Posts Tagged ‘LOHRO-Klubnacht’

Logbuch : eine Nacht mit sehr viel Klub

Januar 26, 2014

Da sich eine erhöhte Post-Frequenz hier noch nicht einstellen mag, folgt wieder ein Wochenrückblick:

20.01.14 : Ein ganz normaler Montag – mit Arbeit, einem weiteren Musik-Blog-Eintrag (dieses Mal der 300.) und zum Tagesausklang einen Film.

21.01.14 : Ein ganz normaler Dienstag – mit Arbeit, Sport und nicht mal einem Film zum Tagesausklang. Dafür eine neue Folge „How I Met Your Mother“.

22.01.14 : Der Mittwoch was insofern nicht wie immer, da ich nach dem Treffen der Musikredaktion wieder zu einem Couchsurfing-Meeting ging – mein Erstes in diesem Jahr. Es waren erfreulich viele Leute anwesend und, noch erfreulicher, welche, die ich kannte und lange nicht gesehen hatte. 😛

23.01.14 : Am Donnerstag hatte ich eine Art Planungstreffen bezüglich ehrenamtlicher Interaktivitätssteigerung, welches sehr erfreulich verlief – ebenso wie die anschließende Recherche mit A. für mehr Effektivität. Von da aus bin ich in die Stadt geeilt – für meinen wöchentlichen Kinoabend. Während des Vorprogramms las ich noch das Ende der „FF“-Comic-Serie sowie eine weitere Ausgabe von „Hawkeye“.
„12 Years A Slave“ ist ein „Historien-Schinken“ mit vielen bekannten Schauspielern und einer Handlung, die man schon dem Titel entnehmen kann. Der Titel weist zudem auch darauf hin, dass nicht viel Humor oder Romantik zu erwarten ist. Stattdessen Drama und Dramatik – in Hülle und Fülle. Diese Eintönigkeit machte es mir auch sehr schwer, in dem Film einen Unterhaltungswert zu finden. Eher kam ich in den 2 Stunden, in denen ich sah, was Menschen alles Schreckliches anstellen können, zu der Auffassung, dass sie es heute in Teilen der Welt bestimmt noch tun. Lichtblick waren da nur die Landschaften sowie die Leistung der Darsteller. Alles andere hätte ich wohl lieber gelesen als gesehen. Informativ ja, aber ein lohnenswertes Kinoerlebnis? Hm, dazu braucht es wohl die entsprechende Einstimmung. (7/10)

24.01.14 : Der Freitag war komisch. Einerseits, weil ich zwei Mal bei LOHRO vorbeischaute – Hintergrund war die Vorbereitung zur Klubnacht (und Comics) – und andererseits, weil ich abends irgendwie in der Laune war, etwas zu unternehmen, aber zeitgleich müde wurde. Tja, das Bett hat den Wettbewerb gewonnen. Aber nicht, bevor ich noch etwas umsetzen konnte, was ich später als Überraschung anmerke.

25.01.14 : Durch den ruhigen Freitag war ich für den Start ins Wochenende bestens ausgeruht. Nach dem Einkauf sowie Frühstück machte ich mich in der Küche ans Werk für einen Pudding. Danach unternahm ich mit G. einen Spaziergang in die Innenstadt. Wir guckten, was es so im Saturn gab und unternahmen eine kleine Suche nach dem Wendler-Parfüm „DJ Love“, welches es aber nirgends gibt. Im Nachhinein fand ich das gut, weil mir ein Online-Werbevideo verdeutlichte, wie peinlich allein ein Probeschnuppern hätte werden können. Stichwort: Musik auf Knopfdruck. Am späten Nachmittag machte ich mich auf den Weg ins ferne Lichtenhagen, weil ich von L. zum Abendessen eingeladen war. Der Nachtisch war bis dahin gut ausgekühlt. Das Essen war lecker, die Leute fröhlich. Jedoch musste ich mich schon bald wieder verabschieden, da ich als Helfer für die LOHRO-Klubnacht eingeteilt war.
Ort: Zwischenbau. Musik: Hip-Hop. Nun bin ich ja nicht der größte Rap-Fan. Und die Stunden dort haben mich mit ausreichend Sprechgesang versorgt. Unvorbereitet, wie ich an dem Abend war, wusste ich nicht mal, dass ein Live-Act dort sein würde. Dabei war der Auftritt von Weekend wirklich gut. Ansonsten waren Songs von Marteria und Cro absolute „Crowd Pleaser“. Meine Stimmung rettete schließlich „Paper Planes“ von M.I.A.. Nach dem Abbau, eilte ich schnellstmöglich mit Promo-Material zum Sendehaus. Die Kälte war da schon nicht mehr feierlich. Ein kurzes Hallo im Studio später sollte meine Klub-Tour dann auch richtig starten.
Ziel 1: Helgas Stadtpalast. Musik: Indie. Dort gab es noch lecker Schnittchen am LOHRO-Stand. Und ich traf C., die mit Freunden dort war. Leider ging es einem der Beteiligten nicht so gut, weswegen wir schon bald wieder in der Kälte unterwegs waren.
Ziel 2: Peter-Weiss-Haus. Musik: Weltmusik (mit Drum’n’Bass-Einflüssen). Die Stimmung war gut, wurde an einer Stelle sogar gebessert – durch „Paper Planes“ von M.I.A.. Ich traf auch L. wieder. Etwa zwei Stunden später verabschiedete ich mich von C., weil ich noch einen Stopp auf dem Plan hatte – egal, wie eisig das Wetter war. Und es war verdammt eisig – gerade am Hafen.
klubnacht2014Ziel 3: MAU-Club. Musik: Techno. Noch gut eine halbe Stunde habe ich vom „Main Act“ Monkey Safari mitbekommen. Ich vermute, die hatten sich wohl nicht das Beste zum Schluss aufgehoben. Das oder ich konnte nicht so viel damit anfangen, trotz der Einstreuung von Crystal Waters’s „Gypsy Woman“. Ich sehnte mich schon fast nach Hip-Hop-Beats. Na ja, nach 9 Stunden Klubnacht hat es mir schließlich gereicht. Ich ging insofern mit gemischten Gefühlen nach Hause, da ich so ziemlich alles, was mich interessiert hätte, verpasst hatte. Ansonsten war es eine gute Erfahrung, wenn auch mit so viel Kälte.

26.01.14 : Heute sah ich triviale Unterhaltungssendungen, ging nachmittags kurz zum Sendehaus, wo ich Ch. traf, und bastelte an einer Audio-Datei. Abends hatte ich einen netten Chat mit M., der ja im Spätsommer wegzog. Ich stellte fest, dass wir beide trotz unterschiedlicher Lebenssituationen relativ verwandte Sorgen haben. Tja, es könnte wohl immer besser sein.

So, nun zur Überraschung: mein Podcast (noch) ohne Namen hat eine weitere Folge, die ich hier verlinke –> KLICK
Thematisch geht es um die Musik, die ich 2013 gehört habe, die Grammys, welche heute Nacht verliehen werden, und die Oscar-Nominierungen. Und wer denkt, dass 25 Minuten zu viel sind, sollte froh sein, dass ich den Schneide-Aufwand auf mich genommen habe. Denn sonst wären es 34 Minuten.

Ausblick? Die kommende Woche scheint keinerlei besondere Ereignisse zu beinhalten. Damit kann ich leben. 😉

Es verbleibt neben einer funktionierenden Heizung
F.

Anni luce

Januar 22, 2012

Es sind Titel wie dieser, die mir immer wieder verdeutlichen, wie sehr ich die Musik von Paola & Chiara mag. Gut möglich, dass es am Produzenten-Team liegt. Aber allein die Tatsache, dass die Sängerinnen auch mal einen Ton halten – also im Gegensatz zur „Frasierungslust“ amerikanisch geprägter Interpreten – ist mir willkommene Abwechslung. Nur manchmal würde ich den Text auch gern besser nachvollziehen können (ist halt oft Italienisch) – „anni luce“ sind übrigens Lichtjahre.

In dieser Einheit kann ich den Weg seit dem letzten Eintrag zwar nicht angeben, aber ich habe so einige Strecken zurückgelegt. Das fing schon am Freitag an, als ich mich nicht nur ungewöhnlich früh zu einem Kinobesuch aufmachte, sondern am Abend sogar ein Konzert-Termin wahrnahm.

Einschub „The Muppets“ (2011): ähm, also hier haben wir wieder so einen Fall, wo der Hype größer ist als das Produkt. Huch, war der Film kitschig – selbst abgesehen von den Sing- und Tanz-Einlagen (ein Fest für Glee- und Bollywood-Fans). Nur die mühsam eingedeutschten Texte und noch viel mehr der Mangel an Lachern haben den Unterhaltungswert merklich gesenkt. Ich frage mich, welches Publikum der Film erreichen soll. Kinder müssten sich doch langweilen bei all dem Drama. Und auch Nostalgiker (die einfach mal wieder einen Muppet-Film sehen wollen) dürften die „Durstpausen“ zwischen den Gags sprübar merken. Fazit: kein „Must-See“!

Konzert-Bericht: wer hätte gedacht, dass man im MAU-Club Musik auch genießen kann. Beim letzten Konzert, welches ich dort erlebt hatte, konnte von Genuss nur schwer die Rede sein. Aber das nur nebenbei, denn hier steht ja mehr das Singer/Songwriter-Doppelgespann in Form von Lee MacDougall und Tom Lüneburger im Vordergrund. Vom Ersterem hatte ich im Vorfeld nur wenig auf YouTube gesehen, was mich dann auch mehr oder weniger gespannt auf das Konzert werden ließ. Aber der „Main Act“ war auch ganz gut, obwohl ich schon Zweifel bekam, weil Lee so gut war (eine Mischung aus John Mayer, David Gray und Damien Rice), wie man das noch toppen soll. Antwort relativ einfach: der Lüneburger hatte nen Pianisten. Fazit: Leute, wenn ihr Acoustic-Pop-Rock mögt, geht zu den Konzerten. Die Musiker habens drauf.

Ja, so schnell lernt man neue Musik kennen. Selbiges kann ich auch nach der (7.?) LOHRO-Klubnacht sagen, die ich erneut zum Party-Marathon habe werden lassen. Mein Kurs: Peter-Weiss-Haus, Barfuss, Zwischenbau, ST-Club, Meli-Club, Stadtpalast, Peter-Weiss-Haus, MAU-Club (und alles ohne Shuttle-Bus). Spätestens nach der letzten Location bin ich froh, mein Gehör noch zu haben. Wenn die Veranstalter einen auf „Stubnitz-Pegel“ machen wollten, gelang es.
Mein Zeichen, dass es Zeit zum Aufbruch ist, war übrigens eine Person, die neben mir einen Becher Bier fallen ließ. „Ja, bei der Musik würde ich auch nur schwer was halten können“, dachte ich – war halt nicht so ganz mein Geschmack und zu laut obendrein. Ingesamt war es aber eine schöne Nacht.

Lese-Ecke: zur Abwechslung verrate ich auch mal, was ich gerade lese – es ist „The Hunger Games“ von… weiß grad nicht… egal. Es ist also das „Hype-Buch“, welches bald als Kinofilm erscheint. Am Wochenende habe ich etwa ein Viertel geschafft. Bis jetzt macht das Lesen Spaß, obwohl die Grundstimmung ganz schön deprimierend ist.

Es verbleibt mit der ungefähren Vorstellung von Lichtjahren
F.