Posts Tagged ‘Hype’

52 Songs 2015 #39

September 30, 2015

52songs2015

Das Thema der Woche erhielt ich von U. und lautet virale Internetvideos. Dass sich solche Instanzen meist auf YouTube beziehen, lässt sich wohl mit dem Verbreitungsgrad erklären. NIcht zuletzt erreichen mich die Trends und Hypes meist via sozialer Netzwerke oder Empfehlungen durch Freunde. Jedoch finde ich derlei Humor nicht immer stimmig. Ich meine, mich gerade an einen singenden Wolverine zu erinnern.

Die Wahl fällt mir hierbei relativ leicht, da ich in dem Kontext nur ein paar Lieder empfehlen kann. Diesen „Klassiker“ von einem gewissen Mr Weebl durfte ich 2012 in London sogar live erleben. Natürlich war das Publikum begeistert. Es ist auch so ziemlich der Einzige seiner Gaga-Songs, den ich wirklich lustig finde. Herrlich sinnfrei eben. Viel Spaß mit dem „Amazing Horse„.

Es verbleibt als gelegentlicher YouTube-Konsument
F.

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Logbuch : viel Grund zur Freude

November 11, 2012

Folgender Satz hat in meinem Fall „Wiederholungsgefahr“: Was für eine Woche.

Da war es am Montag noch ziemlich ruhig. U. erinnerte mich daran, dass es passend zum Datum eine passende Abendunterhaltung gäbe. Und ich meine damit nicht den Poetry Slam, der zwar auch stattfand, aber zu dem ich dann doch nicht gehen wollte. Allein die Tatsache, dass man da früh aufschlagen muss, um noch Plätze zu bekommen, gefällt mir da schon nicht. Dazu noch das Wetter. Also nahm ich mir den Abend nicht viel vor, außer „V wie Vendetta“ zu gucken. Dieser Film zählt zu meinen Favoriten, auch wenn er keine leichte Kost darstellt. Leider vergaß ich dann, mein Musik-Journal-Eintrag zu schreiben.

Dies wurde unter anderem am Dienstag nachgeholt, bevor ich meinen Abend einem Fußballspiel widmete, bei dem es leider keinen Gewinner gab. Na, jedenfalls mag ich „Unentschieden“ nicht so.

Mittwoch ließ ich mich auf einen Kinobesuch für den deutschen Film „Omamamia“ ein. Und das war eine gute Entscheidung, denn der Film ist gut.

Am Donnerstag fand wieder ein CouchSurfing-Treffen statt – dieses Mal bei M.. Und dort blieb ich wieder länger als gedacht.

Und Freitag hätte das Wochenende gar nicht besser beginnen können – als mit einer M.’s Geburtstagsfeier. Viele liebe Gesichter, leckeres Essen – Spaß auf allen Ebenen. Umso schöner, dass auch die Geschenke gut ankamen.

Samstag benötigte ich noch ein paar Dinge fürs Kostüm. Daher freute ich mich über G.’s Unterstützung (nach einem Frühstück bei Junge) – hatte keine Stunde gedauert, bis ich eine Hose fand. Übrigens: „Wolke 7“ ist ein toller Kakao der Saison. Am Nachmittag entschied ich mich für den zweiten Kinobesuch der Woche. S. und ich sahen „Argo“ und holten uns danach chinesisches Essen und schauten dann noch „Kill The Boss“, um Ausgleich zu finden (weil „Argo“ kein leichter Film ist).

Und heute stand ich für Sonntage ungewöhnlich früh auf, um mich auf die Faschingstour vorzubereiten. Haare zukleistern, Gesicht anmalen, Hipster-Klamotten überstreifen. Fertig. Erster Stopp ST-Club. Die Menge tobt, wobei Menge vielleicht für 10 Leute steht. Lecker Steak, weniger lecker Bier. Dann waren wir schon auf dem Weg zu Stopp 2: das „neue“ Moya. Nette Gegend, voller Leute, etwas stickig, 1A Dekoration und viele kreative Kostüm-Ideen (zum Thema „Tiefenrausch“, welches wir nicht berücksichtigten). Auch die Live-Band hatte ordentlich was auf dem Kasten (und auf der Bühne, als da das halbe Publikum hochklettern wollte). War aber ganz unterhaltsam. Wurde sogar um ein Foto gebeten. 😀
Heute nachmittag hatte ich dann auch Lust zu nichts – als Ausgleich. Und am Abend gab es eine Extra-Portion Trash-TV mit dem Namen „MTV Europe Music Awards 2012“. Was hat die Produzenten bloß geritten, die Moderation Heidi Klum zu überlassen? Na ja, zwei/drei Auftritte waren ganz nett. Die Preise gingen wieder an die Stamm-Abonenten. Und Werbung im Überfluss. Ich würde bei all dem Werbe-Hype aus Protest nicht die neue Turtels-Serie gucken wollen, wenn ich nicht schon derartige Schritte eingeleitet hätte.

Es verbleibt mit weniger Farbe in den Haaren
F.

PS: mein Blog hat in dieser Woche die 400er-Marke überschritten, was Einträge angeht.

Taken by the sea

September 16, 2012

Und damit endet die Titel-Serie, in der ich jeweils den ersten Songnamen eines Darren-Hayes-Albums genutzt habe. In seinem aktuellen Langspieler nähert sich der Künstler wieder dem Mainstream. Ich würde es „Indie Pop“ nennen, wenn das nicht ein Widerspruch ist. Einerseits sind die Lieder sehr eingängig und dennoch nicht gleich zwanghaft zeitgemäß.

Was meine Zeit angeht, habe ich es wieder ein paar Tage ohne Eintrag ausgehalten. Insofern folgt hier wieder kurz ein Rückblick:

Am Montag habe ich meine kulinarischen Fähigkeiten erweitert und unter G.’s Anleitung an einer Tomatenbutter mitgearbeitet, die für Mittwoch vorgesehen war. Das ging schneller als gedacht. So konnte ich darauf noch einen Bourne-Film sehen, der mir gut gefallen hat. Insgesamt kann ich damit sagen, dass die Trilogie um Matt Damon sehenswert ist.

Der Dienstag hielt ein ganz besonders Dinner bereit, denn es ging (für mich erstmals) in den Petrikeller, ein mittelalterliches Restaurant in der Altstadt. Und was soll ich sagen? Satt wird man ohne Ende. Das Ambiente stimmt und die Bedienung war sehr freundlich. Es gab sogar kleine Spielchen zum Abschluss. Ich denke mal, der Runde wird es auch gefallen haben – war es doch ein außergewöhnliches CouchSurfing-Treffen unserer lokalen Stammgruppe. Im Anschluss habe ich noch Y. besucht und meinen Senf zu Einrichtungsfragen loswerden dürfen. (Hoffentlich war es nicht zu verwirrend. Zur Not schiebe ich es auf „Dr. Pepper“.)

Und nach der Völlerei war der sehr frühe Mittwochmorgen für mich alles andere als traumhaft, da ich eigentlich gern weitergeschlafen hätte. Aber an diesem Tag ging es auf einen Betriebsausflug der besonderen Art. Es gab drei Führungen, die zwar in der Qualität schwankten, aber dennoch informativ waren. Wer hätte gedacht, dass man Bernsteine verbrennen kann. (Obwohl eigentlich logisch, es ist ja nur Harz.) Ach, und wir hatten Picknicks – Frühstück und Kuchen – wo ich unter anderem die Tomatenbutter beisteuern konnte.
Zum Abend hin war ich zwar müde, ließ es mir jedoch nicht nehmen und verbrachte zum Anlass von U.’s Rückkehr aus (dem gefährlichen) Amiland einen geselligen Abend im „Pirat“.

Der Donnerstag wurde zum Kinoabend: Und damit fix zur Kritik von „Das Bourne-Vermächtnis“. Enttäuschend. Teilweise langweilig und inhaltsarm. Nette Cast, aber wenig Charaktermomente. Hätte ich es gekonnt, hätte ich den Film in 1,5-facher Geschwindigkeit gesehen. Normalerweise würde ich nun schreiben „nur was für Fans“. Aber selbst die könnten wie ich sehr wohl enttäuscht werden.

Freitag war für mich ein außergewöhnlicher (22-Stunden-)Tag, denn nicht nur war ich auf einer Diplomverteidigung der Chemiker, sondern danach (einen Pizza-Abend später) noch im ST-Club, zur beliebten Bad-Taste-Party. Diese war besser als die letzte, aber hatte schon andere Hoch-Zeiten erlebt. (Eigentlich schlimm, wenn man anfängt, von „früher“ zu reden.)

Der Samstag begann (passend zur Woche) mit Müdigkeit, da ich meine Reisepläne nicht ändern wollte und eine kurze Nacht in Kauf nahm. Dafür war der Zug nicht überfüllt und pünktlich. Nach einem sehr späten Frühstück hatte ich ein paar Comics auf meiner Agenda, die sich prioritätstechnisch nach vorne gedrängt hatten, weil dazu im Internet Spoiler lauerten, die ich mir nicht geben wollte. Also habe ich mal eben die Reihe „Avengers vs. X-Men“ nachgelesen bin zum aktuellen (vorletzten) Heft, in dem ein bekannter Marvel-Charakter (scheinbar) das Zeitliche segnet (wobei man hier wohl besser von Wechsel der Existenzebene reden sollte – Rückkehr-Wahrscheinlichkeit hoch). Ansonsten sind die Hefte schön anzusehen, aber furchtbar in Bezug auf den Lesespaß. Selten fühlte ich mich als Comic-Fan so betrogen – so sehr lebt die Serie vom Hype.
Der Abend wurde dann mit Trash-TV erster Güte (Stichwort Castingshow) veredelt. Waren die beiden quotenmäßig mal Gegenspieler, so dürfte das Gespann um Bohlen und Gottschalk nun mit vereinten Kräften für Traumquoten sorgen. Ach ja, eigentlich soll dabei noch ein „Supertalent“ gefunden werden. Aber das ist ja nur zweitrangig. (Hat mal jemand gezählt, wie viele Kandidaten der tausenden Bewerber am Ende in der Sendung vor der Jury standen? Das sagt dann wohl einiges.)

Und heute? Da habe ich gelesen und mein erstes Rührei zum Abendessen zubereitet. Es ist etwas ungewohnt mit dem Rühren, damit die Pampe nicht anbrennt, aber letztendlich doch sehr einfach.

Eigentlich wollte ich noch ein paar andere Themen ansprechen, aber das ist dann was für künftige Einträge.

Es verbleibt gern an der Küste
F.

I see you

April 8, 2012

Der Titel verweist (wie könnte es anders sein) auf den Song zum Film „Avatar“, welcher gerade Free-TV-Premiere an diesem österlichen Feiertag… äh… feiert. Na ja, der Song ist von Leona Lewis – und die kann ich eigentlich nicht leiden. Den Hit „Bleeding Love“ hat sie von Jesse McCartney (plus Ryan Tedder) und mit „I Will Be“ hat sie ein Avril Lavigne Werk erhalten, welches mal besser nicht von ihr interpretiert worden wäre. Ach, und ja, bei der Avatar-Titelmelodie muss ich immer an „Titanic“ denken. James Horner hat wohl nicht so viele Noten in seiner Art der Komposition.

Und damit auch gleich zum Rückblick: Montag war Quiz-Abend (das Resultat hab ich schon verdrängt), Dienstag war „Früh-Schlaf“-Abend (noch vor 21 Uhr), Mittwoch ging es zu „Titanic“ (3D natürlich), Donnerstag war CouchSurfing-Meeting, Freitag die Heimreise zu Ostern… ja, und dann war auch schon Ostern.
Mein Ostern besteht aus relativ wenig… allem? Na ja, ich hatte eigentlich gehofft, etwas mehr zu lesen. Oder wenigstens die PS3 zu reaktivieren. Aber na ja, so wichtig war es dann wohl doch nicht.

Übrigens zu „Titanic“ in 3D: wer den Film mag, schmeißt bestimmt bereitwillig das Geld nochmal für ein Kinoticket raus (trotz 3D-Aufschlag). Wer den Film nicht kennt, kann auch getrost ins Kino gehen. Der Rest kann es sich wohl sparen. Denn so toll ist die 3D-Konvertierung echt nicht. Und in meinem Fall war sogar der Sound altbacken. Aber ansonsten war die „gluck gluck gluck“-Nummer schon spaßig – auch, wenn ich mich manchmal mit dem Gedanken erwischte „Alter, waren die mal jung!“.

Ansonsten habe ich neuerdings wieder ein Händchen für brisante Nachrichten. Oder anders: irgendwie interessieren mich Meldungen um so ein Gedicht, oder um neue Gesetze in Russland oder die Musik-Industrie.
Zu weiteren kuriosen Meldungen aus der Welt, die im Wirrwarr des hiesigen Medienhypes untergehen, habe ich auch ein sehr tolles Blog entdeckt, welches ich demnächst nochmal genauer vorstellen werde.
Zusammenfassend möchte ich nur meine Enttäuschung zum Ausdruck bringen, wie sehr von uns Internet-Nutzern so Vieles zerredet werden kann. OK, was lese ich auch Kommentare zu Artikeln durch. Da verstehe ich auch, warum manche Meldungen diese Funktion gar nicht erst freischalten. Sehr oft geht die Argumentation ins Persönliche oder artet in Übertreibungen aus, was mich dann wieder an „Entertainment-News-Sendungen“ erinnert.

Nun denn, das verlängerte WE bietet vielerorts noch etwas Erholung. Und die will genutzt werden. Insofern beende ich den Eintrag mit einem gut gemeinten Gruß an die Leser, dass sie einfach mal in den Himmel über uns schauen. Mir gab das heute ein gutes Gefühl.

Es verbleibt noch mit mehr oder weniger Seekraft
F.