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Logbuch : zum Weinen ins Kino gehen

Juni 22, 2014

Ein Vorteil bei kleineren Abständen zwischen Blog-Einträgen ist für ein Logbuch wie dieses weniger Rekapitulieren. Auf auf…

19.06.14 : Am Vortag war mir bereits klar, dass dieser Donnerstag nicht leicht werden würde. Grund dafür war eine Reihe von Erledigungen und nicht zuletzt Besuch. Ich denke, dass ich mir als Gastgeber noch ausreichend Spielraum nach oben lasse. Andererseits kommt der zusätzliche Aufwand dem eigenen Anspruch nach Ordnung zu Gute. Aber musste ich es dennoch auf wenig Schlaf anlegen? Eigentlich nicht, aber es bot sich an.
Das Abendessen gab es zu diesem Anlass im Irish Pub „Mambo No. 1“, wo uns die Burger empfohlen wurden. Und ja, die sind tatsächlich lecker.

20.06.14 : Früh fing der Tag an, was ich dann nutzte, um einen Kinobesuch in den späten Nachmittag einbauen zu können. Mit G. sah ich „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, was ich allerdings lieber mit dem Originaltitel „The Fault In Our Stars“ referenziere. Nachdem ich John Green’s Vorlage-Roman bereits zweimal gelesen hatte und bereits positives Feedback zum Film via Internet vernahm, konnte ich es kaum erwarten, mich selbst vom Werk zu überzeugen.
Und ja, selbstverständlich war mit ähnlich intensiver emotionaler Ausschmückung zu rechnen, welche das Buch so besonders macht. Wie erfreulich, dass auch die Schauspieler binnen weniger Minuten zu Sympathieträgern werden (können). Die Einkürzungen waren okay und auch die Übersetzung kann als gelungen durchgehen. Bleibt abzuwarten, ob ein Kultfilm daraus werden wird. (8/10)
Abends ging ich noch ein wenig durch die Stadt, was mit suboptimaler Kommunikation verbunden war. Und dann sah ich noch etwas Infotainment in Form von „Real Time“, was mir die Tage zuvor nicht gelang. (Stichwort Auslastung)

21.06.14 : Gleich am Samstag konnte ich mit der „Folge-Folge“ von „Real Time“ nachlegen. Obwohl mir zunächst so gar nicht danach war. (Stichwort Müdigkeit) Einen Einkauf samt Frühstück später entschied ich mich dann auch für eine Extraportion Nickerchen. Welch eine Wohltat. Den kurzen Ausflug zum KTC hätte ich mir eigentlich sparen können, aber das Wetter hat einigermaßen gestimmt (und Bewegung tut gut). Zum Start der diesjährigen „Fête de la musique“ eilte ich am Nachmittag noch zur FRIEDA-23, um ein weiteres Mal diemeeresindblau live zu erleben. Und wer auch immer den Ton abgemischt hat, sollte belohnt werden. Für OpenAir-Verhältnisse gefiel mir das sehr gut.
Leider hatte ich für andere Ausflüge zu Live-Darbietungen keine Zeit, da ich zugesagt hatte, einen Mittsommer-Wettkampf zu fotografieren. Die Ausrüstung (in Form einer digitalen Spiegelreflexkamera) half hoffentlich dabei, archivierenswerte Eindrücke festgehalten zu haben.
Pünktlich zum Fußball-Spiel (mit Schland-Beteiligung) war ich dann auch wieder unterwegs – zum Einkaufen. Ich gönnte mir fürs späte Abendessen unter anderem erstmals Mandarinen-Saft. Dieser hat mich nicht enttäuscht. Überlegungen, ob ich noch zu einer der vier Aftershow-Parties gehen würde, erledigten sich dann – zu Gunsten von Schlaf.

Foto22.06.14 : Die heutige Live-Sendung fuhr ich mit einem merkwürdigen Gefühl der Routine. Wenn das so weitergeht, sollte ich mir vielleicht andere Herausforderungen suchen. Und schließlich verkochten wir noch einen Liter Milch zu zwei leckeren Mengen Pudding – Pistazie und Schoko-Mandel. Heitere Gesellschaft, heiteres Wetter und Süßspeisen waren dann auch die Umstände, die zum Foto des Tages beitrugen.
Und der Tag ist noch nicht zu Ende. Gleich erhoffe ich mir noch ein paar Fortschritte in Sachen Technik oder Lesestoff.

Es verbleibt gutgelaunt
F.

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Logbuch : erster Kontakt mit dem HSV

Dezember 3, 2012

Sodele, der erste Advent ist da – und ich feierte ihn in Hamburg. Aber wie kam es dazu? Und vor allem: was lief davor in dieser Woche?

Den Montag kann ich gleich überspringen. Der Tag verlief wie gewohnt. Ich glaube, von allen Wochentagen ist mein Montag zur Zeit reinste Routine. Aber das wird sich zum Jahresende noch ändern.

Am Dienstag ging ich mit G. und M. ins Kino zu „Love Is All You Need“ (Originaltitel: „Die kahle Friseurin“), einer dänischen Liebeskomödie mit Pierce Brosnan. Die Handlung bietet zwar nicht viel Neues, aber die (sympathisch durchschnittlich aussehenden) Schauspieler und die schönen Landschaften (Süditalien) sind es wert, beachtet zu werden. Soll heißen: ein Film wie ein kleiner Urlaub. Unterhaltsam und sehenswert.

Zum Mittwoch bleibt mir auch nicht viel zu schreiben, außer dass ich früh ins Bett gehen wollte. Donnerstag fand wieder ein CouchSurfing-Meeting statt – Ort: Salsarico in der Innenstadt. Dort fand ich heraus, dass ich kein Freund von Frozen Magarita bin.

Am Freitag ging ich mit S. ins Theater zu einer Impro-Show lokaler Schauspieler. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich zuletzt im Theater war. Die Impro-Show war gut, hatte sowohl Ausschläge nach oben als auch unten für mein Humor-Verständnis.

Hamburg im Dezember 2012

Hamburg im Dezember 2012

Nun zum Wochenende: gleich am Samstag musste ich früher raus, als ich das an einem Samstag gern tun würde. Dann traf ich S. und K. am Bahnhof für die Fahrt nach Hamburg. Dort angekommen, gönnte ich mir Franbrötchen bei „franz & friends“ (Sorte des Tages: Krokant), bevor uns St. abholte zum Sachen abladen. Kurzer Einkauf später kochten wir Nudeln. Am Nachmittag entschieden wir uns dann gegen ein Schläfchen und dafür für den Stadtbummel, den wir (dank S.) überwiegend im Bastel-Laden und Kleidungsgeschäften verbrachten. Für den Abend stand dann der Dom auf dem Plan, wo wir noch auf Ka. warteten. Es gab wieder Fahrgeschäfte, Leckereien und blinkende Lichter bis zum Abwinken.
Als wir gegen 22 Uhr einigermaßen fertig waren mit Menschenmenge und Kälte, ging es zum Schlafplatz, wo wir ein lustiges Frosch-Memory und viele Runden Sopio spielten. Mensch, habe ich lange kein Sopio mehr gespielt. (Leider gewann ich kein einziges Mal.)

Nach so viel Trubel am Samstag, war es auch nicht so schlimm, dass der Sonntag sehr spät begann. Das Frühstück zur Mittagszeit (Brunch anyone?) tat sehr gut. Und kurz darauf war ich mit S. bereits auf dem Weg zur Hamburger O2-World, wo ich erstmals ein Handball-Bundesliga-Spiel (natürlich mit Beteiligung des HSV) erleben durfte. Gleich am Eingang bekam ich ein wenig Premium-Stimmung, da O2 eine eigene Schlange hatte und mir Gewinnmöglichkeiten geboten wurden. 2 SMS später konnten wir uns über Freigetränke freuen. Das Spiel war (wie wohl Handball üblich) rasant, aber schon fast Nebensache, wenn man bedenkt, wie viel Show-Charakter die Eröffnung (bzw. der „Einlauf“) hatte. Medial und vermarktungs-technisch ist der Verein sehr gut aufgestellt. Ach ja, gewonnen hat der HSV heute auch. Nachdem sich S. ein paar Autogramme der Spieler holte, waren wir auch schon auf dem Weg zum Hauptbahnhof, wo ich mir erneut Franzbrötchen gönnte (Sorte des Tages: Nougat) gönnte.
Daheim angekommen habe ich vorbildlichst gleich ein paar Fotos vom Wochenende gesichtet, die nun hoffentlich demnächst bei den Beteiligten eintreffen. Hm, also das war meine Woche.

Es verbleibt zu später Stunde
F.

PS: beim Schreiben dieses Eintrags fiel mir (dank WP-Interface) auf, dass ich nun schon 4 Jahre mein WordPress-Blog habe. Nur so zur Info.