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Logbuch : worüber ich eigentlich die ganze Zeit schreiben wollte (Dezember 2017)

Dezember 31, 2017

01.12.17 : Fuuu, ist denn schon Dezember? Ja, und schönen Dank für einen so stressigen Freitag, dass ich zu meiner eigenen Radiosendung zu spät kam. Dankenswerterweise übernahm E. die erste Hälfte. Danach war ich noch Fernkost shoppen und normal einkaufen. Und schließlich fand ich mich wieder in einem Kino. Das LiWu zeigte “God’s Own Country” in der OmU-Fassung. Der Film nahm mich total mit – schroffe britische Landschaften, noch schroffere Charaktere und eine Handlung die wie eine Ranke dazwischen verläuft. Ich fühlte mich jedenfalls bestens unterhalten, trotz mancher verstörenden Szenen. Ein 1A Drama. (9/10)

02.12.17 : Der für diesen Tag angesetzte Workshop entfiel wegen Krankheit. Damit hatte ich Zeit, mich mit A. zusammenzusetzen und über Redaktionelles zu reden. Vom Radio aus ging ich zum Comic-Treff ins Marat. Es waren zwar nicht viele da, aber der Austausch war dennoch sehr schön. Dann musste ich wieder weiter. weil ich ein Interviewtermin mit Neufundland (aus Köln) hatte. Super freundliche Menschen. Ich versorgte mich noch mit 1A Abendessen (inklusive Premium-Sahne-Sauce) und war dann beim Konzert. Danach gingen wir noch kurz zu REWE und werteten Dinge bei LOHRO aus.

03.12.17 : Am Sonntag schlief ich aus und machte mich für die nächste Kurzreise fertig. Zunächst stand jedoch noch ein Redaktionstreffen bei LOHRO auf dem Plan. Die Leute waren entspannt und es dauerte auch nicht lange. Zum Abend zog es mich nach Hamburg. Dort spielten Normandie zusammen mit William Ryan Key ein Konzert im Headcrash (Nähe Reeperbahn). Den Support-Act habe ich noch während des Abends wieder vergessen. WRK war überraschend nice, dank der leicht elektronisch angehauchten Versionen bekannter Stücke. Wobei… was schreibe ich da? Ich habe das letzte Yellowcard-Album gerade einmal gehört. Insofern war für mich alles neu. Anders als bei Normandie, wo ich ausreichend Stoff zum Mitsingen hatte. Es war auch wieder sehr schön, sich mit den Musikern zu unterhalten. Um nicht wieder im Dunkeln den Weg zum Schlafplatz suchen zu müssen, hatte ich mir einen Wecker gestellt und mir entsprechende Nahverkehrs-Verbindungen notiert. So nahm ich dann die letzte S-Bahn Richtung Hauptbahnhof, wo mein Hotel in der Nähe war.

04.12.17 : Meine Nacht war so kurz wie ein “Herr der Ringe”-Film und vier Stunden später saß ich wieder am Arbeitsplatz mit schönen Erinnerungen ans Wochenende. Abends dann noch etwas Sport und die notwendige Extraportion Schlaf. Dann war ich zwecks Sendungsvorbereitung noch bei LOHRO und ging mit C.noch auf ein Getränk in den Geier, wo die Preistafel wohl zum Monatswechsel erneuert wurde.

05.12.17 : Auch der Dienstag verlangte Extra-Schlaf, den ich mir 16:30 Uhr holen konnte. Danach gab es noch etwas Sport, Redaktonsgedöns und den nächsten Kinobesuch. Ich schaute mir “120 BPM” im LiWu an, ein Drama, dessen Ende eigentlich niemanden kalt lassen sollte. Leider fand ich den Film teilweise etwas wirr, sehe allerdings die Relevanz der Thematik um AIDS-Prävention. (7/10)

06.12.17 :  Ich vermute, an diesem Punkt ist die zweite Schlafeinheit am Abend zu meiner Macke geworden. Na ja, es gelang mir jedenfalls noch vor dem Redaktionstreffen. Und gleich danach machten wir uns (in passenden Shirts) zum MAU-Club auf, wo Antilopen Gang ein sehr schönes Konzert gaben. Der Support von Goldroger war okay, wirkte allerdings nach der Hälfte etwas eintönig.

07.12.17 : Erster Donnerstag im Monat? Na? Jo, Kinosendung. Und danach? Ein Konzertbesuch. Wieder im MAU-Club. Gleiche Location, aber total verschiedenes Publikum. Über die Vorband von Johnossi schweige ich mal. Nur so viel. Nach 15 Minuten gaben sie es auf. Johnossi spielten wunderbar. Die (etwas anstrengende) Menge ging mit. Ich fand, es hatte sich gelohnt.

08.12.17 : Mein Freitag in Kürze: Arbeit, Musiksendung (mit vielen Party-Songs), Kinobesuch.
In der LiWu-Schatzkiste wurde “2001: Odyssee im Weltraum” gezeigt. Schöner Klassiker, in noch schöneren Bildern, so denn man es auf der Leinwand sehen kann.

09.12.17 : Am Samstag war ich zu C. und L.’s Geburtstagsbrunch im Café Marat eingeladen. Es waren sehr viele Menschen dort, die entsprechend ihren Anteil am Buffet hatten. Anfangs fühlte ich mich leicht deplatziert, was sich aber nach den ersten Gesprächen legte. Aus Versehen ging mein Mini-Megafon in der Tasche los, was minutenlang für Verwirrung sorgte. Am Nachmittag gestaltete ich passend zum Frieda23-Aktionstag (Motto “1001 Nacht”) eine Sondersendung mit vielen Musikwünschen und Überraschungsgast. Danach plauschte ich noch mit ein paar Mitmachenden, sah, wie das nächste Buffet aufgebaut wurde, und beeilte mich, damit ich es am Abend noch zum Zug in die Heimat schaffte.

10.12.17 : Der Sonntag in einem Wort: Chillen.

11.12.17 : Am Montag besuchten wir C. in Prora zum Geburtstag. Ich konnte leider nicht lange bleiben, weil ich wieder in die Stadt fahren musste. Dort gab ich mir erst sportliche Betätigung und dann einen Kinoabend in der Innenstadt. Ich war gespannt, welchen Film sie in der OV-Sneak zeigen würden, wo doch gerade eher weniger Neustarts außer Star Wars angesagt waren. Es wurde “It Comes At Night”, ein Gruselfilm, der schon mal ein paar Zuschauer verscheuchte. Aber ich stand den teils langatmigen Film durch. Auch, wenn schauspielerisch eher nichts zu bemängeln ist, fand ich mich wieder in der Situation, kaum Sympathiepunkte unter den Charakteren verteilen zu können. Daher meine Wertung. (6/10)

12.12.17 : Bevor es am Dienstag zur Arbeit ging, musste ich erst mal 50 Brötchen vom Bäcker abholen, welche ich ziemlich last-minute-mäßig am Sonntag telefonisch bestellt hatte. Hm, der Duft. Wir bastelten ein Frühstück für die Kollegen. Am Abend hatte ich noch Training und die ernüchternde Erkenntnis, dass das Gremientreffen scheinbar unangekündigt verschoben wurde. Na ja…

13.12.17 : Ein Routine-Mittwoch: Arbeit und LOHRO-Musikredaktion.

14.12.17 : Dieser Tag galt der Firma. Denn gleich nach dem Arbeitstag fand unser Weihnachtsessen im Sporthotel statt. Von dort aus zogen wir traditionsbewusst zum HCC, wo wir zwei Stunden lang bowlten. Abermals brauchte ich mir keine Chancen ausrechnen. Aber leer geht ja eh nie jemand heim.

15.12.17 : Oh, was ein Freitag. Nach der Arbeit erst mal wieder einen Beatbetrieb moderiert. Dann schaute ich wieder beim Fernkostladen vorbei. Zu Hause gönnte ich mir etwas Schlaf und war dann gegen Mitternacht bereit für die Sonic Superstore Party im Zwischenbau. Und nun die Härte: als ich ankam, liefen noch 2 Songs. Dann gingen die Lichter an. Aber der Abend sollte noch nicht enden. Wir einigten uns darauf, noch in den ST-Club zu gehen. Zunächst war es arg voll und ungemütlich. Als dann aber die 80er-Musik-Phase losging besserte sich unsere Stimmung. Es wurde ein schöner Tanzabend mit Shots. 😀

16.12.17 : An diesem Samstag stand ich irgendwann am Nachmittag auf, hatte noch Haushaltsdinge und ging dann zunächst zum Sequential Art Laden, wo eine KTV-Aktion im Verbund mit anderen Läden stattfand. Ich plauschte mit R. und K. und ging dann zum Geier, wo die LOHRO-Weihnachtsfeier stattfand. Der harte Kern blieb bis zum Schluss und schloss sich der Gruppe noch zu einem Besuch in der Planbar an, wo – oh Wunder – Karaoke gesungen wurde. Ich glaube, viele der Anwesenden fanden es amüsant. Wie gesagt… “ich glaube”… 😛

17.12.17 : Als ich mich dann wieder so gegen 16 Uhr im Reich der Lebenden befand, ging ich zu J. ins VEIS Café und aß meine erste vegane Waffel. (Zimt-Eis als Topping: yay, zu viel Schoko-Sauce: ney) Dann eilte ich zum Radio, weil ich noch – quasi in Windeseile – eine Sendung vorproduzieren wollte. Huch, war das stressig. Grund? Kino. Ich wollte ja auch noch zur OV-Version von “Star Wars: The Last Jedi”. Eine meiner Karten wurde ich im Freundeskreis nicht los. Daher war ich froh, dass H. mitkam.
Zum Film: Wow, so beeindruckt war ich noch nie von einem Star-Wars-Film im Kino. (9/10)
Danach pflegte ich die Sendung bei LOHRO noch ins System und besuchte H. im Hackspace, wo es einige Themen zu besprechen gab. (Ja, es wurde spät.)

18.12.17 : Mein Montag sah folglich so aus: Arbeit, Schlaf, Sport, Schlaf, Kneipenquiz mit LOHRO-Mitmachenden.

19.12.17 : Die Woche sollte noch verrückter werden. Denn am Dienstag unternahm ich abermals eine Kurzreise nach Hamburg. Grund: K. feierte den Release seiner neuen EP in der Astra-Stube. Die Vorgruppe Cavinu hatte krasse Sounds mit Geige und Konstantin Unwohl lieferte schöne Bässe. Es war eine krasse Szenerie. (Beides findet man bei Bandcamp.) Später im Hotel schaute ich mir dann noch etwas Comedy aufm iPad an. (Wanda Sykes und Craig Ferguson.)

20.12.17 : Routine am Mittwoch? Wohl kaum, wenn man in Hamburg aufwacht. Dann erst mal wieder nach Rostock fahren und noch einen halben Tag arbeiten, bevor es wieder zu LOHRO für das finale Musikredaktionstreffen 2017 ging. Und da auch ein finales Zusammenkommen im Hackspace vereinbart wurde, ging ich da auch noch hin und plauschte mit S..

21.12.17 : Mein Donnerstag in Kurzform: Arbeit, Weihnachtsrunde bei der Frieda23 und Kinoabend mit M.. Erneut “Star Wars: Die letzten Jedi” – halt nun auf Deutsch.

22.12.17 : Im Anschluss an den letzten Arbeitstag vor Weihnachten ließ ich es mir nicht nehmen, im Beatbetrieb viele Weihnachtslieder zu spielen. Danach noch etwas Sport und mit M. die Verabredung zu “Love Will Tear Us Apart” im Peter-Weiss-Haus. Im Marat traf ich noch F., der mir seltenes Feedback bezüglich meiner Mitmacherei bei LOHRO gab. Die Musikauswahl war okay, aber nicht so schön wie das Mal davor. Lange sollte der Abend nicht werden.

23.12.17 : Auch gut, so konnte ich sogar noch einen Zug eher in die Heimat nehmen. Dort angekommen war ich wieder ordentlich ausgelastet in der Küche, um einen Kuchen zu backen. Zum Abend gab es eine Süßkartoffel-Ednuss-Suppe, die ich mit Hot Sauce pimpte.

24.12.17 : Heiligabend in der Familie: Also viel zu essen und Geschenke. Dazu noch Loriot im TV. Nice.

25.12.17 : Tagsüber chillte ich, schaute ein paar Videos und ging am Nachmittag durch den Ort – sah die vielen Veränderungen und ließ die Seele baumeln. Zum Festtag wurde abends Ente aufgetischt. Danach ließen wir uns durch “Vom Winde verweht” berieseln. Ich fand den Film etwas wirr und lahm.

26.12.17 : Am zweiten Weihnachtsfeiertag war das Wetter richtig schön. Schon beim morgendlichen Brötchenholen fiel mir das auf. Entsprechend war ich am Nachmittag wieder auf einen Spaziergang aus. Dieses Mal entlang der Strandpromenade Richtung Prora. Zum Abend hatten wir im Bootshaus reserviert, wo ich einen 1A Fischteller hatte. Für die abendliche Berieselung sollte Til Schweigers “Honig im Kopf” sorgen. Ich begann bereits nach 20 Minuten zu leiden. Twitter sei dank fand ich ausreichend Ablenkung.

27.12.17 : Da ich diesen Tag noch frei hatte, konnte ich ausreichend lang im Bett bleiben. Dann war ich auch schon wieder mit mehreren Sendungsvorbereitungen beschäftigt. Kaum war ich wieder in Rostock, war mir sehr nach Sport. Gedacht, getan. Am Abend ging ich wegen einer weiteren Spätsendung zu LOHRO. C. kam auch bald dazu, war zunächst unsicher, wie das ablaufen sollte. Aber ein paar Mod-Takes später war die Laune gut.

28.12.17 : So ganz entspannt wie erhofft war die Arbeit zwischen den Jahren leider nicht, was ich bereits in den ersten Minuten am Arbeitsplatz feststellen durfte. Egal, hilft nicht. Zum Abend hatte ich wieder Ausgleich im Mitmachradio. Zusammen mit P. gestaltete ich eine Stunde mit verschiedenen Themen und kantiger Musik.

29.12.17 : Bin ich froh, dass ich mit der Vorbereitung zu meinem persönlichen Musik-Best-Of (inklusive On-Air-Jubiläum) sehr zeitig angefangen hatte. Denn der Arbeitstag war so stressig, dass ich das sonst kaum noch geschafft hätte. Die zweistündige Sondersendung hätte aus meiner Sicht einen Ticken besser durchdacht werden sollen. Was war ich wagemutig, da 22 Songs einbauen zu wollen. Na ja, aber immerhin blieb meine kleine Tradition erhalten. Danach gönnte ich mir ein wenig Schlaf und ging mit G. ins Kino zu “Dieses bescheuerte Herz”. Es war weniger das Herz, als viel mehr die Nebendarsteller, die mich hätten fluchen lassen können. Ich meine, dass die Handlung erzwungen wirkt, war schon durch Trailer ersichtlich. Na ja, eher dumpfe Massenware. (6/10)

30.12.17 : Mein finaler Samstag 2017: göttliches Ausschlafen, Sport, Einkaufsbummel (inklusive Waffel bei VEIS und Fernkost) und ein Abend voller Bloggerei.

31.12.17 : Mein finaler Sonntag 2017: gutes Ausschlafen, Pfannkuchenbestellung abholen und massig Bloggerei… bis jetzt… Fortsetzung folgt

Es verbleibt mit den besten Wünschen fürs neue Jahr
F.

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Logbuch : keine Zeit für Nichts (November 2017)

Dezember 31, 2017

01.11.17 : Monatsauftakt mit Routine am Mittwoch: Arbeit und LOHRO. (In diesem Fall sogar noch inklusive Beatbetrieb-Sendung.)

02.11.17 : Die Kinosendung hatte abermals eine etwas leicht ungewohnte Besetzung, war aber nicht minder spaßig. (Man kann das ja nachhören, ne?)

03.11.17 : Nach der Arbeit und ein wenig sportlicher Betätigung schlug ich wieder beim Radio auf, wo die Vorbereitungen zum Küchenkonzert in vollem Gange waren. Es trafen auch einige alte Bekannte ein. Die Stimmung war entsprechend ausgelassen.

04.11.17 : Wenn mir die Stadt zu viel Trubel gibt, flüchte ich in mein “Kaff” auf die Insel. So geschehen an dem Samstag. Übermüdet? Check.

05.11.17 : Den OV-Kinotermin zu “Thor: Ragnarok” ließ ich mir mit G. nicht entgehen. Der Film ist aus meiner Sicht der beste Teil der (nun abgeschlossenen) Trilogie um den Donnergott im Marvel Cinematic Universe. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass es auch ohne den Hulk ein toller Film gewesen wäre. Einzig die Charakterisierung von Thor fand ich etwas suboptimal bzw. etwas zu unreflektiert. (8/10)

06.11.17 : Der Alltag hatte mich wieder. Damit nicht genug, startete ich ein persönliches Projekt: die vegane Woche. Nichts Fleisch und Null Milchwaren. Und gleich in der Mittagspause erlebte ich den ersten Reinfall: die Genießerscheiben empfand ich ungenießbar. Nach der Arbeit und etwas Sport war ich wieder auf dem Weg zum Radio, um das etwas überfüllte Musik-Postfach bemusterungs-technisch abzuarbeiten.

07.11.17 : Auch der Dienstag kann in diese drei Teile geteilt werden: Arbeit, Sport, LOHRO. (Letzteres im Kontext von Vorständen und Gremien.) Außerdem erweiterte ich meinen veganen Nahrungsvorrat um nen leckeren Brotaufstrich. Und am Abend hatte ich den genialen Einfall, das vegane Hack mit Humus und Hot Sauce aufzuwerten, auch wenn es optisch nicht so toll aussah. Fun Fact:  An dem Tag bestellte ich mein erstes Weihnachtsgeschenk.

08.11.17 : Routine am Mittwoch bedeutet für mich einen Abend beim Radio, optional mit Musiksendung, wie an dem Tag. Ua. spielte ich ein Lieblingslied von Elton John, welches auf seiner neuesten Compilation nicht zu finden ist: “Believe”. Des Weiteren stellte ich fest, dass der “Hunde-Netto” so gut wie nichts Veganes im Angebot hat. Schockiert und frustriert nahm ich noch einen Umweg zu Lidl, wo ich fündig wurde.

09.11.17 : An diesem Donnerstag war mir wieder sehr nach einer Extraportion Schlaf nach der Arbeit. Insofern nichts Besonderes, außer vielleicht, dass mein Abendessen 1 Kilo Sojade war. (Hashtag vegane Woche)

10.11.17 : Besonders wurde der Freitag dadurch, dass ich mich bei VEIS mit Süßwaren eindeckte und am Abend mit G. die Vergangenheit dadurch habe aufleben können, als dass wir in den Studentenkeller gingen, wo eigentlich eine Informatik-Party stattfand, was ich allerdings kaum bemerkbar fand. Egal, wir hatten unseren Spaß.

11.11.17 : Elfter Elfter – am Wochenende – und mir egal. Ich schlief lieber den halben Tag. Zum Abend gab ich mir die Gönnung durch einen deftigen Burger beim Vegangster. Dazu Kartoffeldippers mit Kürbis-Mayo. Voll nice. Wieder zu Hause beging ich etwas verspätet meine Tradition, “V for Vendetta” zu schauen. (Also 6 Tage zu spät.) Oh, was ist dieser Film gut. In der Zwischenzeit verabredeten wir uns dank C. zu einer Privatparty, trafen uns beim Geier und gingen dann in die WG von H., wo die Musik so laut war, dass wir sie schon auf der Straße hörten. (Es gibt also noch tolerante Nachbarn in der KTV.) War ein spaßiger Abend, inklusive Spotify-Playlist. Als sich die meisten noch zum Stadtpalast aufmachten, gingen wir stattdessen in den Geier. (War ruhiger und besser für Unterhaltungen geeignet.)

12.11.17 : Schön ausgeschlafen und dann so gegen Nachmittag bei LOHRO eingetroffen. Grund: Bemusterung. Nebenbei habe ich mir das wohl üppigste vegane Mahl meiner Geschichte zubereitet. Es war sogar lecker. Und zum Abend ins Kino: die Neuverfilmung von “Mord im Orient-Express” mit einer All-Star-Cast wirkte spätestens bei den Außenaufnahmen etwas steril. Und auch wenn die Auflösung des Falls, welche ich nicht kannte, etwas überraschte, wirkte das Ganze eher mittelmäßig auf mich. Insofern checke ich demnächst mal die hochgelobte Version aus den 70er Jahren. Sollte wohl besser sein, als der 2017er Aufguss. (6/10)

13.11.17 : Und wieder so ein typischer Start in die Woche… mit dem Unterschied, dass ich am Abend noch die Beatbetrieb-Sendung übernahm und als E-Fall-Technik-Support noch bei der DateNight-Sendung beiwohnte.

14.11.17 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Training, ausschweifendes Gespräch mit H. im Hackspace.

15.11.17 : Da war er also: mein 29. Geburtstag. Der Wievielte? Ist doch unwichtig. 😛 Als erstes eigenes Geschenk an mich, orderte ich ein Ticket fürs Marteria-OpenAir im September 2018. Gegen Mittag war ich Zutaten für einen Kuchen einkaufen. Eine Sport-Session später stand ich in der LOHRO-Küche und arbeitete mich ab. Ich hatte es mir leichter vorgestellt – vor allem das Anrühren des “Fake-Marzipans” wäre wohl mit Gerät einfacher geworden. Dafür ging der Guss aus der Mikrowelle leicht von der Hand und machte herrlich wenig Dreck. Die Redaktion fand den Kuchen wohl auch lecker. Und so saßen wir den Abend wieder in den LOHRO-Räumen.

16.11.17 : Donnerstag fand abends ein Gremiumstreffen statt, welches wir relativ zügig durchzogen, weil Einige (unter anderem ich) noch zum Konzert von Ansa Sauermann gehen wollten. Auch wenn wohl mehr Leute Platz gehabt hätten, war es ein wunderbares Event.

17.11.17 : Da habe ich mal einen freien Tag und finde mich frühstmöglich beim Radio wieder. Zusammen mit A. versuchte ich mich als Co-Moderator, was auch mal eine interessante Situation war. Tagsüber war ich mehrfach am Einkaufen, weil ich am Abend in kleiner Runde zum Essen einlud. Es gab Chili sin Carne, welches ich versehentlich ganz schön scharf angesetzt hatte. Egal, ich freute mich über alle Gäste und den schönen Abend.

18.11.17 : Erst mal Ausschlafen und dann ab in die Heimat, wo wir abends essen gingen. “Oma’s Küche” heißt der Laden und am Wochenende sollte man wohl besser reservieren. Wir fanden glücklicherweise noch einen Tisch. Später sah ich erstmals “Adam sucht Eva” im TV, was mich eher verstört einschlafen ließ. (Was für ein Schmu.)

19.11.17 : Einen entspannten Sonntag hatte ich. Wieder zurück in der Stadt stand ein Kinoabend auf dem Plan. Ich war sehr neugierig auf “Justice League” und auch einigermaßen vorgewarnt. Aber das Endprodukt empfand ich noch während des Schauens als verkorkst. Auch wenn im Filmteam vielleicht etwas Schönes erschaffen wollten, kam bei mir nur die kommerziellen Interessen an, mit diesem Schrott bestmöglich viel Gewinn zu machen. Nein, danke, DC, dann bleibe ich eben bei Marvel. (5/10)

20.11.17 : Dank freiem Tag war dieser Wochenstart sehr angenehm für mich. Ich war auf Einkaufstour in der Stadt, mit dem Ziel neuer Winterschuhe. Vier Geschäfte später hatte ich dann endlich ein passendes Paar gefunden. Am Abend ergab sich dann noch spontan die Gelegenheit, mit Freunden in die CineSneak-Vorstellung zu gehen. Also noch mal Kino. Und es gab… “Girls Trip”. Brr, wie “Sex and the City” ausm Ghetto, und in schlecht. (4/10)

21.11.17 : Der Arbeitsalltag hatte mich dann am Dienstag wieder und ich damit gleich wieder den Wunsch nach Schlaf am Abend. Aber nicht zu viel, denn ich wollte mich noch sportlich betätigen und auch noch ins LiWu-Kino zur Schatzkisten-Aufführung von “How To Kill A Mockingbird”. Wow, ist das ein gutes Drama – aus einer längst vergangenen Zeit. Und dennoch thematisch brisant wie eh und je. Ein echtes Meisterwerk. (9/10)

22.11.17 : Routine am Mittwoch? Jein, nebst Arbeit und LOHRO hatte ich noch etwas vor. Weil mir der Film am Montag noch so empfohlen wurde, wagte ich dann doch einen Kinobesuch zu “Fikkefuchs”. JA, DAS MACHT 4 KINOABENDE IN FOLGE. 😀
Der Film ist übrigens nichts für schwache Nerven, aber krass gut, weil unkonventionell und mit einem akzeptablen Ende versehen. (8/10)

23.11.17 : Nach der Arbeit holte ich abermals etwas Schlaf nach und fand mich am späten Abend bei LOHRO ein, um mit H. eine Spätsendung zu gestalten. Die Musikauswahl reichte von klassisch bis trashig. 🙂

24.11.17 : Mein Tagesplan für diesen Freitag hätte wirklich kaum voller sein können. Erst mal Arbeit, dann eine Beatbetrieb-Sendung, dann Teilnahme an E.’s Geburtstagsfeier (mit unerwarteten Gästen) und dann noch zu N.’s Geburtstagsfeier, wo ich zwar auch bis zum Schluss anwesend war, aber nicht die ganze Zeit wach. Tja…

25.11.17 : Wochenende: erst mal Ausschlafen. Dann ein Familien-Dinner im Block House. Endlich sah ich den Laden mal von innen. Ich will ja nicht nörgeln, aber ich hatte irgendwie mehr vom Essen erwarten. Also für die Preise empfand ich den Genussfaktor etwas mau. Nun denn, wir begaben uns ins Radisson für eine Verkostung – inklusive Ausblick auf Kröpeliner Tor. Und dann eilte ich gen Radio, um eine Sondersendung für die IndieNight mitzugestalten. Auch der Besuch von “Das Paradies” klappte. Wir gingen dann zu IndieNight und hatten fast schon mehr Spaß auf dem zweiten Floor, weil da irgendwie die abwechslungsreichere Tanzmucke geboten wurde.

26.11.17 : Ich stand dann mal so gegen 15 Uhr auf, um noch etwas Tageslicht zu haben. Irgendwann schaute ich noch bei LOHRO wegen einem Immergut-Planungstreffen vorbei und war am Abend im Hackspace.

27.11.17 : Mein Montag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Technik-Treffen bei LOHRO und Ausflug zum Geier (auf nur ein Getränk).

28.11.17 : Der Trubel der vergangenen Tage hallte mal wieder nach. Also habe ich mir einen entspannten Abend mit Lektüre verordnet. Ich fing an, das Skript von “Justice League: Mortal” zu lesen, dem Film, der erst kurz vor Produktionsstart gestrichen wurde. Man findet das Drehbuch übrigens mit Leichtigkeit im Internet.

29.11.17 : Nach der Arbeit half ich S. noch spontan mit Baby-Dingen, schaute nur kurz beim Redaktionstreffen vorbei und war dann bei der Vollversammlung des Hackspace zugegen – und dies teilweise genervt wegen der komplizierten Wahlvorgänge. Huch, ich kam in den Vorstand. Und L. und H. schauten auch noch vorbei, was den Unterhaltungswert immens anhob. Fun Fact: An dem Tag traf meine neue Winterjacke ein – in sichtbarem Neon-Gelb.

30.11.17 : Und schließlich noch einen Kinobesuch zum Monatsende. Ich musste zwar etwas hetzen, schaffte es dann doch noch zur Nachmittagsvorstellung von “Coco”, dem neuen Pixar-Film um das Totenfest in Mexiko. Sehr schön animiert und auch gut erzählt wurde das Familiendrama in exotischen Welten. Auch überraschend ernste Anteile waren vorhanden. Dennoch wird es nicht mein Lieblings-Pixar-Film werden. (7/10) (Über den Vorfilm mit den Frozen-Schwestern werde ich mal besser nichts schreiben.)

Es verbleibt ein wenig im Stress
F.