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Logbuch : Christmas-Shopping in London

Dezember 17, 2012

Eigentlich würde ich lieber nicht eine so offensichtliche Überschrift nutzen, aber letztendlich beschreibt es genau das, was ich am Wochenende gemacht habe.

Die Kurzreise begann am Freitag unangenehm früh, weil ich flug-technisch nicht zu knapp planen wollte. Umso gelassener war ich dann auch, als der sehr pünktliche IC nur Meter vor dem Hamburger Hauptbahnhof wegen einer Weiche pausieren musste – 20 Minuten lang. Ich hatte ja Zeit. Und davon sogar noch mehr, als der Flug um fast eine Stunde später als geplant begann. Zur Ablenkung genehmigte ich mir eine neue „Glee“-Folge und ein paar Kapitel vom „Hobbit“. Dann im Hotel angekommen wechselte ich von Schnee-Stiefeln auf Alltags-Halbschuhe, denn in London war scheinbar noch Herbst. (Möglicherweise gab es dort auch schon einen leichten Wintereinbruch, aber definitiv nicht so intensiv wie bei uns.) Dann ging es auch schon in die Innenstadt – und diese war (wie sollte es an einem Freitagabend sein) voll.

London im Dezember 2012Damit wäre ich schon beim Schnappschuss des Eintrags. Kritische Betrachter mögen die Schleichwerbung bitte verzeihen. Viel mehr zählt der obere Bildinhalt (Stiichwort Grußbotschaft). Ferner möchte ich damit darauf verweisen, dass meine Ankunft am Piccadilly Circus im wahrsten Sinne des Wortes „erhellend“ war. Ich weiß nicht, ob die LED-Bildschirme ein Upgrade erfuhren, aber an Leuchtkraft mangelt es denen nicht.

Knapp 2 Stunden später hatte ich die ersten vollen Taschen wieder im Hotel abgeladen und konnte mich der Abendgestaltung widmen, welche mich ein weiteres Mal in vertraute Gefilde führte – die Gegend um „London Bridge“ – oder vielleicht bald „New Mordor“ genannt (wegen dem imposanten Shard-Tower). Eine Impro-Comedy-Veranstaltung von der RH Experience später, tat sich die heitere Gemeinschaft noch kurz auf zum Fastfood-Tempel um die Ecke und danach in Richtung Soho, wo das Nachtleben pulsiert – wie wohl auch so manche Nachtschwärmer-Blase. (Ich will nicht wissen, was da alles durch die Gehweg-Steinrillen fließt.)
Bei mir meldete sich jedenfalls die Müdigkeit – daher kann ich nicht sagen, wie lange bzw. wo es da noch so hinging.

Der Samstag hätte für mich zwar ruhig später anfangen können, hat mich dann aber doch nicht lange zögern lassen, den Tag zu nutzen. Noch nachts ein wenig die Oxford-Street entlang zu bummeln stellte sich als vorteilhaft heraus, da ich so schnell ausmachen konnte, welche Läden ich bei Tageslicht und geöffnet inspizieren wollte. In der Nähe vom Disney Store ist übrigens eine Wafflemeister-Filiale auf der anderen Straßenseite. Respekt an die Leute, die den Geruch frischer (belgischer) Waffeln widerstehen können. (Für mich war es spätes 1A Frühstück.) Und natürlich darf ein Abstecher bei „Forbidden Planet“ für mich nicht fehlen.

Nachmittags durchquerte ich den Hyde Park, um die Versammlung (oder besser: das Gathering) zu finden, welches unweit des „Winter Wonderland“-Rummels ungeahnte Ausmaße annahm. Da angekommen, beteiligte ich mich an einer spaßigen „Secret Santa“-Runde und traf einige bekannte Gesichter. Natürlich verging das Tageslicht dann relativ frühzeitig und so kam es zur Übereinkunft, das Geschehen überdacht und mit Zugang zu Nahrung fortzusetzen – gleich neben dem Waterloo-Bahnhof. (Stichwort Pub Times) Muss ich noch schreiben, dass es spät wurde?
Ob es Eingebung oder eher Glück war, sei ein Mysterium – jedenfalls erwischte ich dann noch eine der letzten Bahnen in meine Richtung.

Ja, und am Sonntag wollte ich natürlich auch nicht zu lange ausschlafen – drum bin ich wieder unterwegs gewesen und habe noch ein paar „Touri-Ecken“ abgegrast – unter anderem den immer noch sehr stimmungsvollen Green Park, wo ich ein freches Eichhörnchen nur cm-weit vor der Linse hatte. Um die Mittagszeit machte ich mich dann auf den Weg zum Flughafen, wo ich noch ein paar „Rest-Pfund“ verballerte – überwiegend für Kohlenhydrate in unterschiedlicher Form. Hier verzögerte sich der Abflug nur um 20 Minuten. Ich hatte es mir eigentlich spannender vorgestellt, der Nacht entgegen zu fliegen – aber die Landung hat entschädigt.

Zur Ankunft dann noch eine Premiere: ich wurde vom Flughafen abgeholt. K. war so freundlich. Da ließ ich es mir natürlich nicht nehmen, mir ihre Computer-Wehwehchen anzugucken. Die Verschnauf-Stunde in meinem Rückreise-Plan tat auch sehr gut. Am Hauptbahnhof war die Franzbrötchen-Sorte des Tages übrigens Mandel – leider nicht so umwerfend wie Nougat, aber einen Versuch wert. ;)Wie? Keine Verspätung? Öhm, nein, dieses Mal nicht. (Tauwetter hat wohl auch sein Gutes.)

Ja, und wie war es nun? Aufregend, schlafraubend, Plattfüße-tretend, lustig, lecker… und überwiegend viel zu warm für einen Wintermantel.

Es verbleibt in Vorfreude aufs Ausschlafen
F.

Art of conflict

Juli 4, 2010

Heute ließ mich Neugier auf eine Band namens VNV Nation aufmerksam werden, was sich wiederum im Titel wiederspiegelt, der eben einer von besagter Musikgruppe ist. Die Musik hat viele Electro-Einflüsse und dezent eingesetzte Vocals, um mal den Hobby-Experten raushängen zu lassen.

Und damit willkommen zu einem neuen Wocheneintrag der Marke „mal sehen, was ich dieses Mal schreibe“. Wenn ich an die vergangenen Tage denke, kommt mir natürlich in erster Linie wieder so eine Art Zeitmangel in den Sinn. Die letzte Woche war relativ strikt verplant. Obendrein war ich immer noch mit der Genesung beschäftigt, was allmählich dem Ende zugeht.

Ach ja, die Planung: neben den üblichen Terminen auf Arbeit, musste eine weitere Dienstreise organisiert werden und ich war mal kurz in der Stadt. Wortwörtlich. Die Quickie-Shopping-Tour dauerte keine 45 Minuten und konnte erfolgreich abgeschlossen werden, da ich alles fand, was ich haben wollte. Wenn es doch immer so wäre.

Ja, dann war da natürlich noch der Sommerstart mit zugehörigem Temperaturanstieg, welcher die Arbeit nicht unbedingt angenehmer gestaltet. Die allgegenwärtige Hitze begleitete mich auch auf dem Kurztripp nach Hamburg. Am schlimmsten litt ich überraschenderweise auf der Rückfahrt, da die Klimatisierung im IC wohl den Geist aufgegeben hatte. Wenigstens war ausreichend Flüssigkeit verfügbar. Ich könnte zwar noch anfügen, dass ich ein paar neue Ecken von Hamburg gesehen habe, aber das erscheint mir eher nebensächlich, weil ich die Reise erst noch auswerten muss.

Mein Wochenende startete beschwerlich aufgrund „Frühaufsteher-Qualen“, die ich mir selber auferlegt habe, um den Kurzurlaub an der Heimatfront zu maximieren. Hat sich gelohnt.

Natürlich konnte ich auch nicht dem Trubel um das jüngste WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft entgehen. Tja, meine Wette habe ich damit verloren, was bedeutet, dass ich in den nächsten Tagen wieder kulinarisch kreativ werden darf: Kuchen backen.
Das Rezept habe ich heute auch schon notiert. Ich hoffe auf gutes Gelingen und werde versuchen, den Fortschritt in Bildern festzuhalten.

War sonst noch was? Nichts gelesen… nicht mal ein einziges Comic. Und nur einen Film im TV gesehen, der dafür unerwartet amüsant war.

Wie gesagt, irgendwie schreit alles „Zeitmangel“ bei mir, was wiederum irgendwie durch bessere Planung behoben werden sollte. Ich werde daher in der kommenden Woche einen Versuch wagen: jeden Tag möchte ich wenigstens eins der folgenden Freizeitziele erreichen:
– ein Kapitel im aktuellen Schmöker meistern
– ein Comic lesen
– eine Folge einer TV-Serie gucken
Richtig toll wäre natürlich eine ausgewogene Mischung der Ziele bzw. mehr als eins davon pro Tag zu schaffen. Abwarten.

Es verbleibt mit leichtem Sonnenbrand
F.