Posts Tagged ‘Karamell’

Logbuch : auf in den Mai

Mai 5, 2015

28.04.15 : Bemerkenswert zu dem Tag war unter anderem eine von mir erstmals erprobte neue Trainingsform mit sogenannten Reduktionssätzen. Danach erschöpft gewesen zu sein, kommt mir im Nachhinein wie eine Untertreibung vor. Ebenso krass war der Abend bei S., wo ich ein Fußballspiel sah, wie ich es wirklich nur sehr ungern ertrage. Nicht nur gab es Verlängerung, sondern auch noch Elfmeterschießen. Über den Ausgang kann ich mich nicht beklagen. An dem Zeitpunkt war mir auch schon fast egal, welches Team gewinnt.

29.04.15 : Am Mittwoch war ich etwas früher als sonst unterwegs und dann auch noch in eine andere Ecke der Stadt, da ich bei einem Planungstreffen dabei sein wollte. Wir gingen zum ehemaligen Café Europa, von dem ich gar nicht wusste, dass es nun “La Vie” heißt. Dort ärgerten wir uns über die Bedienung und hielten fest, dass wir dort nicht mehr hingehen werden. (Und das war sogar noch vor meinem überteuerten O-Saft.) Einen Arbeitstag später hatte ich dann eigentlich keine Lust auf nichts mehr und beschäftigte mich zu Hause mit Audio-Schnitt und ein paar neuen Comics, unter anderem dem eher enttäuschenden Abschluss der Batman-Storyline “Endgame”.

30.04.15 : Es sah erst nach einem eher langweiligen Tag aus. Bis durch einen Nachrichtenwechsel die Abendgestaltung gen Tanz in den Mai festgehalten wurde. Unter anderem standen der Supreme-Surf-Laden, das ST und der Studentenkeller zur Auswahl. G. und ich entschieden uns für letzteren Ort und hatten Spaß bei Musik aus den 90ern.

01.05.15 : Bin ich froh, dass ich meinen Wecker gestellt hatte. Denn sonst wäre ich wohl nicht schon in aller Frühe auf dem Weg in die Heimat gewesen, wo wir einen Gasthund erwarteten. Lange nicht mehr an ein Tier gebunden, durfte ich bereits am ersten Tag des verlängerten Wochenendes feststellen. Ebenfalls fiel mir schnell auf, dass ich noch Schlaf nachholen sollte. Gedacht, getan – am Nachmittag. Abends erfreute ich mich an einigen Konzert-Sendungen im TV, war über den komischen Humor bei “Zoolander” irritiert und spielte QuizDuell.

cake_may1502.05.15 : Am Samstag ließ ich mir die Gelegenheit zum Ausschlafen nicht nehmen, hatte allerdings dennoch einen suboptimalen Start in den Tag. Für den Nachmittag wollte ich mich an einem neuen Kuchenrezept ausprobieren. Der Mürbeteig fiel mir nicht so leicht, dass Sahne-Karamell-Topping dagegen sehr. Das Ergebnis dieses Karamell-Nuss-Nougat-Kuchens wäre wohl um einiges toller, wenn ich beim Abendessen nicht die Zeit vergessen hätte. (Wie gut, dass der Ofen eh mit weniger Hitze als gefordert eingestellt war.) Für den Abend gab es zunächst einen langen Spaziergang mit Hund und danach Berieselung aus der Glotze.

03.05.15 : Der Sonntag verlief relativ unspektakulär – viel frische Luft, Ausruh-Phasen, eine denkwürdige Zugfahrt in die Stadt, etwas Sport und Müdigkeit.

04.05.15 : Star Wars Day 2015. Ans Motto-Shirt habe ich gedacht. Ein überlanges Meeting nahm mir etwas Schwung aus dem Wochenstart. Im Anschluss an die Arbeit machte ich einen “kleinen” Umweg über die Südstadt, wo ich Regionen sah, die ich so noch nicht kannte. Grund dafür war eine Art Begutachtung bezüglich optimierungswürder Fortbewegungsarten. Danach war die Sonne schon am Untergehen und ich auf der Suche nach einer Einkaufsmöglichkeit. Ich wurde im Kaufland fündig und musste mich bei der riesigen Auswahl schon fast bremsen. Spät zu Hause angekommen wurde es für mein Abendessen Zeit – zusammen mit einer neuen Folge “Last Week Tonight”. Gestärkt machte ich mich dann auf den Weg zum Pleitegeier, wo ich B. gleich doppelt gratulieren konnte.

Es verbleibt mit beanspruchten Beinen
F.

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Lights out

November 22, 2010

Oha, scheinbar hatte ich diesen Titel von Thirteen Senses bereits verwendet, aber es passt dennoch, denn ich bin eigentlich viel zu spät dran. Den Grund dazu verrate ich ein andermal. Aktuell ist das auch nicht wichtig.

Einiges ist geschehen in den letzten Tagen.
Diese Woche stand wieder sehr im Zeichen der Arbeit, wenn auch Teile davon in der heimischen Küche stattfanden.
Dazu möchte ich nochmals erwähnen, dass man den Aufwand von selbstgemachtem Apfelstrudel nicht unterschätzen sollte. Und dann noch der ganze Abwasch. Ja, das ist auch Arbeit. Hat sich aber gelohnt.

So, ansonsten ein paar Erfolgsmeldungen: Mir ist es überraschend gelungen, eine Frage an einen meiner Lieblingsautoren zu richten, die dann sogar beantwortet wurde. Konkret: Mark Millar hat sich auf seinem Forum eine Stunde lang Zeit genommen, um Fragen von Usern zu beantworten. Für diesen Einsatz in Richtung Fans darf man ihn durchaus loben.
Und dann habe ich mir noch die Zeit genommen, seine neueste Eigenkreation anzulesen. In „Superior“ geht es um die Vermischung von Alltag und Superheld im klassischen Sinn (für Insider: eine Mischung aus „Superman: Earth One“ und Shazam). Der Anfang ist vielversprechend, wobei ich befürchte, den Verlauf schon erahnen zu können. Garniert wird das Abenteuer von gewohnt markanten Zeichnungen von Leinil Francis Yu, den ich schon zu Jugendzeiten an Wolverine und den X-Men sehen durfte.
Nur für die Farben hätte ich mir die Leute von Liquid! gewünscht, von denen man leider kaum noch was sieht.
Gut, genug aus der Geek-Ecke.

Aus der Abteilung „probiert und bewertungsreif“: Was war ich erstaunt, in einem heimatnahen Supermarkt Dr. Pepper im Regal zu finden. Diese Marke habe ich zuletzt im Hamburger Hauptbahnhof erworben. Damals (an einem Hochsommertag) hat mich der sirupartige Geschmack ganz schön aus den Socken gehauen und ich dachte: „wow, das tippt sogar Cola“. (Anmerkung: ich bin mir immer noch nicht sicher, ob Dr. Pepper dazu zählt) Jedenfalls bin ich nun für eine zweite Runde bereit. (Bewertung folgt dann)
So, und dann war im gleichen „Laden“ noch kalter Kaffee von Starbucks – also als Fertiggetränk – unter anderem in der attraktiven Geschmacksrichtung Karamell. Das wurde heute gekostet. Und? Na ja, es war dann doch mehr Kaffee als mir lieb (als Nicht-Kaffeetrinker). Gut, man kann ein Kaffeegetränk nicht runtermachen, weil es nach Kaffee schmeckt – auch nicht, wenn es extremst gesüßt und ‚vermilcht‘ ist. Das erinnert mich gerade an die Kaffeebowle, die ich vor Wochen probiert hatte. Egal. Lecker fand ich den kalten Milchkaffee jedenfalls nicht. Aber immerhin nehme ich auch keine Nebenwirkungen vom Koffein wahr.

Ebenfalls in dem Geschäft (ja, so oft besuche ich die Konsumtempel nicht) sah ich dann nebenbei noch das neue Album von Take That, welches mal mit einem recht unkonventionellem Cover ausgestattet ist und daher gut ins Auge springt. „Na gut, dann sind es wieder fünf“, so meine Gedanken. Einen Tag später las ich dann im Internet, dass jenes Werk von keinem Geringeren als Stuart Price produziert wurde. Potzblitz – Interesse geweckt.
Zugegeben, seine 80s-Disco-Einflüsse bringen nicht immer den erhofften Erfolg wie bei Madonna oder Seal oder The Killers. Negativbeispiel: Kylie Minogue. OK, was erwartet man auch von einer Grinsekatze, die sich von vielen Seiten ein Album zusammenschneidern lässt (wobei manche Lieder ganz nett sind – passend zur Künstlerin/Interpretin).
Wie dieser Schritt nun auf die Karriere besagter (Oldie-)Boyband wirkt, bleibt abzuwarten. Ein Auftritt im britischen Fernsehen wurde auf einer Webseite schon mal zerrissen. Aber das muss ja nichts heißen.

Apropos Kritik: kürzlich erheiterte mich ein Blogeintrag zum Social Networking von Unternehmen – also beispielsweise ‚Getwittere‘ von PR-Abteilungen. Sein Fazit: ohne die richtige Einstellung und/oder dem eigenen privaten Umgang mit den neuen Medien wird das nichts.
Spätestens da war ich dann schon irgendwie froh, dass ich das relativ von außen sehe (ich schiebe mal ein ’noch‘ nach). Beim Lesen musste ich an so ein jugendlich angehauchtes Business-Magazin denken, das ich auf einem Schreibtisch eines ‚Kollegen‘ sah. Damals wie auch heute bin ich von dieser ‚gesellschaftlichen Welt‘ und ihrer Oberflächlichkeit leicht angewidert.
OK, das hat nichts mit dem Informationsgehalt des Blogeintrags zu tun, aber ich wollte es anmerken.

Nebenbei: der Eintrag wurde teilweise unterwegs geschrieben (falls er inkonsistent wirkt).

Es verbleibt gleich mit gelöschten Lichtern
F.