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Logbuch: wenn das Leben nur so rast (April)

Juli 2, 2017

Der Spruch “Er hat sich bemüht” geht mir durch den, wenn ich daran denke, wie lange ich hier wieder an einer Aufarbeitung sitze, die schon vor Tagen hätte abgeschlossen sein können.

10.04.17 : Die Woche begann mit relativ viel Routine und noch mehr Tatendrang. Denn nur so war es möglich, den seit Wochen überfälligen Blogeintrag fertigzustellen. Danach gönnte ich mir noch einen kurzen Film und war abermals erstaunt, wie schnell es spät sein kann.

11.04.17 : Der Dienstag in Stichworten: Arbeit, Sport, Webredaktionstreffen, halbherzige Zurkenntnisnahme eines Fußballspiels.

12.04.17 : Zur Abwechslung startete ich in den Tag mal wieder mit einem Zahnarzt-Termin. (War schon mal besser, war aber auch schon mal schlimmer.) Danach gab es den obligatorischen Arbeitsalltag mit Mittwochs-Auskling-Routine (schon was wörtlich gemeint) beim Lokalradio.

13.04.17 : Das Oster-Wochenende kam näher – und damit meine erste echte Urlaubswoche. Auf Arbeit war somit Einiges übergabefähig zu halten. Am Abend schaute ich mir “T2: Trainspotting” in der OmU-Fassung an. Ein wirklich krasser Film, der für mich eine super Ergänzung zum Kultfilm aus den 90ern darstellt. Schön wäre es gewesen, danach einfach nur Richtung Schlummerland aufzubrechen, allerdings hielten mich Radio-Dinge und vor allem noch ein paar Räumungsarbeiten auf.

14.04.17 : Und so betrachte ich es schon als kleines Wunder, dass ich an meinem Zeitplan für die Reise in die Heimat festhalten konnte. Müde Zugfahrten haben auch ihr Gutes – ich nehme so gut wie nichts von den Mitreisenden wahr. Den Rest dieses Feiertages tu ich mal mit “Chillen” ab – inklusive Schläfchen am Nachmittag. Das Abendessen bot traditionell Fisch. Und zur TV-Berieselung gab es österliches Naschwerk.

15.04.17 : Was mache ich an einem Oster-Samstag, wenn nichts auf dem Plan steht? 2017 war mein Motto Serienmarathon. Und so widmete ich mich endlich der Marvel-Netflix-Serie “Iron Fist”, die irgendwie genauso zäh beginnt wie “Luke Cage”.

16.04.17 : Sonntag ging der Spaß weiter. An einem der Tage kochte ich Risotto und war etwas enttäuscht, den Safran in Faden statt in Pulverform vorzufinden. Na ja, aber ansonsten war das Schärfemaß wieder nach meinem Gusto. Nebenbei begann das Taschenpacken.

17.04.17 : Grund dafür war der erste Familienausflug seit langer Zeit. Platzreservierungen sei dank, war die 7-stündige Bahnfahrt nach Dresden eigentlich ganz angenehm, zumal ich in Berlin noch einen Stopp bei Dunkin Donuts einlegen konnte. (Sie hatten wieder Kirsch-Banane und Banane-Kirsch.) In Dresden angekommen ging es zum Hotel, welches so zentral gelegen war, dass wir einen 1A-Blick auf die Demonstration hatten, wo es allerhand komische Flaggen gab. Schön, dass dieses Montagsspektakel nur bis 18 Uhr geht. Wir bummelten sogleich durch die historische Altstadt und machten Fotos… wie Touristen eben. Und ja, dieser Stadtkern hat es in sich. Sehr gut hergerichtet. Zum Abendessen gingen wir in ein Irish Pub. Ich hatte Stew und es war lecker.

18.04.17 : Der Dienstag stand im Zeichen der Kultur. Nach dem Frühstück (inklusive weißer Trinkschokolade) ging es zum Touri-Spot, wo Museums- sowie Rundfahrtkarten erworben wurden. Die Bustour kann ich durchaus empfehlen, da vieles gezeigt wird, was sonst anderweitig vielleicht unter den Tisch fällt. Danach wollten wir eigentlich noch über das Zwinger-Gelände touren, was wir dann aufgrund Prasselregen gelassen haben. Stattdessen wurden Gemälde begutachtet – so viele, dass ich ein Highlight wie “Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge” von Jan Vermeers mal eben total übersah. Nächster Stopp: Grünes Gewölbe. So viel Prunk, dass es schon zum Overkill werden kann. Den Unterhaltungswert von Edelsteinen finde ich eher minderwertig. Nächster Stopp: Frauenkirche. Gesehen, danke, reicht. Zum Abend hin machten sich Erschöpfungszeichen bemerkbar. Wir aßen noch in einem Griechischen Restaurant und ließen den Abend kurz sein.

19.04.17 : Was hätte nicht an diesem Tag “geshoppt” werden können, wäre nicht der erste Anlaufpunkt ein Primark gewesen. 2 Stunden und mehrere Einkaufstüten war das Bedürfnis nach weiteren Läden eigentlich erschöpft. Und so vertrieben wir uns eher semi-interessiert die Zeit in den innerstädtischen Bummelmeilen. Am Nachmittag gab es einen Kinobesuch zu “Zu guter Letzt” (The Last Word). Mein Riecher war erfolgreich. Der Film gefiel durch und durch – vielleicht bis auf das etwas bizarre Ende. (8/10)
Zum Abendessen wurde ein anderes Irish Pub (vom selben Betreiber) aufgesucht, bei dem ein Fußballspiel übertragen wurde, welches ich schon nach den ersten Minuten nicht weiterverfolgen wollte. Ich erwog, abends noch mal Richtung Neustadt zu pilgern, hatte dann aber doch nicht ausreichend Motivation dafür.

20.04.17 : Einen kleinen Abstecher in die Neustadt unternahmen wir am Vormittag des Abreisetages. (Goldener Reiter) Am Bahnhof kamen wir für unseren Zug zu früh an. Stichwort Wartezeit. Auf der Fahrt schaute ich die zweite Daredevil-Staffel zu Ende. Hat mir zeitweise sehr gefallen. Zu Hause wurde die Reise noch mit Besuch ausgewertet.

21.04.17 : Ich gestehe, dass ich mich schon auf die Rückkehr nach Rostock gefreut hatte. Kaum waren die Taschen abgelegt zog es mich auch wieder zu bekannten Gesichtern, wenn auch es mit Abschied zu tun hatte. Am Abend bot sich gleich noch die Gelegenheit zum Ausgehen. Nach kurzem Zwischenstopp bei C. war das PWH unsere Adresse.

22.04.17 : Ausschlafen? Pustekuchen! Vereinstreffen. Resultat: ich bin wieder in einem Vorstand. (Die Auszeit war also relativ kurz.) Zum Anlass wurde gegrillt, wenn auch das Wetter etwas herb war. Ach ja, und dann stand ja noch so etwas Planungsintensives wie eine Außensendung an, für die es tagelang Korrespondenz im Vorfeld gab. Mit leichter Verspätung ging das Event im Cafe Marat sogar einigermaßen heiter über die “Bühne”. (Ich verspreche, den nächsten Earth Day nehme ich mit mehr Andacht mit.)

23.04.17 : Zum Urlaubende hatte ich noch einen entspannten Tag mit Kaffeekränzchen mit Kuchen. Einen herzlichen Dank dafür.

24.04.17 : Das Motivationslevel war so hoch, dass ich sogar früher als üblich am Arbeitsplatz erschien. Ansonsten war der Tag relativ ruhig – mit wenig Berichtenswertem.

25.04.17 : Ein Dienstag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Gremientreffen, Kneipenbesuche.

26.04.17 : Auch der Mittwoch gab mir eine Großpackung Routine – und diese besteht für diesen Wochentag (schon beinahe traditionell) aus dem Komponenten Arbeit und Ehrenamt (in Form von Musikredaktion).

27.04.17 : Der Donnertag war schon eher ein Ausnahmefall, dank Besuch. Es ging zum Abendessen ins Arjun, wo ich gefühlt ewig nicht mehr war. Weniger lang her ist mein Kontakt mit dem Marvel Cinematic Universe – und dieser wurde an dem Tag aufgefrischt mit “Guardians Of The Galaxy, Vol. 2”. Ja, bei dem Film war meine Vorfreude so groß, dass ich bereits zum Starttermin ein Kino aufsuchen wollte. Umso schöner, wenn sich noch wer zum mitgucken findet. Der Film ist solide, atmet viel Luft vom Vorgänger, und wirkt letztlich doch schwächer. (7/10)

28.04.17 : Freitag wurde es Zeit für einen weiteren Workshop-Tag unter dem Banner “ganztägig lernen”. Leider war meine Tagesform irgendwie daneben. Mit so viel Müdigkeit hatte ich nicht gerechnet. Im Anschluss zog es mich wieder zum Radio für ein Stündchen Musiksendung. Auf dem Heimweg hielt ein Auto an und ich vernahm den Satz “Du bist in der falschen Stadt für so eine Jacke.” Ja, ich war an dem Tag mit einer Teamjacke unterwegs, dessen Herkunft nicht Rostock ist. Aber so ein Spruch ließ mich dann doch stundenlang nachdenken, wie ein Mensch dadurch zu solch einer Reaktion bewegt werden könnte. Egal, mein Plan war gefüllt. Zunächst Sport, dann Filmabend und schließlich noch eine Spätsendung mit Comic-Kontext.

29.04.17 : Dieses Wochenende hätte wohl kaum unschöner anfangen können. Denn ein Wochenendeinsatz auf Arbeit ließ mich sehr früh aufstehen. Und dann zog sich das noch so lange hin, dass selbst die 4 Stunden, die ich als Maximalzeit eingestuft hatte, überschritten wurden. Selten empfand ich eine derartige Frustration, zumal ich noch zum einem Workshop gehenn wollte. Dies tat ich dann eben verspätet. Danach verweilte ich noch etwas bei LOHRO. Pläne für den Abend wurden gemacht. Ein kurzer Einkauf ließ sich noch dazwischenschieben. Wir gingen zu Little Money, wo ich ebenfalls gefühlt ewig nicht mehr war. Einen leckeren Burger später zog es uns in den Geier, wo noch M. samt Besuch dazukam. Es sind gesellige Abende wie diese, an welche ich mich auch später gern erinnern werde. (Schlafmangel hin oder her.)

30.04.17 : Es macht die Tage, an denen ich mir Ausschlafen gestatten kann, sehr wertvoll. Auch wenn beispielsweise dieser Sonntag nicht der Produktivste war. Poetisierend könnte ich es vielleicht als “Luxus der Faulheit” bezeichnen. Zum Abend fand ich mich abermals im Kino ein, wo es den zweiten Guardians-Film dann als OV-Vorstellung gab. (Leider wieder mit 3D.) Beim zweiten Sehen empfand ich den Drama-Anteil übrigens weniger störend.

Es verbleibt weiterhin am Aufbereiten für diese Seite
F.

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AAA: Suicide Squad

August 18, 2016

Aus aktuellem Anlass: DC schlägt also wieder zurück. Neues Logo, neues Filmkonzept, erstes “Team” im noch jungen (Cinematic) “Expended Universe”. Und dann wird gleich ordentlich aufgefahren, was Comic-Referenzen angeht.

Die Handlung in Kurzform: Die (wahrlich skrupellose) “Regierungsberaterin” Amanda Waller setzt alle Mittel in Bewegung, um eine “Task Force X” zusammenzustellen und diese dann prompt bei einem Krisenfall in einer Großstadt einzusetzen. Dabei gibt es sowohl ein paar Schwierigkeiten und Enthüllungen.

“Suicide Squad” besticht zunächst einmal durch den Look. Der Film kommt stylisch und zeitgemäß daher und sieht aufwendig aus. Das sollte aber auch das Mindeste sein bei einem Film, dessen Budget über 170 Millionen liegt – und der sehr viel beworben wurde.

Im Großen und Ganzen stechen für mich 4 Charaktere hervor:

  • Will Smith als Deadshot, dem man spürbar die meisten Charaktermomente gegeben hat,
  • Margot Robbie als Harley Quinn, die schon im Vorfeld mit hohen Erwartungen konfrontiert wurde,
  • Jared Leto als Joker, einer der wohl anspruchsvollsten Comic-Figuren für einen Schauspieler
  • und Viola Davis als Amanda Waller, gewissermaßen einer “bösen” Schwester von Nick Fury.

Den genannten Schauspielern kann ich nichts vorwerfen. Sie lieferten. (Ebenso wie manch namhafte Gastauftritte.) Alle anderen Figuren wirken eher wie Randwerk, wobei es verständlicherweise schwierig ist, die Besetzung eines Ensemble-Films gleichmäßig zu berücksichtigen.

Mit zwei Comic-Verfilmungen kann man “Suicide Squad” durchaus vergleichen – “Guardians Of The Galaxy” aufgrund der neuen Gruppe Außenseiter, die sich zusammenraufen, sowie “Deadpool”, dessen Hauptfigur auch alles andere als ein Pfadfinder ist. Leider kommt die Squad schon allein wegen dem Spaßfaktor an keinen der beiden anderen Filme heran, wobei alle ihre Schwächen haben – nicht zuletzt wegen dem unnötigen 3D. Bei “Suicide Squad” sind die Makel halt zu auffällig, um sie zu vernachlässigen.

Da wäre die etwas lieblos zusammengestückelte Story, die ab der Hälfte irgendwie vorhersehbar wird und durch Zwischensequenzen manchmal an Schwung verliert. Dann das viele Randwerk, also Charaktere, die nur mal eben dabei waren, aber sonst eher wenig ausgearbeitet werden. Dann noch Randwerk in Form von Zwischensequenzen, die zwar hübsch aussahen, aber von der Hauptgeschichte ablenkten und wie aus anderen Filmen wirkten. Und nicht zuletzt ein “verschenkter” Joker – eine Figur, die so viel Interesse erzeugt, aber hier eigentlich keinen wichtigen Part hat, was eher enttäuschend für den Zuschauer endet.

Ach schade, Potential war vorhanden, aber in dieser Form (und in diesem Schnitt) reicht es gerade mal für ein “harmlos und okay”. (7/10, inklusive Batman-Bonus)

Es verbleibt mit Vorfreude auf „Doctor Strange“
F.

PS: Die Comics der Suicide Squad haben mich übrigens nie so recht interessiert – auch nicht mit dem neuerdings sehr hochkarätigem Kreativteam mit Jim Lee. Zum Vergleich: Nach der Sichtung von “Guardians Of The Galaxy” war ich an den Comics interessiert – auch denen von Rocket Racoon.

Logbuch : FOMO?

September 9, 2014

Auf auf in die Aufarbeitung…

28.08.14 : Endlich hatte die Wartezeit ein Ende. Vier Wochen nach US-Start, lief „Guardians Of The Galaxy“ in den hiesigen Kinos an. Um so schöner, diesen Anlass mit Freunden für einen Kinobesuch nutzen zu können. Zuvor konnte ich sogar noch Fast-Food-Gutscheine einlösen – kurz vorm Ablauf am Monatsende.
Ja, und der Film? Der ist sehr gut. Sehr unterhaltsam auf vielen Ebenen und irgendwie ein Marvel-Film, der sehr sehr einsteiger-freundlich ist. Schöne Effekte, viel Humor, eine seichte Geschichte um Freundschaft, inklusive Mixtape-Unterton – und dann noch SciFi. Für mich „win win“. (9/10)

29.08.14 : Mit nur einem halben Arbeitstag startete ich früh in den Freitag, weil ich schon am Nachmittag wieder eine Sendung Beatbetrieb fahren durfte. Im Unterschied zum Morgenprogramm kann ich in diesem Format viel über Musik reden – und ordentlich Vielfalt spielen – so unter anderem neue Lieder von Eminem oder Zoot Woman. Danach bot ich meine Hilfe der Planung der Abendgestaltung an. Grund waren wieder ein paar Abschiede. Und es wurde gegrillt und gescherzt. Der Abend wurde zur Nacht und mit ihr kam die Dunkelheit.

30.08.14 : In einer Hitliste der verrücktesten Arten, in 2014 ein Wochenende zu beginnen, sollte bei mir dieser Tag locker unter die Top 3 kommen. Selten war ich so froh, keine Termine zu haben. Und so nutzte ich die Zeit für Ruhe und Stärkung, damit ich Z. an ihrem vorerst letzten Abend in Rostock begleiten konnte. Wir starteten am Dobi, gingen zum Hafen, auf den Kanonsberg, wollten dann eigentlich in den Stadtpalast und endeten stattdessen im Zwischenbau. Motto des Abends: Deep House. Nicht mein liebstes Genre, aber ich kann damit leben. Wir trafen auf eine Gruppe um T., den ich lange nicht mehr gesehen hatte – und welcher doch tatsächlich mit zwei Namensvettern dabei hatte.
Ich glaube, es dürfte nicht verwundern, wenn ich nun vermerke, dass bei der Rückkehr (und Verabschiedung) bereits wieder Tageslicht herrschte. Und das bringt mich auch gleich zum…

31.08.14 : Sonntag. Und wieder ein Tag mit wenig verbindlichen Zusagen. (Ein Ausschlafen jenseits der Mittagszeit war schon eine Weile nicht mehr möglich, weil ich da einen Radio-Termin hatte.) Erst am Nachmittag versammelte sich wieder die Technikgruppe, um finale Dinge in Vorbereitung der Einarbeitungstage für neue Mitmachende bei LOHRO zu besprechen. (Und selbst, wenn das alles inhaltlich optimierungswürdig erscheinen sollte, bleibt immer noch der Fakt, dass wir via Wiki-Seite web-basierte Folien plotten können. Eine wunderbare Verzahnung von Technik.)

01.09.14 : Neuer Monat, neue Gesichter. Selten war eine Montagsrunde bei LOHRO so gut besucht. Eine Vorstellungsrunde später setzte allerdings der Alltag wieder ein. Wobei ich doch tatsächlich wieder den Versuch startete, diesen Monat noch anderweitig aufzubereiten. (Insider wissen mehr.)

02.09.14 : Da war es nun also – das Ereignis, an dem wir aus der Technikgruppe auf junge Menschen losgelassen wurden, um diese in einem (ersten) Workshop mit wesentlichen Dingen im neuen LOHRO-Betrieb bekannt zu machen. Dass ich nicht die ganze Veranstaltung über anwesend sein konnte, fand ich zwar suboptimal, aber letztendlich auch okay, weil mir so manch fehlende Vorbereitung unschön auffiel.
Im Tagesverlauf erreichten mich Nachrichten, dass ein weiterer Kinoabend zu „GotG“ mit A. und U. durchaus stattfinden sollte. Nur war der Kontext der Kartenreservierung für mich etwas zeitkritisch, da ich davor noch sportliche Aktivitäten auf dem Plan hatte. Mit anderen Worten: ein wenig hetzen musste ich schon. Dafür war auch das zweite Seh-Erlebnis sher unterhaltend.

03.09.14 : Am Mittwoch überschlugen sich die Termine ein wenig. Nach dem Alltag sollte es um Vereins-Software gehen, während nebenbei schon die Musikredaktion ihr Treffen abhielt. Und dann war da noch die außerplanmäßige Abendgestaltung von der Arbeit aus. Somit schaute ich öfter auf die Uhr und war dann auch wieder schneller unterwegs, als ich dachte. Im Freigarten wurden wir dann von T.’s Burger-Künsten erheitert. Und sogar „Doctor Who“ wurde thematisiert.
Leider wurde ersichtlich, dass ich meinen Besuch im Hackspace nicht mehr schaffen würde, was gerade im Kontext der Vorbereitung für eine Sondersendung etwas ungünstig war.

04.09.14 : Aufgeschoben ist allerdings nicht aufgehoben. Und so war ich am Donnerstag den ganzen Abend in den LOHRO-Räumlichkeiten. Zunächst für ein Aircheck-Treffen mit K., welches länger dauerte als erwartet. Und anschließend für den ersten großen runden Tisch zur Vorbereitung der Sondersendung. Stichwort Etherpads galore!
Ein frühes Schlafengehen blieb damit jedoch aus. Und auch ein Treffen mit Freunden im Pleitegeier vergass ich bei all dem Trubel. Ach, und ich wollte eigentlich noch zum Couchsurfing-Treffen im Peter-Weiss-Haus, was angesichts der Beschäftigungslage jedoch schon gar nicht drin war.

05.09.14 : Und mit wenig Zeit zum Schlafen nervt ein Weckerklingeln vor 5 Uhr gleich vielfach mehr. Ja, es war wieder Zeit für eine „Frühschicht“, die ich im Kontext des Airchecks anders angehen wollte. Musikalisch durfte ich da den Geburtstag von Freddie Mercury nicht auslassen, wo dieser doch schon in meinem Kalender vermerkt ist. (Feiertage mal anders sozusagen.) J. bat mich um die Einschätzung geläufiger Slang-Begrifflichkeiten der heutigen Jugend. Unter anderem FOMO, worunter ich mir nichts vorstellen konnte. Eigentlich schade – dabei sehe ich mich doch als ein Opfer der „Fear Of Missing Out“. Ergo kommt die Abkürzung nun in meinen Aktiv-Wortschatz.
Am Nachmittag wurde ich wieder etwas müde, ließ es mir jedoch nicht nehmen, G. zu einen abendlichen Besuch im Freigarten zuzusagen. (FOMO halt.) Wir redeten über Hausarbeit, Schulzeit und… Comics, was mich auch gleich veranlasste noch am späten Abend selbige zu lesen. (Thor & Loki)

06.09.14 : Ausgeschlafen und einigermaßen munter fing ich mein Wochenende entspannt mit einem Einkauf an. Die Bäckerbrötchen hätten kaum frischer sein können. Zur Erheiterung gönnte ich mir Folgen der „Late Late Show“, deren Spätsommerpause endlich vorbei ist. Am Nachmittag ging ich… wieder zum Radio, um mit der Vorbereitung zur Sondersendung weiter zu machen.  Gegen 18 Uhr wollte ich das Wetter dann noch nutzen und ging an den Stadthafen Richtung „Ponyhof“-Veranstaltungsort. Im Anschluss daran besorgte ich mir Abendessen, ging ein weiteres Mal einer neuen Trainingseinheit nach und war dann eigentlich auf gutem Wege ins Schlummerland. Dies sollte sich dann aber verzögern, weil B. gerade in der Stadt war und sich mit B. im Pleitegeier aufhielt. (FOMO.) Lange nicht gesehen, hatten wir uns Einiges zu erzählen. Dann traf ich zufällig auf S., D. und T. – und dann noch auf J. (plus Mitbewohnerin). Und später sogar noch auf V.. Ein Besuch im Studentenkeller war in Erwägung, was ich dann allerdings nicht mehr haben musste. (Doch keine FOMO?)

07.09.14 : An dieser Stelle kann ich mich zu meiner Entscheidung beglückwünschen, da ich den Sonntag nicht unbedingt zu spät hätte beginnen wollen. Grund: das Technik-Treffen, welches ausschließlich der Vorbereitung der Sondersendung gewidmet werden sollte. Und das wurde es auch. Und dies leider sehr lange. Als ich nach Mitternacht auf dem Heimweg war, erfasste mir eine gewisse Gleichgültigkeit – in Kombination mit der Frage „warum eigentlich?“.

08.09.14 : Tag der Sondersendung. Eine Stunde vor der Montagsrunde war ich weiter mit Vorbereitungen beschäftigt. Auf Arbeit ergab sich spontan eine Grillrunde. Am Nachmittag wurde ich zu einem „Abgrillen am Stadthafen“ eingeladen, welches ich natürlich absagen musste. Gegen 17 Uhr war an mindestens 3 Arbeitsplätzen ordentlich Gewusel. Wie ich dabei noch die Gelassenheit fand, im Vorfeld als Studiogast im Homerun (mit I.) aufzutauchen, ist mir irgendwie ein Rätsel. Die Sondersendung fuhr dann auch – mit zum Teil Last-Minute-Einpflegen von Inhalten und Musik. Und hätten wir die Möglichkeit des Überziehens gehabt (nur 6 Minuten), wäre es sogar ein schönerer Erfolg geworden.
Na ja, danach ließ dann jedenfalls die Anspannung nach. Ich ging erstmals zum Opennet-Treffen, bloggte dort nebenbei für mein Musik-Journal und ging dann vorzeitig nach Hause.

09.09.14 : Heute bin ich zeitig aufgestanden, weil ich noch einen Amtsgang vor Arbeitsbeginn abhaken wollte. Dies gelang mir, ebenso wie die Vorbereitung für einen Vortrag zu Twitter, welchen ich am Nachmittag (gewissermaßen im Vorbeiflug) hielt. Abends dann wieder Sport, lecker Abendessen nebst Infotainment („Last Week with John Oliver“), leichte Ablenkung durch das Apple-Event und das Vorhaben, hier die Aufbereitung abzuschließem.

Es verbleibt Dinge (und manchmal auch sich selbst) erledigend
F.

Logbuch : Burgermania

August 4, 2013

Wenn ich auf diese Woche zurückblicke, was mir dank Kalendereinträgen leicht fällt, bin ich ziemlich zufrieden mit dem Verlauf. Denn trotz weniger unschöner Rückschläge überraschte ich mich selbst mit kleinen Erfolgen. Und sei es nur bezogen auf die Schlafbilanz.

Den verregneten Montag verbrachte ich überwiegend in der Heimat, wo ich noch mit sehr leckerem griechischen Reisnudelsalat versorgt wurde. Wieder in Rostock angekommen, arbeitete ich zum Tagesende drei Punkte von der ToDo-Liste ab: Training, Codecademy-Session und Journal-Eintrag.

Am Dienstag traf sich unsere Mittagsrunde erstmals im neuen Café Einstein in der Südstadt. Jedoch überzeugte mich das Angebot nicht sonderlich. Für den Abend war wieder ein Outdoor-Couchsurfing-Event geplant, zu dem auch neue Gesichter kamen. So saßen wir am Stadthafen, genossen das Wetter und verabredeten das nächste Event für Donnerstag.

Das Redaktionstreffen am Mittwoch wurde aufgrund „Abschiedsstimmung“ zu einer Grillrunde, was auch allen recht war. Dementsprechend hatte ich kein Problem damit, dass ich mir die Vorbereitung eigentlich hätte sparen können. Außerdem wurde mir ein Workshop bei LOHRO empfohlen, wodurch sich meine Tagesplanung für Donnerstag etwas änderte.

burgerxxlIch habe es dann auch tatsächlich noch vor Workshop-Beginn zum Training geschafft, weil ich das ungern danach machen wollte. Die Einarbeitung an das Tool WaveLab fiel mir auch relativ leicht, da mich das Interface an Audacity erinnert. Am Nachmittag habe ich Ruhe getankt und war dann für die Herausforderung des Abends bestens in Stimmung. A. (ein CS-Gast aus England) und ich hatten nämlich gewettet, dass er einen XL-Burger bei Meatropolis nicht schaffen würde. So fanden wir uns mit A. und Y. dort ein und hatten alle Burger zum Abendessen – die meisten in der Größe XL und mit Beilage. Und wessen Teller war zuerst leer? 😀 Ich glaube, es wird keinen wundern, wenn ich resümiere, dass wir alle sehr satt wurden und es auch für den Rest des Abends blieben – selbst als wir noch kurz in den „Pirat“ einkehrten.

Am Freitag schlief ich ausgiebig aus und hatte dann einen Termin, der mich hoffentlich weiterbringen wird. Anschließend versorgte ich einen Rechner mit XCode und war überrascht, dass diese Software mal eben 1,6 GB groß ist. Am Abend war ich in Lese-Laune und las unter anderem „Guardians Of The Galaxy“, bei denen nun die ehemalige Spawn-Nebenfigur Angela mitmischt, und die ersten Ausgaben von „The Wake“, einer hochgelobten Maxiserie um eine „Gefahr aus der Tiefe“ vom aktuellen Batman-Stammschreiber Scott Snyder. Beides ist lesbar, haut mich aber vor Begeisterung nicht um.
Zu sehr später Stunde meldete sich dann noch überraschend M., der ins ST gehen wollte. Nach etwas Bedenkzeit sagte ich zu. So entkam ich auch dem aufgeheizten Zimmer.

Ungewöhnlich spät startete ich auch ins Wochenende. Meine präferierte Bäcker-Filiale hatte da schon wieder zu. Einen Einkauf später ließ ich mich von Late-Night-Shows unterhalten, setzte ein paar weitere Züge in Schachpartien und las ein wenig. Für den Abend hatte G. eingeladen, ein paar Reste ihrer letzten Feier zu beseitigen. Ich nahm Spielkarten mit.

Heute war mir nach Kino und so sah ich „Monster University“ (in 2D). Der Film tut nicht weh, war aber auch nicht wirklich nötig. (7/10) Auch der hochgelobte Vorfilm konnte bei mir lediglich in der technischen Umsetzung punkten und nicht bezüglich der Geschichte. Was ich ebenfalls nicht empfehlen kann, ist die neue „Uncanny X-Men“-Serie von Brian Michael Bendis, einem Autor, den ich allgemein sehr fähig finde. Da hatte ich mich auf den aktuellen Stand herangelesen. Zum Abendessen gönnte ich mir eine Dosis Unterschichten-TV, wobei mich manche Nachrichtenmeldungen verärgerten, weil ich die Themen nicht für berichtenswert erachtete.
Und zu guter Letzt erwischte mich der Hype um den neuen Hauptdarsteller bei „Doctor Who“, der heute verkündet wurde – und zeitgleich einen Sturm an Twitter-Meldungen in meinem Feed auslöste. Vielleicht schaue mir da auch wieder ein paar Folgen an. Mal sehen.

Es verbleibt entspannt
F.