Posts Tagged ‘Hollywood Game Night’

Logbuch : Routine trotz JLo

Januar 13, 2015

Hm, die Anzahl der aufzuarbeitende Tage ist nun aber wirklich grenzwertig. Also Kurzverfahren. 😛

05.01.15 : Der Start in die erste komplette Arbeitswoche des Jahres verlief relativ entspannt. Keine Eile am Morgen. Die erste Montagsrunde beim Lokalradio war auch erfreulich kurz. Ich half C. noch bei ein paar ersten Erklärungen der Abläufe. Im Büro ging es ebenfalls ruhig zustande. Und am Nachmittag zeichnete sich ab, dass ich nicht allein ins Kino gehen brauchte. Denn ich wollte mit die Chance nicht entgehen lassen und “Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach” im schwedischen Original (mit Untertiteln) schauen – und das auch ohne entsprechende Sprachkenntnisse. Danach schaute ich kurz beim Opennet-Treffen vorbei, welches sich bereits in der Auflösung befand. Und dann wollte ich mein Musik-Journal auch nicht vergessen, weswegen ich noch bis in den späten Abend in der Frieda 23 zugegen war und nebenbei die Hip-Hop-Redaktion beim Senden erleben konnte.

06.01.15 : Dieser Tag in einem Wort: Routine. Aufstehen, Arbeit, Training, Abendessen, irgendwas mit Medien (TV-Inhalte) und nur noch ausruhen.

07.01.15 : Nach der Ruhe kommt der Sturm, und dieser hatte es am Mittwoch in sich. Mit ein wenig Verspätung begann ich den Tag, strich mir die Mittagspause zugunsten von Planungstreffen, war wieder im Büro am Wuseln und ließ den Tag dann in der Musikredaktionsrunde ausklingen… und dabei vergingen die Stunden wie im Flug.

08.01.15 : Abgesehen von einer viel zu kurzen Nacht hatte ich noch anderweitig Grund, mit dem Tagesstart unzufrieden zu sein. Ich erhielt eine Mail, die mich scheinbar am Vortag erreichen sollte und welche mich ziemlich auf die Palme brachte. Grund war meine Hilfsbereitschaft vom Wochenende, die nun ohne vernünftige Begründung für unnötig erklärt wurde. Erst im Laufe des Tages kam ich zu der Erkenntnis, die somit geänderten Pläne für den Abend entspannt angehen zu lassen. So hatte ich mehr Zeit für andere Dinge wie Titelpflege. Und schließlich sah ich mir zu Hause noch einen Film an, den ich schon länger sehen wollte.

09.01.15 : Irgendwie ließ mein Körper nicht zu, dass ich an diesem Tag früher als gewöhnlich angenehm aufstehen wollte. Selten so einen schlechten Schlaf gehabt. (War etwa Vollmond?) Egal. Als ich rausging, war es noch nicht mal richtig hell. Am Nachmittag hatte ich dann die Ehre, die erste reguläre Beatbetrieb-Sendung des Jahres zu fahren, wozu ich auch bestens vorbereitet war. Ich hatte eine so lange Playlist, dass ich sogar Songs rausschmeißen musste. Eine Seltenheit. Danach überraschte mich J. mit veganem Zitronen-Kuchen-Joghurt, was wohl ein 1A-Wort fürs Glücksrad wäre. Egal, es schmeckt (auch ohne Teigstückchen) sehr lecker. Am Abend nutzte ich die Zeit für ein wenig Nostalgie in Form von älteren Liedern und ein paar Folgen “Hollywood Game Night”, die in meinen Ordnern schon fast Staub ansetzen wollten. 😛

10.01.15 : Wochenende. Und das begann für mich mit einer frühen Zugfahrt, die durch das Sturmwetter erfreulicherweise unbeeinflusst blieb. In der Heimat angekommen überkam mich eine Müdigkeit, die ich allerdings nicht gebrauchen konnte. Dafür, dass ich sehr wenig telefoniere, war der Anruf von S. mit etwa einer Stunde scheinbar ein Ausgleich. Ich empfand es komisch, wie unterschiedlich sich unsere Lebenswege nach dem Studium entwickelt haben, und kann gelassen zugeben, dass ich ihn nicht beneide. Für den Abend plante ich wieder ein kulinarisches Projekt. Endlich sollte ich Polenta zubereiten, was erstaunlich leicht ist. Und dazu wurde Teriyaki-Sauce zur Verfeinerung von Geflügelfleisch in der Pfanne getestet. Ich kann sagen, dass alles wunderbar geklappt hat. Und hier noch ein kurzes Geständnis: ich tat mir freiwillig eine Silbereisen-Sendung an und war fasziniert davon, wie die Beteiligten ihr Dauergrinsen bewahren konnten. Zudem wurde ich darin bestätigt, dass es musikalisch noch viel schlimmer sein kann, als es mir gelegentlich zugeschrieben wurde.

baiser_versuch_211.01.15 : Es gibt Zeiten, da weiß ich nicht genau, woran ich Heimat ausmachen kann, aber spätestens, wenn ich am Vormittag vom Brötchenholen den Rückweg über die Binzer Strandpromenade nehme, habe ich ein gutes Gefühl und kann abschalten. Nach einem späten Frühstück unternahm ich ein weiteres Experiment in der Küche, welches ich seit einem halben Jahr auf meiner Agenda habe. Baiser sollten es werden. Und auch wenn das Rezept hierbei noch simpler erscheint als bei Polenta, wollte mir der erste Anlauf nicht gelingen. Die traurige Masse hatte ich aus Mitleid zwar dann doch in den Ofen getan, mehr als Erinnerungen an Eierschecke waren aber bei dem Ergebnis nicht drin. Anders der zweite Vesuch, der durchaus als Erfolg durchgehen kann – je nachdem, wie sehr einen das Orangen-Aroma, welches ich spontan hinzugab, stört. 😀 Auf dem Rückweg in die Stadt gelang es mir, ein paar Ausgaben Daredevil zu lesen. Die Serie hält den hohen Standard, dass es fast unheimlich sein könnte. Dank Verspätung verpasste ich eine S-Bahn und war entsprechend spät dazu bereit, mich am Abend wieder auf den Weg zum Techniktreffen zu machen. Dort war der Fokus nach wie vor beim Mailserver und ich lernte Dinge zu linux-basierten Firewall-Einstellungen mit ferm. Der Abend zog sich allerdings hin und ein Gespräch auf dem Heimweg ließ mich nachdenklich werden, weswegen ich zu Hause nur noch ins Bett wollte.

12.01.15 : Wochenstart mit Montagsrunde. Im Anschluss ein paar Überstunden und ein notwendiger Kurzeinkauf und schließlich die Golden Globes 2015 zum Abendessen. In Amiland ist wieder “Award-Season” und noch konnten mich solche Event-Shows nicht vergraulen. Wie auch, wenn man mit Tina Fey und Amy Poehler solch umwerfende Moderatorinnen anbietet. Über die Preisträger bin ich auch relativ glücklich – “Boyhood” und “Die Entdeckung der Unendlichkeit”. Ich kann es nun noch weniger erwarten, “Birdman” zu gucken. Und auch die Serien “Fargo” sowie “Transparent” habe ich nun auf dem Radar.

13.01.15 : Heute morgen ließ ich mir etwas mehr Zeit zum Aufstehen. Der Rest war mehr oder weniger wieder Routine. Das Abendprogramm umfasste heute zwei Dokumentarfilme – einen über Zedd und einen über Jennifer Lopez. Beide Werke waren unterhaltsam und stellten die Persönlichkeiten in einem sympathischen Licht dar. In meinem Fall machte es sogar Laune auf deren Musik. 😀

Es verbleibt nachdenklich
F.

Logbuch : Curry mal anders

Februar 2, 2014

Keine Sorge, ich habe immer noch vor, mehr als einmal pro Woche einen Eintrag zu verfassen. Vielleicht klappt es im Februar. So also wieder ein Wochenrückblick:

27.01.14 : Der Montag wurde erst zum „Meeting Monday“, bevor ich meinen „Music Monday“ zelebrieren konnte. Da kann schon mal die Erscheinung auftreten, einem könnte der Kopf rauchen bei so viel Besprechenswertem. Egal, dafür gab es kleine Fortschritte. Und schließlich die „Grammys“, die eigentlich ganz gut waren. Ich freue mich immer noch für Bruno Mars, dem ich eigentlich keine Chancen eingeräumt hatte. Und ich kenne nun die Musik von Sarah Jarosz sowie Kacey Musgraves – Musik, mit der ich mich dieser Tage vertraut mache.

28.01.14 : Zum letzten Dienstag gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Der Tag verlief wieder so wie gewohnt, dass ich mir fast Sorgen zur Berechenbarkeit machen könnte.

29.01.14 : Am Mittwoch war ich ziemlich sauer auf meinen iPod, der Lieder einfach mal gelöscht hat. Somit viel meine Beteiligung beim Musikredaktionstreffen relativ gering aus. Dafür war das Couchsurfing Meet-up (ja, das nennt man wohl nun so) im Anschluss besser, weil ich seit längerer Zeit wieder mit M. und Y. reden konnte. Da kam übrigens mein Englisch-Wortschatz an seine Grenzen. Aber wann redet man auch über Senf-Sorten?

30.01.14 : Nach einem überlagen Arbeitstag war mir nur nach Essen und Berieselung. In diesem Fall in der Form von vier Folgen „Hollywood Game Night“ mit Jane Lynch. Einer dieser Folgen verdanke ich die Erkenntnis, dass Cobie Smulders (von „How I Met Your Mother“) mit Taran Killam (von „Saturday Night Live“) liiert ist – seit 5 Jahren. Na wenn das kein Traumpaar ist.

31.01.14 : Freitag war mein Kinotag. Zusammen mit G. schaute ich eien Vorpremiere, die dann mit einer Fragerunde endete. Denn die eine Schauspielerin von „Meine Schwestern“ war anwesend.

Der Film ist ein sehr gutes Drama mit grandiosen Darstellerinnen und schönen Bildern. Einzig die musikalische Untermalung hätte da noch besser sein können. Ansonsten ein Topp-Film. (9/10)
Im Anschluss erwog ich noch auf dem Heimweg, den Abend im Bunker ausklingen zu lassen. Stichwort: Erasmus-Party. Habe mich dann aber für die Sonderfolge „SNL“ entschieden und im Anschluss ein paar Lieblingslieder gehört.

01.02.14 : Ich fuhr in die Heimat, hatte lecker Frühstück, wie ich es nur da haben kann, und entspannte mich mit trivialem TV-Programm. Die Goldene Kamera 2014 hat mich nicht so frustriert wie im vergangenen Jahr, war allerdings immer noch dröge. So dröge, dass mir die internationalen Gäste leidtaten.

02.02.14 : Mein Wochen-Highlight fand in der Küche statt, wo ich mich an einem neuen Gericht probierte, welches ich im Internet fand. Es ist Hähnchencurry mit so illustren Zutaten wie Ingwer, Cayennepfeffer und Koriander. Dazu eine gefühlte Tonne Sahne, Schmand und Kokosmilch. Und Zwiebeln anbraten… is a bitch! 😛
Für einen ersten Versuch in dieser Richtung kann ich mit dem Ergebnis sehr gut leben. Aber vielleicht sollte ich noch die Nacht abwarten, bevor ich ein finales Urteil fälle.
Ach ja, den Überschuss an Sahne hatte ich übrigens heute morgen – in Kombination mit Grünem Tee. Sieht etwas komisch aus, schmeckt auch so. Hat aber was. Chai Latte Zwei Punkt Null sozusagen.
Ebenfalls heute sah ich seit Langem wieder „Burn After Reading“, ein Film, der immer noch herrlich schräg ist und im aktuellen Kontext sogar etwas krass vorausschauend erscheint.

Ausblick: Nun werde ich noch meiner Tradition nachgehen und den Film „Groundhog Day“ am heutigen Murmeltiertag 2014 schauen. Für die kommende Woche steht ein aufregendes Wochenende auf dem Plan – mit Radio-Fahrschein-Kurs und Quizabend. Ach, und ich bin gespannt, wie sich Bruno Mars als Halbzeit-Akt beim Super Bowl machen wird – das Ergebnis erfahre ich dann morgen.

Es verbleibt mit „I Got You Babe“ in den Ohren
F.

Logbuch : noch eine Abschiedswelle

Juli 21, 2013

Um mit den Liedzeilen einer Carrie Underwood zu beginnen:
Said goodbye, turned around, and you were gone, gone, gone

Wie viele Umbrüche kann so ein Jahr mit sich bringen? Tja, diese Frage sollte ich zur Jahresmitte vielleicht nicht mal stellen. Dennoch fiel mir in den vergangenen Tagen auf, was alles an Wandel passiert ist und passieren wird. Und das nicht nur durch einen Abschied – auch nicht zwei. Gleich drei „Bye-Bye-Sessions“ nahm ich mit.

Das fing schon in der Frühe eines Montags an, als ich M. beim Umzug half. War ich froh, dass er ausreichend Helfer akquirieren konnte. Denn so eine Zwei-bis-Dreiraumwohnung vermag ordentlich Inhalt zu fassen. Wie das alles in den einen Transporter gepasst hat, wundert mich immer noch. Nach diesem Kraftakt gönnte ich mir eine Verschnaufspause, um dann fit für den Abend zu sein, der eine Art Abschiedszeremonie bei LOHRO beinhaltete – und zwar für Buftis, die mit ihrem Jahr fertig wurden bwz. demnächst fertig werden. Dafür war der Abend sehr unterhaltsam.

Der Dienstag verlief eher weniger ereignisreich – die Mittagspause mit U. war jedoch sehr willkommen. Dieser erinnerte mich daran, dass die zweite Staffel von „The Newsroom“ begonnen hat. Außerdem verwies er wieder auf „Arrested Development“, einer Serie, bei der ich noch sehr viel aufholen kann.

Am Mittwoch erreichte mich seitens B. der Vorschlag, das gute Wetter für ein Abendessen am Hafen zu nutzen. Von da aus bin ich dann zum Redaktionstreffen gen LOHRO aufgebrochen, wo es eine Art zweiten Gang gab. Stichwort Grillbanane. Und im Anschluss daran schaute ich noch beim Erasmus-Stammtisch vorbei, wo ich unter anderem lernte, woher das Wort Aioli kommt bzw. dass es sich um mehr als ein Wort handelt.

Für Donnerstag stand leider wieder ein Abschied auf dem Plan, wenn auch in Form eines wunderschönen Abends – inklusive Feier in der Orange Lounge am Hafen. Dementsprechend kam ich mit gemischten Gefühlen nach Hause, wobei doch die positive Stimmung überwiegte. Es wäre zu schade gewesen, nach einem Abend mit so vielen tollen Leuten traurig schlafen zu gehen. Und so groß ist die Welt auch nicht, dass man sich nicht vielleicht doch wiedersieht.

Am Freitag war ich in Leselaune und am Nachmittag auf dem Weg ins Kino. (Während des Vorprogramms habe ich tatsächlich 3 Comics lesen können. Diese waren allerdings auch nicht sonderlich textlastig.) „Pacific Rim“ sollte anhand einiger Meinungen aus dem Internet nicht so übel sein. Na ja, ist der Film auch nicht. Nur leider hatte ich für den Drama-Anteil keinen Nerv. Und auch die Charaktere empfand ich zu unerträglich bzw. klischeebeladen, als dass man es noch mit ein paar netten Effekten wieder ausgleichen hätte können. Potential war aber zu erkennen. (6/10)
Am Abend sah ich dann noch „Only God Forgives“. was mich ein wenig verstört zurückließ. Grund war einerseits die skurrilen Zwischenszenen (Stichwort Gesang) und das Ende, welches sich mir nicht gleich auf Anhieb erschließen wollte. Das kommt davon, wenn Traumsequenzen fließend eingebaut werden. Da kann jeder Schocker vielleicht nur Einbildung gewesen sein. Nichtsdestotrotz ist dieser Film in seiner Brutalität aussagekräftig. (7/10)

Das Wochenende fing bei mir mit einem Einkauf an, da ich für das Geburtstagsdinner bei S. noch ein paar Mitbringsel benötigte. Danach gönnte ich mir zum Frühstück ein paar amerikanische Unterhaltungssendungen wie „The Daily Show“ (ohne John Stewart) und „Real Time with Bill Maher“. Auch das neue Format „Hollywood Game Night“ lässt sich gucken, wenn auch mir mancher Gag einstudiert erscheint.
Am Nachmittag wollte sich K. aus HH mit uns (Couchsurfing-Freunden) treffen. Nur irgendwie war ich wohl zu früh am Neuen Markt und stand dann dort eine Weile in der Sonne. Wenigstens langweilte ich mich dank der CSD-Bambule nicht. Und schließlich traf K. dann auch ein, mit der wir im Schatten bei PizzaHut saßen und erzählten. Essen brauchte ich da nichts, denn das sollte es ja abends bei S. geben. Und holla, wurde dort aufgetischt. Stichwort Gurkenbowle.

Heute war mir wieder nach Lesen. Und so machte ich mich endlich mit der Comic-Serie „Saga“ vertraut, die am Wochenende mehrere Preise gewonnen hat. Angepriesen wurde das Werk von Brian K. Vaughan und Fiona Staples unter anderem als Mix aus „Star Wars“ und „Game of Thrones“. Und das völlig zurecht, wie ich nun sagen kann. Diese Art SciFi/Fantasy-Epos ist dermaßen ideenreich und herzlich gestaltet, dass es für Comic-Leser gar nicht langweilig sein kann, weil das Medium optimal genutzt wird. Mit anderen Worten: ich bin hin und weg – und glücklich, dass ich nicht noch länger gewartet habe, „Saga“ kennenzulernen, und dass es bald weitergeht.

Es verbleibt an die ermutigenden Stellen aus dem Lied „See You Again“ denkend
F.