Posts Tagged ‘Geburtstag’

Logbuch : 11689 Tage

November 16, 2015

Logbuch

12.11.15 : Nach der Arbeit aß ich schnell zu Abend und schaute nebenbei irgendeine Unterhaltungssendung. Danach traf ich mich mit G. und fuhr zum Großeinkauf nach Bentwisch. Nach ein wenig Geschleppe war mir auch schon nach frühzeitigem Schlafsammeln.

13.11.15 : Wie muss man drauf sein, um an einem (relativ seltenen) Urlaubstag vor 5 Uhr morgens aufzustehen? Die Frage stelle ich mir, wenn ich Langeweile habe. So allerdings begnüge ich mich mit der Aussage, dass ich 3 Stunden Radioprogramm gestaltet hatte. Darunter sogar 3 Musikwünsche. (Für den Einen erhielt ich mittags sogar persönlich Dank.) Nach der Sendung ließ ich mir Zeit… weil ich es konnte. Ich half ein wenig beim Mittagkochen und war von S.’s Saucen-Idee begeistert. (So einfach und lecker.) Am Nachmittag hatte ich noch ein paar Erledigungen auf meiner Liste. Zum Abendessen gönnte ich mir eine Pizza. Danach machte sich die Müdigkeit bemerkbar und ich schlief ein paar Stunden. Gegen Mitternacht ging ich zu LOHRO, wo ich das Ende der Sondersendung von A., B. und S. miterlebte. Nebenbei erfuhr ich von den Ereignissen in Paris. Zu meinen ersten Gedanken gehörte „ich will nicht wissen, welche Konsequenzen das nun mit sich bringt“. Wir berieten noch wegen einer Plakatierungsaktion, brachen dann jedoch aufgrund Unwetter mit dem Planen ab und gingen noch in den Geier. Dort gab es nicht nur lustige Menschen, sondern auch ein Wiedersehen mit C., die mich für meinen frühen Radio-Einsatz lobte. Auf dem Heimweg machte unsere Runde noch kurz Halt beim Späti und löste sich dann auf.

14.11.15 : Ausschlafen! Ganz klares Ausschlafen. Denn für diesen Tag sollte es nötig sein. Am Nachmittag ärgerte ich mich über meinen iPod (in Kombination mit iTunes), der bestimmte Lieder einfach nicht übertragen wollte. Dann gab es noch ein paar Rest-Erledigungen – vor den Vorbereitungen. Das Reinfeiern verlief schön und auch schön sättigend. Es gab einen Moment, an dem ich mich sehr über die vielen lieben Menschen freute, die sich meinetwegen versammelten. Und auch das Musik-Aufdrehen tat gut.

15.11.15 : Ausschlafen. Und dann jede Menge Räumungsarbeit – aufgeteilt für den Tag. Meinen Geburtstag. (Ich denke, das werde ich künftig anders handhaben.) Am Nachmittag war ich kurz bei LOHRO, brachte etwas Kuchen vorbei und vernahm Glückwünsche. Zum Nachmittag gab es leckere Torte bei S. und am Abend lud ich zum Schlemmen in den Hackspace ein.

Es verbleibt vor der Vollendung seines 11.689. Tages
F.

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Logbuch : Eindrücke vom Sommer 2015

Juli 20, 2015

Als Vorwort möchte ich nur anmerken, dass dieser Eintrag für mich ein absolutes Maximum darstellt. Es passt leider gewissermaßen in eine Zeit, in der ich mich extremen Konditionen ausgesetzt sehe – dies zuweilen willentlich. Dagegen stelle ich mir die Frage “wer soll das alles lesen?” eher nicht. 😉

22.06.15 : Es war wieder einer dieser komischen Tage, an denen die Müdigkeit morgens nicht so spürbar war und dann am Nachmittag mit voller Wucht nachlegte. Na ja, kommt für einen extra-langen Arbeitstag nicht gerade gelegen. Für den Abend lag bereits ein Plan vor – das Aufzeichnen einer neuen THX-(Podcast-)Folge, eine Unterredung mit dem Redaktionsausschuss-Teamkollegen und ein Abend mit Musikrecherche für mein Journal.

23.06.15 : Auch Dienstag war das Aufstehen nicht wirklich schön (weil früh). Erstmals ergab sich auf Arbeit der Fall, dass ich im Büro quasi Einzelschicksal spielen durfte. Der Sport war anstrengend, der Abend unspektakulär, das Bett erwünscht.

24.06.15 : Die Mittwochsroutine blieb überwiegend intakt – was für mich bedeutet: Treffen der Musikredaktion und Besuch des Hackspace. Nur dieses Mal hatten wir bei LOHRO mehr abzustimmen und gingen anschließend zum Stammtisch in den Freigarten, wo ich N. kennenlernte und wohl mehr mit A. geredet hatte als gedacht. Im Hackspace war mir dann auch nicht mehr nach Computer-Zeugs.
Ach, und ich bin erstmals mit Fahrrad zur Arbeit gefahren. Ein spannendes Novum.

25.06.15 : Der Tag war entspannt ereignislos. Am Abend beschäftigte mich ein Einkauf und Recherche für den Beatbetrieb. Außerdem hielt mich ein Chat mit G. davon ab, zeitig schlafen zu gehen.

26.06.15 : Extra früh fing mein Freitag an, war also nicht wirklich ein Freutag, wovon sich hoffentlich nichts bei meiner Sendung anmerken ließ. Den Weg mit Fahrrad zurückzulegen, ergab eine willkommene Zeitersparnis. Am Abend wurde es wieder etwas eilig für mich, da ich mir fürs Abendessen sehr wenig Zeit ließ. Dann ging es mit G. und H. ins (gut gefüllte) Kino.
“Victoria” bekam derart viel Vorab-Lob, dass meine Erwartungen entsprechend hoch waren. Und handwerklich ist an dieser deutschen Produktion auch nichts auszusetzen. Selbst die Untertitel nahm ich nach ein paar Minuten gar nicht mehr wahr. Und nun das Aber: der Handlungsverlauf verlor sich dann in Abstrusitäten und das Ende wirkte langgezogen. Sehenswert ist der Film dennoch auf alle Fälle. (7/10)
Zwei Dinge verwunderten mich am Abend: einerseits war ich früher als gedacht wieder zu Hause und andererseits herrschte Party-Stimmung im Nebenzimmer. Erfreulicherweise verzogen sich die Feiernden kurz nach 0 Uhr ins Nachtleben. Mit Ruhe schläft es sich besser.

27.06.15 : Der große Tag war da. Ohne viel Stress machte ich ein paar Erledigungen, packte meine Sachen und startete meinen Ausflug nach Berlin. Erster Stopp dort: das Hotel in der Nähe vom Hauptbahnhof. Kurz das Schauerwetter abwarten und dann ab in die Innenstadt. Ein paar Einkaufstempel später genehmigte ich mir eine exotische Bio-Limonade, die ich allerdings nicht so erfrischend fand. Am Alexanderplatz begab ich mich erstmals in eine deutsche Filiale von Primark. Ich war verwundert, warum viele Kunden mit Netzen oder Rollwagen dort einkauften. Drei Regale später fand ich den Grund heraus. Die Auswahl und das Preisniveau lassen Einen kaum mit nur einem Artikel das Geschäft verlassen. Kaufrausch? Check. Ich probierte die Sachen nicht mal an. 😛 Dagegen war der Besuch im angrenzenden Kaufhaus schon fast ernüchternd. Der Magen meldete sich und ich genehmigte mir einen Donut mit Kräuterfrischkäse und einen exorbitant sättigenden Rum-Brownie von Dunkin Donuts. Im Hotel ruhte ich mich eine Weile aus und zog mich für den großen Abend um, der mich abermals in die o2-World lockte. (Wahrscheinlich zum letzten Mal unter diesem Namen.)
RoxetteIch nahm endlich die Möglichkeit wahr, Roxette – eine Band, deren Musik mich seit der Kindheit begleitet – live zu erleben. Die Vorband war auch ganz brauchbar, nuschelte allerdings nach dem ersten Song ihren Namen, so dass ich erst durch das letzte Lied “Something New” von allein darauf kam, dass es sich um Escobar handelte. Richtig ausgelassen wurde die Stimmung natürlich, als Roxette loslegten. Eine Tour zum 30-jährigen Bandjubilum lässt erwartungsbedingt nur wenig Spielraum für Songs jenseits der Hits, die man schon x-mal gehört hat, aber die Setlist war eigentlich ganz stimmig. Mit “Stars”, “Watercolors In The Rain” und “The Heart Shaped Sea” waren aber auch echte Perlen dabei. Um das schöne Konzert abzurunden, gönnte ich mir noch Andenken beim Merch-Stand. Dann bewegte ich mich mit der Masse Richtung S-Bahn-Haltestelle und sah mir (wohl ein letztes Mal) die beleuchtete o2-World an. Auf dem Weg zur Bahn probierte ich sogenannte “Ulti-Mate”, die eigentlich nur wie Club-Mate schmeckt und sogar die gleiche Flaschenform besitzt. Nächster Stopp Innenstadt, wo ich meinem Heißhunger erlag und eine Ditsch-Pizza aß. Als ich Richtung Brandenburger Tor schlenderte, fielen mir Lichtmaschinen und laute Musik auf… und schließlich stellte ich fest, dass ich die letzten Minuten der CSD-Feierlichkeiten mitbekam. Die Partymeile sah um diese Zeit auch schon eher kläglich aus. (Wahrscheinlich gab es einen Location-Wechsel.) Egal. Ich spazierte noch ein wenig und ging dann ins Hotel.

28.06.15 : Irgendwie blieb ich am Vorabend an eher lächerlichen Live-News von BBC hängen, was wiederum meine Schlafzeit einkürzte. Ich war also müde, als ich mich zum Berliner Hauptbahnhof begab. Dort gönnte ich mir eine Packung Donuts, das zweite “Moon Knight”-Paperback und noch einen Eiskaffee mit Bananensirup. Als der Zug nach Rostock eintraf, war die Fülldichte schon erstaunlich hoch. Fusion-Zeit eben. Ich verstand in dem Moment gar nicht, warum Leute da noch an einem Sonntag hinreisen würden. Egal. Die Leute und das Getränk ließen mich nicht schlafen. Also widmete ich mich der Schnittarbeit für die Podcast-Folge. In Rostock angekommen, widmete ich mich etwas sportlicher Betätigung, gönnte mir noch etwas Extra-Schlaf, die Donuts und einen (overdressed-)Besuch im Hackspace.

29.06.15 : Der für diesen Abend geplante Auftritt von Metada im Zwischenbau (Vorspiel) fiel aus. Ich nutzte die damit gewonnene Freizeit für die Vorbereitung meiner Rubrik im Kulturkonzentrat. Und das hat auch gereicht.

30.06.15 : Ich empfand es sehr ärgerlich zum Start in meinen ersten Urlaub seit Monaten noch offene Punkten auf der ToDo-Liste zu haben. Was tat ich also? Ich legte eine Nachtschicht ein. Aber nicht, ohne den gebuchten Termin im CryptoRaum mit K. und K. wahrzunehmen. C. war sichtlich über unseren Erfolg erfreut und wir verweilten im Anschluss noch im Freigarten. Daher begann meine Nachtschicht ungeplanterweise erst sehr spät.

01.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 1. LOHRO feierte fünf Tage lang sein 10-jähriges Jubiläum als Dauersender und ich wollte mitmachen. (Daher der Urlaub von der Erwerbstätigkeit.) Für den ersten Tag war vorgesehen, dass ich bei der Außensendung vom Doberaner Platz half. Und das bei Sommerwetter pur. An Sonnencreme hatte ich gedacht, nur leider wieder die eine oder andere Stelle übersehen. Die Stimmung war gut. Ich konnte es sogar noch ganz kurz einrichten, A. bei einem Text zu helfen, was ich am Vortag leider nicht mehr geschafft hatte. Nach dem Abbau verlagerte sich das Geschehen auf den Vorhof der Frieda 23, wo es unfassbar leckere Kuchen und Torten gab. Spontan halfen G. und ich noch beim Ausschank aus und kosteten den “LOHROnge”, den man bei Sonne wohl eher in Maßen genießen sollte. Der metallische Shaker hatte jedenfalls Herdplatten-Charakter. Einen Besuch im Hackspace sparte ich mir an diesem Mittwoch…

02.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 2. Denn für die Mittsommer-Charts-Sendung musste ich früh aufstehen. D. war schon im Redaktionsraum an seinen Nachrichten, als ich und A. dazustießen. Die Sendung begann etwas schleppend, wurde dann aber im Laufe der drei Stunden (plus X) heiterer. Danach feilte ich noch an der Vorbereitung der Kultursendung, die ebenfalls an diesem Tag noch stattfinden sollte. Ich ging nach Hause, schlief dort eine ganze Weile (trotz Hitze) und machte mich dann wieder auf zu LOHRO, hatte meinen Anteil beim Kulturkonzentrat, sah ein wenig vom Poetry Slam vor der Tür, half beim Aufbau im Liwu und wartete gespannt auf den Start der Party, zu der ich auflegen durfte. B. und ich tauschten kurzerhand die Anteile, so dass es nach der Live-Musik mit Drum’n Bass losging. Und als ich schon fast gar nicht mehr damit rechnete, war ich am Zuge, hatte die ersten paar Songs einen leeren Raum vor mir und dann auf einmal sich bewegende Menschen. 🙂 War sehr spaßig, dass nicht mal die “Rausschmeißer” Wirkung zeigten, und wir tatsächlich das Licht anmachen mussten. Danach wurde aufgeräumt. Und auf dem Heimweg war es schon wieder hell draußen.

03.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 3. Ausschlafen? Pustekuchen. Nicht, wenn man wie ich das Händchen hat, und sich für einen OpenAir-Koch-Einsatz freiwillig meldet. So fand ich mich am späten Vormittag wieder bei der Frieda 23 wieder und half PestoPeter bei der Vorbereitung zu einer VoKü, die musikalisch untermalt werden sollte. Nebst Erdbeeren pulen, Zwiebeln anbraten und Äpfel kleinschneiden war das Angenehmste wohl, den Rucola durchs kalte Wasser zu ziehen. Ach, und der Milchshake mit Rucola, Kiwi und Banane war auch lecker. Gegen Mittag machte sich die Müdigkeit bemerkbar und ich ging nach Hause. Dabei machte ich einen Umweg über den Ulmenmarkt um eine Postsendung abzuholen. Die Schlange an dem kleinen Schalter fand ich nicht erbaulich. (Na ja, Streik und so.) Egal, erst mal schlafen, dachte ich mir dann zu Hause. Zum Abend ging ich dann zum PWH, wo die Vorbereitungen für das Konzert schon fast fertig waren. Zusammen mit einigen Helfern holten wir uns Abendessen und waren dann am Einlass. Nebenbei bedienten G. und ich soziale Netzwerke mit Updates vom Konzertgeschehen.

veis-eis04.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 4. No way, dachte ich mir, als ich erwog, beim Fußballturnier vorbeizuschauen. Dann lieber schlafen. Die Hitze war auch schon da, als ich den ersten Schritt vor die Tür setzte. Nächster Halt VEIS. Dort wurde mir eine Großpackung veganes Pistazieneis zurückgelegt, Und für einen Tag wie diesen war die fällig. Zurück zu Hause fiel ich darüber her und schaute nebenbei amerikanisches Late-Night-Gedöns. Danach ging ich wieder schlafen. (Brauchte nicht mal einen Ventilator.) Für den Abend stand dann ein anderer Geburtstag auf meinem Plan, denn J. und C. wollten zusammen feiern. Ich entschied mich, einen Beutel Eiswürfel mitzunehmen, was goldrichtig war. Die Party in der WG bot Gelegenheit, mal wieder mit bekannten Gesichtern wie E. und M. als auch mit vielen Unbekannten zu quatschen. Auch das Unwetter kam alles andere als ungelegen, waren wir doch in der Nähe des Balkons positiv über frische Windböen erfreut. Als uns Ordnungshüter über Konflikt zwischen fortgeschrittener Tageszeit und Lautstärke aufmerksam machten, verteilte sich die Runde. Viele gingen noch Richtung Stadtpalast, aber ich wollte noch bei der LOHRO-Party im MAU vorbeischauen. Dort angekommen war allerdings so gut wie nichts mehr los.

05.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 5. Wie gut, dass ich nicht noch später heimkehrte, denn sonst wäre der Tagesstart für diesen Sonntag wohl noch unangenehmer ausgefallen. Ein weiteres Mal machte ich bei den (regulären) LOHRO-Charts mit, die an diesem Tag eine Stunde früher begannen, weil im Anschluss an einen Außensendung übergeben werden sollte. Und zu eben jener Außensendung ging ich dann mit S. und D. sowie einem Wagen voller Getränke zum Circus Fantasia an den Stadthafen. Die Hitze war sehr unerfreulich. Umso schöner, dass PestoPeter gekühlte Eisgetränke und Proviant bot. G. überredete mich, die Hüpfburg zu testen. (War lustig.) Es wurden viele Fotos gemacht. Das Zelt wurde für das Konzert hergerichtet. Und Johannes Meißner (also die Band, für diesen Auftritt mit Ersatzmann) war hervorragend. Danach hieß es wieder Abbau. Und just als wir den Rest im Sendehaus verstaut hatten, brach noch ein viel größeres Unwetter aus. Dies ließ uns zunächst am Ort verweilen. Dann brachte uns K. zurück zum Circus, wo schon keiner mehr war. Und schließlich bummelten wir noch kurz ins Cro.

06.07.15 : Dieser Montag war trotz des anstrengenden “Urlaubs” ganz normal – Arbeit, Sport, Recherche und Bloggerei. Eigentlich wollte ich ab diesem Zeitpunkt mein Musikjournal umstellen. Aber dies verzögert sich wohl noch.

07.07.15 : Die Wahrscheinlichkeit, an einem Dienstag in Eile zu geraten, ist bei mir höher als an anderen Wochentagen. Und so bemühte ich mich, rechtzeitig am Abend zur Stelle zu sein, um bei den “projekt:raum”-Mitmachenden zusammen mit V. einen kleinen Wiki-Workshop abzuhalten. Danach schaute ich beim Vorstandstreffen des Kulturnetzwerks vorbei. Und danach genehmigte ich mir bei El Waleed ein leckeres Abendessen. Kurzer Zwischenstopp bei REWE und dann war ich auch schon wieder dabei, anderen Leuten mit Computer-Zeugs zu helfen. In diesem Falle hieß das Thema “Lightroom”.

08.07.15 : Ein ganz normaler Mittwoch: mit Sport, Arbeit, Musikredaktionstreffen und Besuch im Hackspace. Ausnahme: dort wurde gegrillt und ein paar Musikredakteure kamen mit.

09.07.15 : Dass dieser Tag etwas ereignisloser ausfallen würde als sonst, begrüßte ich sehr. So nahm ich mir am Abend sogar mal wieder Zeit für Comics. Gleich zwei Saga-Hefte hatte ich auf dem Stapel. Nur leider waren dies die letzten Ausgaben vor der nächsten “Kreativpause”.

10.07.15 : Dass ich es bei all der Vorbereitung fürs Wochenende noch geschafft habe, den Beatbetrieb zu fahren, verwundert mich im Nachhinein. Ich war jedenfalls ausgelastet – bis ich dann am Nachmittag freundlicherweise von S. und Co. von der Arbeit abgeholt wurde. Die Fahrt nach Brandenburg verzögerte sich dank Stau-Stellen auf der Autobahn. Dennoch konnte ich ein Weilchen dabei einschlafen. Und spätestens der freundliche Empfang und das viele Essen ließen die paar Unannehmlichkeiten vergessen.

11.07.15 : Optimales Wetter für einen Wochenendausflug in der ländlicheren Gegend Brandenburgs. Sonne eben. Der Einkauf im Werder-Park verlief ohne größere Komplikationen. Wir würden definitiv nicht verhungern. Die Kasserin lobte mein T-Shirt. 😀 Am Nachmittag half ich beim Zubereiten von Käse-Teilchen. Es gab Kirsch-Kuchen. Wir gingen an den Badesee. Ich las ein wenig aus “Paper Towns”. Es wurde gegrillt. Wir hatten ein Spektrum an Saftsorten, die zu Cocktails verarbeitet wurden. Zum Abend hin wurden die Themen nicht unbedingt heiterer – wie das halt so ist, wenn ein nicht unerheblicher Teil der Anwesenden auf Jobsuche ist.

emma_201512.07.15 : Komischer Sonntag auf dem Lande. War es zu viel frische Luft oder warum fühlte ich mich trotz ausreichend Schlaf so müde nach dem Frühstück. Ein paar Leute gingen ein weiteres Mal zum Badesee und ich verschönerte mir die Zeit auf einem Klappstuhl unter dem Sonnenschirm. Später wurde ein weiteres Mal gegrillt. Und gesättigt ging es dann zurück nach Rostock, was nicht nur so manches Haustier traurig fand. Auf der Fahrt konnte ich abermals ein wenig schlafen. Zu Hause angekommen, wollte ich eigentlich nur noch auf mein Bett fallen. Später besuchte ich J. und A. noch, die mir wiederum neue Musik zeigten.

13.07.15 : Der Wochenstart verlief plangemäß. Für den Abend war die Sichtung des ersten Terminator-Films geplant. Ganz schön altbacken. Vor dem Heimweg, sagte ich kurz im SenseLab/Oppennet-Raum hallo, wo noch Menschen waren. Und es ging noch kurz in den KTV-REWE, weil ich kein Brot mehr hatte.

14.07.15 : Ein Novum in dieser Woche: Das anstrengende Training wurde auf den Morgen verlegt. Ich kann nicht sagen, dass es dafür leichter wird. Aber dem Abend sah ich dagegen gelassener entgegen. Und was sollte das ein Abend werden. Erster Stopp Geier, wo ich G., C. und A. traf. Die beiden Letzteren überredeten uns zum Tischtennis. Ich wusste gar nicht, dass man das auch im Geier spielen kann. Eine Runde Chinesisch hat mir dann auch gereicht. Nächster Stopp ST. Das dachten sich augenscheinlich auch viele andere Menschen. Denn bereits kurz nach Öffnung war die Schlange immens. Alles nur wegen der Happy Hour? Am Musikmix wird es wohl nicht gelegen haben, denn der hatte aus meiner Sicht Aussetzer, wenn auch ich Lieder erkannte, die ich selbst auf der Party-Playlist habe. Noch ein Novum: Minz-Mate. Irgendwie komisch, aber bestimmt verhält es sich da wie mit Club-Mate: “Man gewöhnt sich dran…” Nächster Stopp Zwischenbau. Einige bekannte Gesichter konnte ich dort antreffen. Persönliche Highlights: ich kannte den DJ und ich wurde nach dem Motiv auf meinem T-Shirt gefragt, welches ich vor Jahren selbst entworfen hatte. Fazit: so ein Weggeh-Abend war überfällig.

15.07.15 : Es gibt solche und solche Abschiedsveranstaltungen bei LOHRO. Aber ich würde meinen, dass B. da einen besonderen Tag gefunden hatte. Denn C. war ziemlich aufgedreht. Es gab ausreichend Grillgut. Und ich wusste bereits am Abend, dass ich die Kleidung am nächsten Tag bestimmt nicht würde riechen können. Als sich die Runde aufgelöst hatte, lag der Hackspace wieder einmal bequem auf dem Heimweg – zu geeignet, um nicht kurz hallo zu sagen.

16.07.15 : Die zwei entscheidenden Dinge dieses Tages waren Arbeit und eine Redaktionskonferenz. Darüber hinaus war ich sehr aufgebracht über die Tatsache, dass Brot vor dem Verfallsdatum bereits schimmlige Stellen hatte. Demnach war ein Spontaneinkauf erforderlich. Die Schokokekse, die ich dabei fand, überzeugten dann letztendlich nicht nur mich. Die Redaktionskonferenz bot viel Platz zum Meinungsaustausch, der ausgiebig genutzt wurde. So ausgiebig, dass gegen halb 11 der Protokollant schon keine Lust mehr hatte.

17.07.15 : Der Freitag im Schnellverfahren: Arbeit, Einkauf, Kochen, Kino. Das LiWu lud zur Spätvorstellung des zweiten Terminator-Films ein. Und als jemand, der diesen Film nie im Kino sehen konnte und das Werk für ein Highlight der Dekade hält, wollte ich mir das nicht entgehen lassen. Es war auch schon eine ganze Weile her, dass ich den Film letztmalig komplett sah. An manche Plotdetails konnte ich mich gar nicht mehr erinnern. Und nach wie vor unterhält dieser Actionstreifen richtig gut. (9/10)

ingwerbrause18.07.15 : Auschlafen bis 12e, Einkauf, “Frühstücken” und dann erst mal einen Besuch bei VEIS einplanen – allein dank des Fotos einer Regenbogentorte. Das ist doch mal ein Wochenendstart. Dort angekommen probierte ich erstmals “Thomas Henry Spicy Ginger”, eine Limonade, die sich hinsichtlich Süße und Ingwer-Würze wohl nur schwer übertreffen lassen wird. Mit anderen Worten: ich war froh, dass es eine sehr kleine Flasche war. Die Torte sah auch in echt sehr lecker aus und schmeckte vortrefflich. Kein Wunder, dass sie dann wenige Minuten später ausverkauft war. J. und ich gingen in Richtung Innenstadt, wo ich P. beim Auflegen auf einem CSD-Wagen sehen wollte. Das hat geklappt. Aber die Lautstärke fand ich grenzwertig. Wir wuselten in dem Gemenge noch bis zum Zielpunkt Neuer Markt, wo wir nebst einiger LOHRO-Leute A. und S. trafen, die dann auch schon wieder woanders erwartet wurden. Mit einem kurzen Abstecher in der Bebel-Straße war mir nach Erfrischung in Form der “lebensverändernden” Wostock-Sorte “Aprikose-Mandel”. Und ja, im Bio-Laden des KTC findet man die noch. Von da aus ging es zum Stadthafen, wo ein “Aktionszelt” zu STI-Dingen viel Info-Installationen und so bot. Ein Highlight war sicherlich das Schlagzeug mit O-Tönen. Nächster Stopp: der Innenhof von M., wo das Info-Material ausgewertet wurde. A. und K. gesellten sich dazu. Dann ging es zu REWE, von da zum Skaterpark-Event und dann wieder in die Bebel-Straße, wo gekocht wurde. Schon mal einen Haushalt ohne Pfeffer gesehen? Ich nun schon. Na ja, das Chili-Gewürz hat einiges rausgerissen. Passierte Tomaten und Zucker sollten an die Nudelsauce nicht ran, also genehmigte ich mir für das Endergebnis eine Ladung Ketchup auf meinen Teller. Stichwort Aufwertung. Nebenbei holte A. einige Song-Perlen aus der Vergangenheit. Ich war noch am Korrespondieren und dann auf dem Weg in den Freigarten, wo S. und ihr Besuch aus Frankreich ihren Strandtag ausklingen ließen. Der Heimweg war frisch, aber dafür kurz.

19.07.15 : Ich entschied mich dazu, eine Stunde eher aufzustehen, um noch kurz ein wenig Sport zu betreiben. Das hatte mir wiederum etwas Gehetze eingebracht, noch bis zur Mittagszeit bei LOHRO zu sein. Dort hatte K. schon das Wichtigste für die Charts-Sendung vorbereitet. Und wir hatten Besuch von S. und T., die uns sogar etwas aushalfen. Das Angebot eines Stadtbummels konnte ich nicht wahrnehmen. Nahezu fließend war der Übergang von Moderation zu Beteiligung am Treffen der Technikgruppe. Es wurde einiges geplant, Hardware wurde untersucht und am Ende noch am Stream optimiert. Nebenbei fanden Nachbereitungen für den Wochenstart sowie Sendungen der Literatur- und Metal-Redaktionen statt. Und ich tobte mich ein wenig in der Küche aus und ließ Toastbrot überbacken. Im Anschluss an den sehr langen LOHRO-Tag kehrte ich kurz im Hackspace ein und war erstaunt über die Motivation der Schülergruppe, die etwas für einen “Gaming Developer Contest” kreiert.

Es verbleibt um Einschränkung solcher Beiträge bemüht
F.

Keine Panik trotz Titanic (Bowle)

November 19, 2014

Es ist wieder etwas mehr Zeit vergangen, so das ich mir das Label „Wochenrückblick“ eigentlich sparen kann… aber wieso und was und wie?

10.11.14 : „Nur für den Kick, für den Augenblick?“ Nein, keine Ahnung, warum ich mich wieder zu einem Wochenstart um 4 Uhr morgens überreden ließ. Vielleicht wollte ich den Grad der Gutmütigkeit für diese Woche steigern. Und was für eine Woche es werden sollte. Und ja, einen gefühlten 13-Stunden-Arbeitstag kehrte ich abends heim, wollte eigentlich nur was essen und kurz den Eintrag fürs Muikjournal fertigstellen, geriet dann doch wieder in Leselaune und arbeitete mich abermals ein gutes Stück durch „Persepolis“.

11.11.14 : Sehr zu meiner Freude konnte ich am Dienstag wieder ausschlafen, bewältigte den Tag routiniert und ließ am Abend dann die Seele baumeln, wenn auch ein paar Dinge geplant werden wollten.

12.11.14 : Planung war auch ein Stichwort für den Großteil des Mittwochs. Ausnahme bildete da nur mein Essen, für welches ich tatsächlich erst nach 20 Uhr die Gelassenheit fand. Zuvor war ich mit meinen Vorstellungen für die Rotation beim Treffen der Musikredaktion eher nicht so erfolgreich. Na ja, so verschoben sich dann eben ein paar Titel in die „eigene Abteilung“. Im Hackspace erzählte ich irgendwie viel, sah bei der Bastelei an einem Schrank zu und blieb bis zum Ende.

13.11.14 : Am Donnerstag war meine Spontanität gefragt, denn ein Termin für 11 Uhr verschob sich dann mal eben auf den Nachmittag. Bei LOHRO fand ich indessen mit großer Freude die Antwort auf eine Musikanfrage, die mich ganz schön aus dem Häuschen geraten ließ, und dann noch mehr Aufgaben für die Sendungsvorbereitung als erwartet sowie einen ruhigen Platz in der Küche. Das Mittag von P. wurde abgesagt. Ich probierte die Blaubeer-Milch einer großen Marke, die mit „limitiert“ meine Aufmerksamkeit fand. Fazit: nicht so dolle. Der verschobene Termin kostete mich dann auch noch mehr Zeit als ich wollte und schon war ich wieder in Eile. Die Studiogäste waren verfrüht da und brauchten ein wenig Technik-Support. Icloud wollte die Notizen nicht so schnell synchronisieren, wie ich das gern gehabt hätte. Und und und…
Da bemerkte ich erstmals die Vorteile einer Morgensendung: weniger Gewusel weil früh 😛
Im Laufe des Nachmittags klärte sich dann die Abendgestaltung. Und ja, gewissermaßen ließ mich das schon wieder ein wenig hetzen, weil ich noch fürs Abendessen sorgen musste.
Erst als ich abends im MAU-Club die Darbietung der Sailing Conductors genießen konnte, kam ich gewissermaßen zur Ruhe.

14.11.14 : Schon mal für 14 Leute gekocht? Ich seit diesem Freitag schon. Aber zuvor schleppte ich erst mal Zeugs beim Einkauf in zwei Netto-Läden. Ich war mit den zwei Töpfen Chili eigentlich zufrieden, wobei die vegetarische Variante etwas traurig und einen Tick zu scharf wirkte. (Ein Hoch auf Streukäse.) Und auch die Geheimzutat wurde nicht erschmeckt. (Gruß an G..) Am Nachmittag wuselte ich noch etwas im LOHRO-Studio herum, bevor ich wieder in der Küche aktiv wurde. Projekt Teufelskuchen (der heißt so) – und das im Doppelpack. Im Nachhinein fand ich es gar nicht so wild, von der Sorte gleich zwei Bleche hintereinander zu backen.
Für den Abend stand eine bittersüße Zusammenkunft anlässlich M.’s Abschied auf dem Plan… wobei manche Dinge an dem Abend wohl alles andere als geplant waren. Aber hey, einmal Taylor Swift im Karaoke-Modus gibt es auch nicht alle Tage. Ebenso die Gelegenheit, in so einer Runde in den Geburtstag reinfeiern zu können.

15.11.14 : Ich sagte mir mehrfach „es könnte schlimmer sein“, als ich übermüdet an meinem Geburtstagswochenende aufstand und dank Kopfschmerzen so gar keine Lust verspürte, all die Aufgaben abzuarbeiten, die es noch zu erledigen galt. Einkaufstouren, Tomatenbutter anrühren, Transport, Aufbau…
Na ja, aber spätestens als die Gäste auf der Käpt’n Piet eintrafen, war all das vergessen. Der Abend wurde lecker, lustig und laut. Und so wie ich das vernahm, hatten die Leute auch ihren Spaß. Ach, und die Titanic-Bowle kam nicht nur erfreulich gut an, sondern hinterließ keine Reste. 🙂

ResteFix_nov1416.11.14 : Einmal mehr übermüdet ging es am Sonntag für mich überwiegend um den Abbau. Einen Teil lagerte ich in der LOHRO-Küche zwischen, wo es sich dann am Nachmittag noch ordentlich schlemmen ließ. Sogar für den Hackspace hatte ich noch Reste.

17.11.14 : Trotz Urlaub fühlte sich mein verlängertes Wochenende alles andere als entspannend an, als ich am Montag in den Alltag zurückkehrte. Und verplant war der Tag auch. Am Abend sah ich im LiWu den Film „Im Labyrinth des Schweigens“. Ich gab einer deutschen Produktion also wieder eine Chance. Der Film war etwas dröge, aber für ein bescheidenes Format und bei dem doch eher anstrengenden Thema gut ausbalanciert. Uneingeschränkt kann ich den Film nicht empfehlen, aber für interessierte Gemüter sollte damit gute drin sein. (7/10)
Im Anschluss wertete ich das Gesehene noch mit G. in der KTV aus, bevor mir zum Tagesabschluss noch ganz neue Geschmackswelten eröffnet wurden. Dafür opfere ich doch gern die eine oder andere Stunde Schlaf.

18.11.14 : Routine? Ja, nicht so ganz, aber ich bin auf dem Weg dahin. Als Vorbereitung auf den nächsten Kinoabend eilte ich zur Mittagspause kurz in die Innenstadt. Auch am Abend war Eile geboten, denn nach dem Training wollte ich noch zur Versammlung des Kulturnetzwerks in die Frieda 23. Und dort hatte I. sogar noch Essen zu bieten. Das war bei einer sonst ziemlich langwierigen Veranstaltung auch eine erfreuliche Abwechslung. Als dann irgendwann zur späten Stunde ein neuer Vorstand gewählt wurde, vermerkte ich allseitiges Aufatmen. Mit A. erzählte ich noch eine Weile und so kam ich nur eine Stunde später als gewollt nach Hause.

19.11.14 : Der Mittwoch war wieder vollgepackt mit Terminen. Zwei Praktikanten wollten betreut werden. Ich finalisierte noch ein paar Entwürfe für Radio-Dinge. Die Musikredaktion traf sich. Meine „Einbring-Quote“ stieg wieder auf über 50%. Im Anschluss fand die erste Redaktionskonferenz unter dem neuen Redaktionsausschuss statt – und das wurde entsprechend wort- und meinungslastig. Schließlich landete ich wieder im Hackspace, wo ich noch ein paar Infos aus einem Workshop mitnehmen konnte.

Es verbleibt mit viel auf der ToDo-Liste
F.

Logbuch : ein paar Dekaden später

November 29, 2013

Öhm, ja, was soll ich sagen. Da ist dann doch etwas Zeit ins Land gezogen oder so…
Da werde ich auch gar nicht lange drucksen und versuchen, gewohnt kurzgefasst ein paar Eindrücke aufzuarbeiten. Immerhin hat das meine treue Leserschaft verdient. 😛

Ach der 11.11. war in diesem Jahr ganz okay, auch wenn ich leicht gestresst von der Arbeit nach Hause kam bzw. auf dem Heimweg noch einen Zwischenstopp bei der Post eingelegt hatte wegen einer Lieferung, die ich für meinen Geburtstag haben wollte. Ein kurzes Abendessen später hetzte ich auch schon zum Besitos, wo ich mit S. und K. verabredet war. Wir probierten Tappas und erfreuten uns an der Happy Hour. Im Anschluss schaute ich noch beim Couchsurfing-Stammtisch im Stadtkind vorbei, wo ich einen leckeren Shake hatte (mit Mandel-Aroma).

Der nächste Abend war fürs Kino reserviert. Wir schauten „Fack Ju Göthe“ und befanden den Film alle für gut (7/10), wenn auch der Ton im Saal unter aller Sau verrauscht war. (Und ich bin da eher gemildert, was Kritik in dieser Hinsicht angeht.)

Am Mittwoch ging es nach der Arbeit ins Arjun (also gut eine Haustür weiter), wo ich endlich wieder lecker Indisch essen konnte. Und danach fuhr ich für einen freien Tag (und meinen letzten vor der „großen Drei“) nach Hause.

Dort schlief ich aus, backte einen Kuchen, improvisierte fürs Abendessen und las ein paar Comics.

An meinem Geburtstag musste ich sehr früh aufstehen, weil Schienenersatzverkehr für meine Fahrt nach Rostock einzuplanen war. Hat aber alles geklappt mit der Verbindung und auch der Kuchen kam (auf Arbeit) gut an. Gleich danach war ich wieder etwas in Eile und machte einen kurzen Stopp zu Hause, bevor ich meine Freunde im Plan B zum Dinner eingeladen hatte. Dort gabs Geschenke und viel zu essen. Im Anschluss gingen wir noch ins Farellis, wo ich unter anderem einen leckeren Cocktail mit Banane hatte.

Den Samstag verbrachte ich mit viel „Nichtstun“, was ich mir auch mal gönnen wollte. Dann ging ich noch kurz in die Stadt, was mich wieder fragen ließ, warum ich das ausgerechnet am Wochenende machen musste.
Am Abend trafen wir uns bei S. und plauschten ein wenig, bevor wir zur diesjährigen „Nacht der Professoren“ aufbrachen. Diese „Club-Tour“ sollte uns zum MAU, ins (ultra-kleine) Dieter, in den Bunker und abschließend in den ST-Club führen. Der Musikmix war bunt… fast schon zu bunt. (hüstel… Helene Fischer?… hüstel)

Am Sonntag wollte ich eigentlich länger ausschlafen, war aber mit der Familie zum Mittag verabredet. Wir speisten im „Lenk’s“, wo es ein super Angebot für Geburtstagskinder (plus minus 2 Tage) gibt. Ein Spaziergang bei kühlem Sonnenschein rundete das Wochenende ab, bevor ich wieder müde zu Hause landete.

Am darauf folgenden Montag nahm ich seit Langem mal wieder am Kneipenquiz im Ursprung teil, um die „Strudelritter“ (so der Teamnahme) zu unterstützen. Und wie der Zufall es so wollte, war die Songtext-Frage ein Madonna-Lied. 😀

Am Dienstag besuchte ich nach dem Abendessen noch kurz S., wo ich ein wenig Fußball schaute, bevor ich mich daran erinnerte, früher als sonst ins Bett gehen zu wollen.

Für den Mittwoch gab ich mir die Doppelpackung LOHRO-Verwaltung – mit gleich zwei Sitzungen, die leider nicht ganz so heiter waren.

Donnerstag war Kinotag – und das sogar günstiger als sonst – dank o2. Mit G. schaute ich den zweiten Teil der „Hunger Games“-Reihe („Catching Fire“), die ja nun leider keine Trilogie in Filmform werden wird, weil die Produzenten doch echten einen auf „Harry Potter“ bzw. „Twilight“ machen. Der Abschluss-Band wird in zwei Filmen verarbeitet werden. Toll, wa? Na ja, aber „Catching Fire“ war adaptionstechnisch wirklich nah an der Vorlage und filmisch sogar ein wenig imposant. (8/10)

Oh, der 22.11. testete mich wieder ein wenig in Sachen Nervosität. So oft hatte ich ja noch keine DJ-Gigs, auch wenn man als erster Liedabspieler auf einer LOHRO-Party eigentlich nicht viel falsch machen kann. Ich war zwar traurig, dass M. nicht wie zugesagt rechtzeitig da war (um die Tanzmenge zu vervielfachen), aber dafür freute ich mich für G.’s Unterstützung. Und ich würde meine Musikauswahl heute immer noch so belassen – so zufrieden bin ich damit. 😛 Ach ja, nach meinem „Set“ wurde noch ordentlich gefeiert.

Ach, wäre da nicht die geplante Fahrt nach Hamburg gewesen – was hätte ich ausschlafen können. Und zu meinem „Glück“ gab es wieder Schienenersatzverkehr. Der Tag in Hamburg ließ mich dann aber meine Müdigkeit vergessen. Wir gingen erst ins „Chocoversum“ (von Hachez), dann in die Innenstadt und dann zum Dom. Alles toll, viel Spaß und Rummel. Danach noch eine Runde mit verschiedenen Cider-Sorten. Oh, was ein Tag.

Sonntag gab es entsprechend spät ein Brunch – und eine gemütliche Heimfahrt dank Fahrgemeinschaft. Am Abend zu Hause hatte ich auch wieder Lust auf nichts, verlor jedoch viel Zeit bei einem Spiel, welches ich bei C. gesehen hatte. Irgendwas mit „Alchemic World“.

Letzten Montag ließ ich mit den „2013 American Music Awards“ ausklingen, einer Show, die doch ein paar Highlights hatte – wenn auch die Gewinne(r) mir immer gleichgültiger werden. Ich meine Rihanna als „Icon“ – echt jetzt?

Dienstag hatte ich es wirklich geschafft, entscheidend früher schlafen zu gehen. Und was bekomme ich dafür? Eine Großpackung Schlaflosigkeit gegen 3 Uhr morgens. Ein Traum… nicht!

Das letzte Treffen der Musikredaktion hatte thematisch viel mit Punk und Ska zu tun, hat mir aber dennoch viel Spaß gemacht. Unter anderem konnte ich mit Liedern von Psypirinha punkten. Ich freue mich schon aufs Protokoll.

Gestern war wieder Kinoabend. Doch zuvor machten wir einen Abstecher auf den frisch eröffneten Weihnachtsmarkt – inklusive halben-Meter-Bratwurst, Banane im Schokomantel, Glühwein und gebrannten Mandeln. Im Kino erfreute uns Disney’s Neuinterpretation der „Eiskönigin“. Animationstechnisch topp, nur fand ich die Geschichte dünner als die Taille der Hauptfigur. Da wäre mehr drin gewesen. 😉 (7/10)

Und heute am Black Friday? Tja, da haue ich also nun endlich wieder für dieses Blog in die Tasten…
Zum Schluss noch der Versuch einer Ankündigung: ich möchte probieren, den Logbuch-Output zu erhöhen, damit die Artikel nicht immer so ausarten. Vielleicht gibt es auch wieder Rezensionen oder Beiträge mit stärkerem Themenbezug. Wie gesagt… vielleicht 😀

Es verbleibt als nun ehermaliger „Twenty Something“
F.

Logbuch : Geburtstag und so (2012)

November 21, 2012

Es ging einfach nicht anders. Manchmal verlangt mein Zeitplan eine Auszeit vom Bloggen (Stichwort Prioritäten). Mal schauen, wer oder was daran Schuld war.

Ach, ich erinnere mich. In meiner Geburtstagswoche war ich viel am Einkaufen für den großen Abend. Das tat ich am Montag und Dienstag, wobei am Dienstag dann noch ein CouchSurfing-Meeting stattfand.  Am Mittwoch fuhr ich in die Heimat, wo mich nebst ein paar Überraschungen der Backofen erwartete, der mir dabei half, ein Bananenbrot vorzubereiten, welches nur ein bisschen dunkel wurde. Mir war es an dieser Stelle wichtiger, dass der Teig innen gar war. Zum Verschönern gibt es Puderzucker. Ich persönlich bin mit dem Ergebnis auch sehr zufrieden, werde das bestimmt in der Zukunft wieder zubereiten. (So in 3 Monaten oder so vielleicht.)

Donnerstag versuchte ich mich dann an der Herstellung einer Oreo-Torte aus der Packung (Convenience Food sozusagen). Das ging auch recht fix. Nur das Schneiden ist bei der lockeren Masse nicht einfach. Geschmack? Voll süß, aber auch wie Oreos. Müsste ich aber wohl eher nicht nochmals haben.

Am Freitag nutzte ich einen freien Tag endlich vernünftig, indem ich ausschlief. Welch eine Wohltat. Zum Frühstück hatte ich noch Schokokuchen von M. und ein paar TV-Folgen diverser Serien. Zum späteren Nachmittag nahm ich mir vor, „Cloud Atlas“ zu gucken. Und im Anschluss gab es weitere „Resteverwertung“ bei G..

Am Wochenende stand zunächst Aufräumen auf meinem Plan, was dann auch mehr oder weniger den ganzen (hellen) Tag einnahm. Zum Abendessen testete ich erstmals das „Bombay-Haus“, welches auf mich einen guten Eindruck machte. Indisch essen, wie ich es kenne – sehr lecker und sehr sättigend. Danach eine weitere Premiere: das Irish Pub „Mambo No. 1“ in der KTV. Die Freude war groß, als ich feststellen konnte, dass es dort nicht nur Guinness vom Fass gibt, sondern auch Strongbow Cider. Wurde natürlich gekostet.
Und kaum startete der Sonntag, ging es wieder zum nächsten Essen. Ein Brunch im Café Europa bedarf einer frühzeitigen Anmeldung, denn sonst kann das Lokal schnell ausgebucht sein. Aber ich habe ja vorgesorgt. Dass Essen war da auch sehr lecker – die kleinen Brötchen noch warm. Da verbrachten wir Stunden.
Am späten Nachmittag nahm ich dann mit K. den Zug nach Hamburg (kostengünstig durch geteiltes MV-Ticket). Dort konnte ich ihr mit dem Internet-Anschluss helfen und war dann wieder unterwegs zum CCH, wo Alanis Morissette auf ihrer „Guardian Angel Tour 2012“ Halt machte. Als Vorprogramm gab es (ihren Mann) Souleye (ein Rapper) und Stereolove (ähneln Snow Patrol). Die Steigerung war vorhanden. Alanis hat die Bühne gerockt und dabei mehr Lieder von „Jagged Little Pill“ gesungen als von ihrem aktuellen Album.
Bei K. angekommen, sah ich noch die letzten Minuten von „Paranormal Activity 2“, welches (wie bei Wikipedia erklärt) gar keine richtige Fortsetzung ist.

Die aktuelle Woche begann also in Hamburg, wo ich ein wenig durch die Innenstadt bummelte, bevor ich den nächstbesten Zug nach Rostock nahm. Hier angekommen, war ein wenig Aufarbeitung nötig. So reichte es am Montag nur noch für einen neuen Eintrag im Musik-Blog, da ich früh ins Bett gehen wollte.

Grund dafür war, dass ich am Dienstag trotz Urlaub an einer „anderen Baustelle“ tätig war, mir dann aber zum Abend einen weiteren Kinobesuch gönnte – „Dredd“. (Beide Filme wurden in früheren Einträgen behandelt.)

Heute erwischte mich wieder der Alltag mit Arbeit, Mittagspause und einem Abendprogramm, welches wieder Premierenstimmung verbreitet. Aber dazu dann im nächsten Logbuch-Eintrag.

Es verbleibt nun älter
F.

Don’t trust me

Oktober 17, 2010

Der Titel könnte ein netter Slogan für ein Blog sein, verweist aber lediglich auf ein Lied der Gruppe 3OH!3, welches sich sogar auf zwei Alben finden lässt. In dieser Woche hatte ich mir vorgenommen, ein Titel dieser Gruppe zu verwenden, um mich daran zu erinnern, dass sie mich vor Kurzem beeindrucken konnten. Und zwar habe ich erfahren, dass sie so „fan-freundlich“ sind und nach einem Auftritt Live-Streams starten, um mit ihren Fans zu kommunizieren. Das finde ich erstaunlich. Könnte man denken, dass schon ein aktives Twitter-Verhalten ein Fortschritt im Verhältnis von Popstar zu Medien ist, so setzen die Leute noch etwas drauf. Natürlich kann man das schlecht als Standard definieren, was man als so ein Künstler leisten muss. Aber es zeigt doch, wie sich die Zeiten geändert haben. (Ja, nach so einem Satz muss man sich zwangsläufig erwachsen/alt fühlen.)

Und mit dieser Einleitung geht es dann auch gleich wieder an die Aufbereitung der letzten Tage: Diese bestanden überwiegend aus Arbeit, einem „Music Monday“ mit Konzert-DVD, einem Kinobesuch, ein paar TV-Serien-Updates, einer leicht „fach-fremden“ wissenschaftlichen Verteidigung und einem tollen Gesellschaftsabend.
Letzterer ließ mich mit der Frage zurück, wie viele Leute wohl ein schwieriges Verhältnis mit dem eigenen Geburtstag haben. Was ja eigentlich als Freudentag im Kind- und Jungendalter wahrgenommen wird, entwickelt nicht selten ab einem bestimmten Zahlenwert eine unschönen Beigeschmack.

Ansonsten geriet ich jüngst wieder ins Grübeln über Datenschutz und die aktuelle politische Lage.

Zum ersten Thema trug nicht zuletzt auch der Facebook-Film „The Social Network“ bei, den ich mir im Vorfeld leichter vorgestellt habe, als er es dann im Endeffekt war. Generell wollte ich mich auch nicht so sehr im Vorfeld über den Film informieren. Es hat mich dann auch gewundert, dass der „Gründer“ eigentlich kein Informatik-Student war und dass die Seite keine 8 Jahre alt ist. Ich weiß im Nachhinein leider auch nicht mehr so genau, wann ich erstmals von diesem Netzwerk gehört habe. Aber ich weiß, dass ich nach der Anmeldung lange Zeit nicht sonderlich aktiv dort war. Das „war“ deutet einen Wandel an, der dann auch in den letzten Monaten stattfand. Mittlerweile ist auch der Anteil der Kontakte angestiegen, die man kennt und da wieder findet.
Aber zurück zum Datenschutz: Was noch relativ frisch zum Facebook-System gehört, ist die Ortung. Freunde können nun neben den üblichen Status-Updates nun auch mitteilen, wo sie gerade sind. Das hat natürlich mit der zunehmenden Verbreitung internet-fähiger Mobiltelefone zu tun. Da kann sich die Konkurrenz in Form von Foursquare, Gowalla und Co. bald ganz warm anziehen.
Apropos Gowalla: von diesem Netzwerk habe ich erst kürzlich erfahren und frage ich mich, warum der Anbieter nicht gleich mit Foursquare fusioniert. Die Features klingen fast identisch.
Aber zurück zum Datenschutz (mal allgemein): die Frage mit dem Umgang privater Daten im Internet ist nicht neu und doch immer wieder aktuell. Ich wusste zum Beispiel gar nicht, dass man sein YouTube-Konto sogar mit dem GoogleReader verbinden kann (was natürlich neben der Anbindung zum normalen Google-Konto, MySpace, Twitter oder Facebook nicht verwundert). Eigentlich ist es ja vorteilhaft, dass dem Nutzer seitens großer Anbieter ermöglicht wird, seine Konten zu koppeln. Denn so kann man sich den Aufwand sparen, jedes Netzwerk einzeln abzuklappern. Je nach Vorliebe bekommt man die Meldungen in sein favorisiertes Netzwerk geliefert (und kann natürlich auch seinen Senf gleich mehrfach austeilen). Grafisch betrachtet ergibt das bestimmt einen netten Baum. Drück einmal auf „Senden“ und es steht gleich in X-facher Ausführung in anderen Netzwerken.
Aber wie diese Weiterleitung funktioniert bzw. was vielleicht noch im Hintergrund erfasst wird, ist aus meiner Sicht nicht so wirklich nachzuvollziehen. Einfache Eigen-PR oder Verfolgungswahn? Den Nutzen oder Gefahrenwert muss jeder Nutzer selbst erschließen, wenn er denn den Aufwand betreiben möchte. Insofern: Wem‘s gefällt bzw. Ansichtssache.
Ein anderer Aspekt, der bestimmt noch aktuell werden wird, ist die Frage der Langzeitwirkung. Noch hat kein Mensch 40 Jahre lang ein Konto bei Netzwerk X und kann auf viele Meldungen zurückgreifen. Das dürfte sich dann aber ändern. Wie schön also, dass Speicher immer günstiger wird.

Themenwechsel: Es gibt wieder ein „neues“ Wort in den Medien: Bürgerbeteiligung. Vielleicht auch ein Synonym zu direkter Demokratie. Über letzteren Begriff habe ich jüngst in Bezug zu Gefahr/Bedrohung gelesen. Aber wie sieht es mit dem Bezug zu Chance/Gelegenheit aus? Es klingt ja gar nicht so verkehrt, wenn Steuerzahler neben der politischen Meinung auch mal einen Hauch von Mitbestimmung erfahren dürfen, was dann demnächst noch alles abbezahlt werden darf. Zumindest würde es mal etwas Frischwind in die üblichen Bestechungswege bringen.
Und schließlich noch ein Beitrag zur Integration: Ist „Multi-Kulti“ wirklich tot, wie es in einer Rede hieß? Wahrscheinlich wieder eine Frage der Definition. Aber an und für sich würde ich behaupten, dass in dem Wort die Zukunft liegt – kein Problem oder eine Lösung, eher die Herausforderung, die irgendwie schon immer da war und der sich doch jeder selbst stellen muss. Oder wie es einer meiner Lehrer oft formulierte: Der Mensch ist immer Mitmensch.

Es verbleibt variierend vertrauenswürdig
F.