Posts Tagged ‘JAZ’

Logbuch : then put your little hand in mine…

Februar 5, 2018

21.01.18 : Sonntage inklusive Ausschlafen sind schöne Sonntage. Am Nachmittag schaute ich bei LOHRO vorbei und widmete mich etwas der Musik-Bemusterung. Gegen Abend war mein Ziel der Hackspace. Als sich dort unter anderem H. und M. einfanden, kamen eher bizarre Gesprächsthemen (inklusive verstörender Internetsuchen) auf. Wie gut, dass die Hälfte davon wieder in Vergessenheit geraten ist.

22.01.18 : Nach einem verlängerten Arbeitstag rappelte mich noch für etwas Sport auf, erledigte sogar noch einen Einkauf und eilte nach dem Abendessen gen Café Marat, wo das LOHRO-Team beim Kneipenquiz doch tatsächlich den zweiten Platz erreichen konnte. (Es half sehr viel, bei der Bilderrätsel-Runde mit Alben-Covern konfrontiert zu werden.)

23.01.18 : Das Großereignis des Tages war eine abendliche Redaktionsversammlung, die über aktuelle Geschehnisse im LOHRO-Kosmos informieren sollte. Dass es auch belegte Brötchen geben würde, hat mich sehr überrascht und hoch erfreut.

24.01.18 : Auch am Mittwoch konnte ich mich nicht über mangelnden Freizeit-Ausgleich beklagen. Wie fast jeden Mittwoch saß ich am Abend im Kreise der Musikredakteure sowie weiterer LOHRO-Mitmachender und hatte meinen Anteil an den Abstimmungen über die nächste Heavy Rotation. Danach ging ich mit C. und D. ins Kino zu “The Big Sick”. Der Film überraschte mich aufgrund respektvollem Umgang mit den Charakteren sowie der doch angenehmen Humor-Dichte. Dass amerikanischen romantische Komödien so ein Level erreichen können, kann ich mir nur mit der starken Beteiligung des Hauptdarstellers Kumail Nanjiani erklären. (8/10)

25.01.18 : Ich hätte wohl am Vorabend nicht so lange mit C. im nasskalten Wetter über Filme und Comics reden sollen, denn ich fühlte mich am morgen doch etwas unwohl. Und dabei konnte ich mal etwas später zur Arbeit, weil es einen Abendtermin gab. Auf dem Heimweg erledigte ich noch einen Einkauf und war verblüfft, wie anders der Aldi im Neptun Center seit der Umbauarbeiten nun aussieht. Nach ein wenig entspannter Auszeit mit Salat machte ich mich auf den Weg ins PWH, um Otterwechsel und Die Gruppe König live zu erleben. Erstere überraschten mich mit vorgelesener Lyrik und erwiesen sich leider nicht als die “Anheizer”, wie ich es erhofft hatte. Und der Haupt-Act wirkte nach zwei Liedern wie eine Enttäuschung, weil deren Kunst so unausgereift daherkam wie deren Logo und Name. Na ja, es ist nur meine bescheidene Meinung. Nebenbei traf ich auf viele bekannte Gesichter – darunter J., mit der ich gleich zum Radio gehen konnte, um eine weitere entspannte “LOHRO Late Night” zu fahren.

26.01.18 : Falls sich jemand wundert, wie ich spät abends moderieren kann und am nächsten Tag zur frühen Stunde wieder munter und mit froher Gesinnung der Erwerbstätigkeit ohne Spuren nachgehen kann… dem ist nicht so. Mit anderen Worten: Der Tagesverlauf war schon mit Anstrengung verbunden. Die Beatbetrieb-Sendung stellte ich routiniert mit einer Mischnung neuer Lieder zusammen. Zur Belohnung gönnte ich mir abends noch einen Besuch beim Fernkost-Laden. Dann verzögerte sich meine Planung mit Sport, Abendessen und Entspannung. Aber zur Rezensionssichtung von “Lucky Loser – Ein Sommer in der Bredouille” und ein wenig Daddelei mit PS4 kam ich dann doch noch. Ein paar Stunden später sah ich mich mit der Tatsache konfrontiert, das Wochenende irgendwie schon vor dem Ausschlafen begonnen zu haben.

27.01.18 : Als ich irgendwann am frühen Nachmittag meinen Tag begann, war mir eher nicht nach großer Erledigungstour. Ich riss mich zusammen und ging los. Erster Stopp: der (neue) TEDi-Laden in der Doberaner Straße, der leider nicht das hatte, wonach ich dort seit Wochen schon suchen wollte. Stopp 2 betraf die Innenstadt. Dort war es – wie zu erwarten – voller Leute. Eine größere Tour nach Toitenwinkel und Dierkow später, fand ich mich abermals in der Innenstadt wieder. Ziel: Adapter bei Saturn kaufen. Es scheiterte an meinen Ansprüchen. Dafür waren die Einkäufe bei DM und Netto erfolgreicher. Am Abend stimmte ich mich musikalisch auf das Konzert von Subbotnik im Stadtpalast ein. Mit jemanden wie C. hätte ich an dem Abend nicht gerechnet. Aber schön, doch noch ein paar bekannte Gestalten wieder zu treffen. Ich erwog, noch ins PWH zu gehen, entschied mich jedoch dagegen (und für mein Bett).

28.01.18 : Noch glücklich über meine weise Wahl vom Vorabend freute ich mich auf eine heiße Waffel bei VEIS – in diesem Fall mit Banana-Split-Eis getoppt. Von dort aus zog es mich zu LOHRO, wo das erste Treffen der TechnikGruppe in diesem Jahr stattfand. Durch L.’s Hilfe konnte ich mein VI-Wissen etwas auffrischen. Nebenbei scherzten wir mit der Literaturredaktion. Zum Abend fand ich mich wieder im Hackspace ein, um mit H. ein wenig zu plaudern. Viel Zeit hatte ich nicht, da ich noch zum LiWu wollte, wo die OmU-Vorstellung von “Three Billboards Outside Ebbing, Missouri” immens gut besucht war. Der Film ist ein Paradebeispiel für Drama mit sehr viel schwarzem Humor und überragend guter Besetzung. Nicht nur wegen Auszeichnungen oder Hype ein Film des Jahres.(9/10)

29.01.18 : Dieser Wochenstart verlief relativ harmlos – mit neuer Müsli-Sorte. Nach der Arbeit und etwas Sport verkroch ich mich zu Hause unter die Decke und schaute die Grammys. Tolle Show, aber die Preisvergaben erschienen mir teils fragwürdig. (In dem Fall dauernd Bruno Mars.)

30.01.18 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit (inklusive viel Stress), Sport (inklusive Zeitdruck), Vorstandstreffen (inklusive neuer Aufgaben), Sendungsvorbereitung (inklusive “Motivationsgetränk”) und die restlichen Folgen „The End Of The Fucking World“.

31.01.18 : Ein anstrengender Routine-Mittwoch mit Arbeit, Musikredaktion und einer späten warmen Mahlzeit (dank M.).

01.02.18 : Gleich zum Monatsbeginn stand eine weitere Kinokonzentrat-Sendung auf dem Plan, was mich nach einer 90-minütigen „Telko“ am Nachmittag etwas in Zeitdruck versetzt hat. Da sich J. angekündigt hatte, gestaltete sich das Unterfangen mit fünf Redakteuren im Studio als immens abwechslungsreich. Ich hoffe, die Beteiligten hatten ebenso viel Spaß wie ich. Nach zwei Jahren Aufbauarbeit sehe ich die Kinoredaktion bei LOHRO gut eingespielt. Zum Abend beschlossen J. und ich, den minimalen Aufwand mit TK-Pizza zu fahren, damit wir ausreichend schnell weggeh-bereit waren. In der Zwischenzeit trafen S. und D. ein und wir schauten die Pilotfolge von „The End Of The Fucking World“ – quasi zum Anteasern der wenigen Nichtkenner. Als wir zum Dobi eilten, sahen wir die Bahn schon abfahren und gingen zu Fuß via Bebel-Straße zum Steintor, trafen S. wieder und machten uns auf zum JAZ, wo Waving The Guns (zusammen mit Pöbel MC und der Hinterlandgang) ihr Zusatzkonzert zum Samstagstermin gaben, was übrigens beides ausverkauft war. Ein überaus intensives Konzert – allein schon wegen der Bassleistung der Technik.

02.02.18 : Der diesjährige Murmeltiertag stellte mich vor neue Herausforderungen. Zunächst mit doch krass kurzer Nacht einen halben Arbeitstag allein überstehen. Dann galt es, zwei Interviews vorzubereiten, sowie noch ein paar aktuelle Songs (inklusive dem obligatorischen Klassiker des Tages) für den Beatbetrieb rauszukramen. Eine kurze Schlafpause musste auch noch irgendwie eingeschoben werden. Und nebenbei sagte J. für den Abend ab. Schließlich wurde es Zeit für den Aufbruch am Nachmittag – erster Stopp: MAU-Club, wo ich nur wenige Minuten Zeit für Gloria hatte, da das Interview noch bis zur Sendung zu schneiden war. Dies gelang mir. Und kaum war ich beim Einpflegen der Dateien ins System erschien der Besuch – in Form von Milli Dance und Pöbel MC. (Welch Ironie, dass sich dieser “Jackpot” ohne mein Dazutun ergeben hatte.) Es gibt so Momente, die ich irgendwie gesondert abspeichern würde wollen. (Also abgesehen von einem Audio-Mitschnitt oder einem Foto.) Diese eine Beatbetrieb-Sendung zählt dazu. (Mal schauen, ob ich dazu je Feedback erhalten werde.) Wie soll man nach solch Ausnahmestimmung, die da in den Redaktionsräumen herrschte, wieder auf sein Alltags-Level runterkommen? Na ja, mit einer Portion Reis und der Aussicht auf die Jahresversammlung des Opennet-Vereins. Dank P. musste ich nicht in die Südstadt laufen. Und was hat sich die Campus-Gegend schon wieder verändert. Das Versammlung konnte mit nur geringer Verzögerung einigermaßen effektiv ablaufen. (Schätzt mal die Frauenquote.) Anders als in den Jahren davor konnte ich dieses Mal nicht bis zum Ende bleiben, da ich noch ein Vorhaben hatte, um meine Tradition aufrecht zu erhalten. Schön, dass sich mit H., D. und M. noch Mitmachende fanden. Wir schauten nämlich “Groundhog Day”. (Ich weiß nicht, wie oft ich den Film schon gesehen habe, aber nun ist es diese Zahl plus Eins.)

03.02.18 : Eine außergewöhnliche Premiere erlebte ich bei der Zugfahrt in die Heimat an diesem Samstag. Es ist mir in vielen Jahren Rostock-Rügen-Pendelei noch nie passiert, einen Anschlusszug verschlafen zu haben. Tja, an dem Tag hing ich nach der zweistündigen Zugfahrt noch eine ungeplante Busfahrt von Sassnitz über Prora ran. Was für ein krasser Ort ist Sassnitz eigentlich? Von vielen Stellen kann man die Ostsee sehen, wohl wissend dass dort “unten” kein Strand ist. Und doch macht mich die Gegend traurig, weil ich mich daran erinnern kann, dass es dort mal ein Gymnasium und ein Krankenhaus gab. Stichwort Abbau. (Ob der Tierpark auch wieder öffnen wird?) Im Tagesverlauf schaute ich Filme, kochte Essen und ließ mich vom TV-Programm berieseln, welches diese eine Dschungel-Sendung beinhaltete. Das sogenannte “Finale” empfand ich gefühlt nicht mal halb so unterhaltsam wie noch vor ein paar Jahren. (Yikes, es vergeht so viel Zeit.)

Es verbleibt aktuell in drei Vereinsvorständen
F.

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Logbuch : mein kultureler Auftakt in 2016

Januar 17, 2016

Logbuch

10.01.16 : An diesem Sonntag ließ ich mir Zeit. Unschönerweise fiel mir dabei auf, dass meine heimische Heizung scheinbar nicht in Gang kam. (Ein Hoch auf Wolldecken.) Am Nachmittag machte ich einen kurzen Abstecher zu LOHRO und besuchte dann den (dritten) Comic-Stammtisch im Café Marat. Das ausliegende Quiz hatte ein franko-belgisches Motto und erschien mir ohne Hilfsmittel entsprechend schwierig. Nicht nur das Plaudern über Comics gefiel mir, ich bekam sogar eine Leihgabe (“Sandman: Overture”). Ich bot an, zum nächsten Comic-Treff das Quiz auszuarbeiten und hatte bereits zum Tagesende eine Reihe kniffliger Fragen. Nach dem Stammtisch eilte ich noch in den Hackspace und war überrascht, M. (vor seinem Reiseantritt) anzutreffen. So verabschiedete ich mich ein weiteres Mal von ihm.

11.01.16 : Wochenstart wie immer? Jein, denn am Abend ging ich ins Kino zur OmU-Veranstaltung von “The Danish Girl”. (Mein erster Kinobesuch im Jahr 2016.)
STEREO_gelbWie schon der Trailer andeutete, sollte es dramatisch werden. Was ich allerdings vor der Sichtung noch nicht ahnen konnte, ist, wie gut mir das Schauspiel von Alicia Vikander gefallen würde. Dagegen machte Eddie Redmayne eher einen suboptimalen Eindruck… oder es lag vielleicht an der Figur. Wo der Film neben den Darstellern auf jeden Fall noch punkten kann, ist sowohl die Ausstattung als auch die Landschaftseindrücke. (7/10)
Danach verwaltete ich noch ein paar Dateien auf den Redaktionsrechnern und ging entsprechend spät nach Hause.
Ach ja, die Meldung über das Ableben David Bowies ging natürlich nicht an mir vorbei. Es schockierte mich und machte mich traurig… zumal gerade sein neues Album „Blackstar“ erschienen ist.

12.01.16 : Das Highlight meines Dienstags war wohl die Sichtung der Golden-Globe-Verleihung, die ich eigentlich schon am Vorabend sehen wollte. Leider nicht meine Lese-Marathon durch das aktuelle Marvel-Comics-Event “Secret Wars”. Die Meldung über einen baldigen Abschluss hat mein Interesse dann doch mehr geweckt als in den Monaten davor. Und was ich bekam, was mir zu “meta”. Beeindrucken konnte das Artwork.

13.01.16 : Der Mittwoch glich überraschend stark dem davorigen, denn nach dem Treffen der Musikredaktion fand sich eine kleine Gruppe noch im Café Marat wieder. Dort traf ich auch C., mit der ich über eine mögliche Sondersendung sprach. Kurz darauf erreichte mich eine enttäuschende Nachricht, von der ich mir allerdings nicht den Abend verderben ließ. Und ja, auf dem Heimweg trug ebenfalls ein Besuch im Geier zum “Déjà-vu-Eindruck” bei.

14.01.16 : Dass ich diesen Donnerstag nach der Arbeit abermals die Frieda 23 aufsuchen würde, ergab sich relativ kurzfristig. H. wollte mit mir über Web-Dinge sprechen. Danach ging ich mit N. nach Hause, wo ich mir ein paar Folgen “Family Guy” gönnte.

15.01.16 : Zum Auftakt in den Feierabend stand bei mir wieder eine Radiosendung auf dem Plan, für die mich fast zu umfassend vorbereitet hatte. (Stichwort Wikipedia-Day.) Zum Abend besuchten mich Freunde in der Frieda 23. Wir plauschten, sahen SNL-Sketche sowie “Carpool Karaoke”-Videos. Und dann ging es für die Runde zum Kino ins Erdgeschoss. “Raiders Of The Lost Ark” (bzw. der erste “Indiana Jones”-Film) kam innerhalb der Schatzkiste-Veranstaltungsreihe in der OV-Fassung im LiWu. Ich war überrascht, wie wenig ich von der Handlung noch im Kopf hatte. Allein die Eröffnung oder der Abschnitt mit dem Schiff/U-Boot. Alles in allem ein gelungener Abenteuerfilm – selbst nach 30 Jahren noch.

wtg_jaz16.01.16 : Wochenende! Ausgeschlafen erledigte ich den Einkauf und beschloss zu kochen. Das Werkeln in der Küche gestaltete sich als etwas chaotisch, zumal ich über den Verbleib einiger Gewürze unzureichend informiert war. Na ja, das Ergebnis war dennoch mächtig und sehr sättigend. Fast schon zu viel, da ich am Abend noch unterwegs war. Zusammen mit A. ging ich zum JAZ, wo wir etwa eine halbe Stunde auf den Einlass warteten. Kurze Zeit später gesellte sich noch K. dazu. Grund für einigen Andrang war das Konzert von Waving The Gund – mit Pöbel MC als Eröffner. (Mein erster Konzertbesuch 2016.) Der Saal war brechend voll. Die Luft (dank Rauch-Erlaubnis) entsprechend stickig. Wir hielten uns eher im hinteren Bereich auf und sahen die Menge abgehen. Danach redeten wir noch eine Weile, gingen nach Hause und trafen überrascht noch auf J., die gerade da hinwollte, wo wir herkamen. Als ich zu Hause ankam, war ich immer noch satt.

Es verbleibt um ein paar Erlebnisse reicher
F.

Logbuch : spätsommerlicher Herbst oder herbstlicher Spätsommer

September 29, 2014

Man möge mir die triviale Wetter-Anspielung (bereits im Titel) verzeihen. Vielleicht berichte ich zu oft über das Wetter dieser Tage. (Im Radio.) Oder ich füge hinzu, dass die Uneindeutigkeit der Jahreszeit mit meinem Gemüt übereinstimmt.

20.09.14 : Ein weiterer ruhiger Urlaubstag in der Heimat. Inklusive gutem Wetter, Lesestoff und der Laune, Stunden in der Küche zu verbringen. Das resultierende Gericht (Bœuf bourguignon) kann sich sehen lassen, wird aber erst mal nicht in meine Top Ten einsteigen können.

21.09.14 : Passend zum Urlaubsende wechselte auch das Wetter. Schon die Brötchen konnte ich im Regen holen. Der Tag verging sehr schnell, der Zug wollte erreicht werden. Die Fahrt hatte einen Umsteigebahnhof mehr. Unterwegs las ich weitere Ausgaben von „The Superior Foes Of Spider-Man“, einer Comic-Serie, die mich zum Lachen bringt.
In Rostock angekommen war ich nur kurz zu Hause und dann schon wieder unterwegs. Beim Treffen der IT-Gruppe wollte ich mich mit der VPN-Einrichtung vertraut machen, was allerdings verfrüht abgebrochen werden musste, da das komplette Haus-Netzwerk ausfiel.

22.09.14 : Ich weiß nicht, woran es lag, aber diese Woche fing ich sehr früh an. Büro, Montagsrunde, Büro, Sporträumlichkeiten, zu Hause. Infotainment, musikbezogene Bloggerei und Recherche für den Dienstag.

23.09.14 : Und dieser fing sogar noch früher an – und dabei irgendwie erstaunlich plangemäß. Noch bevor ich das Haus verließ, hatte ich ein paar Meldungen zusammengetragen. Und da machte die Vorbereitung für die Radiosendung fast schon wieder Spaß, weil aureichend Vorbereitungszeit vorhanden war. D., der eigentlich diese Vorbereitungszeit miterleben sollte, war jedoch nicht so pünktlich. Tat meiner Gelassenheit aber keinen Abbruch. Selbst kleine Fehlerchen konnten daran nichts ändern. Ich denke heute noch gern an meine ungewollt wohl lustigsten Sportnachrichten.
Zum Abend hin machte sich die Kürze der letzten Nacht bemerkbar, und ich konnte den Weg ins Schlummerland kaum erwarten. Nur bedingt tat es mir da leid, einer Anfrage zum Konzertbesuch im PWH absagen zu müssen.

24.09.14 : Einen Tag mit Hetzerei zu beginnen, vermeide ich eigentlich gern – aber der Plan ließ es an diesem Mittwoch nicht anders zu, wenn ich alle Stationen abhaken wollte. Und so wechselte ich von einem Meeting zum nächsten – mehr oder weniger. Und zum Tagesabschluss stand dann noch die LOHRO-Vollversammlung an. Dort wurde ich ohne Vorwarnung für ein Gremium vorgeschlagen, was mich kurzzeitig in einen Gewissenskonflikt brachte. Glücklicherweise war nach der Wahl für mich vor der Wahl – also alles entspannt. Und dann ermüdend.

25.09.14 : Einen anstrengenden Tagesstart später war ich schon wieder auf „Meeting-Modus“. Zum Abend hin schaute ich noch in den Redaktionsräumen vorbei, um Musik einzupflegen und erlebte nebenbei das Ende einer emotionalen Abschiedssendung. Dann widmete ich mich wieder der Arbeit und kam im Dunkeln wieder nach Hause. Ich betone diese Tatsache, weil mir zu dem Zeitpunkt die schwindende Sonnenscheindauer auffiel. Ich rechnete abermals mit einem kurzen Abend, hatte aber nach ein paar TV-Inhalten sogar noch Lust auf Musik und auf Comics.

26.09.14 : Für den Freitag wollte ich Tagesinhalte nach vorne verlegen und genau dies gelang mir. Nebenbei ergaben sich ein paar Termine für die kommende Woche. (Stichwort Frühschichten.) Am Nachmittag fand ich mich bei LOHRO ein, sinnierte mit L. ein wenig über Verwaltungsabläufe, schaute D. bei seiner ersten Sendung zu, nahm am IT-Treffen mit M. teil und ließ dann den Tag (bzw. die Arbeitswoche) mit einer gemütlichen Abschiedsfeier ausklingen. Diese hätte mich in den frühen Morgenstunden beinahe noch in den ST-Club geführt. Aber das musste ich dann doch nicht haben.

27.09.14 : Eine gute Wahl, wie sich herausstellte. Denn auch so gelang es mir am Samstag, nicht mehr rechtzeitig beim Bäcker zu sein, um noch Brötchen zu bekommen. Also unternahm ich eine separate Tour. So viel sind mir die präferierten Brötchen dann doch auch wert. Zwei „Late Late Show“-Folgen später wurde es wieder Zeit, in die Gänge zu kommen, da ich mich mit K.(1) zum Kinobesuch verabredet hatte. Zufälligerweise trafen wir uns bereits in der Straßenbahn und unterhielten uns über den ersten „Sin City“-Film sowie die Werke des Frank Miller, zu welchen ich eine „schwierige“ Meinung habe.
„Sin City 2“ (wie der Film in Deutschland heißt) sollte besser beim Originaltitel bleiben, denn ein wirklicher zweiter Teil ist es nicht. Einige Handlungselemente sind nämlich auch während und vor dem ersten Film einzuordnen. Wirklich viel Mühe haben sich die Macher nicht gegeben. Und das 3D ist wieder Futter für mein innerliches Wutbürgertum. (Stichwort Abzocke.) Fazit: nur wenn du Spaß am ersten Film hattest, könntest du einen Blick auf „A Dame To Kill For“ werfen. Ansonsten verpasst man nichts. Schade eigentlich. (6/10)
Weniger schade war die überraschende Einladung zum Flammkuchen bei K.(2), der ich gern gefolgt bin. Das Rezept war von irgendeinem TV-Koch, welcher auf Blätterteig und Homig setzt. Ja, und das hat schon einen Unterschied gemacht.
Anschließend ging ich zu K.(3)’s Abschiedssause, wo es u.a. 80s-Musikklassiker und ein wenig Akustik-Konzert-Feeling gab. Dazu heitere Menschen bei einem weniger heiteren Anlass. (Nicht zu vergessen die sehr toleranten Nachbarn.) Weiter ging es mit dieser Mischung (minus die Nachbarn) ins JAZ, wo (wie könnte es neuerdings anders sein) Deep House gespielt wurde. Ich würde zwar nicht behaupten, dass mein Gefallen daran größer geworden ist, wohl eher das Verständnis.
Ich musste grinsen, als ich das JAZ bei zunehmendem Tageslicht verließ – ist mir doch genau dies auch bei meinem ersten JAZ-Besuch im Mai so passiert. Tja, dann wieder ein Abschied. Wieder ein sehr spätes (bzw. frühes) Schlafengehen…

28.09.14 : So etwas kann dann nur konsequenterweise mit einem späten Tagesbeginn weitergehen. Der Staffelstart von „Saturday Night Live“ (Season 40!) verschönerte dies dennoch. S. bot am Vortag an, mir Franzbrötchen aus Hamburg mitzubringen, was ich (natürlich) nicht ablehnen kann. Diese holte ich mir sozusagen als Frühstück ab. Tja, und dann auf dem Weg zu einem weiteren IT-Treffen wurde ich melancholisch. Einerseits durch die Abschiede und andererseits dank des Wetter (siehe Überschrift).
Beim Treffen beendete ich die VPN-Einrichtung via Tunnelblick, verwertete mit den anderen restliche Bratwürste und vergaß die Melancholie. Fast schon wie eine Belohnung, war ich dann sogar erfreulich zeitig wieder zu Hause.

29.09.14 : Diese Woche fing für mich mit Eile an, was sich aufgrund aufeinander prallender Zeitfenster von Vorhaben ergibt. Mir gelang es zwar, rechtzeitig bei der Montagsrunde zu sein, aber von Freude darüber kann nicht die Rede gewesen sein. Ansonsten Business as usual… für einen Montag. Vielleicht mit der Ausnahme, dass ich mich wieder auf neue „Family Guy“-Folgen freuen kann.

Es verbleibt mit Recherche auf der ToDo-Liste
F.