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Logbuch : so viele Premieren (in 2017)

Januar 8, 2017

Endlich ist so ein Eintrag wieder übersichtlicher…

Logbuch

01.01.17 : Irgendwann so nach 13 Uhr hatte ich wieder Interesse, wach zu sein. Es dauerte aber noch gut 3 Stunden, bis ich mich aufrappelte, um ein paar Dinge bei LOHRO abzuholen. Dort verbrachte ich einen entspannten Nachmittag, ging abends nach Hause und hatte nur noch das Ziel, endlich mein Blog zu aktualisieren – also quasi dazu den Feiertag zu nutzen.

02.01.17 : Ich hegte immer noch ein wenig Groll, dass ich diesen Montag nicht freinehmen “durfte” und schlief (vielleicht dank Frust) eine Stunde länger. Dann ging es los mit dem ersten Arbeitstag in 2017, zig-fachem “Frohes Neues” und der Erkenntnis, dass doch viele Kollegen sich diesen Tag freihalten konnten. Am Abend genehmigte ich mir die erste Sporteinheit des jungen Jahres und war dann den ganzen Abend wieder bei der “Sendungsbastelei”. Heute: Trailer.

03.01.17 : Eigentlich wollte ich diesen Tag mit Arbeit und Sport relativ kurz halten. Aber zum Abend wollte ich dann doch noch die letzten Folgen “Luke Cage” (Staffel 1, Marvel@Netflix) schauen, um einen weiteren Abschluss abhaken zu können. Die Serie entwickelte doch noch etwas an Fahrt in den letzten Folgen und auch manche Charaktere finde ich nun besser als zu Beginn. Aber im Großen und Ganzen hatten mich die ersten Staffeln Daredevil und Jessica Jones besser unterhalten.

04.01.17 : Wenn schon Kollegen bei der Begrüßung sagen, ich sähe etwas angespannt aus, ist es wohl wieder einer dieser etwas unangenehmeren Tage im Büro. Wie gut, dass ein Gemeinschaftsfrühstück für bessere Laune sorgen konnte. Ansonsten war auch die Aussicht auf den Abend schön. Ich nahm Richtung Musikredaktion den Umweg über das Hackspace-Treffen. Später war sogar noch etwas Bemusterung möglich. Und schließlich waren noch ein paar Trailer zu schneiden.

05.01.17 : Der Donnerstag in Kurzform: (stressige) Arbeit, Kinosendung, Nachbereitung.

06.01.17 : Der Arbeitstag war durchmischt mit jeder Menge neuer Musik, was ich auch gut gebrauchen konnte. Denn eine weitere Sendung stand auf dem Plan. Ich fühlte mich sehr gut vorbereitet. Zum Abend vernahm ich leichte Erkältungsanzeichen und gönnte mir eine extra-scharfe Asia-Suppe. Außerdem ließ ich mich auf einen Kinofilm ein, der mir wohl eine Weile in Erinnerung bleiben wird. Schon allein, weil ich bestimmt erstmals seit Ewigkeiten leicht weggetreten bin – kann bei einer dreistündigen Spätvorstellung nach einem 16-Stunden-Tag schon mal vorkommen. Und es machte quasi fast nichts aus, denn die Handlung von “Marketa Lazarová” ist… wirr. Und wirr ist dabei noch nett gemeint. Was für ein Drama. Einzig gut waren manch Settings bzw. Kameraeinstellungen. Den Rest hätte ich mir entweder in Kurzform oder gar als Stummfilm mit schönem Score gewünscht. Ich zum Ende hin des Films so gefrustet, dass ich mehrfach auf die Uhr schaute und mir dachte, dass ich sogar das “Pablo”-Album von Kanye West nun lieber hören würde, weil es mir mehr Erkenntnisgewinn verspricht. Auf dem Heimweg plauderte ich mit F. noch kurz darüber, der wider Erwarten irgendwie begeistert wirkte. (Ich verzicht hier auf eine X/10-Bewertung.)

07.01.17 : Die erste Heimfahrt des Jahres. Wieder mit ordentlich Schlemmerei. (Es war ja auch noch ausreichend Nahrung von den Feiertagen übrig.) Nebenbei etwas Technik-Auffrischung für die Verwandschaft… und Lesen. Ja, ich fand seit Ewigkeiten wieder die Laune, meinen Stand bei favorisierten Comic-Serien aufzufrischen. Ich fing an mit “Vision”, weil die Serie im Spätsommer abgeschlossen wurde. Wow, was für eine kleine Meisterleistung – mir einen eher lahmen Marvel-Charakter überaus stimmig und einzigartig in Solo-Form zu präsentieren. Mit massig Drama und Tiefgang. Chapeau, Tom King. Damit angefixt, machte ich mit der aktuellen Batman-Reihe (von Tom King) weiter. Und diese hat neben 1A-Artwork so gar nicht meinen Nerv getroffen. Ich möchte so weit gehen und behaupten, dass ich gedanklich selten so viel gähnen musste. Irgendwie passiert in der Serie so viel und doch so wenig, was es lohnt, in Erinnerung zu behalten. (Außer halt manch Zeichnung, die schon posterwürdig erscheint.) Um nicht mit einem “Downer” den Lesetag zu beenden, widmete ich mich wieder… “Saga”, einer Serie, die mich seit Juli 2013 nicht hängen lässt. Ich war überrascht, wie viele Hefte ich nachholen konnte. (5) Mittlweile fiebere ich Ausgabe 42 entgegen, die in wenigen Wochen den siebten (6-Hefte-)Zyklus abschließen wird und bitte bitte nicht mit Cliffhanger endet. 😛
Ach ja, ansonsten tobte ich mich wieder beim Kochen aus und ließ mich abends vom TV berieseln. Ich bin mittlerweile einer von diesen komischen Menschen geworden, die sich tatsächlich Silbereisen geben, um dann mit Phrasen wie “Boah, ist das schlecht.”, “Welcher Jahrgang ist das überhaupt?” oder “Die war auch schon mal schlanker.” zu kommentieren… (gekühlte Getränke inklusive)

Es verbleibt vor einem etwas unangenehmen Termin
F.

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Logbuch : Planung für Termine

Februar 5, 2016

Logbuch

01.02.16 : Neuer Monat, neue Woche, neuer Tag. Und dieser bestand im Wesentlichen nur aus Arbeit für mich. Als ich am späten Abend zu Hause ankam, lauschte ich interessiert einer Abendsendung. Darin wurde unter anderem Satire und Kunstfreiheit behandelt. Außerdem setzten sich die Redakteure mit Kritik auseinander, was ich stellenweise nicht so wohl formuliert empfand. Nebenbei hatte ich eine Text-Konversation über die sogenannte “New Political Correctness” – ein Thema, das mich sehr zum Nachdenken anregt. Apropos Nachdenken: Ich beschloss, meine Dankliste zu „reaktivieren“ – zumindest für diesen Monat. Zur Erinnerung: ich versuche dabei, zu jedem Tagesende etwas festzuhalten, wofür ich dankbar bin. Und Highlight des Tages: mein Saga-Band traf ein.

02.02.16 : Murmeltiertag 2016. Und ja, den konnte ich endlich richtig auskosten. Zufälligerweise fiel der Termin mit der monatlichen Kino-Sendung zusammen und so hatte ich die Idee, den Eröffnungsdialog aus dem Film zu inszenieren – zwar um 18 Uhr, aber immer hin 6 pm. 🙂 Danach ging es bei einem Treffen um Planung für eine Kulturveranstaltung im Juni. Dies ließ mich etwas erstaunt feststellen, wie sehr sich so manche Termine schon in einem 5-Monate-Radius ansammeln. Und es sind keine entspannten Filmstarts. Wiederum daran anschließend war ich mit ein paar Web-Tätigkeiten beschäftigt und konnte endlich (traditionsgemäß) “Groundhog Day” schauen. Immer noch einer meiner absoluten Lieblingsfilme.

03.02.16 : Tagsüber wurde ich etwas aufgerüttelt durch unterschwellige Kritik an meinem ehrenamtlichen Wirken. Aber zum Abend hin beruhigte sich meine Stimmung in dieser Hinsicht. In einem weiteren Treffen wurden Web-Aktivitäten behandelt, wobei mehrfach “Aufgabenverteilung” betont wurde, was mich und P. wunderte, weil wir dieser Tage wenig Möglichkeiten sehen, bestimmte Aufgaben groß aufzuteilen. Hinzu kommt in meinem Fall die Erfahrung, dass ohne Engagement kaum Resultate zu erwarten sind. Weiter ging zum nächsten Treffen ins Café Marat. Dort erschwerte die Beschallung ein angenehmes Gesprächsklima. Und auch ein paar Updates zu Langzeitthemen trugen nicht unbedingt der Erheiterung bei. Später beteiligte ich mich im Hackspace an einer kleinen Brainstorming-Session im Kontext einer Anfrage an den Verein. Ich stellte ein Quiz für eine Freizeitveranstaltung fertig. Und ich erlebte, wie die LOHRO-Webseite generalüberholt wurde. Wir hörten nebenbei das neue Album “Bloom” von RÜFÜS.

Es verbleibt dankbar für die Nachschlagemöglichkeiten an so einem Blog
F.

Logbuch : Erkältung, nein, danke

November 12, 2015

Huch, da hat sich abermals ein wenig angestaut…

Logbuch

20.10.15 : Nach der Arbeit ging ich in die Frieda 23, kümmerte mich ums Abendessen und beredete mit C. ein paar Umgestaltungsideen für die LOHRO-Webseite. Nach dem Vorstandstreffen gesellte sich noch A. dazu und wir gingen in den Geier, wo ich überraschenderweise T. traf, der von seinen Einsätzen beim “Katastrophenschutz” plauderte.

21.10.15 : Dieser Tag stand im Zeichen der Subkultur in Form eines Kultfilms, welcher diesen Tag vor 30 Jahren als Zukunft definierte. Nach sportlicher und geistiger Erschöpfung wuselte ich abermals in die Frieda 23 und schaute mit K. und C. besagte Filmreihe. Die Teile wurden durch besondere Kurzfilme in den Pausen aufgewertet. Und mir fiel auf, wie langatmig der finale “Back To Future”-Film ist, gerade in Bezug auf die fortgeschrittene Tageszeit. Ich war nach diesem Marathon auch sehr froh, dass keiner der Filme Überlänge hatte.

22.10.15 : Wie der Zufall es so wollte, hatte ich ausgerechnet am Folgetag einer Filmnacht einen frühzeitigen Zahnarzt-Termin hatte. Dieser verlief angenehm kurz, ließ mich allerdings auch etwas müde den Tag beginnen. Am Abend war ich gar nicht erst zu Hause und bin gleich nach Lütten Klein gefahren. Erster Stopp WarnowPark, um lecker asiatische Reispfanne zu essen. (Mit scharfer Sauce.) Und auch einen Abstecher im Marktkauf genehmigte ich mir, bevor ich D. am Kino traf. Wir schauten den Konzert-/Dokumentarfilm “Jumpers For Goalposts” von und mit Ed Sheeran. Die Vorstellung wurde durch eine Live-Schalte nach London eröffnet, wo es neben der Weltpremierenfeier auch ein kurzes Acoustic-Konzert besagten Künstlers gab. Es wirkte schon ziemlich exklusiv. Und der Film selbst ist auch sehenswert, selbst wenn man mit der Musik vielleicht nicht so viel anfangen kann. (7/10)

23.10.15 : An diesem Tag genehmigte ich mir wieder die Moderation der Beatbetrieb-Sendung und war ein weiteres Mal überrascht, wie viel Spaß mir die Vorbereitung macht. Ebenfalls an diesem Tag veröffentlichte Adele ihr neues Lied (mitsamt Video) und sorgte im Internet für ein großes Echo auf ihr “Hello”. Am Abend war ich dann ein wenig in Eile, um noch zum vereinbarten Zeitpunkt am Petrikeller anzukommen, wo wir in großer Runde ein mittelalterliches Festessen sowie die Live-Musik genossen. Drei Stunden später waren wir alle sehr satt und bereit fürs Wochenende.

breakfast24.10.15 : Dieses begann für mich relativ früh und verplant. Der Grund dafür war ein Workshop, den ich mit R. gestaltete. Bevor der startete, frühstückte ich entspannt in der großen Küche mit der großen Stimme von Adele via Anlage. Aus unseren 7 ursprünglich angemeldeten Teilnehmern wurden letztendlich 4, die wir gut auf die Sondersendung vorbereiten wollten. Am Abend war ich noch beim Sport sowie Einkaufen und legte mich für einige Stunden hin. Gegen Mitternacht begann ich dann mein Nachtleben in Form des Besuchs des Stadtpalastes, wo I. und J. (und noch einige andere bekannte Gesichter) das Jubiläums der “Gold Lions”-Veranstaltungsreihe feierten. Ich hatte ganz vergessen, dass der Abend Live-Musik beinhaltete, und nahm zu meiner Ankunft nur noch die letzten beiden Songs von U3000 mit. Umso mehr erfreute ich mich an den DJ-Sets, die für meine Hörgewohnheiten nur vereinzelt bekannte Melodien am Start hatten. Nebenbei achtete ich auf die Uhrzeit und kalkulierte die Stundenanzahl bis zum zweiten Workshop-Tag. Als ich mit I. und F. heimwärts ging, war diese Zahl unschön klein.

25.10.15 : Gleich nach dem Aufstehen genehmigte ich mir die Guarana-Cola, die ich mir für Anlässe wie diesen im Kühlschrank aufgehoben hatte. Kurz geduscht und schon wieder in der Außenwelt unterwegs. Der zweite Workshop-Tag verging als Anleiter flugs und die Sondersendung würde ich als gelungen bezeichnen. Am Nachmittag saß ich mit A. an Ideen für einen Veranstaltungsflyer. Dies ging bis in die Abendstunden, so dass ich mir auch gleich das vorgesehene Abendessen bei LOHRO zubereiten konnte. Auf dem Heimweg schaute ich kurz beim Hackspace vorbei und vernahm eher unschöne Neuigkeiten von V..

26.10.15 : Der Start in die Woche verlief routiniert – fast schon so belanglos, dass ich mir beinahe wie eine Drohne vorkam. Ich schrieb am Abend an meinem Musikjournal… und fertig.

27.10.15 : Auch für diesen Tag kann ich gleich zum Abend (nach der Routine) springen: Da für die erste “Stereo Roÿal”-Veranstaltung noch einiges zu planen war, traf ich mich mich C. und A. bei LOHRO und half beim Erstellen von Grafiken.

28.10.15 : Irgendwie verschob sich an diesem Mittwoch alles zeitlich etwas nach hinten. J. war zu Besuch beim Musikredaktionstreffen. Zum LOHRO-Stammtisch sind wir dann nicht mehr gegangen. Stattdessen hatten wir einen Einblick in den Musikgeschmack von S. und Oreo-Kekse.

zm_live29.10.15 : Der große Konzert-Tag war da. Nach der Arbeit traf ich mich mit J., wir gingen einkaufen und kochten in der LOHRO-Küche Abendessen eine 1A Nudelpfanne. A. kam dazu, wie aßen und gingen ins Peter-Weiss-Haus, wo Zugezogen Maskulin eine tolle Show lieferten. Im Anschluss nahmen wir noch die Möglichkeit wahr, Merchandise zu erwerben, besuchten einen Supermarkt und redeten über dies und das.

30.10.15 : Da ich mich nach der getanen Arbeitswoche nach meinem Bett sehnte, schob ich noch ein wenig Schlaf nach, bevor ich mich mit H. am Dobi traf. Wir gingen in den Geier, trafen dort K., H. und P. und bekamen sogar noch etwas von einem Fußballspiel mit. Der nächste Stopp war die WG von J., wo wir scheinbar gerade richtig kamen für ein Trinkspiel. Und schließlich machten wir uns zum PWH auf, wo es nebst Indie-Musik ein Wiedersehen mit anderen bekannten Gesichtern gab.

31.10.15 : Sehr müde begann ich das Wochenende. Und die Erkenntnis, dass sich der Bahn-Fahrplan aufgrund Schienersatzverkehr geändert hatte, wirkte auch nicht ermunternd auf mich. So kam ich erst zwei Stunden später als geplant in der Heimat an. Zum Abendessen gab es Gyros. Zum Nachtisch einen Animationsfilm mit Retro-Charme.

01.11.15 : Es deutete sich über den Tag verteilt an, dass ich mich erkältet hatte. Am Nachmittag wollte ich deswegen extra Tee. Zum Abendessen gab es Grützwurst. Ich fuhr in die Stadt zurück, gönnte mir etwas Sport und ging zum LiWu, wo ich mit K. die Neuverfilmung von “MacBeth” mit Michael Fassbender im OmU sah. Die Brutalität des Films fand ich grenzwertig. Da ich die Vorlage nicht so gut kenne, weiß ich auch nicht, wie getreu die Verfilmung einzustufen ist. Die bildgewaltigen Naturkulissen sowie die schauspielerischen Leistungen entschädigten für die eher schwere Kost ungemein. (6/10)

02.11.15 : Meine Güte, war ich gesundheitlich angeschlagen. Schon am Nachmittag konnte ich das Tagesende kaum erwarten. Jedoch galt es für mich, noch ein wenig Zeit in die Sendungsvorbereitung zu stecken – und das mit jeder Menge Wasser/Tee und einem Eimer Joghurt.

03.11.15 : Auch am Dienstag war ich eigentlich nicht so heiter wegen “Verschleimungen”, freute mich dennoch auf eine neue Ausgabe der Kinokonzentrat-Sendung. Die Vorbereitung half ungemein. Im Anschluss sprach ich noch mit H. eine Weile und erfreute mich zu Hause an scharf-würziger Kürbissuppe aus der Heimat.

04.11.15 : Abendbeschäftigung mit Meetings – so könnte ich diesen Tag zusammenfassen. Eine Übereinkunft in Sachen Webdinge war bei LOHRO schon fast überfällig und nun auf dem Plan. Danach wurde wieder über Musik abgestimmt, erstmals mit S. im Team. Und schließlich sagte ich noch im Hackspace hallo, wollte eigentlich ein wenig protokollieren, half dann aber M. bei der Vorbereitung einer Tombola. Ich stellte fest, dass mir das Programmieren mit Python ein wenig fehlt.

05.11.15 : Ich kam erst etwas verspätet dazu, das Büro zu verlassen, ging einkaufen und war zunächst eine Weile bei LOHRO. Die Planung für einen gemeinsamen Filmabend fiel nach mehreren Absagen ins Wasser. So sah ich “V wie Vendetta” eben allein. Ein sehr guter Film, der auch in den Jahren nichts von seiner Brisanz und Spannung verloren hat. Am späteren Abend ging ich zum ST-Club, wo meine ehemalige Fakultät eine IEF-Ersti-Feier ausrichtete. Das Namensschild-Spiel fand ich sehr genial und war auch erfreut, quasi “gefunden” worden zu sein. Die Musikmischung war okay, wobei ich an dem Abend irgendwie keine Lust auf “Bad Taste” hatte. Ich testete zum zweiten Mal eine Minz-Mate und war über den Geschmack positiv überrascht.

06.11.15 : Der Freitag war absolut unspektakulär. Arbeit, Sport und Ruhe am Abend.

mandelveis07.11.15 : Ich war überrascht, dass ich doch so lange schlafen konnte, und nahm mir mit Absicht vor, für den Vormittag keine Eile aufkommen zu lassen. In Ruhe unternahm ich meinen Einkauf und genoss ein paar Unterhaltungssendungen zum Frühstück. Am frühen Nachmittag ging zum projekt:raum, half beim Subbotnik-Einsatz und freute mich über das leckere Mittagessen. Ich ging zur Frieda 23, wo ein Kinder-Unterhaltungsprogramm im Rahmen der „Schon fairabredet“-Veranstaltung im Foyer stattfand, bewunderte B.’s T-Shirt-Druck sowie die faszinierende Upcycling-Ecke und tat noch ein paar Internet-Dinge. Dann traf ich mich mit K. in der Innenstadt und bestaunte ein wenig von der 14. Rostocker Lichtwoche. Bis zur großen Abendshow wollte ich nicht bleiben, weil ich mir noch Mandeleis reserviert hatte und das gern an diesem Abend vom VEIS abholen wollte. Danach ging ich wieder zum projekt:raum, wo gerade abgeschlossen wurde, obwohl im Hackspace noch Licht an war. Ich klärte den Fall auf und plauderte eine Weile mit M. über Taylor Swift bzw. deren Musik. P. brachte den Schlüssel vorbei, M. überraschte uns mit der Nachricht über einen Opennet-Ausfall und später kam P. erneut vorbei zum Beheben. Dazu musste er zweimal bei stärker werdendem Regen aufs Dach. Danach schien die Lage beruhigt, H. kam dazu und P. beschloss, mit M. die Sternradio-Sendung zu bestreiten. Wir gingen zu LOHRO und erfreuten uns an der Musik. Von der Sendung selbst nahm ich eher weniger Notiz.

08.11.15 : Der Termin zum Brunch kam genau richtig – am späten Vormittag. Schon bei der Ankunft am PWH wurde angemerkt, dass ich wohl eine Stärkung vertragen könnte. Einen kleinen Schock gab uns eine Menschenmenge im Flur. Glücklicherweise war die wegen einer Tanztheater-Vorstellung dort. Im Cafe Marat hatten wir weniger Platzmangel und ein volles Buffet zum Erkunden. Gut eine Stunde später war das kulinarische Spektakel auch schon ziemlich vorbei und viele Menschen gesättigt. Mein nächster Stopp war LOHRO. Überraschenderweise traf ich nur K. vor und erfuhr, dass A. eine Stunde später mit der Sendung starten wollte wohl zu Beginn nicht vor Ort sein kann. So kam ich zu einem spontanen Moderationseinsatz bei den LOHRO Charts. Später wurde uns Kuchen von den Tanztee-Kollegen angeboten. (T. ist ein Spezialist in Sachen Apfelkuchen.) Am Nachmittag verschlug es mich erneut ins Cafe Marat. Grund war der erste Comic-Treff von Sequential Art, bei dem sogar ein Quiz stattfand und ich mich an einem Gemeinschaft-Comic beteiligen konnte. Leider konnte ich nicht bis zum Schluss bleiben, weil ich einerseits A. beim Trailer-Basteln helfen wollte und andererseits noch für die Öffnung des Hackspace zuständig war. Ich freute mich über die Ankunft von M., S. und P., denen ich den Schlüssel überlassen konnte. Denn auch da hatte ich einen weiteren Termin.
Und zwar den Kinobesuch für den neuen 007-Film “Spectre”. In Kurzfassung: der Film war sehr Bond-typisch, konnte handwerklich punkten, hatte dennoch arge Handlungsschwächen, konnte mich letztendlich ein wenig mehr überzeugen als “Skyfall”. (8/10)

09.11.15 : Neue Woche, neues Glück. Für den Auftakt der Arbeitswoche erhielten wir Besuch aus Berlin, was entsprechend für Meetings und Mini-Workshops sorgte. Am Abend bestand die team-bildende Maßnahme aus einem Besuch des Sportzentrums am Schwanenteich und einem späten Abendessen in den Fritz-Reuter-Stuben. Ein später Ausflug zum Pleitegeier war auch noch drin.

10.11.15 : Den Tagesstart würde ich eher als kräfteraubend bezeichnen. Typische Momente, in denen ich für einen Bürojob dankbar bin. Am Abend war ich zunächst unschlüssig, entschied mich dann doch für die Teilnahme bei der Redaktionskonferenz, welche trotz abschweifender Rede-Anteile relativ zeitig zu Ende ging. Das traf sich mit meinen Plänen fürs Zeitmanagement sehr gut.

11.11.15 : Das frühmorgendliche Aufstehen war einigermaßen erträglich. Vielleicht auch, weil ich dem Weckerklingeln zuvorkam. Die 4 Stunden freiwilliger Zeitvertreib bei LOHRO (im Weckruf-Kontext) vergingen sehr schnell. Ich wunderte mich über einen Musikwunsch, weil ich noch am Vorabend mit A. darüber sprach, mal wieder HGichT im Frühprogramm zu spielen. (Gedankenübertragung?) Etwas Sport und einen Arbeitstag später fand ich mich wieder beim Radio ein, um ein wenig Musik zu bemustern. Um die 30 Titel sind es geworden, davon einige, die ich so schnell nicht mehr hören müsste. Mit A. und S. plauderte ich noch eine Weile und ging auf dem Heimweg beim Hackspace vorbei, wo bereits Aufbruchstimmung herrschte, was ich zu der fortgeschrittenen Tageszeit keineswegs bedauerte.

Stichwort Zeit: da mir diese Logbuch-Einträge aktuell zu groß vorkommen, werde ich versuchen, dem in den nächsten Tagen aktiv entgegen zu wirken.

Es verbleibt hoffnungsvoll
F.