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Keine Panik trotz Titanic (Bowle)

November 19, 2014

Es ist wieder etwas mehr Zeit vergangen, so das ich mir das Label „Wochenrückblick“ eigentlich sparen kann… aber wieso und was und wie?

10.11.14 : „Nur für den Kick, für den Augenblick?“ Nein, keine Ahnung, warum ich mich wieder zu einem Wochenstart um 4 Uhr morgens überreden ließ. Vielleicht wollte ich den Grad der Gutmütigkeit für diese Woche steigern. Und was für eine Woche es werden sollte. Und ja, einen gefühlten 13-Stunden-Arbeitstag kehrte ich abends heim, wollte eigentlich nur was essen und kurz den Eintrag fürs Muikjournal fertigstellen, geriet dann doch wieder in Leselaune und arbeitete mich abermals ein gutes Stück durch „Persepolis“.

11.11.14 : Sehr zu meiner Freude konnte ich am Dienstag wieder ausschlafen, bewältigte den Tag routiniert und ließ am Abend dann die Seele baumeln, wenn auch ein paar Dinge geplant werden wollten.

12.11.14 : Planung war auch ein Stichwort für den Großteil des Mittwochs. Ausnahme bildete da nur mein Essen, für welches ich tatsächlich erst nach 20 Uhr die Gelassenheit fand. Zuvor war ich mit meinen Vorstellungen für die Rotation beim Treffen der Musikredaktion eher nicht so erfolgreich. Na ja, so verschoben sich dann eben ein paar Titel in die „eigene Abteilung“. Im Hackspace erzählte ich irgendwie viel, sah bei der Bastelei an einem Schrank zu und blieb bis zum Ende.

13.11.14 : Am Donnerstag war meine Spontanität gefragt, denn ein Termin für 11 Uhr verschob sich dann mal eben auf den Nachmittag. Bei LOHRO fand ich indessen mit großer Freude die Antwort auf eine Musikanfrage, die mich ganz schön aus dem Häuschen geraten ließ, und dann noch mehr Aufgaben für die Sendungsvorbereitung als erwartet sowie einen ruhigen Platz in der Küche. Das Mittag von P. wurde abgesagt. Ich probierte die Blaubeer-Milch einer großen Marke, die mit „limitiert“ meine Aufmerksamkeit fand. Fazit: nicht so dolle. Der verschobene Termin kostete mich dann auch noch mehr Zeit als ich wollte und schon war ich wieder in Eile. Die Studiogäste waren verfrüht da und brauchten ein wenig Technik-Support. Icloud wollte die Notizen nicht so schnell synchronisieren, wie ich das gern gehabt hätte. Und und und…
Da bemerkte ich erstmals die Vorteile einer Morgensendung: weniger Gewusel weil früh 😛
Im Laufe des Nachmittags klärte sich dann die Abendgestaltung. Und ja, gewissermaßen ließ mich das schon wieder ein wenig hetzen, weil ich noch fürs Abendessen sorgen musste.
Erst als ich abends im MAU-Club die Darbietung der Sailing Conductors genießen konnte, kam ich gewissermaßen zur Ruhe.

14.11.14 : Schon mal für 14 Leute gekocht? Ich seit diesem Freitag schon. Aber zuvor schleppte ich erst mal Zeugs beim Einkauf in zwei Netto-Läden. Ich war mit den zwei Töpfen Chili eigentlich zufrieden, wobei die vegetarische Variante etwas traurig und einen Tick zu scharf wirkte. (Ein Hoch auf Streukäse.) Und auch die Geheimzutat wurde nicht erschmeckt. (Gruß an G..) Am Nachmittag wuselte ich noch etwas im LOHRO-Studio herum, bevor ich wieder in der Küche aktiv wurde. Projekt Teufelskuchen (der heißt so) – und das im Doppelpack. Im Nachhinein fand ich es gar nicht so wild, von der Sorte gleich zwei Bleche hintereinander zu backen.
Für den Abend stand eine bittersüße Zusammenkunft anlässlich M.’s Abschied auf dem Plan… wobei manche Dinge an dem Abend wohl alles andere als geplant waren. Aber hey, einmal Taylor Swift im Karaoke-Modus gibt es auch nicht alle Tage. Ebenso die Gelegenheit, in so einer Runde in den Geburtstag reinfeiern zu können.

15.11.14 : Ich sagte mir mehrfach „es könnte schlimmer sein“, als ich übermüdet an meinem Geburtstagswochenende aufstand und dank Kopfschmerzen so gar keine Lust verspürte, all die Aufgaben abzuarbeiten, die es noch zu erledigen galt. Einkaufstouren, Tomatenbutter anrühren, Transport, Aufbau…
Na ja, aber spätestens als die Gäste auf der Käpt’n Piet eintrafen, war all das vergessen. Der Abend wurde lecker, lustig und laut. Und so wie ich das vernahm, hatten die Leute auch ihren Spaß. Ach, und die Titanic-Bowle kam nicht nur erfreulich gut an, sondern hinterließ keine Reste. 🙂

ResteFix_nov1416.11.14 : Einmal mehr übermüdet ging es am Sonntag für mich überwiegend um den Abbau. Einen Teil lagerte ich in der LOHRO-Küche zwischen, wo es sich dann am Nachmittag noch ordentlich schlemmen ließ. Sogar für den Hackspace hatte ich noch Reste.

17.11.14 : Trotz Urlaub fühlte sich mein verlängertes Wochenende alles andere als entspannend an, als ich am Montag in den Alltag zurückkehrte. Und verplant war der Tag auch. Am Abend sah ich im LiWu den Film „Im Labyrinth des Schweigens“. Ich gab einer deutschen Produktion also wieder eine Chance. Der Film war etwas dröge, aber für ein bescheidenes Format und bei dem doch eher anstrengenden Thema gut ausbalanciert. Uneingeschränkt kann ich den Film nicht empfehlen, aber für interessierte Gemüter sollte damit gute drin sein. (7/10)
Im Anschluss wertete ich das Gesehene noch mit G. in der KTV aus, bevor mir zum Tagesabschluss noch ganz neue Geschmackswelten eröffnet wurden. Dafür opfere ich doch gern die eine oder andere Stunde Schlaf.

18.11.14 : Routine? Ja, nicht so ganz, aber ich bin auf dem Weg dahin. Als Vorbereitung auf den nächsten Kinoabend eilte ich zur Mittagspause kurz in die Innenstadt. Auch am Abend war Eile geboten, denn nach dem Training wollte ich noch zur Versammlung des Kulturnetzwerks in die Frieda 23. Und dort hatte I. sogar noch Essen zu bieten. Das war bei einer sonst ziemlich langwierigen Veranstaltung auch eine erfreuliche Abwechslung. Als dann irgendwann zur späten Stunde ein neuer Vorstand gewählt wurde, vermerkte ich allseitiges Aufatmen. Mit A. erzählte ich noch eine Weile und so kam ich nur eine Stunde später als gewollt nach Hause.

19.11.14 : Der Mittwoch war wieder vollgepackt mit Terminen. Zwei Praktikanten wollten betreut werden. Ich finalisierte noch ein paar Entwürfe für Radio-Dinge. Die Musikredaktion traf sich. Meine „Einbring-Quote“ stieg wieder auf über 50%. Im Anschluss fand die erste Redaktionskonferenz unter dem neuen Redaktionsausschuss statt – und das wurde entsprechend wort- und meinungslastig. Schließlich landete ich wieder im Hackspace, wo ich noch ein paar Infos aus einem Workshop mitnehmen konnte.

Es verbleibt mit viel auf der ToDo-Liste
F.

Logbuch : what Desperation Day?

Februar 17, 2013

Die Geschwindigkeit, mit der dieses Jahr 2013 anfängt, finde ich erstaunlich. (Gefühlt) Nicht mehr lange und das erste Quartal ist um. Aber nun zu den vergangenen 7 Tagen im Rückblick:

Wie an den sonst üblichen Montagen waren auch in dieser Woche ein paar Updates auf meiner Agenda. Unter anderem gab es frisch gekürte Grammy-Gewinner herauszufinden. Die Ergebnisse fand ich manchmal gewöhnungsbedürftig („Stronger“ von Kelly Clarkson als bestes Pop-Album?) und so habe ich erneut Grund zum Zweifeln, was Auszeichnungen angeht. Na, wie passend, dass die sogenannte Award Season gerade so richtig in Fahrt kommt. Nächste Woche müssten die Oscars auf dem Plan sein.

Der Dienstag war äußerst abwechslungsreich wegen vieler Termine und Vereinbarungen. Teilweise war da schon ein geschicktes Timing erforderlich. Aber ich war dann doch rechtzeitig in der Innenstadt, um Kinokarten für Donnerstag zu holen. Danach sollte das wöchentliche Couchsurfing-Treffen im Crocodil stattfinden. Aber dort war der Platz begrenzt, weswegen umgeschwänkt wurde Richtung Pirat. Dort gab es wieder viele heitere Erkenntnisse. L. überredete mich dann noch für einen Besuch im ST. Dort wollte C. sehr gern One Direction hören, hat sich das bestimmt 4 mal gewünscht. Ich dagegen wollte gar nicht erst versuchen, zu erklären, dass der DJ aus meiner Sicht nicht mal ein Lied von der Gruppe auf Lager hätte, vom Abspielen ganz zu schweigen.

Mittwoch hatte ich das Bedürfnis, wieder Ausgleich zu finden – nach einer kurzen Nacht verstämdlich. Und so bekam ich vom „Hype“ um den „Desperation Day“ (der Tag vorm Valentinstag) so gut wie nichts mit.

Am Donnerstag ging ich als Teil einer Single-Runde auf ein „Kino-Date“ mit Bruce Willis, der im fünften Teil der „Stirb Langsam“-Reihe wieder Coolness auf die Leinwand bringen darf. Leider ist die Geschichte dermaßen schwach, dass ich im Nachhinein keine Lust habe, das noch zu rezensieren. Nur so viel: Fans werden den Film schon sehen wollen, sollten aus meiner Sicht keine hohen Erwartungen haben und werden zumindest mit netten CGI-Effekten belohnt. (5/10)

Seit Freitag bin ich nun im Resturlaub. Das nutzte ich zugleich aus, um auszuschlafen. Danach war ich aber gleich wieder im Einsatz, um einem Gemeinschaftsgeschenk den letzten Schliff zu geben. Dazu durfte ich Stunden an Audio-Daten nachbessern – und habe fast schon im Vorbeiflug kurz vor der Mittagsrunde die dazu passende Grafik entworfen. Mit dem Resultat bin ich zufrieden.Am Abend ging ich mit M. im Binzer „Weltenbummler“ essen. Wirklich nettes Restaurant.

Am Sonnabend konvertierte ich wieder eine Reihne von Dateien und hatte auf dem Weg nach Rostock keine Lese-Laune, obwohl es Warren Ellis‘ Geburtstag war und ich mindestens 2 seiner Werke dabei hatte. Abends veranstaltete C. dann ihre lang angekündigte Feier in der „Suppenküche“ (oder wie das heißt). Das Lokal bot ausreichend Platz und war angenehm schnell zu erreichen. Und was soll ich sagen – über 10 Stunden auf einer Party hatte ich auch noch nicht oft. Ich überstand sogar die (für meine Ohren ungewohnte) neo-mittelalterliche Musik. (Keine Ahnung, wie das Genre heißt.) Jetzt bleibt nur abzuwarten, wie das selbst gebastelte Geschenk ankommt.

Heute habe ich SNL und „Real Time with Bill Maher“ gesehen – Letzteres wieder erfreulich schlagfertig – sowie das Paperback „Supergod“ von Warren Ellis zu Ende gelesen. Ziemlich düstere Geschichte – sogar düsterer als ich dachte. Die Welt draußen war mir dafür herzlich egal. Die sehe ich morgen wieder.

Es verbleibt im Urlaub
F.

2013

Januar 2, 2013

Das erste Jahr mit vier verschiedenen Ziffern seit 1987 hat begonnen. Da möchte ich mir nicht die Gelegenheit nehmen lassen, meinen Lesern alles Gute für die nächsten 12 Monate zu wünschen. (Höflichkeit eben)

Und sonst? An Silvester war ich noch kurz im Kino, um meinen Gutschein noch gerade rechtzeitig aufbrauchen zu können. Was es gab? Die Wahl zwischen einer amerikanischen oder einer deutschen Durchschnitts-Komödie. Sorry, aber da entscheide ich mich doch eher für die Unterhaltungsweltmeister. (Zumal ich wenig Gutes über diesen komischen Jesus-Film gehört habe.)
Also gab es „Pitch Perfect“ mit einer sehr sympathischen Hauptdarstellerin (Anna Kendrick), die leider nicht viel anrichten konnte bei dem Drehbuch. Die Story war vorhersehbar und die Gags nur stellenweise lustig. (Stichwort Durststrecken) Insofern vergebe ich 6 von 10 Punkten.

Im Anschluss dazu genehmigte ich mir ein paar Spezial-Pfannkuchen (oder Krapfen, wie sie andernorts genannt werden), welche durchschnittlich 190 Kalorien haben. Das lernte ich am Abend im Bunker, wo ein besonderes Kneipenquiz stattfand – mit einer genialen Mitmach-Runde, bei der man unter anderem Dinge ertasten, erriechen und erschmecken durfte. Ich glaube, fast alle Teams kamen auf die richtige Antwort bei der Frage nach dem Kakao-Anteil einer verteilten Schokolade. 😀

Und weil mir manchmal eine Veranstaltung am Abend nicht reicht und ich noch weitere Freunde sehen wollte, ging ich gleich danach zu U., wo dann ins neue Jahr gefeiert wurde. Highlight war die „Annektierung“ der Musikanlage in der Küche durch unsere iPods/Handys – da war viel Tanzbares dabei.

Heute war ich kurz wach, um gleich wieder schlafen zu gehen. Am Abend hatte ich auch wieder Hunger und… noch ein paar Pfannkuchen übrig. Und schließlich tätigte ich meine ersten Ausgaben des Jahres 2013 in… einem Kino natürlich. Mit C. und A. sah ich „Beasts of the Southern Wild“ im LiWu – und war überrascht, eine OmU-Version präsentiert zu bekommen. War mir im Nachhinein sogar lieber. Nur leider war der Film nicht so ganz nach meinem Geschmack – ziemlich wirr und schwermütig. Da kann ich den Hype nur bedingt verstehen. (6/10)

Morgen geht 2013 dann wieder mit viel Alltag für mich los. Ich prophezeihe schon mal Müdigkeit und einen sich bald füllenden Terminplan. Falls jemand wissen möchte, wie es mit Vorsätzen bei mir aussieht: na ja, diese habe ich nicht wirklich konkret. Es wird definitiv Veränderungen geben und ich hoffe einfach, das diese mich nichr überfordern. Zunächst bin ich da gelassen. Was würde mir auch ein „Age of Worry“ (nach John Mayer) bringen? Also mal schauen, was da so auf mich wartet.

Es verbleibt zu viel Aufräumbedarf
F.