Posts Tagged ‘JAZ’

Logbuch : mein kultureler Auftakt in 2016

Januar 17, 2016

Logbuch

10.01.16 : An diesem Sonntag ließ ich mir Zeit. Unschönerweise fiel mir dabei auf, dass meine heimische Heizung scheinbar nicht in Gang kam. (Ein Hoch auf Wolldecken.) Am Nachmittag machte ich einen kurzen Abstecher zu LOHRO und besuchte dann den (dritten) Comic-Stammtisch im Café Marat. Das ausliegende Quiz hatte ein franko-belgisches Motto und erschien mir ohne Hilfsmittel entsprechend schwierig. Nicht nur das Plaudern über Comics gefiel mir, ich bekam sogar eine Leihgabe (“Sandman: Overture”). Ich bot an, zum nächsten Comic-Treff das Quiz auszuarbeiten und hatte bereits zum Tagesende eine Reihe kniffliger Fragen. Nach dem Stammtisch eilte ich noch in den Hackspace und war überrascht, M. (vor seinem Reiseantritt) anzutreffen. So verabschiedete ich mich ein weiteres Mal von ihm.

11.01.16 : Wochenstart wie immer? Jein, denn am Abend ging ich ins Kino zur OmU-Veranstaltung von “The Danish Girl”. (Mein erster Kinobesuch im Jahr 2016.)
STEREO_gelbWie schon der Trailer andeutete, sollte es dramatisch werden. Was ich allerdings vor der Sichtung noch nicht ahnen konnte, ist, wie gut mir das Schauspiel von Alicia Vikander gefallen würde. Dagegen machte Eddie Redmayne eher einen suboptimalen Eindruck… oder es lag vielleicht an der Figur. Wo der Film neben den Darstellern auf jeden Fall noch punkten kann, ist sowohl die Ausstattung als auch die Landschaftseindrücke. (7/10)
Danach verwaltete ich noch ein paar Dateien auf den Redaktionsrechnern und ging entsprechend spät nach Hause.
Ach ja, die Meldung über das Ableben David Bowies ging natürlich nicht an mir vorbei. Es schockierte mich und machte mich traurig… zumal gerade sein neues Album „Blackstar“ erschienen ist.

12.01.16 : Das Highlight meines Dienstags war wohl die Sichtung der Golden-Globe-Verleihung, die ich eigentlich schon am Vorabend sehen wollte. Leider nicht meine Lese-Marathon durch das aktuelle Marvel-Comics-Event “Secret Wars”. Die Meldung über einen baldigen Abschluss hat mein Interesse dann doch mehr geweckt als in den Monaten davor. Und was ich bekam, was mir zu “meta”. Beeindrucken konnte das Artwork.

13.01.16 : Der Mittwoch glich überraschend stark dem davorigen, denn nach dem Treffen der Musikredaktion fand sich eine kleine Gruppe noch im Café Marat wieder. Dort traf ich auch C., mit der ich über eine mögliche Sondersendung sprach. Kurz darauf erreichte mich eine enttäuschende Nachricht, von der ich mir allerdings nicht den Abend verderben ließ. Und ja, auf dem Heimweg trug ebenfalls ein Besuch im Geier zum “Déjà-vu-Eindruck” bei.

14.01.16 : Dass ich diesen Donnerstag nach der Arbeit abermals die Frieda 23 aufsuchen würde, ergab sich relativ kurzfristig. H. wollte mit mir über Web-Dinge sprechen. Danach ging ich mit N. nach Hause, wo ich mir ein paar Folgen “Family Guy” gönnte.

15.01.16 : Zum Auftakt in den Feierabend stand bei mir wieder eine Radiosendung auf dem Plan, für die mich fast zu umfassend vorbereitet hatte. (Stichwort Wikipedia-Day.) Zum Abend besuchten mich Freunde in der Frieda 23. Wir plauschten, sahen SNL-Sketche sowie “Carpool Karaoke”-Videos. Und dann ging es für die Runde zum Kino ins Erdgeschoss. “Raiders Of The Lost Ark” (bzw. der erste “Indiana Jones”-Film) kam innerhalb der Schatzkiste-Veranstaltungsreihe in der OV-Fassung im LiWu. Ich war überrascht, wie wenig ich von der Handlung noch im Kopf hatte. Allein die Eröffnung oder der Abschnitt mit dem Schiff/U-Boot. Alles in allem ein gelungener Abenteuerfilm – selbst nach 30 Jahren noch.

wtg_jaz16.01.16 : Wochenende! Ausgeschlafen erledigte ich den Einkauf und beschloss zu kochen. Das Werkeln in der Küche gestaltete sich als etwas chaotisch, zumal ich über den Verbleib einiger Gewürze unzureichend informiert war. Na ja, das Ergebnis war dennoch mächtig und sehr sättigend. Fast schon zu viel, da ich am Abend noch unterwegs war. Zusammen mit A. ging ich zum JAZ, wo wir etwa eine halbe Stunde auf den Einlass warteten. Kurze Zeit später gesellte sich noch K. dazu. Grund für einigen Andrang war das Konzert von Waving The Gund – mit Pöbel MC als Eröffner. (Mein erster Konzertbesuch 2016.) Der Saal war brechend voll. Die Luft (dank Rauch-Erlaubnis) entsprechend stickig. Wir hielten uns eher im hinteren Bereich auf und sahen die Menge abgehen. Danach redeten wir noch eine Weile, gingen nach Hause und trafen überrascht noch auf J., die gerade da hinwollte, wo wir herkamen. Als ich zu Hause ankam, war ich immer noch satt.

Es verbleibt um ein paar Erlebnisse reicher
F.

Advertisements

Logbuch : spätsommerlicher Herbst oder herbstlicher Spätsommer

September 29, 2014

Man möge mir die triviale Wetter-Anspielung (bereits im Titel) verzeihen. Vielleicht berichte ich zu oft über das Wetter dieser Tage. (Im Radio.) Oder ich füge hinzu, dass die Uneindeutigkeit der Jahreszeit mit meinem Gemüt übereinstimmt.

20.09.14 : Ein weiterer ruhiger Urlaubstag in der Heimat. Inklusive gutem Wetter, Lesestoff und der Laune, Stunden in der Küche zu verbringen. Das resultierende Gericht (Bœuf bourguignon) kann sich sehen lassen, wird aber erst mal nicht in meine Top Ten einsteigen können.

21.09.14 : Passend zum Urlaubsende wechselte auch das Wetter. Schon die Brötchen konnte ich im Regen holen. Der Tag verging sehr schnell, der Zug wollte erreicht werden. Die Fahrt hatte einen Umsteigebahnhof mehr. Unterwegs las ich weitere Ausgaben von „The Superior Foes Of Spider-Man“, einer Comic-Serie, die mich zum Lachen bringt.
In Rostock angekommen war ich nur kurz zu Hause und dann schon wieder unterwegs. Beim Treffen der IT-Gruppe wollte ich mich mit der VPN-Einrichtung vertraut machen, was allerdings verfrüht abgebrochen werden musste, da das komplette Haus-Netzwerk ausfiel.

22.09.14 : Ich weiß nicht, woran es lag, aber diese Woche fing ich sehr früh an. Büro, Montagsrunde, Büro, Sporträumlichkeiten, zu Hause. Infotainment, musikbezogene Bloggerei und Recherche für den Dienstag.

23.09.14 : Und dieser fing sogar noch früher an – und dabei irgendwie erstaunlich plangemäß. Noch bevor ich das Haus verließ, hatte ich ein paar Meldungen zusammengetragen. Und da machte die Vorbereitung für die Radiosendung fast schon wieder Spaß, weil aureichend Vorbereitungszeit vorhanden war. D., der eigentlich diese Vorbereitungszeit miterleben sollte, war jedoch nicht so pünktlich. Tat meiner Gelassenheit aber keinen Abbruch. Selbst kleine Fehlerchen konnten daran nichts ändern. Ich denke heute noch gern an meine ungewollt wohl lustigsten Sportnachrichten.
Zum Abend hin machte sich die Kürze der letzten Nacht bemerkbar, und ich konnte den Weg ins Schlummerland kaum erwarten. Nur bedingt tat es mir da leid, einer Anfrage zum Konzertbesuch im PWH absagen zu müssen.

24.09.14 : Einen Tag mit Hetzerei zu beginnen, vermeide ich eigentlich gern – aber der Plan ließ es an diesem Mittwoch nicht anders zu, wenn ich alle Stationen abhaken wollte. Und so wechselte ich von einem Meeting zum nächsten – mehr oder weniger. Und zum Tagesabschluss stand dann noch die LOHRO-Vollversammlung an. Dort wurde ich ohne Vorwarnung für ein Gremium vorgeschlagen, was mich kurzzeitig in einen Gewissenskonflikt brachte. Glücklicherweise war nach der Wahl für mich vor der Wahl – also alles entspannt. Und dann ermüdend.

25.09.14 : Einen anstrengenden Tagesstart später war ich schon wieder auf „Meeting-Modus“. Zum Abend hin schaute ich noch in den Redaktionsräumen vorbei, um Musik einzupflegen und erlebte nebenbei das Ende einer emotionalen Abschiedssendung. Dann widmete ich mich wieder der Arbeit und kam im Dunkeln wieder nach Hause. Ich betone diese Tatsache, weil mir zu dem Zeitpunkt die schwindende Sonnenscheindauer auffiel. Ich rechnete abermals mit einem kurzen Abend, hatte aber nach ein paar TV-Inhalten sogar noch Lust auf Musik und auf Comics.

26.09.14 : Für den Freitag wollte ich Tagesinhalte nach vorne verlegen und genau dies gelang mir. Nebenbei ergaben sich ein paar Termine für die kommende Woche. (Stichwort Frühschichten.) Am Nachmittag fand ich mich bei LOHRO ein, sinnierte mit L. ein wenig über Verwaltungsabläufe, schaute D. bei seiner ersten Sendung zu, nahm am IT-Treffen mit M. teil und ließ dann den Tag (bzw. die Arbeitswoche) mit einer gemütlichen Abschiedsfeier ausklingen. Diese hätte mich in den frühen Morgenstunden beinahe noch in den ST-Club geführt. Aber das musste ich dann doch nicht haben.

27.09.14 : Eine gute Wahl, wie sich herausstellte. Denn auch so gelang es mir am Samstag, nicht mehr rechtzeitig beim Bäcker zu sein, um noch Brötchen zu bekommen. Also unternahm ich eine separate Tour. So viel sind mir die präferierten Brötchen dann doch auch wert. Zwei „Late Late Show“-Folgen später wurde es wieder Zeit, in die Gänge zu kommen, da ich mich mit K.(1) zum Kinobesuch verabredet hatte. Zufälligerweise trafen wir uns bereits in der Straßenbahn und unterhielten uns über den ersten „Sin City“-Film sowie die Werke des Frank Miller, zu welchen ich eine „schwierige“ Meinung habe.
„Sin City 2“ (wie der Film in Deutschland heißt) sollte besser beim Originaltitel bleiben, denn ein wirklicher zweiter Teil ist es nicht. Einige Handlungselemente sind nämlich auch während und vor dem ersten Film einzuordnen. Wirklich viel Mühe haben sich die Macher nicht gegeben. Und das 3D ist wieder Futter für mein innerliches Wutbürgertum. (Stichwort Abzocke.) Fazit: nur wenn du Spaß am ersten Film hattest, könntest du einen Blick auf „A Dame To Kill For“ werfen. Ansonsten verpasst man nichts. Schade eigentlich. (6/10)
Weniger schade war die überraschende Einladung zum Flammkuchen bei K.(2), der ich gern gefolgt bin. Das Rezept war von irgendeinem TV-Koch, welcher auf Blätterteig und Homig setzt. Ja, und das hat schon einen Unterschied gemacht.
Anschließend ging ich zu K.(3)’s Abschiedssause, wo es u.a. 80s-Musikklassiker und ein wenig Akustik-Konzert-Feeling gab. Dazu heitere Menschen bei einem weniger heiteren Anlass. (Nicht zu vergessen die sehr toleranten Nachbarn.) Weiter ging es mit dieser Mischung (minus die Nachbarn) ins JAZ, wo (wie könnte es neuerdings anders sein) Deep House gespielt wurde. Ich würde zwar nicht behaupten, dass mein Gefallen daran größer geworden ist, wohl eher das Verständnis.
Ich musste grinsen, als ich das JAZ bei zunehmendem Tageslicht verließ – ist mir doch genau dies auch bei meinem ersten JAZ-Besuch im Mai so passiert. Tja, dann wieder ein Abschied. Wieder ein sehr spätes (bzw. frühes) Schlafengehen…

28.09.14 : So etwas kann dann nur konsequenterweise mit einem späten Tagesbeginn weitergehen. Der Staffelstart von „Saturday Night Live“ (Season 40!) verschönerte dies dennoch. S. bot am Vortag an, mir Franzbrötchen aus Hamburg mitzubringen, was ich (natürlich) nicht ablehnen kann. Diese holte ich mir sozusagen als Frühstück ab. Tja, und dann auf dem Weg zu einem weiteren IT-Treffen wurde ich melancholisch. Einerseits durch die Abschiede und andererseits dank des Wetter (siehe Überschrift).
Beim Treffen beendete ich die VPN-Einrichtung via Tunnelblick, verwertete mit den anderen restliche Bratwürste und vergaß die Melancholie. Fast schon wie eine Belohnung, war ich dann sogar erfreulich zeitig wieder zu Hause.

29.09.14 : Diese Woche fing für mich mit Eile an, was sich aufgrund aufeinander prallender Zeitfenster von Vorhaben ergibt. Mir gelang es zwar, rechtzeitig bei der Montagsrunde zu sein, aber von Freude darüber kann nicht die Rede gewesen sein. Ansonsten Business as usual… für einen Montag. Vielleicht mit der Ausnahme, dass ich mich wieder auf neue „Family Guy“-Folgen freuen kann.

Es verbleibt mit Recherche auf der ToDo-Liste
F.