Posts Tagged ‘Life of Pi’

Logbuch : Maismehlpfannkuchen

März 2, 2014

Ich erlebe gerade eins dieser Wochenenden, welches gern einen Tag mehr haben könnte. Irgendwie fand ich nicht die Menge an Erholung, die mir lieb gewesen wäre. Aber der Reihe nach…

26.02.14 : An dem Tag wollte ich eigentlich die dritte Folge meines Podcasts aufnehmen, hatte jedoch im Anschluss nach dem Treffen der Musikredaktion nicht wirklich viel zu sagen. Und dann erhielt ich aus heiterem Himmel eine Nachricht von M. wegen des Couchsurfing-Meetups (ja, so nennt sich das nun), zu dem ich eigentlich nicht unbedingt gehen wollte. Aber so änderte ich den Plan und hatte einen lustigen Abend.

27.02.14 : Oh, dieser Tag war anstrengend. Grund war der permanente Blick auf die Uhr, da ich mehrere Termine hatte. Diese führten mich ins Bahnhofsviertel, ins Sendehaus und zum Tagesausklang ins Kino.
„Philomena“ ist ein guter bis sehr guter Film, der Drama und Humor auf herzliche Weise mischt. Dazu tragen natürlich die Hauptdarsteller bei. (8/10)
Obwohl… vorm Schlafengehen nahm ich da noch schnell den Podcast auf. Das war also mein Tagesausklang.

28.02.14 : Freitag hätte leicht zum Frusttag werden können, da mich eine Aufgabe auf Arbeit länger auf Trab hielt. Dementsprechend kurz fiel meine Zeit fürs Abendessen aus, weil ich noch zun Hauskonzert zu LOHRO wollte. Dort traf ich auch allerhand Bekannte und der Abend wurde lang. Unter anderem konnte ich K. live dabei zuschauen, wie er sich meine Podcast-Folge anhörte. Und wir vereinbarten eine Wette, die sehr anstrengend werden könnte, so sie denn jemals stattfinden wird.

01.03.14 : Wenig Schlaf + Zugfahrt in die Heimat. Ja, es war wieder so weit. Lecker Frühstück. Im Anschluss daran stundenlanges Datensichern. Abends dann das Austoben in der Küche. Ich hatte mir im Vorfeld ein Rezept herausgesucht, bei dem man Maismehl verbrauchen kann. Es sollte deftig sein. Und das war es auch.
maismehlpfannkuchenDarf ich vorstellen? Kanadische Maismehlpfannkuchen (mit Buttermilch und Joghurt) sowie angebraten mit Speck und Cheddarkäse – abgerundet mit Sauerrahm. Und ja, in der Pfanne war auch Fett, weswegen dieses Mahl das Prädikat „triefend“ verdient hat. (Mit anderen Worten: Da quietscht die Galle.) Und geschmacklich war das auch nicht der Bringer, was mir eigentlich auffallen hätte sollen, wenn ich genauer ins Rezept geschaut hätte, anstatt mich von den Fotos ablenken zu lassen. Außer Salz nimmt die „Masse“ ihren Geschmack nur vom Käse und Speck. Ist zwar anfänglich nett, aber nach zwei Teilchen sehr ernüchternd. Und es freut mich imme noch, dass ich nicht abwaschen musste.
Abends wurde kurz ins Kulturterrorformat DSDS reingezappt. Aber das hält man ja nicht lange aus. Außerdem habe ich keine Lust, mir irgendwelche Lieder schlechtmachen zu lassen. (Auch wenn es nur Popmusik ist.)
Wie gut, dass ich noch „Life Of Pi“ ausgeliehen bekam. Da zeigt das „Unterhaltungsbarometer“ in die richtige Richtung. 😉

02.03.14 : Für die IT-Runde bin ich heute früher als sonst nach Rostock gefahren. Demnach hatte ich auch früher Frühstück… und das am Sonntag. Dazu kam noch ein wenig Zusatz-Aufwand für die LOHRO-Charts: Webseiten-Inhalte und Grafik auffrischen. Na ja, es war halt alles nicht so entspannt. In unserer heutigen Tüftelei am späteren Netzwerk/Server-System ging es unter anderem um Versionierungs- und Monitoring-Dienste sowie die Einrichtung eines Routers. Spaßig zwar, nur nach 6 Stunden dann auch etwas ermüdend. Bildschirmarbeit sollte halt auch seine Grenzen haben.

Ausblick: da es mir nicht gelang, alle wichtigen Oscar-Filme vor der Verleihung zu sehen, hoffe ich darauf, nichts zu Wichtiges verpasst zu haben. Darüber hinaus werde ich versuchen, morgen bis zum Abend keine Nachrichten zu verfolgen, damit ich abends noch überrascht werden kann. Ansonsten steht für die kommende Woche noch nicht allzu viel auf dem Plan.

Es verbleibt müde
F.

Logbuch : Oscars und ein Tiefseetaucher

März 3, 2013

Nach ein paar gedankenbezogenen Einträgen gibt es hier (zu gewohnter Zeit) einen Wochenrückblick:

In der Nacht zum Montag habe ich noch fleißig gebloggt, mich dann aber nicht auf die Live-Berichterstattung zur diesjährigen Oscar-Verleihung eingelassen – trotz Urlaub. Nein, stattdessen bin ich am Montag-Vormittag in Krisenstimmung vor die Tür gegangen, weil ich nicht wollte, durch irgendeine Zeitungstitelseite oder Radioansage über Gewinner informiert zu werden. Und es hat geklappt. Am Nachmittag habe ich ohne Vorwissen die Oscars 2013 (bei zeitsparender 1,3-facher Geschwindigkeit) gesehen inklusive des heiteren Specials der Jimmy-Kimmel-Show. Ergebnis: ich fühlte mich unterhalten und war mit vielen Entscheidungen der Academy sehr glücklich. („Life Of Pi“ wurde zum Abräumer des Abends.)

Der Dienstag war wohl mein termin-reichster Tag der Woche – und alle konnte ich bewältigen. Der Tag ließ sich dann ganz entspannt beim Couchsurfing-Treffen im „Stadtkind“ ausklingen, wo wieder viele Gesprächsthemen behandelt wurden. Unter anderem erzählte J. vom „Median“, eines alternativen Szene-Lokals, das man erst mal finden muss. (Ob ich diesen Ort je von innen sehen werde?)

Am Mittwoch fiel mir wieder ein, dass ein besonderes Fußballspiel auf dem Plan stand – und dieses wurde sogar nicht den Pay-TV-Sendern überlassen. (Ja, so genau kenne die Aufteilung der Senderechte nicht.) Und da war ich so „frei“ und lud mich bei S. zum Schauen ein, die sich das Spektakel auch nicht entgehen lassen wollte. Ich glaube, dass sie trotz Angeschlagenheit und unschönem Spielendstand wie ich einen netten Abend hatte. (Falls nicht, möchte ich bitte informiert werden.)

Der Heimweg von der Arbeit fiel mir am Donnerstag (wie vermutet) nicht so leicht – und das lag nicht an der Masse meiner Taschen, die nebst Rechner die restlichen persönlichen Gegenstände des Raumes enthielten, den ich gern „Büro“ nannte. Weniger Zeug woanders führt zu mehr Zeug in den eigenen vier Wänden – und damit zu „Sortier-Bedarf“.

Das fiel mir nicht zuletzt Freitag auf, obwohl ich noch ein paar Vereinbarungen wahrnahm – und somit auch die Sonnenstrahlen draußen. Abends vereinbarten G., U. und ich eine Zusammenkunft im Geier, zu dem sich C. noch gesellte, die uns an ein paar Grundlagen des Projektmanagements erinnerte. U. hatte sichtlich Spaß daran, mich nach (für mich) schlimmeren Filmen als „Total Recall“ (von 2012) zu fragen. Für mich begann der Spaß dann erst, als wir im Farellis noch eine freie Sitznische fanden und ich die Gelegenheit nutzen konnte, um etwas zu kosten, von dem ich zuvor nur gehört habe. Die Bestellung aufnehmend fragte mich die nette Bedienung sogleich, ob ich denn gut gegessen hätte – so viel also zur Legende um besagte „Kostprobe“. (Fun Fact: hatte ich eigentlich nicht an dem Abend.)

screen-captureIm Nachhinein kann ich dieser „Challenge“ noch das „Schlummifix-Prädikat“ AAA verleihen, denn schlafmäßig verlief zum Samstag alles wunderbar. Noch kurz einen Einkauf an den Tagesbeginn gestellt, und ich konnte im Anschluss mit G. zu Y. gehen, wo uns „American Pancakes“ erwarten sollten. Die Zubereitung bzw. der Verzehr war reichlich improvisierter Natur (Stichwort Pfannenwender-Alternative), denn die Milch war „dünn“ und ein Sirup nicht mehr gut. Insofern würde ich der (importierten) Mischung durchaus noch eine Chance geben und gegebenenfalls erst dann beschließen, dass solche „Kuchen“ nichts für mich sind.
Am Nachmittag sah ich eine abermals sehr unterhaltsame Episode „Real Time with Bill Maher“ und zum Abend erfasste mich eine Lese-Laune wie schon lange nicht mehr. Und so las ich viele Comics – das Meiste „Batman“- oder „X-Men“-bezogen. Und dann beschloss ich, für einen Samstag relativ früh ins Bett zu gehen.
(Da fällt mir ein, dass ich neuerdings versuche, geschaute Episoden bei „trakt.tv“ zu bewerten. Das nur nebenbei.)

Heute begann ich den Tag mit „SNL“, einem kleinen Frühstück und einem Spaziergang in die Innenstadt, wo ich mit P. „Quartett“ im Kino gesehen habe. (Na? Hat jemand gemerkt, dass ich bis Sonntag sonst keinen Kinobesuch in dieser Woche gehabt hätte?) Der Film war sehr schön – und ein halber „Landschaftsporno“. Das Filmteam muss ja zu Drehzeiten echt super Wetter in Taplow, England, abgefasst haben, dass da so viel Idylle auf die Leinwand gezaubert werden konnte. (Ob das bei einem schottischen Setting ebenfalls möglich gewesen wäre?) Na, wie dem auch sei, der Film war schön, aus meiner Sicht auch kinowürdig, was mich froh macht, diesen Besuch noch nachzuholen.
Am Nachmittag war ich dann wieder an der frischen Luft (inklusive Sonne) und konnte mit G. beobachten, wie eine Horde Teenager irgendwelche flashmob-artigen Aktionen am Pornobrunnen und in der Breiten Straße unternahmen. Ach, und ich weiß nun, wo die amerikanische Burger-Bude ist, welche sogar (festhalten!) Root Beer und Cream Soda (der Marke A&W) im Angebot hat. Oh happy day! (Leider war da zu.) Und damit nicht genut: es sieht so aus, als ob die „Eisscholle“ in der KTV in etwa 2 Wochen wieder geöffnet ist.

Und wo ich schon bei der Zukunft bin: folgende Filme könnte ich mir demnächst anschauen: „Die fantastische Welt von Oz“, „Nachtzug nach Lissabon“, „Hitchcock“, „Immer Ärger mit 40“, „Sightseers“, „Jack and the Giants“ und „G.I. Joe: Die Abrechnung“.

Es verbleibt auf „Family Guy“-Entzug
F.

Ansichtssache: Life of Pi

Januar 19, 2013

Nachdem die Verfilmung von „Schiffbruch mit Tiger“ schon wochenlang in den Kinos läuft, komme ich dann auch endlich dazu, meinen „Senf“ schriftlich kundzutun. Warum so „nachtragend“? Der Film ist super.

Hier handelt es sich um einen Fall von Hype-Ansteckung, denn gleich nach Sichtung des ersten Trailers war ich der Ansicht, dass dieser Film im Kino zu genießen ist. Und so freute ich mich sehr auf den Filmstart im Dezember. Damals sah ich das Werk in 2D und hatte danach das (äußerst seltene) Gefühl, den Film lieber in 3D zu schauen. Das wiederum tat ich dann vor 2 Wochen mit G. und U., die meine Einschätzung über den Unterhaltungswert teilten.
Dabei hatte ich kurz zuvor via P. und O. mitbekommen, dass „Life of Pi“ durchaus Raum für Kritik aufweist. So wurden Plausibilätsmängel, unrealistische Darstellungen, Schauspielleistung und eintönige Handlungsstrecken als Makel angegeben. Gut, habe ich zur Kenntnis genommen, überdacht und schließlich für meine Meinung als unzutreffend eingestuft.

Denn nicht nur ist die Adaption für ein so schwierig zu verfilmendes Buch erstaunlich nah an der Vorlage (soweit mir noch in Erinnerung), sondern auch wie Poesie auf die Leinwand gebracht worden. Für mich an keiner Stelle langweilig. Die Geschichte handelt von einem jungen Inder, der sich für Religion interessiert und darüber die Kraft findet, ein schweres Unglück (mit anschließendem Abenteuer) zu bewältigen. Das sagten die Trailer aus und genau das bekam der Zuschauer serviert.

Auch wurde die überaus eindruchsvolle Produktion bereits im Vorfeld angedeutet. Damit meine ich die Bildgewalt in Farben und Effekten. So wurde nicht nur der Tiger zur zweiten Hauptrolle, sondern auch das Meer. Die Tiere, das Wasser, die Natur – nach einer Weile habe ich gar nicht mehr hinterfragt, wie das alles animiert worden ist, weil es so perfekt in die (zugegeben) überzeichnete Optik integriert wurde.

Fazit: Für mich ein Kino-Highlight des Jahres 2012. (9/10)

Es verbleibt als kein Freund von Seereisen
F.

Logbuch : zu viele Ninjas

Januar 13, 2013

Auch wenn ich es vielleicht besser hätte wissen sollen, überrascht es mich doch erneut, dass eine ganze Woche seit dem letzten Eintrag vergangen ist. Damit wird das wieder ein waschechter Wochenrückblick. (Für Themen-Beiträge fehlt mir dieser Tage die Lust.)

Gibt es bessere Wege, als die Woche mit einem Kinoabend zu beginnen? Wahrscheinlich. Aber ich bin da nicht wählerisch. „Life Of Pi“ wollte ich gern noch in 3D sehen, und freute mich, dass G. und U. den Film auch dabei waren bzw. das Werk interessant fanden.

Am Dienstag war ich abends einkaufen und danach wieder in Film-Laune. Ich sah mir „Game Change“ an, einen amerikanischen TV-Film über die umstrittene Wahlkampagne mit Sarah Palin. Grund? Neugier – und nicht zuletzt die vielen Nominierungen für Emmy-Awards. Fazit: ich fands unterhaltsam und schockierend zugleich – nach dem Motto: wenn auch nur 20% davon wahr sind…

Mittwoch war nicht viel los. Ende.

Am Donnerstag hatte unsere lokale Couchsurfing-Gruppe ihr erstes Treffen in diesem Jahr. Ort war das Humboldt, wo ich lange nicht mehr war. Ist immer noch sehr gemütlich da. Unsere Gesprächsthemen gingen von Silvester-Erlebnissen über Fremdsprachen-Kenntnisse bis zu Politik. Es war schön, alte bekannte und sogar neue Gesichter zu sehen. (Anmerkung für mich: ich hätte gern Nachhilfe in Sachen „friendly banter“.)

Die Freude, dass der ST-Club am Freitag wieder zu einer Bad-Taste-Party einlud, war im Bekanntenkreis groß. Und so zogen wir nach der Einstimmung bei G. spät los, um dort angekommen erstmals eine volle Garderobe zu bemängeln. (So was habe ich auch noch nicht erlebt.) Na ja, davon ließ sich unsere Laune nicht verstimmen und wir hatten Spaß auf der sehr gefüllten Tanzfläche.

Ich kann gar nicht genau sagen, wann ich Samstag aufgestanden bin. Das ist der Vorteil, wenn es mehr oder weniger irrelevant ist, weil die Freizeit zur Abwechslung Planungspausen aufweist. Jedenfalls begann ich mit Staffel 4 von „Family Guy“ und las Comics. Darunter den Neustart der „Fantastic Four“ (in Kombination mit der Schwester-Serie „FF“) – beides nun geschrieben von Matt Fraction, der auch gleich zu Beginn seines „Runs“ erklärt, warum sich beide Serien sehr gut ergänzen. Mir fiel da gleich ein, dass ich den Vorgänger-Run (geschrieben von Jonathan Hickman) noch zu Ende lesen wollte. Keine Ahnung, wie viele Hefte mir da noch fehlen. Egal. War jedenfalls sehr gut geschrieben und wurde verdient mit einer Nummer 1 ausgestattet, da es Neulesern den Einstieg erleichtert (obwohl doch einiger Ballast an Vorgeschichte mitgenommen wurde).
Beim Einkauf am Nachmittag wurde ich zweimal schwach. Was gehe ich auch hungrig los? Nummer 1 war die „hatte ich noch nicht“-Reaktion auf eine neue Müller-Milch-Sorte (Pancake), die durchaus lecker schmeckt, und Nummer 2 war der letzte halbe Mandelkranz in der Auslage bei Bäcker Junge, den ich als Zeichen des Schicksals sah, als ich an der Reihe war. Jeglicher Zuckermangel war danach definitiv behoben.
Zum Abend sah ich noch ein paar „Family Guy“-Folgen, genoss den restlichen Lachs-Frischkäse (der musste weg) mit frischem Brot und bereitete mich auf einen „Kulturschock“ vor. Warum? Der Film „Sound Of Heimat“, der im LiWu-Kino lief, und den ich mir dank F. vermerkt hatte. Zwar gab es spaßige Momente, aber auch viele „ernste Töne“ kamen zur Sprache. Die Frage, warum wir unsere alten Volkslieder nicht mehr so gut kennen, wurde dementsprechend auch mit Verweis auf unsere dunkle Vergangenheit beantwortet. Wie gut, dass es Initiativen gibt, die sich um die Wiederentdeckung unseres Kulturgutes kümmern.

Heute wollte ich endlich erfahren, wie der neue Spider-Man geschrieben wird – und so las ich mich durch die Abschluss-Geschichte der nun eingestellten Reihe „Amazing Spider-Man“ bis zur Erstausgabe der neuen Serie „Superior Spider-Man“. Fazit: ja, nett, aber nicht so umwerfend.
Danach ging es zum „Großprojekt“ für dieses Wochenende. Ich wollte endlich wieder ein (Papier-)Paperback lesen, von denen ich einen kleinen Stapel habe. (Comics wieder.) Die Wahl zwischen Mystique und Elektra entschied Letztere, da ich da mehr Geld dafür zahlte und mir der Autor dieser Tage mehrfach in meinem tumblr-Feed begegnete (indem er dort Leser-Fragen beantwortete). Der Band „Elektra by Greg Rucka – Ultimate Collection“ beinhaltet (wie der Titel sagt) alle Hefte der damaligen Comic-Reihe (Start 2001) von diesem Schreiberling. Leider übernahm dieser erst ab Nummer 7 die Serie von Brian Michael Bendis. Wieso leider? Nun, ich fange lieber am Anfang an – und las also noch die Vorgängerhefte. Und ja, der Serienauftakt ist wirklich stark. Da fiel das Weiterlesen auch nicht schwer. Das Paperback gefiel mir überwiegend, hatte aber auch so seine Schwächen – gerade, wenn es wieder zum Ninja-Gemetzel kommt, welches in dieser Ecke des Marvel-Universums unausweichlich erscheint. (Überraschenderweise verzichtete man dafür in den insgesamt 22 Heften auf einen Daredevil-Gastauftritt.) Na ja, die Serie war mit dem zweiten Autorenwechsel zwar noch nicht beendet, aber ich bin erst einmal bedient.

Nun, damit bin ich wortwörtlich am Wochenende. Hätte zwar gern noch politische Themen angeschnitten (habe heute einen langen Artikel über Amerikas Bailout gelesen) oder Gesellschaftskritik geübt (Feminismus und Lego), aber würde das ungern in wenigen Sätzen abtun. Wäre also was für die Zukunft.
Ach ja, eine kleine Meldung am Rande: ich habe meine Dankliste reaktiviert. Dabei schreibt man zum Ende eines Tages auf, wofür man dankbar ist. Ist manchmal gar nicht so leicht, soll aber gewissermaßen für mehr Ausgleich sorgen.

Es verbleibt mit mittlerweile 2 E-Readern
F.

Logbuch : Jahresende 2012

Dezember 30, 2012

Ist tatsächlich eine ganze Woche wieder vergangen? Unfassbar. Und nur ein paar Stunden bis 2013. (Mal sehen, wann ich mich schreib-technisch an diese Jahreszahl gewöhnt habe.)
Ja, was passierte also in meiner letzten 2012er Woche?

xmas-tree_2012Natürlich Weihnachten. Und dieses Mal war es auch besonders. Grund dafür war eine erstklassige… Erkältung. Schön zur Urlaubszeit, damit ich auch was davon habe. Dabei ging es mir am Montag noch gut. Auch das gefühlt ewige Anstehen in der Kaufhalle (wegen ein paar letzter Nichtigkeiten) machte mir (dank iPod) nicht viel aus. Und abends fein Geschenke und lecker Essen – Kartoffelsalat mit Würstchen.

Die Weihnachtsfeiertage verliefen dann sehr bescheiden. Die Nächte, die ich in der Zeit hatte, würde ich nicht mal meinen Feinden wünschen. (Kaum Schlaf.) Drum bin ich nach dem Frühstück auch gleich wieder ins Bett gegangen, weil ich so müde war. Und auch danach hatte ich zu nichts wirklich Lust.

Am Donnerstag dann leichte Besserung, die ich gleich für einen Abstecher nach Rostock nutzte. Dort erreichte mich endlich das letzte Geschenk in Form einer „Neuzustellung“. Am Nachmittag sah ich „Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“ in 2D und war beeindruckt. Es ist zwar schon eine Weile her, seit ich das Buch gelesen hatte, aber dennoch bekam ich den Eindruck, dass sich Ang Lee sehr an die Vorlage hielt. Und damit nicht genug. Optisch ist dieses Werk ein Festmahl. Die Farben, die Bilder, der Szenenfluss – wunderbar. Ich bin mir sicher, dass ich da noch einen Besuch für die 3D-Version einplanen werde. So verblüffend fand ich die visuelle Umsetzung. (Und ja, die Handlung kam exakt so rüber, wie ich das noch vom Buch in Erinnerung habe.)
Zum späteren Abend nahm ich dann noch die Gelegenheit wahr, mit M. und Freunden das LT aufzusuchen. Grund war ein weiteres „Seifenblasenmanifest“ – mein Erstes. Und ja, das hat Spaß gemacht. Gerne wieder.

Am Freitag fuhr ich dann wieder in die Heimat, um noch ein paar Reste zu vertilgen und Entspannung zu finden. Ich schaffte es dann am Wochenende auch, erstmals die Extended Version der „Herr der Ringe“-Trilogie abzuschließen. Wirklich eine sehr gelungene Saga.
Und weiterhin las ich die verbleibenden Ausgaben der 2006er-DC-Comic-Serie „Blue Beetle“ (laut Wikipedia das Volume 8) und bin zumindest von der Optik sehr zufrieden. Die Geschichten waren teilweise nur mittelmäßig.
Damit nicht genug Lesestoff: „Astonishing X-Men: Xenogenesis“ habe ich heute gelesen – ist auch eine sehr kurze Geschichte. Im Vergleich zu den Bänden 5 und 6 wieder eine Steigerung, aber noch weit entfernt von der ehemaligen Whedon-Qualität. Nichtsdestotrotz werde ich die Serie bei Gelegenheit weiterverfolgen.
Aktuell habe ich nun mit „Rising Stars“ angefangen – einer nun schon über 10 Jahre alten Maxi-Serie von J. Michael Straczynski (dem Schöpfer von „Babylon 5“). Der Anfang macht bereits Laune.

Schließlich noch eine Empfehlung für ruhige Momente: in dieser Woche fand der Chaos Communication Congress (29C3) statt, von dem viele Beiträge bereits als Video bei YouTube zu finden sind. Dabei werden unter anderem sehr brisante politische Themen behandelt, von denen man unbedingt einmal was gehört haben sollte. (Stichwort Verfassungsschutz)

Es verbleibt immer noch am Genesen
F.