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Logbuch : Termine auch mal sausen lassen

Dezember 8, 2015

Logbuch

01.12.15 : Endlich ein Jahr ganz ohne Adventskalender, nachdem ich mehrfach solche tagelang vernachlässigte oder vergaß. Stattdessen wieder erneute sportliche Herausforderungen zum Tagesstart. Ebenfalls herausfordernd war die Einhaltung des Planes, rechtzeitig auf dem Weg zu LOHRO zu sein, damit es kein Gehetze gibt, weil die dritte Kinosendung on air gehen sollte. Danach war ich noch eine ganze Weile mit Nachbereitung beschäftigt.

02.12.15 : Ein typischer Mittwoch: Arbeit, LOHRO, Plauderei, ein Besuch im Hackspace und Ende im Gelände. Vielleicht hier noch die Randbemerkung, dass der seltene Fall eintraf, dass mein Musikvorschlag zum Titel der Woche wurde.

03.12.15 : Ich konnte die Anfrage nach einer zusätzlichen Radio-Schicht nicht ablehnen, und ließ mich sogar auf den Weckruf ein. Demnach begann mein Tag unangenehm früh, wobei die Sendezeit dieser Tage um eine Stunde kürzer ist. (Nur leider nicht die erste Stunde ab 6.) Nach dem Einsatz gönnte ich mir auf dem Weg zur Arbeit einen Abstecher zu einem “Indie-Bäcker”, der sogar richtig lecker aussehende Lärchen im Angebot hat. Am Abend half ich bei der Kultursendung, die dank tagelanger Planung aus meiner Sicht sehr ausgewogen gestaltet wurde. Und dann war da noch der “Firmenausflug” im Weihnachtsdorf am Brink, wo ich erst eher wenig Lust drauf hatte, was sich im Laufe des Abends jedoch als unterhaltsam herausstellte. Es wurden sogar Runden geschmissen.

04.12.15 : Ich war erfreut darüber, mich am Vorabend rechtzeitig losreißen zu können, damit der frühe Start in den Arbeitstag nicht zu schwer werden würde. (Dies sah für manche Kollegen anders aus.) Ich freute mich derweil auf ein Novum, nämlich die Chance, am Freitagabend mit dem (nun verkürzten) Beatbetrieb auf Sendung gehen zu können. Dafür hatte ich nicht nur jede Menge Inhalte, sondern noch einen netten Studiogast (Axl Makana). Nach der Sendung kümmerte ich mich mit A. ums Abendessen und ging zum Konzert in den Stadtpalast.
dearRougeMeine Güte, ging das dort früh los. So verpasste ich doch tatsächlich bereits eine Stunde nach Einlass die ersten Songs der genialen Vorband Dear Rouge aus Kanada, die mich vollends überzeugten. rahAuch der “Main Act” namens Rah Rah (ebenfalls aus Kanada) war musikalisch topp, nur leider hier und da suboptimal abgemischt. Ich freute mich auch, dass ein paar Freunde dabei waren. Im Anschluss gab es noch die Indie Night, deren letzte Stunde mir allerdings viel abverlangte, weil ich mit der Musikauswahl so gar nichts anfangen könnte. (Stichwort Depri-Night) Mit C. und Co. gingen wir noch zum Peter-Weiss-Haus, wo doch tatsächlich zu fortgeschrittener Stunde ein Einlassstopp war. Ich verweilte ua. mit S. und B. draußen (im Freigarten) und lernte Leute wie F. kennen, die scheinbar komische Geschichten zum Besten gaben. Schließlich machte ich noch einen kleinen Umweg zur Frieda 23, holte meine Tasche sowie eine Sweatjacke und konnte dann weniger fröstelnd nach Hause gehen, wo mich nur mein Bett interessierte.

05.12.15 : Jenen Ort verließ ich den größten Tageslicht-Anteil des Samstags auch nicht. Ich erledigte noch ein paar Besorgungen und ging dann zu G., die ein Adventskaffeekränzchen veranstaltete, das sich zum Filmabend ausweitete. Da war mir der Aktionstag parallel in der Frieda 23 auch egal.

06.12.15 : Ich hatte zwar schon am Vortag gut Schlaf nachholen können, beschloss dennoch, das Brunch (im Cafe Marat) sausen zu lassen. Am Nachmittag suchte ich fast eine halbe Stunde lang nach einer SD-Karten-Hülle. Auch so kann man seine Freizeit verbringen. Ich fand sie nicht, ging dann ohne zu K., die… *Trommelwirbel*… zu einem Adventskaffeekränzchen einlud. Dafür ließ ich sowohl das Techniktreffen bei LOHRO, als auch den 2. Comic-Treff im Cafe Marat sausen. Am Abend schloss ich den Hackspace auf, mit der Aussicht, dass wohl mit wenig Beteiligung/Besuch zu rechnen sein würde. Daher nutzte ich die Gelegenheit, unverschämt laut Musik zu hören.

07.12.15 : Die Woche mag neu gewesen sein, die Müdigkeit erschien mir jedoch nur allzu bekannt. Nach der Arbeit zog es mich ins LiWu (Kino), wo ich das Drama “Youth” (hierzulande unter “Ewige Jugend” bekannt) sah.
Oh, was ein schöner Film. Bereits nach 45 Minuten war ich mir sicher, dass ich bis zum Ende würde unterhalten werden. Die Szenerie in den Alpen, die gut durchmischte Besetzung (mit bekannten und weniger bekannten Schauspielern) und vor allem die vielen kleinen skurrilen Momente machen diesen (durch zig Studios produzierten) Film zu einem Kurzurlaub mit Denkanstößen. (9/10)
Nach dem Film ging noch kurz einkaufen und besuchte H. im “Bebel-Tower”, von dessen 22. Stockwerk man eine unfassbar schöne Aussicht auf die KTV hat – vorausgesetzt, die Fenster gehen zu richtigen Seite raus.

Es verbleibt nach einer ereignisreichen ersten Dezember-Woche
F.

Logbuch : ein verlorener Frühling

Juni 22, 2015

Es ist meiner Ansicht nach kaum zu bestreiten, dass der Frühling (bzw. sogar Sommeranfang) 2015 sehr bescheiden ausfällt. Bis Ende Mai noch mit Winterjacke ausgestattet sein zu wollen, finde ich eher extrem – zumal ich es ganz anders kenne.
Etwas extrem ist auch das Aufschieben dieser Absätze geworden. Vielleicht lässt es sich zwischen den Zeilen erahnen – dieses großgeschriebene „Zeitmangel“ meinerseits dieser Tage.

02.06.15 : Der Dienstag war ganz schön vollgepackt. Nach der Arbeit kurz zum Sport, dann ein Einkauf und die Teilnahme an einer Vorstandssitzung in der Frieda 23. Von dort aus ging ich dann in die Innenstadt, wo ich nebst S. und K. auch M. nach längerer Zeit wiedersah. Wir schauten uns “Kiss The Cook – So schmeckt das Leben” im Kino an. (Originaltitel ganz schlicht „Chef“.) Und ich war so froh, dass ich den Film nicht ohne Snacks überstehen musste. So viel gut aussehendes Essen! Da wurde die “nette” Handlung schnell zur Nebensache, wobei ich die Hauptfigur teilweise eher unsympathisch fand. Ein “Held mit Makel” plus ein idealisiertes (wenn nicht engelsgleiches) Kind rangen mir etwas Verständnisprobleme ab. Na ja, ein sehr seichter Film eben. (6/10)
Im Anschluss plauderten M. und ich noch eine Weile im Geier. Darunter waren auch unschöne Themen.

03.06.15 : In weiser Voraussicht, dass die Tagesgestaltung an diesem Tag etwas knapp werden würde, verschob ich einen Termin und war dann abends pünktlich beim Treffen der Musikredaktion. Endlich mal wieder Musik vorstellen. Hatte mich die vorigen Wochen zurückgehalten. (Die Quote war auch wie in alten Zeiten.) Ob ich noch einen Besuch im Hackspace machen würde, war noch etwas unklar. Ich entschied mich dafür und beredete ein paar Planungsdinge, konnte aber sonst nicht viel machen, weil ich nur mit Tablet ausgerüstet war. 😛

04.06.15 : Früh ging es raus für mich – zum Sport, dann zur Arbeit. Und von dort aus zu LOHRO – nicht nur für die Moderation der Kultursendung, sondern auch der Redaktionsversammlung. Drei Stunden intensiver Meinungsaustausch. Erst danach war ich in der Lage, in Ruhe mein Abendessen zu genießen, plauschte noch mit A. und eilte dann nach Hause, um noch ein paar Stunden Schlaf zu tanken, …

05.06.15 : … da ich wieder zeitig beim Radio auf der Matte stand, um den Weckruf nach besten Möglichkeiten zu gestalten. Danach ging ich ins Büro. Für den Abend stand eine letzte Aufführung von “Alptraum vom Glück” vom Freigeister-Kollektiv im Schauwerk auf dem Plan, welche ich unbedingt besuchen wollte – schon allein, um C. auf der Bühne zu sehen. Ich beeilte mich mit dem Abendessen und wuselte bei bestem Sonnenschein zum Theater im Stadthafen, wo G. schon wartete. Zum Stück kann ich im Nachhinein nur ausführen, dass ich es über die Hälfte lang etwas verstörend empfand, weil ich nicht wusste, wie viel Schauspiel auch jenseits der Bühne stattfindet. Und das schloß unangenehm viel laute Kommunikation mit ein. Ich hatte den Eindruck, mich danach beruhigen zu wollen. Wir gingen noch in die Innenstadt und verweilten auf dem Rückweg auf dem Kanonsberg, wo ein schönes Panorama-Bild entstand. Nach kürzeren Zwischenstopps im El Waleed und im Pirat ging dieser doch sehr lange Tag für mich zu Ende.

stadthafen_jun15

06.06.15 : Sehr langer Tag trifft auf sehr kurze Nacht. Das Ergebnis kann einen schon mal an den Rand der Belastungsfähigkeit bringen. Das Aufstehen war entsprechend schwierig. Die Reisepläne in die Heimat wurden dadurch allerdings nicht beeinflusst. Über den Tag hinweg wuselte ich an Computer-Dingen und am Abend besuchten wir Freunde in Prora. Dort versuchte ich kurz mein Glück, einen alten Drucker mit Windows 8 zum Laufen zu bringen, und war abermals über die Eigenheiten des Betriebssystems erstaunt.

07.06.15 : Obwohl ich ausschlafen konnte, gelang mir das irgendwie nicht. Und so fühlte ich mich beim späten Frühstück eigentlich immer noch so, als ob ich Schlaf nachholen sollte. Ich sah ein wenig Infotainment und dann den Film “Der Schaum der Tage”, den mir S. geliehen hatte. Beim Anfang dachte ich noch, es wäre eine Traumsequenz, bis mir schwante, dass der ganze Film mit Surrealismus aufwarten würde. Die wenigen leicht verstörenden Szenen waren leicht zu verkraften, das schwermütige Ende erreichte mich irgendwie nicht sonderlich. Handwerklich allerdings topp. (6/10) Weniger topp war die Stimmung, als ich zur Rückreise in die Stadt aufbrechen wollte. Unter anderem hatte ich mich auch noch ein straffes Abendprogramm auferlegt – Sport, Kino, Hackspace.
Der Film “Ex_Machina” wurde mir im Vorfeld von unterschiedlichen Seiten empfohlen. Da tat die Möglichkeit, das Science-Fiction-Werk im O-Ton im LiWu sehen zu können, den Rest. Der Film ist zwar inhaltlich nicht so ganz neu, vom Stil allerdings sehr gelungen aufbereitet – inklusive kleiner Plottwists. Dazu noch ein paar edle Inneneinrichtungen schön in Szene gesetzt. Fertig ist ein neuer Kultfilm. (9/10)

08.06.15 : Neuerdings sind Montage bei mir sehr zeitintensiv. Und ging es für gleich von Arbeit aus zur Abendunterhaltung in den Zwischenbau. Montags im Zwischenbau? Ja, das Motto heißt dort immer noch “Vorspiel”. In dieser Woche waren die Greifswalder Musiker der Band Turtleneck zu Gast, welche mir allein durch ihren Song “Lass knutsch’n, Anna” bereits im Vorfeld irgendwie sympathisch waren. Und daher konnte ich das Event auch getrost an Freunde wie K. und G. empfehlen. Dafür sollte sich auch ein Apple-Event verpassen lassen. Komischerweise dauerte der Soundcheck unfassbar lang. Und bereits die Vorband Affenjets (Stichwort Deja vu) brachte uns vor die Wahl, den Konzertabend vorzeitig zu beenden. (Na ja, es war eher eine Person, die das irgendwie nicht aushalten konnte. Und das Argument mit der schlecht abgemischten Anlage traf auch wirklich zu.) Zusammen waren wir noch bei REWE und auf dem Heimweg machte ich mit G. noch einen Halt im Pleitegeier.

09.06.15 : Da es im Büro etwas stressiger als sonst war, änderte ich mein Sportprogramm für den Abend, um dann doch noch rechtzeitig beim Kino zu sein. Denn ich wollte doch gern die Gelegenheit nutzen, um mir “Tomorrowland” (bzw. “Projekt Neuland” oder “A World Beyond”) im Kino anzuschauen – zumal der Film (sympathischerweise) in der Innenstadt ohne 3D vorgeführt wurde. Auch K. wollte den Film sehen.
Brad Bird hat aus meiner Sicht richtig gute Arbeit abgeliefert. Das Werk liefert Eskapismus in seiner schönsten Form. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Es erinnerte mich an eine krasse Mischung aus Doctor Who und Terminator. (9/10)

10.06.15 : Der Mittwoch nahm eine unerwartete Wendung, da ich nach dem Treffen der Musikredaktion nicht gen Hackspace unterwegs war, sondern J. bei einem ungewöhnlichen “Kopfding” half. Nebenbei gab es viel Musik von Feine Sahne Fischfilet und eine PS2… sowie die Singstar-Edition mit “Bohemian Like You” und “What’s My Age Again”. Letzteres hätte ich mich auch gut auf dem Heimweg fragen können. 🙂

11.06.15 : Es wurde allmählich Zeit für Ausgleich. Und so nahm ich mir für den Donnerstag absichtlich nichts vor. Beinahe hätte ich mit Fahrrad nach Hause kehren können, aber wie R. und ich bei der Garage feststellten, musste ein Reifen repariert werden. Na ja, so blieb es bei einem ruhigen Abend mit Infotainment.

12.06.15 : “Gönn dir” war wohl das inoffizielle Motto für meinen Radio-Einsatz am Freitag. Denn es standen ganze drei Studiogäste auf dem Plan. Erschienen sind dann zwar nur zwei, aber immerhin. Die Abengestaltung ergab sich erst im Laufe des Nachmittag. Der “Zuschlag” ging abermals ans Schauwerk – mit den Freigeistern und deren Stück ”Leonce und Lena, oder: Versteh ich nicht! Find ich gut!”. Der Titel ist schon fast egal, denn wie schon genau eine Woche davor fühlte ich mich ein wenig überfordert mit all den Eindrücken und Details. Das kann unmöglich alles geplant worden sein, dachte ich mir. Ich werde an dieser Stelle auf Details verzichten und solche dann eher in Gesprächen verraten. Es war jedenfalls sehr außergewöhnliches Theater.
Einen späten Stopp bei REWE später war ich mit J. auf Foto-Tour durch die Stadt unterwegs. Den ersten Halt machten wir im Lindenpark, wo ich Fledermäuse selten so aufdringlich erlebt habe. (Fast schon erschreckend, wenn die auf einen zu fliegen.) Als das Tageslicht schon schwand, erreichten wir die Südstadt, wo ich mich an meine eigenen Fotografier-Versuche erinnerte. (Damals noch vor Zeiten dieses Blogs, als Student, mit Fuji-DigiCam und S. als Berater.) Bereits damals mochte ich die Ecke an der Chemie, wo Bäume nachts angestrahlt werden. Nun habe ich endlich einen (besser belichteten) bleibenden Eindruck davon. Und ebenfalls beeindruckt war ich von den Neubauten der Physik, die scheinbar kurz vor ihrer Eröffnung stehen. Außerdem fiel mir auf, dass ich seit über einem Jahr nicht mehr in der Südstadt-Mensa war. Ein weiterer Halt war an der Fußgängerbrücke zur Stadthalle, bei dem man die Straßenkreuzung gut im Blick hat. Verwundert trafen wir dort auf angeschwipste Teenager, die scheinbar auf Party-Tour waren. (Letzter Schultag vielleicht?) Weitere Highlights waren die zweifache Begegnung mit Igeln, der unglaublich zeitversetzte Nachrichtenaustausch mit S. und das Treffen am Doberaner Platz zur späten Stunde mit fröhlichen Menschen aus Mexico.

13.06.15 : Das Wochenende begann für mich mit Planänderungen. Kein Einkauf, stattdessen eine Tour zur Südstadt-Mensa – und das bei Sommerwetter der etwas unangenehmen Art. Eine Stärkung später ließ sich noch ein Eis bei VEIS mitnehmen, bevor ich erpicht war, mich für den Studiokurs vorzubereiten. Die 4 Stunden ließen meine Stimme ganz schön an ihre Grenze stoßen. Danach war ich eine Weile am Krächzen. Mit G. sorgte ich für Abendessen, welches wir gerade noch rechtzeitig vor einem immensen Wolkenbruch retten konnten. Währenddessen waren auch Kollegen anderer Vereine in der Frieda 23 mit Technik beschäftigt. Und ich lernte einen entspannten Mitmacher der Nighttraxx-Redaktion kennen.
Die Option, noch ins Peter-Weiss-Haus zu gehen, lehnte ich ab, und auf dem Heimweg traf ich noch auf J. und I., die mich wiederum zum Zwischenbau-Besuch überreden wollten. Nein, nein, Schlaf sollte es sein.

14.06.15 : Eine gute Entscheidung. Denn sonst wäre der Start in den Sonntag wohl unangenehmer ausgefallen. Gegen 11 Uhr war ich im Freigarten zum “Freimarkt” (Flohmarkt) und bekam eine Sonnenbrille geschenkt. Vom Zeitplan her musste ich aber bald los, denn LOHRO-Charts-Pflichten erforden rechtzeitiges Vorbereiten. Mein Co-Moderator K. war auch schon da. Die Sendung ließ uns zwar an Stellen etwas ins Grübeln kommen, verlief sonst aber gut. Im Anschluss probierte ich mich erstmals an veganen Pancakes, die an und für sich schon genial einfach sind, aber mit Mango-Apfelmus noch eine Klasse besser sein können. Das Techniktreffen nahm ich erst zum späteren Nachmittag wahr, weil ich davor noch mit J. in der KTV unterwegs war. Am Abend kochte ich Himbeerpudding, den man laut Anleitung ohne Milch zubereiten kann. Ich nahm dennoch Milch. Das Ergebnis war okay. Später wuselten einige von uns noch in den Hackspace. Und für mich war der Tag dann auch irgendwann lang genug.

15.06.15 : Für den Wochenstart kündigte sich der Schornsteinfeger an, um die Rauchmelder abzulesen. Dies tat er dann auch etwa 10 Minuten vor dem angekündigten Zeitraum. Warum auch nicht? Musste ich eben nicht warten. Der Arbeitstag war durch zwei Ereignisse außergewöhnlich: zunächst war der ehemaliger IT-Leiter zu Besuch und dann wurde zum Abend gegrillt (inklusive inoffiziellem “Salat-Battle”). Leider blieb mir für Letzteres nicht so viel Zeit, da ich mit K. verabredet war. Ich traf sie (nach einem kleinen Umweg) mit I. am Hafen. Wir gingen noch im KTC einkaufen, wo ich im Bioladen zwischen den ungewöhnlichen Limonaden den wohl bedeutungsvollsten Fund des Monats machte. Es gab Wostok in der Sorte “Aprikose & Mandel”. Als wir uns bei K. zum Basteln einfanden, konnte ich meinem Geschmackserlebnis kaum trauen. Fast wie Marzipan als Brause. Krass. Nicht ganz so krass war das zeitaufwendige Gestalten eines Geburtstagsgeschenks, von dem ich mir nur erhoffte, dass es unversehrt bleibt und gut ankommt. H. kam auch noch vorbei und erfreute uns mit dem Musik-Shuffle ihres Rechners, bei dem aus meiner Sicht nur noch etwas John Mayer fehlte. 😛

16.06.15 : Müde machte ich mich früh auf zur Arbeit, von dort aus zum Sport und von dort aus nach einem flinken Abendessen auf zum “Campus-Quiz” in der Ulmenstraße. Der Andrang war ungeahnt groß. Die Moderation wurde von M. übernommen, der auch ein paar lustige Sprüche auf Lager hatte. Und für unser Team reichte es nicht für einen Gewinn. Spaßig war es trotzdem. Und ein bisschen triviales Halbwissen werde ich von dem kalten Abend bestimmt auch noch behalten.

17.06.15 : Der Mittwoch hätte ziemlich routiniert verlaufen können, wenn mein Kollege R. nicht überraschend mit dem Fahrrad-Deal vorangeschritten wäre. Zunächst fühlte ich mich aufgrund Bepackungsgrad etwas überfordert, konnte dann allerdings mit J.’s Unterstützung mein neues Fortbewegungsmittel vom Reperaturladen abholen und im Keller verstauen… und war dann immer noch rechtzeitig beim Treffen der Musikredaktion. Es gelang mir doch tatsächlich, jeden Vorschlag von der Mehrheit abgesegnet zu bekommen. Dabei wollte ich erst gar nichts vorschlagen. Fast im Gegenzug dafür änderte sich mein Plan für den Freitag. Weitere Stopps des Abends betrafen J. und den Hackspace, was meinem Versuch, etwas für den Schlafausgleich zu tun, in die Quere kam.

18.06.15 : Entsprechend unschlüssig war ich am Donnerstag, ob ich es am Abend noch in die Stadt schaffen wollte. Immerhin traf sich dort ein nette Runde zum Kinobesuch. Irgendwann am Nachmittag fiel dann die Entscheidung. Ich war noch kurz bei LOHRO restliches Mango-Apfelmus vernichten und dann auf dem Weg in die Stadt, wo ich U., G., R., N. und zwei neue Gesichter ins Kino begleitete.
Jurassic World ist so in etwa der Neuaufguss von Jurassic Park für eine neue Generation. Zwar wurden Handlungselemente minimal verändert bzw. modernisiert und noch (aus meiner Sicht unnötiges) 3D draufgepackt – das Endergebnis bleibt jedoch ziemlich gleich. Ich hätte mir (aus Nostalgiegründen) mehr Gänsehautmomente gewünscht, was vielleicht ausbleibt, wenn man schon drei solcher Filme im Kino gesehen hat. Unschön fand ich die vielen (altbekannten) Klischees und die Tatsache, dass die Dinosaurier trotz fortgeschrittener Effekt-Technik irgendwie künstlich wirkten – zusätzlich zu den offensichtlichen Green-Screen-Szenen. Was bleibt, ist eine blasse Erinnerung an die Faszination des Originals, die der Film kurzzeitig weckt, aber nicht nachbilden kann – und die Vorahnung, dass ein weiterer Teil der Serie so gut wie nichts Neues bieten kann. (7/10)

19.06.15 : Dank der Planänderung für diesen Freitag durfte ich zwar nicht allzu früh, aber immerhin noch früh genug aufstehen – ausreichend früh, um die ersten Weckruf-Nachrichten zu vernehmen jedenfalls. Überrascht stellte ich im Büro fest, dass ich nicht der Erste war. Gegen Mittag erfuhr ich von einem Studiogast für den Beatbetrieb, den ich mit allerhand neuer Musik ausgestaltete. Kaum war die Sendung vorbei, eilte ich schon wieder durch die Stadt. Mal im Familien-Kontext, oder wegen Sport oder wegen Einkauf. Erst am fortgeschrittenen Abend hatte ich das Gefühl, zur Ruhe zu kommen. Überraschend war Z. wieder in der Stadt, und so ergab sich eine heitere Runde – mit Neuigkeiten und Reminiszenzen. Der Regen hielt uns nicht ab, in der Nacht noch den Ort zu wechseln. Da Stadtkind und Warmbad nicht mehr so glücklich über Kundschaft waren, sollte es eben der Pleitegeier sein. (Ein Schlaf-Nachholen wurde abermals verschoben.)

20.06.15 : Das Ausschlafen hätte erholsamer sein können. Aber so ganz glücklich war ich mit der Länge der Schlafphase nicht. Noch kurz die neuen Treter ausgepackt und schon ging es in die Stadt, wo eine Familienfeier in der Osteria (Radisson) stattfand. Einige Gesichter hatte ich schon eine Weile nicht mehr gesehen. Wieder erkennt man sich ja trotzdem. Das Buffet war okay bis gut, für den Ruf der Lokalität allerdings eher enttäuschend. Während des Mittags wurde ich von S. und K. kontaktiert zwecks Abendgestaltung. Erstere hatte Freikarten fürs Theater und Zweitere wollte an den Strand (Warnemünde). Wirklich reizvoll fand ich beide Optionen nicht. Nach der Familie kam die Technik. Mit kleiner Verzögerung begann ein weiteres Techniktreffen in den LOHRO-Redaktionsräumen. Thema unter anderem: ein Server, der besuchsweise vorort bedient werden konnte. Ich widmete mich ein paar Windows-Rechnern.
Dann wurde es Zeit für meinen allerersten Besuch im Volkstheater Rostock – zur Premiere von “(No) Satisfaction”, einem Stück über die Wahrnehmung früherer Formen der Unterhaltungsmusik in der DDR. Klingt öde, wurde allerdings ziemlich gut umgesetzt – bis auf das abrupte Ende vielleicht. Für die Feierlichkeiten im Anschluss nahmen S. und ich uns nicht viel Zeit, da wir noch einkaufen (quasi in letzter Minute) und was essen wollten. Einen REWE- und El-Waleed-Besuch später, überlegten wir noch, inwiefern der Tag zu Ende sein sollte. S. schlug den direkten Heimweg vor, ich hingegen ging nochmals zu LOHRO, wo ich mehr oder weniger Zeuge einer weiteren Sternradio-Sendung wurde.

u_bird_2015_fete-hro21.06.15 : Ich war kaum vom Sport zurück, da meldete sich auch schon K. wegen der Übergabe des Geburtstagsgeschenks für S., was dann auch just eine Stunde später stattfinden sollte. Ich denke, ihr gefiel das “Kunstwerk” sowie mein Geschenk. Wir saßen eine Weile in der Küche, die Runde beschloss den Aufbruch Richtung Strand, und ich ging zu LOHRO, von wo aus ich ein paar Musikredakteure zum Auftakt der “Fête de la Musique” zum Margaretenplatz begleitete. Endlich ergab sich damit für mich die Gelegenheit, u.bird live zu erleben. Und eben jene Band war aus meiner Sicht ein Highlight. Während der Umbauphase ging ich mit G. zu VEIS und freute mich sehr über die Tatsache, dass die Sorte “Weiße Schokolade / Matcha” wieder im Angebot war. Zudem kostete ich erstmals “Tonka”-Eis, was mich an Kaffee- bzw. Gewürzkekse erinnerte. Weiter ging es zu anderen Bühnen in der KTV, deren Darbietungen nicht so ganz meinen Geschmack trafen. Im PWH gab es bei unserer Ankunft gerade eine kleine Kapelle, die Cover-Versionen spielte, und einen Burger-Stand, der 1A vegane Burger im Angebot hatte. Später gesellten sich noch H. und J. zur Runde, und wir teilten uns gewissermaßen auf. Zunächst sättigten mich Kartoffeldippers beim Vegangster und danach noch eine Kugel Schokoeis von VEIS. Und wieder ging es eine Runde um den Kiez, vorbei an Bühnen, die meine Aufmerksamkeit nicht so ganz halten konnten – bis zum PWH, wo ich unter anderem eine Wette verlor und auf S., C., M., S. und K. traf. Bei LOHRO holte ich noch ein paar Sachen ab, konnte den Kollegen des Phlegmaexpress behilflich sein, widmete mich in Windeseile meinem Blog-Projekt und war dann schon auf dem Weg in den Hackspace, nur um von dort aus wieder Richtung Stadthafen und dann KTV unterwegs zu sein.
Ich weiß nicht, wie diese Kurzfassung wirken mag, aber ich war am Ende des Tages… müde.

Es verbleibt über 2920 Wörter später (, die nicht alle in einer Session geschrieben wurden)
F.

Logbuch : Themenabende am 2. Advent

Dezember 8, 2014

Nachtrag zum 04.12.14 : Nach der Arbeit kümmerte ich noch um ein paar Songs fürs Radio und beschloss, zur Abwechslung mal wieder Abendessen zu kochen. Das Ergebnis war ein Berg Nudeln mit leicht scharfer Tomatensauce. Kurz vor einem Fresskoma schaute ich noch im Hackspace vorbei, wo die Gemütlichkeit durch gelegentliche musikalische Aussetzer in der Playlist unterbrochen wurde.

05.12.14 : Frühschicht am Freitag. Richtig wach fühlte ich mich eigentlich erst ab der dritten Stunde „on air“. Und selten hatte ich so viele Infos zum Einbauen. Tagsüber wurden nebenbei Details für einen Filmabend verabredet. Und am Abend besuchte ich erstmals den neuen Lidl in der KTV. Ich war ein wenig entsetzt, dort keinen Bananensaft zu finden, aber manch andere Angebote waren schon fast unschlagbar.
Zu Hause gönnte ich mir ein ausgiebiges Abendessen. Wirklich Pläne hatte ich keine für diesen Freitagabend. Das war mir auch ganz recht so, da die folgenden Tage schon beinahe vollgepackt waren. Und so störte es mich auch nur wenig, beim Reinhören in Musik von How To Dress Well frühzeitig ins Traumland zu entschwinden. Gerade zwei Songs hatten in dem Kontext irgendwie äußerst gute Charakteristika. Vom kompletten Album „What Is This Heart?“ habe ich allerdings noch keinen gefestigten Eindruck. Gegen 22 Uhr brach ich die „Halbschlaf-Phase“ zu Gunsten der „Vollversion“ ab.

06.12.14 : Welch ein Vergnügen, sich beim Start ins Wochenende Zeit lassen zu können. Das fehlte mir seit 3 Wochen. Im Tagesverlauf arbeitete ich eine kleine ToDo-Liste ab – mit sehr weichen Zeitangaben. Wenn sich Dinge um eine Stunde verschieben sollten, würde mir das nicht die Ruhe rauben. Mehrere Einkaufstouren waren für bestimmte Vorbereitungen nötig. Und letztendlich klappte auch alles einigermaßen nach Plan.
Am Abend fand bei G. ein Trash-Filmabend statt, den wir mit edlen Getränken und leckeren selbstgemachten Pizzen aufwerteten. Die Filme wurden auch ihrem Ruf gerecht: sowohl „Piranha 3DD“ als auch „Rubber“ sind 1A-filmabend-gerecht, wenn man in entsprechender Gesellschaft ist. Andererseits verpasst man bei den Werken auch nicht wirklich was. Allein sollte man seine Zeit nicht für solch minderwertige Unterhaltung hergeben. Der Ruf nach einem dritten Film war an diesem Abend entsprechend klein.
Kleiner Einschub: der Kurzfilm „Too Many Cooks“ war eine der gelungensten Ablenkungen vom Trash an diesem Abend. Kannte ich davor nicht.

07.12.14 : Obwohl ich am Sonntag früher als gedacht aufstand, war ich dann doch schon wieder fast in Eile, als ich mich auf den Weg Richtung LOHRO machte. Ich unterschätzte die Dauer eines Kopiervorgangs. Lange nicht mehr bei einer Charts-Sendung dabei gewesen – vor allem, seitdem das Format etwas aufgestockt wurde. Während wurde von K. schon mal das Essen vorbereitet. Und für so einen Süßkartoffel-Auflauf kann das schon ganz schön Zeit beanspruchen. Nach der Sendung besuchte ich S. kurz, um mir ein Franzbrötchen (frisch) aus Hamburg abzuholen. (Ja, klingt komisch, ist aber so gewesen.) Rechtzeitig zu meiner Rückkehr war der „karibische“ Auflauf schon fast fertig. Schmeckte auch sehr gut. Am Nachmittag beschäftigte ich mich mit einem Beitrag, für den ich auch relativ schnell den Text einsprechen konnte. Nur das Schneiden wird noch einiges an Zeit kosten.
Zum Abend lud C. zu einem Doctor-Who-Abend ein. Nur gab es scheinbar ein kleines Kommunikationsproblem, da U. und ich dann eine Weile zu früh da waren. Wir halfen kurzerhand beim Texten eines Hörspiels, dessen Deadline nur noch Stunden hatte. Schließlich wurde ein themenbezogenes Gesellschaftsspiel aufgebaut, dessen eingebaute Technik zuweilen für sehr laute Unterbrechungen sorgte. Und dann schauten wir noch das Weihnachtsspecial mit Kylie Minogue, welches mir sehr gefallen hat. Da verspürte ich gleich wieder die Laune an mehr „Doctor Who“.
Einen eher ungewöhnlichen Abschluss des Abends machten dann Schallplatten aus den 80er Jahren aus, die anlässlich eines Geburtstages für Stimmung sorgten.

Ausblick: für diese Woche steht mindestens ein Kinoabend auf dem Plan – und ausreichend Gelegenheiten, bei LOHRO Zeit zu verbringen…

Es verbleibt relativ gut in die neue Woche gestartet
F.

Keine Panik trotz Titanic (Bowle)

November 19, 2014

Es ist wieder etwas mehr Zeit vergangen, so das ich mir das Label „Wochenrückblick“ eigentlich sparen kann… aber wieso und was und wie?

10.11.14 : „Nur für den Kick, für den Augenblick?“ Nein, keine Ahnung, warum ich mich wieder zu einem Wochenstart um 4 Uhr morgens überreden ließ. Vielleicht wollte ich den Grad der Gutmütigkeit für diese Woche steigern. Und was für eine Woche es werden sollte. Und ja, einen gefühlten 13-Stunden-Arbeitstag kehrte ich abends heim, wollte eigentlich nur was essen und kurz den Eintrag fürs Muikjournal fertigstellen, geriet dann doch wieder in Leselaune und arbeitete mich abermals ein gutes Stück durch „Persepolis“.

11.11.14 : Sehr zu meiner Freude konnte ich am Dienstag wieder ausschlafen, bewältigte den Tag routiniert und ließ am Abend dann die Seele baumeln, wenn auch ein paar Dinge geplant werden wollten.

12.11.14 : Planung war auch ein Stichwort für den Großteil des Mittwochs. Ausnahme bildete da nur mein Essen, für welches ich tatsächlich erst nach 20 Uhr die Gelassenheit fand. Zuvor war ich mit meinen Vorstellungen für die Rotation beim Treffen der Musikredaktion eher nicht so erfolgreich. Na ja, so verschoben sich dann eben ein paar Titel in die „eigene Abteilung“. Im Hackspace erzählte ich irgendwie viel, sah bei der Bastelei an einem Schrank zu und blieb bis zum Ende.

13.11.14 : Am Donnerstag war meine Spontanität gefragt, denn ein Termin für 11 Uhr verschob sich dann mal eben auf den Nachmittag. Bei LOHRO fand ich indessen mit großer Freude die Antwort auf eine Musikanfrage, die mich ganz schön aus dem Häuschen geraten ließ, und dann noch mehr Aufgaben für die Sendungsvorbereitung als erwartet sowie einen ruhigen Platz in der Küche. Das Mittag von P. wurde abgesagt. Ich probierte die Blaubeer-Milch einer großen Marke, die mit „limitiert“ meine Aufmerksamkeit fand. Fazit: nicht so dolle. Der verschobene Termin kostete mich dann auch noch mehr Zeit als ich wollte und schon war ich wieder in Eile. Die Studiogäste waren verfrüht da und brauchten ein wenig Technik-Support. Icloud wollte die Notizen nicht so schnell synchronisieren, wie ich das gern gehabt hätte. Und und und…
Da bemerkte ich erstmals die Vorteile einer Morgensendung: weniger Gewusel weil früh 😛
Im Laufe des Nachmittags klärte sich dann die Abendgestaltung. Und ja, gewissermaßen ließ mich das schon wieder ein wenig hetzen, weil ich noch fürs Abendessen sorgen musste.
Erst als ich abends im MAU-Club die Darbietung der Sailing Conductors genießen konnte, kam ich gewissermaßen zur Ruhe.

14.11.14 : Schon mal für 14 Leute gekocht? Ich seit diesem Freitag schon. Aber zuvor schleppte ich erst mal Zeugs beim Einkauf in zwei Netto-Läden. Ich war mit den zwei Töpfen Chili eigentlich zufrieden, wobei die vegetarische Variante etwas traurig und einen Tick zu scharf wirkte. (Ein Hoch auf Streukäse.) Und auch die Geheimzutat wurde nicht erschmeckt. (Gruß an G..) Am Nachmittag wuselte ich noch etwas im LOHRO-Studio herum, bevor ich wieder in der Küche aktiv wurde. Projekt Teufelskuchen (der heißt so) – und das im Doppelpack. Im Nachhinein fand ich es gar nicht so wild, von der Sorte gleich zwei Bleche hintereinander zu backen.
Für den Abend stand eine bittersüße Zusammenkunft anlässlich M.’s Abschied auf dem Plan… wobei manche Dinge an dem Abend wohl alles andere als geplant waren. Aber hey, einmal Taylor Swift im Karaoke-Modus gibt es auch nicht alle Tage. Ebenso die Gelegenheit, in so einer Runde in den Geburtstag reinfeiern zu können.

15.11.14 : Ich sagte mir mehrfach „es könnte schlimmer sein“, als ich übermüdet an meinem Geburtstagswochenende aufstand und dank Kopfschmerzen so gar keine Lust verspürte, all die Aufgaben abzuarbeiten, die es noch zu erledigen galt. Einkaufstouren, Tomatenbutter anrühren, Transport, Aufbau…
Na ja, aber spätestens als die Gäste auf der Käpt’n Piet eintrafen, war all das vergessen. Der Abend wurde lecker, lustig und laut. Und so wie ich das vernahm, hatten die Leute auch ihren Spaß. Ach, und die Titanic-Bowle kam nicht nur erfreulich gut an, sondern hinterließ keine Reste. 🙂

ResteFix_nov1416.11.14 : Einmal mehr übermüdet ging es am Sonntag für mich überwiegend um den Abbau. Einen Teil lagerte ich in der LOHRO-Küche zwischen, wo es sich dann am Nachmittag noch ordentlich schlemmen ließ. Sogar für den Hackspace hatte ich noch Reste.

17.11.14 : Trotz Urlaub fühlte sich mein verlängertes Wochenende alles andere als entspannend an, als ich am Montag in den Alltag zurückkehrte. Und verplant war der Tag auch. Am Abend sah ich im LiWu den Film „Im Labyrinth des Schweigens“. Ich gab einer deutschen Produktion also wieder eine Chance. Der Film war etwas dröge, aber für ein bescheidenes Format und bei dem doch eher anstrengenden Thema gut ausbalanciert. Uneingeschränkt kann ich den Film nicht empfehlen, aber für interessierte Gemüter sollte damit gute drin sein. (7/10)
Im Anschluss wertete ich das Gesehene noch mit G. in der KTV aus, bevor mir zum Tagesabschluss noch ganz neue Geschmackswelten eröffnet wurden. Dafür opfere ich doch gern die eine oder andere Stunde Schlaf.

18.11.14 : Routine? Ja, nicht so ganz, aber ich bin auf dem Weg dahin. Als Vorbereitung auf den nächsten Kinoabend eilte ich zur Mittagspause kurz in die Innenstadt. Auch am Abend war Eile geboten, denn nach dem Training wollte ich noch zur Versammlung des Kulturnetzwerks in die Frieda 23. Und dort hatte I. sogar noch Essen zu bieten. Das war bei einer sonst ziemlich langwierigen Veranstaltung auch eine erfreuliche Abwechslung. Als dann irgendwann zur späten Stunde ein neuer Vorstand gewählt wurde, vermerkte ich allseitiges Aufatmen. Mit A. erzählte ich noch eine Weile und so kam ich nur eine Stunde später als gewollt nach Hause.

19.11.14 : Der Mittwoch war wieder vollgepackt mit Terminen. Zwei Praktikanten wollten betreut werden. Ich finalisierte noch ein paar Entwürfe für Radio-Dinge. Die Musikredaktion traf sich. Meine „Einbring-Quote“ stieg wieder auf über 50%. Im Anschluss fand die erste Redaktionskonferenz unter dem neuen Redaktionsausschuss statt – und das wurde entsprechend wort- und meinungslastig. Schließlich landete ich wieder im Hackspace, wo ich noch ein paar Infos aus einem Workshop mitnehmen konnte.

Es verbleibt mit viel auf der ToDo-Liste
F.

Logbuch : Pfingsten 2014

Juni 11, 2014

Ja, auch ein verlängertes Wochenende muss nicht bedeuten, dass mir das Zeitmanagement hinsichtlich Bloggerei besser gelingt. Aber dafür kamen mir die Feiertage doch irgendwie gelegen.

montagsbalkon_201402.06.14 : Highlight des Tages (am späten Abend) war zweifellos der (wohl letzte) Montagsbalkon in der KTV. Im Nachhinein finde ich es schade, dass ich die Gelegenheit nicht früher wahrgenommen habe. Aber so danke ich lieber P., der mich am Wochenende daran erinnert hat.

03.06.14 : Der Abend war für einen Dienstag erneut mit viel neuer Musik verbunden. Das diente einerseits der Vorbereitung für Mittwoch… als auch in diesem Fall für Donnerstag.

04.06.14 : An diesem Mittwoch hatte ich ordentlich Material zum Vorstellen in der Musikredaktion und ein Teil schaffte es auch in die Automation. Danach ging es kurz zum Einkauf und dann auf in den Vereinsraum namens Hackspace, wo ich erstmals ein furchtbar grelles Pony-Kampfspiel ausprobieren durfte.

05.06.14 : Ein zweites Mal „fuhr“ ich den Homerun – und wieder gab es eine Neuerung: Studiogäste. Natürlich war ich einigermaßen gut vorbereitet. Und die Leute von Wooden Peak sind auch sehr nett und unkompliziert. Im Anschluss an drei Stunden Sendung waren die LOHRO-Räumlichkeiten wie ausgestorben. Eine Weile später traf ich mich mit G., um den Tag mit einem prima Kinoabend ausklingen zu lassen.
„Maleficent“ besticht einerseits durch sehr schöne Optik und andererseits durch die Hauptdarstellerin. Da nahm ich einige Makel in der Handlung gar nicht mehr sonderlich wahr. Ein schöner Märchenfilm. (8/10)

06.06.14 : Einen Freitag, der mit einer Reise in die Heimat endet, hatte ich schon lange nicht mehr. Es bot sich an, weil viele Freunde ebenfalls nicht mehr in der Stadt waren. Unterwegs kam ich sogar wieder einmal zum Lesen, aber dieses Sachbuch über Medienmanipulation ist etwas dröge geschrieben. Keine Ahnung, wann ich das beende… oder ob.

07.06.14 : Highlight des Tages war eine Familienfeier, bei der ich am Elektrogrill agieren durfte. Oder mit anderen Worten: alle wurden satt. (Salat gab es auch.)

08.06.14 : Auswärts frühstücken ist auch eher eine Seltenheit geworden. Das Angebot bei „Omas Küche“ kann sich sehen lassen. Am besten war der frische O-Saft. Tagsüber las ich einen ganzen Schwung der neuen Comic-Serie „Batman Eternal“, welche an sich ganz okay geschrieben ist, aber auf mich nicht sonderlich originell wirkt.
Am Abend versuchte ich mich ein zweites Mal an Risotto. Die Brühe war etwas stark und der Käse leicht suboptimal, aber das Resultat schon sehr lecker. (Kein Foto.)
Der Film zum Abend war „Lachsfischen im Jemen“, leichte Unterhaltung mit guten Schauspielern.

09.06.14 : Es gab noch Rest-Cola, die ich „vernichten“ durfte. Außerdem Berieselung in Form unterhaltender TV-Sendungen. Und ein kleiner Spaziergang im Sonnenschein durfte auch nicht fehlen. Nur nach dem Abendessen war ich etwas übersättigt.

10.06.14 : Absolut nichts Besonderes kann ich für diesen Dienstag verzeichnen. Ich sah eine Folge der „Late Late Show“ mit Ricky Gervais als Gast, der sich darüber amüsierte, wie konzeptlos die Sendung erscheint. Und genau deshalb mag ich die Show, dachte ich.

11.06.14 : Heute verlief bisher vieles nach Plan. Es gab zwar schon entspanntere Treffen der Musikredaktion, aber das lässt sich ja nur schwierig vorhersagen. Beste Nachricht des Tages: M. wird demnächst seine erste Sendung „fahren“. Ja, irgendwie freut mich das.

Es verbleibt nach etwa 500 Wörtern
F.

PS: als Bonus noch eine Musikempfehlung. „Later… when the TV turns to static“ von Glasvegas klingt sehr schön. Anspieltipp: „Secret Truth“

Logbuch : ein Hauch von Sommer

Juni 5, 2013

Wenn ich an die Tage seit dem letzten Eintrag denke, habe ich den Eindruck, dass der Spaßfaktor in diesem Jahr nicht mehr besser werden könnte. Ja, das heißt sowohl, dass es mir gut geht, aber auch, dass ich nicht sorgenfrei lebe. Aber wer tut das schon?

Am Dienstag vor einer Woche wurde mir von amtlicher Seite geraten, wegen der Zukunftsplanung weiterhin am Ball zu bleiben. Sehr verständlich zwar, aber für mich dennoch etwas überflüssig, weil ich nicht untätig bin in dieser Hinsicht. Zum Abend war ich erneut in der glücklichen Lage, mit M. zu L. fahren zu können, wo viele bekannte und neue Gesichter das Couchsurfing-Event verschönerten. Außerdem erhielt ich ein paar Hinweise zu (überraschenden) Details des letzten Besuchs, die mir entfallen sind.

me_2013-05Der letzte Mittwoch wurde zum Tag der Woche. Nicht nur habe ich ein leicht vernachlässigtes Notebook von mir reaktiviert und mit Updates versorgt. Nein, ich wurde zu einem späten Mittagessen eingeladen. Nun kann ich sagen, warum M. neuerdings berechtigt „meisterlich“ kocht. (Stichwort Schweinebraten) Nebenbei schauten wir „The Cabin In The Woods“, dessen Handlungsverlauf ich seit der Kinosichtung noch relaitv gut nachvollziehen konnte. Nebenbei verabredete ich mit L., dass wir uns am Dobi treffen, damit C. weitere Punkte seiner Bucket List abarbeiten konnte. Einen mega-scharfen Hotdog später genehmigten wir uns auf der anderen Straßenseite Frozen Yogurt bzw. einen Frozen Yogurt Shake in meinem Fall. (Lecker lecker.) Wir beschlossen, den sonnigen Tag für einen Strandbesuch zu nutzen. Zuvor war ich mit M. noch kurz im KTC. Danach fuhren wir nach Eversagen, holten L., C. und E. ab und nahmen den „Schleichweg“ nach Warnemünde. (Stichwort Geschwindigkeitshügel) Am Strand angekommen machten wir es uns auf einer extravaganten Decke bequem, während C. und M. mal eben ins Meer liefen – einer davon sehr spontan. Wie gut für den durchgenässten Teil der Gruppe, dass noch die Sonne rauskam.
Ich steuerte noch etwas Musik durch meinen iPod bei und hatte das seltene Gefühl, einen perfekten Moment erleben zu dürfen. Für ein paar Minuten war alles im Hier und Jetzt, mit der Welt verbunden – Meeresrauschen inklusive.
Dementsprechend überraschte mich die Antwort auf die Frage, wie spät es denn sei. Glücklicherweise hat der REWE in Warnemünde bis 22 Uhr auf. So versorgten wir uns mit Abendessen und Zutaten für ein geplantes Frühstück am Folgetag. Wo? Na, bei L. natürlich.
Dort gab es noch ein paar köstliche Fruchtshakes (mit Erdbeeren), bevor M. und ich wieder in die KTV fuhren, wo er dann seinen Rechner „wiedererwecken“ konnte (dank neuem Ladekabel). Wir aßen noch was und schauten ein paar Folgen „The IT-Crowd“. Derweil erreichte uns die Nachricht, dass das Frühstück um eine Stunde vorverlegt werden musste, weil E. sonst nichts davon hätte.
Tja, und so kam ich gegen Mitternacht nach Hause und stand vor der Wahl, ob ich meinen Beitrag (Himbeerpudding) noch zu später Stunde anfertigen würde oder doch eher in der Frühe des nächsten Tages. Ich gestehe, dass mir die Entscheidung ziemlich leichtfiel.

p-eggsMit gut abgekühlten Schalen Pudding ging es am Donnerstag also erneut nach Evershagen – für ein australisch angehauchtes Frühstück der Extraklasse. Oh, wie war das reichhaltig. Erstmals aß ich pochierte Eier. Und dazu gab es eine unglaublich intensive Sauce Hollandaise. So intensiv (würzig), dass sie einem bei Erstkontakt fast den Atem nahm. Jeder wurde auch mehr als satt.
Für den Nachmittag verabredete ich mich mit S. zum Kinobesuch für „The Big Wedding“, einer ziemlich überdrehten romantischen Komödie, die nur wegen der Besetzung punkten kann. (6/10)
Beim anschließenden Einkauf fand ich endlich Pistazienpudding. Der wird bald getestet werden.

Am Freitag beschäftigte ich mich mit weiteren Anschreiben – den ganzen Nachmittag. Fürs Abendprogramm ging ich zu S., wo uns B. besuchte – für einen munteren Spieleabend. „Mensch ärgere dich nicht“ habe ich natürlich nicht gewonnen – und Sopio leider auch nicht. War trotzdem lustig,

Fürs Wochenende unternahm ich abermals einen Ausflug in die Heimat, wo ich wieder Zeit zum Lesen und viel Ruhe fand.

Am Montag erreichte mich eine merkwürdige Anfrage von C. wegen eines „Geheimprojektes“, bei dem ich meine Hilfe anbot. Einen spontane Tour in Industriegebiet später stand dann fest, dass die Umsetzung am Abend stattfinden sollte. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Und auch so lernte ich ein paar neue Eindrücke der KTV kennen. Derweil wartete M. mit Hiobsbotschaften zu seiner Gesundheit auf.

Diese bedeuteten unter anderem, dass wir gestern vorzeitig von ihm Abschied nehmen mussten. So saßen wir auf dem Margaretenplatz, scherzten, genoßen das Wetter und köstliches Eis von der Eisscholle. Im Anschluss fand ein weiterer Stammtisch im Pirat statt, von dem aus noch der ST-Club aufgesucht wurde. Ich denke, dass alle ihren Spaß hatten.

Heute knüpfte ich erste Kontakte mit den Leuten von LOHRO, dem Lokalradio von Rostock. Grund war meine Neugier hinsichtlich der Möglichkeit, sich mit der Musikredaktion austauschen zu können. Im Freigarten fand dann ein Meeting zur Konzeption eines Formats statt, bei dem ich unter anderem lernte, wie die Kategorien zur Musikeinteilung lauten. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird und inwiefern ich mit meinem Musikgeschmack anecke oder nicht. 😉

Es verbleibt mit dem nächsten Puddingauftrag
F.

Logbuch : Oscars und ein Tiefseetaucher

März 3, 2013

Nach ein paar gedankenbezogenen Einträgen gibt es hier (zu gewohnter Zeit) einen Wochenrückblick:

In der Nacht zum Montag habe ich noch fleißig gebloggt, mich dann aber nicht auf die Live-Berichterstattung zur diesjährigen Oscar-Verleihung eingelassen – trotz Urlaub. Nein, stattdessen bin ich am Montag-Vormittag in Krisenstimmung vor die Tür gegangen, weil ich nicht wollte, durch irgendeine Zeitungstitelseite oder Radioansage über Gewinner informiert zu werden. Und es hat geklappt. Am Nachmittag habe ich ohne Vorwissen die Oscars 2013 (bei zeitsparender 1,3-facher Geschwindigkeit) gesehen inklusive des heiteren Specials der Jimmy-Kimmel-Show. Ergebnis: ich fühlte mich unterhalten und war mit vielen Entscheidungen der Academy sehr glücklich. („Life Of Pi“ wurde zum Abräumer des Abends.)

Der Dienstag war wohl mein termin-reichster Tag der Woche – und alle konnte ich bewältigen. Der Tag ließ sich dann ganz entspannt beim Couchsurfing-Treffen im „Stadtkind“ ausklingen, wo wieder viele Gesprächsthemen behandelt wurden. Unter anderem erzählte J. vom „Median“, eines alternativen Szene-Lokals, das man erst mal finden muss. (Ob ich diesen Ort je von innen sehen werde?)

Am Mittwoch fiel mir wieder ein, dass ein besonderes Fußballspiel auf dem Plan stand – und dieses wurde sogar nicht den Pay-TV-Sendern überlassen. (Ja, so genau kenne die Aufteilung der Senderechte nicht.) Und da war ich so „frei“ und lud mich bei S. zum Schauen ein, die sich das Spektakel auch nicht entgehen lassen wollte. Ich glaube, dass sie trotz Angeschlagenheit und unschönem Spielendstand wie ich einen netten Abend hatte. (Falls nicht, möchte ich bitte informiert werden.)

Der Heimweg von der Arbeit fiel mir am Donnerstag (wie vermutet) nicht so leicht – und das lag nicht an der Masse meiner Taschen, die nebst Rechner die restlichen persönlichen Gegenstände des Raumes enthielten, den ich gern „Büro“ nannte. Weniger Zeug woanders führt zu mehr Zeug in den eigenen vier Wänden – und damit zu „Sortier-Bedarf“.

Das fiel mir nicht zuletzt Freitag auf, obwohl ich noch ein paar Vereinbarungen wahrnahm – und somit auch die Sonnenstrahlen draußen. Abends vereinbarten G., U. und ich eine Zusammenkunft im Geier, zu dem sich C. noch gesellte, die uns an ein paar Grundlagen des Projektmanagements erinnerte. U. hatte sichtlich Spaß daran, mich nach (für mich) schlimmeren Filmen als „Total Recall“ (von 2012) zu fragen. Für mich begann der Spaß dann erst, als wir im Farellis noch eine freie Sitznische fanden und ich die Gelegenheit nutzen konnte, um etwas zu kosten, von dem ich zuvor nur gehört habe. Die Bestellung aufnehmend fragte mich die nette Bedienung sogleich, ob ich denn gut gegessen hätte – so viel also zur Legende um besagte „Kostprobe“. (Fun Fact: hatte ich eigentlich nicht an dem Abend.)

screen-captureIm Nachhinein kann ich dieser „Challenge“ noch das „Schlummifix-Prädikat“ AAA verleihen, denn schlafmäßig verlief zum Samstag alles wunderbar. Noch kurz einen Einkauf an den Tagesbeginn gestellt, und ich konnte im Anschluss mit G. zu Y. gehen, wo uns „American Pancakes“ erwarten sollten. Die Zubereitung bzw. der Verzehr war reichlich improvisierter Natur (Stichwort Pfannenwender-Alternative), denn die Milch war „dünn“ und ein Sirup nicht mehr gut. Insofern würde ich der (importierten) Mischung durchaus noch eine Chance geben und gegebenenfalls erst dann beschließen, dass solche „Kuchen“ nichts für mich sind.
Am Nachmittag sah ich eine abermals sehr unterhaltsame Episode „Real Time with Bill Maher“ und zum Abend erfasste mich eine Lese-Laune wie schon lange nicht mehr. Und so las ich viele Comics – das Meiste „Batman“- oder „X-Men“-bezogen. Und dann beschloss ich, für einen Samstag relativ früh ins Bett zu gehen.
(Da fällt mir ein, dass ich neuerdings versuche, geschaute Episoden bei „trakt.tv“ zu bewerten. Das nur nebenbei.)

Heute begann ich den Tag mit „SNL“, einem kleinen Frühstück und einem Spaziergang in die Innenstadt, wo ich mit P. „Quartett“ im Kino gesehen habe. (Na? Hat jemand gemerkt, dass ich bis Sonntag sonst keinen Kinobesuch in dieser Woche gehabt hätte?) Der Film war sehr schön – und ein halber „Landschaftsporno“. Das Filmteam muss ja zu Drehzeiten echt super Wetter in Taplow, England, abgefasst haben, dass da so viel Idylle auf die Leinwand gezaubert werden konnte. (Ob das bei einem schottischen Setting ebenfalls möglich gewesen wäre?) Na, wie dem auch sei, der Film war schön, aus meiner Sicht auch kinowürdig, was mich froh macht, diesen Besuch noch nachzuholen.
Am Nachmittag war ich dann wieder an der frischen Luft (inklusive Sonne) und konnte mit G. beobachten, wie eine Horde Teenager irgendwelche flashmob-artigen Aktionen am Pornobrunnen und in der Breiten Straße unternahmen. Ach, und ich weiß nun, wo die amerikanische Burger-Bude ist, welche sogar (festhalten!) Root Beer und Cream Soda (der Marke A&W) im Angebot hat. Oh happy day! (Leider war da zu.) Und damit nicht genut: es sieht so aus, als ob die „Eisscholle“ in der KTV in etwa 2 Wochen wieder geöffnet ist.

Und wo ich schon bei der Zukunft bin: folgende Filme könnte ich mir demnächst anschauen: „Die fantastische Welt von Oz“, „Nachtzug nach Lissabon“, „Hitchcock“, „Immer Ärger mit 40“, „Sightseers“, „Jack and the Giants“ und „G.I. Joe: Die Abrechnung“.

Es verbleibt auf „Family Guy“-Entzug
F.

Lift me up

August 12, 2012

Manchmal höre ich gern in Alben rein, die irgendwie vom Radar verschwunden sind. Erinnert sich noch jemand an das Album „Bionic“ von Christina Aguilera von 2010? (Also damals, als sie noch schlank war.) Es wurde mit relativ viel Tamtam angekündigt und ist dann mehr oder weniger „untergegangen“ – vielleicht wegen zu viel Belanglosigkeit. Nun könnte man meinen, dass es richtig so ist. Aber wie viel anderer (belangloser) Pop-Output wird dank Hype gepusht wie sonst was. Na egal.

Zum Wochenrückblick:

Montag wurde mehr oder weniger spontan zum Kinoabend. „The Dark Knight Rises“ gehört damit zu den von mir am häufigsten gesehenen Filmen dieses Jahres. Davor gab es noch lecker Döner (inklusive exotischer Limonade) in der KTV. Leider wurde meine Bestellung (ohne Zwiebeln, mit Käse) ignoriert und ich bekam das Standard-Produkt. (#1)

Dienstag sollte es eins der ungewöhnlichsten CouchSurfing-Treffen unserer lokalen Community geben. Trotz frischem Wind ging es an den Stadthafen, dann kurz zum Dobi, auf den Kanonenberg und wieder an den Hafen. (#2)

Mittwoch war wieder regulärer Kinoabend – dieses Mal mit der (von mir lang erwarteten) Premiere von „Prometheus“, dem neuen SciFi-Film von Ridley Scott. Ich werde hier keine große Kritik verfassen und komme gleich zum Fazit: Der Film hat auffällige Schwächen in der Handlung, kann aber personell sowie technisch sehr gut punkten. Eigentlich ein Dilemma für Cineasten. Aber es gibt Schlimmeres. (#3)

Donnerstag ging es zur Eröffnung auf die diesjährige HanseSail. Und holla, was war das ein Andrang. Gutes Wetter und Prominenz machen es möglich. Wichtiger war mir persönlich der Genuss-Faktor durch exotische Snacks und die gab es auch. Ich hatte ungarisches Fladenbrot, ein Grillfleisch (mit Knochen) und den obligatorischen Slush-Drink (Stichwort Gehirnfrost).

Am Freitag hatte ich auf einer Feier das seltene Erlebnis, für mein T-Shirt gelobt zu werden. Es war eins von „The Sounds“, welches ich einst bei eBay ergattert hatte, nachdem ich traurig feststellte, dass es im aktuellen Bestand keine schönen Fan-Sachen gab. (#4)

Der Samstag begann relativ entspannt und führte mich sogleich in die Innenstadt, wo ich die Science@Sail aufsuchte. Grund war neben dem aktuellen Programm der Schauvorlesung ein Gastvortrag zum Thema Titanic. Das Besondere daran ist, dass der Professor ein meisterhafter „Erklärbär“ ist, wenn es um das Verbinden von Unterhaltungsmedien mit Naturwissenschaft geht. Im Anschluss daran war ich mutig und wagte mich erneut auf die HanseSail (und das am Samstag, wo ich sonst ein Bogen um das Areal machen würde). Aber was tut man nicht, wenn Freunde in der Stadt sind.
Zum Abend hin waren wir nicht nur in einem Fahrgeschäft (inklusive Überschlägen), sondern sogar im tiefsten Trubel der Feierwütigen (Stichwort Party-Turm). Mir wurde da schon ein wenig mulmig bei all dem Gedränge. Mein Instinkt wurde leider bestätigt, als ein paar Ruhestörer anfingen inmitten der Menge Feuerwerksutensilien losgehen zu lassen. Na ja, aber da waren wir schon fast auf dem Rückweg. Zum Abschluss des Abends konnte eine UltraStar-Session für Stimmung sorgen. (#5)

Und heute? Heute stand ich bemerkenswert früh auf, um einen Zug in die Heimat zu nehmen. Dort angekommen ging es auch gleich auf einen Spaziergang durch den Ort. Und am Nachmittag genehmigte ich mir ein paar Stunden PS3-Gedaddel.

Anmerkung: Die Nummerierung bei der Rekapitulation des Wochengeschehens bezieht sich auf Tage, an denen ich erst sehr spät wieder zu Hause war. Ich vermute, dass es sich dabei um eine ungewöhnliche Ausnahmeerscheinung handelt. Jedenfalls fiel mir das selten so deutlich auf, wie in dieser Woche. Hätte ich Haustier, sollte mir das zu denken geben.

Und nun zu einer Sektion, die ich bereits vor ein paar Tagen verfasst hatte, aber irgendwie (siehe letzten Absatz) nicht beenden konnte. Und zwar geht es um ein paar Eindrücke aus aktuellen Nachrichtenmeldungen: Oder auch: was mit der Welt nicht stimmt.

So ist das also. Große Firmen (und Banken) können sich durch Geldzahlungen von Vorwürfen (und damit verbundenen rechtlichen Konsequenzen) befreien. Ist das nicht ein 1A Beispiel, wie man in der Wirtschaft agieren sollte? Einfach mal allen dubiosen Angelegenheiten nachgehen. Und wenn man erwischt wird, kommt eine „kleine“ Sonderzahlung und weiter kann es gehen.
Da brechen Banken gern das eine oder andere Gesetz (Gewinn geht vor) und müssen keine Konsequenzen fürchten. Na ja, es kann auch schwierig werden, wenn man sich mit kriminellen Organisationen einlässt. Wie gut, dass Aufsichtsbehörden scheinbar immer vorerst still bleiben. Und noch schöner ist es, wenn Regierungsangehörige die Seiten zur Privatwirtschaft wechseln und dort ihr Fachwissen einsetzen können.

Und wenn mal gegen dubiose Geschäftstreiber vorgegangen wird, passiert so etwas: Minderjährige werden stundenlang verhört, weil ein Elternteil auf einer Verdachtsliste steht, die mit Steuerhinterziehung zu tun hat. Und das in einem „Vorzeigestaat“ der Demokratie und Freiheit.

Apropos Freiheit: Ein Innenministerium möchte soziale Netzwerke überwachen, um danach ihre Agenda auszurichten. Reicht das Telefon-Abhören nicht mehr? Oder erhofft man sich dadurch bessere Öffentlichkeitsdarstellung?

Ach ja, PR-Angestellte frisieren Wikipedia-Einträge von Politikern, um ein besseres Licht zu erzeugen. Da frage ich mich, ob das nicht entgegen der Intention der Wikipedia-Idee steht.

Stichwort PR: „Paywalls“ ist ein Begriff, der sich auf die Vergütung von Berichterstattern bezieht. Aktuell ist es ja so, dass sehr viele Nachrichten frei zugänglich im Netz zu finden sind. Leute können sich über viele Themen informieren. Ob diese bequeme Art des Wissenserwerbs eine Utopie ist, wäre eine Diskussion wert.
Was passiert aber, wenn Informationen nicht mehr frei erhältlich sind? Gut, bisher ist dies nur bedingt denkbar, da es meist einen Nachrichtenkonkurrent gibt, der die Meldung „unbeschränkt“ anbietet. Noch ist das vielleicht so. Und es gibt nicht umsonst Konzepte zu einer Kultur-Flatrate. Bleibt nur zu hoffen, dass es am Ende nicht an der Unvernunft von einflussreichen Minderheiten „scheitert“. Ja, wir und unsere Medien.

Das nächste Thema ist ein Klassiker (So alt wie die Menschheit?): Korruption.

Da wird behauptet, hiesige sei der Straftatbestand der Abgeordnetenbestechung nur unzureichend geregelt. Aber mal ehrlich: warum sollten sich Politiker ins eigene Fleisch schneiden? Sie sind doch auch nur Menschen. Oder welcher Bürger käme auf die Idee, freiwillig mehr Steuern zu zahlen bzw. Strafsätze zu erhöhen, die einen unter Umständen selbst betreffen? Sind wir am Ende des Tages also alle kriminell veranlagt? Ein trauriger Gedanke.

Tja, da gab es so manche Denkanstöße, auf die man vielleicht verzichten könnte. Aber was solls? Das kann passieren. Wie schönes Sommerwetter.

Es verbleibt mit gelegentlichem Bedarf nach Aufmunterung
F.