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Logbuch : 2018 ist da

Januar 14, 2018

Sollte meine Weltuntergangsstimmung echt schon so viele Jahre her sein? Na ja, etwaige Tendenzen wurden ja dank politischer Ereignisse wieder etwas beflügelt. Aber scheinbar hilft Aussitzen. Und sonst so? Mmja, ich wage den nächsten Versuch, meinen Output wieder etwas regelmäßiger zu halten. Stichwort Vorsätze. 😛

31.12.17 : Den Silvesterabend verbrachte ich ganz entspannt in guter Gesellschaft mit G. und K. in der KTV. Eine 80s-Video-Playlist lief im Hintergrund und ein Raclette garrte kontinuierlich Köstlichkeiten – inklusive selbstgemachter Béchamelsauce. Meine Mitbringsel umfassten unter Anderem sieben verschiedene Pfannkuchen, die wir gut teilen konnten, damit sich keiner übernimmt. Nach dem Jahreswechsel gaben wir uns noch eine Dosis Trash-TV. (Brr, dieser Geissen [48].)

01.01.18 : Erster Erfolg an Neujahr: ich vernahm noch das Tageslicht. Zweiter Erfolg: ich bereitete meine Musik-Jahresstatistik auf. (Tatsächlich kann man damit seine wertvolle Freizeit verbringen bzw. dabei Spaß haben.) Erfolg Nummer Drei: die erste sportliche Betätigung des Jahres – in langsamer Herangehensweise.
Ebenfalls erfolgreich absolviert habe ich an dem Tag meinen ersten Kinobesuch. “Loving Vincent” sorgte bereits für ausverkaufte Vorstellungen, womit ich nicht gerechnet hätte. Optisch ist der Film aber auch eine Wucht – gerade im Kino. So eine Art der Animation kannte ich bis dato nicht. Auch die ruhig und schon fast sachlich erzählte Geschichte ums Zusammenstellen der Person Vincent van Gogh kurz vor seinem Ableben empfand ich als angenehm. Ein guter Film. (8/10)
Und damit nicht genug – setzte ich mich am späten Abend noch an die Vorbereitung der nächsten Kinosendung.

02.01.18 : Da war er wieder – der Alltag. Wie zu erwarten, hielt sich die Anzahl der Kollegen, welche es gleich am zweiten Tag des Jahres in die Firma schaffen, in Grenzen. Gern hätte ich nun angefügt, dass sich dadurch ein entspannter Tagesverlauf erwarten lässt. Aber nein, dafür bin ich vielleicht im falschen Projekt. Kaum zu Hause hatte ich das starke Bedürfnis, mein Kissen aus der Nähe zu betrachten. Später widmete ich mich noch dem Sport, ging kurz bei LOHRO vorbei und holte auf dem Heimweg Tickets für ein Konzert im Februar.

03.01.18 : Ein Routine-Mittwoch wurde es wieder – mit Arbeit und Redaktionstreffen. Am Anschluss daran gönnten M. und ich uns nicht nur ein “exotisches” Erfrischungsgetränk zum Abendessen – Nudeln mit Shrimps.

04.01.18 : Im Tagesverlauf kontaktierte ich F., weil mir die Unklarheit bezüglich eines Radio-Einsatzes am Folgetag etwas auf die Nerven gang. Sehr viel weniger nervig – weil lustig – empfand ich die erste Kinosendung des Jahres, die dank A. und K. ordentlich Gesprächspotential bot. Zum Abend gönnte ich mir dann noch eingekuschelt einen Filmklassiker. Ich kann nun endlich verstehen, warum “Citizen Kane” als Meilenstein gilt und von einigen Kritikern als der beste Film aller Zeiten bezeichnet wird  bzw. an Hochschulen immer noch thematisiert wird. Ich denke allerdings, dass dies in erster Linie an der handwerklichen Brillianz liegt und eher weniger an der Geschichte. Denn die Handlung von “Citizen Kane” wirkt nicht sonderlich revolutionär, wobei die Zeitsprünge interessant eingebaut wurden. Überhaupt finde ich es unglaublich, wie komplex ein Film aus dem Jahr 1941 sein kann. (8/10)

05.01.18 : Der Arbeitstag war relativ unspektakulär – die Vorfreude auf den Abend umso größer. Spontan ergab sich tatsächlich noch die Chance für ein Interview mit RAZZ, wobei ich mit Sänger Niklas unter Anderem auf die Comeback-Singles von Ed Sheeran sowie die etwas unschönen Nummer-1-Songs von 2017 zu sprechen kam. Ich hätte gern noch mehr geredet, hatte allerdings noch das große Bedürfnis nach Abendessen. Dank M. gab es Pizza. Und auch B. ließ sich noch erweichen, zum Stadtpalast zu kommen. Als wir eintrafen, war der Floor schon gut gefüllt. Von der Vorband bekam ich nicht so viel mit und hatte damit auch eher kein Problem. (Bei der Interview-Vorbereitung hatte ich leider kaum noch Zeit, irgendwas über Sohnemann zu recherchieren.) Auch C. und S. kamen zum Konzert. Ach, war das ein schönes Konzert. Live sind RAZZ noch besser, als ich dachte. Im Anschluss konnte ich gar nicht anders, als noch beim Merch-Stand anzustehen. Und schließlich luden dann noch die IndieNight-DJs zum Feiern ein. Wir hörten wieder viele bekannte Songs und freuten uns über die neuen Songs wie “Everything Now” von Arcade Fire. Ich blieb bis zum Ende und wollte dann eigentlich noch das signierte Poster in die Musikredaktion bringen, was allerdings durch fehlenden Schlüssel nicht möglich war. Die Hintergründe erfuhr ich ein paar Minuten später von L. am Dobi, welche mit H. auf den Nachtbus wartete.

06.01.18 : So gegen 15 Uhr dachte ich ans Aufstehen und freute mich auf einen wunderbaren Samstag. Zunächst ging ich ins Café Marat zum Comic-Treff – für super Nerd-Austausch und neue Lesetipps. Danach erledigte ich noch etwas Einkauf, zog mich um und folgte der Einladung zu einem Dinner bei S. und C. – quasi mit Schlemmer-Garantie. Etwas Blumenkohl-Mandelsuppe mit Kräuteröl, Kürbis-Maronen-Strudel mit Kartoffelgratin und Pfeffer-Kirschen sowie einen Topf-Apfelkuchen später konnte keiner mehr nach Nachschlag rufen. 😛  B., K. und ich verabschiedeten uns am Dobi und ich zur Frieda23, wo sich M. bereits im Studio befand. L. war auch dort beschäftigt und gab mir den Schlüssel für die Musikredaktion, damit ich endlich das Poster dort abliefern konnte. Zur Mitternacht war ich dann Gast in der Sternradio-Sendung und redete mit C. unter Anderem über Star Trek und Lego. Insofern wurde es wieder etwas Nerdtalk-lastig.

07.01.18 : Der Sonntag begann für mich mit etwas unangenehmer Nachrichten-Aufbereitung und Haushaltszeug. Zum späteren Nachmittag ging ich zu LOHRO und hatte mit der Nachbereitung der Kinosendung zu tun. Und schließlich ließ ich die Woche im Hackspace mit C. und M. ausklingen. Ich köpfte sogar noch einen Premium-Marzipanstollen, den ich im neuen Jahr 50% günstiger erstanden hatte.

08.01.18 : So richtig angenehm war der Wochenstart für mich nicht. Und ich überlegte mehrfach, ob ich mir abends noch einen Kinobesuch vornehmen sollte. Wie gut, dass ich noch ein wenig Schlaf am Abend tanken konnte. Also schaute ich mir den deutschen Independent-Film “Lux – Krieger des Lichts” im LiWu an. Zwar gefiel mir die Prämisse, aber spätestens zum Ende hin fand ich die Geschichte unerträglich, da die Hauptfigur so unfassbar naiv daherkam und sich bis zum Schluss manipulieren ließ. Hier wurde dieser “Superheld” als “Superopfer” inszeniert und mir gefiel das gar nicht, dass er nicht mal zum Ende hin eine Reifung durchlief. (6/10)

09.01.18 : Am Dienstagabend war ich mit meiner Zeitplanung im Verzug und hetzte nur so von Sport zum Vorstandstreffen. In Windeseile bemühte ich mich, noch ans Abendessen zu denken. Und dann war erst kaum einer dort und dann zog es sich. Egal, zusammen mit C., H. und M. war ich zum Kinoabend verabredet. Wir schauten “The Killing Of A Sacred Deer”. Dieser Thriller mag zwar ruhig und sachlich starten, entwickelt sich jedoch rasant zu einem Psychospiel, welches nicht zuletzt durch die gute Besetzung durchaus zu fesseln vermag. Großes Lob an Barry Keoghan, den ich lieber nicht zum Feind haben möchte. 😉 Die Auflösung allerdings empfand ich etwas wirr. (7/10)

10.01.18 : Und wieder kommt mir das Wort Vorfreude in den Sinn, wenn ich an diesen Tag denke. So ganz unbeteiligt war ich nicht an der Verabredung, dass Monchi von Feine Sahne Fischfilet bei LOHRO für eine Sendungsstunde zu Besuch kam. Und auch wenn ich F. das Feld des Sendungsfahrens gern überlassen hatte, wollte ich wenigstens als Unterstützung dabei sein. Die komplette Sendung habe ich zwar noch nicht nachgehört, aber selbst P. von der Technikgruppe bemerkte via Bereitstellung des Ersatz-Web-Streams das enorme Interesse der Hörerschaft. Und ich bin auch interessiert. Das Redaktionstreffen im Anschluss verlief relativ normal wie immer. Und fast wie oft auch bekam ich Hunger. M. hatte etwas zu Abhilfe dabei. Ewig lang keine Pellkartoffeln mehr gehabt. Und dann schaffte ich tatsächlich noch die Schnittarbeit am RAZZ-Interview. Mit so einem Erfolgserlebnis gehe ich doch gleich viel zufriedener nach Hause.

11.01.18 : Ereignisreicher verlief der Donnerstag, denn Zugezogen Maskulin gaben ein Konzert im Peter-Weiss-Haus. Nebst Arbeit und Sport war ich daher gut beraten, noch etwas Schlaf am Abend zu tanken, bevor ich mich auf dieses Highlight einlassen sollte. Kaum im Konzertsaal eingetroffen, fand ich mit T. und B. die ersten bekannten Gesichter. Den Auftritt fand ich nicht nur wegen der neuen Songs besser als den 2015-Gig. Auch die Stimmung war sehr intensiv und “pogo-lastig”. Ich schloss mich der LOHRO-Gruppe an, noch ins Molli zu gehen. (Die Nacht sollte also wenig Schlafenszeit bereithalten.)

12.01.18 : Freitag Freutag – dank so viel neuem Musik-Material für den Beatbetrieb. Und nach der Sendung gab ich mir mit H. Dekadenz am Abend. Zunächst ein Besuch im Fernkost-Laden, wo ich die letzte Packung “Cinnamon Bun Oreos” bekam, dann Asia-Nudeln mit Zeug und auf dem Rückweg zur Frieda23 noch ein etwas aufwendige Erfrischung vom Dobi. Einzige Enttäuschung war Cherry PSprite, die leider so schmeckt, wie sich kritische Geister vorstellen könnten, wenn ich anfüge, dass die Flüssigkeit klar ist. Egal, ein Kinobesuch stand noch an.
“Voll verschleiert” bot mir abermals das, was ich an französischen Komödien so schätze. Die Vermischung von sozialen Themen (wie Integration) mit Unterhaltungswert – in dem Fall eine junge Liebe mit Hindernissen. Auch wenn einige Gags sehr banal und schon fast frech wirkten, und trotz dem übereilten Ende – der Film ist sehenswert, weil er unterhält und Fragen stellt. (8/10)
Zu Hause beschäftigte ich mich noch eine Weile mit dem Sortieren von Dateien, bevor ich mir eine Troye-Sivan-Playlist zum Einschlafen gönnte.

13.01.18 : Ich weiß auch nicht, warum ich nicht einfach zwei Stunden länger schlafen wollte. Aber ich stand doch tatsächlich freiwillig noch vor 8 Uhr auf – an einem Samstag. Eine Zugfahrt später war ich in der verschlafenen Heimat und holte mir Brötchen. Am Nachmittag half ich beim Abschmücken der Weihnachts-Dekoration – stundenlang. Zum Abend gab es lecker Spitzkohl und später die (beinahe obligatorische) TV-Berieselung. Irgendwelchen “Schlager-Champions” wurden von so einer Marktforschungssekte (GfK) Preise hinterhergeworfen. Viel viel Stoff zum Lästern – und Twitter war mein Kanal. 🙂

Es verbleibt entspannt
F.

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Logbuch : keine Zeit für Nichts (November 2017)

Dezember 31, 2017

01.11.17 : Monatsauftakt mit Routine am Mittwoch: Arbeit und LOHRO. (In diesem Fall sogar noch inklusive Beatbetrieb-Sendung.)

02.11.17 : Die Kinosendung hatte abermals eine etwas leicht ungewohnte Besetzung, war aber nicht minder spaßig. (Man kann das ja nachhören, ne?)

03.11.17 : Nach der Arbeit und ein wenig sportlicher Betätigung schlug ich wieder beim Radio auf, wo die Vorbereitungen zum Küchenkonzert in vollem Gange waren. Es trafen auch einige alte Bekannte ein. Die Stimmung war entsprechend ausgelassen.

04.11.17 : Wenn mir die Stadt zu viel Trubel gibt, flüchte ich in mein “Kaff” auf die Insel. So geschehen an dem Samstag. Übermüdet? Check.

05.11.17 : Den OV-Kinotermin zu “Thor: Ragnarok” ließ ich mir mit G. nicht entgehen. Der Film ist aus meiner Sicht der beste Teil der (nun abgeschlossenen) Trilogie um den Donnergott im Marvel Cinematic Universe. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass es auch ohne den Hulk ein toller Film gewesen wäre. Einzig die Charakterisierung von Thor fand ich etwas suboptimal bzw. etwas zu unreflektiert. (8/10)

06.11.17 : Der Alltag hatte mich wieder. Damit nicht genug, startete ich ein persönliches Projekt: die vegane Woche. Nichts Fleisch und Null Milchwaren. Und gleich in der Mittagspause erlebte ich den ersten Reinfall: die Genießerscheiben empfand ich ungenießbar. Nach der Arbeit und etwas Sport war ich wieder auf dem Weg zum Radio, um das etwas überfüllte Musik-Postfach bemusterungs-technisch abzuarbeiten.

07.11.17 : Auch der Dienstag kann in diese drei Teile geteilt werden: Arbeit, Sport, LOHRO. (Letzteres im Kontext von Vorständen und Gremien.) Außerdem erweiterte ich meinen veganen Nahrungsvorrat um nen leckeren Brotaufstrich. Und am Abend hatte ich den genialen Einfall, das vegane Hack mit Humus und Hot Sauce aufzuwerten, auch wenn es optisch nicht so toll aussah. Fun Fact:  An dem Tag bestellte ich mein erstes Weihnachtsgeschenk.

08.11.17 : Routine am Mittwoch bedeutet für mich einen Abend beim Radio, optional mit Musiksendung, wie an dem Tag. Ua. spielte ich ein Lieblingslied von Elton John, welches auf seiner neuesten Compilation nicht zu finden ist: “Believe”. Des Weiteren stellte ich fest, dass der “Hunde-Netto” so gut wie nichts Veganes im Angebot hat. Schockiert und frustriert nahm ich noch einen Umweg zu Lidl, wo ich fündig wurde.

09.11.17 : An diesem Donnerstag war mir wieder sehr nach einer Extraportion Schlaf nach der Arbeit. Insofern nichts Besonderes, außer vielleicht, dass mein Abendessen 1 Kilo Sojade war. (Hashtag vegane Woche)

10.11.17 : Besonders wurde der Freitag dadurch, dass ich mich bei VEIS mit Süßwaren eindeckte und am Abend mit G. die Vergangenheit dadurch habe aufleben können, als dass wir in den Studentenkeller gingen, wo eigentlich eine Informatik-Party stattfand, was ich allerdings kaum bemerkbar fand. Egal, wir hatten unseren Spaß.

11.11.17 : Elfter Elfter – am Wochenende – und mir egal. Ich schlief lieber den halben Tag. Zum Abend gab ich mir die Gönnung durch einen deftigen Burger beim Vegangster. Dazu Kartoffeldippers mit Kürbis-Mayo. Voll nice. Wieder zu Hause beging ich etwas verspätet meine Tradition, “V for Vendetta” zu schauen. (Also 6 Tage zu spät.) Oh, was ist dieser Film gut. In der Zwischenzeit verabredeten wir uns dank C. zu einer Privatparty, trafen uns beim Geier und gingen dann in die WG von H., wo die Musik so laut war, dass wir sie schon auf der Straße hörten. (Es gibt also noch tolerante Nachbarn in der KTV.) War ein spaßiger Abend, inklusive Spotify-Playlist. Als sich die meisten noch zum Stadtpalast aufmachten, gingen wir stattdessen in den Geier. (War ruhiger und besser für Unterhaltungen geeignet.)

12.11.17 : Schön ausgeschlafen und dann so gegen Nachmittag bei LOHRO eingetroffen. Grund: Bemusterung. Nebenbei habe ich mir das wohl üppigste vegane Mahl meiner Geschichte zubereitet. Es war sogar lecker. Und zum Abend ins Kino: die Neuverfilmung von “Mord im Orient-Express” mit einer All-Star-Cast wirkte spätestens bei den Außenaufnahmen etwas steril. Und auch wenn die Auflösung des Falls, welche ich nicht kannte, etwas überraschte, wirkte das Ganze eher mittelmäßig auf mich. Insofern checke ich demnächst mal die hochgelobte Version aus den 70er Jahren. Sollte wohl besser sein, als der 2017er Aufguss. (6/10)

13.11.17 : Und wieder so ein typischer Start in die Woche… mit dem Unterschied, dass ich am Abend noch die Beatbetrieb-Sendung übernahm und als E-Fall-Technik-Support noch bei der DateNight-Sendung beiwohnte.

14.11.17 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Training, ausschweifendes Gespräch mit H. im Hackspace.

15.11.17 : Da war er also: mein 29. Geburtstag. Der Wievielte? Ist doch unwichtig. 😛 Als erstes eigenes Geschenk an mich, orderte ich ein Ticket fürs Marteria-OpenAir im September 2018. Gegen Mittag war ich Zutaten für einen Kuchen einkaufen. Eine Sport-Session später stand ich in der LOHRO-Küche und arbeitete mich ab. Ich hatte es mir leichter vorgestellt – vor allem das Anrühren des “Fake-Marzipans” wäre wohl mit Gerät einfacher geworden. Dafür ging der Guss aus der Mikrowelle leicht von der Hand und machte herrlich wenig Dreck. Die Redaktion fand den Kuchen wohl auch lecker. Und so saßen wir den Abend wieder in den LOHRO-Räumen.

16.11.17 : Donnerstag fand abends ein Gremiumstreffen statt, welches wir relativ zügig durchzogen, weil Einige (unter anderem ich) noch zum Konzert von Ansa Sauermann gehen wollten. Auch wenn wohl mehr Leute Platz gehabt hätten, war es ein wunderbares Event.

17.11.17 : Da habe ich mal einen freien Tag und finde mich frühstmöglich beim Radio wieder. Zusammen mit A. versuchte ich mich als Co-Moderator, was auch mal eine interessante Situation war. Tagsüber war ich mehrfach am Einkaufen, weil ich am Abend in kleiner Runde zum Essen einlud. Es gab Chili sin Carne, welches ich versehentlich ganz schön scharf angesetzt hatte. Egal, ich freute mich über alle Gäste und den schönen Abend.

18.11.17 : Erst mal Ausschlafen und dann ab in die Heimat, wo wir abends essen gingen. “Oma’s Küche” heißt der Laden und am Wochenende sollte man wohl besser reservieren. Wir fanden glücklicherweise noch einen Tisch. Später sah ich erstmals “Adam sucht Eva” im TV, was mich eher verstört einschlafen ließ. (Was für ein Schmu.)

19.11.17 : Einen entspannten Sonntag hatte ich. Wieder zurück in der Stadt stand ein Kinoabend auf dem Plan. Ich war sehr neugierig auf “Justice League” und auch einigermaßen vorgewarnt. Aber das Endprodukt empfand ich noch während des Schauens als verkorkst. Auch wenn im Filmteam vielleicht etwas Schönes erschaffen wollten, kam bei mir nur die kommerziellen Interessen an, mit diesem Schrott bestmöglich viel Gewinn zu machen. Nein, danke, DC, dann bleibe ich eben bei Marvel. (5/10)

20.11.17 : Dank freiem Tag war dieser Wochenstart sehr angenehm für mich. Ich war auf Einkaufstour in der Stadt, mit dem Ziel neuer Winterschuhe. Vier Geschäfte später hatte ich dann endlich ein passendes Paar gefunden. Am Abend ergab sich dann noch spontan die Gelegenheit, mit Freunden in die CineSneak-Vorstellung zu gehen. Also noch mal Kino. Und es gab… “Girls Trip”. Brr, wie “Sex and the City” ausm Ghetto, und in schlecht. (4/10)

21.11.17 : Der Arbeitsalltag hatte mich dann am Dienstag wieder und ich damit gleich wieder den Wunsch nach Schlaf am Abend. Aber nicht zu viel, denn ich wollte mich noch sportlich betätigen und auch noch ins LiWu-Kino zur Schatzkisten-Aufführung von “How To Kill A Mockingbird”. Wow, ist das ein gutes Drama – aus einer längst vergangenen Zeit. Und dennoch thematisch brisant wie eh und je. Ein echtes Meisterwerk. (9/10)

22.11.17 : Routine am Mittwoch? Jein, nebst Arbeit und LOHRO hatte ich noch etwas vor. Weil mir der Film am Montag noch so empfohlen wurde, wagte ich dann doch einen Kinobesuch zu “Fikkefuchs”. JA, DAS MACHT 4 KINOABENDE IN FOLGE. 😀
Der Film ist übrigens nichts für schwache Nerven, aber krass gut, weil unkonventionell und mit einem akzeptablen Ende versehen. (8/10)

23.11.17 : Nach der Arbeit holte ich abermals etwas Schlaf nach und fand mich am späten Abend bei LOHRO ein, um mit H. eine Spätsendung zu gestalten. Die Musikauswahl reichte von klassisch bis trashig. 🙂

24.11.17 : Mein Tagesplan für diesen Freitag hätte wirklich kaum voller sein können. Erst mal Arbeit, dann eine Beatbetrieb-Sendung, dann Teilnahme an E.’s Geburtstagsfeier (mit unerwarteten Gästen) und dann noch zu N.’s Geburtstagsfeier, wo ich zwar auch bis zum Schluss anwesend war, aber nicht die ganze Zeit wach. Tja…

25.11.17 : Wochenende: erst mal Ausschlafen. Dann ein Familien-Dinner im Block House. Endlich sah ich den Laden mal von innen. Ich will ja nicht nörgeln, aber ich hatte irgendwie mehr vom Essen erwarten. Also für die Preise empfand ich den Genussfaktor etwas mau. Nun denn, wir begaben uns ins Radisson für eine Verkostung – inklusive Ausblick auf Kröpeliner Tor. Und dann eilte ich gen Radio, um eine Sondersendung für die IndieNight mitzugestalten. Auch der Besuch von “Das Paradies” klappte. Wir gingen dann zu IndieNight und hatten fast schon mehr Spaß auf dem zweiten Floor, weil da irgendwie die abwechslungsreichere Tanzmucke geboten wurde.

26.11.17 : Ich stand dann mal so gegen 15 Uhr auf, um noch etwas Tageslicht zu haben. Irgendwann schaute ich noch bei LOHRO wegen einem Immergut-Planungstreffen vorbei und war am Abend im Hackspace.

27.11.17 : Mein Montag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Technik-Treffen bei LOHRO und Ausflug zum Geier (auf nur ein Getränk).

28.11.17 : Der Trubel der vergangenen Tage hallte mal wieder nach. Also habe ich mir einen entspannten Abend mit Lektüre verordnet. Ich fing an, das Skript von “Justice League: Mortal” zu lesen, dem Film, der erst kurz vor Produktionsstart gestrichen wurde. Man findet das Drehbuch übrigens mit Leichtigkeit im Internet.

29.11.17 : Nach der Arbeit half ich S. noch spontan mit Baby-Dingen, schaute nur kurz beim Redaktionstreffen vorbei und war dann bei der Vollversammlung des Hackspace zugegen – und dies teilweise genervt wegen der komplizierten Wahlvorgänge. Huch, ich kam in den Vorstand. Und L. und H. schauten auch noch vorbei, was den Unterhaltungswert immens anhob. Fun Fact: An dem Tag traf meine neue Winterjacke ein – in sichtbarem Neon-Gelb.

30.11.17 : Und schließlich noch einen Kinobesuch zum Monatsende. Ich musste zwar etwas hetzen, schaffte es dann doch noch zur Nachmittagsvorstellung von “Coco”, dem neuen Pixar-Film um das Totenfest in Mexiko. Sehr schön animiert und auch gut erzählt wurde das Familiendrama in exotischen Welten. Auch überraschend ernste Anteile waren vorhanden. Dennoch wird es nicht mein Lieblings-Pixar-Film werden. (7/10) (Über den Vorfilm mit den Frozen-Schwestern werde ich mal besser nichts schreiben.)

Es verbleibt ein wenig im Stress
F.