04.17 : Und wieder ein Tag mit Kinosendung. Diese bereitete ich fast wie im Flug vor. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Luft nach oben gibt es fast immer. Mit weiser Vorahnung ließ ich diesen Donnerstag früh enden.

07.04.17 : Denn der Freitag kann wohl wieder als außergewöhnlich markiert werden. Zunächst hielt mich die Arbeit auf, dass ich schon befürchtete, zu spät zum Sendungsstart beim Radio zu sein. Dann hauten ich, A. und B. eine schöne Spezialsendung zu HGich.T raus, die auch ordentlich Resonanz bekam. Schließlich fand ich noch leckeres Abendessen in der Küche und freute mich auf einen Konzertabend in doppelter Hinsicht. Die LOHRO-Räume waren für das Küchenkonzert maximal gut gefüllt. Leider verzögerte sich der Ablauf etwas, wodurch ich dann doch nicht mehr zum Konzert ins PWH kam, jedoch rechtzeitig zum Rave im Anschluss. Wobei… wir waren ja wegen einem Interview im Backstage-Bereich. Ich habe keine Ahnung, was aus den Aufnahmen zusammengebastelt werden kann. Ich bin nur froh, dass ich das nicht machen muss. Ach ja, und dann ging es in kleinerer Runde bei LOHRO weiter. Und in noch kleinerer Runde im Geier.

08.04.17 : In weiser Voraussicht stellte ich mir einen Wecker, der auch 2 Minuten nach meinem Aufstehen klingelte. Warum nicht ausschlafen? Na ja, ein Kurs kam dazwischen. (Und ich als Anleiter sollte da wohl eher nicht zu spät auftauchen.) 4 Stunden und einen Studiokurs später machte sich meine Müdgkeit bemerkbar. Ich tat noch leichte Verwaltungsdinge und ließ mich auf dem Heimweg auch von P. nicht groß ablenken, der am liebsten noch Technik geräumt hätte. Es war Zeit, dass ich mir selbst etwas gönnte. Und so besuchte ich endlich Fernkost-Pacek, den neuen Sweet-Shop in der KTV. Wow, das Sortiment gefiel. Ich machte gleich noch ein paar Vorschläge zur Erweiterung des Angebots und investierte in Schoki. Einen Wochenendeinkauf später schlemmte ich zu Berieselung in Form von “The Big Bang Theory” und beschloss, den Tag als erledigt zu betrachten.

09.04.17 : Diese doch weise Unternehmung verschaffte mir den besten Schlaf seit Tagen. Ein Sonntag mit Tatendrang samt ausgiebigem Frühstück mit “SNL” ließ mich Sortierungen und abermals Radio-Dinge tun. Für den Abend gönnte ich mir den nächsten O-Ton-Kinobesuch mit M. und war doch ein wenig traurig, dass das Wochenende wieder zu schnell vorbei war.

Es verbleibt mit der Aussicht auf außergewöhnliche Ostern
F.

Keine Panik trotz Titanic (Bowle)

November 19, 2014

Es ist wieder etwas mehr Zeit vergangen, so das ich mir das Label „Wochenrückblick“ eigentlich sparen kann… aber wieso und was und wie?

10.11.14 : „Nur für den Kick, für den Augenblick?“ Nein, keine Ahnung, warum ich mich wieder zu einem Wochenstart um 4 Uhr morgens überreden ließ. Vielleicht wollte ich den Grad der Gutmütigkeit für diese Woche steigern. Und was für eine Woche es werden sollte. Und ja, einen gefühlten 13-Stunden-Arbeitstag kehrte ich abends heim, wollte eigentlich nur was essen und kurz den Eintrag fürs Muikjournal fertigstellen, geriet dann doch wieder in Leselaune und arbeitete mich abermals ein gutes Stück durch „Persepolis“.

11.11.14 : Sehr zu meiner Freude konnte ich am Dienstag wieder ausschlafen, bewältigte den Tag routiniert und ließ am Abend dann die Seele baumeln, wenn auch ein paar Dinge geplant werden wollten.

12.11.14 : Planung war auch ein Stichwort für den Großteil des Mittwochs. Ausnahme bildete da nur mein Essen, für welches ich tatsächlich erst nach 20 Uhr die Gelassenheit fand. Zuvor war ich mit meinen Vorstellungen für die Rotation beim Treffen der Musikredaktion eher nicht so erfolgreich. Na ja, so verschoben sich dann eben ein paar Titel in die „eigene Abteilung“. Im Hackspace erzählte ich irgendwie viel, sah bei der Bastelei an einem Schrank zu und blieb bis zum Ende.

13.11.14 : Am Donnerstag war meine Spontanität gefragt, denn ein Termin für 11 Uhr verschob sich dann mal eben auf den Nachmittag. Bei LOHRO fand ich indessen mit großer Freude die Antwort auf eine Musikanfrage, die mich ganz schön aus dem Häuschen geraten ließ, und dann noch mehr Aufgaben für die Sendungsvorbereitung als erwartet sowie einen ruhigen Platz in der Küche. Das Mittag von P. wurde abgesagt. Ich probierte die Blaubeer-Milch einer großen Marke, die mit „limitiert“ meine Aufmerksamkeit fand. Fazit: nicht so dolle. Der verschobene Termin kostete mich dann auch noch mehr Zeit als ich wollte und schon war ich wieder in Eile. Die Studiogäste waren verfrüht da und brauchten ein wenig Technik-Support. Icloud wollte die Notizen nicht so schnell synchronisieren, wie ich das gern gehabt hätte. Und und und…
Da bemerkte ich erstmals die Vorteile einer Morgensendung: weniger Gewusel weil früh 😛
Im Laufe des Nachmittags klärte sich dann die Abendgestaltung. Und ja, gewissermaßen ließ mich das schon wieder ein wenig hetzen, weil ich noch fürs Abendessen sorgen musste.
Erst als ich abends im MAU-Club die Darbietung der Sailing Conductors genießen konnte, kam ich gewissermaßen zur Ruhe.

14.11.14 : Schon mal für 14 Leute gekocht? Ich seit diesem Freitag schon. Aber zuvor schleppte ich erst mal Zeugs beim Einkauf in zwei Netto-Läden. Ich war mit den zwei Töpfen Chili eigentlich zufrieden, wobei die vegetarische Variante etwas traurig und einen Tick zu scharf wirkte. (Ein Hoch auf Streukäse.) Und auch die Geheimzutat wurde nicht erschmeckt. (Gruß an G..) Am Nachmittag wuselte ich noch etwas im LOHRO-Studio herum, bevor ich wieder in der Küche aktiv wurde. Projekt Teufelskuchen (der heißt so) – und das im Doppelpack. Im Nachhinein fand ich es gar nicht so wild, von der Sorte gleich zwei Bleche hintereinander zu backen.
Für den Abend stand eine bittersüße Zusammenkunft anlässlich M.’s Abschied auf dem Plan… wobei manche Dinge an dem Abend wohl alles andere als geplant waren. Aber hey, einmal Taylor Swift im Karaoke-Modus gibt es auch nicht alle Tage. Ebenso die Gelegenheit, in so einer Runde in den Geburtstag reinfeiern zu können.

15.11.14 : Ich sagte mir mehrfach „es könnte schlimmer sein“, als ich übermüdet an meinem Geburtstagswochenende aufstand und dank Kopfschmerzen so gar keine Lust verspürte, all die Aufgaben abzuarbeiten, die es noch zu erledigen galt. Einkaufstouren, Tomatenbutter anrühren, Transport, Aufbau…
Na ja, aber spätestens als die Gäste auf der Käpt’n Piet eintrafen, war all das vergessen. Der Abend wurde lecker, lustig und laut. Und so wie ich das vernahm, hatten die Leute auch ihren Spaß. Ach, und die Titanic-Bowle kam nicht nur erfreulich gut an, sondern hinterließ keine Reste. 🙂

ResteFix_nov1416.11.14 : Einmal mehr übermüdet ging es am Sonntag für mich überwiegend um den Abbau. Einen Teil lagerte ich in der LOHRO-Küche zwischen, wo es sich dann am Nachmittag noch ordentlich schlemmen ließ. Sogar für den Hackspace hatte ich noch Reste.

17.11.14 : Trotz Urlaub fühlte sich mein verlängertes Wochenende alles andere als entspannend an, als ich am Montag in den Alltag zurückkehrte. Und verplant war der Tag auch. Am Abend sah ich im LiWu den Film „Im Labyrinth des Schweigens“. Ich gab einer deutschen Produktion also wieder eine Chance. Der Film war etwas dröge, aber für ein bescheidenes Format und bei dem doch eher anstrengenden Thema gut ausbalanciert. Uneingeschränkt kann ich den Film nicht empfehlen, aber für interessierte Gemüter sollte damit gute drin sein. (7/10)
Im Anschluss wertete ich das Gesehene noch mit G. in der KTV aus, bevor mir zum Tagesabschluss noch ganz neue Geschmackswelten eröffnet wurden. Dafür opfere ich doch gern die eine oder andere Stunde Schlaf.

18.11.14 : Routine? Ja, nicht so ganz, aber ich bin auf dem Weg dahin. Als Vorbereitung auf den nächsten Kinoabend eilte ich zur Mittagspause kurz in die Innenstadt. Auch am Abend war Eile geboten, denn nach dem Training wollte ich noch zur Versammlung des Kulturnetzwerks in die Frieda 23. Und dort hatte I. sogar noch Essen zu bieten. Das war bei einer sonst ziemlich langwierigen Veranstaltung auch eine erfreuliche Abwechslung. Als dann irgendwann zur späten Stunde ein neuer Vorstand gewählt wurde, vermerkte ich allseitiges Aufatmen. Mit A. erzählte ich noch eine Weile und so kam ich nur eine Stunde später als gewollt nach Hause.

19.11.14 : Der Mittwoch war wieder vollgepackt mit Terminen. Zwei Praktikanten wollten betreut werden. Ich finalisierte noch ein paar Entwürfe für Radio-Dinge. Die Musikredaktion traf sich. Meine „Einbring-Quote“ stieg wieder auf über 50%. Im Anschluss fand die erste Redaktionskonferenz unter dem neuen Redaktionsausschuss statt – und das wurde entsprechend wort- und meinungslastig. Schließlich landete ich wieder im Hackspace, wo ich noch ein paar Infos aus einem Workshop mitnehmen konnte.

Es verbleibt mit viel auf der ToDo-Liste
F.

Logbuch : eine Nacht mit sehr viel Klub

Januar 26, 2014

Da sich eine erhöhte Post-Frequenz hier noch nicht einstellen mag, folgt wieder ein Wochenrückblick:

20.01.14 : Ein ganz normaler Montag – mit Arbeit, einem weiteren Musik-Blog-Eintrag (dieses Mal der 300.) und zum Tagesausklang einen Film.

21.01.14 : Ein ganz normaler Dienstag – mit Arbeit, Sport und nicht mal einem Film zum Tagesausklang. Dafür eine neue Folge „How I Met Your Mother“.

22.01.14 : Der Mittwoch was insofern nicht wie immer, da ich nach dem Treffen der Musikredaktion wieder zu einem Couchsurfing-Meeting ging – mein Erstes in diesem Jahr. Es waren erfreulich viele Leute anwesend und, noch erfreulicher, welche, die ich kannte und lange nicht gesehen hatte. 😛

23.01.14 : Am Donnerstag hatte ich eine Art Planungstreffen bezüglich ehrenamtlicher Interaktivitätssteigerung, welches sehr erfreulich verlief – ebenso wie die anschließende Recherche mit A. für mehr Effektivität. Von da aus bin ich in die Stadt geeilt – für meinen wöchentlichen Kinoabend. Während des Vorprogramms las ich noch das Ende der „FF“-Comic-Serie sowie eine weitere Ausgabe von „Hawkeye“.
„12 Years A Slave“ ist ein „Historien-Schinken“ mit vielen bekannten Schauspielern und einer Handlung, die man schon dem Titel entnehmen kann. Der Titel weist zudem auch darauf hin, dass nicht viel Humor oder Romantik zu erwarten ist. Stattdessen Drama und Dramatik – in Hülle und Fülle. Diese Eintönigkeit machte es mir auch sehr schwer, in dem Film einen Unterhaltungswert zu finden. Eher kam ich in den 2 Stunden, in denen ich sah, was Menschen alles Schreckliches anstellen können, zu der Auffassung, dass sie es heute in Teilen der Welt bestimmt noch tun. Lichtblick waren da nur die Landschaften sowie die Leistung der Darsteller. Alles andere hätte ich wohl lieber gelesen als gesehen. Informativ ja, aber ein lohnenswertes Kinoerlebnis? Hm, dazu braucht es wohl die entsprechende Einstimmung. (7/10)

24.01.14 : Der Freitag war komisch. Einerseits, weil ich zwei Mal bei LOHRO vorbeischaute – Hintergrund war die Vorbereitung zur Klubnacht (und Comics) – und andererseits, weil ich abends irgendwie in der Laune war, etwas zu unternehmen, aber zeitgleich müde wurde. Tja, das Bett hat den Wettbewerb gewonnen. Aber nicht, bevor ich noch etwas umsetzen konnte, was ich später als Überraschung anmerke.

25.01.14 : Durch den ruhigen Freitag war ich für den Start ins Wochenende bestens ausgeruht. Nach dem Einkauf sowie Frühstück machte ich mich in der Küche ans Werk für einen Pudding. Danach unternahm ich mit G. einen Spaziergang in die Innenstadt. Wir guckten, was es so im Saturn gab und unternahmen eine kleine Suche nach dem Wendler-Parfüm „DJ Love“, welches es aber nirgends gibt. Im Nachhinein fand ich das gut, weil mir ein Online-Werbevideo verdeutlichte, wie peinlich allein ein Probeschnuppern hätte werden können. Stichwort: Musik auf Knopfdruck. Am späten Nachmittag machte ich mich auf den Weg ins ferne Lichtenhagen, weil ich von L. zum Abendessen eingeladen war. Der Nachtisch war bis dahin gut ausgekühlt. Das Essen war lecker, die Leute fröhlich. Jedoch musste ich mich schon bald wieder verabschieden, da ich als Helfer für die LOHRO-Klubnacht eingeteilt war.
Ort: Zwischenbau. Musik: Hip-Hop. Nun bin ich ja nicht der größte Rap-Fan. Und die Stunden dort haben mich mit ausreichend Sprechgesang versorgt. Unvorbereitet, wie ich an dem Abend war, wusste ich nicht mal, dass ein Live-Act dort sein würde. Dabei war der Auftritt von Weekend wirklich gut. Ansonsten waren Songs von Marteria und Cro absolute „Crowd Pleaser“. Meine Stimmung rettete schließlich „Paper Planes“ von M.I.A.. Nach dem Abbau, eilte ich schnellstmöglich mit Promo-Material zum Sendehaus. Die Kälte war da schon nicht mehr feierlich. Ein kurzes Hallo im Studio später sollte meine Klub-Tour dann auch richtig starten.
Ziel 1: Helgas Stadtpalast. Musik: Indie. Dort gab es noch lecker Schnittchen am LOHRO-Stand. Und ich traf C., die mit Freunden dort war. Leider ging es einem der Beteiligten nicht so gut, weswegen wir schon bald wieder in der Kälte unterwegs waren.
Ziel 2: Peter-Weiss-Haus. Musik: Weltmusik (mit Drum’n’Bass-Einflüssen). Die Stimmung war gut, wurde an einer Stelle sogar gebessert – durch „Paper Planes“ von M.I.A.. Ich traf auch L. wieder. Etwa zwei Stunden später verabschiedete ich mich von C., weil ich noch einen Stopp auf dem Plan hatte – egal, wie eisig das Wetter war. Und es war verdammt eisig – gerade am Hafen.
klubnacht2014Ziel 3: MAU-Club. Musik: Techno. Noch gut eine halbe Stunde habe ich vom „Main Act“ Monkey Safari mitbekommen. Ich vermute, die hatten sich wohl nicht das Beste zum Schluss aufgehoben. Das oder ich konnte nicht so viel damit anfangen, trotz der Einstreuung von Crystal Waters’s „Gypsy Woman“. Ich sehnte mich schon fast nach Hip-Hop-Beats. Na ja, nach 9 Stunden Klubnacht hat es mir schließlich gereicht. Ich ging insofern mit gemischten Gefühlen nach Hause, da ich so ziemlich alles, was mich interessiert hätte, verpasst hatte. Ansonsten war es eine gute Erfahrung, wenn auch mit so viel Kälte.

26.01.14 : Heute sah ich triviale Unterhaltungssendungen, ging nachmittags kurz zum Sendehaus, wo ich Ch. traf, und bastelte an einer Audio-Datei. Abends hatte ich einen netten Chat mit M., der ja im Spätsommer wegzog. Ich stellte fest, dass wir beide trotz unterschiedlicher Lebenssituationen relativ verwandte Sorgen haben. Tja, es könnte wohl immer besser sein.

So, nun zur Überraschung: mein Podcast (noch) ohne Namen hat eine weitere Folge, die ich hier verlinke –> KLICK
Thematisch geht es um die Musik, die ich 2013 gehört habe, die Grammys, welche heute Nacht verliehen werden, und die Oscar-Nominierungen. Und wer denkt, dass 25 Minuten zu viel sind, sollte froh sein, dass ich den Schneide-Aufwand auf mich genommen habe. Denn sonst wären es 34 Minuten.

Ausblick? Die kommende Woche scheint keinerlei besondere Ereignisse zu beinhalten. Damit kann ich leben. 😉

Es verbleibt neben einer funktionierenden Heizung
F.

Logbuch : Kopenhagen > Oz

März 11, 2013

Heute fällt der Titel sehr modern aus, da wohl nicht alle Leser das Zeichen „>“ mit „ist besser als“ gleichsetzen. Egal, also hier kurz zu meiner Woche, die sich wie Urlaub ohne Urlaub anfühlte.

Gleich am Montag entschied ich mich spontan für die Sichtung von „Black Mirror“, einer Serie, von der ich davor nichts kannte. (siehe früheren Eintrag) Das war neben dem Wocheneinkauf und der Beschäftigung mit meinem Musik-Journal so ziemlich der Tag.

Der Dienstag ähnelte dem vorigen sehr und endete wieder mit einem äußerst amüsantem Couchsurfing-Treffen (ua. wegen „Wortschatzauffrischung“ mit „fap“ und „schluck“), welchem ich bis zum Ende beiwohnte, obwohl das vielleicht Folgen haben würde.

Kopenhagen_CBR_2013Denn für Mittwoch hatte ich eine Kurzreise auf dem Plan, welche mich rekordverdächtig früh aufstehen ließ (4 Uhr morgens). Nach einem kleinen Frühstück ging ich im Sauseschritt durch die KTV zu Y., wo sich dann herausstellte, dass ich mir den Sauseschritt hätte sparen können. Egal, frieren tat ich danach jedenfalls nicht. Die Fähre nach Gedser hatte eine leichte Verspätung, war aber sehr angenehm, da es so gut wie keinen Wellengang gab. In Dänemark angekommen wollte uns das Navi nicht auf die Autobahn lassen, da man via Landstraßen scheinbar ein paar Kilometer sparen würde und dies die Priorität bei den Gerät-Einstellungen war. (Das wurde für den Rückweg natürlich behoben.)
In Kopenhagen interessierte Y. die „Hochschullandschaft“, wodurch ich zwei Campus-Gelände kennenlernen konnte. Also bei der Ausstattung kann man sich nicht beklagen. Und auch die Fahrrad-Affinität der dänischen Studierenden finde ich sehr sympathisch, weniger hingegen das „Mode-Bewusstsein“ (Stichwort Hipster). Zum Abschluss der Reise machten wir noch eine Tour durch die Innenstadt, die dank mangelnder Wendemöglichkeiten für Autos sogar ausgedehnt wurde.
Auf der Rückfahrt zur Fähre machte sich bei mir dann der Schlafmangel bemerkbar (für etwa 6 Lieder in der Playlist). Die Überfahrt war wieder sehr angenehm ruhig.

MAU_konzert_2013Auf den Donnerstag habe ich mich seit Monaten gefreut, denn nach einem Jahr ergab sich erneut die Gelegenheit, mit Lee MacDougall und Tom Lüneburger zwei äußerst talentierte Musiker im Doppelpack zu erleben (im nahe gelegenen MAU-Club). Dagegen war der Kinonachmittag (der neue „Oz“-Film) zum Vergessen. Effekte und ein paar hübsche Schauspielerinnen allein machen keinen guten Film aus.
Also zum Konzert: oh, wie schön, wenn man nicht nur von der erstklassigen Darbietung begeistert wird, sondern dazu noch die Lieder kennt. (Hatte nach dem letzten Erlebnis gleich in 4 Alben investiert.) Sogar meine Lieblingslieder wurden gespielt. (Kannte die Setlists nicht im Vorfeld.) Und nicht zuletzt machten auch die Plaudereien mit Fans und Künstlern den Abend perfekt. (Das konnte auch das stürmische Wetter nicht verhindern.)

Der Freitag wollte für mich nicht so recht in Gang kommen. Wie gut, dass ich (am Frauentag 2013) keine wirklichen Pläne hatte. Zum Abend hin verdichteten sich die Tendenzen für einen Ausflug mit F. und C. nach Lichtenhagen, wo eine Bollywood-Party veranstaltet wurde. Diese war auch sehr unterhaltsam. Erfreulicherweise war die Musik sehr modern gehalten. Und es gab sogar indische Kostproben kulinarischer Art – manche davon auch gut gewürzt. Und wenn man schon mal in Lichtenhagen ist, kann man doch gleich noch zum ST-Club aufbrechen, oder? Na ja, warum auch nicht? Immerhin war wieder „Bad Taste“ das Motto. Okay, aufgrund fortgeschrittener Zeit war mit Anstehen zu rechnen, aber die Wartezeit hielt sich zum Glück in Grenzen. Fazit: schöner (langer) Abend.

Samstag verschoben sich meine Reisepläne in die Heimat um ein paar Stunden, was mir aber die Laune am späten Frühstück nicht nahm. Wir hatten eine neue Leberwurst-Marke getestet, die unglaublich gut ist. So gut, dass ich das hier vermerken muss.

Tja, und dann war halt Wochenende – mit den Dingen, die ich gern am Wochenende unternehme: lesen, Serien schauen… und wieder lesen. Unter anderem versuche ich, bei „Arrow“ auf den aktuellen Stand zu kommen, auch wenn die Serie nicht unbedingt sehr gut ist. Und dann las ich ein paar alte Lobo-Comics (auf Deutsch), die mich daran erinnerten, warum ich mit Lobo nicht viel anfangen kann. Die Figur finde ich zu platt, die Geschichten zu belanglos und nicht mal lustig.

Es verbleibt im Schneegestöber auf Rügen
F.