Posts Tagged ‘Kinobesuch’

Logbuch : ein kurzer Monat mit kurzen Nächten (Feb’18)

April 25, 2018

Schande über mein Haupt. Bloggen fällt mir tatsächlich schwerer als gedacht. Zusammen mit dem Wunsch, hier chronologisch zu bleiben, ergibt sich eine kleine Spirale der Komplikation. Vielleicht probiere ich bald noch andere Ansätze…

Und sonst so? Erinnert sich von euch noch jemand an den Februar?

04.02.18 : Also an diesem Sonntag konnte ich einigermaßen ausschlafen und hatte abermals einen Bummel in den Ort, um an frische Brötchen zu kommen. Ein üppiges Frühstück später beschäftigte ich mich mit Filmen. Am Nachmittag half ich einer Nachbarin mit Computerdingen und am Abend zog es mich wieder zurück ins Stadtleben.

05.02.18 : Die Ferienzeit erwischte mich mal wieder unverhofft zum Wochenstart. Die Bahnen fahren dann leider mal anders. Für den Abend rappelte ich mich abermals für einen Kinobesuch auf – mit kurzem Umweg über den Fernkost-Laden. Grund: Flipz. (Oh, wie hatte ich die Teile vermisst.) Zu “Three Billboards Outside Ebbing, Missouri” hatte ich mich ja letztens schon geäußert. Ein absolut empfehlenswerter Film! Danach widmete ich mich noch ein paar Dateien.

06.02.18 : Nach dem Bürotag nutzte ich die Zeit für ein wenig Schlaf, sportlicher Betätigung sowie Einkäufen. Schließlich begab ich mich zwecks Nachbereitung noch zum Lokalradio.

07.02.18 : Oh, was ein Mittwoch. Da kann ich gleich zum Abend springen: Telefon-Interview mit miirtek, Treffen der Musikredaktion, Vereinsstammtisch im Marat und dann… ein Konzert der Moscow Death Brigade im JAZ, gefolgt von einer Auswertung im Molli… Das erlebe ich nicht jede Woche und damit kann ich gut leben.

08.02.18 : Dass so ein ausschweifender Abend mit am Folgetag den Wunsch nach mehr Schlaf bescheren würde, dürfte verständlich sein. Und so teilte ich meine Freizeit entsprechend auf. Schlaf hier, ein Besuch beim (wohl ersten) “Mediensnack”-Treffen des JMMV, Sport und abermals eine “Abend-Session” (Spätschicht) bei LOHRO, um Audiomaterial zu schneiden.

09.02.18 : Möchte ich hier von meinem Arbeitstag berichten? Nein, daher wieder der Sprung in den Freizeitbereich, welcher mir kaum Zeit zum Verschnaufen gab. Einen angenehmen Start ins Wochenende bereitet mir eine Beatbetrieb-Radiosendung. Ich versorgte mich mit allerlei “Snackereien” und begab mich auf den Weg in den Zwischenbau, wo The Offenders aus Italien auftraten. Zwar ist es musikalisch nicht ganz so meine Richtung, aber die Stimmung war gut. Noch besser war die Stimmung im Peter-Weiss-Haus, wo unter dem Motto “Take Me Out” wieder abermals Klassiker aufgelegt wurden.

10.02.18 : So viel Trubel verlangt Ausgleich. Und den holte ich mir am Samstag mit viel Ruhe und wenigen Erledigungen. Am Abend war ich dann bei G. und traf Freunde.

11.02.18 : Auch der Sonntag ließ sich zum Ausschlafen nutzen. Na ja, so halb zumindest, da ich die LOHRO Charts mitmoderieren wollte. Danach bummelte ich mit G. zu VEIS (für ein heiße Waffel) und noch in die Innenstadt, um schon mal vorab ein paar Kinokarten zu holen. Zurück bei LOHRO beschäftigte ich mich noch ein wenig mit der Bemusterung und organisatorischen Dingen, bevor der nächste Treffpunkt das Arjun war, wo ich seit längerer Zeit endlich wieder indisch essen konnte. Gut gesättigt gingen wir dann zum Capitol.
Der Kinobesuch zum dritten “Fifty Shades”-Film (Fifty Shades Freed) bot letztendlich das, was zu befürchten war – Hochglanzoptik für dumme Dialoge eindimensionaler Charaktere und eine Handlung, die sich in einem Musikvideo zusammenfassen lassen würde. Von den langweiligen Intim-Details ganz zu schweigen. Eigentlich wirkt der Film wie eine Ohrfeige für alle, die es wagen, noch mit geringster Erwartungshaltung an dieses “Werk” heranzutreten. Den einzigen Bonus gebe ich für den Soundtrack. (2/10)

12.02.18 : Neue Woche, neues Glück – und bei meinem Glück ein paar neue Trainingsübungen, welche mich nach der Arbeit ganz schön fertigmachen konnten. Zur Belohnung eilte ich danach noch zu Sequential Art, wo doch tatsächlich die limitierte HC-Edition eines “Black Panther”-Bandes eintraf, den ich dort in der vergangenen Woche geordert hatte. Einen Stopp beim Fernkost-Laden später war ich wieder mit exotischen Oreos und bunten Fanta-Limos ausgestattet. Zu Hause verbrachte ich den Abend mit Leserei. Auch wenn der Comics-Serienstart von 1998 nun schon 20 Jahre her ist, wirkt die Geschichte sehr untypisch in ihrer Erzählweise und dabei schon wieder zeitgemäß. Ich wusste gar nicht, dass mit Autor Christopher Priest so einige Elemente vorgestellt wurden, die nicht nur die Zeit überdauerten, sondern darüber hinaus noch in der Verfilmung berücksichtigt wurden. (Fragt mich gern, wenn ich euch den Band ausleihen soll.)

13.02.18 : Eine ungeahnte Müdigkeit überraschte mich, als ich am Dienstag nach dem Arbeitstag nach Hause kam. Daher zunächst etwas Schlaf und noch ein Gang zum Sport. Und schließlich machte ich mich mit schöner Popmusik auf den Ohren auf den Weg zum Fördervereins-Stammtisch ins Café Marat, wo sogar schon bekannte Gesichter anwesend waren – darunter eine freundliche Systemausfall-Mitmacher-Gruppe. Es ist schön, einen Menschen wie K. nach langer Zeit wiederzusehen und fast instantan festzustellen, warum die Bekanntschaft eine wunderbare Bereicherung ist. Ua. ergab sich ein interessantes Gespräch über Musik im Allgemeinen und die Antilopen Gang im Speziellen. Dann wurde mit C. noch ein wenig “gebrainstormt”.

14.02.18 : Und jährlich grüßt der V-Day mein inneres Zynismus-Zentrum. Schön, dass ich damit nicht allein bin und es sich manchmal im Freundeskreis anbietet, diesen Anlass für einen gemeinsamen Abend zu nutzen. Wir schauten “Codename U.N.C.L.E.” (bzw. “The Man From U.N.C.L.E.”) – einen Guy-Ritchie-Film, den ich noch nicht kannte – oder eher, der mich damals nicht ins Kino locken konnte. Auch wenn für Fans von James Bond eine Menge Anlehnungen geboten werden, fand ich die Handlung nur bedingt spannend. Schöner war doch der Austausch mit S. und B..

15.02.18 : Ja, ach, so ein Zufall. Einen weiteren Filmabend hatte ich am Donnerstag. “Ex Machina” sollte es sein. (Nicht zu verwechseln mit der sehr guten Comic-Serie von Brian K. Vaughan.) Den Film hatte ich seit dem Kinobesuch damals nicht wieder gesehen. Entsprechend oft überraschte mich die Handlung. Ach, was ein packender SciFi-Spaß.

16.02.18 : Freitag Freutag: wieder eine Beatbetrieb-Sendung gefahren, mit Freunden zu Abend gegessen und dann ein Konzert besucht. Die Giant Rooks gaben sich in Rostock die Ehre… und ich gestehe, live sind die so gut wie RAZZ. Konnte ich da ohne Merch nach Hause? Äh, nein. 😛

17.02.18 : Zum Wochenende fuhr ich wieder in die Heimat – Kopf frei bekommen und so. Tagsüber lauschte ich unter Anderem dem Alternativlos-Podcast und konnte die Füß hoch legen.

18.02.18 : Auch der Sonntag brachte mich nicht aus der Ruhe. Sogar ein wenig Produktivität war drin: konkret hatte ich mein Zertifikat für Steuer-Dinge erneuert. Auf dem Heimweg in die Stadt machte ich einen Umweg zu VEIS, wo es leider keine Sandwiches mehr gab. Na ja, dann eben wieder eine Waffel. Am Abend ging ich mit G. wieder ins Kino – für einen weiteren “Original Sunday”-Beitrag.
“Black Panther” besticht zwar durch ein neuartiges Setting – in Verbindung mit einem Fantasy/Adventure/Spionage-Genre-Mix – und auch einer tollen Cast, hat mich dann aber im Kontext der Realitätsnähe gar geärgert. Ich würde meinen, man merkt diesem Film an, dass er aus nordamerikanischer Perspektive entstanden ist. Das mag zwar vorlagengetreu gehalten worden sein, stört mich bei einigen Aspekten aber dennoch. (Stichworte: Nationalismus und Geflüchtete) So bleibt es für mich ein Marvel-Film mit bitterem Beigeschmack. (7/10)

19.02.18 : Der Montag in Kürze: Arbeit, Sport, Einkauf, Web-Gedöns.

20.02.18 : Am Dienstag gab es ein wenig Gesprächsbedarf mit Musikredaktionskollegen, der hoffentlich zu mehr Verständnis der unterschiedlichen Perspektiven führen konnte. Danach schnackte ich ein wenig mit K., der wieder in der Stadt war. Später am Abend schaute ich mir “The Shape Of Water” (oder “Shape of Water – Das Flüstern des Wassers”) im Kino an. Dieser Film überzeugt mich eigentlich auf ganzer Linie, obwohl ich nicht mal Fan von solch Retro-Stories bin. Das will was heißen. (9/10)

21.02.18 : Für den Mittwochabend war ich weise und tankte noch etwas Schlaf. Grund: eine späte Sondersendung mit B. über Konzerte, Musikempfehlungen und Anekdoten. Hat Spaß gemacht, ging bis in die Nacht und kann in ähnlicher Form gern bald wiederholt werden.

22.02.18 : Auch dieser Wochentag wurde für meine Freizeit wesentlich vom Lokalradio geprägt. Stichwort: Medienrechtssschulung. Uff, was da alles so an Erkenntnissen auf den geneigten Radiomachenden in dieser Region einprasselte. Es wirkte schon fast verstörend und sorgte für einige Nachbereitung. Schön, dass mir dennoch ein zeitiger Weg ins Bett gelang.

23.02.18 : Was mache ich so in meiner Freizeit an einem Freitag wie diesem? Erst mal schön bei Vero registriert, einem Netzwerk, dessen Sinn sich mir lange Zeit nicht erschließen sollte. Außerdem sicherte ich mir schon vorsorglich ein Ticket für ein Dezember-Konzert. Einfach mal zehn Monate im Voraus die Abendbeschäftigung verplanen. Kann ich. Zudem wieder einen Beatbetrieb gefahren und…  ach ja, ich daddelte seit gefühlten Ewigkeiten wieder mit meiner PS4.

24.02.18 : Nach etwas Haushalt war ich wieder am Wuseln… Grund: Leute treffen, Abendessen vorbereiten und dann schön weggehen – die präferierten Ziele waren der Geier und das PWH.

25.02.18 : Ich schlief tagsüber bis in die Nachmittagsstunden und gönnte mir ein kalorienreiches “Frühstück” bei VEIS. Den Rest des Tages verbrachte ich im Hackspace.

26.02.18 : Ich nahm einen halben Tag frei, um… wegen Vereinsdingen einen Notartermin wahrnehmen zu können. (Ist das Engagement, oder was?) Eine interessante Erfahrung, wie das so abläuft. Am Abend ging ich ins Kino und schaute “Aus dem Nichts”. Den Film fand ich okay, wenn auch ein wenig unausgeglichen. (6/10)
Und wenn ich schon mal in der Frieda23 war, nutzte ich die Gelegenheit für spätabendliche Sendungsvorbereitung.

27.02.18 : Der Dienstag bestand im Wesentlichen aus Arbeit, Schlaf und Sport.

28.02.18 : Ausnahmsweise gönnte ich mir einen Beatbetrieb am Mittwoch und wuselte gleich darauf gen Hackspace. Zum Dinner probierte ich “Pulled Pork Nuggets”. Meine Skepsis war berechtigt, denn die Teile schmecken nicht sonderlich. (Stichwort dröge) Dafür wurde es ein munterer Abend im Hackspace, weil doch noch einige Leute vorbeischauten, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte. Dann zum Monatsende noch ein schöner “Downer”, als ich nach Hause kam. Mit den fallenden Temperaturen fiel quasi auch meine Stimmung in den Minusbereich, als mir gesagt wurde, dass Dusche und Waschmaschine vorerst untersagt sind. Grund: vereiste Rohre und die Sorge, dass der Schaden größer wird. (Isolierung 0 : Winter 1) So etwas ist mir in meiner Zeit in Rostock nie passiert und ich meine, schlimmere Winterperioden durchstanden zu haben. Ich hoffe, das wird Nachbesserungen mit sich ziehen. Kann doch nicht sein, dass zwei Tage mit -10 °C und weniger in der Nacht die Gemütlichkeit flöten geht.

Es verbleibt gedanklich in einer sehr kalten Jahreszeit
F.

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Logbuch : 2018 ist da

Januar 14, 2018

Sollte meine Weltuntergangsstimmung echt schon so viele Jahre her sein? Na ja, etwaige Tendenzen wurden ja dank politischer Ereignisse wieder etwas beflügelt. Aber scheinbar hilft Aussitzen. Und sonst so? Mmja, ich wage den nächsten Versuch, meinen Output wieder etwas regelmäßiger zu halten. Stichwort Vorsätze. 😛

31.12.17 : Den Silvesterabend verbrachte ich ganz entspannt in guter Gesellschaft mit G. und K. in der KTV. Eine 80s-Video-Playlist lief im Hintergrund und ein Raclette garrte kontinuierlich Köstlichkeiten – inklusive selbstgemachter Béchamelsauce. Meine Mitbringsel umfassten unter Anderem sieben verschiedene Pfannkuchen, die wir gut teilen konnten, damit sich keiner übernimmt. Nach dem Jahreswechsel gaben wir uns noch eine Dosis Trash-TV. (Brr, dieser Geissen [48].)

01.01.18 : Erster Erfolg an Neujahr: ich vernahm noch das Tageslicht. Zweiter Erfolg: ich bereitete meine Musik-Jahresstatistik auf. (Tatsächlich kann man damit seine wertvolle Freizeit verbringen bzw. dabei Spaß haben.) Erfolg Nummer Drei: die erste sportliche Betätigung des Jahres – in langsamer Herangehensweise.
Ebenfalls erfolgreich absolviert habe ich an dem Tag meinen ersten Kinobesuch. “Loving Vincent” sorgte bereits für ausverkaufte Vorstellungen, womit ich nicht gerechnet hätte. Optisch ist der Film aber auch eine Wucht – gerade im Kino. So eine Art der Animation kannte ich bis dato nicht. Auch die ruhig und schon fast sachlich erzählte Geschichte ums Zusammenstellen der Person Vincent van Gogh kurz vor seinem Ableben empfand ich als angenehm. Ein guter Film. (8/10)
Und damit nicht genug – setzte ich mich am späten Abend noch an die Vorbereitung der nächsten Kinosendung.

02.01.18 : Da war er wieder – der Alltag. Wie zu erwarten, hielt sich die Anzahl der Kollegen, welche es gleich am zweiten Tag des Jahres in die Firma schaffen, in Grenzen. Gern hätte ich nun angefügt, dass sich dadurch ein entspannter Tagesverlauf erwarten lässt. Aber nein, dafür bin ich vielleicht im falschen Projekt. Kaum zu Hause hatte ich das starke Bedürfnis, mein Kissen aus der Nähe zu betrachten. Später widmete ich mich noch dem Sport, ging kurz bei LOHRO vorbei und holte auf dem Heimweg Tickets für ein Konzert im Februar.

03.01.18 : Ein Routine-Mittwoch wurde es wieder – mit Arbeit und Redaktionstreffen. Am Anschluss daran gönnten M. und ich uns nicht nur ein “exotisches” Erfrischungsgetränk zum Abendessen – Nudeln mit Shrimps.

04.01.18 : Im Tagesverlauf kontaktierte ich F., weil mir die Unklarheit bezüglich eines Radio-Einsatzes am Folgetag etwas auf die Nerven gang. Sehr viel weniger nervig – weil lustig – empfand ich die erste Kinosendung des Jahres, die dank A. und K. ordentlich Gesprächspotential bot. Zum Abend gönnte ich mir dann noch eingekuschelt einen Filmklassiker. Ich kann nun endlich verstehen, warum “Citizen Kane” als Meilenstein gilt und von einigen Kritikern als der beste Film aller Zeiten bezeichnet wird  bzw. an Hochschulen immer noch thematisiert wird. Ich denke allerdings, dass dies in erster Linie an der handwerklichen Brillianz liegt und eher weniger an der Geschichte. Denn die Handlung von “Citizen Kane” wirkt nicht sonderlich revolutionär, wobei die Zeitsprünge interessant eingebaut wurden. Überhaupt finde ich es unglaublich, wie komplex ein Film aus dem Jahr 1941 sein kann. (8/10)

05.01.18 : Der Arbeitstag war relativ unspektakulär – die Vorfreude auf den Abend umso größer. Spontan ergab sich tatsächlich noch die Chance für ein Interview mit RAZZ, wobei ich mit Sänger Niklas unter Anderem auf die Comeback-Singles von Ed Sheeran sowie die etwas unschönen Nummer-1-Songs von 2017 zu sprechen kam. Ich hätte gern noch mehr geredet, hatte allerdings noch das große Bedürfnis nach Abendessen. Dank M. gab es Pizza. Und auch B. ließ sich noch erweichen, zum Stadtpalast zu kommen. Als wir eintrafen, war der Floor schon gut gefüllt. Von der Vorband bekam ich nicht so viel mit und hatte damit auch eher kein Problem. (Bei der Interview-Vorbereitung hatte ich leider kaum noch Zeit, irgendwas über Sohnemann zu recherchieren.) Auch C. und S. kamen zum Konzert. Ach, war das ein schönes Konzert. Live sind RAZZ noch besser, als ich dachte. Im Anschluss konnte ich gar nicht anders, als noch beim Merch-Stand anzustehen. Und schließlich luden dann noch die IndieNight-DJs zum Feiern ein. Wir hörten wieder viele bekannte Songs und freuten uns über die neuen Songs wie “Everything Now” von Arcade Fire. Ich blieb bis zum Ende und wollte dann eigentlich noch das signierte Poster in die Musikredaktion bringen, was allerdings durch fehlenden Schlüssel nicht möglich war. Die Hintergründe erfuhr ich ein paar Minuten später von L. am Dobi, welche mit H. auf den Nachtbus wartete.

06.01.18 : So gegen 15 Uhr dachte ich ans Aufstehen und freute mich auf einen wunderbaren Samstag. Zunächst ging ich ins Café Marat zum Comic-Treff – für super Nerd-Austausch und neue Lesetipps. Danach erledigte ich noch etwas Einkauf, zog mich um und folgte der Einladung zu einem Dinner bei S. und C. – quasi mit Schlemmer-Garantie. Etwas Blumenkohl-Mandelsuppe mit Kräuteröl, Kürbis-Maronen-Strudel mit Kartoffelgratin und Pfeffer-Kirschen sowie einen Topf-Apfelkuchen später konnte keiner mehr nach Nachschlag rufen. 😛  B., K. und ich verabschiedeten uns am Dobi und ich zur Frieda23, wo sich M. bereits im Studio befand. L. war auch dort beschäftigt und gab mir den Schlüssel für die Musikredaktion, damit ich endlich das Poster dort abliefern konnte. Zur Mitternacht war ich dann Gast in der Sternradio-Sendung und redete mit C. unter Anderem über Star Trek und Lego. Insofern wurde es wieder etwas Nerdtalk-lastig.

07.01.18 : Der Sonntag begann für mich mit etwas unangenehmer Nachrichten-Aufbereitung und Haushaltszeug. Zum späteren Nachmittag ging ich zu LOHRO und hatte mit der Nachbereitung der Kinosendung zu tun. Und schließlich ließ ich die Woche im Hackspace mit C. und M. ausklingen. Ich köpfte sogar noch einen Premium-Marzipanstollen, den ich im neuen Jahr 50% günstiger erstanden hatte.

08.01.18 : So richtig angenehm war der Wochenstart für mich nicht. Und ich überlegte mehrfach, ob ich mir abends noch einen Kinobesuch vornehmen sollte. Wie gut, dass ich noch ein wenig Schlaf am Abend tanken konnte. Also schaute ich mir den deutschen Independent-Film “Lux – Krieger des Lichts” im LiWu an. Zwar gefiel mir die Prämisse, aber spätestens zum Ende hin fand ich die Geschichte unerträglich, da die Hauptfigur so unfassbar naiv daherkam und sich bis zum Schluss manipulieren ließ. Hier wurde dieser “Superheld” als “Superopfer” inszeniert und mir gefiel das gar nicht, dass er nicht mal zum Ende hin eine Reifung durchlief. (6/10)

09.01.18 : Am Dienstagabend war ich mit meiner Zeitplanung im Verzug und hetzte nur so von Sport zum Vorstandstreffen. In Windeseile bemühte ich mich, noch ans Abendessen zu denken. Und dann war erst kaum einer dort und dann zog es sich. Egal, zusammen mit C., H. und M. war ich zum Kinoabend verabredet. Wir schauten “The Killing Of A Sacred Deer”. Dieser Thriller mag zwar ruhig und sachlich starten, entwickelt sich jedoch rasant zu einem Psychospiel, welches nicht zuletzt durch die gute Besetzung durchaus zu fesseln vermag. Großes Lob an Barry Keoghan, den ich lieber nicht zum Feind haben möchte. 😉 Die Auflösung allerdings empfand ich etwas wirr. (7/10)

10.01.18 : Und wieder kommt mir das Wort Vorfreude in den Sinn, wenn ich an diesen Tag denke. So ganz unbeteiligt war ich nicht an der Verabredung, dass Monchi von Feine Sahne Fischfilet bei LOHRO für eine Sendungsstunde zu Besuch kam. Und auch wenn ich F. das Feld des Sendungsfahrens gern überlassen hatte, wollte ich wenigstens als Unterstützung dabei sein. Die komplette Sendung habe ich zwar noch nicht nachgehört, aber selbst P. von der Technikgruppe bemerkte via Bereitstellung des Ersatz-Web-Streams das enorme Interesse der Hörerschaft. Und ich bin auch interessiert. Das Redaktionstreffen im Anschluss verlief relativ normal wie immer. Und fast wie oft auch bekam ich Hunger. M. hatte etwas zu Abhilfe dabei. Ewig lang keine Pellkartoffeln mehr gehabt. Und dann schaffte ich tatsächlich noch die Schnittarbeit am RAZZ-Interview. Mit so einem Erfolgserlebnis gehe ich doch gleich viel zufriedener nach Hause.

11.01.18 : Ereignisreicher verlief der Donnerstag, denn Zugezogen Maskulin gaben ein Konzert im Peter-Weiss-Haus. Nebst Arbeit und Sport war ich daher gut beraten, noch etwas Schlaf am Abend zu tanken, bevor ich mich auf dieses Highlight einlassen sollte. Kaum im Konzertsaal eingetroffen, fand ich mit T. und B. die ersten bekannten Gesichter. Den Auftritt fand ich nicht nur wegen der neuen Songs besser als den 2015-Gig. Auch die Stimmung war sehr intensiv und “pogo-lastig”. Ich schloss mich der LOHRO-Gruppe an, noch ins Molli zu gehen. (Die Nacht sollte also wenig Schlafenszeit bereithalten.)

12.01.18 : Freitag Freutag – dank so viel neuem Musik-Material für den Beatbetrieb. Und nach der Sendung gab ich mir mit H. Dekadenz am Abend. Zunächst ein Besuch im Fernkost-Laden, wo ich die letzte Packung “Cinnamon Bun Oreos” bekam, dann Asia-Nudeln mit Zeug und auf dem Rückweg zur Frieda23 noch ein etwas aufwendige Erfrischung vom Dobi. Einzige Enttäuschung war Cherry PSprite, die leider so schmeckt, wie sich kritische Geister vorstellen könnten, wenn ich anfüge, dass die Flüssigkeit klar ist. Egal, ein Kinobesuch stand noch an.
“Voll verschleiert” bot mir abermals das, was ich an französischen Komödien so schätze. Die Vermischung von sozialen Themen (wie Integration) mit Unterhaltungswert – in dem Fall eine junge Liebe mit Hindernissen. Auch wenn einige Gags sehr banal und schon fast frech wirkten, und trotz dem übereilten Ende – der Film ist sehenswert, weil er unterhält und Fragen stellt. (8/10)
Zu Hause beschäftigte ich mich noch eine Weile mit dem Sortieren von Dateien, bevor ich mir eine Troye-Sivan-Playlist zum Einschlafen gönnte.

13.01.18 : Ich weiß auch nicht, warum ich nicht einfach zwei Stunden länger schlafen wollte. Aber ich stand doch tatsächlich freiwillig noch vor 8 Uhr auf – an einem Samstag. Eine Zugfahrt später war ich in der verschlafenen Heimat und holte mir Brötchen. Am Nachmittag half ich beim Abschmücken der Weihnachts-Dekoration – stundenlang. Zum Abend gab es lecker Spitzkohl und später die (beinahe obligatorische) TV-Berieselung. Irgendwelchen “Schlager-Champions” wurden von so einer Marktforschungssekte (GfK) Preise hinterhergeworfen. Viel viel Stoff zum Lästern – und Twitter war mein Kanal. 🙂

Es verbleibt entspannt
F.

Logbuch : ein paar Wochen nichtvorhandenen Frühlings

Mai 8, 2016

Logbuch

11.04.16 : Der Wochenbeginn ließ mich abermals in den “Arbeitsbienen-Modus” wechseln. Zu tun, zu tun, und so weiter. Am Abend erfreute ich mich an Essen und etwas TV-Unterhaltung.

12.04.16 : Dieser Dienstag in Schlagworten: Sport, Arbeit, Sendungsvorbereitung. (Mein Abendessen wurde dadurch auf Ultimo am Abend verschoben.)

13.04.16 : Alle paar Monate steht ein Zahnarzt-Termin an. Und dieser hatte abermals den Charakter eines Boxenstopps. Ich war etwa 10 Minuten vor Termin dort, 5 Minuten vor Termin auf dem Stuhl und 3 Minuten vor Termin wieder draußen auf dem Weg zur Arbeit. Am Abend hatte ich die Einladung zu einer Grillrunde bei V., entschied mich allerdings für LOHRO, da ich eh schon wegen einer Beatbetrieb-Sendung dort zugegen war.

14.04.16 : Dieser Donnerstag in zwei Worten: Arbeit, Sport. (Fertig.)

15.04.16 : Zunächst die Arbeit, dann ab zur Post, wo ich neue T-Shirts abholen konnte. Ich eilte noch kurz nach Hause, weil ich Ohrstöpsel vergessen hatte. Die wollte ich am Abend nicht missen. Und was für ein Abend es werden sollte. Bei LOHRO war A. noch mit Sendung beschäftigt. Danach aßen wir was und mussten dann auf in die Südstadt, wo es im Zwischenbau quasi ein halbes “Stereo Royal”-Event gab. Auf dem kleinen Floor war bereits alles aufgebaut… für mich. Denn aufgrund einiger Absagen war ich der Einzige, der dort für Beschallung sorgte. Ursprünglich hatte ich zwei Stunden DJ-Spaß eingeplant. So wurde eine ganze Nacht draus. Von den Headlinern (um Trettmann) auf der Bühne bekam ich entsprechend wenig mit. Es war nicht ganz stressfrei und doch einigermaßen zufriedenstellend für uns, als wir bei Sonnenaufgang den Rückweg in die KTV antraten.

16.04.16 : Nach einem so aufregenden Freitag bestand der Samstag in erster Linie aus Erholung. Ich stand sehr spät am Nachmittag auf, hatte gerade noch so Zeit für einen Einkauf und war dann schon unterwegs zu S., die zum Dinner eingeladen hatte. Es war ein heiterer Abend.

17.04.16 : Ein ruhiger Sonntag sollte es sein – mit einem Kinofilm zum Abend, nämlich “The Jungle Book” im Original: cineastisch topp, inhaltlich jedoch mit Schwächen aufgrund unzureichender Charakterisierung. (6/10)

18.04.16 : Wochenstart mit Kinoabend. Ich schaute “A War” (“Krigen”) im Original mit Untertiteln. Der Film war ein Drama erster Klasse und zu Recht für einen Oscar nominiert. Sehr zum Denken anregend. (8/10)

19.04.16 : Nach dem Sport am Morgen ging es ins Büro und am Abend von dort aus zum projekt:raum, wo ein Planungstreffen zum Warnow-Valley-OPENair stattfand. Danach beschäftigte ich mich mit Sendungsvorbereitung bei LOHRO.

20.04.16 : Dieser Mittwoch in Stichworten: Arbeit, Sendung (zusammen mit S1 zu einem Sonderthema), Musikredaktion, Fußballgucken bei S2.

OKKID21.04.16 : Zur Abwechslung fühlte sich das Aufstehen auch mal gut an. Ich verzichtete auf eine Tasche für diesen Werktag, da ich vom Büro aus noch zu einem Konzert ging. Die Gruppe OK KID beehrte Rostock. Poster dazu sah ich tagelang im Vorfeld. Auch das Facebook-Event hatte viele Zusagen. Und doch war ich vom Ansturm überrascht. Der Stadtpalast hätte aus meiner Sicht nicht voller sein können. Und das Publikum war auch überraschend verschieden – von Teens bis … Leute, deren Alter ich näher komme. 😛
Die Eröffnung kam von Adi Ulmansky, die bestimmt gern Drake hört und eine ordentliche Lichtshow am Start hatte. Leider fand ich ihren ersten Song am besten.

22.04.16 : Der Freitag kostete mich viel Kraft, und spätestens nach der Sendung (nach der Arbeit) sah man mir das scheinbar auch an. Auch zu Hause stellte ich fest, dass ich alle Krafreserven aufgebraucht hatte.

23.04.16 : Für dieses Wochenende bin Ich wieder in die Heimat gefahren, um Ruhe zu tanken. Außerdem fand ich etwas Zeit zum Comic-Lesen, was auch nicht oft passiert. Am Abend gab es lecker Gyros und wir schauten einen Film.

24.04.16 : Ein entspannender Sonntag in der Heimat – mit lecker Frühstück, einem schönen Film und Ruhe. Danach ging es mit geschlossenen Augen wieder in die Stadt. Nach etwas Sport hatte ich schon keine Lust auf nichts mehr.

25.04.16 : Dieser Montag bestand eigentlich nur aus Arbeit… und dem guten Gefühl, irgendwann ins Bett fallen zu können.

26.04.16 : Was für ein schöner Dienstag war das! Zunächst das Übliche: Sport und Arbeit. Danach war ich fast schon spät dran, investierte allerdings in den ÖPNV, um noch rechtzeitig bei El Waleed anzukommen, wo ich mich mit I. verabredet hatte, die mal wieder in der Stadt war. Außerdem kam noch K. dazu und wie aßen gemütlich. Danach gingen wir ins Café Marat, wo es ein PubQuiz zum Crypto-Raum gab. Dieses bestritten wir ziemlich gut und kamen auf den dritten Platz. Danach plauderte ich noch ein wenig mit C. und T..

JuttaHoffmann27.04.16 : Eigentlich ist für diesen Mittwoch nur der Abend relevant, den ich im Kino verbrachte, um zunächst zu warten, ob noch ausreichend freie Plätze übrigbleiben würden – bei der Sonderveranstaltung von “Karla”, zu der auch die Hauptdarstellerin Jutta Hoffmann zu Gast war. Im Anschluss an den (damals kontroversen) Film erzählte sie viel und ließ sich auch Fragen stellen. (Ich selbst kam auch zu Wort.) Danach schaute ich noch kurz bei LOHRO vorbei, wo A. und A. noch in der Musikredaktion saßen.

28.04.16 : Sport und Arbeit waren meine Tagesinhalte. Danach gönnte ich mir zu Hause einen Filmabend. (Von der “Langen Nacht der Wissenschaft” nahm ich sehr wenig Notiz.)

L_Stammtisch29.04.16 : Dieser Freitag in Stichwörtern: Arbeit, Sendung, Dinner, Stammtisch. Der Freigarten ist wieder offen und der Andrang entsprechend. Ich traf am späten Abend noch auf B. und erzählte eine ganze Weile. Da wir nah am Lagerfeuer saßen, hatte ich ein beständiges “Rauch-Aroma” in den Haaren. (von den Klamotten ganz zu schweigen.)

30.04.16 : Ausschlafen bis Ultimo. Und damit ich den Tag noch irgendwas tat, ging ich noch zum Sport und einkaufen. Am Abend war ich mit meiner Musiksammlung beschäftigt.

01.05.16 : Am Sonntag war ich bei LOHRO und bereitete unter anderem zwei Sendungen vor. Am Abend ging ich in die Innenstadt, wo ich mit S. und C. “Captain America: Civil War” im O-Ton sah. Der Film ist gut, aber scheinbar waren meine Erwartungen zu hoch, da ich schon ein paar Schwächen feststellen konnte. (8/10)  [Jammern auf hohem Niveau quasi.]

KYTES@HRO02.05.16 : Was für ein Montag. Ich bin extra früh zur Arbeit gegangen, um dann am Abend entweder für ein OpenAir oder einen Kinobesuch zu haben. Es wurde Ersteres und ich war froh, mal wieder B. und G. wiederzusehen. Leider war der Auftritt von KYTES, auf den ich mich sehr gefreut hatte, eher durchwachsen, was entweder an der Abmischung oder an der stimmlichen Verfassung des Sängers gelegen haben könnte. Loopmilla wollten wir danach dann schon nicht mehr sehen und gingen noch kurz in den Geier.

03.05.16 : Dieser Dienstag in Stichworten: Sport, Arbeit, Redaktionsversammlung, Fußball-gucken.

04.05.16 : Irgendwas lief wohl schief, denn ich war erschreckend früh wach, ging dann noch vor 8 Uhr einkaufen und von da aus zur Arbeit. Am Nachmittag holte ich mir ein Päckchen bei einem Second-Hand-Laden in der KTV ab, den ich noch nie gesehen hatte. Ich setzte mein Vorhaben um, mit S. einmal zusammen Sendung zu machen. Danach blieb ich fürs Treffen der Musikredaktion, und eben danach folgte noch ein Treffen der Fete-Gruppe, welches auch schön produktiv war. Im Anschluss sahen wir noch die zweite Halbzeit eines Fußballspiels, bei dem Bayern sehr zu meiner Freude verlor. Außerdem wurde viel

05.05.16 : Feiertag! Erst mal ausschlafen, ein wenig Sport machen und dann war ich auch schon auf dem Sprung, um eine Sondersendung zu fahren. Thematisch ging es um Soundtrack. Und da ich alle Lieder der Playlist kannte, fielem mir die Moderations-Einsätze auch sehr leicht. Gleich im Anschluss an die zwei Stunden ging es mit der Kino-Sendung des Monats Mai weiter, welche schon etwas anspruchsvoller war – allein aufgrund der vielen Inhalte. Danach kochte ich mit K. Chili Con Carne und schaute nebst einiger YouTube-Videos nochmals die erste Folge von “Cosmos”, einer Infotainment-Serie, welche ich endlich mal sichten sollte.

06.05.16 : Nach der Arbeit ging es abermals an eine Radiosendung. Im Anschluss plauderte ich mit M., ging nach Hause und erlag kurzzeitig meiner Müdigkeit. Danach betätigte ich mich noch etwas, erwog noch einen Auflug in die belebte Außenwelt, begnügte mich dann jedoch eher mit TV-Inhalten.

07.05.16 : Der ungewöhnliche Verlauf des Vorabends ließ meine Schlafenszeit ein weiteres Mal in den Vormittag wandern. Als ich dann irgendwann nachmittags aufstand, waren folgende Punkte auf meiner ToDo: Sport, Einkauf, Steuererklärung, Wäsche. Zudem wollte ich endlich meinen Winter/Sommer-Sachentausch vornehmen. Derweil zeichnete sich ein abendliches Treffen im Freigarten ab. Davor schaute ich ein paar Folgen “The Flash” (immer noch erste Staffel). Skat wurde zwar nicht gespielt, aber viel erzählt. Später traf ich am Lagerfeuer auf G., die Besuch ihrer Familie hatte. Wir gingen noch in den Pleitegeier und vergaßen die Zeit.

Logbuch : ein Konto weniger

Dezember 28, 2013

Die Festtage sind vorbei und ich habe auch schon wieder Hungererscheinungen. Auch das Lesen geht ein wenig voran, wenn auch nicht so schnell, wie ich das wohl gern hätte. Tja, das von einem Menschen, der audio-visuelle Medien gern in höherer Abspielgeschwindigkeit konsumiert. Ist bei Büchern leider nicht drin.

gr_kfLesen an den Weihnachtstagen ist eigentlich schon irgendwie Tradition bei mir – und mir sogar lieber als das viele Essen. Aber so schlimm war die Banane-Sahne-Schoko-Torte aus der TK-Abteilung auch nicht. 😛
Und damit der Eintrag auch ein Bildchen hat, verweise ich hier auf meine aktuelle Lektüre.

Am gestrigen Freitag bummelte ich durch die heimatliche „Innenstadt“ (aka „durch den Ort“) und nahm erfreut wahr, dass der Alltag nach den Feiertagen wieder zurückgekehrt ist. Und dies nutzte ich zugleich für ein Vorhaben, welches ich eine ganze Weile auf meiner ToDo-Liste hatte. Ich löste mein erstes Giro-Konto auf, welches ich schon seit vielen Monaten nicht mehr nutzte und mich nur Geld verlieren ließ. Stichwort Gebühren. Dieses Kapitel ist somit zu Ende. Am liebsten hätte ich die EC-Karte selber zerschnitten, aber das Zugucken war auch akzeptabel.
Am Nachmittag fuhr ich wieder in die „Großstadt“ und bereitete mich auf meine erste Live-Sendung auf LOHRO vor. Die 2 Stunden im Studio kosteten mich nur wenige Nerven, da ich E-Fall-Maßnahmen erfolgreich umsetzen konnte. Insofern war meine Vorbereitung alles andere als umsonst. Für die Zukunft werde ich bei Notizen jedoch auf die Papierform zurückgreifen, weil es schon genug Displays bei all der Technik gibt. Im Anschluss gönnte ich mir ein leckeres Schawarma-Sandwich beim Falafel-Laden am Dobi.
Ursprünglich war dann ein Kinobesuch geplant, der aber tatsächlich von allen 3 Beteiligten abgesagt wurde. So verschiebt sich der Termin wohl auf morgen. Stattdessen widmete ich den Abend einem aufschlussreichen Meinungsaustausch mit K..

Zu den Highlights des heutigen Tages gehörten Standard-Einkäufe, zwei Folgen der „Late Late Show“ und ein Mittagsschlaf. Ganz nach dem Motto: Entschleunigung, da geht noch was.
Ich vermute, dass der Rest des Tages entsprechend spannend wird.

Es verbleibt heute als Couch-Potato
F.

Logbuch : now dance to the beat of my playlist

Dezember 13, 2012

Dieser Eintrag könnte etwas ausarten, da erneut ordentlich Zeit vergangen ist, in der mich mein Leben nicht zum Schreiben hier hat kommen lassen. Prioritätet eben.

Und hieß es letztes Mal noch, dass Montage für routiniert sind, hat sich dies für die folgenden 2 Montage geändert. Das fing damals gleich am Folgetag an – und zwar damit, dass ich meinen Tagesrhythmus umgekrempelt habe. Andere würden es wohl Spätschicht nennen. Nach getanem Werk verbrachte ich noch ein paar Stunden beim Spieleabend von FaCE IT und dem FSR der Germanisten. Wie der Zufall es so wollte, hatte ich noch meine Sopio-Karten dabei. Das Spiel wurde gut angenommen.

Am Dienstag war ich einkaufen. Spannend, nicht? Woher ich das weiß? Buchführung – ein relativ betagter Begriff, aber deswegen nicht weniger zweckmäßig. Da ich an diesem Tag die zweite Benachrichtigung von UPS bezüglich der Nichtzustellung einer Lieferung hatte, …

… beschloss ich, am Mittwoch den dritten Besuch abzuwarten, was mich auch einige Nerven kostete. Davon ließ ich mir am Abend nichts anmerken, da K. im Rahmen eines CouchSurfing-Treffens ihren Geburtstag nachfeierte. Und weil die Stimmung in der Runde so gut war, schloss ich mich J. noch an, für einen Abstecher im Studentenkeller. StuK am Mittwoch – ich weiß nicht, wie lange es her ist. Sogar die Happy Hour war noch drin.

Der Tagesstart am Donnerstag gestaltete sich nicht so schwierig, wie man es annehmen könnte. Zum Abend gönnte ich mir einen spontanen Kinobesuch. „Anna Karenina“ wurde kürzlich wieder verfilmt und ist ein imposantes Fest für die Augen. Die Geschichte jedoch, die ich nicht kannte, erinnerte mich ziemlich stark an „Effi Briest“, weswegen ich den Film mit gemischten Gefühlen in Erinnerung habe. Daher meine Wertung – 6/10.

Am Freitag wurde es nach Feierabend stressig. Denn das Fusion Cooking, welches bei J. stattfand, begann eine Stunde eher als ich dachte. Nur bekam ich (im wahrsten Sinne des Wortes) so schnell nichts gebacken. Und für Hefeteig brauche ich auch etwas Zeit. Ich bereitete erstmals die Schinken-Käse-Stangen nach U. zu – und habe nun eine ungefähre Vorstellung davon, wieso er diese nicht mehr so oft macht. Mit dem Ergebnis konnte ich aber zufrieden sein. Und das Gebäck kam auch gut an. 🙂

Am Samstag hatte ich so gut ausgeschlafen wie schon lange nicht mehr. Und ich begann mit dem Lesen von Tolkien’s „Hobbit“, welches ich vor Filmstart wenigstens bis Kapitel 6 durch haben wollte. Am späten Nachmittag ging ich zu einer kleinen Weihnachtsfeier dorthin, wo sonst eher Training auf dem Plan stand. Ein Gast brachte kandierte Mandeln in Zartbitterschokolade mit – zu Plätzchen verarbeitet und sehr lecker… wie auch der Glühwein. Zwar war noch ein Treffen auf dem Weihnachtsmarkt geplant, aber dieses konnte ich aufgrund fortgeschrittener Zeit nicht mehr wahrnehmen. So besuchte ich S. kurz im Anschluss und ging von da aus zu M., um dann in einer anderen Runde später noch in DejaVue zu gehen. Dort war das Motto irgendwie nicht ganz so meins. Richtig enttäuscht war ich vom DJ des zweiten Floors. Aber insgesamt war es doch auch spaßig.

Für eine Heimreise stand ich am Sonntag ungewöhnlich früh auf, was mich Rostock auch mal wieder in Ruhe erleben ließ – gerade der Weihnachtsmarkt wirkte fast unheimlich. In der Heimat hatte ich ein ausgiebiges spätes Frühstück und dann einen gemütlichen Lese-Nachmittag (inklusive Plätzchen).

Der letzte Montag begann für mich (wieder) sehr früh und ließ mir auf dem Weg zur Arbeit ausreichend Zeit, um ein paar Lieder für Recherche-Zwecke zu hören. Das war nämlich Teil der Vorbereitung für…

Dienstag, der Tag, an dem ich DJ sein durfe  – bei der Erstsemesterfeier unserer Fakultät im LT-Club. (Vitamin B machts möglich.) Dank der umfangreichen Hardware-Einweisung von G. ging es dann auch mehr oder weniger reibungslos. Und nun bin ich diese Erfahrung reicher und weiß, dass es nicht so leicht ist als DJ. Jedem Gast kann man es nicht recht machen. Das war auch nicht meine Absicht. Ebenso sind fließende Übergänge nicht so wichtig für mich. Ich wollte lediglich Songs spielen, die mir gefallen – und das tat ich dann auch. Die Gast-DJs nach mir habe ich nicht beneidet.

Buch-Cover der ErstausgabeWomit ich dann auch schon beim gestrigen Mittwoch angelangt bin – dem 12.12.12. Für dieses besondere Datum reservierte ich mir eine Karte für die Vorpremiere von „Der Hobbit“ (Teil 1 von 3), dem neuen Fantasy-Epos von Peter Jackson. 3 Stunden 3D – mit unzähligen Effekten und wunderschönen Bildern. Ja, der Film ist ein Kino-Erlebnis. Man sollte nur wissen, worauf man sich einlässt – wäre sonst schade um die teuren Tickets. Mir hat es gefallen, auch wenn Nebenhandlungen eingebaut sind, die ich so in den ersten 6 Kapiteln der Buchvorlage nicht fand. Meine Wertung: 8 von 10.

Und heute? Heute habe ich es endlich geschafft, diesen Eintrag zu beenden… sowie abzuwaschen. Eigentlich wollte ich heute auf ein Konzert von Maximilian Hecker (im Stadtpalast) gehen – nur erfuhr ich gestern, dass dieses abgesagt wurde. Ich nehme an, dass zu wenig Interesse bestand. Immerhin kannte auch nur ich den Musiker in meinem Bekanntenkreis. Aber damit kann ich leben. So bleibt mir mehr Zeit zum Packen für das verlängerte Wochenende, welches mich wieder in die Ferne führt – so gut es bei dem Wetter denn möglich ist.

Es verbleibt mit 7 GB Backup-Tätigkeit im Hintergrund
F.

Reflections are protection

September 11, 2009

Diese etwas abstruse Aussage ist ein Titel der Künstlerin La Roux, welcher wie viele ihrer Lieder sehr elektronisch rüberkommt. Aber nicht nur ihre Musik ist künstlich angehaucht, auch ihr Erscheinungsbild hat eine exzentrische Note, wie man anhand des Album-Covers oder des Videos zu „Bulletproof“ sehen kann.

In den letzten Tagen hatte ich wohl einen der außergewöhnlichsten Kinobesuche des Jahres, bei dem nicht nur ein Eklat innerhalb des Publikums stattfand, sondern zudem der Film zurückgespult und neugestartet werden musste. Tja, ob das schon als „mehr für ihr Geld“ durchgehen könnte? Jedenfalls war der Film das Ticket wert und das ist letztendlich entscheidend. So gesellt sich also zum extremen Ausflug einer der unterhaltsamsten Filme des Jahres.

Zum Wochenende habe ich mir wieder ein paar Dinge vorgenommen, die sich zeitlich eigentlich größtenteils einrichten lassen sollten. Darunter unter anderem wieder Lesestoff – warum auch nicht? Mein angefangenes Buch sieht traurig aus, wenn das Lesezeichen zwar schon hinter zig Seiten klemmt, es aber von der Seite so aussieht, als sei es direkt hinterm Buchdeckel angebracht. 😀
Und schön wäre es auch, wenn ich mal ein Stündchen Zeit für eine intensive Musik-Hörprobe einräume. Da habe ich nämlich auch ein paar Stücke, die ich genauer studieren möchte.

Zeitmanagement gehört wohl zu einen der alltäglichen Herausforderungen, welche zum Wohlergehen beitragen können. Nichts zu schaffen, kann frustieren, wogegen abgehakte Punkte erbaulich auf die Stimmung wirken können. In dieser Woche konnte ich bisher vieles abhaken und habe dennoch so einiges fürs Wochenende gelassen.

Es verbleibt noch ein Weilchen reflektierend
F.