Posts Tagged ‘Hip-Hop’

Logbuch : und so fing 2015 für mich an

Januar 5, 2015

01.01.15 : Wie für einen Neujahrstag üblich, möchte das Schlafkonto etwas mehr Beachtung finden. Dank der Sonne hielt ich es aber nicht den ganzen Tag im Bett aus. Und so widmete ich mich der eigenen Bestandsaufnahme – in Form von Musikstatistiken von 2014 und dem Anfang einer Jahresaufarbeitung für mein Zweitblog, welches ich im vergangenen Jahr trotz weniger Ideen so gar nicht gefüllt hatte. Verständlicherweise hielt ich es am Abend nicht lange aus, auf irgendwelche Displays zu starren.

02.01.15 : Ich weiß nicht, woran es gelegen haben mag, aber mein Schlaf war so bescheiden, dass ich den Tag tatsächlich zwei Stunden früher als geplant beginnen konnte. Gegen 7 Uhr war ich bereits unterwegs. Zwischenstopp Büro, wo ich mich ein wenig der Aufbereitung widmete. Am Nachmittag wuselte ich in den LOHRO-Redaktionsräumen herum, verfasste noch die eine oder andere Mail und schaute, wo ich helfen kann. Eine Frozen-Yogurt-Pause nahm ich da auch dankend mit. Für den Abend änderten sich derweil meine Vorhaben, da N. zum Brettspielabend einlud. Und so blieb mir fürs Abendessen zu Hause nicht viel Zeit.
Wir spielten Monopoly und das gute 6 Stunden lang. Selten bin ich so weit bei dem Spiel gekommen, abgesehen davon, dass ich es Ewigkeiten nicht mehr gespielt hatte. Aber am Ende hat es uns allen dann auch gereicht. Es war übrigens die Aachen-Edition des Spiels. Wir fanden auch heraus, dass es wohl eine Rostock-Edition gab, die allerdings nur noch schwer erhältlich ist.

03.01.15 : Erstes Wochenende in 2015. Und nicht nur schlafe ich aus. Nein, nach einem Einkauf hole ich mir nochmals eine Extraportion Schlaf. Das darf auch mal sein. Für den Abend habe ich mir zwei Filme vorgenommen – einen davon als ersten Kinobesuch. Damit bin ich zwei Tage eher dran als im Vorjahr.
Zu sehen gab ich mir den Hawking-Biopic “Die Entdeckung der Unendlichkeit”. Der Trailer hat gute Vorarbeit geliefert. Es ist ein Drama mit überzeugenden Schauspielern und schönen Bildern als Kontrast zur tragischen Geschichte. Nicht unbedingt ein Muss für jeden, aber für Interessierte auf jeden Fall sehenswert. (8/10)
Kaum war ich zu Hause nach dieser nachdenklich machenden Vorführung, nahm ich mir (endlich) Zeit für eine Leihgabe von A., welcher meinte, dass ich “High Fidelity” (mit John Cusack) aus dem Jahr 2000 unbedingt gesehen haben sollte. Der Film fühlt sich sehr 90er an, wozu auch Schauspielder wie Lisa Bonet und Sara Gilbert beitragen, die ich zunächst aus Sitcoms der damaligen Zeit kenne. Die Handlung ist Nebensache. Das Besondere sind eher die ständigen Monologe des Protagonisten, die direkt an den Zuschauer gerichtet werden. Leider haben wir es hier wieder mit einem Fall zu tun, wo ich Schwierigkeiten mit dem Unterhaltungswert habe, da ich so gut wie keine Sympathiepunkte verteilen kann, mir also das Wohlergehen der Charaktere egal erscheint. Na ja, zum Ende hin reißt die Handlung noch Einiges raus. Aber ich kann nicht sagen, dass man “High Fidelity” gesehen haben muss. (7/10)

04.01.15 : Etwas geärgert hatte ich mich schon, als mich mein Schlaf erneut früher in den Tag starten ließ, als ich das lieb gehabt hätte. Gegen Mittag machte ich mich auf den Weg zu LOHRO. Eine unterhaltsame Charts-Sendung später saß ich doch tatsächlich fast 5 Stunden an einer Schnittarbeit, für die ich meine Hilfe angeboten hatte. (Ob ich das ein weiteres Mal tun werde?) Die Erfahrung war jedenfalls grenzwertig. Am Abend besuchte ich mit S. D., was mir viel Nachhilfe in Sachen deutscher Hip-Hop einbrachte. Die Musiklandschaft dazu muss riesig sein, allein bei all den Feature-Parts. Auf dem Heimweg fühlte ich mich beinahe übersättigt. Mir fiel ein, dass ich noch ein paar Internetdinge erledigen wollte, was mich einen Zwischenstopp im Büro einlegen ließ. Danach war der Tag für mich definitiv zu Ende.

Wie der Start in die erste reguläre Woche verlief, reiche ich beim nächsten Logbuch-Eintrag nach.

Es verbleibt nach seinem zweiten Kinobesuch in den ersten 5 Tagen von 2015
F.

Logbuch : eine Nacht mit sehr viel Klub

Januar 26, 2014

Da sich eine erhöhte Post-Frequenz hier noch nicht einstellen mag, folgt wieder ein Wochenrückblick:

20.01.14 : Ein ganz normaler Montag – mit Arbeit, einem weiteren Musik-Blog-Eintrag (dieses Mal der 300.) und zum Tagesausklang einen Film.

21.01.14 : Ein ganz normaler Dienstag – mit Arbeit, Sport und nicht mal einem Film zum Tagesausklang. Dafür eine neue Folge „How I Met Your Mother“.

22.01.14 : Der Mittwoch was insofern nicht wie immer, da ich nach dem Treffen der Musikredaktion wieder zu einem Couchsurfing-Meeting ging – mein Erstes in diesem Jahr. Es waren erfreulich viele Leute anwesend und, noch erfreulicher, welche, die ich kannte und lange nicht gesehen hatte. 😛

23.01.14 : Am Donnerstag hatte ich eine Art Planungstreffen bezüglich ehrenamtlicher Interaktivitätssteigerung, welches sehr erfreulich verlief – ebenso wie die anschließende Recherche mit A. für mehr Effektivität. Von da aus bin ich in die Stadt geeilt – für meinen wöchentlichen Kinoabend. Während des Vorprogramms las ich noch das Ende der „FF“-Comic-Serie sowie eine weitere Ausgabe von „Hawkeye“.
„12 Years A Slave“ ist ein „Historien-Schinken“ mit vielen bekannten Schauspielern und einer Handlung, die man schon dem Titel entnehmen kann. Der Titel weist zudem auch darauf hin, dass nicht viel Humor oder Romantik zu erwarten ist. Stattdessen Drama und Dramatik – in Hülle und Fülle. Diese Eintönigkeit machte es mir auch sehr schwer, in dem Film einen Unterhaltungswert zu finden. Eher kam ich in den 2 Stunden, in denen ich sah, was Menschen alles Schreckliches anstellen können, zu der Auffassung, dass sie es heute in Teilen der Welt bestimmt noch tun. Lichtblick waren da nur die Landschaften sowie die Leistung der Darsteller. Alles andere hätte ich wohl lieber gelesen als gesehen. Informativ ja, aber ein lohnenswertes Kinoerlebnis? Hm, dazu braucht es wohl die entsprechende Einstimmung. (7/10)

24.01.14 : Der Freitag war komisch. Einerseits, weil ich zwei Mal bei LOHRO vorbeischaute – Hintergrund war die Vorbereitung zur Klubnacht (und Comics) – und andererseits, weil ich abends irgendwie in der Laune war, etwas zu unternehmen, aber zeitgleich müde wurde. Tja, das Bett hat den Wettbewerb gewonnen. Aber nicht, bevor ich noch etwas umsetzen konnte, was ich später als Überraschung anmerke.

25.01.14 : Durch den ruhigen Freitag war ich für den Start ins Wochenende bestens ausgeruht. Nach dem Einkauf sowie Frühstück machte ich mich in der Küche ans Werk für einen Pudding. Danach unternahm ich mit G. einen Spaziergang in die Innenstadt. Wir guckten, was es so im Saturn gab und unternahmen eine kleine Suche nach dem Wendler-Parfüm „DJ Love“, welches es aber nirgends gibt. Im Nachhinein fand ich das gut, weil mir ein Online-Werbevideo verdeutlichte, wie peinlich allein ein Probeschnuppern hätte werden können. Stichwort: Musik auf Knopfdruck. Am späten Nachmittag machte ich mich auf den Weg ins ferne Lichtenhagen, weil ich von L. zum Abendessen eingeladen war. Der Nachtisch war bis dahin gut ausgekühlt. Das Essen war lecker, die Leute fröhlich. Jedoch musste ich mich schon bald wieder verabschieden, da ich als Helfer für die LOHRO-Klubnacht eingeteilt war.
Ort: Zwischenbau. Musik: Hip-Hop. Nun bin ich ja nicht der größte Rap-Fan. Und die Stunden dort haben mich mit ausreichend Sprechgesang versorgt. Unvorbereitet, wie ich an dem Abend war, wusste ich nicht mal, dass ein Live-Act dort sein würde. Dabei war der Auftritt von Weekend wirklich gut. Ansonsten waren Songs von Marteria und Cro absolute „Crowd Pleaser“. Meine Stimmung rettete schließlich „Paper Planes“ von M.I.A.. Nach dem Abbau, eilte ich schnellstmöglich mit Promo-Material zum Sendehaus. Die Kälte war da schon nicht mehr feierlich. Ein kurzes Hallo im Studio später sollte meine Klub-Tour dann auch richtig starten.
Ziel 1: Helgas Stadtpalast. Musik: Indie. Dort gab es noch lecker Schnittchen am LOHRO-Stand. Und ich traf C., die mit Freunden dort war. Leider ging es einem der Beteiligten nicht so gut, weswegen wir schon bald wieder in der Kälte unterwegs waren.
Ziel 2: Peter-Weiss-Haus. Musik: Weltmusik (mit Drum’n’Bass-Einflüssen). Die Stimmung war gut, wurde an einer Stelle sogar gebessert – durch „Paper Planes“ von M.I.A.. Ich traf auch L. wieder. Etwa zwei Stunden später verabschiedete ich mich von C., weil ich noch einen Stopp auf dem Plan hatte – egal, wie eisig das Wetter war. Und es war verdammt eisig – gerade am Hafen.
klubnacht2014Ziel 3: MAU-Club. Musik: Techno. Noch gut eine halbe Stunde habe ich vom „Main Act“ Monkey Safari mitbekommen. Ich vermute, die hatten sich wohl nicht das Beste zum Schluss aufgehoben. Das oder ich konnte nicht so viel damit anfangen, trotz der Einstreuung von Crystal Waters’s „Gypsy Woman“. Ich sehnte mich schon fast nach Hip-Hop-Beats. Na ja, nach 9 Stunden Klubnacht hat es mir schließlich gereicht. Ich ging insofern mit gemischten Gefühlen nach Hause, da ich so ziemlich alles, was mich interessiert hätte, verpasst hatte. Ansonsten war es eine gute Erfahrung, wenn auch mit so viel Kälte.

26.01.14 : Heute sah ich triviale Unterhaltungssendungen, ging nachmittags kurz zum Sendehaus, wo ich Ch. traf, und bastelte an einer Audio-Datei. Abends hatte ich einen netten Chat mit M., der ja im Spätsommer wegzog. Ich stellte fest, dass wir beide trotz unterschiedlicher Lebenssituationen relativ verwandte Sorgen haben. Tja, es könnte wohl immer besser sein.

So, nun zur Überraschung: mein Podcast (noch) ohne Namen hat eine weitere Folge, die ich hier verlinke –> KLICK
Thematisch geht es um die Musik, die ich 2013 gehört habe, die Grammys, welche heute Nacht verliehen werden, und die Oscar-Nominierungen. Und wer denkt, dass 25 Minuten zu viel sind, sollte froh sein, dass ich den Schneide-Aufwand auf mich genommen habe. Denn sonst wären es 34 Minuten.

Ausblick? Die kommende Woche scheint keinerlei besondere Ereignisse zu beinhalten. Damit kann ich leben. 😉

Es verbleibt neben einer funktionierenden Heizung
F.