Posts Tagged ‘Katy Perry’

52 Songs 2015 #24

Juni 21, 2015

52songs2015

In der 24. Woche dieses Blog-Projektes gab mir T. das Thema American Football, einer Sportart, welche hierzulande eher wenig Beachtung findet. Auch in den Mainstream-Medien wird dieser Sport oft nur behandelt, wenn es einen Skandal oder den alljährlichen Super Bowl gibt. Und letzteres Event sorgt zumindest durch die sehr aufwendige Halbzeit-Show für einen musikalischen Bezug. Wer ist nicht schon alles da aufgetreten – und sei es nur als Gaststar.

Zuletzt war es Katy Perry, die dort ihre Hits zusammen mit neueren Songs in farbenfroher Kulisse präsentiert hat. Und zunächst wollte ich dazu “Roar” anführen, wobei mir das Lied allerdings nicht so gefällt. Jedoch hat sie auf ihrem aktuellen Album auch einen Song, der leicht um die Ecke gedacht für das Thema herhalten kann, und der mir wesentlich besser gefällt. Denn just war dieser Sport durch das sogenannte “Deflategate” bzw. “Ballghazi” im Gespräch. Viel heiße Luft um nichts, könnte man fast meinen. Und so wähle ich kurzerhand den Song “Walking On Air” aus dem aktuellen Katy-Perry-Album “Prism”, welches einen feinen 90er-Retro-Vibe hat.

Hier noch die Gründe in Kurzform:

  • Prism steht auch für ein Abhör-Programm aus dem Land dieser Sportart
  • American Football ist im Herkunftsland so Mainstream wie Popmusik
  • Katy Perry trat zuletzt auf dieser großen “Weltbühne” im Rahmen der Super-Bowl-Halbzeit-Show auf
  • ein relativ aktueller Skandal befasste sich mit dem falschen Luftdruck der Spielbälle

Es verbleibt als nicht so großer Football-Fan
F.

PS: klar kam mir auch “Give Me All Your Lovin’” von Madonna in den Sinn, aber so einfach mache ich mir die Wahl dann auch nicht. 😉

Ansichtssache: 2014 MTV Europe Music Awards

November 11, 2014

Vorgestern feierte das Spektakel um junge Musikkultur in Glasgow seine 20. Aufführung und ich habe mir die Zeit genommen, das Hauptereignis davon zu verfolgen. Mittlerweile gehört ja zum Event neben dem „Roten Teppich“ noch eine Schalte nach Amiland, wo abermals ein paar „gefeierte“ Interpreten die Zuschauer einstimmen sollen. Und ja, bei Gelegenheit würde ich mir das vielleicht auch antun, nur war ich vom 2013-Zusammenschnitt schon nicht sonderlich angetan. Insofern… die Hauptveranstaltung:

Als Gastgeberin ließ sich Nicki Minaj verpflichten, was aus meiner Sicht eine gute Wahl ist, da sie durchaus zu Selbstironie fähig ist und hervorragend in diesen Zirkus passt. Bzw. besser als Selena Gomez oder Heidi Klum auf jeden Fall.
Dass die (Pop-)Rapperin ihre Kollegen Iggy Azalea, Drake, Eminem und Kanye West in der Kategorie „Best Hip Hop“ schlug, ist auch kein Problem für mich. Es zeigt nur, wie verwischt die Kategorien eigentlich sind.

Apropos Kategorien – kommen wir mal zu den Klassikern:

  • Best Video ging an das überladene „Dark Horse“ von Katy Perry (featuring Juicy J). Purer Pop also. Habe ich keine Beanstandung. Obwohl mir bei der Auswahl die eher bizarre Verfilmung von Sia’s „Chandelier“ besser gefallen hätte.
  • Best Song wurde „Problem“ von Ariana Grande (featuring Iggy Azalea). Hm, okay, bei der Zielgruppe und angesichts der Eingängigkeit verständlich, trotz diesem Antiklimax von Chorus. Stichwort Geflüster. Konkurrent „Happy“ war dagegen wohl schon zu ausgedudelt.
  • Best Female darf sich aus EMA-Sicht 2014 nun Ariana Grande nennen. Hm, „wenigstens nicht Rihanna“ war mein erster Gedanke. Und „wenigstens nicht Taylor Swift“ war mein Zweiter. Aber das kommt dann bestimmt nächstes Jahr, wenn ihr neues Album „1989“ allseits gehört und promotet wurde.
  • Best Male bot unter den Nominierten 4 respektable Interpreten und einen „Ausreißer“ – und ausgerechnet dieser gewann. Welch arme verirrte Seelen fanden denn, dass Justin Bieber in den vergangen 12 Monaten irgendwas geleistet hat? (Ich meine, die komische Single-Sammlung „Journals“ sorgte doch mehr für Gähnen als für Hits.) Oder hat er vielleicht eine Abo-Karte auf diesen Preis, den er unfassbare 5 Mal in Folge gewinnen konnte? Also spätestens ab da ist mir das Preisgewitter ein Rätsel, wenn nicht sogar egal.

Aber einen muss ich noch draufsetzen…

  • Best World Stage Performance ist für eine Kategorie ja schon etwas kryptisch. Ich würde da an ein weltweit erfolgreiches Live-Musikprojekt denken – also Einzelperson oder Gruppe. Die Musikart ist da eher zweitrangig. Vielmehr soll wohl das Live-Erlebnis im Focus sein. Okay, ein Blick auf die Nominiertenliste zeigt ein entsprechend breites Spektrum. Aber dann der Totalausfall: das Voting gewonnen hat Enrique Iglesias. Ja, ausgerechnet der Enrique, dessen „Rhythm Divine“-Gesang-Mitschnitt für reichlich Spott im Netz sorgte. Ja, der Enrique, dessen letztes Album eher weniger Beachtung fand bzw. auch gern zerissen wurde (u.a. von mir). Und ja, es ist der Enrique, der sich mittlerweile gern eine Tonne an Produzenten und Feature-Gästen ranbestellt, um irgendwie etwas Relevanz zu ergattern. (Wenn ich richtig zynisch bin, würde ich meinen, dass es wohl noch mal ein letztes Hallo von ihm sein soll, bevor ihn MTV nicht mehr einlädt, weil er in einem halben Jahr 40 wird.)

Für eine europäische Preisverleihung gingen viele „Auszeichnungen“ an Übersee, wobei das eigentlich kein Novum ist. Neu ist dagegen, dass MTV auch dem asiatischen Markt in den Arsch kriechen möchte. Oder wie sonst soll ich die Farce verstehen, wenn bei einer zusammengewürfelten Kategorie namens „Best Worldwide Act“ eine Künstlerin gewinnt, von der die Zielgruppe eigentlich absolut nichts kennt? Bibi Zhou aus China ist immerhin berühmt für… äh, ja, was?… ihren Akzent?
Übrigens ist das seit Bestehen dieser Kategorie überwiegend der Fall, dass irgendwelche asiatischen „No-Names“ (oder „schwer-auszusprechen-Names“) mal kurz auf der MTV-Bühne winken dürfen und dann meistens nicht mal ihr Können mit einem Auftritt unter Beweis stellen.

Ach ja, die Auftritte – im Schnellverfahren:

  • Ariana Grande – „Problem“ / „Break Free“ : für ihre Sparte gut
  • Kiesza – „Hideaway“ : och, das kannte ich schon aus anderen Shows. Hätte sie nicht die neue Single wählen können? Na ja, aber dafür gut.
  • Royal Blood – „Figure It Out“ : jawohl, endlich ein richtiges Highlight.
  • Charlie XCX – „Boom Clap“ / „Break The Rules“ : dem dämlichen Namen macht dieses dünne Stimmchen alle Ehre, aber die Songs sollte sie wohl besser anderen schreiben. „I Love It“… nicht!
  • U2 – „Every Breaking Wave“ : welch Ironie, dass eine der größten Rockbands einen der kleinsten Auftritte hinlegt. Hier hätten sie doch ruhig noch mal ihre Apple-Show abliefern können.
  • Nicki Minaj – „Super Bass“ / „Bed Of Lies“ / „Anaconda“ : großes (Trash-)Kino. Und ja, die Garderobe hielt.
  • Ed Sheeran – „Thinking Out Loud“ : wenn der Minaj-Auftritt ein Blockbuster ist, bietet der Sheeran Arthaus als Kontrast – sehr schön.
  • Enrique Iglesias – „Freak“ / „Bailando“ : ich hoffe, er war nicht nüchtern für diesen Quark.
  • Alicia Keys – „We Are Here“ : schlicht und großartig.
  • Slash, Myles Kennedy, The Conspirators and Simon Neil – „Crazy Train“ : ja, ja, irgendwas mit Ozzy Osbourne war ja auch noch. Viel Pyro macht aber noch kein ordentliches Finale. Ich vermute, das waren Aushilfskünstler, weil die großen Namen für so ein Tribut keine Zeit oder Lust hatten.

Fazit: ach, es ging. Im Vergleich zu 2013 wurde jedoch aus meiner Sicht weniger Show geboten. Nächstes Jahr soll der Zirkus dann nach Mailand ziehen. Ich bin gespannt.

Es verbleibt als nicht mehr so großer EMA-Fan
F.

Firework

September 5, 2011

Der heutige Titel wurde kürzlich von MTV (Amerika) zum besten Video des Jahres gewählt. Die Künstlerin Katy Perry setzt damit ihren Erfolgskurs fort, den ihr das zweite Album beschert. Auch wenn man ihr vorwerfen könnte, nur auf einen Hit-Produzenten wie Dr Luke zu setzen, zeigt sich auf längerer Sicht dann doch auch, dass da Gehalt mitgeliefert wurde (anders als wie beim letzten Britney-Album). Ja, die Probleme eines Popmusik-Fans.

Nun also zum Tagesgeschehen:
Die letzten Tage waren ziemlich strikt durchgeplant bei mir. Und auch bin ich viel rumgekommen im Land – lange Autofahrten inklusive. Es gab teilweise sehr viel Vertrautes, aber natürlich auch eine Menge von neuen Eindrücken – sowohl in der Landschaft als auch in der Gesellschaft – von einer Hochzeit ganz zu schweigen.
Ich weiß gar nicht mehr genau, wann ich zuletzt auf einer Hochzeit war, aber den „Counter“ kann ich ja nun eh „reseten“. Aus meiner Sicht ist es schon beachtlich, was an so einem Tag an Aufmerksamkeit und Ehre auf die Hauptpersonen zukommt. Ferner werden vor allem ebenso die kulinarischen Sinne aller Beteiligten versorgt. Zum Fest gehört typischerweise nun mal auch ein Festessen – von den vielen Festgetränken mal ganz abgesehen (Stichwort Weinregion). Dementsprechend kann es hilfreich sein, ausreichend Erholungszeit im Anschluss einzuplanen.

Erholung der unterhaltsamen Art gab es in den letzten Tagen auch woanders. Zur Kino-Ecke:
Die neueste Verfilmung von „Die Drei Musketiere“ habe ich gesehen und ich bekam erfreulicherweise genau das, was mir der Trailer versprochen hatte – einen „leichten“ und imposanten Action-Film mit einer bunten Schauspielergruppe (bzw. Cast). In erster Linie ist der Film der reinste (technische) Augenschmaus – Effekte, Kamerafahrten, Zeitraffer und vor allem auch Settings bzw. Kulissen vom feinsten. Dazu ein paar hübsche Gesichter und ordentliche Duelle bzw. ein paar Luftschlachten. Und die Story? Na ja, die ist simpel und erträglich bzw. mit neckischen Dialogen ausgeschmückt. Wie gesagt, ich fand die Mischung gut.

Ach ja, noch etwas Politik. In Mecklenburg-Vorpommern wurde (endlich) gewählt. Das heißt für mich in erster Linie, dass ich künftig weniger Werbung in der Gegend sehen werde, was mich freut. Das Resultat gefällt bestimmt nicht jedem, aber letztendlich ist es die Entscheidung, die seitens der Wahlberechtigten (bzw. etwa jedem Zweiten – gemessen an der schlechten Wahlbeteiligung) an die Landesvertretung weitergegeben wird. Na ja, in 5 Jahren wird dann neu gewürfelt.
Und bundespolitisch sieht es ja doch ganz anders aus.

Es verbleibt ohne Feuerwerk
F.

Teenage dream

Oktober 3, 2010

Die wandelnde „Obsttorte“ Katy Perry hat sich erst kürzlich im deutschen Fernsehen wieder von sich hören lassen. Zuerst bewies sie, dass ihre aktuelle Single (siehe Titel) nicht unbedingt live-gesangstauglich ist und anschließend konnte sie ein wenig die Diva raushängen lassen zwischen all den „komischen deutschen“ Darbietungen und „Prominenten“. Da fällt mir ein, dass ich das Video dazu noch sehen wollte (hat bisher nicht geklappt).

Und damit wieder frisch ins Geschehen der letzten Tage:
Planung war da ein wichtiger Aspekt, denn ein weiterer Kurzurlaub sollte unternommen werden. Und fast alles hat geklappt – einzig und allein die Suche nach „gescheiten“ Winterstiefeln fiel dann doch erfolglos aus, bzw. wird demnächst noch fortgesetzt. Zumindest kann ich nach gefühlten 20 Schuhabteiliunngen und -läden mit einiger Sicherheit sagen, dass ich da wohl einen Tick entwickelt habe. Denn nicht weniger als 4 neue Paare fanden dann doch ihren neuen Besitzer in mir (nur halt keine Stiefel). Hoppla.
Zurück zur Planung: ich wollte noch anmerken, dass ein entscheidender Faktor zur eigenen Zufriedenheit in „Pufferzonen“ liegt. Es mag ja schön sein, dank Gewohnheit einschätzen zu können, was man in 30 Minuten schafft. Dann jedoch aber 50 Minuten einzuplanen, könnte unnötigem Stress vorbeugen. So viel aus meiner Ratgeber-Ecke.

Nun zu den Medien: George Clooney’s neuer Film war wieder eine Überraschung. Unglaublich, was ein Schauspieler so alles auf sein Publikum loslassen kann, wenn er sich bei der Rollenwahl nicht auf einen Standard festlegt. Ich denke da an „Up in the Air“, „Männer, die auf Ziegen starren“ und nun eben „The American“ – allesamt durchaus kinowürdig und unterhaltsam.

Ebenfalls überrascht war ich darüber, dass Ken Follett wieder ein neues Buch am Start hat. Na gut, es ist auch schon wieder ein paar Monate (oder Jahre) her, seit sein letzter Historien-Epos (auf jeden Fall episch bezüglich dem Seitenumfang) verteilt wurde. Nun widmet er sich also dem letzten Jahrhundert in einer nahezu weltumfassenden Geschichte, die nach dem Rückseitentext zu urteilen arg mosaik-mäßig konstruiert sein könnte. Nichtsdestotrotz wurde Interesse bei mir generiert. Tja, so geht das, wenn man einmal gute Erfahrungen mit dem Schaffenswerk eines Schriftstellers hatte.

Apropos Jahrhundert: Einheit wird ja heute wieder groß geschrieben, auch wenn ein paar Querdenker dabei das Anhängsel „-Gegner“ verpasst bekamen – also diejenigen, die gegen die Deutsche Einheit sind. Ich kann deren Standpunkt nicht ganz nachvollziehen. So zeigt doch der Föderalismus in manchen Punkten, dass man eher mehr vereinheitlichen sollte (Stichwort: Bildungssystem oder Rauchverbot) – also da, wo die Bundesländer noch selbst bestimmen dürfen und das dann manchmal schlecht abgestimmt tun. Oder vielleicht soll es ja auch gerade so sein? Huch, Verschwörung auf so hohem bürokratischen Niveau? Nicht mal ein russischer Bestseller-Autor könnte daraus etwas Spannendes stricken (diese Anspielung werde ich wohl auf Nachfrage erklären müssen). 😉
Um dieses Thema vom Tisch zu schieben: Ich mag Star Trek. Das ist diese SciFi-Serie, wo man die Erde gern nur noch global betrachtet. Bin ich deshalb für Globalisierung? Öhm, das kommt auf die Definition an. Wohlstand dank Ausbeutung möchte ich mir jedenfalls nicht aufs T-Shirt pinseln, obwohl die Realität wohl anders aussieht. Sollen sich mal diese „Spalter“ darüber Gedanken machen.

Ich suche inzwischen vielleicht besser nach einem Test, der mir sagt, ob ich konservativ bin. Irgendwie setzt da meine Selbsteinschätzung aus, was wahrscheinlich wieder eine Frage der Definition ist.

Wem das alles zu hoch ist, kann sich mal ein Video von TheRHExperience anschauen. Ich habe bewusst den „Like“-Button im Netzwerk geklickt (eigentlich braucht man doch gar nicht mehr genauer auf besagte Webseite verweisen). Aus meiner Sicht haben da ein paar junge Leute den Sinn von Videoportalen für sich nutzbringend erschlossen. (nebenbei: schreibt YouTube echt rote Zahlen?)  Nutzbringend deswegen, weil mit einfachsten Mitteln und ohne Kommerz Heiterkeit vermittelt wird (also zumindest bei denjenigen, die drüber lachen können).

Zum Abschluss noch eine „Fail“-Meldung: eigentlich wollte ich meine Sonntagsblogs nun als Vorlage fürs englische Journal als Vorlage nutzen, was ich aber nicht geschafft habe. Vielleicht klappt es in der kommenden Woche.

Es verbleibt auf der Suche nach Stiefeln und vielleicht auch dem einen oder anderen verloren gegangenen Teenager-Traum
F.

The flood

Juni 13, 2010

Es mag an Ironie grenzen, dass gerade in Tagen der Not durch Fluten ein solch betiteltes Lied zu meinen Favoriten zählt. Schlechtes Timing eben. Aber die gute Katie Melua kann ja nichts dafür. Umso mehr kann ein gewisser William Orbit was dafür, dass ihr aktuelles Album wirklich schön klingt. Und eben jener Titel ist ein absoluter Ohrwurm und darüber hinaus originell.

Ja, die Woche ging dann auch wieder rasend schnell vorbei und brachte mir (wie fast immer) ein paar Erkenntnisse ein. So weiß ich nun zum Beispiel, dass veganische Enchiladas durchaus lecker sein können.
Es war nämlich Spargelwoche und so probierfreudig ich meistens bin, hatte mich an dem einen Tag, als es Spargel mit Reis und Garnelen (samt Asia-Dip) gab, doch die fleischlose Alternative begeistern können.
Dafür hatte ich am Wochenende einen totalen Reinfall in Form von Mineralwasser mit Zitronenaroma. Da bin ich schon den Kompromiss eingegangen und nahm die enthaltene Kohlensäure hin. Und dann schmeckte das Zeug wie aufgelöste Arznei-Brause. In einem Wort: widerlich.
Dann entdeckte ich noch Guavensaft im Supermarkt und dachte: „hm, wie soll denn Guavensaft schmecken außer süß. Und dann noch diese komisch trübe Farbe. Das muss ich probieren.“
Einen Bericht dazu kann ich erst in den nächsten Tagen liefern.

Ach ja, natürlich gab es auch auf der Arbeit einiges zu erleben, aber das spare ich mir für mein Arbeitsblog auf. Hier merke ich nur an, dass es viel zu tun gibt und ich wieder an meine Idee denken musste, die Arbeitsthemen auf einer Art Glücksrad zu vermerken und dann einfach den Zufall entscheiden zu lassen, welches Thema als nächstes bearbeitet wird. Aber so viel Planung kann ich mir dann auch noch selbst zutrauen.

Film-technisch konnte ich in der (just) vergangenen Woche einen exotischen Film sehen, der ganz un-exotisch in Nordamerika spielt. Der Schnitt war an manchen Stellen etwas missglückt, aber überwiegend unterhaltsam. Und nicht zu vergessen: das Erlebnis bestach durch die ungewohnte Inszenierung.

Gewohnheit auf hohem Unterhaltungsniveau konnte ich bei den aktuellen MTV Movie Awards wiederfinden. Die zwei Stunden enthalten so viel Witz und Werbung (inklusive hochkarätiger Prominenz), dass danach schon eine Verschnaufpause nötig wird. Vom Totalausfall hinsichtlich Abräumerfilm will ich lieber nicht berichten.
Natürlich wurde auch ordentlich pompös in die wenigen Musik-Einlagen investiert, was mich wiederum doch von den Hit-Qualitäten des neuen Katy Perry Songs (Slang-Alarm!) „California Gurls“ überzeugen konnte. Ein Produzent namens Dr Luke entwickelt sich scheinbar zum neuen „Timbaland“.

Und schließlich sei noch ein mediales Novum erwähnt: ich habe mein erstes YouTube-Video hochgeladen. Es handelt sich um eine etwa 14 Sekunden lange Landschaftsaufnahme aus einem IC (von der letzten Dienstreise).
Nichts besonderes könnte man meinen, aber manchmal liegt gerade das Besondere im Alltäglichen.

Apropos Alltag: der ereilt mich dann morgen.
Es verbleibt mit leichter Verspätung (verschuldet durch die Fußball-WM)
F.

PS: da fällt mir ein, dass ich bezüglich YouTube noch auf eine Überlegung meinerseits eingehen wollte, die ich neulich hatte. Da mir auffiel, wie viele verschiedene Menschen die digitalen Plattformen zur Selbstdarstellung nutzen, kam mir die Frage, ab wann der Grad der Selbst-Wichtigkeit zu hoch ist.
Anders ausgedrückt: Man kann sehr viel oder auch sehr wenig von seiner Person halten, was in beider Hinsicht verständlich ist. Und wahrscheinlich ist ein Mittelweg da die Allzwecklösung.
Gut ankommen tut bestimmt eine Verhaltensweise, die zur rechten Zeit Rücksicht auf andere nimmt, und auf der anderen Seite die eigenen Interessen gut vertreten kann.
Oder nochmal anders: Ja, das eigene Leben ist wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden. Aber manchmal ist es angebracht, die Klappe zu halten und sich in Rücksicht zu üben. (= nur eine Meinung)