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Logbuch : einen an der Waffel

Januar 20, 2013

Ich habe den Eindruck, dass sich mein Wochenrückblick allgemeine herrlich zum sogenannten „Bullshit-Bingo“ eignet. Hier ein paar Vorschläge für die Check-Liste: Kinobesuch, Couchsurfing-Treffen, Nahrung, Comics, Filme, TV-Sendungen, Arbeit, Schlaf, Ausgeh-Abend

Aber immerhin glaube ich nicht, mich trotz der „beschränkten“ Themen-Vielfalt zu wiederholen. Insofern… auf ein Neues:

Montag: Kino. Film: „The Sessions“ mit Helen Hunt. Meinung: beeindruclender Independent-Film. Mitnehmend, lustig und rührend – und dabei nicht laut oder aufgesetzt. (9/10)

Dienstag: Einkauf. Lese-Abend. Buch: „Gun Machine“ von Warren Ellis. Grund? Viele Comics schreibt der Autor nicht mehr und so wundert mich eben, woran er nun arbeitet. Bisher ist das Buch nicht besonders zu empfehlen.

Mittwoch: Kino. Film: „Django Unchained“. Meinung: kann man im Blog nachlesen. Und huch, war der Film lang. Da blieb nicht viel Zeit zum abendlichen Lesen, damit die Nacht nicht zu kurz wird.

Donnerstag: Couchsurfing-Treffen. Ort: Hemmingway. Highlights? Die Gesprächsthemen (inklusive dem einen oder anderen schlechten Witz), die Runde an sich und… Happy-Hour-Preise.

Freitag: Spätschicht. Dann Zugfahrt mit Lesestoff in Comic-Form. Unter anderem die aktuelle Batman-Ausgabe, in der es ein Aufeinandertreffen mit dem Joker gibt, welches wohl später mal als Klassiker zählen wird. Dazu ein Puhdys-Album. Oy, diese Musik verdient einen höheren Bekanntheitsgrad.

Samstag: Ausschlafen und in Ruhe frühstücken. Wunderbar. Dann wieder ein Paperback aus dem „Zu Lesen“-Stapel. (siehe Sonntag) Endlich neue Folgen von „Real Time with Bill Maher“. Ein Einkauf, bei dem neue Köstlichkeiten entdeckt wurden.
Ich darf vorstellen, die „Oreo-Version“ einer Manner-Waffel. (Nö, ich bin mir für diese Schleichwerbung nicht zu schade.) Schmeckt vorwiegend „nur süß“, aber doch auch lecker. Dazu noch die gute Portionierung, wobei mir bei der ersten Kostprobe eher nach einer Großpackung gewesen wäre. (Ja, lasset mir ein Kilo von dem Zeug zukommen und ich dokumentiere meine „Challenge“.)

Wo war ich? Von Zuckerzeug zu Trash-TV. Na ja, für manche gibt es ohne das eine das andere gar nicht – im Sinne von Erträglichkeit. „Wetten Dass“ fing so öde an, dass ich nicht lange zögerte und „Little Miss Sunshine“ den Vorzug gab. Dieser geniale Film lief sogar werbefrei – yay!

Sonntag: Lese-Zeit mit „Mystique by Brian K. Vaughan – The Ultimate Collection“. So heißt das Paperback. Aber im Wesentlichen habe ich gleich die ganze (kurzlebige) Comic-Serie um diese Mutantin aus dem Marvel-Universum (X-Men-Abteilung) gelesen. War nett, mehr aber auch nicht. Da kann der Autor mehr. Zum Abend gönnte ich mir noch ein paar neuere Comics. Wolverine hat wieder eine neue Serie bekommen – diese sieht optisch gut aus, hat aber leider für meinen Geschmack inhaltlich nicht viel zu bieten. Anders sieht es aktuell bei „Thor“ aus. Der Serien-Neustart (unter dem Banner „Marvel Now“) sorgte sowohl zeichnerisch als auch erzählerisch für episch frischen Wind. Mit anderen Worten: ich bin beeindruckt und auf den Abschluss der ersten Storyline gespannt.

Bingo! Ich bin durch.

Zum Abschluss noch etwas Zeitgeschehen: Die ersten Berichte zur Wahl in Niedersachsen empfinde ich nicht gerade ermutigend. Natürlich kann man das nur bedingt auf einen bundesweiten Trend beziehen. Und selbst wenn – es spielt doch eh kaum eine Rolle, an wen sich die Lobbyisten als Nächstes wenden. Ja, das klingt wieder sehr politikverdrossen. Nur lassen es Nachrichten dieser Tage kaum anders zu – in einem Land, welches in Sachen Korruptionsbekämpfung viel Nachholbedarf hat.

Es verbleibt mit Lust auf harmonische Musik
F.

Logbuch : Restkekse

Januar 6, 2013

Seitdem ich darauf verzichte, Musik-Titel als Überschrift zu nutzen, fällt mir der Anfang eines Eintrags manchmal schwerer – allein wegen dem fehlenden Titel. Na ja, Sachen gibts. Es folgen ein paar spannende Absätze aus meinem ereignisreichen Leben.

Wo war ich denn stehen geblieben? Ach ja, der Jahreswechsel. Ich habe mir ja nur den „Pflichturlaub“ genehmigt, wodurch es für mich gleich nach Neujahr wieder zum Arbeitsplatz ging. Und diese ersten Arbeitstage waren sehr entspannt, weil ein Großteil noch im Urlaub war.

Am Donnerstag bin ich sogar unerwartet früh aufgestanden und habe das erst nach dem Kinobesuch (letzter Eintrag) gemerkt. Für Freitag hatte ich die Wahl zwischen Theaterbesuch und Heimfahrt (hinsichtlich Abendgestaltung). Habe mich für Letzteres entschieden und dabei Lieder von Kelly Clarkson gehört, die ja vor Kurzem ihre erste Greatest-Hits-Sammlung herausgebracht hat. Also, so „great“ finde ich ihre Hits eigentlich nicht. War halt die Neugier, das gesammelte Songmaterial am Stück zu hören. Nach 12 Liedern hatte ich aber bereits genug, wobei mir ihr aktuelles Werk „Catch My Breath“ noch am besten gefiel.

Am Wochenende tobte ich mich erneut in der Küche aus und habe eine außergewöhnliche Nudelsauce zubereitet. Statt Jagdwurst mit Bierschinken und statt Tomatenmark mit Chili-Sauce als Grundbasis. Und dann hatten wir noch Streukäse. Ich fand es gelungen.

Was habe ich tagsüber gemacht? Kommt eh keiner drauf. Ich habe eine komplette Staffel „Family Guy“ geguckt (Season 3). Ich weiß auch nicht, wie ich mal ohne diesen „Blödsinn“ leben konnte. Fühlte mich jedenfalls sehr unterhalten.
Ebenfalls abschließen konnte ich mit einem Film, den ich wohl im September begonnen hatte. Ja, wie bei Büchern kann ich auch bei Filmen pausieren. (Fragt nicht, wie lange ich für „The Help“ gebraucht hatte.) Und zwar weiß ich nun, wie „Submarine“ ausgeht. Und hui, das Drama erreicht ganz schöne Tiefen zum Showdown. Im Nachhinein kann ich nicht sagen, dass ich den Hype (wie er mir im Netz begegnete) nachvollziehen kann. Wahrscheinlich liegt das einerseits an der Zeitära, in der die Handlung spielt, und andererseits an der „Kultur“ bzw. dem Verhalten von Hauptfiguren. Na ja, aber technisch ist der Film schon sehr gut. Plus: schöner Soundtrack.

Ach ja, die Kekse. Da waren noch Reste von der Weihnachtszeit – und ich war fleißig, die zu beseitigen. Ebenso stolz bin ich auf meinen Räumeinsatz ins Sachen Dekoration. Normalerweise hasse ich solche Aufgaben ja, aber heute ging es. Auch wenn mich der Nadelbaum oft gestochen hat. Dafür durfte er dann vom Balkon aus das Fliegen lernen.

Und schließlich noch Meldungen aus der Lese-Ecke: bin immer noch mit „Rising Stars“ beschäftigt, was auch keine Kunst ist angesichts der vielen Kapitel. Dennoch lockten mich heute auf der Zugfahrt ein paar Marvel-Comics aus der Gegenwart.
Die neue „Iron Man“-Serie hatte im Paniniforum schon einen durchwachsenen Ruf erlangt. Und das kann ich nun verstehen. Denn auch wenn mit dem neuen Kreativteam frischer Wind (unter dem Label „Marvel Now“) Einzug hält, haut mich weder die Handlung noch die Optik um. Da fand ich den letzten Neustart vor ein paar Jahren besser (War wohl damals zum Start des ersten Kinofilms).
Ansonsten werde ich demnächst wegen meiner Neugier nicht darum kommen, wieder in „Spider-Man“-Comics reinzuschauen. Grund ist zum Einen das Lob zur aktuellen Jubiläumsnummer 700 und zum Anderen der bevorstehende… Neustart. (Ja, Comics mit einer „Nummer 1“ bzw. #1 regen halt den Verkauf an.) Und ich beschwere mich nicht (mehr), da es gelegentlich auch bei mir wirkt. (Immer diese Medien-Manipulation.)

Es verbleibt mit Zuversicht für die kommemde Woche
F.