Posts Tagged ‘Gratis-Comic-Tag’

Logbuch : viel Fleisch an Pfingsten

Mai 17, 2016

Logbuch

08.05.16 : Den sonnigen Sonntag hätte ich mir beinahe gespart. (Schlafbedarf macht es möglich.) Am Nachmittag trieb es mich dann doch an die frische Luft. Und das tat mir richtig gut. Ich holte mir den Schlüssel zum Hackspace, verweilte dort den Abend und ging schließlich in feinstem Mondschein nach Hause.

09.05.16 : Meine Woche begann für meinen Geschmack zu früh. Allerdings hatte der Tagesverlauf auch sein Gutes. Nicht nur spendierte Kollege M. auf Arbeit lecker Frühstück, ich nahm danach bei der Verleihung der Rostocker Ehrenamts-Card in der Societät Maritim teil, wo es ein lecker Buffet gab. Dann machte ich mich in strahlendem Sonnenschein mit Blume ausgestattet auf den Weg zur Frieda 23, wo ich mir den Film “Der Schamane und die Schlange” anschaute. Was für ein Film. Ich ging sehr inspiriert nach Hause.

10.05.16 : Zum Tagesstart eine Sportsession – teilweise sogar an der Freiluft. Einen Arbeitstag später ließ ich mich breitschlagen, P. beim AStA-Treffen zu begleiten. Lange nicht mehr solche Uni(-Gremien)-Luft geschnuppert. (Hatte ich auch wenig vermisst.) Danach schaute ich bei LOHRO vorbei, wo das KNW-Treffen ausfiel. Mit C., S. und T. spielte ich etwas Tischtennis – unter lautsamer Beteiligung des Hundes. Wir gingen noch in den Freigarten, wo ich U. kennenlernte als auch mal wieder B. traf.

11.05.16 : Arbeit, Redaktionstreffen 1, Redaktionstreffen 2… und dann ein spontaner Besuch im PWH, wo einen “Dead and Alive Slam” gab, einen Poetry Slam, bei dem Stücke toter Dichter gegen Stücke noch lebender Schreiberlinge antreten. Also eigentlich eher “Dead v Alive”. Ein paar Beiträge fand ich sehr unterhaltsam – überwiegend von Team Alive, welches auch gewann. Im Anschluss verweilten wir noch im Freigarten. Danach ging es noch zu REWE und zu LOHRO.

12.05.16 : Nach der Arbeit erledigte noch ein wenig Einkauf und verbrachte ein paar Stunden bei LOHRO mit Nachbereitung und Bemusterung.

13.05.16 : Ein Freitag wie neulich erst. Arbeit, Sendung, Sport, Ruhe.

14.05.16 : Ich verzichtete auf ein zeitiges Aufstehen und ging dann einfach direkt zum Peter-Weiss-Haus, wo im Freigarten schon allerlei aufgebaut wurde – anlässlich des Gratis Comic Tages. (Sogar aus Greifswald kamen Menschen dafür.) Ich traf ein paar bekannte Gesichter, staubte ein paar Hefte ab und ging mit E. noch in die Innenstadt zu Thalia (in der Breiten Straße), wo gegen 11 Uhr (eine Stunde nach Öffnung) schon sehr viel weniger Auswahl war. Wieder zurück im zugigen Freigarten fand ich bereits K., der den Comic-Treff startete. Wir erzählten viel, E. brachte mir ein überbackenes Gebäck-Dings mit, wir nahmen am einem (Anime?) Quiz teil… und dann musste ich schon hetzen, weil ich im Zeitplan bleiben wollte. Auf ging es in die Heimat… mit einem kurzem Umweg über Prora (Ost), wo ich von C. abgeholt wurde. Ich vergesse zuweilen, wie schön es ist, abgeholt zu werden. (Passiert nicht so oft.) Ich half beim Update eines Windows-8.1-Systems und bekam Ragout Fin sowie Kuchen. Am Abend schaute ich mir den Eurovision Song Contest an und verbesserte das Erlebnis mit einem Twitter-Feed. Ich gebe zu, dass ich nicht mit so einem miesen Abschneiden unserer Teilnehmerin Jamie-Lee gerechnet hatte. Und letztlich war ich dann froh, dass weder Australien noch Russland gewonnen haben.

15.05.16 : Ausschlafen? Na ja, ging so. Mein Rücken wirkte von der Nachtruhe unzufrieden. Ein spätes Frühstück sparte ich mir aufgrund der Aussicht auf ein opulentes Mittagessen. Wir besuchten Freunde in Garz und bekamen 1A Lammbraten. Der Nachtisch in Form von künstlich schmeckendem Langnese-Eis (mit Erdbeer- und Baiser-Zeugs) hatte dagegen keine Chance. Am Nachmittag waren wir in Lauterbach unterwegs – ein Ort, an dem ich jahrelang nicht mehr war. Schön ruhig war es da. Allerdings auch sehr windig. Der kleine Flohmarkt lud zum Bummeln ein. Und die Chance auf echtes, dänisches Softeis ließ ich mir auch nicht nehmen. Auf dem Heimweg begegnete uns ein Schauerband, in das wir direkt hineinfuhren. Links heiterer Himmel. rechts heiterer Himmel – in der Mitte dunkle Regenwolken. Zum Abend gab es eine Art Doppel-Feature: wir schauten den zweiten Teil der Hunger-Games-Filme (“Catching Fire”) im TV und wechselten in den Werbepausen auf “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” im (Extended) “Rogue Cut”.

16.05.16 : Ausschlafen. Und dann viel Ruhe tanken. Dazu Unterhaltung wie “Last Week Tonight” oder “Family Guy”. Und dann habe ich gelesen. Nämlich endlich Ausgaben der aktuellen “Vision”-Serie. Und ja, diese Serie setzt sich deutlich von üblichen Marvel Comics ab. Gut geschrieben und toll gestaltet. Wieder einen Punkt mehr für Marvel, die mich im Gegensatz zu DC Comics durchweg überraschen können. Ebenfalls angelesen habe ich die aktuelle Serie um Doctor Strange. Jedoch kann ich dazu schnell sagen, dass dies nicht so mein Fall ist. Zum Abendessen gab es Wildschwein-Gulasch. In Rostock hatte ich wieder mit meinem Rechner zu tun, der mal eben ungebeten ein Update installiert hatte.

Es verbleibt in einer überwiegend durchgeplanten Woche
F.

Werbeanzeigen

Rize of the fenix

Mai 13, 2012

Der Titel bezieht sich ganz aktuell auf meine Ohren, die gerade Stücke des neuen Albums von Tenacious D (ebenfalls gleicher Titel) hören. Die Mischung ist wirklich erstaunlich, wobei ich mich hier nur auf den Anfang beziehen kann. (Von der Vielfalt der Anspielungen ganz zu schweigen.)

Genug Bezugs-Chaos. Was war denn sonst noch?
Beinahe möchte ich meinen „das Übliche“, wenn ich an Quiz-Abend, CouchSurfing-Treffen, Restaurant-Besuch und Kinogang denke. Zum Wochenende gab es aufgrund der Planänderung keinen Besuch in Berlin, dafür mehr Zeit zum Lesen (passend zum Gratis Comic Tag 2012 am Samstag) und Fußball gucken (ich weiß, es überrascht mich selbst).
Übrigens ergaben sich gleich zwei Gelegenheiten, mich selbst der Herausforderung zu stellen, was man früher wohl als Völlerei bezeichnet hätte. Da wäre zunächst der wohl größte Burger, den ich je auf meinem Teller gesehen habe und der mich einen ganzen Tag hat sättigen können. Und dann gab es zur Übertragung des DFB-Pokal-Finales einen Berg Pfannkuchen (also die dünnen Eierkuchen aus der Pfanne, um Mehrdeutigkeiten auszuräumen). Wäre ich auf einer Diät, hätte die nun schwere Aussetzer zu verzeichnen.

Auf dem Lese-Stapel konnten derweil folgende Werke ein wenig abgearbeitet werden: Marvel’s Ultimate Avengers, deren Welt dermaßen von weltweiten Katastrophen eingenommen wird, dass es bald nicht mehr feierlich ist. Batman, der eigentlich schon übermenschlich sein dürfte, bei der Anzahl an Gegnern und Kämpfen, die ihn gerade so beschäftigen. Und schließlich (und hier muss ein großes „ENDLICH“ eingefügt werden) die Neuauflage von Stormwatch, die mir leider nicht frech genug ist.

In diesem Kontext kam mir eine Frage in den Sinn, die wohl jeden irgendwann treffen könnte: „Werde ich alt?
Dabei meine ich damit nicht nur die Zeitdauer auf dieser Existenzebene, sondern auch die Wahrnehmung, die zweifellos Änderungen unterworfen ist. In meinem Fall betrifft es dann eben Comics, die mir früher nicht so mittelmäßig vorkamen. Dabei sei angemerkt, dass es durchaus auch daran liegen kann, dass ich einfach nur die falschen Serien gelesen habe. Aber die Frage bleibt.

Und was die Nachrichten angeht, sieht es auch wieder nicht so rosig aus (wobei: wann ist es denn mal nicht so? Es kann ja nicht nur Eisbär-Babies geben). Die Geschehnisse in Griechenland sind sehr deprimierend.

Ansonsten habe ich mir neulich Gedanken über „alternative Lebensweisen“ gemacht. Und zwar in der Hinsicht, inwiefern und warum dort bestehende Strukturen abgelehnt werden und auch werden können. Und dann fiel mir auf, dass Leute, die zu einer Kundgebung gingen, irgendwie für beide Lager repräsentativ sein könnten. Mit anderen Worten: schwarz ist scheinbar überall in Mode. Na ja, war nur eine kurze Feststellung auf einer Straßenbahnfahrt.

Ach ja, Filmecke: „Dark Shadows“ heißt der neue Tim Burton Film mit Johnny Depp und dieser ist… na ja, handlungsmäßig OK, wenn man sich drauf einlässt. Aber richtig gut ist die visuelle Umsetzung sowie der Soundtrack. Insofern kann ich den Film nur bedingt empfehlen.

Es verbleibt mit einer „aufsteigenden“ neuen Woche im Anmarsch
F.

Forever dead

Mai 15, 2011

„Broken and beyond repair…“ Ja, es gab Momente in den vergangenen Tagen, da fühlte ich mich genau so, wie es mr.tinoforever im Auftakt-Lied seines letzten Albums spricht. Und damit kann ich gleich einsteigen in den laut Statistik 224. Eintrag in diesem Blog, welches laut Dashboard sogar mit „fm014“ und „Blog“ gesucht wurde. Lustig.

Obwohl… nein, es ist eigentlich alles andere als erheiternd, wenn die Arbeit das Leben einnimmt, als sei es ein feindliches Land. Das ist glücklicherweise nur in Ausnahmefällen so, aber dennoch irgendwie unschön. Das soll hier aber trotz Titel-Referenz nicht zum Hauptthema werden. Daher nun der Rückblick auf die „arbeitsfreie Restwoche“: ich sehe einen relativ spontanen Cocktail-Abend, den fast schon regulären Quiz-Abend (Platz 4), einen (ebenfalls fast regulären) Kino-Besuch (nochmals „Thor“) und einen Ausflug nach Berlin.

Letzteres ist eine Seltenheit und sollte hier also etwas genauer behandelt werden. Die Fahrt war angenehm, weil ohne Umsteigen. Der erste Abend führte mich in einen für mich „neuen“ Stadtteil, zu einer Art „Gemeinde-Zentrum“ und in einen netten Döner-Laden. Nur vom erhofften Kultur-Austausch blieb leider außer einem Cajun-Nachtisch nicht viel, was wohl mit der leichten Verspätung und eigener Befangenheit zusammenhängen könnte.
Darauf folgte dann ein sehr entspannter Tag mit folgenden Highlights:

  • eine Art Flohmarkt, der jedoch eher wie ein Bio-Wochenmarkt wirkte. Dort gab es „exotische“ Sachen zu riechen und kosten – darunter Lemon-Minze-Pesto (lecker), Erdbeer-Chili-Marmelade (joa) und Banana-Split-Schoko-Aufstrich (auch lecker). Aber auch jenseits der Verkostungen ist dieser Markt einen Abstecher wert, wenn er nur nicht so „versteckt“ erscheinen würde (also für Außenstehende jedenfalls).
  • ein Besuch bei „Dunkin‘ Donuts“ (für mich eigentlich obligatorisch, weil es die Kette sonst kaum irgendwo gibt), der mir eine ordentliche Ladung Zucker gab. Es ging schon fast an die Erträglichkeitsgrenze.
  • ein Besuch bei Modern Graphics, der bei mir gern etwas länger dauern darf. Ich wüsste nicht, wie ich mit einem Comic-Laden in der Nähe leben würde – so ist es wenigstens immer etwas total Besonderes, wenn man durch die Boxen wühlen oder Merchandise bestaunen kann. So viele Eindrücke und feine Schnäppchen, von denen ich einige nicht ungekauft zurücklassen wollte. Darunter Hefte von ShadowHawk, The Authority, StormWatch, Haunt und Gen13 (ja, ich bin WildStorm-Fan).
  • der zweite deutsche Gratis-Comic-Tag, was einen extra Punkt wert ist. Leider gab es im Comic-Laden nicht mehr das Heft, auf das ich eigentlich spekuliert hatte. So begnügte ich mich mit einem anderen Heft.
  • die 13. Lange Buchnacht in Kreuzberg. Das Angebot war wieder sehr reichhaltig, umfangreich und glücklicherweise nicht überall zu überlaufen. Die Auswahl, die ich von den Veranstaltungen mitnehmen konnte, was durchweg gut bis sehr gut. Darüber hinaus konnte ich wieder ein paar neue Ecken von Kreuzberg kennenlernen. Nicht mal die Regenschauer haben den Spaß groß stören können. Der Abend war lang, unterhaltsam und sehr lecker (hm, „Pistazienbällchen“). Nur an den Ayran wollte ich mich nach all der Schlemmerei nicht mehr rantrauen. Das wird auf eine andere Gelegenheit vertagt.

Daraufhin gab es eigentlich nur die Abreise und eine Extra-Portion Schlaf, als ich wieder zu Hause war.

Schließlich hätte ich noch ein paar Gedanken zum Thema Glauben, die ich hier eigentlich noch erwähnen wollte. Aber aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, einer Spontan-Hilfe für den „Detron“ Genannten und einer Counter-Zahl, die nun die 500 Wörter überschreitet, werde ich auch das vertagen.

Es verbleibt am Ende einer Woche mit viel Leben
F.