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Logbuch : Eindrücke vom Sommer 2015

Juli 20, 2015

Als Vorwort möchte ich nur anmerken, dass dieser Eintrag für mich ein absolutes Maximum darstellt. Es passt leider gewissermaßen in eine Zeit, in der ich mich extremen Konditionen ausgesetzt sehe – dies zuweilen willentlich. Dagegen stelle ich mir die Frage “wer soll das alles lesen?” eher nicht. 😉

22.06.15 : Es war wieder einer dieser komischen Tage, an denen die Müdigkeit morgens nicht so spürbar war und dann am Nachmittag mit voller Wucht nachlegte. Na ja, kommt für einen extra-langen Arbeitstag nicht gerade gelegen. Für den Abend lag bereits ein Plan vor – das Aufzeichnen einer neuen THX-(Podcast-)Folge, eine Unterredung mit dem Redaktionsausschuss-Teamkollegen und ein Abend mit Musikrecherche für mein Journal.

23.06.15 : Auch Dienstag war das Aufstehen nicht wirklich schön (weil früh). Erstmals ergab sich auf Arbeit der Fall, dass ich im Büro quasi Einzelschicksal spielen durfte. Der Sport war anstrengend, der Abend unspektakulär, das Bett erwünscht.

24.06.15 : Die Mittwochsroutine blieb überwiegend intakt – was für mich bedeutet: Treffen der Musikredaktion und Besuch des Hackspace. Nur dieses Mal hatten wir bei LOHRO mehr abzustimmen und gingen anschließend zum Stammtisch in den Freigarten, wo ich N. kennenlernte und wohl mehr mit A. geredet hatte als gedacht. Im Hackspace war mir dann auch nicht mehr nach Computer-Zeugs.
Ach, und ich bin erstmals mit Fahrrad zur Arbeit gefahren. Ein spannendes Novum.

25.06.15 : Der Tag war entspannt ereignislos. Am Abend beschäftigte mich ein Einkauf und Recherche für den Beatbetrieb. Außerdem hielt mich ein Chat mit G. davon ab, zeitig schlafen zu gehen.

26.06.15 : Extra früh fing mein Freitag an, war also nicht wirklich ein Freutag, wovon sich hoffentlich nichts bei meiner Sendung anmerken ließ. Den Weg mit Fahrrad zurückzulegen, ergab eine willkommene Zeitersparnis. Am Abend wurde es wieder etwas eilig für mich, da ich mir fürs Abendessen sehr wenig Zeit ließ. Dann ging es mit G. und H. ins (gut gefüllte) Kino.
“Victoria” bekam derart viel Vorab-Lob, dass meine Erwartungen entsprechend hoch waren. Und handwerklich ist an dieser deutschen Produktion auch nichts auszusetzen. Selbst die Untertitel nahm ich nach ein paar Minuten gar nicht mehr wahr. Und nun das Aber: der Handlungsverlauf verlor sich dann in Abstrusitäten und das Ende wirkte langgezogen. Sehenswert ist der Film dennoch auf alle Fälle. (7/10)
Zwei Dinge verwunderten mich am Abend: einerseits war ich früher als gedacht wieder zu Hause und andererseits herrschte Party-Stimmung im Nebenzimmer. Erfreulicherweise verzogen sich die Feiernden kurz nach 0 Uhr ins Nachtleben. Mit Ruhe schläft es sich besser.

27.06.15 : Der große Tag war da. Ohne viel Stress machte ich ein paar Erledigungen, packte meine Sachen und startete meinen Ausflug nach Berlin. Erster Stopp dort: das Hotel in der Nähe vom Hauptbahnhof. Kurz das Schauerwetter abwarten und dann ab in die Innenstadt. Ein paar Einkaufstempel später genehmigte ich mir eine exotische Bio-Limonade, die ich allerdings nicht so erfrischend fand. Am Alexanderplatz begab ich mich erstmals in eine deutsche Filiale von Primark. Ich war verwundert, warum viele Kunden mit Netzen oder Rollwagen dort einkauften. Drei Regale später fand ich den Grund heraus. Die Auswahl und das Preisniveau lassen Einen kaum mit nur einem Artikel das Geschäft verlassen. Kaufrausch? Check. Ich probierte die Sachen nicht mal an. 😛 Dagegen war der Besuch im angrenzenden Kaufhaus schon fast ernüchternd. Der Magen meldete sich und ich genehmigte mir einen Donut mit Kräuterfrischkäse und einen exorbitant sättigenden Rum-Brownie von Dunkin Donuts. Im Hotel ruhte ich mich eine Weile aus und zog mich für den großen Abend um, der mich abermals in die o2-World lockte. (Wahrscheinlich zum letzten Mal unter diesem Namen.)
RoxetteIch nahm endlich die Möglichkeit wahr, Roxette – eine Band, deren Musik mich seit der Kindheit begleitet – live zu erleben. Die Vorband war auch ganz brauchbar, nuschelte allerdings nach dem ersten Song ihren Namen, so dass ich erst durch das letzte Lied “Something New” von allein darauf kam, dass es sich um Escobar handelte. Richtig ausgelassen wurde die Stimmung natürlich, als Roxette loslegten. Eine Tour zum 30-jährigen Bandjubilum lässt erwartungsbedingt nur wenig Spielraum für Songs jenseits der Hits, die man schon x-mal gehört hat, aber die Setlist war eigentlich ganz stimmig. Mit “Stars”, “Watercolors In The Rain” und “The Heart Shaped Sea” waren aber auch echte Perlen dabei. Um das schöne Konzert abzurunden, gönnte ich mir noch Andenken beim Merch-Stand. Dann bewegte ich mich mit der Masse Richtung S-Bahn-Haltestelle und sah mir (wohl ein letztes Mal) die beleuchtete o2-World an. Auf dem Weg zur Bahn probierte ich sogenannte “Ulti-Mate”, die eigentlich nur wie Club-Mate schmeckt und sogar die gleiche Flaschenform besitzt. Nächster Stopp Innenstadt, wo ich meinem Heißhunger erlag und eine Ditsch-Pizza aß. Als ich Richtung Brandenburger Tor schlenderte, fielen mir Lichtmaschinen und laute Musik auf… und schließlich stellte ich fest, dass ich die letzten Minuten der CSD-Feierlichkeiten mitbekam. Die Partymeile sah um diese Zeit auch schon eher kläglich aus. (Wahrscheinlich gab es einen Location-Wechsel.) Egal. Ich spazierte noch ein wenig und ging dann ins Hotel.

28.06.15 : Irgendwie blieb ich am Vorabend an eher lächerlichen Live-News von BBC hängen, was wiederum meine Schlafzeit einkürzte. Ich war also müde, als ich mich zum Berliner Hauptbahnhof begab. Dort gönnte ich mir eine Packung Donuts, das zweite “Moon Knight”-Paperback und noch einen Eiskaffee mit Bananensirup. Als der Zug nach Rostock eintraf, war die Fülldichte schon erstaunlich hoch. Fusion-Zeit eben. Ich verstand in dem Moment gar nicht, warum Leute da noch an einem Sonntag hinreisen würden. Egal. Die Leute und das Getränk ließen mich nicht schlafen. Also widmete ich mich der Schnittarbeit für die Podcast-Folge. In Rostock angekommen, widmete ich mich etwas sportlicher Betätigung, gönnte mir noch etwas Extra-Schlaf, die Donuts und einen (overdressed-)Besuch im Hackspace.

29.06.15 : Der für diesen Abend geplante Auftritt von Metada im Zwischenbau (Vorspiel) fiel aus. Ich nutzte die damit gewonnene Freizeit für die Vorbereitung meiner Rubrik im Kulturkonzentrat. Und das hat auch gereicht.

30.06.15 : Ich empfand es sehr ärgerlich zum Start in meinen ersten Urlaub seit Monaten noch offene Punkten auf der ToDo-Liste zu haben. Was tat ich also? Ich legte eine Nachtschicht ein. Aber nicht, ohne den gebuchten Termin im CryptoRaum mit K. und K. wahrzunehmen. C. war sichtlich über unseren Erfolg erfreut und wir verweilten im Anschluss noch im Freigarten. Daher begann meine Nachtschicht ungeplanterweise erst sehr spät.

01.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 1. LOHRO feierte fünf Tage lang sein 10-jähriges Jubiläum als Dauersender und ich wollte mitmachen. (Daher der Urlaub von der Erwerbstätigkeit.) Für den ersten Tag war vorgesehen, dass ich bei der Außensendung vom Doberaner Platz half. Und das bei Sommerwetter pur. An Sonnencreme hatte ich gedacht, nur leider wieder die eine oder andere Stelle übersehen. Die Stimmung war gut. Ich konnte es sogar noch ganz kurz einrichten, A. bei einem Text zu helfen, was ich am Vortag leider nicht mehr geschafft hatte. Nach dem Abbau verlagerte sich das Geschehen auf den Vorhof der Frieda 23, wo es unfassbar leckere Kuchen und Torten gab. Spontan halfen G. und ich noch beim Ausschank aus und kosteten den “LOHROnge”, den man bei Sonne wohl eher in Maßen genießen sollte. Der metallische Shaker hatte jedenfalls Herdplatten-Charakter. Einen Besuch im Hackspace sparte ich mir an diesem Mittwoch…

02.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 2. Denn für die Mittsommer-Charts-Sendung musste ich früh aufstehen. D. war schon im Redaktionsraum an seinen Nachrichten, als ich und A. dazustießen. Die Sendung begann etwas schleppend, wurde dann aber im Laufe der drei Stunden (plus X) heiterer. Danach feilte ich noch an der Vorbereitung der Kultursendung, die ebenfalls an diesem Tag noch stattfinden sollte. Ich ging nach Hause, schlief dort eine ganze Weile (trotz Hitze) und machte mich dann wieder auf zu LOHRO, hatte meinen Anteil beim Kulturkonzentrat, sah ein wenig vom Poetry Slam vor der Tür, half beim Aufbau im Liwu und wartete gespannt auf den Start der Party, zu der ich auflegen durfte. B. und ich tauschten kurzerhand die Anteile, so dass es nach der Live-Musik mit Drum’n Bass losging. Und als ich schon fast gar nicht mehr damit rechnete, war ich am Zuge, hatte die ersten paar Songs einen leeren Raum vor mir und dann auf einmal sich bewegende Menschen. 🙂 War sehr spaßig, dass nicht mal die “Rausschmeißer” Wirkung zeigten, und wir tatsächlich das Licht anmachen mussten. Danach wurde aufgeräumt. Und auf dem Heimweg war es schon wieder hell draußen.

03.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 3. Ausschlafen? Pustekuchen. Nicht, wenn man wie ich das Händchen hat, und sich für einen OpenAir-Koch-Einsatz freiwillig meldet. So fand ich mich am späten Vormittag wieder bei der Frieda 23 wieder und half PestoPeter bei der Vorbereitung zu einer VoKü, die musikalisch untermalt werden sollte. Nebst Erdbeeren pulen, Zwiebeln anbraten und Äpfel kleinschneiden war das Angenehmste wohl, den Rucola durchs kalte Wasser zu ziehen. Ach, und der Milchshake mit Rucola, Kiwi und Banane war auch lecker. Gegen Mittag machte sich die Müdigkeit bemerkbar und ich ging nach Hause. Dabei machte ich einen Umweg über den Ulmenmarkt um eine Postsendung abzuholen. Die Schlange an dem kleinen Schalter fand ich nicht erbaulich. (Na ja, Streik und so.) Egal, erst mal schlafen, dachte ich mir dann zu Hause. Zum Abend ging ich dann zum PWH, wo die Vorbereitungen für das Konzert schon fast fertig waren. Zusammen mit einigen Helfern holten wir uns Abendessen und waren dann am Einlass. Nebenbei bedienten G. und ich soziale Netzwerke mit Updates vom Konzertgeschehen.

veis-eis04.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 4. No way, dachte ich mir, als ich erwog, beim Fußballturnier vorbeizuschauen. Dann lieber schlafen. Die Hitze war auch schon da, als ich den ersten Schritt vor die Tür setzte. Nächster Halt VEIS. Dort wurde mir eine Großpackung veganes Pistazieneis zurückgelegt, Und für einen Tag wie diesen war die fällig. Zurück zu Hause fiel ich darüber her und schaute nebenbei amerikanisches Late-Night-Gedöns. Danach ging ich wieder schlafen. (Brauchte nicht mal einen Ventilator.) Für den Abend stand dann ein anderer Geburtstag auf meinem Plan, denn J. und C. wollten zusammen feiern. Ich entschied mich, einen Beutel Eiswürfel mitzunehmen, was goldrichtig war. Die Party in der WG bot Gelegenheit, mal wieder mit bekannten Gesichtern wie E. und M. als auch mit vielen Unbekannten zu quatschen. Auch das Unwetter kam alles andere als ungelegen, waren wir doch in der Nähe des Balkons positiv über frische Windböen erfreut. Als uns Ordnungshüter über Konflikt zwischen fortgeschrittener Tageszeit und Lautstärke aufmerksam machten, verteilte sich die Runde. Viele gingen noch Richtung Stadtpalast, aber ich wollte noch bei der LOHRO-Party im MAU vorbeischauen. Dort angekommen war allerdings so gut wie nichts mehr los.

05.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 5. Wie gut, dass ich nicht noch später heimkehrte, denn sonst wäre der Tagesstart für diesen Sonntag wohl noch unangenehmer ausgefallen. Ein weiteres Mal machte ich bei den (regulären) LOHRO-Charts mit, die an diesem Tag eine Stunde früher begannen, weil im Anschluss an einen Außensendung übergeben werden sollte. Und zu eben jener Außensendung ging ich dann mit S. und D. sowie einem Wagen voller Getränke zum Circus Fantasia an den Stadthafen. Die Hitze war sehr unerfreulich. Umso schöner, dass PestoPeter gekühlte Eisgetränke und Proviant bot. G. überredete mich, die Hüpfburg zu testen. (War lustig.) Es wurden viele Fotos gemacht. Das Zelt wurde für das Konzert hergerichtet. Und Johannes Meißner (also die Band, für diesen Auftritt mit Ersatzmann) war hervorragend. Danach hieß es wieder Abbau. Und just als wir den Rest im Sendehaus verstaut hatten, brach noch ein viel größeres Unwetter aus. Dies ließ uns zunächst am Ort verweilen. Dann brachte uns K. zurück zum Circus, wo schon keiner mehr war. Und schließlich bummelten wir noch kurz ins Cro.

06.07.15 : Dieser Montag war trotz des anstrengenden “Urlaubs” ganz normal – Arbeit, Sport, Recherche und Bloggerei. Eigentlich wollte ich ab diesem Zeitpunkt mein Musikjournal umstellen. Aber dies verzögert sich wohl noch.

07.07.15 : Die Wahrscheinlichkeit, an einem Dienstag in Eile zu geraten, ist bei mir höher als an anderen Wochentagen. Und so bemühte ich mich, rechtzeitig am Abend zur Stelle zu sein, um bei den “projekt:raum”-Mitmachenden zusammen mit V. einen kleinen Wiki-Workshop abzuhalten. Danach schaute ich beim Vorstandstreffen des Kulturnetzwerks vorbei. Und danach genehmigte ich mir bei El Waleed ein leckeres Abendessen. Kurzer Zwischenstopp bei REWE und dann war ich auch schon wieder dabei, anderen Leuten mit Computer-Zeugs zu helfen. In diesem Falle hieß das Thema “Lightroom”.

08.07.15 : Ein ganz normaler Mittwoch: mit Sport, Arbeit, Musikredaktionstreffen und Besuch im Hackspace. Ausnahme: dort wurde gegrillt und ein paar Musikredakteure kamen mit.

09.07.15 : Dass dieser Tag etwas ereignisloser ausfallen würde als sonst, begrüßte ich sehr. So nahm ich mir am Abend sogar mal wieder Zeit für Comics. Gleich zwei Saga-Hefte hatte ich auf dem Stapel. Nur leider waren dies die letzten Ausgaben vor der nächsten “Kreativpause”.

10.07.15 : Dass ich es bei all der Vorbereitung fürs Wochenende noch geschafft habe, den Beatbetrieb zu fahren, verwundert mich im Nachhinein. Ich war jedenfalls ausgelastet – bis ich dann am Nachmittag freundlicherweise von S. und Co. von der Arbeit abgeholt wurde. Die Fahrt nach Brandenburg verzögerte sich dank Stau-Stellen auf der Autobahn. Dennoch konnte ich ein Weilchen dabei einschlafen. Und spätestens der freundliche Empfang und das viele Essen ließen die paar Unannehmlichkeiten vergessen.

11.07.15 : Optimales Wetter für einen Wochenendausflug in der ländlicheren Gegend Brandenburgs. Sonne eben. Der Einkauf im Werder-Park verlief ohne größere Komplikationen. Wir würden definitiv nicht verhungern. Die Kasserin lobte mein T-Shirt. 😀 Am Nachmittag half ich beim Zubereiten von Käse-Teilchen. Es gab Kirsch-Kuchen. Wir gingen an den Badesee. Ich las ein wenig aus “Paper Towns”. Es wurde gegrillt. Wir hatten ein Spektrum an Saftsorten, die zu Cocktails verarbeitet wurden. Zum Abend hin wurden die Themen nicht unbedingt heiterer – wie das halt so ist, wenn ein nicht unerheblicher Teil der Anwesenden auf Jobsuche ist.

emma_201512.07.15 : Komischer Sonntag auf dem Lande. War es zu viel frische Luft oder warum fühlte ich mich trotz ausreichend Schlaf so müde nach dem Frühstück. Ein paar Leute gingen ein weiteres Mal zum Badesee und ich verschönerte mir die Zeit auf einem Klappstuhl unter dem Sonnenschirm. Später wurde ein weiteres Mal gegrillt. Und gesättigt ging es dann zurück nach Rostock, was nicht nur so manches Haustier traurig fand. Auf der Fahrt konnte ich abermals ein wenig schlafen. Zu Hause angekommen, wollte ich eigentlich nur noch auf mein Bett fallen. Später besuchte ich J. und A. noch, die mir wiederum neue Musik zeigten.

13.07.15 : Der Wochenstart verlief plangemäß. Für den Abend war die Sichtung des ersten Terminator-Films geplant. Ganz schön altbacken. Vor dem Heimweg, sagte ich kurz im SenseLab/Oppennet-Raum hallo, wo noch Menschen waren. Und es ging noch kurz in den KTV-REWE, weil ich kein Brot mehr hatte.

14.07.15 : Ein Novum in dieser Woche: Das anstrengende Training wurde auf den Morgen verlegt. Ich kann nicht sagen, dass es dafür leichter wird. Aber dem Abend sah ich dagegen gelassener entgegen. Und was sollte das ein Abend werden. Erster Stopp Geier, wo ich G., C. und A. traf. Die beiden Letzteren überredeten uns zum Tischtennis. Ich wusste gar nicht, dass man das auch im Geier spielen kann. Eine Runde Chinesisch hat mir dann auch gereicht. Nächster Stopp ST. Das dachten sich augenscheinlich auch viele andere Menschen. Denn bereits kurz nach Öffnung war die Schlange immens. Alles nur wegen der Happy Hour? Am Musikmix wird es wohl nicht gelegen haben, denn der hatte aus meiner Sicht Aussetzer, wenn auch ich Lieder erkannte, die ich selbst auf der Party-Playlist habe. Noch ein Novum: Minz-Mate. Irgendwie komisch, aber bestimmt verhält es sich da wie mit Club-Mate: “Man gewöhnt sich dran…” Nächster Stopp Zwischenbau. Einige bekannte Gesichter konnte ich dort antreffen. Persönliche Highlights: ich kannte den DJ und ich wurde nach dem Motiv auf meinem T-Shirt gefragt, welches ich vor Jahren selbst entworfen hatte. Fazit: so ein Weggeh-Abend war überfällig.

15.07.15 : Es gibt solche und solche Abschiedsveranstaltungen bei LOHRO. Aber ich würde meinen, dass B. da einen besonderen Tag gefunden hatte. Denn C. war ziemlich aufgedreht. Es gab ausreichend Grillgut. Und ich wusste bereits am Abend, dass ich die Kleidung am nächsten Tag bestimmt nicht würde riechen können. Als sich die Runde aufgelöst hatte, lag der Hackspace wieder einmal bequem auf dem Heimweg – zu geeignet, um nicht kurz hallo zu sagen.

16.07.15 : Die zwei entscheidenden Dinge dieses Tages waren Arbeit und eine Redaktionskonferenz. Darüber hinaus war ich sehr aufgebracht über die Tatsache, dass Brot vor dem Verfallsdatum bereits schimmlige Stellen hatte. Demnach war ein Spontaneinkauf erforderlich. Die Schokokekse, die ich dabei fand, überzeugten dann letztendlich nicht nur mich. Die Redaktionskonferenz bot viel Platz zum Meinungsaustausch, der ausgiebig genutzt wurde. So ausgiebig, dass gegen halb 11 der Protokollant schon keine Lust mehr hatte.

17.07.15 : Der Freitag im Schnellverfahren: Arbeit, Einkauf, Kochen, Kino. Das LiWu lud zur Spätvorstellung des zweiten Terminator-Films ein. Und als jemand, der diesen Film nie im Kino sehen konnte und das Werk für ein Highlight der Dekade hält, wollte ich mir das nicht entgehen lassen. Es war auch schon eine ganze Weile her, dass ich den Film letztmalig komplett sah. An manche Plotdetails konnte ich mich gar nicht mehr erinnern. Und nach wie vor unterhält dieser Actionstreifen richtig gut. (9/10)

ingwerbrause18.07.15 : Auschlafen bis 12e, Einkauf, “Frühstücken” und dann erst mal einen Besuch bei VEIS einplanen – allein dank des Fotos einer Regenbogentorte. Das ist doch mal ein Wochenendstart. Dort angekommen probierte ich erstmals “Thomas Henry Spicy Ginger”, eine Limonade, die sich hinsichtlich Süße und Ingwer-Würze wohl nur schwer übertreffen lassen wird. Mit anderen Worten: ich war froh, dass es eine sehr kleine Flasche war. Die Torte sah auch in echt sehr lecker aus und schmeckte vortrefflich. Kein Wunder, dass sie dann wenige Minuten später ausverkauft war. J. und ich gingen in Richtung Innenstadt, wo ich P. beim Auflegen auf einem CSD-Wagen sehen wollte. Das hat geklappt. Aber die Lautstärke fand ich grenzwertig. Wir wuselten in dem Gemenge noch bis zum Zielpunkt Neuer Markt, wo wir nebst einiger LOHRO-Leute A. und S. trafen, die dann auch schon wieder woanders erwartet wurden. Mit einem kurzen Abstecher in der Bebel-Straße war mir nach Erfrischung in Form der “lebensverändernden” Wostock-Sorte “Aprikose-Mandel”. Und ja, im Bio-Laden des KTC findet man die noch. Von da aus ging es zum Stadthafen, wo ein “Aktionszelt” zu STI-Dingen viel Info-Installationen und so bot. Ein Highlight war sicherlich das Schlagzeug mit O-Tönen. Nächster Stopp: der Innenhof von M., wo das Info-Material ausgewertet wurde. A. und K. gesellten sich dazu. Dann ging es zu REWE, von da zum Skaterpark-Event und dann wieder in die Bebel-Straße, wo gekocht wurde. Schon mal einen Haushalt ohne Pfeffer gesehen? Ich nun schon. Na ja, das Chili-Gewürz hat einiges rausgerissen. Passierte Tomaten und Zucker sollten an die Nudelsauce nicht ran, also genehmigte ich mir für das Endergebnis eine Ladung Ketchup auf meinen Teller. Stichwort Aufwertung. Nebenbei holte A. einige Song-Perlen aus der Vergangenheit. Ich war noch am Korrespondieren und dann auf dem Weg in den Freigarten, wo S. und ihr Besuch aus Frankreich ihren Strandtag ausklingen ließen. Der Heimweg war frisch, aber dafür kurz.

19.07.15 : Ich entschied mich dazu, eine Stunde eher aufzustehen, um noch kurz ein wenig Sport zu betreiben. Das hatte mir wiederum etwas Gehetze eingebracht, noch bis zur Mittagszeit bei LOHRO zu sein. Dort hatte K. schon das Wichtigste für die Charts-Sendung vorbereitet. Und wir hatten Besuch von S. und T., die uns sogar etwas aushalfen. Das Angebot eines Stadtbummels konnte ich nicht wahrnehmen. Nahezu fließend war der Übergang von Moderation zu Beteiligung am Treffen der Technikgruppe. Es wurde einiges geplant, Hardware wurde untersucht und am Ende noch am Stream optimiert. Nebenbei fanden Nachbereitungen für den Wochenstart sowie Sendungen der Literatur- und Metal-Redaktionen statt. Und ich tobte mich ein wenig in der Küche aus und ließ Toastbrot überbacken. Im Anschluss an den sehr langen LOHRO-Tag kehrte ich kurz im Hackspace ein und war erstaunt über die Motivation der Schülergruppe, die etwas für einen “Gaming Developer Contest” kreiert.

Es verbleibt um Einschränkung solcher Beiträge bemüht
F.

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Logbuch : 35?

Juli 28, 2013

Auf einer Zugfahrt kam ich wieder ins Überlegen, inwiefern es bald vielleicht nicht mehr so heiter wie in den vergangenen Tagen sein wird. Und ja, das hängt erneut mit einem Abschied zusammen. Allerdings kam ich zu dem Schluss, dass dies eine ungünstige Einstellung meinerseits ist. Denn ein möglicher Mangel an künftigen „happy times“ erscheint doch eher als eine Sorge wie so viele andere auch, mit denen man nicht seine Zeit verschwenden sollte. Und so freue ich mich eher, dass ich meinen bisherigen Spaß in einem Eintrag wie diesen festhalten kann.

Meine Woche begann ziemlich gewöhnlich. Den Montag nutzte ich unter anderem für einen Leseabend. Hatte ich mich erst neulich eine Aufholjagt mit der (DC-)Comic-Serie „Justice League“, um mich an die angepriesene Geschichte „Trinity War“ heranzulesen, stellte ich kurz darauf fest, dass neben „Justice League“ und „Justice League of America“ eine dritte JL-Serie daran beteiligt ist – nämlich „Justice League Dark“. Natürlich ist es nicht zwingend erforderlich diese JLD-Serie von Anfang an gelesen zu haben, um den Verlauf des „Trinity War“ zu verstehen, aber ich war neugierig, wie sich die Serie um DC’s okkulte und mystisch angehauchte Superhelden (die so allerdings nicht genannt werden wollen) liest. Dabei bin ich kein großer Fan von Zauberei etc. – zumindest im regulären DC-Universum. Folglich war die Leseerfahrung für mich nicht berauschend, wenn auch die Zeichnung unwahrscheinlich lang konstant sehr schön waren.

Am Dienstag hatte ich eine ausgedehnte Mittagspause mit P., der mir von seiner Reise nach Amerika berichtete. Einige Eindrücke über das Leben im Ballungsraum Atlanta fand ich erschütternd. Für den Abend verabredete ich mich mit L. (+Freunden) sowie Couchsurfern aus Hamm, um nach einer Frozen-Yogurt-Stärkung ein wenig durch die Innenstadt zu bummeln. Wir landeten am Stadthafen, wo wir die Sonne untergingen sahen, gingen dann nach einem Zwischenstopp im „Pirat“ über den Margaretenplatz zu „Little Money“, bevor wir dann in verkleinerter Gruppengröße noch ins ST düsten (dank Auto). Dort war es sehr voll und sie spielten doch tatsächlich dieses Lumineers-Lied, welches ich eher unpassend finde. Wie dem auch sei, ich nehme mal an, dass alle Beteiligten viel Freude hatten.

Fürs Mittag am Mittwoch beeilte ich mich, um rechtzeitig am Treffpunkt zu sein und durfte dann eine ganze Weile warten, was an einer verstellten Uhr lag und nicht wie angenommen an einer suboptimalen Verständigung. So erreichten L., C. und ich die Mensa zwar verspätet, hatten aber dennoch viel Auswahl. Ich lernte sogar ein neues Kartenspiel. Wieder zu Hause angekommen, bereitete ich mich für das Radio-Redaktionstreffen vor und vergass in der Eile mein Abendessen. Von LOHRO aus ging ich dann ins Kino – „Wolverine“ gefiel mir nur mittelmäßig (siehe letzter Eintrag).

Der Donnerstag stand wieder im Zeichen eines außergewöhnlichen Couchsurfing-Events, da es L.’s vorerst letzter Besuch in Rostock war. (Stichwort Abschied) Dazu versammelten sich wieder viele nette Leute in ihrer WG. Dazu eine kulinarische Empfehlung: statt Eiswürfeln einfach gefrorene Früchte wie Weintrauben oder Himbeeren zum Kühlen von Getränken nutzen.

Am Freitag habe ich außer Programmieren und Lesen nicht viel gemacht.

Bildschirmfoto 2013-07-28 um 20.55.44Den Start ins Wochenende verschönerte ich mir erneut mit der Sendung „Real Time with Bill Maher“, die demnächst leider in die Sommerpause geht. Weiterhin trainierte ich meine Französisch-Sprachkenntnisse via Duolingo. Da das Sommerwetter dieser Tage richtig aufdreht, fiel mein Abendessen eher kühl aus. Hatte beinahe vergessen, dass ich noch ungeöffnete „Chocolate Lucky Charms“ hatte.
Anschließend besuchte ich A., bei der wieder ein Wohnzimmerkonzert stattfand. Singen und Spielen tat Alasdair Bouch, ein sehr freundlicher Engländer, der nun in Prag lebt. Die Darbietung war ausgezeichnet. Danach hatten die Gäste noch viel zu Plaudern und ich lernte J. und G. kennen. Erstere schätzte mich auf 35, was mich etwas traf. Na ja, ich hatte vielleicht nicht den besten Schlaf davor. Oder vielleicht lag es auch nur an der Hitze. 😛

Heute scheint es selbst im Schatten nicht mehr kalt zu sein. Dementsprechend war mir eher weniger nach Aktivitäten. Und so sah ich ein paar „Arrow“-Folgen (die Serie ist nur solala), spielte Schach und half in der Küche aus.

Es verbleibt mit dem Wunsch nach Abkühlung
F.

Logbuch : Fragen und Zweifel

Juni 23, 2013

Dass diese Woche schon wieder fast vorbei ist, spricht für den fortschreitenden Verlauf der Zeit. Sogar die Sommersonnenwende ist für dieses Jahr mittlerweile Geschichte. Und sonst?

Am Montag hatte ich einen eher suboptimalen Termin, der mir zugleich ein paar Zweifel bezüglich Zukunft etc. einbrachte. Wenigstens erreichten mich auf dem Heimweg ein paar nette Nachrichten.

Letzetn Dienstag fand das erste Uni-Campus-Quiz (nach Kneipenquiz-Vorbild) statt. Leider zog sich die Auswertung in die Länge, so dass ich erst später zum Stammtisch gehen konnte. Dafür erreichte unser Team den dritten Platz. Inwiefern der Preis (irgendwas mit Surf-Schnupperkurs) umgesetzt werden kann, bleibt noch offen.

Mittwoch war dann Hitze ein essentieller Bestandteil des Tages. Ich war mit F. in der Mensa und traf überraschend noch auf S. und R., die sich noch mehr über das Wetter beklagten als ich. Zwei Kleidungswechsel später nahm ich an einem weiteren LOHRO-Treffen teil, bei dem ich ausschließlich aktuellen „Scheiß“ vorstellte, ohne zu berücksichtigen, dass hier nicht nach „N-Joy-Mucke“ gesucht wird. Tja, da kam meine Mainstream-Affinität etwas in die Quere. Aber man lernt ja dazu.Für den Abend hatte ich die Wahl zwischen einem überhitzten Campus-Open-Air-Event oder einer Vorpremiere im klimatisierten Kino. Tja, der Cineast und Comic-Fan in mir kam durch (siehe dazu letzten Eintrag). Dafür freute ich mich, H. für einen „Gastauftritt“ gewinnen zu können.

Freitag genehmigte ich mir eine Extraportion Ausschlafen, wenn auch das bei den Temperaturen keine Leichtigkeit war. Das machte sich nicht zuletzt beim Training bemerkbar. Keine Ahnung, wie viel Wasser ich an dem Tag getrunken habe. Obwohl ich abends noch was von der „Fête de la musique“ mitnehmen hätte können, entschied ich mich für die späte Heimfahrt, um so auch auch Samstag ausschlagen zu können.

Am Wochenende las ich viele Spider-Man-Comics, die eher durchwachsen waren – bis auf „Ultimate Comics All-New Spider-Man“ natürlich, einer Serie, die zur Zeit problemlos die Höchstmarken in Sachen Unterhaltung knackt. Tja, und auch die Luft ist auf der Insel frischer.

Es verbleibt nun wieder hitzeerprobt
F.

Thinkin bout you

August 22, 2012

Der Titel stammt von Frank Ocean, einem Soul/R’n’B-Künstler, welcher zur Zeit einen Hype erlebt. Aber das ist nicht umsonst, da seine Musik wirklich hörenswert ist.

Kaum ist man wieder in der Heimat, macht mir das Wetter ganz schön zu schaffen. Und das vor allem nachts, da mein Zimmer einfach nicht abkühlen will. Und schlafen bei 27°C macht nicht wirklich Freude. Und so verläuft der eine oder andere Tagesstart sehr schleppend.

OK, genug gejammert. Was läuft sonst? Ich habe nun mit „Homeland“ angefangen, einer Drama/Thriller-Serie aus den Staaten (woher auch sonst?), die vor allem durch die Hauptdarstellerin Claire Danes punktet. Eigentlich sollte ich mal lieber erst die zweite Staffel „Life on Mars“ beenden, aber dazu fehlt mir aktuell die Laune.

Ansonsten scheine ich dieser Tage langsam Pina-Colada-Zeugs zu mögen. Nicht nur in Joghurt-Form, sondern auch als Kuchen schmeckte mir das in den vergangenen Tagen sehr gut.

Apropos vergangene Tage: Spider-Man hat nun 50 Jahre seit seiner Schöpfung durch Stan Lee auf dem Buckel. Was sagt man dazu? Na ja, er hat sich gut gehalten und ist aktuell sogar in zwei wirklich unterschiedlichen Versionen in den Marvel-Comics unterwegs. Natürlich mussten diese Versionen auch aufeinander treffen – in einer Miniserie namens „Spider-Men“, die noch nicht abgeschlossen ist. Spider-Man zählt zu meinen Lieblings-Marvel-Superhelden (neben Wolverine und Daredevil), auch wenn ich seine reguläre Serie gar nicht mehr verfolge. Es wurde durch diese Teufel-Pakt-Sache einfach viel versaut. (Fragt nicht.)
Dafür ist Spider-Man im Ultimate Marvel Universum nach wie vor sehr lesbar.

Heute war ich mal wieder im Theater – also das ohne „Lichtspiel“ davor. Und es war toll. Das Stück heißt „Bis zum Anschlag“, erzählt von den Geschehnissen in Lichtenhagen (vor 20 Jahren in Rostock) und wird im Peter-Weiss-Haus aufgeführt. Sehr zu empfehlen.
Es wirft natürlich die Fragen auf, wie wir zu Zuwanderungen und Gewalt gegen Minderheiten stehen. Das sind natürlich nicht die angenehmsten Themen. Dennoch denke ich, dass man sich das mal antun sollte.

Es verbleibt öfter mal am Denken
F.

The world is mine (I don’t know anything)

Juli 11, 2010

Aha! So kürzt WordPress also überlange Titel ein.
Und damit hallo zu einem neuen Eintrag, welcher eigentlich irgendwas mit Hitze im Titel haben sollte. Aber ich entschied mich dann doch für einen Song von Alex Day (der sogar wie sein aktuelles Album heißt). Diesen Independent-Musiker habe ich über einen kleinen Umweg bei YouTube entdeckt, wo er primär durch humoristische Beiträge und eine ziemlich schnelle Aussprache auffiel. Erst in zweiter Instanz entdeckte ich sein musikalisches Schaffen.

Und in diesem Zusammenhang bin ich auch gleich beim erstbesten Thema: Internet.
Kultur im Eilverfahren. Eben noch ein passiver Konsument von Online-Inhalten kann der geneigte Nutzer in wenigen Minuten Aufmerksamkeit erhaschen. Stichwort: YouTube.
Es ist unglaublich, wie viele verschieden Leute sich da austoben. Und manch ganz glückliche Zeitgenossen können tatsächlich davon leben… also scheinbar jedenfalls. Abgesehen davon ist es faszinierend, dass durch das einfache Veröffentlichen von selbstgedrehten Videos kleine Internet-Prominente werden können – einfach zu erkennen an der Anzahl von Kommentaren oder „Followern“ (Gefolgsleuten?).
Für einen kurzen Moment habe ich überlegt, dass auch mal zu testen… und wer weiß, wie sehr ich dem verfallen wäre, wenn ich mit solchen Social Networks aufgewachsen wäre? Aber so fehlt mir eher die Zeit.

Und damit zur Auswertung meines Versuchs: in Kurzform: es hat geklappt. Ich habe tatsächlich jeden Tag etwas von den aufgeführten Aktivitäten umsetzen können. Nur bedauerlicherweise war es immer die Gleiche: Berieselung in Form einer Episode einer TV-Serie. Ich habe zwar auch mal an Comics gedacht (im Gegensatz zu Buchkapiteln), aber bin darüber hinaus nicht aktiv geworden.

Aktiv sein ist aber auch gar nicht so leicht bei dem Wetter, was mich zum nächsten Punkt bringt. Sollte ich versehentlich schon einmal in diesem Jahr von Hitze und dergleichen geschrieben haben, bitte ich um Vergebung. Denn das ist nichts im Vergleich zur aktuellen Situation. Das Wochenende verbrachte ich wie mit einer Krankheit überwiegend im Zimmer vegetierend. (Dafür konnte ich auch mehr Episoden gucken)
Aber wenn es mit dem Schlafen schwierig wird, komme ich an meine Grenze. Im Halbtaumel hatte ich mitten in der Nacht das Bedürfnis, den Ventilator aufzubauen bzw. ich tat das auch. Seitdem ist der im Dauerbetrieb.

OK, genug gejammert. Was war sonst noch in der Woche so? Ich habe den Kuchen gebacken und er kam allseits gut an.
Auf Arbeit gab es in der vergangenen Woche jede Menge Vorträge/Verteidigungen/Präsentationen, von denen auch ein paar an der Grenze des Erträglichen kratzten. In einem Wort: Nerventraining.

Und wie soll es weitergehen? Den Aussichten nach ungefähr genauso heiß. Und ich werde an meinem Versuch weiterhin festhalten, um zumindest mal ein paar Staffeln zu schaffen, wenn es schon nichts mit dem Lesen wird.
Ach ja, und dann stehen die Chancen für einen baldigen Kinobesuch ziemlich gut, was ich kaum erwarten kann – die letzten Wochen waren ja ein ziemlicher Entzug. Am Horizont steht auch schon der Filmstart vom neuen Nolan-Film. Die Vorfreude ist jedenfalls schon da.

Es verbleibt mit dem guten Gewissen, in seiner Welt nicht immer alles wissen zu müssen
F.

Art of conflict

Juli 4, 2010

Heute ließ mich Neugier auf eine Band namens VNV Nation aufmerksam werden, was sich wiederum im Titel wiederspiegelt, der eben einer von besagter Musikgruppe ist. Die Musik hat viele Electro-Einflüsse und dezent eingesetzte Vocals, um mal den Hobby-Experten raushängen zu lassen.

Und damit willkommen zu einem neuen Wocheneintrag der Marke „mal sehen, was ich dieses Mal schreibe“. Wenn ich an die vergangenen Tage denke, kommt mir natürlich in erster Linie wieder so eine Art Zeitmangel in den Sinn. Die letzte Woche war relativ strikt verplant. Obendrein war ich immer noch mit der Genesung beschäftigt, was allmählich dem Ende zugeht.

Ach ja, die Planung: neben den üblichen Terminen auf Arbeit, musste eine weitere Dienstreise organisiert werden und ich war mal kurz in der Stadt. Wortwörtlich. Die Quickie-Shopping-Tour dauerte keine 45 Minuten und konnte erfolgreich abgeschlossen werden, da ich alles fand, was ich haben wollte. Wenn es doch immer so wäre.

Ja, dann war da natürlich noch der Sommerstart mit zugehörigem Temperaturanstieg, welcher die Arbeit nicht unbedingt angenehmer gestaltet. Die allgegenwärtige Hitze begleitete mich auch auf dem Kurztripp nach Hamburg. Am schlimmsten litt ich überraschenderweise auf der Rückfahrt, da die Klimatisierung im IC wohl den Geist aufgegeben hatte. Wenigstens war ausreichend Flüssigkeit verfügbar. Ich könnte zwar noch anfügen, dass ich ein paar neue Ecken von Hamburg gesehen habe, aber das erscheint mir eher nebensächlich, weil ich die Reise erst noch auswerten muss.

Mein Wochenende startete beschwerlich aufgrund „Frühaufsteher-Qualen“, die ich mir selber auferlegt habe, um den Kurzurlaub an der Heimatfront zu maximieren. Hat sich gelohnt.

Natürlich konnte ich auch nicht dem Trubel um das jüngste WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft entgehen. Tja, meine Wette habe ich damit verloren, was bedeutet, dass ich in den nächsten Tagen wieder kulinarisch kreativ werden darf: Kuchen backen.
Das Rezept habe ich heute auch schon notiert. Ich hoffe auf gutes Gelingen und werde versuchen, den Fortschritt in Bildern festzuhalten.

War sonst noch was? Nichts gelesen… nicht mal ein einziges Comic. Und nur einen Film im TV gesehen, der dafür unerwartet amüsant war.

Wie gesagt, irgendwie schreit alles „Zeitmangel“ bei mir, was wiederum irgendwie durch bessere Planung behoben werden sollte. Ich werde daher in der kommenden Woche einen Versuch wagen: jeden Tag möchte ich wenigstens eins der folgenden Freizeitziele erreichen:
– ein Kapitel im aktuellen Schmöker meistern
– ein Comic lesen
– eine Folge einer TV-Serie gucken
Richtig toll wäre natürlich eine ausgewogene Mischung der Ziele bzw. mehr als eins davon pro Tag zu schaffen. Abwarten.

Es verbleibt mit leichtem Sonnenbrand
F.