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Logbuch : was ist eigentlich Deutsch-Pop?

April 11, 2016

Logbuch

01.04.16 : Nach einem überragenden Konzert und den fröhlichen Zusammenkünften mit Freunden und Musikern fiel mein erster Apriltag eher wie ein schlechter Scherz aus. Ich fühlte mich eher unwohl, wurde durch meinen Zeitplan enorm herausgefordert, hatte angeschlagen noch eine Sendung auf dem Plan und verlor am Abend auch noch einen treuen Begleiter. Meine Umhängetasche (in Arsenic Blue) ist kaputt gegangen. 5 Jahre fast täglich im Einsatz. Der Verlust schmerzt eigentlich immer noch. Dabei würde ein kleines Kunststoff-Ersatzteil des Herstellers alles wieder ins Lot rücken. Wenn ich doch nur die Zeit finden würde, dies in die Wege zu leiten. Eine Internet-Recherche brachte da nicht viel. Wie dem auch sei. Wesentlich mehr brachte eine große Kinorunde im LiWu zur Schatzkisten-Aufführung eines der besten Abenteuerfilme aller Zeiten. “Indiana Jones and the Last Crusade” sollte jeder mal gesehen haben. Dass wir die Möglichkeit hatten, dies sogar im O-Ton zu schauen, macht das Erlebnis noch schöner.

02.04.16 : Der Trubel der vergangenen zwei Abende forderte seinen Tribut: Schlaf. Null Reue habe dafür, einen doch sehr frühlingshaften Tag im Bett verbracht zu haben. Am Abend rappelte ich mich wegen des “Taschen-Unglücks” auf, stöberte in der Innenstadt in zwei Geschäften und erwarb einen Ersatz. Abends gönnte ich mir Essen und räumte ein wenig auf.

RedWhopper03.04.16 : Zum Tagesbeginn betätigte ich mich sportlich. Ich ging zu LOHRO, schaute nach neuer Korrespondenz und plauderte mit A. über künftige Ereignisse. Am Nachmittag wollte ich eigentlich ins Café Marat zum Comic-Treff. Da es allerdings geschlossen war, fand der rege Austausch draußen (im noch nicht eröffneten Freigarten) statt. Ein freundlicher Mensch aus dem Verlagswesen berichtete über seine Suche nach neuen Talenten und ich erfuhr von einer Manga-Convention. M. stieß überraschend dazu und begleitete mich am Abend in die Innenstadt, wo ich zunächst den “Angriest” Whopper probierte und dann die O-Ton-Vorstellung von “Batman v Superman: Dawn of Justice” wahrnahm. Leider hatte das Soundsystem des Kinosaals erhebliche Aussetzer, was mich darauf aufmerksam machte, wie wenig doch eigentlich die Titelhelden miteinander kommunizieren. (Und das bei so einer epischen Filmlänge.) Auf dem Weg nach Hause holte ich noch meinen Rechner und Comics in der Frieda 23 ab, die ich dort dankenswerterweise zwischenparken konnte.

04.04.16 : Neue Woche, neues Glück. Es ging mit einem langen Arbeitstag an, gefolgt von einem kurzem Besuch bei LOHRO und schließlich einem schönen Pub-Quiz-Abend im Marat. Nach vielen Absagen stand die Teilnahme nicht so ganz fest. Statt 4 Personen waren wir zwar nur zu dritt, konnten uns bei der Endpunktzahl dennoch gut im Mittelfeld einfinden. Danach redeten A. und ich mit C. über das Fan-Sein, was teilweise doch relativ anstrengend war.

05.04.16 : Mein Dienstag in Kurzform: Sport, Arbeit, Anstehen, Sondervorstellung im Kino, Sendungsvorbereitung in den Redaktionsräumen. Als Film gab es “Das Kaninchen bin ich” aus dem Jahre 1965. Was für ein Erlebnis. Einst jahrzehntelang verboten wurde dieses Werk mit einem überragenden Andrang vom lokalen Publikum begrüßt. Und ich kann nun verstehen, warum mir der Film sehr empfohlen wurde. Das Drama stammt aus einer Zeit, in der Kino noch nicht so angepasst war. Die damals genutzte künstlerische Freiheit sucht dieser Tage seinesgleichen.

06.04.16 : Dass der Mittwoch anstrengend werden würde, war mir von Anfang an klar. Nach der Arbeit erwarteten mich zwei Redaktionstreffen, die Teilnahme an einer Grillrunde im Hackspace und wichtige Vorbereitungen für die Kinosendung. Letztere erfolgten quasi hinter den Kulissen des Metropol-Kinos, wo gerade “Anomalisa” lief. Sowohl Projektor als auch Film trugen ordentlich zur Geräuschkulisse bei, bei der ich mehrere Audio-Inhalte geschnitten habe. Eine bislang einzigartige Erfahrung.

07.04.16 : Der Tag der Kinosendung… verlief eigentlich sehr nach Plan. Der vielen Vorbereitung und Zuarbeit sei dank. H. und ich kamen gut zurecht. Gleich nach der Sendung hetzte ich ins Peter-Weiss-Haus für einen Vortrag über Deutsch-Pop. Von diesem versprach ich mir wohl zu viel, da ich am Ende doch sehr enttäuscht war. Glücklicherweise ging es nicht nur mir so und ich konnte mit E. und R. im Marat dazu viel auswerten. Nebenbei verfolgte ich die Ereignisse um ein Fußballspiel und die Echoverleihung 2016.

08.04.16 : Am Freitag verwarf ich die Planung etwas. Nach der Arbeit ging ich abermals zum Lokalradio, um wieder eine Sendung zu fahren. Dabei verhalf ich scheinbar M. zu einem lustigen Schlagabtausch auf Facebook. Am Abend beschäftigten mich Sport und Sortiertätigkeiten. Auf das Konzert im Stadtpalast verzichtete ich. Wie schon fast zur Belohnung genehmigte ich mir eine frühe Schlafenszeit.

09.04.16 : So war das frühe Aufstehen einigermaßen erträglich. Ich fuhr in die Heimat. Dort freute ich mich auf Ruhe, ein wenig Bummelei und das Austoben in der Küche. Lange nicht mehr Risotto gekocht. Am Abend half ich H. beim Rechner-Einrichten und sah danach den Film “Er ist wieder da”. Im Nachhinein bin ich froh, dazu nicht ins Kino gegangen zu sein. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich von dem Ende halten soll.

10.04.16 : Apropos Ende. Das Filmende hatte ich mir am Sonntag nach dem Frühstück noch mal angeschaut, da ich es nicht so ganz verstehe. Ansonsten war ich wieder fleißig am Entrümpeln meines USB-Sticks. Selbst 64 GB sind wohl zu wenig für mich. Ich aß erstmals Pfefferheringe (nach traditioneller Art) und war doch sehr überrascht. Am Nachmittag fuhr ich wieder in die Stadt, um noch einigermaßen rechtzeitig beim Aufbau des Filmabends im Hackspace helfen zu können. G. brachte Kuchen mit. Wir schauten unterschiedliche Werke des “Queeren Films”, die doch überwiegend beeindrucken konnten. Als alles wieder aufgeräumt war, schaute ich mir noch die jüngste Folge SNL an und nutzte die Gelegenheit, laute Musik zu hören.

Es verbleibt noch mit ausreichend Freifläche in der aktuellen Wochenplanung
F.

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Logbuch : mehr Tacheles

Mai 19, 2014

Gestern kam mir die zwielichtige Erkenntnis, dass ich wohl ohne Arbeit und den freiwilligen „Dienst“ beim Lokalradio gleich zwei größere Vakuum-Mengen in meinem derzeitigen Leben hätte. Und das erscheint mir zwielichtig, weil ich mir über die Bedeutung noch nicht ganz klar bin. Es gibt Momente, an denen ich nicht mal genau weiß, ob mir der Weg zum Leben als Drohne (siehe „Arbeitsbiene“) angenehm erscheint.
Das große Bild namens Weltgeschehen nehme ich zwar hin und wieder wahr, finde allerdings auch daran Gefallen, wegsehen zu können – also wieder in meine „kleine“ Perspektive zu wechseln. Perspektive. Der Begriff allein könnte mich zynisch werden lassen.

Aber mal kurz zum Rückblick:

13.05.14 : Normalerweise würde ich mir an so einem Tag gegen halb 7 ein lecker Abendessen gönnen. An dem Dienstag wollte ich dann doch nicht dem Zusammentreffen von Vorstand und Technik-Gruppe fernbleiben. Ergebnis: zwei Stunden Bla, von denen die erste mein Gehetze nicht wert gewesen wäre. Und am Ende war ich dann so schlau wie vorher bzw. doch wieder bewusst, wie komplex und chaotisch so ein Verein sein kann. (Alles eine Frage der Strategie und Formulierung bzw. Wo kommen wir denn hin, wenn wir nun schon in Mails auf unseren Ton achten müssen?)
Egal, verschob sich mein gemütlicher Abend eben um 3 Stunden. Dafür hatte ich neue Musik. 🙂

harbor_hro_2014-0514.05.14 : Von der neuen Musik konnte ich sogar etwas vorstellen in der Musikredaktion… nur kamen die neuen Coldplay-Songs nicht gut an. Teilweise allein wegen der Band. Was für eine Argumentation. Ich hoffe, dass ich nicht so bald an den Punkt gelange, in so einem Kontext Musik pauschal abzulehnen. Im Anschluss an das Treffen sahen wir uns in kleinerer Runde noch den Sonnenuntergang am Stadthafen an. Nur leider war es kalt.
Auf dem Heimweg machte ich noch kurz Halt im Hackspace, wo ich mir Infos wegen eines bevorstehenden Workshops holte.

15.05.14 : Und zu diesem Workshop ging ich dann auch am nächsten Morgen, fühlte mich auch an und für sich gut dabei. Nur war ich danach schon fast wieder in Zeitnot. Für den Abend nahm ich mir (seit längerer Zeit) wieder einen Kinobesuch vor. Und welch ein Zufall war es, dass ich eine Sitzreihe hinter mir G. und C. traf. Zum aktuellen „Godzilla“-Film wollte ich danach auch wieder etwas schreiben. Einen schönen Zerriss nämlich. Aber wie das so ist, gab es wichtigere Dinge. Und so ein Film muss ich auch nicht mit einem extra Artikel ehren. (5/10)

16.05.14 : Am Freitag machte ich gewissermaßen eine Mittagspause beim Radio, wo ich M. bei ihrer ersten Live-Sendung half. Natürlich kamen mir dabei meine ersten Moderations-Einsätze in den Kopf, was auch gar nicht so lange her ist. Und da freut es mich zugleich, dass ich in dieser Hinsicht ein wenig Gelassenheit entwickeln konnte.
Am späten Nachmittag bummelte ich mit G. in die Stadt, wo ich noch eine Erledigung auf meiner Liste hatte. Danach gingen wir einkaufen und trafen damit Vorbereitungen für einen ausgiebigen Schlemmer-Abend (inklusive Trash-TV).

17.05.14 : Wirklich wach wollte ich am Samstag nicht werden. Irgendwas zu einem sponaten Konzert am Mittag fiel dann scheinbar auch aus. Und erst zum Nachmittag war ich dann einigermaßen munter. Da erreichte mich dann auch die Nachricht, am Hafen zu grillen. Das Anzünden des Grills verlief dank des Windes nicht ganz störungsfrei, aber alles in allem wurde wieder allseits viel geschlemmt.

18.05.14 : Den letzten Sonntag kann ich sehr gut in einem Wort zusammenfassen: LOHRO. Von morgens, bis abends, bis in die Nacht. Sende-Vorbereitung, Sendung, Sende-Nachbereitung, Kreativpause mit der letzten SNL-Folge (der aktuellen Staffel) und den Rest des Tages mit Technik beschäftigt. (Und das meine ich völlig wertungsfrei – wie eine Bestandsaufnahme. Es ist ja meine Entscheidung.) Welch Zufall, dass sich dank FiSH noch eine Grillrunde in der Nähe befand, was für die Gesamtsituation aufmunternd wirkte. Etwas frustriert wurde ich dann erst, als der Abend immer länger wurde und ich mich mit der Tatsache anfreunden musste, dass die Zeit bis zum Wochenstart immer weniger wurde.

19.05.14 : Und so brauchte ich heute zum Aufstehen die Hilfe eines Weckers. Ja, das kommt nicht mehr oft vor. Der Tag verlief in etwa wie zu erwarten. Überstunden inklusive. Vorhin sah ich die 2014 Billboard Music Awards, was mir wieder bewusst machte, dass sich meine Einstellung zu solchen Event-Shows verändert hat. Früher hätte ich dieses Spektakel einfach genossen. Heute fasziniert mich dabei eher der Widerspruch zwischen Kommerz und Kunst. Das Ergebnis heute: von allen 18 Darbietungen fand ich nur 2 beachtenswert. Da halfen auch all die aufwendigen Settings und technischen Effekte nichts. Ach, und die Gewinner interessieren mich eh schon immer weniger. Allein die Zusammenstellung der Kategorien lässt bei dieser Veranstaltung eine ernsthafte Auseinandersetzung nicht mehr zu.

Es verbleibt mit neuen verträumten Coldplay-Klängen
F.

Logbuch : serielle Freizeitkiller

September 30, 2013

Als wären die Tage nicht so schon kurz genug, legt die Unterhaltungsindustrie nun wieder mit Neuware nach – Serien, Staffeln, Specials, etc. Und das macht sich bei mir dadurch bemerkbar, dass ich wieder Buch führe, wann was vielleicht zeitnah abzuarbeiten ist. Wobei es natürlich ums Vergnügen geht und nicht um irgendwelche Pflichten.

Die vergangene Woche hielt mich zudem noch mit zwei Monatsprojekten beschäftigt, welche mit dem heutigen Tag zu einem Abschluss kommen sollen. Ich bin guter Dinge. Und auch die Erkältungsanzeichen werden eifrig bekämpft.

Da war es am Dienstag fast leichtsinnig, den Tag bei einer Grillrunde am Stadthafen ausklingen zu lassen. Aber das Wetter hat mitgemacht und die Atmosphäre war schön und nicht zu kalt. Die Quittung erreichte mich dann zu Hause, als ich ungeahnt früh eingeschlafen bin.

Aufgrund des vorverlegten Redaktionstreffens, welches noch vor 7 vorbei war, machte ich den Mittwoch zu meinem Kinoabend, welcher mich seit langer Zeit wieder ins LiWu führte. Dort wurden prämierte Kurzfilme gezeigt, die im Rahmen des FiSH-Festivals liefen. Die Inhalte waren sehr unterschiedlich und überwiegend unterhaltsam, was vor allem an den unkonventionellen Geschichten liegt.

Am Donnerstag wurde das wöchentliche Couchsurfing-Treffen wortwörtlich zum Stammtisch, denn die Beteiligung fiel sehr mau aus. Dafür kostete ich Einiges, was im “Warmbad” auf der Karte steht.

Als ich am Freitag nach der Arbeit in die Stadt ging, kam mir das Kontrastprogramm von Tagesinhalt und Menschenmenge unangenehm extrem vor. Mit anderen Worten: ich fühlte mich ein wenig überrollt von all den Eindrücken, zumal ich leider eine Stoßzeit erwischte. Die Innenstadt war voll und ich fand das nicht toll. Ebenfalls unschön war die Art und Weise, wie wenig Hilfe ich im Vodafone-Laden bekam. Da hieß es in Bezug auf meine scheinbar inaktive SIM-Karte nur “rufen Sie die Hotline an”. Schönen Dank auch.
Aufmunterung erwarb ich in Form von Brötchen, was in einem leckeren Abendessen endete. Danach schaute ich mit G. ein paar neue Serien-Folgen, wozu wir uns noch Eis gönnten.

Berlin_sep13Das Wochenende sollte mich ein weiteres Mal nach Berlin führen, wo C. seinen Abschied “feierte”. Die Hinfahrt verzögerte sich schon am Startbahnhof um gut 30 Minuten, von denen dann aber überraschend welche aufgeholt werden konnten. Das Gewusel am Berliner Hauptbahnhof war erwartungsgemäß groß, aber dass man sogar bei der S-Bahn am Fahrkartenautomat warten musste, hatte ich lange nicht. Die Tageskarte hätte ich mir auch eigentlich sparen können, denn das Umsteigen in die U6 wurde zum Stadtbummel. Einen Sonder-Pendelzug später war ich endlich angekommen und irgendwie gestresst. Wie gut, dass wir nachmittags noch ein wenig durch den Park spazierten, wo ich erstmals die neue HDR-Option der Telefonkamera ausprobierte – bis zum Potsdamer Platz, wo der Rollschuh-Marathon in vollem Gange war. Das machte Hunger. Und so waren wir über das ausgiebige Buffet sehr dankbar. Nebst Fachsimpelei und Gesprächen beinhaltete der Abend noch Brettspiele wie “Was is’n das?” und “Verflixxt”.

Als ich am Sonntag nach einem leckeren Frühstück in Richtung Hauptbahnhof aufbrach und aufgrund der Samstagserfahrung lieber zu Fuß gehen wollte, konnte ich noch nicht ahnen, wie sehr der Marathon Berlins Innenstadt auf den Kopf stellte. Die erste Kehrtwende musste ich nehmen, um via unterirdischem Bahnhof die abgesperte Straße überqueren zu können, die zweite kurz vorm Brandenburger Tor, weil da nun wirklich gar nichts mehr ging bzw. lief außer den Läufern und Stewards. Wollte ich mich zunächst gefrustet auf den ÖPNV einlassen, stellte ich am Bahnhof Potsdamer Platz fest, dass mein Zug auch dort anhält, was die Wegsuche zum Hauptbahnhof überflüssig werden ließ. Na ja, immerhin war ich an der frischen Luft und das Wetter war sonnig. Dennoch entschädigte ich mich nach der Geschleppe (ich hatte außer Schlafsack noch Leihgaben in Form von Fachbücher dabei) mit einem Besuch bei Dunkin’ Donuts.donuts_sep13
Die Zug war pünktlich und nicht mal voll. Das schöne Wetter begrüßte mich auch in Rostock und so bummelte ich mit G. noch nachmittags durch die Innenstadt, wo ich einen McDoof-Gutschein kurz vorm Verfall einlöste. Abends war ich dann nur noch müde.

OK, hier ein kurzer Abriss zu all den Serienstarts, die ich mitverfolgen konnte:

  • die finale Staffel von “How I Met Your Mother” startete solide, aber nicht überragend
  • “Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.” konnte mich nach der Pilotfolge noch nicht überzeugen
  • “The Big Bang Theory” erfüllt die Erwartungen und unterhält noch
  • “Modern Family” beweist bereits nach den ersten zwei Folgen der neuen Staffel erneut, warum das eine der besten Comedy-Serien ist
  • die erste neue “South Park”-Folge seit einer langen Pause war zwar wieder mit aktuellem Kontext versehen, zündete humoristisch aber nicht wirklich
  • das “The IT-Crowd”-Special war ein gelungener Abschiedsgruß für Fans der Serie
  • “Saturday Night Live” hat sich besetzungstechnisch wieder verändert und liefert erwartungsgerecht Lacher
  • “Family Guy” sowie “American Dad” wirken auf mich immer noch frisch (also nicht ausgelutscht)
  • “Glee” bleibt mit schwachem Staffelstart auf dem Abwärtstrend, der mich den Sinn der Serie hinterfragen lässt

Und eine besondere Erwähnung ist mir “Breaking Bad” wert, eine durch und durch sehr gute Serie, die meine Begeisterung im Sturm erobern konnte und die nun einen Abschluss fand. Mir wird Drama auf diesem Niveau fehlen.

Es verbleibt am Tee-Trinken
F.

Logbuch : Planänderungen

September 1, 2013

Diese Woche verlief mehrfach anders als gedacht, was einige Vorhaben beeinflusste. Und nicht zuletzt sorgte das Wetter dafür, dass alles überwiegend Spaß gemacht hat.

Die Höhepunkte am Montag waren die MTV Awards und der Abschluss der „Ex Machina“-Reihe. Bei Ersterem war ich von Bruno Mars beeindruckt, bei Zweiterem ärgerte ich mich über das Ende, weil es aus meiner Sicht zu zynisch war im Vergleich zum Gesamtwerk.

Der Dienstag ähnelte sehr dem der vergangenen Woche.

Am Mittwoch war ich etwas ausgelastet, was unter anderem an der Vielzahl an Terminen lag und daran, dass einer doppelt so lange dauerte wie angenommen bzw. der Folgetermin vorverlegt wurde. In der Musikredaktion verlief die Bemusterung ungewohnt schnell. Und ich konnte einen geselligen Zwischenstopp im Irish Pub einbauen, bevor ich zu F.’s Abschiedssause ging.

Für Donnerstag sollte es ein Kinobesuch zu „R.I.P.D.“ sein. Der Film liefert ziemlich genau das ab, was man im Trailer schon erahnen konnte – und ist aus meiner Sicht ein guter „Men in Black“-Remix (also nicht bloß ein Abklatsch). (7/10)

Am Freitag wollte ich ursprünglich einen Wochenendausflug in die Ferne antreten, was aber abgesagt wurde. Stattdessen erfuhr ich beim Musikredaktionstreffen von einer Grillrunde anlässlich des Abschieds einiger LOHRO-Helfer. (Ganz ehrlich. Ich kann/will die Abschiede in diesem Jahr/Sommer schon nicht mehr zählen.) Dementsprechend richtete ich mich darauf ein. Der Abend war lustig – inklusive mehrerer Ortswechsel. Dass ich es so nicht mehr zum Seifenblasenmanifest in die Südstadt geschafft habe, macht mich auch gar nicht traurig.

Das Wochenende verbrachte ich wieder in der Heimat, wo zur Zeit das Duckstein-Festival gastiert. Aber was musste ich feststellen? Der Stand mit den Belgischen Waffeln ist nicht da! Und das bei Vergrößerung der Fläche. Oh, diese Enttäuschung hat mich den ganzen Abend begleitet.

Heute habe ich gelesen und kam abends natürlich nicht am Polit-Zirkus vorbei, der sich TV-Duell nennt. Ich fand es nicht so langweilig wie befürchtet, bin allerdings auch nicht so ganz zufrieden mit dem Ergebnis bzw. was darüber diskutiert wird. Und Stefan Raab wirkte eher störend in dieser Runde. Egal.

Lese-Ecke: Gestern erfuhr ich via Newsarama von einem wichtigen Ereignis in der aktuellen „Captain America“-Reihe und entschied mich spontan, da einzusteigen. Leider war die Geschichte so arg untypisch für mein Verständnis von guten Cap-Stories. Er wird in eine andere Dimension verschleppt und fungiert dort mehrere Jahre als Ziehvater für ein Baby. Ich könnte keine Comic-Figur benennen, bei der mich so eine Art von Plot interessieren würde. Entspechend wenig schockiert war ich über das Ereignis, welches für die Serie einen Wendepunkt darstellt – allerdings eher im Kontext mit der Vorgänger-Serie.

Empfehlen kann ich stattdessen „The Private Eye“ – eine weitere Serie von Brian K. Vaughan. Der Autor macht einfach zu viel richtig. In gerade mal drei Ausgaben (von wahrscheinlich 10) dieser Maxiserie finden sich so viele positive Aspekte, dass mir als Comic-Leser das Herz aufgeht. Von der Grundstimmung her erinnert die Serie etwas an „Blade Runner“. Und auch die digitale Verbreitung in verschiedenen Formaten (auch PDF) sowie Sprachen über ein eigenes Portal finde ich genial, da es kostenloses Testlesen ermöglicht.

Es verbleibt demnächst als Praktikant
F.