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Logbuch : unschöne Dinge zu Tagesbeginn

März 21, 2016

Logbuch

08.03.16 : Ich hatte minimal verschlafen und begann den Tag mit Hetzerei und Sport. Nach der Arbeit machte ich kurz Halt zu Hause, fand meinen neuen USB-Stick in der Post und besuchte G.. Zusammen mit ihr und N. zogen wir los in die Südstadt, um uns bei einem Besuch im ST zu amüsieren. Highlight des Abends war der Song “Klaps auf den Po”. Außerdem traf ich noch ein paar bekannte Gesichter dort.

09.03.16 : Nach der Arbeit schaute ich kurz bei LOHRO vorbei, blieb nicht lange und besuchte G., welche gehaltvolle Cupcakes zubereitet hatte. Danach schaute ich beim Hackspace vorbei, wo B. zu Besuch war – mit Problemen in Sachen Rechner und Telefon.

10.03.16 : Der Donnerstag fing mit einer ganz bösen Überraschung an. Scheinbar konnte mein heimischer Rechner nicht mehr starten – aufgrund von Festplatten-Problemen. Erst mit einem Trick gelang es mir doch. Aber meine Nerven lagen blank. Ich kümmerte mich im Verlauf des Tages um eine baldige Lösung des Problems. Und als sei dies nicht genug, ging mir eine Teetasse zu Bruch. Tagesstart für die Katz sozusagen. Am Abend hielt ich mich mit Backup-Plänen beschäftigt und verfolgte ein Fußballspiel via Ticker.

11.03.16 : Mein Freitag in Kurzform: Arbeit, Radiosendung, Sport, Ruhe.

1grienCard2.03.16 : Workshop-Tag 1: Zunächst etwas Haushalt in Form von Einkauf und so. Die Mischung der Kursteilnehmer war ein weiteres Mal sehr bunt. Die Zusammenarbeit mit A. relativ entspannt. Zum Abend gönnte ich mir eine Pizza und erwartete ein paar Freunde zum Plauschen und Kinobesuch. Es gab den zweiten “Indiana Jones”-Film im O-Ton, den ich nicht mehr ganz so in Erinnerung hatte. Wir fühlten uns gut unterhalten.
(Außerdem fand ich eine komische Karte.)

13.03.16 : Workshop-Tag 2: Das Team saß an Beiträgen. Eine Sondersendung wurde vorbereitet, spontan erweitert und ließ wohl alle einigermaßen glücklich zurück. Nach der Auswertung hatte ich das Glück, doch noch mit S. und S. mitfahren zu können, da diese ungewollt umkehren mussten. In Hamburg begrüßten uns S. und H.. Wir gönnten uns eine große Pizza mit Gyros und schauten eine Unterhaltungssendung im TV.

14.03.16 : Mein erster Urlaubstag des Jahres. (Eigentlich auch mein zweites Radio-Moderations-Jubiläum, was ich allerdings nicht on air feiern konnte.) Und natürlich: Pi-Day. 🙂 Ich war mit Freunden in Hamburg unterwegs. Dies nach einem ausgiebigen Frühstück. Wir erkundeten den Apple-Store, den neuen Schweizer-Schokolade-Laden und den Nivea-Shop. Nächster Halt Europa-Passage (oder heißt das Shopping-Center nun anders?) : Ich fand ein neues “Geek-Shirt”, obwohl ich davon eigentlich ausreichend habe. Nächster Stopp Meßmer-Momentum: ich fand eine neue Teetasse und stellte mir eine 20er-Box Teebeutel zusammen. Nächster Stopp Messe-Zentrum: mit verschiedenen Foodtrucks. Lecker Lunch. Nächster Stopp Innenstadt: ein weiterer Teeladen wurde erkundet. Und ich erwarb zwei Hosen. Nächster Stopp Hauptbahnhof-Supermarkt. Wir kauften fürs Abendessen ein. Dieses wurde bei S. zubereitet. Danach wurde es auch schon Zeit für den Abendausflug zur Reeperbahn, wo Jess Glynne in der Großen Freiheit 36 ein ausverkauftes Konzert gab. Sie schien sehr fröhlich zu sein. Und auch das Publikum war gut gelaunt. Dass wir nach so einem Tag müde waren, kann man sich vielleicht denken.

 

15.03.16 : Ich hätte gern ausgeschlafen, aber die Rückfahrt nach Rostock stand auf dem Plan. Wir frühstückten bei S., fuhren zum Hauptbahnhof, wo ich mir noch Franzbrötchen gönnte, stöberten noch kurz im Presse/Buchladen.. und verloren uns dann aus den Augen. Mit der Konsequenz, dass ich kurz vor Abfahrt den Zug erreichte und S. nicht. In Rostock angekommen, ging es für mich sogleich zur Arbeit. Die Kola-Kaffee-Limo war zwar wieder nicht lecker, aber dafür wirksam. Am Abend fiel ich nur noch ins Bett.

16.03.16 : Trotz vieler Parralelen zu meinem typischen Mittwoch, verlief doch einiges anders. Da reicht es schon, wenn ich den Sport-Anteil des Tages in den Abend verschiebe. Beim Treffen der Musikredaktion war erstmals S. dabei. A. und ich sahen im Anschluss noch Fußball – ein Spiel mit einem sehr unschönen Verlauf. Und ich schaute noch kurz im Hackspace vorbei.

17.03.16 : Unschöne Ironie ereilte mich am Donnerstag. Denn ich hatte die Chance, etwas länger zu schlafen, was vom Lärm durch Hausverwaltungssachen ordentlich zunichtegemacht wurde. Und so fühlte ich mich eher unwohl auf dem Weg zur Arbeit. Ich beschloss, mich vor dem Fußball-Abend bei S. noch kurz eine Stunde hinzulegen. Was mir so gut gelang, dass daraus knapp 3 Stunden wurden. Als ich bei S. aufkreuzte, sah ich nur die letzten Minuten des Spiels sowie etwas von der (sehr suboptimalen) Nachberichterstattung von Sport1. Wieder zu Hause beschäftigte ich mich mit dem Sortieren von Dateien und kam erst später wieder dazu, Ruhe zum Schlafen zu finden.

18.03.16 : Nach der Arbeit eine Sendung über Musik, gefolgt von der Vorbereitung der nächsten (Sonder-)Sendung. A. schaute noch bei LOHRO vorbei. B. und S. hatten mit Gast F. eine schöne Tüte an Musik am Start. Und schließlich war es dann auch mitten in der Nacht, als alles eingepackt wurde.

SR2Poster19.03.16 : Ein Wochenende mit der Möglichkeit zum Ausschlafen gefällt mir nach wie vor sehr gut. Der Wochenend-Einkauf ließ sich auch in erfreulich kurzer Zeit bewältigen. Ich schaute mir die aktuelle Folge “Real Time” an. Ich ging kurz zu LOHRO und half ein wenig bei einer Sondersendung. Ich sortierte ein paar Dateien und bereitete mich für den Abend vor. Zunächst gab es ein vorerst letztes Dinner bei K., zu welchem K. neue Hefekloß-Kombinationen kredenzte. Irgendwann wurde es dann Zeit für meinen Aufbruch, um im Zwischenbau für etwas Beschallung zu sorgen – einerseits beim Warm-Up und den Umbau-Pausen der Live-Acts, und andererseits beim DJ-Spaß auf dem kleinen Floor. Das Spektrum des Abends reichte von Freude über bekannte Gesichter über leichte Frustration und Verwirrung bis hin zur Erleichterung. So oder so war neben dem Spaß auch einiges an Anstrengung dabei.

20.03.16 : Frühlingsanfang und mir könnte es kaum mehr egal sein. Viel zu sehr mochte ich meinen Platz im heimischen Bett. Am Nachmittag holte ich mir von H. ein technisches Bauteil für eine bevorstehende Tüftelei. Ich traf M. im Kino und besprach ein paar Planungssachen für die nächste Kinosendung. Ich kochte mir Essen und ließ nebenbei einen bootfähigen USB-Stick erstellen. Ich schaute im Hackspace vorbei und erfreute mich an der Heiterkeit der anderen Gäste.

Es verbleibt mit Vorfreude auf ein verlängertes Oster-Wochenende
F.

Logbuch : CryptoRoom II

März 8, 2016

Logbuch

29.02.16 : Ein Wochenstart für mein Dasein als Arbeitsbiene. (Stichwort Überstunden) Und dann gab ich mir zum Ausgleich am Abend noch die Oscars inklusive Vorberichterstattung – und das in erhöhter Geschwindigkeit. Die Veranstaltung empfand ich doch relativ kurzweilig, wenn auch ich Chris Rock als Gastgeber nicht unbeding haben musste.

01.03.16 : Mein Dienstag kurzgefasst: Sport, Arbeit und 3 Stunden intensive Vorbereitung für ein Sonderthema zur Kino-Sendung.

02.03.16 : Nach der Arbeit ging ich direkt zum Stammtisch des Hackspace ins Marat, wo erstaunluch wenig Leute anwesend waren. Auch der Hackspace-Raum selber war an dem Abend eher mau besucht. Und so blieb es ein ruhiger Abend in entspannter Athmosphäre

03.03.16 : Früh aufgestanden war ich zum Feierabend zeitig unterwegs, um letzte Vorbereitungen für die Kino-Sendung zu erledigen. Wieder zeigte sich die Zeitplanung als Herausforderung. Fürs Sonderthema “Batman im Kino” hätte ich eigentlich gern mehr Zeit gehabt. Im Anschluss hielt ich mich an der Nachbereitung auf. Auf dem Heimweg traf ich H.. Zu Hause sortierte ich noch ein paar Dateien, weil meine mobilen Speichermedien dieser Tage gern an die Grenze ihrer Kapazität geraten.

04.03.16 : Auch der Freitag begann für mich zeitig, denn mein Plan war straff. Gleich nach einer entspannten Beatbetrieb-Sendung machte ich mich auf den Weg zum CryptoRoom. Das zweite Abenteuerspiel dieser Art hat mir sogar noch besser gefallen. Unser Team war auch recht groß. Zur Belohnung kehrten wir bei El Waleed ein und gingen später noch in die Barke. Ein sehr schöner Abend.
Die Frage, ob ich den „Escape Room“ weiterempfehlen kann, erübrigt sich hoffentlich. 😉

05.03.16 : Ausschlafen! Dann der notwendige Wochenend-Einkauf und schließlich eine abendliche Feier im Freundeskreis (quasi ein Doppel-Geburtstag). Dass mein einziger Musikwunsch nach wenigen Sekunden gekillt wurde, konnte ich insofern verschmerzen, da ich noch einen anderen Raum zum Musikaufdrehen in der Nähe hatte.
party2016

06.03.16 : Semi-Ausschlafen. Am Nachmittag ging ich zu LOHRO, um mit A. einen Radio-Trailer für eine Veranstaltung zu basteln. Zwischendurch schaute ich beim vierten Comic-Treff vorbei. Das dortige Thema Will Eisner konnte leider nicht umgesetzt werden. Dafür wurden Comics getauscht/geliehen. Am Abend beschäftigte mich noch etwas Bemusterung in CD-Form. Und schließlich kehrte ich noch in den Hackspace ein.

07.03.16 : Ein Wochenstart wie fast immer. Mit dem Unterschied, dass ich zu einem weiteren Organisationstreffen ging und danach wirklich etwas zeitiger den Heimweg antrat, um noch einkaufen zu können. Zur abendlichen Unterhaltungen trugen “SNL”, “Last Week Tonight” und “Family Guy” bei. Ich widmete meine Schlemmereien derweil M., der an diesem Tag seinen (utopischen) Geburtstag hätte feiern können.

Es verbleibt melancholisch
F.

Logbuch : Schaltjahr und doch kaum Zeit

Februar 29, 2016

Logbuch

Zunächst mal eine Randnotiz an mich: Meine Güte, was haben sich die Wochen angestaut. Dabei war mein ursprünglicher Ansatz, in dieser Kategorie eher kleinere Beiträge in kürzeren Abständen zu verfassen. Und so kommt hier fast der komplette Monat in der Retrospektive… (Im März starte ich einen neuen Versuch. Also ab morgen.)

04.02.16 : Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. In diesem Fall eine Kultursendung, die ich im Alleingang wuppen durfte und zu der ich gleich drei Studiogäste eingeplant hatte. (Das ist für 60 Minuten Sendung schon eher sportlich.) Danach ging ich mit einem Umweg über H. nach Hause, wo ich noch etwas Ordnung auf Datenträgern erzeugen konnte.

05.02.16 : Der Vorteil von Gleitzeit ist, zum verfrühten Beginn eines Arbeitstages auch mal mit einem früheren Feierabend belohnt zu werden. Dies nutzte ich an diesem Freitag und war am frühen Abend auf dem Weg in die Heimat. Das Abendessen war willkommen, das durchwachsene TV-Programm eher weniger.

06.02.16 : Ausschlafen: check. Danach erst mal ordentlich frühstücken – inklusive selbst gemachtem Frucht-Smoothie. Und ich stellte erneut fest, wie himmlisch der weiße Schokoladen-Aufstrich mit Pistazien schmeckt. Der Tagesverlauf war eher belanglos. Wobei das nicht negativ gemeint ist. Herrlich belanglos meine ich. Zum Abendessen tobte ich mich ein wenig in der Küche aus, bevor dann eher mäßiges TV-Programm angesagt war.
Die Goldene Kamera war bereits in früheren Jahren ein gefundenes Fressen für meine Läster-Laune. Und auch in diesem Jahr bot es sich an. Allein die Eröffnungsnummer grenzte an Folter. Haben wir denn wirklich keinen Showmaster, der mal ein paar Witze in einem Eröffnungsmonolog reißen kann. Wollte der Gottschalk nicht? Ach, keine Ahnung. Wie schon bei den Nominierten waren mir manche Laudatoren ziemlich egal, teilweise auch weil nicht bekannt genug oder so. Was mich allerdings abermals in arges Erstaunen versetzen konnte, war die gefühlte Arroganz mancher Jetset-Angehöriger. Wie unangenehm manche Egos in echt sein mögen, ließ sich förmlich erahnen. Da kann ich für die Nachwuchs-Talente nur hoffen, dass mehr Bodenhaftung vorhanden ist.

07.02.16 : Zum Auftakt in diesen Sonntag: Brötchen holen mit Strandathmosphäre. Das habe ich nur in der Heimat. Nach dem Frühstück war ich mit kleinen Web-Tätigkeiten beschäftigt. Am Nachmittag reiste ich wieder in die Stadt und las nebenbei “Spider-Gwen” (für uneingeweihte wäre die Erklärung schwierig) und Lazarus. Kurz ein paar Sachen zusammengestellt besuchte ich den 4. Comic-Treff im Café Marat, wo es eine “Beamer-Lesung” gab. Das von mir entworfene Quiz zum Thema “US-Mainstream-Comics” stellte sich als zu schwierig raus. Ich gönnte mir zum Abend noch etwas Sport und einen Besuch bei LOHRO, wo mich ein überfülltes Postfach beschäftigte.

08.02.16 : Einen “üblichen” Wochenstart konnte ich durch meinen Entschluss vermeiden, einen abendlichen Bummel in die Stadt zu unternehmen. Kontext war die Initiative einiger Opennet-Mitglieder, die bei einer Flüchtlingsunterkunft nachfragen wollten, inwiefern dort auf Technik-Wissbegierde gestoßen werden kann. Der erste Kontakt verlief irgendwie anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Danach ging ich kurz einkaufen und fand mich beim Opennet-Treffen ein. Dort half mir J. bei der Einrichtung eines neuen Netzwerkknotens. Durch das Treffen verlor ich meinen eigentlichen Plan für den Abend aus den Augen. Ziemlich spät ging ich dennoch zufrieden nach Hause.

09.02.16 : Es gibt manchmal willkommene Lichtblicke. Gerade, als der Dienstag nur aus Sport und Arbeit zu bestehen schien, erreichte mich die Anfrage von S. zum gemeinsamen Fußball-Schauen. Ich wusste gar nicht, dass schon das Viertelfinale des DFB-Pokals ansteht. Am Abend ich ging noch kurz einkaufen und verfolgte dann bei S. ein ziemlich spannendes Spiel, welches erfreulicherweise so ausging wie erhofft.

L_Spieleabend10.02.16 : Welch kurioser Abend mich am Mittwoch erwartete. Zunächst ging ich nach der Arbeit zu LOHRO (Musikredaktion, ihr wisst schon). Dann folgte ich der Einladung zum gemeinsamen Dinner im Lemongras. (Dort war ich schon sehr lange nicht mehr.) Auf dem ersten Heimweg konnte ich mir bei G. Cupcakes abholen. Ich nutzte den kleinen Umweg, um dann doch noch kurz das Ende des Spielabends im Sendehaus zu erleben. Und dann war ich wirklich auf dem (zweiten) Heimweg.

11.02.16 : Dieser Donnerstag erfreute mich in zweifacher Hinsicht. Es gelang mir einerseits, mit meiner Podcast-Aktivität wieder in Gang zu kommen. Und andererseits habe ich mir die Gelegenheit nicht nehmen lassen, ein fantastisches Konzert von LGoony und Crack Ignaz mitzunehmen. Selten ging ich mit so viel Euphorie nach Hause.
crack+goony

12.02.16 : Im Vergleich zu einem ruhigen Arbeitstag im Büro forderte mich die Beatbetrieb-Sendung schon mehr. Ein Interview-Gast schaffte es nicht rechtzeitig und sollte dann per Telefon zugeschaltet werden. Dies gelang. Aber nicht ohne dass es mich ein paar Nerven kostete. Unabhängig davon passte mein Thema “Funky Female Fronted Fun Friday” sehr gut. Nach der Sendung genehmigte ich mir eine kleine Stärkung und ging dann in die Südstadt erstmals zum total neuen Campus-Gelände der Physik. Dort hat sich sehr viel verändert. Aber die neuen Gebäude wirken fast zu steril. Auf der Vollversammlung der Opennet Initiative wurden allerhand Informationen (und Zugangsdaten zum Gast-WLAN) ausgetauscht. Ich ließ mich in den Vorstand wählen. Es gab leckeres Catering. Auf dem Heimweg plauderte ich mit P.. Zu Hause angekommen wollte ich nur noch schlafen.

rabaukendisko@MAU13.02.16 : Wochenende. Ausschlafen. Sport. Einkauf. Ein Techniktreffen und lecker Abendessen. Derweil änderten sich meine Pläne für den Abend etwas. Zunächst wollte ich zu einem Konzert. Im M.A.U. Club war noch relativ viel Platz, als die Vorband Testsieger loslegten. Die Musik fand ich okay. Als Rabaukendisko loslegten, sah der Zuschauerraum schon besser aus. Das Konzert war überaus kurzweilig. Danach sagte ich noch kurz am Merch-Stand hallo, bevor ich mich auf den Weg zu V. machte, der in seiner WG viel Besuch hatte. Es wurde ein heiterer Abend. Wir gingen noch in den Stadtpalast, wo ich auf I. und J. traf.

14.02.16 : In weiser Voraussicht hatte ich mir für den Tag nichts Großartiges vorgenommen. So entschied ich mich für mehr Schlaf. Dass ich dabei nicht auf kurzfristige Anfragen reagieren konnte, hätte mir kaum mehr egal sein können. Erst zum Abend hin rappelte ich mich auf, traf K. am Dobi. Wir aßen bei El Waleed, wollten dann eigentlich noch in Stadtkindt, welches sonntags allerdings geschlossen hat. Auch die Barke hat sonntags geschlossen. Also gingen wir noch in Café Central, wo ich mir einen erfrischenden Fruchtcocktail der Saison gönnte. Nebenbei war ich damit beschäftigt, eine Kinokarte zu vermitteln, für diese ein “Ersatzbesitzer” gesucht wurde. Schließlich ließ sich M. auf “Deadpool” im Original ein, und war sogar mehr begeistert als ich.
“Deadpool” kann durchaus als Überraschungserfolg angesehen werden. Die Vorzeichen waren zwar gut, die PR-Maschinerie sehr geschickt, aber dennoch nicht vorhersehbar rekordbrechend. Der Film macht einfach vieles richtig und hat mich definitiv sehr unterhalten. (9/10)

15.02.16 : Wochenstart wie immer? Jein, also zu 90% schon, aber dann ging ich noch zu einem Vortrag der Böll-Stiftung, traf ein paar Bekannte und war schließlich noch mit Bemusterung beschäftigt.

16.02.16 : Ich war ziemlich müde, wollte eigentlich gar nicht aufstehen, ließ mich dann dennoch auf Sport und Arbeit ein. Zum Ausgleich gönnte ich mir zum Abend einen dramatischen Film und widmete mich etwas Audio-Schnitt.

17.02.16 : Dieser Mittwoch in zwei Worten: Arbeit und LOHRO. (Wie überraschend für einen Mittwoch, oder?) Es gab eine leicht hitzige Debatte zum geteilten Musik-Mail-Postfach. Und im Anschluss wurde wieder Einiges beredet. Und ja, ein kurzer Besuch im Geier war auch noch möglich. (Wir hatten sogar einen spontanen “Mitläufer”.)

18.02.16 : Ein Hoch auf den zeitlichen “Puffer”, den ich für diesen Tag in petto hatte. Ich vergaß, dass es auf Arbeit ein “Abschiedsfrühstück” geben sollte, ließ mich dann doch gern drauf ein. Am Abend fand ich mich abermals bei LOHRO ein, um ein paar Titel einzupflegen.

19.02.16 : Es ist irgendwie komisch für mich, gerade am Freitag besonders früh aufzustehen, um im Zeitplan zu bleiben. Und dieser war ab Aufstehen relativ strikt. Ich freute mich sehr auf die Beatbetrieb-Sendung und spielte wohl selten so viel deutschsprachige neue Titel wie an diesem Tag. Danach ging es auch schon weiter Richtung Heimat, wo ich mit leckerem Auflauf überrascht wurde. Und auch das TV-Programm war überraschend unterhaltsam, was mich länger aufbleiben ließ als gedacht.

20.02.16 : Ich hätte den Tagesstart zwar noch länger herauszögern können, ließ mich dann doch der Harmonie halber aufs Brötchenholen ein. Am späten Nachmittag gab es einen kurzen Einkaufsbummel, der erfreulicherweise nicht von Regen begleitet wurde. Ich half bei der Zubereitung des Abendessens (Gulasch). Wir bekamen Besuch von Nachbarn, schauten Silbereisens Revue abgetackelter und aufstrebender Künstler und noch etwas vom Boxkampf, der mir weniger exklusiv erschien als er es vielleicht war.

21.02.16 : Das Wetter war angenehm heiter, wenn auch sehr kühl, als ich mich auf den Weg zum heimischen Bäcker machte. Ein leckeres Frühstück später beschäftigte ich mich mit dem Sortieren von Dateien. Was man halt so tut, wenn man mal die Zeit findet. Der Zug in die Stadt verspätete sich etwas. Ich las auf der Fahrt ein relativ kurzes (und kurzweiliges) Buch über “Pubertiere”. Und am Abend wollte ich dann eigentlich nur noch früh ins Bett.

22.02.16 : Eigentlich war ich etwas frustriert darüber, dass ich wegen einem Treffen den Wochenauftakt auf Arbeit etwas kurz halten konnte. Und dann ging das Treffen keine 40 Minuten. Aber so konnte ich mich im Anschluss um Vorbereitungen für die nächste Kinosendung kümmern.

23.02.16 : Dieser Dienstag in drei Worten: Sport, Arbeit, Infotainment. Ach ja, und ein kurzer Einkauf. Ich wusste bis dato nicht, wie sehr mit John Olivers Sendung gefehlt hatte.

24.02.16 : Dieser Mittwoch in zwei Worten: Arbeit und LOHRO. Das Feedback-Treffen zur Webseite benötigte schon die Zeit, die wir angesetzt hatten. Danach ging es gleich weiter in der Musikredaktion, wo mein momentanes Lieblingslied an der Mehrheitsabstimmung scheiterte. Wir redeten danach noch eine Weile, entschieden uns gegen den Stammtisch im Café Marat. Und zum Hackspace brauchte ich dann auch nicht mehr gehen.

25.02.16 : Für den Donnerstag freute ich mich auf den Abend. Ich erledigte noch kurz eine Schlüsselübergabe, war kurz bei LOHRO und rechtzeitig zum Euro-League-Spiel bei S., wo es noch allerhand leckeres Essen gab. Das Spiel war überaus entspannend. Ich mag entspannte Spiele. Auch ein wenig vom ESC-Entscheid haben wir mitbekommen. Und dann noch etwas von einer neuen Abendsendung mit dem Gätjen, bei der ich schon mit dem Titel nicht so glücklich war… von einigen Gästen ganz zu schweigen.

26.02.16 : Nach der Arbeit eilte ich zu LOHRO, wo C. schon wartete. Dank technischer Hürden (bzw. lahmer Rechner) war ich etwas im Stress. Die Beatbetrieb-Sendung verlief dann dennoch ziemlich gut. Zum Abend gönnte ich mir eine Runde Sport und einen Kinobesuch. Ich sah “Freunde fürs Leben” im spanischen O-Ton mit Untertiteln. Der Film ist ein “Wohlfühl-Drama”, dessen Ende mich überraschte. Ich bin froh, die Möglichkeit des O-Tons wahrnehmen zu können. Nachdenklich ging ich nach Hause und dann auch gleich zu Bett.

27.02.16 : Ein Wochenende mit Ausschlafen fängt schon mal schön an. Für diesen Tag stand für mich Entspannen ganz oben auf der Liste. Also Stress und Hektik meiden. Ich ging gegen Mittag einkaufen, gönnte mir ein leckeres Frühstück und sah dazu ein paar TV-Inhalte. Am Abend war ich mit ein paar Rechner-Konfigurationen beschäftigt. Dann traf ich K. und G., wir redeten und schauten uns dann “Hail, Caesar!” an.
Der Film ist ähnlich anderer Coen-Filme eine eigenwillige Zusammenstellung unterschiedlicher Handlungen mit skurrilen Charakteren, was dann je nach Zuschauer-Ansicht ein Gesamtbild ergibt… oder auch nicht. So bekam ich sogleich von zwei unabhängigen Freunden die Warnung, nicht zu hohe Erwartungen zu haben. Hatte ich aber auch so nicht, denke ich. Ich wollte lediglich gut unterhalten werden. Und dies gelang dem Werk. Mir gefielen die unterschwelligen Verschwörungsansätze. (7/10)
Nach dem Film nahm ich das Angebot seitens P., bei einer Sternradio-Sendung mitzumischen. Ich konnte zwar nur zwei Songs einbauen, war dennoch zufrieden, mal diese Ecke des LOHRO-Universums kennengelernt zu haben.

28.02.16 : Etwa eine Stunde früher als gewollt stand ich auf, um auch ja nicht zu spät zum Treffpunkt vorm Peter-Weiss-Haus zu erscheinen. Mit K. und B. gönnte ich mir ein üppiges Brunch und sah ein paar bekannte Gesichter. Ich wurde sogar auf die Sternradio-Sendung angesprochen. Den Nachmittag verbrachte ich bei LOHRO, war mit einer Grafik und ein paar Bemusterungen beschäftigt. Schließlich besuchte ich noch den Hackspace und war mit “Aufarbeitung” beschäftigt.

Es verbleibt beim Oscars-Nachgucken
F.

Logbuch : Planung für Termine

Februar 5, 2016

Logbuch

01.02.16 : Neuer Monat, neue Woche, neuer Tag. Und dieser bestand im Wesentlichen nur aus Arbeit für mich. Als ich am späten Abend zu Hause ankam, lauschte ich interessiert einer Abendsendung. Darin wurde unter anderem Satire und Kunstfreiheit behandelt. Außerdem setzten sich die Redakteure mit Kritik auseinander, was ich stellenweise nicht so wohl formuliert empfand. Nebenbei hatte ich eine Text-Konversation über die sogenannte “New Political Correctness” – ein Thema, das mich sehr zum Nachdenken anregt. Apropos Nachdenken: Ich beschloss, meine Dankliste zu „reaktivieren“ – zumindest für diesen Monat. Zur Erinnerung: ich versuche dabei, zu jedem Tagesende etwas festzuhalten, wofür ich dankbar bin. Und Highlight des Tages: mein Saga-Band traf ein.

02.02.16 : Murmeltiertag 2016. Und ja, den konnte ich endlich richtig auskosten. Zufälligerweise fiel der Termin mit der monatlichen Kino-Sendung zusammen und so hatte ich die Idee, den Eröffnungsdialog aus dem Film zu inszenieren – zwar um 18 Uhr, aber immer hin 6 pm. 🙂 Danach ging es bei einem Treffen um Planung für eine Kulturveranstaltung im Juni. Dies ließ mich etwas erstaunt feststellen, wie sehr sich so manche Termine schon in einem 5-Monate-Radius ansammeln. Und es sind keine entspannten Filmstarts. Wiederum daran anschließend war ich mit ein paar Web-Tätigkeiten beschäftigt und konnte endlich (traditionsgemäß) “Groundhog Day” schauen. Immer noch einer meiner absoluten Lieblingsfilme.

03.02.16 : Tagsüber wurde ich etwas aufgerüttelt durch unterschwellige Kritik an meinem ehrenamtlichen Wirken. Aber zum Abend hin beruhigte sich meine Stimmung in dieser Hinsicht. In einem weiteren Treffen wurden Web-Aktivitäten behandelt, wobei mehrfach “Aufgabenverteilung” betont wurde, was mich und P. wunderte, weil wir dieser Tage wenig Möglichkeiten sehen, bestimmte Aufgaben groß aufzuteilen. Hinzu kommt in meinem Fall die Erfahrung, dass ohne Engagement kaum Resultate zu erwarten sind. Weiter ging zum nächsten Treffen ins Café Marat. Dort erschwerte die Beschallung ein angenehmes Gesprächsklima. Und auch ein paar Updates zu Langzeitthemen trugen nicht unbedingt der Erheiterung bei. Später beteiligte ich mich im Hackspace an einer kleinen Brainstorming-Session im Kontext einer Anfrage an den Verein. Ich stellte ein Quiz für eine Freizeitveranstaltung fertig. Und ich erlebte, wie die LOHRO-Webseite generalüberholt wurde. Wir hörten nebenbei das neue Album “Bloom” von RÜFÜS.

Es verbleibt dankbar für die Nachschlagemöglichkeiten an so einem Blog
F.

Logbuch : Angrillen im Januar

Januar 25, 2016

Logbuch

17.01.16 : Nach dem Aufstehen ging ich (wie könnte es anders sein) zur Frieda 23. Mir war nach etwas Radio-machen, also half ich ein wenig bei den LOHRO Charts aus. Danach ging ich die Rotation durch und editierte viele viele Metadaten. Gegen Abend kochte ich meine restlichen Nudeln und teilte mir die mit A.. Die improvisierte Tomatensauce hatte es schärfe-mäßig in sich. Als ich auf dem Weg zum Hackspace war, traf ich S., der wohl schon geschaut hatte, ob auf ist. Wir schlossen auf, V. kam dazu, später noch G..

18.01.16 : Wochenstart mit kränkelnden Nebenwirkungen. Irgendwie konnte ich das Ende dieses Montags kaum erwarten. Da passten die paar Überstunden eher nicht so in den Plan. Und so fiel mein Vorhaben, vorm Bett noch etwas zu lesen, ins Wasser.

19.01.16 : Sport, Arbeit, Kino. Es gab “The Revenant”, einen Film, den ich eigentlich nicht sehen wollte… bevor der Nominierungs/Preis-Regen (der aktuellen Award-Season) losging.
Der Film ist nichts für zarte Gemüter. Brutal und schonungslos bis zum letzten Messerstich. Die kleinen Momente der Gesellschaftskritik gehen dabei schon fast unter. Zumindest wird dieser Film wohl so ziemlich jedem Zuschauer in Erinnerung bleiben. Na ja, wenn auch nicht unbedingt wegen der guten Besetzung. (6/10)

20.01.16 : Und wieder ein langer Tag – mit Musik zum Abend. Ich konnte mich ein weiteres Mal über ein gutes Händchen bei der Musikauswahl freuen. Ich kostete von einer der wohl schärfsten TK-Pizza-Sorten, welche mir je unter gekommen sind. Wir gingen noch in den Geier (zur Abwechslung mal ohne das Marat als “Umweg”.) Ich ließ mich zu einem Kickerspiel überreden. Dank der Beteiligung von B. schnitt mein Team nicht mal schlecht ab. Schlech abschneiden tat dagegen mein Zeitgefühl, weswegen ich sehr spät zu Hause ankam.

21.01.16 : Endlich zeigte mein Gesundheitszustand einen kleinen Aufwärtstrend. Nach der Arbeit ging ich noch zu LOHRO, um ein paar Technik-Aufgaben zu erledigen. Ich traf noch auf K., dem ich bei der Schlüsselübergabe half. Zurück zu Hause fand ich dann tatsächlich noch Zeit für etwas Haushalt.

22.01.16 : Der Arbeitstag war angesichts der 50% Ausfallquote (im Vier-Mann-Büro) entsprechend ruhig. Am Abend hatte ich das gute Gefühl, ein optimales Maß an Vorbereitung in die Radiosendung gesteckt zu haben. Weniger gut fühlte sich die Erkenntnis an, dass meine Stimme auffallend erkältungsgeprägt klang. Und auch den Grad der Erschöpfung habe ich etwas unterschätzt. Auf der Fahrt in die Heimat fand ich ein wenig innere Ruhe dank einer neuen Playlist.

23.01.16 : Ausschlafen ging so. Frühstück war genial. Brotaufstrich aus weißer Schokolade mit Pistazien hebt meine Stimmung ungemein. Und auch die “Real Time”-Folge ließ mich erneut wissen, warum ich Bill Maher’s Art der Unterhaltung so toll finde. Leider habe ich mir zu seinem 60. Geburtstag (20.01.) gar keine Widmung einfallen lassen. Na vielleicht nächstes Jahr. Am Nachmittag las ich den Abschluss der “Black Widow”-Comic-Serie von Nathan Edmondson und Phil Noto (auch bekannt als Volume 5). Was für ein Traum von einer Marvel-Serie. Ganz großes Kino mit vielen Charaktermomenten. Ich habe schon einige BW-Comics gelesen, aber diese Serie war von Anfang bis Ende mitreißend und ein weiterer Beweis dafür, wie gut Mainstream sein kann. (Ich bin schon auf das nächste Volume von Mark Waid gespannt.) Einen Einkauf später bastelte ich an SVG-Inhalten. Zum Abendessen gab es mit Grützwurst ein Gericht, welches ich schon eine Weile nicht mehr hatte. Der (Trash-)TV-Abend wurde mir durch zynische Twitter-Posts aufgewertet.

24.01.16 : Eigentlich habe ich länger ausgeschlafen, als ich wollte. “Es ist Wochenende. So what?” dachte ich. Das überraschend milde Winterwetter gestaltete den Weg zum Bäcker einfacher als angenommen. Nach dem Frühstück erfreute ich mich an der neuesten Folge “SNL” und ließ mich von anderen Videos berieseln, bis es wieder an der Zeit für organisatorische Dinge war. Auf der Zugfahrt zurück in die Stadt kam ich in Leselaune: eine ganze Storyarc “Lazarus” und dann noch etwas “Spider-Gwen”. Bei letzterer Serie beginnt Volume 1 endlich, Spaß zu machen. In Rostock ruhte ich nicht lange und begab mich zum Hackspace, wo die Grillrunde bereits im Gange war, als ich ankam. Ich freute mich, eine Reihe bekannter Gesichter wieder zu sehen – teilweise auch Leute, mit denen ich nicht gerechnet hatte.

Es verbleibt seit gut zwei Wochen mit defekter Heizung
F.

Logbuch : Erkältung, nein, danke

November 12, 2015

Huch, da hat sich abermals ein wenig angestaut…

Logbuch

20.10.15 : Nach der Arbeit ging ich in die Frieda 23, kümmerte mich ums Abendessen und beredete mit C. ein paar Umgestaltungsideen für die LOHRO-Webseite. Nach dem Vorstandstreffen gesellte sich noch A. dazu und wir gingen in den Geier, wo ich überraschenderweise T. traf, der von seinen Einsätzen beim “Katastrophenschutz” plauderte.

21.10.15 : Dieser Tag stand im Zeichen der Subkultur in Form eines Kultfilms, welcher diesen Tag vor 30 Jahren als Zukunft definierte. Nach sportlicher und geistiger Erschöpfung wuselte ich abermals in die Frieda 23 und schaute mit K. und C. besagte Filmreihe. Die Teile wurden durch besondere Kurzfilme in den Pausen aufgewertet. Und mir fiel auf, wie langatmig der finale “Back To Future”-Film ist, gerade in Bezug auf die fortgeschrittene Tageszeit. Ich war nach diesem Marathon auch sehr froh, dass keiner der Filme Überlänge hatte.

22.10.15 : Wie der Zufall es so wollte, hatte ich ausgerechnet am Folgetag einer Filmnacht einen frühzeitigen Zahnarzt-Termin hatte. Dieser verlief angenehm kurz, ließ mich allerdings auch etwas müde den Tag beginnen. Am Abend war ich gar nicht erst zu Hause und bin gleich nach Lütten Klein gefahren. Erster Stopp WarnowPark, um lecker asiatische Reispfanne zu essen. (Mit scharfer Sauce.) Und auch einen Abstecher im Marktkauf genehmigte ich mir, bevor ich D. am Kino traf. Wir schauten den Konzert-/Dokumentarfilm “Jumpers For Goalposts” von und mit Ed Sheeran. Die Vorstellung wurde durch eine Live-Schalte nach London eröffnet, wo es neben der Weltpremierenfeier auch ein kurzes Acoustic-Konzert besagten Künstlers gab. Es wirkte schon ziemlich exklusiv. Und der Film selbst ist auch sehenswert, selbst wenn man mit der Musik vielleicht nicht so viel anfangen kann. (7/10)

23.10.15 : An diesem Tag genehmigte ich mir wieder die Moderation der Beatbetrieb-Sendung und war ein weiteres Mal überrascht, wie viel Spaß mir die Vorbereitung macht. Ebenfalls an diesem Tag veröffentlichte Adele ihr neues Lied (mitsamt Video) und sorgte im Internet für ein großes Echo auf ihr “Hello”. Am Abend war ich dann ein wenig in Eile, um noch zum vereinbarten Zeitpunkt am Petrikeller anzukommen, wo wir in großer Runde ein mittelalterliches Festessen sowie die Live-Musik genossen. Drei Stunden später waren wir alle sehr satt und bereit fürs Wochenende.

breakfast24.10.15 : Dieses begann für mich relativ früh und verplant. Der Grund dafür war ein Workshop, den ich mit R. gestaltete. Bevor der startete, frühstückte ich entspannt in der großen Küche mit der großen Stimme von Adele via Anlage. Aus unseren 7 ursprünglich angemeldeten Teilnehmern wurden letztendlich 4, die wir gut auf die Sondersendung vorbereiten wollten. Am Abend war ich noch beim Sport sowie Einkaufen und legte mich für einige Stunden hin. Gegen Mitternacht begann ich dann mein Nachtleben in Form des Besuchs des Stadtpalastes, wo I. und J. (und noch einige andere bekannte Gesichter) das Jubiläums der “Gold Lions”-Veranstaltungsreihe feierten. Ich hatte ganz vergessen, dass der Abend Live-Musik beinhaltete, und nahm zu meiner Ankunft nur noch die letzten beiden Songs von U3000 mit. Umso mehr erfreute ich mich an den DJ-Sets, die für meine Hörgewohnheiten nur vereinzelt bekannte Melodien am Start hatten. Nebenbei achtete ich auf die Uhrzeit und kalkulierte die Stundenanzahl bis zum zweiten Workshop-Tag. Als ich mit I. und F. heimwärts ging, war diese Zahl unschön klein.

25.10.15 : Gleich nach dem Aufstehen genehmigte ich mir die Guarana-Cola, die ich mir für Anlässe wie diesen im Kühlschrank aufgehoben hatte. Kurz geduscht und schon wieder in der Außenwelt unterwegs. Der zweite Workshop-Tag verging als Anleiter flugs und die Sondersendung würde ich als gelungen bezeichnen. Am Nachmittag saß ich mit A. an Ideen für einen Veranstaltungsflyer. Dies ging bis in die Abendstunden, so dass ich mir auch gleich das vorgesehene Abendessen bei LOHRO zubereiten konnte. Auf dem Heimweg schaute ich kurz beim Hackspace vorbei und vernahm eher unschöne Neuigkeiten von V..

26.10.15 : Der Start in die Woche verlief routiniert – fast schon so belanglos, dass ich mir beinahe wie eine Drohne vorkam. Ich schrieb am Abend an meinem Musikjournal… und fertig.

27.10.15 : Auch für diesen Tag kann ich gleich zum Abend (nach der Routine) springen: Da für die erste “Stereo Roÿal”-Veranstaltung noch einiges zu planen war, traf ich mich mich C. und A. bei LOHRO und half beim Erstellen von Grafiken.

28.10.15 : Irgendwie verschob sich an diesem Mittwoch alles zeitlich etwas nach hinten. J. war zu Besuch beim Musikredaktionstreffen. Zum LOHRO-Stammtisch sind wir dann nicht mehr gegangen. Stattdessen hatten wir einen Einblick in den Musikgeschmack von S. und Oreo-Kekse.

zm_live29.10.15 : Der große Konzert-Tag war da. Nach der Arbeit traf ich mich mit J., wir gingen einkaufen und kochten in der LOHRO-Küche Abendessen eine 1A Nudelpfanne. A. kam dazu, wie aßen und gingen ins Peter-Weiss-Haus, wo Zugezogen Maskulin eine tolle Show lieferten. Im Anschluss nahmen wir noch die Möglichkeit wahr, Merchandise zu erwerben, besuchten einen Supermarkt und redeten über dies und das.

30.10.15 : Da ich mich nach der getanen Arbeitswoche nach meinem Bett sehnte, schob ich noch ein wenig Schlaf nach, bevor ich mich mit H. am Dobi traf. Wir gingen in den Geier, trafen dort K., H. und P. und bekamen sogar noch etwas von einem Fußballspiel mit. Der nächste Stopp war die WG von J., wo wir scheinbar gerade richtig kamen für ein Trinkspiel. Und schließlich machten wir uns zum PWH auf, wo es nebst Indie-Musik ein Wiedersehen mit anderen bekannten Gesichtern gab.

31.10.15 : Sehr müde begann ich das Wochenende. Und die Erkenntnis, dass sich der Bahn-Fahrplan aufgrund Schienersatzverkehr geändert hatte, wirkte auch nicht ermunternd auf mich. So kam ich erst zwei Stunden später als geplant in der Heimat an. Zum Abendessen gab es Gyros. Zum Nachtisch einen Animationsfilm mit Retro-Charme.

01.11.15 : Es deutete sich über den Tag verteilt an, dass ich mich erkältet hatte. Am Nachmittag wollte ich deswegen extra Tee. Zum Abendessen gab es Grützwurst. Ich fuhr in die Stadt zurück, gönnte mir etwas Sport und ging zum LiWu, wo ich mit K. die Neuverfilmung von “MacBeth” mit Michael Fassbender im OmU sah. Die Brutalität des Films fand ich grenzwertig. Da ich die Vorlage nicht so gut kenne, weiß ich auch nicht, wie getreu die Verfilmung einzustufen ist. Die bildgewaltigen Naturkulissen sowie die schauspielerischen Leistungen entschädigten für die eher schwere Kost ungemein. (6/10)

02.11.15 : Meine Güte, war ich gesundheitlich angeschlagen. Schon am Nachmittag konnte ich das Tagesende kaum erwarten. Jedoch galt es für mich, noch ein wenig Zeit in die Sendungsvorbereitung zu stecken – und das mit jeder Menge Wasser/Tee und einem Eimer Joghurt.

03.11.15 : Auch am Dienstag war ich eigentlich nicht so heiter wegen “Verschleimungen”, freute mich dennoch auf eine neue Ausgabe der Kinokonzentrat-Sendung. Die Vorbereitung half ungemein. Im Anschluss sprach ich noch mit H. eine Weile und erfreute mich zu Hause an scharf-würziger Kürbissuppe aus der Heimat.

04.11.15 : Abendbeschäftigung mit Meetings – so könnte ich diesen Tag zusammenfassen. Eine Übereinkunft in Sachen Webdinge war bei LOHRO schon fast überfällig und nun auf dem Plan. Danach wurde wieder über Musik abgestimmt, erstmals mit S. im Team. Und schließlich sagte ich noch im Hackspace hallo, wollte eigentlich ein wenig protokollieren, half dann aber M. bei der Vorbereitung einer Tombola. Ich stellte fest, dass mir das Programmieren mit Python ein wenig fehlt.

05.11.15 : Ich kam erst etwas verspätet dazu, das Büro zu verlassen, ging einkaufen und war zunächst eine Weile bei LOHRO. Die Planung für einen gemeinsamen Filmabend fiel nach mehreren Absagen ins Wasser. So sah ich “V wie Vendetta” eben allein. Ein sehr guter Film, der auch in den Jahren nichts von seiner Brisanz und Spannung verloren hat. Am späteren Abend ging ich zum ST-Club, wo meine ehemalige Fakultät eine IEF-Ersti-Feier ausrichtete. Das Namensschild-Spiel fand ich sehr genial und war auch erfreut, quasi “gefunden” worden zu sein. Die Musikmischung war okay, wobei ich an dem Abend irgendwie keine Lust auf “Bad Taste” hatte. Ich testete zum zweiten Mal eine Minz-Mate und war über den Geschmack positiv überrascht.

06.11.15 : Der Freitag war absolut unspektakulär. Arbeit, Sport und Ruhe am Abend.

mandelveis07.11.15 : Ich war überrascht, dass ich doch so lange schlafen konnte, und nahm mir mit Absicht vor, für den Vormittag keine Eile aufkommen zu lassen. In Ruhe unternahm ich meinen Einkauf und genoss ein paar Unterhaltungssendungen zum Frühstück. Am frühen Nachmittag ging zum projekt:raum, half beim Subbotnik-Einsatz und freute mich über das leckere Mittagessen. Ich ging zur Frieda 23, wo ein Kinder-Unterhaltungsprogramm im Rahmen der „Schon fairabredet“-Veranstaltung im Foyer stattfand, bewunderte B.’s T-Shirt-Druck sowie die faszinierende Upcycling-Ecke und tat noch ein paar Internet-Dinge. Dann traf ich mich mit K. in der Innenstadt und bestaunte ein wenig von der 14. Rostocker Lichtwoche. Bis zur großen Abendshow wollte ich nicht bleiben, weil ich mir noch Mandeleis reserviert hatte und das gern an diesem Abend vom VEIS abholen wollte. Danach ging ich wieder zum projekt:raum, wo gerade abgeschlossen wurde, obwohl im Hackspace noch Licht an war. Ich klärte den Fall auf und plauderte eine Weile mit M. über Taylor Swift bzw. deren Musik. P. brachte den Schlüssel vorbei, M. überraschte uns mit der Nachricht über einen Opennet-Ausfall und später kam P. erneut vorbei zum Beheben. Dazu musste er zweimal bei stärker werdendem Regen aufs Dach. Danach schien die Lage beruhigt, H. kam dazu und P. beschloss, mit M. die Sternradio-Sendung zu bestreiten. Wir gingen zu LOHRO und erfreuten uns an der Musik. Von der Sendung selbst nahm ich eher weniger Notiz.

08.11.15 : Der Termin zum Brunch kam genau richtig – am späten Vormittag. Schon bei der Ankunft am PWH wurde angemerkt, dass ich wohl eine Stärkung vertragen könnte. Einen kleinen Schock gab uns eine Menschenmenge im Flur. Glücklicherweise war die wegen einer Tanztheater-Vorstellung dort. Im Cafe Marat hatten wir weniger Platzmangel und ein volles Buffet zum Erkunden. Gut eine Stunde später war das kulinarische Spektakel auch schon ziemlich vorbei und viele Menschen gesättigt. Mein nächster Stopp war LOHRO. Überraschenderweise traf ich nur K. vor und erfuhr, dass A. eine Stunde später mit der Sendung starten wollte wohl zu Beginn nicht vor Ort sein kann. So kam ich zu einem spontanen Moderationseinsatz bei den LOHRO Charts. Später wurde uns Kuchen von den Tanztee-Kollegen angeboten. (T. ist ein Spezialist in Sachen Apfelkuchen.) Am Nachmittag verschlug es mich erneut ins Cafe Marat. Grund war der erste Comic-Treff von Sequential Art, bei dem sogar ein Quiz stattfand und ich mich an einem Gemeinschaft-Comic beteiligen konnte. Leider konnte ich nicht bis zum Schluss bleiben, weil ich einerseits A. beim Trailer-Basteln helfen wollte und andererseits noch für die Öffnung des Hackspace zuständig war. Ich freute mich über die Ankunft von M., S. und P., denen ich den Schlüssel überlassen konnte. Denn auch da hatte ich einen weiteren Termin.
Und zwar den Kinobesuch für den neuen 007-Film “Spectre”. In Kurzfassung: der Film war sehr Bond-typisch, konnte handwerklich punkten, hatte dennoch arge Handlungsschwächen, konnte mich letztendlich ein wenig mehr überzeugen als “Skyfall”. (8/10)

09.11.15 : Neue Woche, neues Glück. Für den Auftakt der Arbeitswoche erhielten wir Besuch aus Berlin, was entsprechend für Meetings und Mini-Workshops sorgte. Am Abend bestand die team-bildende Maßnahme aus einem Besuch des Sportzentrums am Schwanenteich und einem späten Abendessen in den Fritz-Reuter-Stuben. Ein später Ausflug zum Pleitegeier war auch noch drin.

10.11.15 : Den Tagesstart würde ich eher als kräfteraubend bezeichnen. Typische Momente, in denen ich für einen Bürojob dankbar bin. Am Abend war ich zunächst unschlüssig, entschied mich dann doch für die Teilnahme bei der Redaktionskonferenz, welche trotz abschweifender Rede-Anteile relativ zeitig zu Ende ging. Das traf sich mit meinen Plänen fürs Zeitmanagement sehr gut.

11.11.15 : Das frühmorgendliche Aufstehen war einigermaßen erträglich. Vielleicht auch, weil ich dem Weckerklingeln zuvorkam. Die 4 Stunden freiwilliger Zeitvertreib bei LOHRO (im Weckruf-Kontext) vergingen sehr schnell. Ich wunderte mich über einen Musikwunsch, weil ich noch am Vorabend mit A. darüber sprach, mal wieder HGichT im Frühprogramm zu spielen. (Gedankenübertragung?) Etwas Sport und einen Arbeitstag später fand ich mich wieder beim Radio ein, um ein wenig Musik zu bemustern. Um die 30 Titel sind es geworden, davon einige, die ich so schnell nicht mehr hören müsste. Mit A. und S. plauderte ich noch eine Weile und ging auf dem Heimweg beim Hackspace vorbei, wo bereits Aufbruchstimmung herrschte, was ich zu der fortgeschrittenen Tageszeit keineswegs bedauerte.

Stichwort Zeit: da mir diese Logbuch-Einträge aktuell zu groß vorkommen, werde ich versuchen, dem in den nächsten Tagen aktiv entgegen zu wirken.

Es verbleibt hoffnungsvoll
F.

Logbuch : und sonst so?

Oktober 20, 2015

Logbuch

29.09.15 : Mein Dienstag in Kurzform: Sport, Arbeit, Einkauf, Kochen, Radio-Arbeit. Aus Versehen wählte ich ein beinahe sündhaft teures Pesto, welches seinen Preis nicht wert war.

30.09.15 : Monatsende. Überraschend traf mein neues Telefon gut eine Woche früher ein. Und da ich eh noch ein Geschenk brauchte, nutzte ich einen Bestellvorgang für etwas Zubehör. Meine Kollegen wunderten sich, warum ich mit dem Auspacken der neuen Technik so geduldig bin. Ich ging nach der Arbeit nur kurz zum Musikredaktionstreffen, wo ich mir Käsebrötchen gönnte. Von da aus ging es bei relativ kaltem Wetter in den Freigarten, wo der Förderverein seinen monatlichen Stammtisch wohl letztmalig draußen in diesem Jahr stattfinden ließ. Zum Aufwärmen schaute ich auf dem Heimweg noch beim Hackspace vorbei.

01.10.15 : Da ich für den Donnerstagabend noch nichts vorhatte und die Kultursendung ausfiel, meldete ich mich relativ spontan bei einem Kneipenquiz des CryptoRaum-Teams an. Ebenso spontan versuchte ich, ein Team zusammenzustellen, um im Cafe Marat nicht als Einzelschicksal zu enden. Nach einer Reihe von zu erwartenen Absagen freute ich mich sehr, dann doch mit 4 Menschen als die “Masters of Mystery” antreten zu können, obwohl wir vom Moderator (A.) im Laufe des Abends als Nerds bezeichnet wurden. Egal, mal eben anmelden, ein Team zusammentrommeln und dann sogar Platz 2 zu belegen, war schon ein erhebendes Gefühl.

02.10.15 : Früh begann ich meinen Arbeitstag, früh konnte ich demnach ins Wochenende starten – und dies mit einer Radiosendung, die mich schon im Vorfeld in Aufregung versetzt hatte. Denn angemeldet waren zwei bekannte Hip-Hop-Künstler, die ich nicht als Studiogast erwartet hätte – und schon gar nicht im “Doppelpack”. Wie es sich herausstellte, hätte ich den Aufwand der Vorbereitung für ein Interview mit Karate Andi und MC Bomber gering halten können. Na ja, Hauptsache, die Hörer hatten Spaß. Auch V. war Studiogast und amüsierte mich durch seine Nervosität. Nach der Sendung erfreuten wir uns am Essen in der Küche und gingen dann mit J. und L. ausgiebig Sachen in den Hackspace transportieren…

fsf30hro03.10.15 : Grund dafür war eine Veranstaltung anlässlich des 30. Jubiläums der Free Software Foundation. Ich gestehe, dass ich am Vormittag dieses Samstags nicht viel Antrieb verspürte und mir somit viel Zeit gelassen hatte. Beim Aufbau konnte ich trotz Verspätung noch viel helfen. Das Wetter war bestens, die Laune der Anwesenden heiter und das Programm umfangreich genug. Nur, dass mir zweimal das für mich gedachte Grillgut “weggegesen” wurde, habe ich noch mit etwas Bedauern in Erinnerung. Gegen Mitternacht wurde es leerer und ich sehr müde.

04.10.15 : Ausschlafen. Etwas Sport. Ein Software-Update für einen Rechner. Kurzer Besuch bei LOHRO wegen Vorbereitungen für die Kinosendung. S. war in der Stadt und wir verabredeten uns zu einem Bummel über den “Naschkatzen”-Markt am Brink, der mir angebots-technisch allerdings überraschend deftig vorkam. (Eine Fischtheke?) Am Abend wurden beim Hackspace noch Fleischreste “vergrillt”. Die Beteiligten wurden entsprechend satt. Die Zeit verging.

05.10.15 : Ein typischer Montag. Viel Arbeit und der wohlverdiente Ausgleich beim ruhigen Medien- und Nahrungskonsum am Abend.

campustag201506.10.15 : Dieser Tag darf ruhig als Ausnahmetag bei mir verzeichnet werden, denn nicht nur war ich den kompletten Vormittag als LOHRO-Mitmacher auf dem Campustag vertreten, wo ich mich freute, auf bekannte Gesichter zu treffen, sondern auch eine Sendungspremiere gab es zu organisieren. Am Abend lief erstmals das Kinokonzentrat mit M. und mir. Ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden, denn es hat Spaß gemacht. Ich schaute noch kurz beim Vorstandstreffen vorbei, wollte dann allerdings noch zum Sport gehen.

pandemie07.10.15 : Der Tag begann zeitig und endete spät. Für das Treffen der Musikredaktion räumte ich mir nicht viel Zeit am Abend ein, denn ich ging zu C., die ihren Geburtstag mit einem Spieleabend feierte. Es gab zwei Runden “Pandemie”, die wir leider trotz unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade verloren. Spaß hatten wir dennoch.

08.10.15 : Ein Amtsgang ließ mich diesen Tag früher als gewünscht beginnen. Und wie die Ironie es mag, war ich nur wegen weniger Minuten Stunden unterwegs. Am Abend hatte ich mich bereit erklärt, C. und C. beim Produzieren einer Sondersendung über “Wahnsinn” zu helfen. Nebenbei konnte ich mir Abendessen machen. Das Unterfangen dauerte den ganzen Abend. Insofern war ich sehr froh, irgendwann um Mitternacht nach Hause gehen zu können.

byebyemusic09.10.15 : Der Freitag war irgendwie schön, etwas stressig und dann doch ganz anders als gedacht. Nach der Arbeit ging ich zum Abendessen nach Hause, hatte nicht viel Zeit, brachte S. ihr Buch zurück und ging dann zum LOHRO-Hauskonzert mit ByeBye. Dabei vergaß ich die Verabredung mit K. und K. wegen dem Kinokartenkauf. Hatte sich dann aber klären können. Wir hatten sehr viel Spaß beim Konzert. Und auch S. tauchte noch auf. Leider gingen wir dann doch nicht mehr ins ST und sind mit der Runde ins Cafe Marat gegangen, wo ich irgendwie als letzter Kunde endete.

fieteundschiete10.10.15 : Ich schlief aus. Ich konnte mir Zeit lassen und das wollte ich auch. Ich sortierte ein paar Dokumente. Ich schaute bei LOHRO vorbei, um zu gucken, ob die Sondersendung auch läuft. Dann ging ich einkaufen und kam mir an der Kasse etwas unbeholfen vor, weil ich mit weniger Einkauf gerechnet habe. Gutes Stichwort: kauf weniger ein. Am Abend besuchte ich K., wo wir B. und K. erwarteten – und dann zum (wohl allerletzten) Supershirt-Konzert ins PWH gingen. Die Vorband fand ich gerade mal 1,5 Lieder lang gut. Die Stimmung beim Konzert hätte wohl kaum besser sein können. Sogar Fiete & Schiete gaben sich die Ehre. Ich holte mir eins der Abschiedsposter/-briefe und ließ es signieren. (Minion-Style) Auf dem Konzert übrigens – wie könnte es anders sein – viele bekannte Gesichter.

hs_shirts11.10.15 : Der Tag kam mir fast wie ein laufende ToDo-Liste vor. Gleich nach dem Aufstehen begann ich mit den ersten Vorhaben. In diesem Fall Sport. Als ich gegen Mittag bei LOHRO eintraf, wurde ich gleich als Co-Moderator akquiriert. Danach konnte ich mich der Vorbereitung für eine weitere Sondersendugn widmen. Am Nachmittag ging ich zum Hackspace, wo ein Planungstreffen stattfand. Es war Grillgut im Kühlschrank. Dieses habe ich “verbraten”, was mir ein paar Aua’s wegen heißem Öl einbrachte. Außerdem widmeten wir uns abermals dem Schneidplotter und ich nutzte die Chance, um einen alten Logo-Entwurf auf einem T-Shirt zu „verewigen“. 🙂

12.10.15 : Und wieder ein Montag. (Kann ich gleich zum Abend springen.) An diesem hatte ich die Sondersendung mit Musikwünschen. Leider wollten zwei Lieder nicht so mitmachen, weswegen es für den Höreindruck eventuell chaotisch gewirkt haben mag. Ich daher etwas unzufrieden zum Sport und nach Hause.

kabaka13.10.15 : Nach der Arbeit ging ich (spät) vom Büro aus zum Zwischenbau, wo es ein Konzert-Highlight der Extraklasse zu erleben gab. Kabaka Pyramid (plus Band) brachten den Zwischenbau mit 1A Reggae-Musik in Tanzlaune.

14.10.15 : Der Mittwoch war wieder ganz im Zeichen von LOHRO geprägt. Nicht nur wegen dem Musikredaktionstreffen (kurze Anwesenheit), sondern vielmehr wegen der Vollversammlung der Redaktionen. Dabei wurde mir dank einiger Teilnehmer erneut bewusst, dass es auch anstrengend sein kann, etwaigem Diskussionsbedarf bzw. Befindlichkeiten aus dem Weg zu gehen. Aufmunternder war da eher die Beköstigung dank C. und das zeitige Ende, welches wir noch für einen Besuch im Pleitegeier nutzten.

15.10.15 : Ein Info-Abend bei LOHRO entfiel aufgrund Teilnehmer-Mangel. Ich half stattdessen der interkulturellen Redaktion ein wenig und ging dann in die Innenstadt, um im Kino Theater zu erleben. Es ging um die cineastische Inszenierung von Shakespeare’s “Hamlet” mit keinem Geringeren als Benedict Cumberbatch. Der Abend wurde untermalt mit einem feinen Vorprogramm und war wirklich eindrucksvoll. So macht ein Klassiker Spaß. (8/10) Ich wollte erst gar nicht glauben, dass dieses Ereignis wirklich live übertragen wurde. Erst durch Recherche im Anschluss bin ich nun eher anderer Ansicht. (Zweifel seien erlaubt.)

16.10.15 : Nicht ganz bedacht hatte ich die Spieldauer eines solchen Kino-Theaters. Was sich nicht so gut macht, wenn eine Frühsendung auf dem Plan steht. Na ja, passiert. Die Absagen für die Abendbeschäftigung fand ich da schon trauriger. So ging ich eben allein zu C.’s Krimi-Dinner und hatte ein krasses Händchen bei der Figurenwahl. Es hat Spaß gemacht und ging glücklicherweise nicht zu lange, da sich der Schlafmangel bemerkbar machte.

17.10.15 : Am späten Vormittag in der Heimat angekommen, gab es zunächst Frühstück und die Planung fürs Wochenende. Eigentlich wollte ich lesen. Stattdessen saß ich an Vektor-Grafiken und jeder Menge Updates. Zum Abend kochte ich Chili. Das TV-Programm war überwiegend nervig. Erst die eine LateNight-Sendung mit Lukas Graham und Karl Dall war interessant.

18.10.15 : Stichwort Spätsendung. Am Sonntag hätte ich sehr gern bis Mittag oder so geschlafen. Eigentlich schade, wenn ich schon mal in der Heimat bin. Und so verging ein weiterer herbstlicher Tag wie im Fluge, ich war wieder in der Stadt, beim Sport und zum Abend im Kino.
“The Martian” (ja, im O-Ton und ohne 3D) war seine Sichtung wert. Ein schönes SciFi-Drama, bei dem ich trotz manch bekannter Handlungspunkte mitging. Ja, Erinnerungen an “Gravity” und “Interstellar” wurden wach. Aber nicht zuletzt die großartige Besetzung haut noch Einiges raus. (8/10)

19.10.15 : Der Montag startete zeitlich etwas ungewohnt und endete mit einer spontanen Shopping-Tour in die Innenstadt, welche Zeit und Nerven kostete. Auf dem Heimweg ging ich zum Ausgleich noch in den Bio-Laden, wo sie Wostok in der Sorte “Aprikose-Mandel” haben. (Meine Limonaden-Entdeckung des Jahres.)

Es verbleibt vorerst geheilt vom Bedarf eines Shopping-Ausflugs
F.

Logbuch : ein Kinobesuch zum Abgewöhnen

September 29, 2015

Logbuch

22.09.15 : Keine Stunde war ich wach, da brachte mich der Sport an meine Belastungsgrenze. Dagegen wirkt ein Tag im Büro wie Entspannung. Und dies ließ sich wegen einem ausgefallenen Vorstandstreffen sogar bis zur Dunkelheit in den Abend verlängern. Zu Hause wollte ich eigentlich nicht mehr viel unternehmen, schaute mir dann allerdings doch noch die Emmy-Verleihung 2015 komplett an. Unter den Gewinnern befanden sich für meine Merkliste zum wiederholten Mal “Veep” und “Olive Kitteridge”.

23.09.15 : Für diesen Mittwoch legte ich mir ein paar Vorhaben auf veränderte Tageszeiten, wollte extra pünktlich zur Öffnung im Hackspace sein und… durfte dann warten, bevor ich J. ebenfalls wartend vorfand. Den Aufenthalt beim Musikredaktionstreffen hielt ich kurz und war dann wieder mit Vereinsleuten zum Einkauf unterwegs. Nebst der Ladung für die Snackbox gönnte ich mir eine Vanille-Cola. (Lange nicht gehabt.) Und zum Antesten genehmigte ich mir einen Kitkat Chunky Caramel – war okay, aber nicht so toll wie erhofft.

24.09.15 : Die Tendenz einer minimalen Verspätung war am Donnerstag keineswegs kritisch, da sich die Abendgestaltung änderte. Die Freizeit zog mich mit Freunden ins Kino. Ich gebe gern zu, dass ich mich auch gern gelegentlich selbst herausfordere, was Filme angeht. Und ja, ich wollte den zweiten “Fack Ju Göhte”-Film freiwillig sehen – schon allein, weil mich der überragende Erfolg doch etwas überrascht hatte. Vorher gingen wir noch bei Subway etwas essen. Ich stellte fest, dass das Sub des Tages nun teurer wurde, und probierte erstmals die Sauce “Hot irgendwas”. Kann ich nicht empfehlen – nicht wegen der Schärfe, sondern eher wegen des Geschmacks. Aber das Motto “nicht zu empfehlen” blieb am Abend erhalten.
Denn der Film “Fack Ju Göhte 2” mag fürs Produktionsteam vielleicht wie Urlaub gewesen sein, für mich als Zuschauer war es allerdings so öde wie eine x-beliebige “Scripted Reality”-RTL2-Sendung. Nur die wenigsten Lacher zündeten. Die Anspielungen zu Betrug, Interaktionen in sozialen Netzwerken und vor allem “Vloggerei” fand ich eher bedenklich. Warum? Weil ich befürchte, dass es bei jüngeren Vertretern der Zielgruppe wie ein erstrebenswertes Ideal erscheinen mag, auf viele “Likes” etc. zu kommen. Oder vielleicht war es mir einfach nur zu überpräsent… wenn auch es eine adäquate Übertreibung aktueller Randerscheinungen sein mag. Stichwort Generation Smartphone. Egal, ich finde den Film nicht unterhaltsam. (5/10)

25.09.15 : Das frühe Aufstehen fiel mir ungewöhnlich leicht. Der Arbeitstag wurde durch einen Radio-Einsatz unterbrochen, den ich mir gern verschrieben hatte. Zum wiederholten Male bot sich ein musikalischer Quartalsrückblick an. Chance erkannt, Chance genutzt. Mir gefiel es. Am Nachmittag erfuhr ich von der Aktion bei VEIS, mal eben Eis rauszuhauen. Und so war der Umweg für den Heimweg vorgegben. Zu Hause schaute ich mir ein Stand-Up-Programm von und mit Mel Brooks an, welches ich leider auch nicht so witzig fand, wie ich es mir erhofft hatte. Danach munterte ich mich mit Musik auf und beschloss, eher frühzeitig das Bett aufzusuchen.

26.09.15 : Es wurde wieder ein Wochende mit Zugreise. Erstmals sah ich die Situation am Rostocker Hauptbahnhof. Am Nachmittag erkundete ich den zentralen Teil meines Heimatortes und ließ mich zum Shoppen überreden. Zum Abend gab es Schmorgurken und einen Film.

27.09.15 : Am Sonntag war ich überwiegend mit Vektorgrafiken beschäftigt. Ich fuhr extra etwas früher wieder in die Stadt, um den Hackspace nicht so spät zu öffnen. Davon profitieren tat allerdings nur ein Gast. Und so wurde der Abend ruhiger als erwartet.

28.09.15 : Da ich mich für ein organisatorisches Treffen im LOHRO-Kontext entschied, bedeutete das für diesen Wochenstart eine noch frühere Aufstehzeit als sonst. Ich glaube, die Sonne war da noch gar nicht zu sehen. Passenderweise ging ich auch erst wieder bei Dunkelheit nach Hause bzw. noch zum Sport.

Es verbleibt schon wieder mit zahlreichen Terminen
F.

Logbuch : Live-Musik-Erlebnisse

September 22, 2015

Logbuch

18.09.15 : Als ich im Büro eintraf, gönnte ich mir gleich eine Ladung Tee, um mir ein Plus an Flüssignahrung zu geben. Für den Tagesplan würde ich es brauchen. Im Verlauf des Vormittags hörte ich mir neue Musik an – unter anderem den neuen Langspieler von Lana Del Rey, den ich problemlos fast komplett in meine “Schlummi-fix”-Playlist integrieren könnte. Am Nachmittag hatte ich einen weiteren Radio-Einsatz, der mich nicht nur forderte, weil ich leicht am Kränkeln war. Mit einem Studiogast im Programmplan habe ich gerechnet, auch ein Zweiter wäre noch im Rahmen gewesen. Jedoch bei drei Studiogästen in zwei Stunden hatte die Situation schon beinahe einen Bahnhof-Charakter. Thematisch ging es um ein Charity-Projekt, ein Bildungsangebot und Straßenmusik. Die Sendung wirkte entsprechend ermüdend auf mich. Dennoch freute ich mich auf den Abend im Zwischenbau, bei dem ich zumindest J. und I. antreffen würde können. Als ich kurz nach 8 dort auftauchte, war der Schuppen bereits ordentlich gefüllt. Der Warm-up-Act Tristan Brusch hatte zwar was zu bieten, aber wirkte im Vergleich zur Party-Stimmung etwas deplatziert. Die Orsons sorgten schließlich für Jubel und lieferten ein sehr gutes Konzert ab. Spätestens danach dürften einige neue Fans gewonnen worden sein. Ich plauderte noch mit ein paar Radio-Kollegen von Head&Kehle und machte auf dem Heimweg noch einen kleinen Abstecher im Sendehaus, um meine Tasche zu holen. Zum Tagesausklang brachte mich das neue Programm von Craig Ferguson noch zum Lachen.

19.09.15 : Mein Start ins Wochenende war so entspannt, dass ich nach dem Frühstück am liebsten die Beine hoch gelegt hätte. Aber nö, denn da war ja ein Studiokurs, den ich anleiten wollte. Kaum war ich zum Vorbereiten vor Ort, kam schon der erste der vier Teilnehmer. Leichtes Kränkeln machte mir den Anfang etwas schwer, aber im Laufe der vier Stunden und dank einer Kanne Tee fühlte ich mich besser. Am Abend schaute ich zunächst beim Hackspace vorbei, bevor ich mich aufmachte zur Feier bei U.. Sowohl das Wiedersehen mit Freunden als auch die Tatsache, dass U. sich über seine Geschenke freute, machten mich gewissermaßen auch froh. Und dann noch das leckere Partybrot. (Besser als das Ingwer-Getränk.) Als ich wieder zu Hause war, wollte ich eigentlich nur schnellstmöglich ins Schlummerland. Konnte ja nicht ahnen, dass ich genau die Zeit erwischte, als mein Mitbewohner seinem Besuch zu Lustschreien verhalf. Stichwort akward. (Bzw. ein Hoch auf Kopfhörer.)

20.09.15 : Was auch immer ich mir vage für den Sonntag vorgenommen hatte, wurde zu Gunsten von Schlaf gestrichen. Erst am späten Nachmittag rappelte ich mich auf, um noch etwas Tageslicht abzubekommen. Im Hackspace genehmigte ich mir zwei Kannen Tee und ein paar Folgen Arrow, bevor ich wohl noch etwas behilflich sein konnte.

dmsb_sep1521.09.15 : Der Wochenstart verlief überraschend leichter als angenommen. Gleich nach der Arbeit zog es mich in die Südstadt, wo der Vorspiel-Live-Musik-Abend im Zwischenbau mit den Bands Jesters und diemeeresindblau. aufwarten konnte. Eigentlich war ich eher wegen Letzterer da und die legten aus meiner Sicht eine gute Spiellaune an den Tag. Danach plauderte ich noch eine Weile mit A., kam spät nach Hause und beendete noch fix einen Musik-Journal-Eintrag.

Es verbleibt mit ausreichend Terminen für die nächste Woche
F.

Logbuch : Berlin-Sause

September 18, 2015

Logbuch

Ach menno, hat sich schon wieder ein halber Monat angesammelt…

31.08.15 : Wochenstart der üblichen Art – mit Überstunden und Sport. Danach nur noch zurücklehnen und entspannen.

vokü_sep1501.09.15 : Oh, ein Urlaubstag. Warum nicht dennoch zeitig aufstehen und ehrenamtlich aktiv sein? Ja, warum eigentlich nicht? Neugier vielleicht?. Mit dem Monatswechsel erfolgte für LOHRO gewissermaßen ein mittelgroßer Personalwechsel. Und neue Menschen erfordern ein wenig Anleitung. Und so war das Motto des Tages “Workshops” und so. Am Abend wollte sich eigentlich eine Runde zum Kinobesuch einfinden. Aber die Pläne änderten sich. Ich traf mich mit I. zu einer VoKü, wo wir allerdings erst gar nicht hinkamen, weil K. und S. noch nicht unterwegs waren. Insofern ging es erst nach einem Besuch bei S. los. Und oh, was war das Essen lecker. Stichwort Bananen-Chutney. Dazu gab es südlich angehauchte Live-Musik. Auf dem Rückweg fiel mir ein, dass ich noch ein wenig Schnittarbeit erledigen wollte. Und so landete ich wieder bei LOHRO und erst etwas später zu Hause.

02.09.15 : Ich habe den überraschenden Bonus an nicht verplanter Zeit am Vormittag sogleich genutzt – zum extensiven Ausschlafen. Am frühen Nachmittag fand ich mich abermals in den Redaktionsräumen ein, um die Vorbereitungen für die Kultur-Sendung abzuschließen. Zudem war ich bei einem Musik-Workshop unterstützend tätig, nahm am Treffen der Musikredaktion teil und war danach noch am Plaudern. Überraschend wurden wir von einer Anwohnerin unterbrochen, der die Gesprächslautstärke auf offener Straße wohl zu groß war. (So etwas habe ich lange nicht mehr erlebt.) Ich schaute noch beim Hackspace vorbei und kam laut V. genau richtig. Grund war ein wenig Vektorgrafik-Gestaltung, zu der ich Erfahrungswerte beisteuern konnte.

03.09.15 : Am Donnerstag stand ich gewissermaßen unter Strom, da ich ganz schön viel erledigen wollte. Nach Sport und Arbeit war es bis in den Abend nicht klar, ob ich eine oder zwei Sendungen im Alleingang fahren würde. Auflösung: es wurden 2 am Stück. So eine Kultur-Sendung alleinig zu wuppen, müsste ich so schnell nicht wieder haben. Da steckt (je nach Anspruch) schon einiger Aufwand drin. Im Anschluss interviewte ich den Singer/Songwriter Rurouni Flojo, der auch live musizierte und mich mit Technikwissen überraschte. Ich ging kurz einkaufen und saß eine Weile bei S., die wiederum an ihrem “letzten” Beitrag saß. Ansonsten war es noch an der Zeit, K. zu verabschieden, die einen Tag später schon auf dem Weg nach Berlin sein würde. Und ich sah die Ein-Mann-”Nachtfalter”-Redaktion bei der Sendungsvorbereitung.

topo-vis04.09.15 : Am Freitag fing der Tag für mich wieder unangenehm früh an. Nur so konnte ich mir Zeit für den Nachmittag freischaufeln, um wieder etwas Tagesprogramm bei LOHRO moderativ zu füllen – erstmalig ohne Nachrichten zur vollen Stunde. Dafür hatte ich einen netten Studiogast vom Volkstheater. Im Anschluss an die Sendung ging ich zur Eröffnung des Warnow Valley, traf auf dem Weg sogar noch P.. Dort angekommen nahm ich an dem Vortrag zur Nachhaltigkeit teil und gesellte mich dann zu den Hackspace-Kollegen, die verschiedene Installationen aufbauten. Was man mit Kamera-Peripherie-Geräten kommerzieller Computer-Spiel-Konsolen alles anstellen kann. Unter anderem einen Sandkasten zum interaktiven Topographie-Erlebnis machen. Sehr eindrucksvoll. Ich schaute mich auch in den anderen Gebäuden um und entdeckte allerhand kreative Werkstätten. Nebenbei wurde ich von S. zum Kochabend eingeladen. Es war ein schöner Abend, wenn auch etwas traurig, da es solche Zusammenkünfte in diesem Kreis vorerst nicht mehr geben wird.

05.19.15 : Keine Zeit fürs Ausschlafen. Die Zugfahrt in die Heimat rufte. Nach einem üppigen Frühstück war mir nach Unterhaltung in audiovisueller Form. Ich nahm endlich wieder den Kurs des “Nachguckens” von TV-Serien auf. Bestimmt 2 Jahre lang warteten noch Folgen der ersten Staffel “Arrow”. Nach dem Auftakt zu einem kleinen Arrow-Marathon, gingen wir Richtung Hauptstraße und schauten uns das diesjährige Duckstein-Festival an. Natürlich war der Schafskäse im Fladenbrot wieder etwas teurer geworden. Den Abend ließ ich mit TV-Berieselung ausklingen.

06.09.15 : Ausschlafen ging so. Ich hatte einen wirren Traum mit einem Vergnügungspark und schienengebundenen Elektro-Carts. Spätestens die frische Luft beim Brötchenholen ließ mich wach werden. Nach dem Frühstück setzte ich meinen Arrow-Marathon fort und schaffte gut 7 Folgen (auf doppelter Geschwindigkeit). Außerdem schaute ich die ersten Folgen “Documentary Now” mit Bill Hader und Fred Armisen, eine Art Parodie auf Dokumentarfilme. Erst bei Folge 3 konnte ich richtig lachen, weil auf herrliche Weise die VICE-Berichterstattung auf die Schippe genommen wurde. (Sehr zu empfehlen.) Zum frühen Abendessen gab es Geflügel mit Reis und Tomatensalat. Danach fuhr ich zurück in die Stadt und schaute auf dem Weg noch weitere Folgen Arrow. Der Abend bestand dann nur noch aus Sport und Musik.

07.09.15 : Der übliche Montag – siehe 31.08.15. Einziger Unterschied: ich gönnte mir einen Film am Abend – und zwar eine Dokumentation über einen Superman-Film, der letztendlich nie fertiggestellt wurde.

08.09.15 : Eigentlich wollte ich mir für den Dienstagabend nichts vornehmen – und landete dann doch beim öffentlichen Teil eines Vorstandstreffens und plauderte danach über LOHRO-Sachverhalte. Damit nicht genug, kam ich darauf im Senselab/Opennet-Raum mit den Planungen zu einer Veranstaltung zum dreißigjährigen Jübiläum der Free Software Foundation in Berührung (#FSF30). Resultat: ich hatte mindestens zwei Kanboard-Tickets an mich zugewiesen und mindestens einen neuen Termin für die nächsten Tage. Auf dem Heimweg traf ich I. sowie Ch. und wurde auf ein Getränk bei V. eingeladen, wo wir über die Schulzeit redeten.

09.09.15 : Beim Treffen der Musikredaktion schnappte ich ein paar tolle Songs auf, die ich bestimmt irgendwann anmoderieren werde. Ich blieb allerdings nicht bis zum Ende, weil ich I. im JAZ antreffen würde. Erstmals sah ich mich dort in den Räumlichkeiten um (Stichwort Töpfereo- und Fahrrad-Werkstatt usw.). Wir trafen noch andere bekannte Gesichter, die wegen der VoKü dort waren. Leider war ich für den kompletten Nachtisch zu spät. Wir gingen danach wieder in die KTV und plauderten vorm REWE. Nebenbei hatte ich eine schriftliche Konversation mit H., der dann ebenfalls dort auftauchte. Nächster Stopp Hackspace, wo H. unbedingt nicht-newtonsche Flüssigkeit herstellen wollte. Ein faszinierendes Zeug, welches H. und I. zum Experimentieren animierte. (Stichwort Mate-Beigabe) Irgendwie vergaß ich die Zeit, plauderte noch mit H., während sich die Leute nacheinander verabschiedeten, und hatte schließlich den Raumschlüssel an der Backe.
Randbemerkung: Klar war ich mir bewusst, dass da ein großer Konzern wieder neue Produkte vorstellte – aber an dem Abend konnte ich gut auf derartige Neuigkeiten verzichten.

10.09.15 : Zeit vergessen darf auch gern mal mit Verschlafen bestraft werden. Kein Problem für meine Art des Zeitmanagements. Es war ja auch nur eine Stunde. Aufgrund der nicht gerade besten Laune, war mein Engagement für die Homerun-Sendung am Nachmittag etwas gedrosselt. Dies änderte sich jedoch im Verlauf der drei Stunden. Ein willkommener Nebeneffekt. Einen Studiogast zum Thema “Faire Woche” hatte ich auch. Im LiWu redete ich noch kurz mit M. über die Planung für den nächsten Monat und war noch kurz einkaufen. Der Abend zu Hause bestand aus lecker Abendessen, dazu eine (übelst) profane Folge “Hollywood Game Night” und Haushalt. Auf “Arrow” hatte ich Irgendwie keine Lust.

11.09.15 : Eher trist erschien mir der Freitag, bis ich am Abend spontan (und fast haargenau zum Feierabend) von A. kontaktiert wurde. Wir verabredeten uns zum Abendessen. Als ich wieder zu Hause war, las ich ein paar Ausgaben “Daredevil”. Kontext: Die aktuelle Serie wurde vor Kurzem beendet. Ich war sehr überrascht, wie viel ich davon noch nicht gelesen hatte.

Berlin_sep15pearl12.09.15 : Zeitiges Aufstehen, einkaufen, Sachen packen. Dann ging es für mich dank kollegialer Mitfahrgelegenheit nach Berlin. Dort feierte mein Arbeitgeber ein Sommerfest. Passenderweise war das Wetter äußerst spätsommerlich. Den Auftakt machte eine Comedy-Tour durch den Stadteil Berlin-Moabit, den ich als gelungen bezeichnen würde. Dann gab es eine kurze Präsentation, gefolgt von einem pompösen Abendessen inklusive Dachterrasse und einem Besuch im Nachtclub “The Pearl”. Letzterer sorgte für krasse Impressionen der Feierkultur. Via Taxi landeten wir wieder im Hotel.

13.09.15 : Was hatte ich mich im Vorfeld auf das Frühstücksbuffet gefreut. Und dann war ich so müde und noch gesättigt vom Vortag, dass es nur für ein Käsebrötchen mit ein wenig Tee reichte. Die Rückfahrt nach Rostock ging erfreulich schnell. So konnte ich mir noch etwas Schlaf gönnen, bevor ich mich mit C. im PWH traf, um an einem Flyer zu basten. Als ich in der Frieda 23 mein Abendessen zubereiten wollte, traf ich auf A., die ebenfalls in der Küche tätig war. Leider hatte ich nicht so viel Zeit, weil ich den Hackspace öffnen wollte. Dort wartete auch schon M. – überpünktlich. Auf die Uhr achtete ich an dem Abend auch, weil ich (zur Abwechslung vor Mitternacht) zeitiger zu Hause sein wollte.

14.09.15 : Der übliche Montag – siehe 31.08.15. Kurze Anmerkung: endlich wieder Neues von John Oliver.

15.09.15 : Der Arbeitstag wurde von einem Planungstreffen zu #FSF30 im VEIS unterbrochen. (Ratet mal, wer ohne Fahrrad und dennoch als Erster dort eintraf?) Als ich abends zu Hause ankam, war mir nur noch nach frühzeitigem Schlummern.

16.09.15 : Dieser Mittwoch war in vielerlei Hinsicht eine Ausnahme. Frühes Aufstehen, damit der Arbeitstag früh enden konnte. Zum Mittag Obst. Dann etwas Sport. Danach eine Radiosendung (abermals mit Studiogast vom Volkstheater), gefolgt von einem entspannten Musikredaktionstreffen, welches aufgrund minimaler Beteiligung schnell vorbei war. Schließlich noch der Abstecher zum Hackspace, wo debattiert und geplant wurde.

17.09.15 : Der ursprünglich für diesen Donnerstag geplante Kinobesuch wurde am Vorabend abgesagt. Es sah zunächst nach einem ruhigen Abend nach der getanen Arbeit aus, bis… mich via K. die Anfrage nach einer Vertretung für die Heimspiel-Sendung erreichte. So ein Zufall. Dann eben doch ein weiterer Abend in der Frieda 23, erst für das Interview mit der Rockband Gustav Ray und dann fürs Abendessen.

Es verbleibt mit der Aussicht auf weitere Studiogäste
F.