Posts Tagged ‘James Horner’

Logbuch : im Lesefluss

Februar 10, 2013

So, ich versuche, den heutigen Eintrag etwas schneller anzufertigen. Daher mag der Zusammenhang etwas leiden – ganz nach dem Motto (und Hashtag) „Gedankengang“. Wenn ich mir die vergangene Woche im Kalender anschaue, bin ich eigentlich zufrieden. Vor allem darüber, dass ich aus meinem Tief zum Wochenstart kam.

Gleich am Montag war mein dieswöchiger Kinoabend – im fernen LK-Distrikt. „Zero Dark Thirty“ ist für mich definitiv nicht „der“ Film des Jahres, auch wenn das Werk insgesamt gut war. Manche Längen fand ich überflüssig, so überragend wirkte die Hauptdarstellerin auf mich nicht und der beinahe tagesaktuelle politische Kontext ließ mich am Unterhaltungswert zweifeln. Gerade das Ende stellt aus meiner Sicht einen Stilbruch dar und kann zu leicht als Futter für Kritik herhalten. Fazit: für Interessierte eine Sichtung wert. (7 von 10)

Am Dienstag organisierte L. ein außerplanmäßiges Treffen der Couchsurfing-Gruppe. Wir trafen uns im Geier und sind danach zu J. eingeladen worden. Der Abend war lang und lustig.

Die Auswirkungen auf den Mittwoch waren, dass ich abends nichts unternehmen wollte, obwohl ich erste freie Tage meines Resturlaubs vor mit hatte.

Donnerstag nutzte ich meine Freizeit für Schlaf und Ruhe. Am Abend fand das reguläre Couchsurfing-Treffen im Pirat statt, wo heiter diskutiert wurde.

Für den Freitag war die Bad-Taste-Party im ST-Club (seit Wochen) vorgemerkt. Zum Auftakt gab es (mehr oder weniger spontan) Sandwiches bei G. und Erdbeer-Zeugs bei M.. Im Club angekommen vernahmen wir schon die ersten „Klassiker“. Ich war wieder stilecht in Jogger unterwegs. So kalt war es auch nicht.

Am Samstag sah ich die neuste Folge „Real Time with Bill Maher“, las einen Artikel über die Machenschaften bei manipulierten Fußball-Spielen, war einkaufen und dann zum Spieleabend bei S.. Wir spielten (quälend lange) Runden Munchkin und so ein Jahreszahlen-Rate-Kartenspiel, bevor ich endlich mein zweites Deck Sopio-Karten einweihen konnte. (Ich habe das nun seit über einem Jahr nicht ausgepackt. Krass, wie die Zeit vergeht.)

Und heute habe ich nach Sichtung einer neuen SNL-Folge gelesen, wie man bei Vine nachgucken kann. (Ja, diesen „Dienst“ habe ich nun auch für mich entdeckt.) Die Comic-Adaption von Neil Gaiman’s „Niemalsland“ hat mich verständlicherweise sehr an das Buch erinnert. Ich war sogar über manche Plottwists erstaunt, die ich nicht mehr so in Erinnerung hatte. Auch wenn die Miniserie den Roman gut zusammenfasst, bin ich doch etwas skeptisch bezüglich der Sinnhaftigkeit der Umsetzung. Es war zwar nicht langweilig und teilweise sehr komplex für dieses Format, aber so richtig mitreißend fand ich den Erzählfluss auch nicht.
Warren Ellis‘ „Supergod“ habe ich leider noch nicht zu Ende gelesen. Es beginnt zumindest solide.
Übrigens hörte ich nebenbei Soundtracks von James Horner – „The Amazing Spider-Man“ und „Braveheart“. Am Abend ging es mit Literatur weiter, als wir uns bei G. einfanden, um etwas Besonderes anzufertigen, was hoffentlich für Freude sorgen wird. Die Beteiligten hatten zumindest ihren Spaß. Und es gab keine Verletzten – trotz den Stimmungsschwankungen eines Katers. 😉

Es verbleibt mit dem Gedanken, doch einen Podcast zu starten
F.

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I see you

April 8, 2012

Der Titel verweist (wie könnte es anders sein) auf den Song zum Film „Avatar“, welcher gerade Free-TV-Premiere an diesem österlichen Feiertag… äh… feiert. Na ja, der Song ist von Leona Lewis – und die kann ich eigentlich nicht leiden. Den Hit „Bleeding Love“ hat sie von Jesse McCartney (plus Ryan Tedder) und mit „I Will Be“ hat sie ein Avril Lavigne Werk erhalten, welches mal besser nicht von ihr interpretiert worden wäre. Ach, und ja, bei der Avatar-Titelmelodie muss ich immer an „Titanic“ denken. James Horner hat wohl nicht so viele Noten in seiner Art der Komposition.

Und damit auch gleich zum Rückblick: Montag war Quiz-Abend (das Resultat hab ich schon verdrängt), Dienstag war „Früh-Schlaf“-Abend (noch vor 21 Uhr), Mittwoch ging es zu „Titanic“ (3D natürlich), Donnerstag war CouchSurfing-Meeting, Freitag die Heimreise zu Ostern… ja, und dann war auch schon Ostern.
Mein Ostern besteht aus relativ wenig… allem? Na ja, ich hatte eigentlich gehofft, etwas mehr zu lesen. Oder wenigstens die PS3 zu reaktivieren. Aber na ja, so wichtig war es dann wohl doch nicht.

Übrigens zu „Titanic“ in 3D: wer den Film mag, schmeißt bestimmt bereitwillig das Geld nochmal für ein Kinoticket raus (trotz 3D-Aufschlag). Wer den Film nicht kennt, kann auch getrost ins Kino gehen. Der Rest kann es sich wohl sparen. Denn so toll ist die 3D-Konvertierung echt nicht. Und in meinem Fall war sogar der Sound altbacken. Aber ansonsten war die „gluck gluck gluck“-Nummer schon spaßig – auch, wenn ich mich manchmal mit dem Gedanken erwischte „Alter, waren die mal jung!“.

Ansonsten habe ich neuerdings wieder ein Händchen für brisante Nachrichten. Oder anders: irgendwie interessieren mich Meldungen um so ein Gedicht, oder um neue Gesetze in Russland oder die Musik-Industrie.
Zu weiteren kuriosen Meldungen aus der Welt, die im Wirrwarr des hiesigen Medienhypes untergehen, habe ich auch ein sehr tolles Blog entdeckt, welches ich demnächst nochmal genauer vorstellen werde.
Zusammenfassend möchte ich nur meine Enttäuschung zum Ausdruck bringen, wie sehr von uns Internet-Nutzern so Vieles zerredet werden kann. OK, was lese ich auch Kommentare zu Artikeln durch. Da verstehe ich auch, warum manche Meldungen diese Funktion gar nicht erst freischalten. Sehr oft geht die Argumentation ins Persönliche oder artet in Übertreibungen aus, was mich dann wieder an „Entertainment-News-Sendungen“ erinnert.

Nun denn, das verlängerte WE bietet vielerorts noch etwas Erholung. Und die will genutzt werden. Insofern beende ich den Eintrag mit einem gut gemeinten Gruß an die Leser, dass sie einfach mal in den Himmel über uns schauen. Mir gab das heute ein gutes Gefühl.

Es verbleibt noch mit mehr oder weniger Seekraft
F.