Posts Tagged ‘Green Day’

Boulevard of broken dreams

Mai 26, 2009

Green Day an einem Tag, der die (grüne) Natur wohl bei einigen wieder in Erinnerung rief. Denn es gab ein Unwetter mit Blitz, Donner und Regen (von der drückenden Hitze zu schweigen). Und wo ich schon beim Tag bin: ein paar Termine hier und da mit neuen Erkenntnissen und ein entspannter Abend waren im Programm.

Apropos Programm: Das lokale Kino hatte heute in dessen Spielplan einen sehr gelungenen Spannungsfilm (oder Thriller) zum Thema Macht und Tugend. Na gut, mit diesen Begriffen wurde zwar nicht geworben, aber in Reminiszenz kommt mir das so vor. Da war der eine Protagonist, der seiner Ermittlungstätigkeit scheinbar auch ohne Bezahlung gern nachgegangen wäre (Beruf und Berufung), und natürlich die Gegenseite mit weniger Moral und dafür umso mehr Einfluss. Allgemein aufgedröselt kann man diese Formel wohl auf zig andere Werke übertragen… oder auch nicht.
Jedenfalls kam an einer Stelle sinngemäß (oder ähnlich) folgende Aussage vor:
Wer will schon die Wahrheit haben, wenn damit so viel Verantwortung verbunden ist?
Es ist doch manchmal erstaunlich, wie sehr Lügen so manchen Ärger aufwirbeln können, wenn Wahrheit auf der anderen Seite so relativ erscheint. Und durchaus nachvollziehbar ist der Teil mit der Verantwortung – ganz nach dem Motto „Unwissenheit ist ein Segen“, was natürlich keinen Hobby-Detektiv davon abhalten soll, weiterhin unermüdlich nachzuforschen. Es ist schließlich nur ein Motto… genauso wie „Die Wahrheit liegt irgendwo da draußen“ oder „Allein die Wahrheit ist mein Lohn“ (solche Phrasen sind leichter zu bilden, als ich dachte).
Verantwortung – eine Nervensäge, die man gern zu Hause lassen würde, um mal wieder Spaß zu haben? Über diese Umschreibung ließe sich nachdenken… oder auch nicht. Zum gekonnten Übersehen/Ignorieren mag nur die Übung fehlen. Ich denke, es ist Zeit für etwas Ablenkung…

Hier eine Empfehlung für Spiel-Freunde: Hoshi Saga (ein Flash Game) lädt mit einem einfachen Konzept zum Knobeln ein. Meiner Kenntnis nach gibt es dazu einen zweiten Teil… alles irgendwo online zu finden. Aus aktuellem Anlass dachte ich heute daran, als aus irgendeiner Ecke der Ruf nach innovativen Spielen kam.

Ach ja… noch ein Nachtrag: Am zweiten Tag schmeckte das Chili-Mais-Brot (oder Mais-Chili-Brot) erstaunlich ähnlich wie gestern jüngst nach dem Erwerb. Ist das nun ein Vorteil für das Brot oder ein Nachteil zur Haltung in Kunstofffolie? So oder so… die Würze blieb erhalten und weiterhin noch ein mehr als ausreichend großer Restbestand. Na ja, zumindest muss ich mir keine Gedanken machen, was es morgen zum Abendessen geben soll (und wahrscheinlich auch übermorgen).

Es verbleibt noch ohne Plan fürs Wochenende
F.

The static age

Mai 22, 2009

Heute höre ich mich durchs aktuelle Album von Green Day, wobei ich nicht sonderlich auf den Inhalt achte. Daher kommt mir der Klangteppich ziemlich konstant vor. Mit anderen Worten: ja… typische Green Day Musik. Ich denke, man kann die Band ohne Weiteres in die Emo-Abteilung einsortieren. Irgendwie fehlt da die Heiterkeit wie bei „Basket Case“ damals.
Apropos damals: Nun sind wieder einige Tage seit dem letzten Eintrag vergangen. Es fielen Botengänge zur Innenstadt, zwei Kinobesuche und ein ausgiebiges Feiertagsmahl an. So also die Zusammenfassung. Die zwei Filme warfen ein paar interessante Themen auf.

Im einen Film wurde das moderne Beziehungsleben thematisiert, obwohl viele Probleme nicht an eine Zeit gebunden sind. Da wäre das Prinzip der Gegenseitigkeit, wenn Person A Person B ganz toll findet, aber umgekehrt es nicht so rosig aussieht. Aus solchen Sehnsuchtsfällen können bestimmt viele tolle Kunstwerke (Musik, Bild, Text)  entstehen und ich denke, es würde auf viel Verständnis treffen. Dann gab es noch Inhalte wie Verabredungen, Fremdgehen und Heirat, worüber sich ebenfalls diskutieren lässt – gerade im Hinblick auf die Missverständnisse zwischen den Menschen.
Zusammengefasst hielt der Film jede Menge Charaktere mit Identifikationspotential bereit.

Der andere Film behandelte Fragen um Wissenschaft und Glaube. Die Kinogänger unter den Lesern werden sich denken können, welche Literaturverfilmung gemeint ist. Aber das soll hier nicht so wichtig sein.
Ich finde, dass sich die Leute glücklich schätzen sollten, für die Glaube und Wissenschaft einigermaßen im Einklang stehen (also nicht als Gegner). Da kann man auch nicht großartig anecken, wenn man Beides toleriert. Die Bewertung der zwei Seiten ist dann natürlich Ansichtssache.
In diesem Zusammenhang kommt mir die Bewegung der Kreationisten in den Sinn, die unter anderem gern am Schulsystem drehen würde, damit es nicht als einzige Wahrheit heißt, die Erde sei über mehrere Millionen Jahre alt. Nun denn… das mit der Bildung erscheint gegenwärtig beinahe obsolet, wenn die Masse mit Nichtigkeiten (die Bedeutung möge sich jeder selbst denken) abgelenkt wird. Bzw. ist es denn so essentiell wichtig, ob es nun den Urknall gab oder ob eine höhere Macht uns nur vorspielt, dass die Welt uralt sein mag? Vielleicht lebt ja jeder auf seinem eigenen Holodeck (um mal eine gewagte Behauptung aufzustellen).
Schlimm wird es doch erst, wenn zu Gewalt gegriffen wird, um irgendwen zu überzeugen (also jenseits von unschuldigen Schülern). Insofern vielleicht besser nur tatenlos zusehen, wie das Bildungssystem „verkommt“? Ähm… keine Ahnung. Nach de Sade würde sich das System wohl nur dem menschlichen Wesen anpassen. (Notiz an mich: weniger brisante Themen für die Zukunft)

Hier mal ein Beispiel: Sollen Forscher an „noch nicht ganz Menschen“ rumbasteln? Anmerkung zu einer möglichen Antwort: Irgendwo im Heimlichen werden es die Herrschaften sowieso tun… also kann es auch öffentlich getan werden (dann wahrscheinlich unter massivem Protest).
Und was ist mit genetisch veränderten Nahrungsmitteln und den oftmals nicht ausreichend untersuchten Auswirkungen? Anmerkung zu einer möglichen Antwort: Glutamat und Aspartam wachsen auch nicht auf Bäumen (jedenfalls noch nicht).
Tja… spätestens an dieser Stelle gelange ich wieder zu dem Punkt, dass ich solche Fragestellungen vielleicht mal auflisten sollte.

Zum Abschluss noch ein arg wirrer Denkanstoß:
Wenn Gott den Menschen schuf und der Mensch die Atomwaffen – sind die Atomwaffen dann ein Geschenk Gottes?
(das Wortspiel habe ich einem Film mit anderem Kontext entnommen)

Es verbleibt kurz vor der Heimfahrt
F.