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Logbuch : und dann ist es schon fast Juli

Juni 30, 2016

Logbuch

Mir ist bewusst, dass schon wieder urst viel Zeit vergangen ist. Aber ich habe dieses Blog nicht vergessen…

17.05.16 : Der Tag begann sportlich und blieb es auch. Grund war ein Nachmittags-Termin im M.A.U.-Club. Am Abend saß ich bei LOHRO und hatte entweder mit einer Sendung oder einer Veranstaltung zu tun.

18.05.16 : Der Mittwoch in Kurzform: Arbeit, Warnow-Valley-Treffen, LOHRO-Musikredaktion.

19.05.16 : Wieder etwas Sport zum Tagesbeginn, Überstunden im Büro. Und dennoch bekam ich was vom Grill bei der Versammlung des LOHRO-Fördervereins am Abend. Später gingen wir noch kurz in den Freigarten.

20.05.16 : Ein besonderer Freitag. Nicht nur wegen der Sendung am Abend. Sondern vor allem wegen des Ansturms zum diesjährigen Pop-Fish – einer Musikveranstaltung im Rahmen des FiSH-Filmfestivals, bei dem ich Helfer war. Viele Leute kamen, Preise wurden überreicht. Ich bekam nur wenig davon mit. Die eine oder andere lokale Musikprominenz erkannte ich dafür.

21.05.16 : Ich stand (freiwillig) früh auf, um beim FiSH-Event im M.A.U.-Club zu helfen. Wir wurden gut versorgt und halfen an der Bühne sowie beim Auszählen. Einer der teilnehmenden Filme überzeugte mich so sehr, dass ich sogleich danach in die DVD investierte. Am Abend eilte ich nach Hause, warf mich in “gelbe” Schale und ging zu S., wo wir das DFB-Pokalfinale sahen. Ja, es war nicht so schön wie erhofft.

22.05.16 : Gleich nach dem Aufstehen war ich wieder an der Frieda 23, unterhielt mich mit Leuten – ua. über Österreich. Am Nachmittag schaute ich den Dokumentarfilm “Vom Wir zum Ich”, den ich sehr eindrucksvoll fand. Ich halt T. beim Sendungsaufbereiten und ging kurz zur Grillrunde des FiSH-Teams. Von dort aus begab ich mich in die Stadt – zum Kino.
“X-Men: Apocalypse” hatte Potenzial und gute Momente, fiel schließlich doch zu seicht aus. (7/10)

23.05.16 : Ein Ausschlafen wurde durch den Zettel im Flur vereitelt, dass die Rauchmelder geprüft werden. Natürlich kamen die Leute vor dem angegebenen Zeitfenster. Am Abend ging ich (nach der Arbeit) … ins Kino. Ich schaute “Civil War” noch mal in der deutschen Fassung und war abermals sehr gut unterhalten worden.

24.05.16 : Der Dienstag in Kurzform: Sport, Arbeit, Kinobesuch (“Die Poesie des Unendlichen” fand ich eher zäh). Planungstreffen zur “Fête de la musique”.

25.05.16 : Der Mittwoch in Kurzform: Arbeit, vergessenen Beutel im Kino abholen, Radiosendung, Treffen der Musikredaktion, Besuch im Freigarten.

26.05.16 : Donnerstag: Sport, Arbeit, ein anderes Planungstreffen, technische Unterstützung bei einer Radio-Sendung, Grafik-Bastelei wegen eines Flyers.

27.05.16 : Ausnahmsweise war dies ein Freitag ohne Radiosendung für mich – stattdessen landete ich am Abend wieder … im Kino. Zusammen mit N. schaute ich “Der Nachtmahr” – ein deutscher Thriller, den man als Zuschauer wohl so schnell nicht vergessen wird. Als Kinoerlebnis sogar noch weniger, weil da ordentlich der Sound aufgedreht wird.

28.05.16 : Der Samstag verlief sehr entspannt. Leider verpasste ich den Termin für einen „Privatflohmarkt“ bei B., war dafür gut erholt.

29.05.16 : Am Sonntag-Nachmittag sollte sich nach längerer Zeit wieder ein Treffen der LOHRO-Technikgruppe ergeben. Komischerweise war ich wohl zu früh vor Ort. Zusammen mit L. werkelte ich etwas an Servern und so.

30.05.16 : Und wieder ein Montag. Aber ein Schöner. Denn nach dem Arbeitstag schaute ich “Sing Street”, einen der besten Filme des Jahres für mich. Es gab so viel zu Lachen und auch etwas Drama. Ein herrlicher Film für Musikfreunde. (9/10)
Da lohnt sich übrigens auch der O-Ton, wobei die Akzente anfangs etwas schwierig sind.

31.05.16 : Der Dientag in Kurzform: Sport, Arbeit, Stammtisch im Freigarten, Anruf wegen Geschenk, Besuch im ST.
Letzteres tat unglaublich gut, weil ich das lange nicht mehr genossen habe.

01.06.16 : Der Mittwoch in Kurzform: Arbeit und LOHRO. Außerdem noch die “Last-Minute-Sichtung” eines Films für die Kinosendung.

02.06.16 : Dieser Tag war eigentlich mild, dank der hohen relativen Luftfeuchtigkeit doch eher herausfordernd. Für ein kurzes Treffen am Doberaner Platz brauchte ich ganz schön viel Kraft wegen der Luft. Die Kinosendung am Abend lief gut über den Tisch, wenn auch wir wohl keinen Mitschnitt so einfach bekommen würden.

03.06.16 : Das waren erste Anzeichen eines technischen Problems, welches am Freitag zum Studioausfall führte. Da war meine Sendungsvorbereitung für die Katz. Zum Ausgleich fuhr ich früher als geplant nach Hause in die Heimat.

04.06.16 : Erholt startete ich den Tag mit Brötchenholen. Ein üppiges Frühstück später schaute ich ein paar YouTube-Videos, Vines und “Real Time”. Ich half bei der Grillrunde – und irgendwie hatten wir wieder zu viel. Die Musik wurde zur fortgeschrittenen Stunde leider eher schlecht.

05.06.16 : Selten so gut geschlafen. Nur diese Helligkeit am Vormittag ließ mich nach Verdunkelungsmöglichkeiten wünschen. Ich schaute “Die Heute-Show” sowie zwei Filme, fuhr wieder in die Stadt, besuchte den Comic-Treff (#8) und wuselte noch bei LOHRO den Abend über.

06.06.16 : Der Montag in Kurzform: Sport, Arbeit, Opennet-Treffen. Bei Letzterem holte ich mir Befestigungsmöglichkeiten für meinen Access Point.

07.06.16 : Eine wichtige Versammlung stand für diesen Tag auf dem Plan. Das Kulturnetzwerk wählte einen neuen Vorstand. Die Erwartungen gingen auseinander. Das Ergebnis stand dann irgendwann. Wir redeten noch eine Weile darüber.

08.06.16 : Der Mittwoch in Kurzform: Sport, Arbeit, Stoffladen in der Stadt mit C. besuchen, Musikredaktion, Besuch bei S., Gang ins Kino – zu “Sing Street” auf Deutsch. Immer noch ein wunderbarer Film.

09.06.16 : Ursprünglich wollte ich an dem Abend zu einem Hauskonzert. Aber ich war dann doch sehr müde am Abend, schlief eine Weile und betätigte mich noch kurz sportlich.

10.06.16 : Ein bedeutsamer Tag. Nach der Arbeit wieder eine Sendung – komischerweise mit “Zusatzpublikum”, die miterleben wollten, ob ein gewisser Studiogast eintreffen würde. Wie weise war doch die Entscheidung, nichts vorab anzukündigen. Denn die Sendung kam ohne Besuch aus. In der Musikredaktion waren wir noch uneinig, ob wir noch zum Konzert von Money Boy gehen würden. Ich befürwortete den Konzertabend. Wir waren teils verstört und vielleicht auch empört. Aber im Nachhinein fand ich den Abend ganz lustig.

11.06.16 : Für dieses Wochenende stand ein Ausflug auf dem Plan am Nachmittag für ich nach Ludwigslust, von wo aus ich abgeholt wurde – für eine Familienfeier in Rambow. Es war ein sehr ausschweifendes Fest mit dem wohl besten Grillteam, was ich seit Langem erleben durfte.

12.06.16 : Ausschlafen war möglich. Insofern nutzte ich die Gelegenheit, hatte dann noch leckere Erdbeerkonfitüre zum späten Frühstück und sogar noch Kuchen, bevor es wieder in Stadt ging. Dort angekommen entschied ich mich statt EM für einen Theaterbesuch. Das Stück hieß “Sichometrie”, kam von jungen Akteuren und bot viel Stoff zum Nachdenken.

13.06.16 : Der Montag in Kurzform: Arbeit und abendliche Infotainment-Inhalte.

14.06.16 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, zwei Planungstreffen und Gespräche zum Thema LOHRO.

15.06.16 : An dem Tag nahm ich erstmals an einer Pressekonferenz im Rathaus teil – Grund war die “Fête de la musique”, zu dessen Planungsteam ich gehörte. Es wurden sogar Fotos gemacht. Danach das Übliche: Arbeit und Musikredaktion.

16.06.16 : Eigentlich wollte ich den Arbeitstag schnell hinter mich bringen und dann vielleicht noch eine Portion Schlaf tanken. Stattdessen folgte ich der Einladung von S. zum Fußballgucken.

17.06.16 : Der Freitag in Kürze: Arbeit, Sendung, Gespräche mit I., Spaziergang durch den Lindenpark mit T. und T., ein wenig Unterhaltungsmedien.

18.06.16 : Der Samstag forderte mich etwas in Zeitmanagement, so dass ich gleich nach dem Aufstehen eine beachtliche ToDo-Liste hatte. Mittags versorgte ich Meerschweinchen und wurde von B. abgeholt, um einen Zoobesuch durchzuführen, der schon lange im Voraus geplant wurde. K. stieß dazu und wir wuselten stundenlang über das eindrucksvolle Gelände. Besonders beeindruckt war ich von den Großkatzen und dem Aquarium im Darwineum. Sehr schön eingerichtet.
Auf dem Heimweg stand ich abermals ein wenig unter Zeitdruck, da ich noch ein paar Vorbereitungen für den LOHRO Charts Contest im Zwischenbau zu erledigen hatte. Quasi on the go nahm ich noch etwas Abendessen zu mir und begab mich in die Südstadt, wo dann wiederum die Vorbereitungen etwas schleppend verliefen, weswegen das Event gut 90 Minuten später anfing. Aber dann ging alles recht gut.

19.06.16 : Nach wenig Schlaf reiste ich wieder in die Heimat, wo ich in Sagard abgeholt wurde, um in Mukran zu frühstücken. Danach verging der Nachmittag sehr entspannt und irgendwie zu schnell. Am Abend war ich wieder auf dem Weg in die Stadt.

20.06.16 : Dieser Montag wird mir lange in Erinnerung bleiben, und das leider nicht wegen des Familienabends in einem Griechischen Restaurant. Das wäre auch zu schön. Nein, stattdessen wurde ich über Restrukturierungsmaßnahme informiert. Und ich durfte das seltene Ereignis miterleben, dass ich auf Festnetz angerufen werde. Irgendwie wurde ich den ganzen Tag nicht wach, weswegen mir am Abend ein zeitiges Schlafengehen sehr im Sinne war.

21.06.16 : Endlich wieder mal einen Urlaubstag genutzt. Der zweite in diesem Jahr. Und wofür? Für das Mitorganisieren der “Fête de la Musique” in Rostock. Das Wetter war erst frisch, dann relativ passabel für so ein Open-Air-Event. Ich half beim Aufbau vor der Frieda 23, Am Brink und auf dem Margaretenplatz mit. Und dann ging der Schlagabtausch der Bands auch schon los, vom dem ich eine Reihe Fotos gemacht habe. Abschließend etwas Abbau und gemütliches Fußballgucken in heiterer Runde.

22.06.16 : Der Mittwoch in Kurzform: Sport, Arbeit, Musikredaktion. Es wurde ein langer Tag.

23.06.16 : An dem Tag hatte ich ein paar Erledigungen und einen ruhigen Abend.

24.06.16 : Ausgestattet mit einem Plus an Freizeit ließ ich mir viel Zeit, hatte eine Sendung am Abend und ging danach Richtung Ulmen-Campus zum Open-Air-Quiz, welches gerade noch rechtzeitig vor dem Unwetter fertig wurde. Bei einer Musikfrage wurde nach dem Projekt Sophia gefragt, was ich erkannt habe. Dafür hatte ich mich bei der Anzahl von DragonBalls geirrt.

25.06.16 : Ich stand zeitig auf, erledigte einen kurzen Einkauf und versuchte, bei einem Wochenend-Workshop behilflich zu sein. Nebenbei bemusterte ich noch etwas Musik. Am Abend verzog sich bereits auf dem Heimweg der Himmel. Keine guten Anzeichen für eine Strandparty. C. nahm mich mit nach Warnemünde, wo dann auch der Regen so richtig in Gang kam. Wir standen gut eine Stunde neben einer Imbiss-Bude, bevor die Signale gen KTV zeigten. Wir grillten und feierten dann bei U..

26.06.16 : Als ich bei LOHRO eintraf, waren bereits viele Leute am Wuseln. Eine Sondersendung kam ziemlich knapp zustande. Ich saß an der Vorbereitung für die Kinosendung. Derweil erhielt ich eine Einladung zum Abendessen. Bei S. schauten wir dann abermals Fußball.

27.06.16 : Ein Bedürfnis nach Nichtstun erfasste mich am Montag, weswegen alles irgendwie länger dauerte. Am Abend war ich wieder in den Redaktionsräumen am Wuseln. Dieses Mal wegen eines Artikels, einer Grafik und einem Beitrag.

28.06.16 : Am Dienstag erfreute ich mich an der Möglichkeit, mehr zu schlafen. Ich schaute einen enttäuschenden SciFi-Film, ging einkaufen, besuchte dann G. für einen weiteren Film, der nicht so ganz unterhaltsam war, wie ich mir das gewünscht hatte. Dafür hatten wir F*****. Danach gingen wir in den ST-Club, wo der Musikmix abermals “jugendlich” war.

29.06.16 : Wirklich Zeit lassen konnte ich mir aufgrund von Terminen nicht. Aber alles klappte so wie erhofft. Eine Sendung am Abend gelang mir auch. Mit H. besprach ich Dinge für das Hanse-Sail-Wochenende. Und dann tagte ich wieder mit der Musikredaktion.

30.06.16 : Der Donnerstag in Kurzform: Ausschlafen. Termin. Sport. Abendessen. Recherche.

Es verbleibt dieser Tage eher betrübt als das Wetter
F.

Logbuch : kein Mangel an Workshops

April 28, 2015

18.04.15 : Wie kann man am Wochenende verschlafen? Indem ein Termin zum gemeinsamen Frühstück festgelegt wurde. Das kam der kurzen Nacht nicht sonderlich entegen. So wurden Dinge in 10 Minuten erledigt, für die ich lieber eine halbe Stunde Zeit gehabt hätte. Dann auf zum Frühstück, ein Workshop im Anschluss und dann auf in die Heimat. Dort tobte ich mich abends in der Küche aus und gönnte mir zum Abend ein paar Kultfilme im TV. (Bebildert kann man sich diesen PMDD-Tag übrigens auch hier angucken – einer Aktion, die meinem Blog einen ungeahnten Ansturm einbrachte.)

beach_Binz_2015-0419.04.15 : Verdientes Ausschlafen sollte zwar nicht so ganz werden, aber der Start in den Sonntag war dennoch ganz angenehm. Ich schaute beim Brötchenholen noch kurz beim Strand vorbei, der in schönen Farben glänzte. Tagsüber beschäftigte ich mich mit Computer-Tätigkeiten, bevor mich die Bahn wieder in die Stadt zog. Dort angekommen gönnte ich mir (seit längerer Zeit wieder) ein Ausdauer-Training, nachdem ich mich sehr erschöpft fühlte. Dass ich mich danach noch aufrappeln konnte und in den Hackspace ging, finde ich im Nachhinein erstaunlich.

20.04.15 : Ein typischer Montag mit viel Arbeit und etwas Infotainment für den Abend. Belohnen tat ich mich mit extra viel Schlaf.

21.04.15 : P. hatte sich leider mit der Startzeit der LOHRO-Vorstandssitzung geirrt, weswegen ich mir das Gehetze nach dem Sport eigentlich hätte sparen können. Na ja, dafür ging das alles relativ schnell zu Ende. Auf dem Heimweg sagte ich noch kurz bei U. hallo.

22.04.15 : Mittwoch in zwei Worten: Arbeit und Hackspace. Letzteres war sogar für die Arbeit relevant. Der Workshop zum Thema git war ungewöhnlich stark besucht und der Verein erhielt sogar drei neue Mitglieder. “Voller Erfolg” könnte man also sagen. Na ja, ich weiß nicht, wie ich auf die Vortragsweise reagiert hätte, wenn ich den groben Ablauf nicht schon gekannt hätte. Später erfuhr ich noch von der Möglichkeit, vielleicht bald schon ein Fahrrad zu haben.

23.04.15 : Die Vorfreude auf diesen Tag verfolgte mich sogar in meine Träume. Ich habe tatsächlich davon geträumt, im Kino zu sitzen und den zweiten Avengers-Film zu sehen. Davor hatte ich noch Sport und Arbeit, bevor ich mehr oder weniger in die Innenstadt eilte. Ich traf auf M., der zufälligerweise wieder in der Stadt war. Meine Begleitung war teilweise schon am Anstehen bei Subway, wo es noch eine Stärkung vor der Vorstellung geben sollte. Ich stellte erfreut fest, dass sich mit einem Menu durchaus Geld sparen lässt.
Zu „Avengers: Age of Ultron“: Ja, der Hype ist berechtigt. Dieser Film wird definitiv einer des Jahres sein. Zu viel wurde richtig gemacht und zu groß ist das Interesse. Damit habe ich (trotz der 3D-Abzocke) auch gar kein Problem. 😀 (9/10)

24.04.15 : Nein, wirklich froh war ich über das frühe Aufstehen dann doch nicht. Aber die Aussicht, mal wieder ein wenig Radioprogramm gestalten zu können, ließ mich dann doch mit Freude das LOHRO-Studio für die Morgensendung betreten. Im Tagesverlauf heiterten mich zwei positive Kommentare über meine Musikauswahl auf. Nach dem Arbeitstag war ich eilig einkaufen und schon bei S., mit der ich erstmals am (dritten) KTV-Dinner teilnahm. Unser erster Stopp führte uns in die Nähe vom Ulmenmarkt auf einen schmalen Balkon bei schönstem Wetter für eine immens raffinierte Vorspeise. Danach war Eile geboten, denn innerhalb einer Stunde waren wir mit dem (vegetarischen) Hauptgang dran. Dafür, dass das Rezept ein Erstversuch und wir aufgrund fehlender Zutaten teilweise improvisierten, war das Ergebnis relativ gut. Keine Ahnung, wie die Gäste das sahen. Aber irgendwie wirkte die Runde heiter. Anders empfand ich die Atmosphäre beim Stopp für den Nachtisch, wo die Persönlichkeiten irgendwie merklich komisch zusammengewürfelt erschienen. Natürlich schauten wir noch beim Cocoo vorbei, wo die Abschlussveranstaltung stattfand. Und auch da hörte mein Tag nicht auf, denn wir trafen noch J. im Molli und gingen später in den Geier. Spätestens auf dem Heimweg merkte ich, wie lang der Tag für mich wurde.

25.04.15 : Ausschlafen. Ohne Wenn und Aber. Und ein Tag nur für mich. Ich ging einkaufen, machte auf dem Rückweg bei VEIS halt und gönnte mir eine “Packung” veganes Mandeleis, welche innerhalb von zwei Folgen “Big Bang Theory” geleert wurde. Danach noch etwas Infotainment. Zum Abend Pizza und Musik. Und schließlich noch einen Spaziergang in Erinnerungen bzw. durch drei Stadtteile. 😀

26.04.15 : Spätestens an dem Tag fiel mir auf, wie viele Workshops ich dieser Tage so mitnehme. An dem Tag sollte es eine Session zum Thema Moderation werden. Nebenbei schaute ich noch kurz in der Charts-Sendung vorbei. Derweil wurde vor der Tür das diesjährige FiSH abgeschlossen. (Und wieder ein Jahr, in dem ich mir das Filmfestival entgehen ließ.) Am Nachmittag schaute ein junger Interessent bei LOHRO vorbei, dem ich eine Führung mitsamt Antworten (so gut es ging) gab. Fürs Abendessen hatte ich vorgesorgt. Und einen Wochenausklang im Hackspace sollte es auch sein. Dort probierte ich erstmals die Cappuccino-Variante von Twix, welche ich nicht wirklich empfehlen kann.

27.04.15 : So viel Auswahl für den (Feier)Abend: das diesjährige Campuserwachen (und damit mein zweites “LOHRO-Aufmerksamkeits-Jubiläum”) mit anschließender Sause im Stadtpalast oder eine Debian-Release-Party mit freundlichen Vereinen in der Frieda 23. Aber nein, ich entschied mich für einen Koch-Abend bei K. mit viel Gesprächsstoff. Eine gute Wahl. 🙂

Es verbleibt mit einem weiteren schönen Abend in Aussicht
F.

Logbuch : serielle Freizeitkiller

September 30, 2013

Als wären die Tage nicht so schon kurz genug, legt die Unterhaltungsindustrie nun wieder mit Neuware nach – Serien, Staffeln, Specials, etc. Und das macht sich bei mir dadurch bemerkbar, dass ich wieder Buch führe, wann was vielleicht zeitnah abzuarbeiten ist. Wobei es natürlich ums Vergnügen geht und nicht um irgendwelche Pflichten.

Die vergangene Woche hielt mich zudem noch mit zwei Monatsprojekten beschäftigt, welche mit dem heutigen Tag zu einem Abschluss kommen sollen. Ich bin guter Dinge. Und auch die Erkältungsanzeichen werden eifrig bekämpft.

Da war es am Dienstag fast leichtsinnig, den Tag bei einer Grillrunde am Stadthafen ausklingen zu lassen. Aber das Wetter hat mitgemacht und die Atmosphäre war schön und nicht zu kalt. Die Quittung erreichte mich dann zu Hause, als ich ungeahnt früh eingeschlafen bin.

Aufgrund des vorverlegten Redaktionstreffens, welches noch vor 7 vorbei war, machte ich den Mittwoch zu meinem Kinoabend, welcher mich seit langer Zeit wieder ins LiWu führte. Dort wurden prämierte Kurzfilme gezeigt, die im Rahmen des FiSH-Festivals liefen. Die Inhalte waren sehr unterschiedlich und überwiegend unterhaltsam, was vor allem an den unkonventionellen Geschichten liegt.

Am Donnerstag wurde das wöchentliche Couchsurfing-Treffen wortwörtlich zum Stammtisch, denn die Beteiligung fiel sehr mau aus. Dafür kostete ich Einiges, was im “Warmbad” auf der Karte steht.

Als ich am Freitag nach der Arbeit in die Stadt ging, kam mir das Kontrastprogramm von Tagesinhalt und Menschenmenge unangenehm extrem vor. Mit anderen Worten: ich fühlte mich ein wenig überrollt von all den Eindrücken, zumal ich leider eine Stoßzeit erwischte. Die Innenstadt war voll und ich fand das nicht toll. Ebenfalls unschön war die Art und Weise, wie wenig Hilfe ich im Vodafone-Laden bekam. Da hieß es in Bezug auf meine scheinbar inaktive SIM-Karte nur “rufen Sie die Hotline an”. Schönen Dank auch.
Aufmunterung erwarb ich in Form von Brötchen, was in einem leckeren Abendessen endete. Danach schaute ich mit G. ein paar neue Serien-Folgen, wozu wir uns noch Eis gönnten.

Berlin_sep13Das Wochenende sollte mich ein weiteres Mal nach Berlin führen, wo C. seinen Abschied “feierte”. Die Hinfahrt verzögerte sich schon am Startbahnhof um gut 30 Minuten, von denen dann aber überraschend welche aufgeholt werden konnten. Das Gewusel am Berliner Hauptbahnhof war erwartungsgemäß groß, aber dass man sogar bei der S-Bahn am Fahrkartenautomat warten musste, hatte ich lange nicht. Die Tageskarte hätte ich mir auch eigentlich sparen können, denn das Umsteigen in die U6 wurde zum Stadtbummel. Einen Sonder-Pendelzug später war ich endlich angekommen und irgendwie gestresst. Wie gut, dass wir nachmittags noch ein wenig durch den Park spazierten, wo ich erstmals die neue HDR-Option der Telefonkamera ausprobierte – bis zum Potsdamer Platz, wo der Rollschuh-Marathon in vollem Gange war. Das machte Hunger. Und so waren wir über das ausgiebige Buffet sehr dankbar. Nebst Fachsimpelei und Gesprächen beinhaltete der Abend noch Brettspiele wie “Was is’n das?” und “Verflixxt”.

Als ich am Sonntag nach einem leckeren Frühstück in Richtung Hauptbahnhof aufbrach und aufgrund der Samstagserfahrung lieber zu Fuß gehen wollte, konnte ich noch nicht ahnen, wie sehr der Marathon Berlins Innenstadt auf den Kopf stellte. Die erste Kehrtwende musste ich nehmen, um via unterirdischem Bahnhof die abgesperte Straße überqueren zu können, die zweite kurz vorm Brandenburger Tor, weil da nun wirklich gar nichts mehr ging bzw. lief außer den Läufern und Stewards. Wollte ich mich zunächst gefrustet auf den ÖPNV einlassen, stellte ich am Bahnhof Potsdamer Platz fest, dass mein Zug auch dort anhält, was die Wegsuche zum Hauptbahnhof überflüssig werden ließ. Na ja, immerhin war ich an der frischen Luft und das Wetter war sonnig. Dennoch entschädigte ich mich nach der Geschleppe (ich hatte außer Schlafsack noch Leihgaben in Form von Fachbücher dabei) mit einem Besuch bei Dunkin’ Donuts.donuts_sep13
Die Zug war pünktlich und nicht mal voll. Das schöne Wetter begrüßte mich auch in Rostock und so bummelte ich mit G. noch nachmittags durch die Innenstadt, wo ich einen McDoof-Gutschein kurz vorm Verfall einlöste. Abends war ich dann nur noch müde.

OK, hier ein kurzer Abriss zu all den Serienstarts, die ich mitverfolgen konnte:

  • die finale Staffel von “How I Met Your Mother” startete solide, aber nicht überragend
  • “Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.” konnte mich nach der Pilotfolge noch nicht überzeugen
  • “The Big Bang Theory” erfüllt die Erwartungen und unterhält noch
  • “Modern Family” beweist bereits nach den ersten zwei Folgen der neuen Staffel erneut, warum das eine der besten Comedy-Serien ist
  • die erste neue “South Park”-Folge seit einer langen Pause war zwar wieder mit aktuellem Kontext versehen, zündete humoristisch aber nicht wirklich
  • das “The IT-Crowd”-Special war ein gelungener Abschiedsgruß für Fans der Serie
  • “Saturday Night Live” hat sich besetzungstechnisch wieder verändert und liefert erwartungsgerecht Lacher
  • “Family Guy” sowie “American Dad” wirken auf mich immer noch frisch (also nicht ausgelutscht)
  • “Glee” bleibt mit schwachem Staffelstart auf dem Abwärtstrend, der mich den Sinn der Serie hinterfragen lässt

Und eine besondere Erwähnung ist mir “Breaking Bad” wert, eine durch und durch sehr gute Serie, die meine Begeisterung im Sturm erobern konnte und die nun einen Abschluss fand. Mir wird Drama auf diesem Niveau fehlen.

Es verbleibt am Tee-Trinken
F.