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Logbuch : Rückkehr der Leseabende?

Dezember 4, 2014

Es mag komisch klingen, aber spätestens im Dezember tut es mir oftmals ein wenig um die Jahreszahl leid, die ich nun bald nicht mehr schreiben werde. Dann ist wieder diese Umgewöhnungsphase. Bleibt eben alles anders oder so.

30.11.14 : Wenn ich am Sonntag ungewöhnlich zeitig aufstehen muss, tut das dem Entspannungs-Ausgleich am Wochenende aus meiner Sicht nicht gut. Aber na ja, wenn man schon mal zum Mittagessen auswärts eingeladen wird. Und meine Wahl auf so ein Rinder-Dings mit Kartoffelzeugs und Soße war schon extremst lecker, wenn auch übersichtlich in der Portionierung. Ein extravagantes Dessert später konnte ich diesen Ausflug als lohnenswert verbuchen.
Am Nachmittag wollte ich eigentlich so viel anderes tun, und habe stattdessen nur ein wenig Audio-Material geschnitten und beim Plätzchenbacken geholfen. Erster Advent in der Heimat eben, hm? Dabei muss ich gestehen, dass der Stellenwert selbstgemachter Kekse bei mir leider weiterhin gesunken ist. Ich vermute, das es auch mit der Aufwand-Nutzen-Kalkulation im heimischen Umfeld zusammenhängt.
Beim Technik-Treffen am späten Abend ging es um die Konfiguration eines QNAP-Gerätes, was einigermaßen spaßig war, wenn auch ich meinen Anteil in der Server-Administration etwas gering betrachtete.

01.12.14 : Der Wochenstart wurde mir durch überraschende Baumaßnahmen im Wohnbereich gehörig verdorben. Laut Aushang sollten diese Ereignisse erst ab Dienstag und auch erst ab 9 Uhr stattfinden – und nicht Montag ab 7:45 Uhr. Tja, dann hatte ich mir tatsächlich noch eine Sporteinheit vor der Montagsrunde eingetragen und war nicht nur mürrisch, sondern auch noch in Eile. Wie ich es pünktlich in den Seminarraum geschafft habe, ist mir im Nachhinein fast ein Rätsel. Das sind dann so Momente, an denen ich denke, dass andere Menschen mit meinem Programm etwas an die Belastungsgrenze kämen. (Das ist nicht angeberisch gemeint.)
Einen Arbeitstag später wollte ich nur noch was essen, sah ein paar Folgen der „Late Late Show“ und beendete endlich das Lesen an „Persepolis“. So interessant das Werk am Anfang und im Verlauf auch ist, am Ende schwächelte meine Lesefreude schon fast. Insgesamt bin ich dennoch sehr zufrieden, dass K. mir das Buch geliehen hat. Es war sehr inspirierend und gewissermaßen lehrreich. Wenn es nach mir ginge, würde ich das in den Lehrplan für Teenager einbauen.

02.12.14 : Am Dienstag fiel mir das Aufstehen schon leichter. Den ganzen Tag über fühlte ich mich produktiv. Am Abend sortierte ich Gigabyte-weise Dateien, die mir die Verzeichnisse verstopft vorkommen ließen. Und dann war ich wieder am Lesen. Endlich wieder Updates aus bestimmten Comic-Serien (wie Black Widow und Batman). Bzw. das Anlesen von neuen Serien wie zum Beispiel „All-New Captain America“ (, der früher Falcon war) und „Superior Iron Man“. Erstere verschönert mir einer meiner Lieblingszeichner, dem ich wohl an jede Serie folgen würde – Stuart Immonen. Und Letztere kam mir nach 2 Ausgaben dann doch etwas flach vor.

03.12.14 : Und wieder hinderliche Baumaßnahmen, die mir das Aufstehen unerfreulicher machten. Egal, irgendwann sollte so ein Flurboden ja auch fertig werden. Ich baute meinen Plan für den Tag etwas um – ein Zwischenstopp mehr zu Hause. Hat auch seine Vorteile, wenn man nicht morgens schon für den Rest des Tages ausgerüstet sein braucht.
Das Treffen der Musikredaktion konnte ich nur verkürzt wahrnehmen – und hatte eine „Kommt-in-die-Automation“squote wie schon lange nicht mehr. Grund war eine Abendveranstaltung der kulturellen Art. In dem Kontext fiel es auch allgemein auf, dass ich für den Abend ungewöhnlich „overdressed“ erschien.
HMT_dez2014In der HMT fand zum 19. Mal das alljährliche außergewöhnliche Schulmusikerkonzert (oder wie das heißt) statt, welches ich bereits 2013 besucht hatte. In diesem Jahr war das Programm wieder sehr vielfältig und damit abwechslungsreich. Und ja, ich freute mich auch auf das Buffet im Anschluss.
Komischerweise hatte meine Runde nicht so viel Bleibelaune, weswegen wir kurz nach Ende und Stärkung an der Tafel auch schon wieder auf dem Heimweg waren. Dabei fiel mir auch, dass ich schon eine ganze Weile nicht mehr in der Rostocker Innenstadt unterwegs war.
Ich wollte eigentlich nur noch kurz im Hackspace einkehren und den Vereinsmenschen hallo sagen. Daraus wurden dann aber ein paar Stunden, weil M. uns einen LED-Schlauch präsentieren wollte. Und im Nachhinein kann ich sagen, dass sich das „Warten“ gelohnt hat. Die Farbspiele machen bestimmt aus jedem kargen Raum eine tolle Kulisse.

04.12.14 : Den Frust, dass ich heute erneut vor 8 Uhr durch laute Baumaßnahmen geweckt wurde (obwohl doch laut Aushang nichts vor 9 Uhr stattfinden sollte), konnte ich erst mal durch etwas Sport abbauen, bevor ich auch nur ansatzweise in der Stimmung war, meinen Alltag wahrzunehmen. Und dieser ist noch in vollem Gange…

Es verbleibt mit kräftig gefüllter ToDo-Liste
F.

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Logbuch : keine Ruhe nach dem Sturm

Dezember 8, 2013

Na das fängt ja gut an mit meinem Vorhaben, den Output hier zu erhöhen. Und eigentlich hatte ich am Donnerstag sogar noch daran gedacht. Nur kam (wie so oft) das Leben dazwischen – also zwischen dem Gelegenheitsbloggen und dem „gelebt werden“.

Dabei fing am Montag alles noch so harmlos an. Ich hatte meinen Standard-Einkauf erstmals auf die Zeit vor Arbeitsbeginn verlegt. Allein, um einmal zu erleben, wie das noch bei Tageslicht ist. Kleiner Scherz. Aber es war schon eine ungewohnte Umstrukturierung.

Am Dienstag überraschte mich die verfrühte Ankunft meines neuen Tablets, welches eigentlich erst eine Woche später eintreffen sollte. Das waren somit gerade mal 4 Tage nach der Bestellung am Black Friday. Entsprechend füllte ich meinen Abend spontan mit der Einrichtung via Backup aus. Dies hielt mich allerdings nicht von einem Kinobesuch ab. Da in den „Mainstream-Kinos“ nichts läuft, was ich nicht schon gesehen habe bzw. mich nach Lütten Klein pilgern lässt, entschied ich mich für einen Nicht-Mainstream-Film. Dem LiWu sei dank, konnte ich so mal eben „Blancanieves – Ein Märchen von Schwarz und Weiß“ sehen, einen erfolgreichen spanischen Stummfilm. Ich würde die Lobeshymnen vielleicht nicht unterschreiben, erkannte jedoch den Charme am Werk, welches jedoch mit ungewohnt viel Dramatik aufwartete. Welch ein Handlungsverlauf sich doch allein durch Missgunst erdenken lässt. Der Remix des Grimm-Märchens besticht durch die Besetzung und die wohl relativ traditionelle (und für mich damit exotische) Umsetzung. (7/10)

Am Mittwoch durfte ich mich wieder im Zeitmanagement üben, da es einige Termine zu vereinbaren galt. Und so konnte ich nur ganz kurz bei der Musikredaktionssitzung vorbeischauen, weil danach ein „außergewöhnliches Schulmusikerkonzert“ in der HMT auf dem Plan stand. Die Eindrücke, die ich bei der Vielfalt an Darbietungen bekam, reichten von „erstaunlich“ bis „na ja“. Insgesamt war es aus meiner Sicht ein lohnenswerter Kulturabend. Und auch das Buffett im Anschluss war nicht zu verachten. 😉

Donnerstag war Sturmtag, wenn auch sich die Wucht von „Xaver“ erst in der Nacht bemerkbar machte – jedenfalls gemessen an der Häufigkeit, mit der ich Sirenen hören konnte. Ich „schneite“ am Abend noch kurz ins (leere) KTC zum Einkauf und hatte danach, zu Hause angekommen, keine Lust auf irgendwas – sehr zur Freude meines Hobbies: Schlafen.

work_dec2013Und eine Großpackung Schlaf hätte für Freitag kaum passender sein können. Grund dafür war ein Wohnzimmerkonzert (mit den Künstlern KIRBANU (AUS) und AMALIEL (SWE)), welches zu einer späten Clubnacht wurde (featuring Locations wie dem Peter-Weiss-Haus, dem Zwischenbau, dem ST, und noch einmal dem Peter-Weiss-Haus) – frostiger Wind hin oder her. Und als sei dies noch nicht Grund genug zur Freude, war ich davor noch mit Ki. lecker essen und konnte meinen Plan verwirklichen – einen Podcast mit Ko. und M. aufnehmen. Das Resultat könnte ich schon bald hier verlinken.
Ach ja, das Foto ist vom der Arbeit, die mich aktuell thematisch mit regulären Ausdrücken beschäftigt hält. Außerdem kann ich nun beide Breitbildmonitore optimal nutzen, nachdem der richtige Adapter geliefert wurde.

Ich hatte am Samstag sogar ein gutes Frühstück, nur fand es vorm Schlafengehen (gegen 8 Uhr) statt – sozusagen für mich noch am Freitag. Der eigentliche Start ins Wochenende war allerdings nicht so angenehm. Frischluft holte ich mir dann beim Einkaufen. Zum Abend hin machte ich mit G. und U. einen ausgiebigen Bummel auf den Weihnachtsmarkt, was ich eigentlich keinem empfehlen würde – also jedenfalls am Wochenende. Das Gedränge wirkt schon nicht mehr feierlich. Auf dem Heimweg machte ich noch beim LOHRO-Stand Halt und ließ den Abend entsprechend musik-bezogen ausklingen…

… nur um den Sonntag mit Musikbezug zu beginnen. Denn ich machte mich ans Schneiden des Podcasts vom Freitag. Und ich ärgere mich fast ein wenig, dass ich anfangs tatsächlich mit GarageBand arbeiten wollte. Dieser Versuch bereitete mir etwas Frust, bevor ich wieder mit Audacity rumwerkelte, was mich viel schneller vorankommen ließ. Den Tag verbrachte ich dann wieder bei LOHRO, wo konzeptionelle Themen behandelt wurden. Nach Auflösung der Runde vollendete ich meine Schnittarbeit und tüftelte an meinem ersten Beitrag. Außerdem erheiterte mich ein tierischer Besucher – eine quirliges Energiebündel von Hündin.
Wieder zu Hause angekommen bereitete ich mir erst mal ein üppiges Abendmahl zu, verfolgte ein wenig Trash-TV und probierte erstmals die Winter-Edition von Club-Mate. Diese schmeckt (analog zur roten Sorte) fast genauso wie normale Club-Mate. Komisch.

Es verbleibt an einem verrückten zweiten Advent
F.

PS: in der kommenden Woche erwartet mich aller Voraussicht nach ein Fußball-Abend, der zweite Hobbit-Film sowie ein Weihnachtsmarktbesuch in der Heimat.